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Alt 18.10.04   #1
Agrippa
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Post Progressiver Kollektivismus

Ich möchte hier eine Konzeption von mir auch im deutschen Teil vorstellen. Ziel dieser theoretischen Basis meiner Ideologie war es, eine größtmögliche Universalität mit an Fakten orientierten Maximen zu verbinden.
Diese Maximen habe ich schon im englischen Teil gepostet, aufgrund eines aktuellen Anlasses (sh.: http://forum.thiazi.net/showthread.p...928#post202928 ) habe ich mich entschlossen sie auf Deutsch zu übersetzen und eine Diskussion dazu zu eröffnen, um etwaige Schwachpunkte zu debattieren oder Erläuterungen und Fragen zu beantworten.

Das Kollektiv kann in Strukturen, in übereinanderliegenden hierarchischen Schichten definiert werden, die zueinander in Beziehung stehen:

Z.B.: Familie/Verwandte, Stamm, Volk oder Unterrasse (z.B. deutsch/nordisch), ethnische Großgruppen/Rassen (z.B. Europäer oder Indoeuropäer/europäische Europide), progressive Menschheit/Rassen (z.B. alle Europiden, Ostasiaten und einige indianide Unterrassen sowie viele gemischte Formen), Menschheit (im Sinne von alle bisher genannten + den Rest), Ökosystem (alles Leben auf diesem Planeten).

Nach dieser Definition möchte ich auf die eigentlichen, die essentiellen Maximen eingehen:

-Nur was gut ist für die Erhaltung und die Höherentwicklung des Kollektivs, der Spezies und des Ökosystems, kann moralisch akzeptabel sein.

-Von einer utilitaristischen Perspektive aus sollen so viele Menschen wie möglich so gut wie möglich, auf einem möglichst hohen Standard leben können, immer eingedenk der ersten Regel, welche Vorrang hat.

-Individuen haben einen Wert für sich, aber das Kollektiv ist normalerweise immer wichtiger, denn es besteht aus vielen Individuen und es überlebt die Individuen. Daher ist ein übertriebener Individualismus, welcher dem Kollektiv schadet, abzulehnen, genauso wie jede extrem invidualistische oder personalisierte Sicht der Dinge, die nur vom Wesentlichen und Dauerhaften ablenkt.

-Kapitalismus funktioniert besser als Planwirtschaft, zumindest bis heute, aber nur ein kontrollierter und regulierter Kapitalismus ist gut unter den oben genannten Gesichtspunkten. Ein schrankenloser Liberalkapitalismus, einer Herrschaft des freien Marktes über die Gesellschaft ist daher entgegenzuwirken.

-Ich bin für Eugenik und für die Erhaltung meiner Rasse(n - Rasse = europid, Rassen im Plural weil die Europiden aus verschiedenen Unterrassen bestehen).
Ein Fortschritt der Menschheit kann auf lange Sicht nichts sein, daß nur im technologischen oder kulturellen Bereich stattfindet, es muß auch die biologische Grundlage des Menschen bedacht und erfaßt werden.

-Alle guten oder neutralen Traditionen Europas und meines Volkes, welche nicht gegen die anderen Regeln gerichtet sind, sollten erhalten werden.

-Wenn es möglich ist (mit allen möglichen Mitteln die nicht die ganze Spezies oder das Ökosystem bedrohen) müssen die europäischen Rasse(n) in ihrer Substanz erhalten werden.

-Die Moral und das politische System sollten nach den oben genannten Regeln ausgerichtet werden. Es gibt keinen moralischen Imperativ der über den genannten Regeln stehen kann.
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Geändert von Agrippa (09.09.06 um 01:40 Uhr)
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Alt 19.10.04   #2
ModernerPatriot
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Post Re: Progressiver Kollektivismus

Im Großen und Ganzen stimme ich Deiner Ideologie zu. Ist ja auch vom NS nicht so weit entfernt. Einen logischen Fehler sehe ich aber z. B. darin, dass du den Kapitalismus einer Planwirtschaft vorziehst.

Wenn Regeln Eins und Zwei sowieso befolgt werden, dann ist ein "freier" Kapitalismus unnötig. Hier liegt in meinen Augen nur eine Fehlerquelle, da das einzelne Individuum schnell den Blick für das gesamte System verliert. Wenn für jedem sowieso das Kollektiv im Vordergrund steht, dann spricht auch nichts mehr gegen eine Bedarfs- bzw. Planwirtschaft.

Wenn man Deine Ideologie auf die Politik überträgt, dann sehe ich folgenden gravierenden Gegensatz. Das gesamte System ist auf Dich als Mittelpunkt zugeschnitten. Wenn das jeder Bürger so sehen müßte, dann gäbe es zwangsläufig ständig Streit. Welche Familie ist dann z. B. wichtiger? Deine oder meine? Einerseits ist das Kollektiv das wichtigste, aber das gesamte System ist auf eine einzelne Person zugeschnitten. Ist für mich ein Widerspruch.

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Alt 20.10.04   #3
OTO
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Post AW: Progressiver Kollektivismus

Ich stimme da im großen auch zu.

Das neue System muss auf die Familie, die deutsche Familie, ausgelegt werden. Denn sie ist die Keimzelle des Volkes, der Gesellschaft und damit der Nation.
Dies muss von der Politik verstanden werden, hier in Deutschland und auch in Europa.
Wie das ganze von den anderen Völkern genau geregelt wird, müssen diese mit ihren speziellen Völkischen eigenheiten selbst regeln.

Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen auf die Familie ausgelegt werden.
Wie sagte Goethe einst: Der Sinn des Lebens, ist das Leben selbst.
Somit ist auch Geld zur verfügung zu stellen, womit Familien sich Wohneigentum kaufen können. Die Rückzahlung des Kredites wird dann bei Geburt eines Kindes etwas weniger.
Es kann ja nicht angehen, das wenn man sich einen Kredit für ein Haus besorgt man in 50 - 60 Jahren nachdem man ihn abgezahlt hat, man sich für das Geld noch ein 2tes Haus hätte kaufen können.

Wirtschaftlich würde ich die Geldwährung an einen Indexwert koppeln, welcher sich am BSP orientiert.
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Alt 20.10.04   #4
Agrippa
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Post Re: Progressiver Kollektivismus

Zitat:
Zitat von ModernerPatriot
Im Großen und Ganzen stimme ich Deiner Ideologie zu. Ist ja auch vom NS nicht so weit entfernt.
Ich denke das dieser Ansatz universeller ist.

Zitat:
Einen logischen Fehler sehe ich aber z. B. darin, dass du den Kapitalismus einer Planwirtschaft vorziehst.

Wenn Regeln Eins und Zwei sowieso befolgt werden, dann ist ein "freier" Kapitalismus unnötig. Hier liegt in meinen Augen nur eine Fehlerquelle, da das einzelne Individuum schnell den Blick für das gesamte System verliert. Wenn für jedem sowieso das Kollektiv im Vordergrund steht, dann spricht auch nichts mehr gegen eine Bedarfs- bzw. Planwirtschaft.
Darum habe ich ja geschrieben, daß im Moment die freie Martwirtschaft von Vorteil ist, aus dem einfachen Grund das individuelle Kreativität, Unternehmergeist und eine gewisse Konkurrenz die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhöhen.

Bestimmte Schlüssel- und Schwerindustrien etwa sollten sowieso von einem staatlichen Management verwaltet werden, aber damit soll eben ein Kernbereich, der auch überschaubar ist, gesichert werden, während für den Rest der ökonomischen Sphäre einfach strenge Regelungen, (im Sinne der Regeln) die aber die freie Marktwirtschaft nicht wirklich beschneiden, bestehen.

Auch gilt es dabei zwischen Nah- und Fernzielen zu unterscheiden. Vielleicht gibt es einmal bessere Berechnungsmethoden und Modelle, sowie einen anderen Bedarf, aber im Moment ist die prinzipiell freie, aber streng regulierte Marktwirtschaft einfach vorzuziehen.

Zitat:
Wenn man Deine Ideologie auf die Politik überträgt, dann sehe ich folgenden gravierenden Gegensatz. Das gesamte System ist auf Dich als Mittelpunkt zugeschnitten. Wenn das jeder Bürger so sehen müßte, dann gäbe es zwangsläufig ständig Streit. Welche Familie ist dann z. B. wichtiger? Deine oder meine? Einerseits ist das Kollektiv das wichtigste, aber das gesamte System ist auf eine einzelne Person zugeschnitten. Ist für mich ein Widerspruch.
Zum ersten laufen, zumindest für mich, die Regeln nicht zwingend auf ein Führerprinzip hinaus, auch nicht auf meine Person.

Die letzte Regel verdient hier besondere Beachtung, da ich ausdrücklich sage, daß die Bewegung quasi jede Form annehmen und jedes Mittel nutzen soll, daß, nach Lage der Dinge, angebracht und für das Kollektiv nützlich ist.

Eigentlich hätte ich als Idealmodell einen (Revolutions-) Rat mit einem Vorsitzenden vorgeschlagen.

Auch sehe ich darin keinen Widerspruch da für mich, im Unterschied zu klassischen Anarchisten, daß Kollektiv, die Gemeinschaft und der kollektivistische Geist in Handlungen und Taten zu dessen Nutzen definiert wird, nicht in dessen kurzfristigen Willensäußerungen. Wenn etwa die Mehrheit der Menschen, so wie heute, wie Lemminge ihr eigenes Kollektiv zerstören, dann ist es nur gerechtfertigt jene Maßnahmen zu ergreifen die notwendig sind um sie davon abzuhalten.

Der kollektive Wille ist eine Idee und die Bewertung der Taten erfolgt nach den Regeln, diese umzusetzen ist die erste Pflicht der Führung. Jedes System muß natürlich auch nach der Qualität der Führung bewertet werden. Hier sind natürlich eigene Überlegungen anzustellen wie eine notwendige Qualität langfristig gewährleistet werden kann.

Geht man davon aus, daß zu Beginn der Revolution der Kern der Führung aus "Überzeugten" und ausreichend befähigten Individuen besteht, so ist für diese Generation die Führungsfrage praktich erledigt. Ihre einzige Aufgabe besteht darin die Gesellschaft so umzustellen, so auf kollektivistische Ziele einzuschwören, daß die nächsten Schritte über die nächsten Generationen effizient umgesetzt werden können.

Hierzu gehört besonders auch ein Auswahlverfahren, daß ich auch in dem Punkt über Eugenik und biologische Entwicklung angesprochen habe. Die Führung hat, spätestens ab der 2. Revolutionsgeneration, aus ausgewählten, biologisch möglichst hochstehenden Individuen zu bestehen, welche für ihre Aufgaben ausgebildet, erzogen und vorbereitet werden.

Natürlich beginnt die Kaderschulung schon viel früher, denn ohne einen vielseitig einsetzbaren und fähigen Kader wird es nie zu einer Revolution kommen, aber die Erziehung der Elite der nächsten Generation wird natürlich anders vor sich gehen als es davor möglich war.

