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Alt 18.08.07   #1
Agrippa
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Standard Rassentypen Europas - Versuch einer Unterteilung

Rassentypen Europas - Versuch einer Unterteilung


Ziel dieses Strangs ist es, die rassentypologische Gliederung Europas wie ich sie derzeit anwende darzulegen und zu erläutern. Da einige der von mir verwandten Termini oder auch die Rassentypologie als solche insgesamt, vielen nicht wirklich vertraut sein dürften. Außerdem werden manche Begriffe von verschiedenen Quellen auch anders definiert, weshalb ich es für nützlich halte, die Grundtypen und mein Konzept hier zusammenzufassen. Jeder kann sich nun auch selbst mit gewissen Thesen und Merkmalsbeschreibungen auseinandersetzen und entdeckt dabei vielleicht auch ein wachsendes Interesse für das Gebiet der Rassenkunde.

Spätere Ergänzungen und Korrekturen behalte ich mir natürlich vor, da ich das ganze als einen "thread in progress" betrachte, wie ich es schon beim "Indoeuropäerthread" handhaben mußte.

Viele Begriffe die in diesem Strang auftauchen werden, wurden schon hier besprochen und erklärt:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=90255

Als Vergleichsbasis kann Christian Vogels kurze Beschreibung der Rassentypen dienen:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=42794

Wie auch der Strang mit den Bildern von Vertretern der verschiedenen Rassentypen und Verbreitungskarten:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=98931

Sowie nicht zuletzt das Glossar des Nordish Portals:
http://www.snpa.nordish.net/

und Dienekes "Racial Analysis Calculator":
http://dienekes.angeltowns.net/calc/rac/

Als Erstes möchte ich einmal damit beginnen einige grundlegende Begriffe und Einteilungen näher zu erläutern. Ich werde im Folgenden nur die notwendigen und vereinfachten Einteilungen verwenden, die nötig sind um die meiner Ansicht nach wichtigsten Grundtypen Europas kennzeichnend erfassen und beschreiben zu können. So gibt es etwa weitergehende Unterscheidungen des Kopfindex, doch sind diese für Europa im typologischen Sinne von geringer bis gar keiner Bedeutung, da hier die entscheidende Differenz die von dolicho-mesokephal zu brachykephal ist.

Kopf und Gesicht werden in Milimetern vermessen, die Indices habe ich von v. Eickstedt Werken übernommen und sie sind bis heute maßgeblich in der Anthropometrie.

Schädeldarstellung mit den wichtigsten Meßpunkten:


Kopf:
Unter einem kurzen (bzw. breiten) oder langen (bzw. schmalen) Kopf ist ein Aspekt der Schädelform gemeint, welcher sich im Kopfindex erfassen läßt. Dieser wird durch die Relation von der größten Kopfbreite zur Kopflänge errechnet, also durch Breite (eu-eu) x 100/Länge (g-op). Also z.B. 150 x 100/200 = ein Kopfindex von 75.

Die allgemein anerkannte Einteilung am Lebenden im männlichen Geschlecht (Frauen +1, Schädel -1) ist:
Hyperdolichokephal (sehr langköpfig): x-70,9
Dolichokephal (langköpfig): 71,0-75,9
Mesokephal (mittellangköpfig): 76-80,9
Brachykephal (kurzköpfig): 81,0-85,4
Hyperbrachykephal (sehr kurzköpfig): 85,5-90,9
Ultrabrachykephal (extrem kurzköpfig): 91,0-x

Am Besten läßt sich die Schädelform mit freien Auge aus der Vogelperspektive, von oben auf den Betreffenden schauend, erkennen:

Von links dolichokephal, mesokephal, brachykephal.

Im Folgenden werde ich, wie dies für eine Großgliederung einzig praktikabel ist, alle Kopfformen bis 81 als lang-, alle darüber als kurzförmig zusammenfassen.

Mit einem flachen (planoccipital) oder gerundeten (curoccipital) Hinterhaupt, ist die Form des hinteren Hirnschädels gemeint, wie sie sich im Profil darstellt. Dabei kann das Hinterhaupt fast schon eine gerade Linie mit dem Hals bilden und am Kopf "wie abgehackt", oder sich deutlich vom Hals-Nackenbereich abhebend, gerundet absetzen.

Zum Vergleich zwei verschiedene Schädelformen (typolog.: dinarid und mediterranid):

Links plan-, rechts curvoccipital.

Die Kopfhöhe wird im Regelfall durch einen Blick auf die Rückseite (Breitenhöhenindex) oder das Profil (Längenhöhenindex bzw. Höhenlängenindex) des Kopfes bestimmt.