Ich kann auch die Angst des Individuums verstehen in so einem System unter die Räder zu kommen, jedoch führt die Regel über den Utilitarismus aus, daß die Rechte und das Wohlergehen jedes Einzelnen zu den Werten der Gemeinschaft gehören, die auch die Führung zu achten hat. Nur in Ausnahmefällen und wenn das Wohl des Kollektivs dies erforderlich macht, müßte davon folgerichtig abgegangen werden.

Was den Wert der Elite und der einfachen Menschen betrifft, so möchte ich keine eingefrorene, allzu fest gefügte Elite oder Schichtung. Aufstieg soll und muß möglich sein, sofern die nötigen Fähigkeiten vorhanden sind.

In die absolute Führung kämen auf lange Sicht aber nur die Menschen der nächsten Generation von "Aufsteigern", da jeder für die höchste Ebene vorgesehene, wie vorhin schon erwähnt, von kleinauf dafür erzogen werden würde.

Die Individuen und Familien haben alle ihren Wert, ein Wertunterschied besteht in der Theorie und Praxis nur durch den unterschiedlichen Wert für das Kollektiv. Z.B. hat die erste Generation der Führung so eine Einstellung zu haben, daß für die nächste Generation der Führung einfach nur die Besten, nicht die eigenen Verwandten, Kinder, Kinder der Freunde ausgesucht werden, wenn sie dafür nicht geeignet sind.

Da die Bewertung der Individuen nach logischen, allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erklärenden, Gesichtspunkten erfolgt, müßte auf lange Sicht die Bevölkerung dies annehmen.
Denn im Unterschied zu heutigen Spekulanten, Zufallserben oder sonstigen Mitgliedern der "liberalkapitalistischen Elite", ist die neue Elite für ihre Hingabe an das Kollektiv, ihre besondere Leistung für selbiges und ihre ausgezeichneten, sie für diese Position empfehlenden, Eigenschaften definiert.

Auch gilt immer die Verhältnismäßigkeit sowohl in den Rechten wie im Gehalt. Wir sind nicht alle gleich, wir sind auch nicht alle gleichwertig, aber wir werden alle nach den gleichen Regeln gerichtet und bewertet, um so eine größtmögliche Gerechtigkeit im wahrsten Sinne des Wortes und eine größtmögliche Effizienz zu erzielen.

Zitat:
Das neue System muss auf die Familie, die deutsche Familie, ausgelegt werden. Denn sie ist die Keimzelle des Volkes, der Gesellschaft und damit der Nation.
Dies muss von der Politik verstanden werden, hier in Deutschland und auch in Europa.
Wie das ganze von den anderen Völkern genau geregelt wird, müssen diese mit ihren speziellen Völkischen eigenheiten selbst regeln.
Die Familie ist die Keimzelle und Basis der Gemeinschaft, daher ergibt sich dss von selbst, da hast Du natürlich recht.
Besonders muß die Mutterrolle aufgewertet, einen höheren Status haben und in bestimmte Organisationsformen eingebettet werden.
Wie ich schon bei anderer Gelegenheit erwähnt habe, halte ich die Kernfamilie für ungenügend um das zu gewährleisten.
Denn auch in einer Großfamilie, die eigentlich eher der menschlichen Natur entspräche, hat man weitere Verbindungen, kann die Arbeit und Pflichten aufteilen, und hat eine bestimmte Stellung in der sozialen Einheit Großfamilie.

Aus verschiedenen Gründen ist aber die Rückkehr zu eine starren Großfamilie bzw. gar Clanstrukturen in einer modernen Gesellschaft nicht wirklich empfehlenswert, weshalb die übergeordnete staatlich-gemeinschaftliche Organisation hier die gleiche Rolle, und zwar noch besser, auszufüllen hat.
Dies ist in der heutigen BRD kaum oder gar nicht der Fall und ein Hauptgrund für unsere Misere und die demographische Katastrophe.

Zitat:
Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen auf die Familie ausgelegt werden.
Wie sagte Goethe einst: Der Sinn des Lebens, ist das Leben selbst.
Richtig. Die Werte und unser Leben werden durch die menschliche Lebenswirklichkeit definiert, die eine biologische ist. Nur an dieser können wir gemessen werden, nur an dieser haben wir uns zu orientieren.

Zitat:
Somit ist auch Geld zur verfügung zu stellen, womit Familien sich Wohneigentum kaufen können. Die Rückzahlung des Kredites wird dann bei Geburt eines Kindes etwas weniger.
Es kann ja nicht angehen, das wenn man sich einen Kredit für ein Haus besorgt man in 50 - 60 Jahren nachdem man ihn abgezahlt hat, man sich für das Geld noch ein 2tes Haus hätte kaufen können.
Hier würde ich staatliche Kreditinstitute empfehlen, welche den Kredit und seine Rückzahlung auf die jeweiligen Erfordernisse und Möglichkeiten der Familie auszurichten haben. So kann etwa auch der Zinssatz flexibel sein, sogar auf Null gesetzt werden und eine Subvention möglich sein, um die Wohnsicherheit einer Familie zu gewährleisten.

Zitat:
Wirtschaftlich würde ich die Geldwährung an einen Indexwert koppeln, welcher sich am BSP orientiert.
Währungsfragen sind eine Sache für sich, die einer gesonderten längeren Diskussion bedürften, wobei ich selbst mich hier in einem ständigen Austausch befinde und wir gemeinam Konzepte zu erarbeiten versuchen.
In jedem Fall sollte die freie Spekulation der Währung unterbunden werden, wobei ich hier China und Malaysia als vorbildlich betrachte.
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Geändert von Agrippa (20.10.04 um 17:36 Uhr)
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Alt 20.10.04   #5
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Post AW: Progressiver Kollektivismus

Die Schulung der Politischen Führung sollte an einer Art Hochschule stattfinden.
Dort wird körperliche Ertüchtigung, Charakterliche und Seelische Erziehung betrieben.
Die neue Generation Politiker ist für das Volk da, ist bescheiden und ehrlich. Hat Tatendrang und Entschlußkraft, und es wird nicht vor der Wirtschaft oder Fremdinteressen gekrochen.

Die Erhaltung der Volkes zählt. Die Rettung Deutschland, sowie die höher- und weiterentwicklung im Evolutionären- Selektiven Sinn der Natur.

Auch ist die Entwicklung zum eigenständigen Individum evolutionsbedingt. Aber nicht das Individum der heutigen Materialistischen Ich Gesellschaft.
Maximale Individuelle Freiheit gibt es nur im Volkskörper. Aber, der Volkskörper ist mehr als die Summe seiner Individuen. Bekanntlich ist das Ganze immer mehr als die Summe seiner Teile.


Deshalb sollte man sich nicht auf das Dogma Nationalsozialismus festlegen.
Es sollte jedes Politisches Mittel recht sein um das Deutsche Volk und die Europäischen Völker, also die Europiede Großrasse zu retten.
Deutschland in ein neues Zeitalter führen, in eine höhere Evolutionäre Stufe.


Die Großfamilie wird heute nicht mehr funktionieren, doch muss man der Mutter wieder ihre Natürlich- biologische Rolle zukommen lassen.
Familiengründung, und Hausbau ist vom Staate zu unterstützen mit Staatlichen, günstgigen Krediten.

Nachtag:

Zum Thema China.

Wenn Deutschland und Europa sich nicht bald vom Multikulturellen- Individualsitisch- Liberalen- Materialistischen Geist mit seinen Neoliberalen Strippenziehen lossagt und sich nicht auf seinen Biologischen und Evolutionären Weg bekennt wird der Schlafende Drache China bald erwachen und uns überennen.
China ist straff geführt. Das Volk ist das natürliche, und sie sind noch nicht vom Westlichen Zeitgeist verdorben.
Wenn China Wirtschaftlich und Technologisch aufholt, sich in den Nordöstlichen Russischen Regionen Gebiete für die Agrabetreibung holt ist es Autoark und wird Europa überennen.

Deshalb müssen die Zeichen der Zeit erkannt werden. Die Völker Europas ihren Natürlichen Wesen zurückgeführt werden.
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Alt 19.01.05   #6
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Post AW: Progressiver Kollektivismus

Zitat:
Zitat von Agrippa
Z.B.: Familie/Verwandte, Stamm, Volk oder Unterrasse (z.B. deutsch/nordisch), ethnische Großgruppen/Rassen (z.B. Europäer oder Indoeuropäer/europäische Europide), progressive Menschheit/Rassen (z.B. alle Europiden, Ostasiaten und einige indianide Unterrassen sowie viele gemischte Formen), Menschheit (im Sinne von alle bisher genannten + den Rest), Ökosystem (alles Leben auf diesem Planeten).
Zitat:
Zitat von Agrippa

-Nur was gut ist für die Erhaltung und die Höherentwicklung des Kollektivs, der Spezies und des Ökosystems, kann moralisch akzeptabel sein.
Kollektiv: Sie haben oben einige Beispiele genannt. Auf welches dieser sollte man sich nun ausrichten? Stamm oder Volk oder Ethnische Grossgruppen oder Menschheit oder Ökosystem? Ohne diese Frage geklärt zu haben können wir meines Erachtens nicht über Kollektivismus diskutieren. Welche Stufe schlagen Sie für Ihr politisches System vor?

Spezies: Ist damit der Mensch im allgemeinen (In- und Ausländer etc.) gemeint oder nur einen bestimmten Teil welches Sie als Kollektiv definieren?