Für die absolute Kopfhöhe gibt es mehrere Maße, nämlich von Basion-Bregma, Porion-Bregma, Tragion-Vertex oder aber Porion-Vertex um die Bekannteren zu nennen. Wobei Basion-Bregma und Porion-Bregma am Lebenden natürlich weitestgehend ausfallen müssen und eine Messung von Porion-Vertex am geläufigsten ist.

Am Schädel läßt sich der Längenhöhenindex folgendermaßen errechnen:
100 X Höhe (Ohrhöhe, Porion-Vertex) : Länge (Maximale Kopflänge, Glabella-Opisthocranium) = Längenhöhenindex

Chamäkephalie (Flachschädel) bei
einem Längenhöhenindex ... unter 70,0
Orthokephalie (Mittelhochschädel) bei
einem Längenhöhenindex ... von 70,1-75,0
Hypsikephalie (Hochschädel) bei
einem Längenhöhenindex ... über 75,0

Gesicht:
Ein relativ schmales oder breites Gesicht ergibt sich anthropometrisch aus dem Ganzgesichtsindex, dieser ergibt sich aus Länge (n-gn) x 100/Breite (zy-zy).
Dabei kann man der Einteilung folgen, wonach ein GGI von über 88,0 als schmal (leptoprosop) zu gelten hat, während alles unter 87,9 unter "breitgesichtig" (euryprosop) fällt.

Im Detail:
sehr breit: x-78,9
breit: 79,0-83,9
mittel: 84,0-87,9
schmal: 88,0-92,9
sehr schmal: 93,0-x

Bei Frauen -3, am Schädel -1 Indexpunkte

Nasenform:
Diese ergibt sich in üblicher Form

und läßt sich nur für Europa (primär von v. Eickstedt verwendet) oder die ganze Welt unterteilen (weiblich +2).
Weltmaßstab:
Sehr schmal: x-54,9
Schmal: 55,0-69,9
Mittelbreit: 70,0-84,9
Breit: 85,0-99,9
Sehr breit: 100,0-x

Europa:
Sehr schmal: x-54,9
Schmal: 55,0-59,9
Mittelbreit: 60,0-64,9
Breit: 65,0-69,9
Sehr breit: 70,0-x

Augenform:
Hier ist vor allem die Stellung von Bedeutung, ob die Augen eher nach oben oder unten neigen (Schrägstellung), wobei nach oben eher für Ostbaltide-Lappoide und Mongoloide, nach unten eher für Westeuropa und klassische Europide im Allgemeinen typisch ist.
Desweiteren ist der sogenannte Epikanthus von Bedeutung, also die Augenfaltenbildung, wobei eine Falte am inneren Auge auch bei Mongoloiden häufiger ist, bei Cromagnoiden sehr selten und bei ostbaltid-lappoid selten vorkommt, während er bei Mongoloiden dominiert und zur kennzeichnenden Merkmalskombination gehört:


Körper:

Zur Beschreibung der Körperform verwende ich die Einteilungen, welche ich aus den Arbeiten von Klaus Conrad und Rainer Knußmann kenne.
Informationen zu Klaus Conrad und illustrierende Bildtafeln finden sich u.a. hier:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=100867

Die wichtigsten Grundformen lassen sich anhand von Variationsreihen von:
Leptomorph (schmalförmig) zu pyknomorph (breitförmig)
Hyperplastisch (starke Organ, Knochen und Muskelentwicklung) und hypoplastisch (schwache -"-)
sowie
makrosom (groß) und mikrosom (klein) erfassen.

Dabei lassen sich, etwa im Rahmen sportmedizinischer Untersuchungen, die meisten Fälle normaler Variation ohne Probleme in ein grundlegendes Koordinatensystem entlang der Achsen lepto-pyknomorph und hyper-hypoplastisch eintragen:

Hier am Beispiel verschiedener Sporttypen. Vgl. zur Erklärung der Graphik:
http://www.sport.uni-frankfurt.de/Pe...iomechanik.pdf

Da durch die säkulare Akzeleration modifikatorische Veränderungen vor allem im Rahmen des Höhenwachstums stattgefunden haben, können die alten anthropometrischen Daten vor allem für die Körperhöhe keine verbindliche Gültigkeit mehr haben, denn niemand würde einen 165 cm großen Mann heute in Europa als "groß" bezeichnen.
Wiederum der Einfachheit halber, begnüge ich mich mit einer simplen Dreiteilung (in cm) von klein (bis 169,9), mittel (170,0-179,9) und groß bzw. hochgewachsen (180,0-x) für die junge Generation Europas, also jene die nach 1970 geboren wurden.