Zum Ökosystem: Die Aussage finde ich sehr heikel. Man könnte fast meinen, dass nicht mal mehr ein einziges Auto herum fahren dürfte, da es ja durch die Luftverschmutzung entgegen dem Grundsatz „Erhaltung und die Höherentwicklung“ geht. Da dies Ihr erster Grundsatz ist, und Sie zusätzlich alle Folgenden dazu verpflichten nicht dem ersten Grundsatz entgegenzustehen, finde ich eine Diskussion zu diesem Punkt eminent wichtig. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie dies im Sinne eines Radikalökologen sehen der am liebsten zurück in die Vorindustrielle Zeit, ja sogar noch weiter zurück will. Hätten Sie hier einen Abgrenzungsvorschlag zum Ökosystem? Wäre es vielleicht auch angebracht diesen Teil umzuformulieren? Einen Vorschlag dazu: (...) und zu einer nachhaltigen Umweltpolitik,(...).
Zitat:
Zitat von Agrippa
-Von einer utilitaristischen Perspektive aus solllen so viele Menschen wie möglich so gut wie möglich, auf einem möglichst hohen Standard leben, immer eingedenk der ersten Regel, welche Vorrang hat.
Da die erste Regel noch einige Erläuterung bedarf würde ich auf den letzten Teil der Aussage verzichten „(...) immer eingedenk der ersten Regel, welche Vorrang hat.“. Ansonsten klingt sie ganz vernünftig. Damit wäre aber noch ein Punkt nicht geklärt, nämlich wie gross der Unterschied des Lebensstandards unter den Menschen im Kollektiv sein darf. Eine übermässige Umverteilung führt in der Regel zu Leistungsverlusten da die Anreize sich ändern. Als Beispiel könnte hier die UDSSR und ihre Planwirtschaft herhalten. Übermässige Besteuerung in einem Kapitalistischen System, speziell bei progressiven Steuern, führt aber auch zu Leistungsverlusten, da der zusätzlich generierte Output übermässig besteuert wird. Darauf hin lohnt es sich nicht mehr, mehr zu arbeiten. Obwohl dieser Mensch einen noch grösseren Output generieren könnte, sieht er sich nicht mehr geneigt dazu, da er nicht mehr „die Früchte ernten darf“. Ein weiterer Denkanstoss zu dieser Aussage könnte noch folgender sein. Angenommen man könnte aus einem Volk bestehend aus 1000 Menschen, 900 auf einen hohen Standard bringen, dafür müsste man aber 100 in ärmlichsten (sehr tiefen Standard) Verhältnissen leben lassen. Wäre dies nun nach Ihrer Aussage möglich wenn die andere Option nur 300 auf mittelmässigen Standard und 700 auf unterdurchschnittlichen Standard bringen würde? Dies bei einer folgenden Skalierung: 1. Sehr hoher Standard, 2. Hoher Standard, 3. Mittelmässiger Standard, 4. Unterdurchschnittlicher Standard, 5. Tiefer Standard, 6. Sehr tiefer Standard. Die Frage die sich daraus an Ihnen stellt ist, was ist Ihnen wichtiger? Ein reiches Volk mit obgenanntem Nachteil der 100, oder eine möglichst hohe Gleichverteilung des Reichtums wobei man Reichtumseinbussen in kauf nehmen muss.
Zitat:
Zitat von Agrippa
-Individuen haben einen Wert für sich, aber das Kollektiv ist normalerweise immer wichtiger, denn es ist besteht aus vielen Individuen und es überlebt die Individuen. Daher ist ein übertriebener Individualismus, welcher dem Kollektiv schadet, abzulehnen, genauso wie jede extrem invidualistische oder personalisierte Sicht der Dinge, die nur vom wesentlichen ablenkt.
Hiermit stellen Sie das Volk (Kollektiv) über den einzelnen Menschen. Hier drin sehe ich eine Gefahr für das Individuum selbst. Es ist relativ einfach ein Individuum zu unterdrücken indem man nach Aussen die Wichtigkeit des Gesamten stellt. Die Gefahr der Versklavung des Individuums ist durch diesen Grundsatz latent vorhanden. Die Rechtfertigung eine solche Versklavung durchzuziehen relativ einfach, da jeweils immer als Grund das „Gesamtwohl“ hergezogen wird. Ich stimme Ihnen zu, dass „übertriebener/extremer“ Individualismus reichlich negative Folgen hat, doch sind diese negativen Folgen schwerwiegender als die negativen Folgen des Kollektivismus welcher das Ganze immer über das Individuum stellt? Soweit mir bekannt endeten kollektivistische Staaten, dazu nenne ich die UDSSR, zur Unterdrückung des Volkes durch eine kleine Elite von Parteibonzen, dies in einem, von mir subjektiv bewerteten, viel schlimmeren Umstand für das Volk, denn in mehr individualistischen Staatssystemen.


Posting #4
Zitat:
Zitat von Agrippa
Wenn etwa die Mehrheit der Menschen, so wie heute, wie Lemminge ihr eigenes Kollektiv zerstören, dann ist es nur gerechtfertigt jene Maßnahmen zu ergreifen die notwendig sind um sie davon abzuhalten.
Zeigt diese Aussage nicht auch auf die Gefahr des Machtmissbrauches an?


Posting #4
Zitat:
Zitat von Agrippa
Geht man davon aus, daß zu Beginn der Revolution der Kern der Führung aus "Überzeugten" und ausreichend befähigten Individuen besteht, so ist für diese Generation die Führungsfrage praktich erledigt. Ihre einzige Aufgabe besteht darin die Gesellschaft so umzustellen, so auf kollektivistische Ziele einzuschwören, daß die nächsten Schritte über die nächsten Generationen effizient umgesetzt werden können.
Ich finde das sehr gefährlich „auf kollektivistische Ziele einzuschwören“. Erstens findet in der Führung eine Machtkonzentration statt. Zweitens muss man dann noch darauf vertrauen, dass die Einschwörung auch zu 100% gelingt. Vielleicht mag ich mich ja täuschen, aber ich glaube nicht dass es möglich ist die Individualinteressen dieser Führung auszuschalten. Durch die Machtkonzentration ist das „nicht privilegierte Individuum“ nun aber auf Gquote=Berkanoh und Verderb denen ausgeliefert.


Posting #4
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Zitat von Agrippa
Hierzu gehört besonders auch ein Auswahlverfahren, daß ich auch in dem Punkt über Eugenik und biologische Entwicklung angesprochen habe. Die Führung hat, spätestens ab der 2. Revolutionsgeneration, aus ausgewählten, biologisch möglichst hochstehenden Individuen zu bestehen, welche für ihre Aufgaben ausgebildet, erzogen und vorbereitet werden.
Mit dieser Einstellung setzen Sie aber voraus, dass ein Auswahlverfahren welches von wenigen einzelnen Menschen direkt gesteuert wird auch hochstehende Individuen hervorbringt. Das mag ich zu bezweifeln. Vetternwirtschaft und Korruption ist hier Tür und Tor geöffnet. Um so katastrophaler ist es, dass diese Führungsriege eine äusserst hohe Machtkonzentration in sich vereinigt. Wie sollte dieses Auswahlverfahren denn genau vonstatten gehen? Gleich wie ein Assessment Center?


Posting #4
Zitat:
Zitat von Agrippa
Natürlich beginnt die Kaderschulung schon viel früher, denn ohne einen vielseitig einsetzbaren und fähigen Kader wird es nie zu einer Revolution kommen, aber die Erziehung der Elite der nächsten Generation wird natürlich anders vor sich gehen als es davor möglich war.
Das finde ich genauso ungerecht. Wer darf denn nun in diese Kaderschulung gehen? Alle werden es ja nicht sein können, ist doch rein vom Aufwand her nicht möglich. Wie kann man bei Kleinkindern entscheiden, ob sie tatsächlich so fähig sind? Andere Kinder könnten solche in einem liberaleren System später überholen und viel erfolgreicher sein und somit vom Grunde her geeigneter sein, nur sind sie einer Vorselektion durch Auswahlverfahren gewisser Parteibonzen zum Opfer gefallen.


Posting #4
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Zitat von Agrippa
Ich kann auch die Angst des Individuums verstehen in so einem System unter die Räder zu kommen, jedoch führt die Regel über den Utilitarismus aus, daß die Rechte und das Wohlergehen jedes Einzelnen zu den Werten der Gemeinschaft gehören, die auch die Führung zu achten hat. Nur in Ausnahmefällen und wenn das Wohl des Kollektivs dies erforderlich macht, müßte davon folgerichtig abgegangen werden.
Jetzt sprechen Sie die Angst an „unter die Räder zu kommen.“. Richtig, diese Angst ist ja auch gerechtfertigt. Der von Ihnen portierten Utilitarismus wird aber nicht das Wohlergehen jedes Einzelnen (oder der Mehrheit) garantieren, wenn die Führung sich nicht daran hält. Dass die Führung von der Doktrin abweichen wird ist vorauszusehen. Dies geschah doch nun des öfteren auf dieser Welt in Sozialistischen/Kommunistischen Staaten. UDSSR?
Nord Korea? Gewisse Südamerikanische Staaten? Die Individualinteressen werden von dieser Führungsriege mit Sicherheit nicht unterlassen.

Posting #4
Zitat:
Zitat von Agrippa
Was den Wert der Elite und der einfachen Menschen betrifft, so möchte ich keine eingefrorene, allzu fest gefügte Elite oder Schichtung. Aufstieg soll und muß möglich sein, sofern die nötigen Fähigkeiten vorhanden sind.
Mich würde ernsthaft interessieren, wie denn diese „Fähigkeiten“ erkannt werden sollten. Da der Aufstieg in Ihrem System von einzelnen Bewertern abhängt anstatt dass sich die Menschen selbst hinaufhebeln können, ist eine ungerechte Behandlung vorprogrammiert. Vetternwirtschaft / Korruption etc.


Posting #4
Zitat:
Zitat von Agrippa
Z.B. hat die erste Generation der Führung so eine Einstellung zu haben, daß für die nächste Generation der Führung einfach nur die Besten, nicht die eigenen Verwandten, Kinder, Kinder der Freunde ausgesucht werden, wenn sie dafür nicht geeignet sind.
Es ist doch nur all zu menschlich, dass man den eigenen Genen den Vorrang gibt. Das ist doch biologisch in uns verankert. Wieso sollte denn die Führungsschicht hier anders handeln. Nach meinen Überlegungen ist dies eine Utopie. Die Eigenen werden bevorzugt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, würde ein massiver Widerspruch mit der genetisch programmierten Verhaltensweise des Menschen auftreten.


Die Funktionalität dieses Staatssystems „Progressiver Kollektivismus“ beruht darauf, dass Menschen ihre Eigeninteressen den Gemeininteressen unterordnen, selbst wenn die Gemeininteressen völlig entgegen ihren Eigeninteressen gehen. Der erste Teilsatz empfinde ich schon als rein utopisch, geschweige denn wenn der zweite Teilsatz zum tragen kommt. Es würde doch auch dem inneren streben der Selbstverwirklichung entgegenstehen. Es geht auch entgegen der Verbreitung der eigenen Gene. Wenn das biologische Ziel des Menschen ist, seine Gene möglichst zu verbreiten, wird er dieses doch nie unter Gemeininteressen stellen, die ihn vielleicht sogar nahe der Ausrottung bringen, wenn seine Kinder um einiges Leistungsschwächer sind als andere. Kein Vater schreibt seine Familie ab für ein Wohl einer Gemeinschaft, die ihm gegenüber ja nicht gutmütig ist, wenn sie seine Kinder in die 5. Liga runterdrückt. Egal welche Versprechen ihm gegeben werden, er glaubt doch nicht an solche, da die Gemeinschaft ihm ja sonst den Gefallen tun würde, seine Kinder in der 1. Liga zu lassen.
Zitat:
Zitat von Agrippa
-Kapitalismus funktioniert besser als Planwirtschaft, zumindest bis heute, (...)
Soweit vollste Zustimmung. Planwirtschaft versagt durch ein Versagen beim Anreizsystem.
Zitat:
Zitat von Agrippa
(...) aber nur ein kontrollierter und regulierter Kapitalismus ist gut unter den oben genannten Gesichtspunkten. Ein schrankenloser Liberalkapitalismus, eine Herrschaft des freien Marktes über die Gesellschaft ist daher entgegenzuwirken.
Sie haben da Ihre Aussage sehr offen gehalten. Was zukünftige Anpassungen der Regulierungen erleichtert, kann zur, neutral gesagt, Über- oder Unterregulierungsfalle werden. Mich würde daher Ihre persönliche Einstellung interessieren. Wie viele Regulierungen und Kontrollen schweben da Ihnen vor? Meines Erachtens wäre einzig die Personenfreizügigkeit und das Ausländer/Asylantengesetz sowie die Einbürgerung MASSIV zu verschärfen. Den Rest würde ich der liberalen Marktwirtschaft überlassen. Wird sich dadurch am effizientesten selbst regulieren. Einem schrankenlosen Liberalkapitalismus wie wir ihn im 19. Jahrhundert sichten konnten stimme ich persönlich nicht zu. Allerdings gilt für mich der Grundsatz, so wenig wie möglich, nur was unablässig nötig, staatlich zu regulieren. Der Rest soll der Markt machen. Das von mir kursiv geschriebene kann natürlich auch relativ breit verstanden werden. Zu einer Diskussion stehe ich zur Verfügung.


Zu posting #4 in diesem thread.
Zitat:
Zitat von Agrippa
Darum habe ich ja geschrieben, daß im Moment die freie Martwirtschaft von Vorteil ist, aus dem einfachen Grund das individuelle Kreativität, Unternehmergeist und eine gewisse Konkurrenz die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhöhen.
Soweit stimme ich Ihnen zu.


Zu posting #4 in diesem thread.
Zitat:
Zitat von Agrippe
Bestimmte Schlüssel- und Schwerindustrien etwa sollten sowieso von einem staatlichen Management verwaltet werden, aber damit soll eben ein Kernbereich, der auch überschaubar ist, gesichert werden, während für den Rest der ökonomischen Sphäre einfach strenge Regelungen, (im Sinne der Regeln) die aber die freie Marktwirtschaft nicht wirklich beschneiden, bestehen.
Ich habe hier noch einige Gedanken diesbezüglich niedergeschrieben. http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=29156 Wie rechtfertigen Sie den Volkswirtschaftlichen Verlust der bei Verstaatlichung und deren Ineffizienzen durch falsche Anreize entsteht?


Noch 2 Themen aus posting #21 im thread http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=29156
Zitat:
Zitat von Winkelried
Sie sprechen zwei interessante Themen an. 1. Sicherheit und wie viel darf/soll diese Kosten. 2. Märkte mit nicht ausschliesslich privaten Unternehmungen, sprich staatliche Konkurrenz.
Ihre Meinung, Gedankengänge, Schlussfolgerungen etc. bezüglich dem Obgenannten würde mich noch interessieren. Es würde Ihr Gesamtkonzept in ein „klareres Licht stellen“, damit meine ich, etwas nachvollziehbarer für mich machen.


Zu posting #4 in diesem thread.
Zitat:
Zitat von Agrippa
(...) aber im Moment ist die prinzipiell freie, aber streng regulierte Marktwirtschaft einfach vorzuziehen.
Bitte um nähere Begründung wieso die Wirtschaft streng reguliert sein soll und Ihre Überlegungen dazu.
Zitat:
Zitat von Agrippa
-Ich bin für Eugenik und für die Erhaltung meiner Rasse(n - Rasse = europid, Rassen im Plural weil die Europiden aus verschiedenen Unterrassen bestehen). Ein Fortschritt der Menschheit kann auf lange Sicht nichts sein, daß nur im technologischen oder kulturellen Bereich stattfindet, es muß auch die biologische Grundlage des Menschen bedacht und erfaßt werden.
Da ich von der Rassenlehre nichts verstehe kann ich Ihnen dazu nicht allzu grosse Denkanstösse geben. Einer fällt mir aber ein. Hält die heute anstehende Rassenlehre dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit stand? Genetik, DNA etc.? Können Menschen mittels DNA-Test in unterschiedliche Rassen eingeteilt werden? Basierend auf einer DNA-Analyse könnte man die Rassenlehre noch vertreten soweit jemand daran interessiert ist, beschränkt sie sich allerdings nur auf Äusserlichkeiten, finde ich die Rassenlehre zu oberflächlich und nicht vertretbar. Ist wieder mal eine sehr subjektive Empfindung meinerseits, da ich eher zum Gedanken der „Leitkultur“ neige.
Zitat:
Zitat von Agrippa
-Alle guten oder neutralen Traditionen Europas und meines Volkes, welche nicht gegen die anderen Regeln gerichtet sind, sollten erhalten werden.
Sehr strittiger Punkt speziell bezüglich des Wortes „gut“ und „neutral“. Dieser Punkt geht entgegen dem Gedanken der Leitkultur. Fremde Kulturen müssten doch eingedeutscht werden, sonst hätten wir wieder die selben Probleme des Multikulturalismus, oder verwechsle ich da etwas?
Zitat:
Zitat von Agrippa
-Wenn es möglich ist (mit allen möglichen Mitteln die nicht die ganze Spezies oder das Ökosystem bedrohen) müssen die europäischen Rasse(n) in ihrer Substanz erhalten werden.
Selber Denkanstoss wie vorher zur „Erhaltung der Rasse“.
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Alt 19.01.05   #7
Agrippa
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Post Re: Progressiver Kollektivismus

Also erstmal danke für die ausführliche Bearbeitung meines Beitrags, hab ihn schließlich auch vor allem deshalb hier reingestellt um von grundsätzlich vielleicht ganz ähnlich denkenden und intelligenten Menschen auf etwaige Schwachpunkte aufgezeigt, selbst wenn es bloß gefühlsmäßige Reaktionen wären, zu bekommen.

Kollektiv: Sie haben oben einige Beispiele genannt. Auf welches dieser sollte man sich nun ausrichten? Stamm oder Volk oder Ethnische Grossgruppen oder Menschheit oder Ökosystem? Ohne diese Frage geklärt zu haben können wir meines Erachtens nicht über Kollektivismus diskutieren. Welche Stufe schlagen Sie für Ihr politisches System vor?

Spezies: Ist damit der Mensch im allgemeinen (In- und Ausländer etc.) gemeint oder nur einen bestimmten Teil welches Sie als Kollektiv definieren?

Zitat:
Zum Ökosystem: Die Aussage finde ich sehr heikel. Man könnte fast meinen, dass nicht mal mehr ein einziges Auto herum fahren dürfte, da es ja durch die Luftverschmutzung entgegen dem Grundsatz „Erhaltung und die Höherentwicklung“ geht. Da dies Ihr erster Grundsatz ist, und Sie zusätzlich alle Folgenden dazu verpflichten nicht dem ersten Grundsatz entgegenzustehen, finde ich eine Diskussion zu diesem Punkt eminent wichtig. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie dies im Sinne eines Radikalökologen sehen der am liebsten zurück in die Vorindustrielle Zeit, ja sogar noch weiter zurück will. Hätten Sie hier einen Abgrenzungsvorschlag zum Ökosystem? Wäre es vielleicht auch angebracht diesen Teil umzuformulieren? Einen Vorschlag dazu: (...) und zu einer nachhaltigen Umweltpolitik,(...).
Man kann zwar von einer nachhaltigen Umweltpolitik sprechen, bloß das Problem dabei ist, daß tun mittlerweile sehr viele und geschehen tut trotzdem viel, viel zu wenig.
Das ist ein klassisches Beispiel für Begriffsverwässerung.

Darum habe ich versucht so einfach und unmißverständlich die einfachsten Grundsätze die man als Maximen bezeichnen könnte zu formulieren.
Wie üblich, selbst das einfachste Gesetz muß weiter definiert werden, daß liegt nicht nur am Rezipienten sondern an Sache an und für sich.

Also die Hierarchie ist Ökosystem, Spezies, Kollektiv - was heißt das:
Nun, daß eine ist die Grundlage des anderen, soll heißen wenn jemand z.B. sagen würde, "Deutschland über alles", was ergäbe sich dann daraus wenn man es ein wenig übertreiben würde:
Momentane deutsche Interessen wären wichtiger als die der Spezies, als die des Ökosystems etc. Das geht aber schon aufgrund der logischen Hierarchie nicht auf, denn ohne Erhalt des Ökosystems kein höheres Leben, darum keine Spezies und das es ohne Spezies kein Volk geben kann ist auch klar...

Darum um die Frage nach dem, "was ist höher zu bewerten", zu beantworten: Es ist relativ.

Grundsätzlich ist in der jeweiligen Hierarchie das näherstehende und höher entwickelte zu bevorzugen, aber wenn die Bevorzugung des "bloß näherstehenden" die nächst höhere Ebene und dere Erhalt und Entwicklung bedroht, dann hat das zurückzustehen.

Nehmen wir das Individuum, es hat Recht, aber auch Pflichten. Es kann seine Freiheit nutzen solange er den Stamm nicht schädigt.
Genauso ist es mit dem Stamm, er darf sich entwickeln solange...usw.

D.h. wenn es um einen bloßen Konflikt zwischen Rasse A und B geht und Rasse A ist die meinige, dann ist klar auf welcher Seite ich stehe. Aber angenommen der Kampf zwischen diesen beiden Rassen würde die ganze Menschheit vernichten, dann sollte man diesem Kampf ausweichen.

Genauso sollen die natürlichen Ressourcen genutzt werden, nur eben nie ohne langfristige Entwicklungen und mögliche Folgen zu vergessen, oder gar ein ernstes Bedrohungspotential ignorieren.
Das tun wir im Moment fortlaufend, denn wir haben weit bessere technische Möglichkeiten als noch vor einigen Jahrzehnten, aber in der neoliberalen Ökonomie setzen sich derartige Fortschritte nur sehr langsam bis überhaupt durch, selbst wenn sie nur minimale Kostenerhöhungen mit sich bringen würden.

Zitat:
Spezies: Ist damit der Mensch im allgemeinen (In- und Ausländer etc.) gemeint oder nur einen bestimmten Teil welches Sie als Kollektiv definieren?
Die Spezies sind alle Menschen. Das Kollektiv ist wiederum hierarchisch definiert. Im Prinzip kann man es aber auch so definieren, nämlich als jene Menschen welche nach den kollektiven Prinzipien leben.
Nur einmal ganz theoretisch, würde es in Europa und Afrika eine Herrschaft eines fortschrittlichen Systems geben, dann würde natürlich die Gruppe bevorzugt werden welche mehr Potential hat, aber auch die andere Gruppe würde Unterstützung und Anerkennung finden solange sie sich bemüht.

Dies würde für afrikanische Verhältnisse ein klares Bekenntnis zu völlig neuen Strukturen, die Bereitschaft der Eingliederung in das System und einem Management in gewissen Bereichen ihrer Gesellschaft durch Europäer entsprechen.
Allerdings solange sie diesen guten Willen zeigen und sich an die Geburtenbeschränkungen, neue Gesellschaftspolitik und auf ihre Verhältnisse zugeschnittene Eugenik halten dürfen sie mit Hilfe rechnen um ihr eigenes Leben und ihre lokalen Gemeinschaften selbst verbessern und aufwerten zu können.

Sie gehören dann natürlich nicht zum europäischen Kollektiv, aber dem erweiterten der ganzen Spezies.
Entscheidend ist ja immer nur das der Entwicklung in Europa nicht geschadet wird, ist dies gesichert kann über alles geredet werden.

Zitat:
Wäre dies nun nach Ihrer Aussage möglich wenn die andere Option nur 300 auf mittelmässigen Standard und 700 auf unterdurchschnittlichen Standard bringen würde?
Grundsätzlich ist mir ein egalitäres Prinzip innerhalb des Kollektivs lieber sofern die Effizienz und Entwicklungsfähigkeit nicht leidet.

Z.B. hat eine Einzelperson nur dann das Recht weit über anderen materiell zu stehen und andere Menschen mit dem Geld "steuern" zu dürfen, wenn sie diese Ressourcen letztlich, und sei es auch nur indirekt oder unbewußt, zum Nutzen der ganzen Gemeinschaft anwendet? Ja natürlich.
Tut sie das nicht, aber schadet der Gemeinschaft auch nicht, also ihre Stellung ist neutral, dann kann sie geduldet werden, schadet sie, so gibt es natürlich keine Duldung, selbst wenn der Schaden nur ein indirekter ist und die Person nicht vorsätzlich handelte.

Die Frage ist also immer primär wie das Entwicklungspotential einer Gruppe beeinflußt wird.

Also würden etwa Investititionen in die Zukunft und sinnvolle Stratifizierung der Gesellschaft aufgrund derartig egalitärer Ansprüche leiden? Wenn ja, dann ist es gerechtfertigt das, bis eine andere Lösung gefunden wird, eine Minderheit schlechter lebt.

Wobei sich natürlich für mich immer auch die Frage stellt, was sind das für Leute, warum sollten gerade sie in diesem untersten Segment leben?
Die Frage erübrigt sich für mich dadurch, daß wir heute auf einem technologischen Niveau existieren wo dies nicht notwendig ist.

Sollte es sich um bloße "Deltatierchen" handeln, so wird dieses Segment ja in spätestens 2 Generationen ohnehin nicht mehr als Problem vorhanden sein dank der humanen Eugenik.
Aus technischer oder ökonomischer Sicht sehe ich keinen Grund davon auszugehen, daß es notwendig ist einen Teil der Gemeinschaft stark zu vernachlässigen.
Selbst die "Deltas" würden ja durchgefüttert werden wenn es nicht schadet, bloß vermehren dürfen sie sich nicht.

Was die Umverteilung etc. betrifft so muß man sagen, daß der Stalinismus in seiner Endphase vielfach wirklich eine Hängematte WURDE.

Witzigerweise war er das von Anfang an nicht unbedingt. Die Sache ist ja die, es gibt immer mehr als eine Art Menschen zu motivieren...
Wenn Du natürlich sagst, "Du kriegst Dein Gehalt so oder so, gefeuert wirst Du auch nicht, und wenn Du gar nichts machst gibt es auch keine Strafe, sollte jemand den Plan kritisieren oder Korrekturen aufgrund persönlicher Erfahrung im Arbeitsbereich fordern, dann kriegt er höchstens eine Rüge aber keine Belohnung..."

Ich meine, da sind ja mehr Dinge zusammengefallen, von der Außenverschuldung und dem Mißlingen der ganzen Pläne ganz zu schweigen.
So einfach zu sagen, "die Planwirtschaft" hat sie ruiniert ist so nicht ganz richtig, man muß das kommunistische Gedankengebäude, vor allem der Spätzeit, dahinter sehen welches rationale Entscheidungen behinderte.

Außerdem rede ich nicht von der Abschaffung des Kapitalismus oder einer absolut egalitären Gesellschaft.

Menschen werden auch durch Status, Anerkennung durch Führung und Gemeinschaft, Ziele mit denen sie sich identifizieren können, Gruppendruck und Gemeinschaftsgefühl, etc. beflügelt, es ist nicht immer alles eine Frage der Bezahlung auch wenn das in der heutigen westlichen Welt im Moment so scheinen mag.

Was noch dazu kommt ist, daß ich ohnehin auch in staatlichen Betrieben Prämien, Leistungsmotivation und auch Reaktionen bei falschem Verhalten betreiben würde.
Die meisten heutigen Großbetrieben von gemeinschaftlichen Interesse werden doch in Wahrheit schon längst von Managern geleitet, nicht mehr von klassischen Unternehmern.

Das Problem ist bloß, daß durch das Zinsgeschäft und die Spekulation Mechanismen entstanden sind, welche langfristig alles von Innen zerfressen müssen wenn nicht dagegen gesteuert wird.

Z.B. könnten staatliche Betriebe von Manager geleitet werden die sowohl als Mitglieder der Gemeinschaft in der Erreichung von festgesetzten Zielen, sowie durch persönliche Aufstiegschancen, Anerkennung und Prämien motiviert werden.
Auch privates investieren in solche staatswichtigen Betriebe sollte begünstigt werden, bloß der Einfluß dieses Kapitals und der nichtsstaatlichen Banken muß zurückgedrängt werden. Das wären dann wenigstens wirkliche Investitionen und keine bloßen Spekulationen, Aufkäufe oder Einflußnahmen.

Die hochspekulative in Sekunden reagierende Börse darf auf die staatliche Währung und Schlüsselindustrien genausowenig Einfluß haben wie die wuchernde Finanzoligarchie.

Aber dazu mehr in diesem englischen Thread http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=28783

und auch hier zum Neoliberalismus allgemein, ist vielleicht deutlicher:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=14830

hier auch ein wenig
http://forum.thiazi.net/showthread.p...ght=neoliberal

Zitat:
Hiermit stellen Sie das Volk (Kollektiv) über den einzelnen Menschen. Hier drin sehe ich eine Gefahr für das Individuum selbst.
Gut, dazu Folgendes: Zuerst einmal haben die Ostblockstaaten im Stalinismus solange die Ökonomie aufgrund verschiedener Faktoren auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte gar nicht so schlecht aus!

Dort hätten die Europäer überlebt und sich weiterentwickelt, selbst eugenische Ansätze waren verbreitet und diese irrationale Gefühlsduselei in manchen Fragen und die Pseudoreligiösität waren praktisch ausgeschaltet.

Doch trotzdem hatte dieses System viele Schattenseiten, weshalb ich auch ausgesprochener Antikommunist bin. Bloß es geht um die Alternativen!

Wenn schon solche ideologisch verblendeten, vielfach objektiv falsch handelnden Kollektive in eher rückständigen Ländern, mit einer noch nicht so entwickelten Technologie und umgeben von nichts als Feinden DIES LEISTEN KONNTEN (das könnte ich jetzt näher ausführen würde aber für die Zeit selbst mir einfach zu lange dauern), was glaubst Du was ein moderneres, effizienteres und von falschen Prämissen und nutzlosen Maximen befreites rationales Kollektiv erreichen könnte?

Wie gesagt, am Ende muß ich eines in jedem Fall zugeben, im Vergleich zum Liberalkapitalismus amerikanischer Prägung ist selbst der Stalinismus eine bessere Alternative, denn darin hätten die Europäer zumindest noch überlebt, hätten das System später vielleicht auch wieder ändern und neue, bessere Wege gehen können.

Aber aus dem Liberalkapitalismus, wenn er zu Ende geführt wird, da wird es keine europäische Rennaissance mehr geben, denn da wird es die dafür notwendige Basis, die Europäer selbst nicht mehr geben.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema:

Die Auswahl der Elite würde nach ganz bestimmten genau definierten Kriterien und nach festgelegten Mechanismen ablaufen, wobei ein Rat der Elite eine entscheidende Rolle spielen wird. Zuerst die erste Führung die, die Macht gewann, dann schon in der nächsten Generation eine Gruppe von Menschen die bereits von kleinauf aus den Besten der Besten ausgewählt und für ihre Aufgaben optimal erzogen wurden.

Wenn Du glaubst das geschah im Kommunismus oder irgendeinem System bevor, dann täuscht Du Dich. Denn zuerst einmal gab es bestimmte Möglichkeiten früher noch gar nicht und zum zweiten hat kein System das vielleicht dieses Ziel zumindest langfristig, wenn auch mit primitiveren Mitteln, lange genug überlebt...

Zitat:
Zeigt diese Aussage nicht auch auf die Gefahr des Machtmissbrauches an?
Darum müssen vom ersten Tag die Richtlinien für die Ernennung und Heranbildung der Führung feststehen. Das ist das große Einspruchsrecht nicht nur des Rates sondern des ganzen Volkes, nach den vorgegeben Kriterien müssen sie ausgewählt und in jeder Generation eine Steigerung angestrebt werden.

Es gibt einfach Menschen die für Korruption, Wahnvorstellungen, übertriebenen Egoismus, Fehlentscheidungen (womöglich trotz Intelligenz) etc. eher anfällig sind als andere. Das kann man schon im Bereich des modernen Managements, beim Militär oder Analysten verschiedenster Bereiche feststellen.
Hier gilt es mit modernsten psychologischen und biogenetischen Methoden jene Eigenschaften herauszuschälen welche eine Führung in ihrer Entscheidungsfindung möglichst effizient und für die Prinzipien tauglich machen und diese systematisch zu steigern, sowohl durch Erziehung wie durch erbliche Vorauswahl.
Egal ob man wählt, oder ein Amt einfach erblich, die Führer in Zweikämpfen auswählt oder eine Seherin befragt, alles was bisher war hat immer und immer wieder versagt weil sich die Menschen täuschen liessen.
Hier müssen objektivierbare Methoden angewandt werden um das Optimum zu erzielen und zukünftige Fehlentscheidungen und -besetzungen zu verhindern.

Zitat:
Ich finde das sehr gefährlich „auf kollektivistische Ziele einzuschwören“. Erstens findet in der Führung eine Machtkonzentration statt. Zweitens muss man dann noch darauf vertrauen, dass die Einschwörung auch zu 100% gelingt. Vielleicht mag ich mich ja täuschen, aber ich glaube nicht dass es möglich ist die Individualinteressen dieser Führung auszuschalten. Durch die Machtkonzentration ist das „nicht privilegierte Individuum“ nun aber auf Gquote=Berkanoh und Verderb denen ausgeliefert.
1. Es gibt genügend Beweise das es gelingen kann. Sogar das in vielen Bereichen doch noch immer relativ irre und irrende Korea hat dies geschafft.

2. Die Auswahl der Führung ist so streng, auch die von ihr zu erbringenden Opfer was "ein bequemes Leben" betrifft groß, da die Erziehung genauso darauf abgestimmt und hart ist, wie alles in ihrem Leben auf ihr großes Ziel in der Führung Verantwortung zu übernehmen ausgerichtet sein wird.

Wenn Menschen wissen das edle, ehrenhafte Menschen sie leiten die im Allgemeinen das Beste wollen, das Maximum leisten und alles tun um die Gemeinschaft voranzubringen, dann werden alle Anständigen auch bereit sein sich unterzuordnen, so wie es bisher immer und zu aller Zeit alle Menschen waren.

Überlege wieder, wenn es sogar geland das Menschen, durchaus intelligente und charakterstarke, dümmliche, falsche und korrumpierte Individuen, sei es in Religion, Politik oder Geschäft, anhimmelten und ihnen vertrauten, warum sollte das in einer darauf zugeschnittenen Gesellschaft nicht funktionieren in der die Führung wirklich das Beste ist was die Menschheit je hervorgebracht hat?
Einem edlen Führer haben sich, bei unbeeinflußter Entscheidung und wenn sie seine eigene Opferbereitschaft und Fähigkeiten sahen, doch noch nie gute Menschen verschlossen!

Außerdem würde mein Modell große Freiräume anderweitiger Entfaltung offenlassen - denn immer gilt: Bloß schaden darf man der Gemeinschaft und den Prinzipien nicht, davon abgesehen kann man sich durchaus auch bis zu einem gewissen Grad verschliessen.
Die Folge wird dann eben nur die sein das man es nie bis in gewisse Ebenen schaffen, und gewisse Vorzüge nie geniessen dürfen wird.

Zitat:
Wie sollte dieses Auswahlverfahren denn genau vonstatten gehen? Gleich wie ein Assessment Center?
Tja, wie schon gesagt würde die erste Auswahl schon stattfinden bevor die zukünftige Elite überhaupt geboren wurde.
Wenn sie dann einmal geboren wurden, durchlaufen sie ab spätestens dem 6. Lj. die harte Erziehung der Elite.
Sie können jederzeit aussteigen, es soll niemand gezwungen oder mitgeschleift werden und ständigen Prüfungen unterzogen mit dem Ziel herauszufinden wer für die nächsthöhere Stufe am besten geeignet ist.
Etwa könnte man jedes Jahr testen wie die Fortschritte sind.

Wer dann etwa nicht mehr obersten Drittel liegt hat dann noch Zeit sich zu verbessern, aber das Gesamtergebnis über die Jahre und die Schlußtests werden herangezogen um zu entscheiden in welchem Bereich der Betreffende Verantwortung tragen kann.

Zitat:
Das finde ich genauso ungerecht. Wer darf denn nun in diese Kaderschulung gehen? Alle werden es ja nicht sein können, ist doch rein vom Aufwand her nicht möglich. Wie kann man bei Kleinkindern entscheiden, ob sie tatsächlich so fähig sind? Andere Kinder könnten solche in einem liberaleren System später überholen und viel erfolgreicher sein und somit vom Grunde her geeigneter sein, nur sind sie einer Vorselektion durch Auswahlverfahren gewisser Parteibonzen zum Opfer gefallen.
Wer nicht in der Führungsebene ist kann in anderen Bereichen noch immer aufsteigen. Es ist etwa ein Verhältnis wie in alten Zeiten zwischen Adel und Bürger.
Der Adel entscheidet am Schluß und bestraft wenn dies nötig ist, der Bürger kann aber selbst auch sehr weit kommen.

Das man später "nicht einfach aufsteigen" kann ist klar, jemand der all das nicht durchlaufen hat, der wäre ein viel zu unsicherer Kandidat.
Was stattdessen passieren würde wenn einer der an sich nicht dafür vorgesehen war ganz hervorragende, ja unerwartete Leistungen zustande bringen würde wäre, daß man untersucht an was es lag und in der nächsten Elitegeneration möglicherweise schon den Vorteil des Betreffenden für alle mitnimmt, sollte er sich tatsächlich als solcher herausstellen.

Es gibt viele Entwicklungsmöglichkeiten, es muß ja nicht jeder in der obersten politischen Führung sein Glück finden oder? Wenn Du da anderer Ansicht bist wäre das individualistisches Gerechtigkeitsdenken das es weder in der Natur und damit menschlichen Lebenswirklichkeit gibt, noch in einem rationalen System, sofern es schädlich sein könnte, geben sollte.

Zitat:
Dass die Führung von der Doktrin abweichen wird ist vorauszusehen. Dies geschah doch nun des öfteren auf dieser Welt in Sozialistischen/Kommunistischen Staaten. UDSSR? Nord Korea? Gewisse Südamerikanische Staaten? Die Individualinteressen werden von dieser Führungsriege mit Sicherheit nicht unterlassen.
Ich denke das habe ich schon oben beantwortet.

Zitat:
Mich würde ernsthaft interessieren, wie denn diese „Fähigkeiten“ erkannt werden sollten. Da der Aufstieg in Ihrem System von einzelnen Bewertern abhängt anstatt dass sich die Menschen selbst hinaufhebeln können, ist eine ungerechte Behandlung vorprogrammiert. Vetternwirtschaft / Korruption etc.
Nun ja, wenn ich daran denke wann, auch nur ganz hypothetisch, ich weiß wie unwahrscheinlich das im Moment ist, so ein System etabliert werden könnte, dann doch wohl nicht vor 30 Jahren.

Die 2. Führungsgeneration würde dann also in frühestens 40 Jahren heranwachsen und in den ersten Jahren hinge wirklich ALLES, aber auch ALLES von der ersten Führungsspitze ab. Diese müßte natürlich durchs Feuer gegangen und wie Stahl gehärtet worden sein, zumal sie ja eigentlich noch keine solche Auswahl ist und auch nicht sein kann.

Aber für die nächste und erst recht die übernächste Generation sehe ich bei den dann zur Verfügung stehenden Mitteln gar kein Problem.
Was Sparta mit einfachsten Mitteln, höchst unvollkommen und mit vielen Fehlern, aber DENNOCH zuwege brachte sollte im 21. + Jahrhundert nicht möglich sein, mit unserem Wissen, unserer Technik?

...

Zitat:
Es ist doch nur all zu menschlich, dass man den eigenen Genen den Vorrang gibt. Das ist doch biologisch in uns verankert. Wieso sollte denn die Führungsschicht hier anders handeln. Nach meinen Überlegungen ist dies eine Utopie. Die Eigenen werden bevorzugt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, würde ein massiver Widerspruch mit der genetisch programmierten Verhaltensweise des Menschen auftreten.
Sie würden ihre Gene schon bevorzugen, aber nicht notwendigerweise die der eigenen, der direkten Nachkommen...
Direkte Nachkommen hätten sie, schlecht würde es selbigen auch nicht gehen und in der nächsten Runde, sollten sie in einer versagen, könnten sie "wieder mitmischen". Unten würden sie schon nicht landen wenn nicht gehörig etwas schief geht.
Bloß wer das durchlaufen hat was ich mir vorstelle, der ist zu weit mehr als diesem kleinen Opfer bereit.
Im übrigen wäre das der nächste Schritt der Evolution, vom trotz allem noch immer Primaten, zu einem Menschen welcher sich endgültig von jenen Hemmnissen befreit die letztlich immer und immer wieder Entwicklungen unterbrachen und korrumpierten.

Zitat:
Die Funktionalität dieses Staatssystems „Progressiver Kollektivismus“ beruht darauf, dass Menschen ihre Eigeninteressen den Gemeininteressen unterordnen, selbst wenn die Gemeininteressen völlig entgegen ihren Eigeninteressen gehen.
So? Das ist das BRD System das Du beschreibst, nicht das was ich will. Denn ihre Gruppe hätte eine gesicherte Existenz insoweit als Menschen überhaupt von Sicherheit sprechen können, Ungerechtigkeit die nicht auf gemeinschaftlichen Notwendigkeiten beruhen wird es nicht mehr geben und der Lebensstandard dürfte innerhalb kürzester Zeit schon allein dank des besseren "Menschenmaterials" auf breiter Basis und der damit verbundenen Leistungssteigerung rapide ansteigen.
Genauso wie die Zufriedenheit.

Frage einmal jeden vernünftigen Arbeiter warum er vielleicht seinen "Boss" haßt. Nicht weil er ihn auch mal befiehlt, nicht weil er mehr verdient, sondern in der Regel weil eine Situation als ungerecht und sinnlos empfunden wird.
Eben diese Sinnlosigkeit und Ungerechtigkeit soll es nicht mehr geben und wer sie trotzdem empfindet hat viele Möglichkeiten, wohl objektiv betrachtet mehr als im heutigen Liberalkapitalismus wo man ohne Geld gar nichts ist.

Zitat:
Kein Vater schreibt seine Familie ab für ein Wohl einer Gemeinschaft, die ihm gegenüber ja nicht gutmütig ist, wenn sie seine Kinder in die 5. Liga runterdrückt. Egal welche Versprechen ihm gegeben werden, er glaubt doch nicht an solche, da die Gemeinschaft ihm ja sonst den Gefallen tun würde, seine Kinder in der 1. Liga zu lassen.
Ich stelle die Frage anders: Wenn jemand zu dumm ist das zu begreifen, dann soll er sich sowieso erst gar nicht fortpflanzen und wenn jemand trotz bestehender Zustände ein Egomane wird, dann wird man sich fragen müssen und entsprechend forschen warum.

Davon abgesehen, welche halbwegs intelligenten Eltern wirst Du dann noch von Eugenik erst großartig überzeugen müssen hmm?

Wenn sie wirklich in ihr Kind investieren wollen, tja, dann müssen sie die entsprechenden Wege gehen die, die Gesellschaft anbieten wird und können ansonsten eben nur abwarten wie es sich entwickelt, das Kleine, genauso wie es heute ist.

Aber Du siehst etwas anderes, nämlich das dadurch eine Auwärtsspirale in Gang gesetzt wird die nicht nur die Degeneration seit dem Neolithikum innerhalb kürzester Zeit rückgängig machen, sondern ein ganz neues Potential eröffnen wird.

Zitat:
Den Rest würde ich der liberalen Marktwirtschaft überlassen. Wird sich dadurch am effizientesten selbst regulieren. Einem schrankenlosen Liberalkapitalismus wie wir ihn im 19. Jahrhundert sichten konnten stimme ich persönlich nicht zu. Allerdings gilt für mich der Grundsatz, so wenig wie möglich, nur was unablässig nötig, staatlich zu regulieren. Der Rest soll der Markt machen. Das von mir kursiv geschriebene kann natürlich auch relativ breit verstanden werden. Zu einer Diskussion stehe ich zur Verfügung.
Wie gesagt, die Links habe ich gepostet. Im Allgemeinen gilt in allen Bereichen, nur soweit eingreifen wie es für die Gemeinschaft nützlich und notwendig erscheint. Das muß im konkreten Fall dann immer die jeweilige Führung entscheiden.
Im Moment aber, daß kann ich mit Sicherheit sagen, wäre eine wesentlich stärkere Regulierung meine Vision, aber dazu siehe meine Posting...

Ansonsten kann ich nur wiederholen was ich oben und in den anderen Postings gesagt habe, sowie das mir die mangelnde Bereitschaft in langfristiges zu investieren und auch Bereiche die nicht immer kostendeckend aber für das Gemeinwohl unentbehrlich sind (z.B. öffentlicher Verkehr, Gesundheitswesen etc.) nicht unbedingt verstaatlicht, aber sicher nicht dem "freien Markt" oder gar dem hochspekulativen Kapital ausgeliefert werden sollten.

Zitat:
Zur Grundsatzdiskussion bezüglich Verstaatlichung kommt man der Effizienzfrage nicht umhin. Es sollte bewusst sein, dass ein Staatsbetrieb niemals die selbe Effizienz und somit den selben Output generiert wie dies Unternehmen in privater Hand machen. Der Anreiz eines Staatsangestellten Firmenführers liegt eher darin, die Unternehmung zu vergrössern um mehr Macht gewinnen zu können, weniger aber die Gewinne zu maximieren. Staatsangestellte werden auch nicht mit übermässigen Boni beglückt.
Das sind Systemfehler die theoretisch auch in einer rein kapitalistischen Umwelt vorkommen können, auch wenn der Markt früher oder später, eher früher, hart bestrafen würde.

Alles Dinge die man bedenken und ausschalten kann, ganz wie oben erläutert. Gerade wenn es um Anreize geht WEISS ich das man Menschen noch weit besser auch für das Wohl eines Betriebes motivieren kann als dies heute der Fall ist.

Ich empfehle nur wieder einen Blick auf Nordkorea zu werfen, einen Staat der teilweise ein wahrer Albtraum für mich ist, aber in anderen Bereichen sehr lehrreich als "Experiment" herhalten kann.
Also was dort in bezug auf Menschenführung und Motivation geleistet wird ist jenseits von allem was durch Geld alleine bewerkstelligt werden kann.
Dort ist der Stolz so groß, der Ehrbegriff und das Gesamtwohl liegt so hoch im Kurs, daß Geld oft nur noch das Tüpfelchen auf dem i ist.

Aber Nordkorea will ich nicht zu sehr preisen weil dort in vielen Bereichen alles schiefgelaufen ist (nicht nur aus eigener Schuld) was schieflaufen konnte, besonders in den letzten Jahren.

Zitat:
Dadurch verlieren sie aber auch das Interesse die Gewinne zu erhöhen. Staatliche Unternehmen werden auch durch die Politik beeinflusst.
Würden sie in meinem System nur wenn es notwendig ist. Was dann aber sowieso auch für alle privaten Unternehmen gilt. Wer falsch handelt kann auch mit Enteignung und Schlimmeren rechnen, wer richtig handelt wird mit Ehrungen und Statusgewinn, wie materiellen Vorteilen überhäuft werden.

Das ist ja der Witz, diese Art der Motivation ist völlig unabhängig von der Frage verstaatlicht oder nicht.
Das Problem bei verstaatlichten Bereichen ist die Innovation und die freie Kapitalbeschaffung.
Aber eben da wird ja der Kapitalismus als sinnvolles Instrument frei erhalten...

Zitat:
3. Privatisierung des Monopols und Liberalisierung des Marktes. Man lässt der Unternehmung die Monopolmacht.
Also in diesem Fall steht für mich fest das mit neuesten Organisations- und Managementmethoden gleiche Effizienz auch bei einem staatlichen Monopolisten erreicht werden kann, bloß mit dem zusätzlichen Vorteil das niemand, der nicht vertrauenswürdig ist, soviel Macht anhäuft und etwaige Gewinne keinen Inhabern sondern den Menschen die in dem Unternehmen arbeiten und leisten sowie der Allgemeinheit zugute kommen.

Zitat:
Wie Sie selbst sagten. Der Bauer, Grundstein einer jeden früheren Volkswirtschaft. Heute ist der 1. Sektor (Landwirtschaft) bei weitem kleiner als der 3. Sektor (Dienstleistungen). Der Bauer soll sich ein neues Betätigungsfeld suchen. Will er auch. Das Problem haben wir unseren lieben Grünen zu verdanken, welche die Bauern hindern ihr Land und Gebäude anders zu nutzen. Dort muss man den Hebel ansetzen. Daher plädiere ich auch dafür, dass mehr Baugesuche genehmigt werden sollen. Dann kann der Bauer aus seiner Scheune ein Restaurant oder eben was anderes machen.
Da fiele mir spontan der Landschafts- und Umweltschutz ein welcher einem solchen Vorhaben und einer prinzipiellen Liberalisierung diesbezüglich ganz entschieden im Wege zu stehen hat.
Gerade weil mittlerweile einen Überblick über mitteleuropäische Kulturlandschaftsverhältnisse habe, kann ich dieser Idee persönlich nicht sehr viel abgewinnen.
Das es mit den Vorschriften schon mal übertrieben wird und hier, wie in vielen anderen Bereichen des Paragraphendschungels, die gesunde Norm schon lange verlassen wurde, muß ich nicht extra sagen, aber so weit würde ich nicht gehen.

Zur Bank kann ich nur Prinz Eugen zitieren:
Zitat:
Wenn die Zentralbank nicht verstaatlicht ist, passiert in etwa das gleiche, mit dem Unterschied daß wir vertreten durch den Staat null Einflußnahme haben. Es ist doch widersinnig das sich der Staat und somit die Volksgemeinschaft bei dubiosen größtenteils Unbekannten Geld ausborgen muß, mit dem Volksvermögen haftet und null Einfluß auf die Zins und Zinseszins Gestaltung hat und damit in Abhängigkeiten gerät die nicht notwendig sind.
Ist genau meine Meinung und ich bin ganz prinzipiell kein Anhänger der Monetaristen...

Zu den meisten anderen Punkten (außer ich habe einzelne überlesen) habe ich in den oben zitierten Postings meine Meinung schon in Pixeln umgesetzt.

Zitat:
Bitte um nähere Begründung wieso die Wirtschaft streng reguliert sein soll und Ihre Überlegungen dazu.
Der Grund liegt ganz einfach darin das besonders zu Beginn des neuen Systems viele Dinge "komplettüberholt" werden müßten und es einfach ratsam erscheint hier nicht die Kontrolle über diverse Vorgänge zu verlieren.
Sofern dann die Verhältnisse wieder normalisiert werden konnten: Siehe oben.

Zitat:
Da ich von der Rassenlehre nichts verstehe kann ich Ihnen dazu nicht allzu grosse Denkanstösse geben. Einer fällt mir aber ein. Hält die heute anstehende Rassenlehre dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit stand? Genetik, DNA etc.? Können Menschen mittels DNA-Test in unterschiedliche Rassen eingeteilt werden? Basierend auf einer DNA-Analyse könnte man die Rassenlehre noch vertreten soweit jemand daran interessiert ist, beschränkt sie sich allerdings nur auf Äusserlichkeiten, finde ich die Rassenlehre zu oberflächlich und nicht vertretbar. Ist wieder mal eine sehr subjektive Empfindung meinerseits, da ich eher zum Gedanken der „Leitkultur“ neige.
Man kann "Rasse" prinzipiell m.E. auch in den Genen absolut nachvollziehen, dabei kommt es aber stark auf die jeweiligen Parameter an.

Ich empfehle dazu diese Diskussionen:

http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=9232

http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=12293

Im übrigen sind phänotypische Merkmale, somit also auch "äußerliche Merkmale" von höchster Wichtigkeit und da selbige erblich sind, sehe ich nicht wie man diese Unterschiede vernachlässigen könnte?
Es geht ja eben um die Eigenschaften und das Potential von Menschen und darum das diese Eigenschaften erblich, somit in den Genen festgeschrieben und nur über die Gene veränderlich sind.
D.h. erste Grundregel muß es sein den Anteil jener wünschenswerten Gene zu maximieren, den negativer zu minimieren.
Da Negride etwa den europäischen Europiden "wenig zu bieten" haben und darüberhinaus auch verwandtschaftlich und in diesem Sinne genetisch weit entfernt sind, stellt sich die Rassenfrage, gerade bei diesem wichtigen Extrembeispiel ganz besonders drastisch.

Zitat:
Sehr strittiger Punkt speziell bezüglich des Wortes „gut“ und „neutral“. Dieser Punkt geht entgegen dem Gedanken der Leitkultur. Fremde Kulturen müssten doch eingedeutscht werden, sonst hätten wir wieder die selben Probleme des Multikulturalismus, oder verwechsle ich da etwas?
Ist eine Verwechslung. Gemeint war das die auch die eigene Tradition dort überdacht und ggf. korrigiert werden soll wo sie den höheren Prinzipien widerspricht.
Kultur hat in meinem Weltbild immer auch, ja sogar in erster Linie, auf breiter Basis eine Aufgabe zu erfüllen.
Für schädliche Einflüsse egal ob von Fremden oder der eigenen Gruppe gilt das gleiche wie für die Gene...ausscheiden.

Zitat:
Selber Denkanstoss wie vorher zur „Erhaltung der Rasse“.
Der europäische Genpool ist dank seines großen Potentials in jedem Fall erhaltenswert, selbst wenn ich kein Europäer sondern ein Extraterrestrier wäre der "von oben objektiv" auf die Erde schauen würde, selbst dann müßte ich das erkennen.
Einmal davon abgesehen das es durchaus legitim ist die eigene Gruppe erhalten und ggf. auch bevorzugen zu wollen.
Das ist wie so vieles andere ein Prinzip des Lebens an sich.
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Alt 19.01.05   #8
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Post Re: Progressiver Kollektivismus

Ein starkes Kollektiv ist ohne Frage die Grundlage zum Erhalt der eigenen Art,ihrer Sitten,Gebräuche und Traditionen.

Wenn Individualismus so verstanden wird,wie es heutzutage oft der Fall ist,daß nämlich Menschen denken,wenn sie sich nur weit genug von der Allgemeinheit entfernen wären sie Individuell,dann ist dies abzulehnen.Man sagt sich:"Ich bin nicht so wie die anderen,also bin ich Individuell".So wird der Individualismus zum reinen Selbstzweck.In dieser Gesellschaft ist es leider inflationär,individuell sein zu wollen.

Ein Kollektiv braucht meiner Meinung nach aber auch Idividualisten und Vordenker.Es muss sich immer wieder Veränderungen und Herausforderungen stellen,welche die große Mehrheit eines Volkes nicht vorausahnen und damit eventuell auch nicht bewältigen kann.Wir können dankbar sein,daß wir solche individualisten und Vordenker,wie etwa Hegel,Schopenhauer,Rosenberg oder Nitezsche hatten,aufgrund deren Lehren wir es eventuell wieder schaffen werden ein starkes Kollektiv und damit wieder ein starkes Volk zu werden.

Wirkliche Individualisten,werden immer eine verschwindend kleine Minderheit bleiben.Ein starkes Kollektiv muss solche Menschen "aushalten",damit es sich nach einem Zerfall wieder an Ihnen aufrichten kann.
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Alt 20.01.05   #9
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Post Re: Progressiver Kollektivismus

Zitat:
Zitat von Dieter
Ein starkes Kollektiv ist ohne Frage die Grundlage zum Erhalt der eigenen Art,ihrer Sitten,Gebräuche und Traditionen.

Wenn Individualismus so verstanden wird,wie es heutzutage oft der Fall ist,daß nämlich Menschen denken,wenn sie sich nur weit genug von der Allgemeinheit entfernen wären sie Individuell,dann ist dies abzulehnen.Man sagt sich:"Ich bin nicht so wie die anderen,also bin ich Individuell".So wird der Individualismus zum reinen Selbstzweck.In dieser Gesellschaft ist es leider inflationär,individuell sein zu wollen.

Ein Kollektiv braucht meiner Meinung nach aber auch Idividualisten und Vordenker.Es muss sich immer wieder Veränderungen und Herausforderungen stellen,welche die große Mehrheit eines Volkes nicht vorausahnen und damit eventuell auch nicht bewältigen kann.Wir können dankbar sein,daß wir solche individualisten und Vordenker,wie etwa Hegel,Schopenhauer,Rosenberg oder Nitezsche hatten,aufgrund deren Lehren wir es eventuell wieder schaffen werden ein starkes Kollektiv und damit wieder ein starkes Volk zu werden.

Wirkliche Individualisten,werden immer eine verschwindend kleine Minderheit bleiben.Ein starkes Kollektiv muss solche Menschen "aushalten",damit es sich nach einem Zerfall wieder an Ihnen aufrichten kann.
Das ist auch das was ich üblicherweise mit "kreativen Außenseitern" oder "Außenseitersyndrom" meine.

Wenn ich den Individualismus angreife, dann meine ich damit die "Individualismusideologie", denn in Wahrheit, wenn es um echten abendländischen Individualismus geht, sind viele Menschen die sich politischen, religiösen, wissenschaftlichen oder philosophischen Denksystemen verschrieben haben und diese nun mit Konsequenz vertreten, in mancher Hinsicht selbst sehr individualistisch, nämlich in dem Sinne, daß sie gegen Widerstände und auch unter dem Risiko von negativen Konsequenzen ihren Weg zu Erkenntnis, scheinbarer Wahrheit und höheren Zielen verfolgen.

Ein Massenmensch tut dies nicht. Bloß ist für unsere heutige Zeit und die Individualismusideologie ganz typisch das der Massenmensch, der bloße Konsument und Produzent in einem radikalkapitalitischen und "liberal-individualistischen" System, als bestes Beispiel für "individuelle Freiheit" herhalten muß.

So als ob es entscheidend ist, um es auf einen einfachen Nenner zu bringen, ob jemand ein Piercing im Arsch oder auf der Zehe hat, bloß um sich von der Masse abzuheben.

Hier wird also der Wunsch nach Individualität durch den ideologischen Individualismus im Neoliberalismus aufgefangen und dann konsumistisch und mit bestimmten auf die Bedürfnisse des Kapitals zugeschnittenen Lebensentwürfen, welche propagiert werden, in dessen Sinne genutzt.

In Wahrheit kann in einem Kollektiv sehr viel Platz für Individualität sein, nur eben nicht für einen ideologischen Individualismus und nicht für jene Formen individueller "Selbstfindung" (man sollte wissen wer man ist...) und Auslebung, welche dem Kollektiv schaden.

Davon abgesehen ist es nun einfach so, daß man Menschen ab einem gewissen Niveau und wenn sie eine gewisse Erziehung durchlaufen haben, sowie die Strukturen um sie herum gesundet sind, nicht ständig sagen muß was sie zu tun haben.

Freiheit im Kollektiv heißt für mich EINDEUTIGE Fehlentwicklungen schon im Vorfeld auszuschalten, aber Kreativität und konstruktives Außenseitertum bzw. Individualismus auf höherem Niveau nicht nur zuzulassen sondern sogar zu fördern.

Bloß wenn die ganze Masse auf einmal "individualistisch" wird, dann kommt nichts weiter als ein Massenmensch heraus, der von allen möglichen Seiten mit allen möglichen unnötigen Schnick-Schnack korrumpiert und ausgenutzt wird, besonders im kapitalistischen System, aber sonst auch gar nichts.

Echter Individualismus ist eine progressive Eigenschaft, aber nur dann wenn er mit sozialem Gewissen, Prinzipien und Werten höherer Ordnung, sowie fortgeschrittener Rationalität gepaart ist.
Ein emotionalisiertes Individuum mit einem IQ von 90 und ohne entsprechendes Grundlagenwissen kann, auf sich alleine gestellt und ohne das feste Werte vermittelt wurden, praktisch nur zu den falschen Schlüssen kommen, und auch bei intelligenteren Individuen denen die entsprechenden Werte nicht vermittelt wurden muß man bei der heutigen menschlichen Realität sehr oft bangen...

Nur heißt es gerade für die Führungsschicht die ich meine, daß sie ihre Prinzipien auch gegen Widerstände durchsetzen, sowie selbständig zu neuen Schlüssen die zum Wohle des Kollektivs sind, kommen sollten. Ein Massenmensch wird es schwer haben dabei, und um ganz ehrlich zu sein, da im Stalinismus vor allem auch solche durchschnittlichen Massenmenschen immer und immer wieder nach oben kamen, genau so wie in der "demokratisch-liberalen Gesellschaft", sehe ich darin einen der Hauptgründe für die Korruption und das politische Versagen.

Auf dieser Ebene heißt es Menschen mit Prinzipien und Visionen zu setzen, keine Massenmenschen und unselbständigen Bürokraten welche einfach nur fortsetzen was war, sich korrumpieren und durch das Kapital oder eine ausgelutschte Ideologie beeinflussen lassen in ihren Entscheidungen zum Wohle des Ganzen (falls sie das überhaupt noch im Sinne haben sollten).

Das was heute unter Individualismus läuft ist eine ganze bestimmte, liberale Ausprägung von selbigem und objektiv betrachtet, zumindest für die Mehrheit der Menschen, ein Etikettenschwindel.
Hier werden nur Kollektive und Normen zerstört, aber keine echten Individuen aufgebaut, was klar ist, da das in einer modernen Massengesellschaft scheitern müßte und die Elite die Masse zu dem erzieht was sie "gerade braucht" oder im heutigen Kontext "glaubt zu brauchen".

Nämlich flexible, mobile, unterwürfige (im Beruf) Arbeitnehmer die sich mit wenig zufrieden geben und leicht zu unterhalten sind.

Das hat mit einem abendländischen Ideal eines Individualisten nichts zu tun, "sei Du" oder "be yourself", ist eine blödsinnige Floskel die nur die Verwurstelung ganzer Völker, Kulturen, wertvoller Normen und Strukturen zum Nutzen des Großkapitals verdecken, und diese "Globalisierung" und "Liberalisierung" unumkehrbar machen soll.

Das Ideal muß dementsprechend lauten: Individuell denken aber kollektive Ziele anstreben und kollektiv handeln.
Dafür müssen natürlich auch gewisse sinnvolle Autoritäten etabliert sein. Wie dies zu rechtfertigen und zu bewerkstelligen ist, daß habe ich ja in einigen Beiträgen schon ausgeführt.
Die Führung muß die verschiedenen Spezialisten wieder zusammenführen und ihre individuellen Fähigkeiten und Leistungen optimal für das Wohl des Ganzes und zu ihrem eigenen koordinieren.

Heute ist es eher umgekehrt, nur wenige denken wirklich selbständig, kollektive Ziele gibt es keine mehr, und kollektiv agieren, gar zum LANGFRISTIGEN Nutzen der Gemeinschaft tut praktisch keiner mehr.
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Geändert von Agrippa (20.01.05 um 13:25 Uhr)
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Alt 26.09.05   #10
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Post Definition von Kollektivismus

Um Irrtümern und Mißdeutungen vorzubeugen stelle ich hier noch einmal eine allgemeine Definition von Kollektivismus hinein:

Zitat:
Unter Kollektivismus wird ein Werte- und Moralsystem verstanden, das ein menschliches Kollektiv höher wertet als die Individuen. Der Gegensatz dazu ist der Individualismus.

Das Kollektiv, das diesen höheren Wert besitzt, kann eine Klasse, ein Volk oder jede andere Art von Gemeinschaft sein. Das kollektivistische Normensystem verlangt Solidarität, Kameradschaft, Volksgemeinschaft, Gemeinschaftsgeist oder auch Liebe, letzteres insbesondere in religiösen und familiären Kollektiven.

Mit Sätzen wie "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" oder "Eigentum verpflichtet" wird das Interesse der Gemeinschaft vor das des Einzelnen gestellt.

In besonderen Fällen kann der Einsatz für das Kollektiv bis zur Bereitschaft gehen, das eigenen Leben einzusetzen. Dies ist zum Beispiel bei militärischen Gemeinschaften der Fall. Im Extremfall wird das eigene Leben nicht nur riskiert, sondern bewusst geopfert, wie beispielsweise bei den japanischen Tokkōtai-Kämpfern (Kamikaze) im Zweiten Weltkrieg oder den so genannten Selbstmordattentätern der Araber in Israel. In abgemilderter Form werden kollektivistische Werte bei Soldaten, allen Rettungsdiensten (etwa der Feuerwehr) und der Polizei erwartet. Deren Mitglieder müssen für die bürgerliche Gemeinschaft unter Umständen erhebliche Risiken in Kauf nehmen.

Als politische Ideologien des Kollektivismus gelten insbesondere Sozialismus, Nationalsozialismus und der Nationalismus. Religiös sind es vor allem Klostergemeinschaften. Wenn der Einsatz für das Kollektiv vom einzelnen auf Willensentscheidung gründet spricht man von Altruismus. Diesen behauptet auch der Kollektivismus für sich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektivismus

Definition des gegensätzlichen Individualismus wie ich sie durchaus teile:
http://de.wikipedia.org/wiki/Individualismus

Hierbei hat man immer radikalen Individualismus bzw. Individualismusideologie mitzudenken, denn wie oben beschrieben kann man einen gewissen individualistischen Aspekt sehr gut in die Gemeinschaft, das Kollektiv integrieren, erst ab einem bestimmten, destruktiv-egoistischen werden Grad wird der (extreme) Individualismus inakzeptabel.
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