Pigmentierung:
Auch hier geht es wieder um die für Europas Gliederung entscheidenden Gegensätze, nämlich die von hell und dunkel, innerhalb des europäischen Spektrums, von Haut, Haar und Augen, wobei unter hellem Haar alle Farbtöne bis Mittelbraun im Erwachsenenalter und unter dunklen Augen braun zu verstehen ist. Die Hautfarbe kann auch dann als hell gelten, wenn selbst eine tiefe Bräune möglich ist. Entscheidend ist dann, dass die nicht sonnengebräunten Stellen hellweiß verbleiben, sowie das der Bräunungston "goldfarben" bzw. gold-rötlich wirkt, wie etwa in diesem Fall:
http://iparenting.com/graphics/vendela4.jpg

Karthographische Darstellungen:
Zur Orientierung eine Karte mit den verschiedenen Haupt- und Untertypen des modernen Europas, wobei ich die Rassentypen dort kennzeichnete, wo ihr ursprüngliches oder aber modernes Zentrum, bzw. beides vorhanden ist, selbstverständlich gehen die Verbreitungen in den meisten Fällen weit darüber hinaus:


Klima-Rassentypen-Vergleich:


Was beschreibt eine grundlegende Rassentypologie Europas? Oder was sollte sie beschreiben?

Ich denke das ein 5-7 Rassentypen-Schema ausreicht um die grundlegende Variation innerhalb Europas, deren wichtigste evolutionäre Tendenzen, Spezialisierungen zu beschreiben - Rassen sind primär nichts anderes als Formen der Anpassungen und können sich im Laufe der Zeit, ursächlich meist aufgrund veränderter Selektionsbedingungen, ändern.

Meine Erklärung könnte folgendermaßen aussehen:
Es gibt 6-7 Entwicklungsrichtungen, Tendenzen in Europa und wir können verschiedene Grade von intermediären, zwischengestellten Formen sehen. Es kann mehr als einen Grund für diese Zwischenformen geben, um davon nur einige denkbare zu nennen:
a) Die einfachste ist (Unter-) Rassenmischung.
b) Eine evolutionäre Tendenz kann in verschiedenen Gebieten auftreten, auch unabhängig voneinander, aber mit verschiedenen Entwicklungstendenzen im Detail, denn es könnte etwa nur Teile eines Typus realisiert worden sein aufgrund von verschiedenen Ursachen:
-) Der Selektionsdruck in Richtung au einen einen Rassentypus war zwar vorhanden, aber nicht stark genug, so das bestimmte Eigenschaften niemals selektiert wurden oder es reichte die Zeit für die vollständige Spezialisierung einfach nicht aus, seit dieser Entwicklungstrend begonnen hatte, was darauf hinausläuft
-) Das der Selektionsdruck zu schwach wurde oder die Richtung änderte, noch bevor ein Typus vollkommen realisiert werden konnte, wie dies in anderen Gebieten der Fall war.
-) Die Richtung des Selektionsdrucks änderte sich nachdem der Typus realisiert worden war - eine typische Form hat also bereits existiert, wurde dann aber durch die sich verändernden Bedingungen im nachhinein wieder abgewandelt
usw.

Die Rassentypen repräsentieren also das (zumindest vorläufige Ziel) einer bestimmten, für Europa typischen evolutionären Tendenz, welche bereits ganz oder auch nur teilweise realisiert worden sein kann, oder auch zwischen zwei oder mehr Grundformen zu stehen in der Lage ist. In diesem Sinne sind jene, die eine typische oder gar extreme Form einer rassischen Spezialisierung bzw. evolutionären Tendenz darstellen phänotyisch "reine" Vertreter, während jene die von dieser einen evolutionären Tendenz mehr oder minder deutlich abweichen, unabhängig von den Gründen für diese Abweichung (es sei denn Pathologische), "gemischt" sind. Entscheidend sind die ererbten Merkmale wleche für die Spezialisierung und darum auch Definition des Rassentyps, der evolutionären Tendenz ausschlaggebend sind.

Um diese verschiedenen Tendenzen und ihre Beziehungen zu einander zu veranschaulichen, habe ich diese simple Graphik erstellt, wobei sich aus der Zweidimensionalität natürliche Grenzen der bildlichen Darstellung ergeben, da ich deshalb zwischen bestimmten Übergängen - die ich für bedeutsamer halte - wählen mußte:


In Klammer habe ich die typischen Vertreter des Rassentyps, sozusagen die Kerngruppe, welche die Spezialisierung am besten vertritt, gesetzt. Z.B. skandonordid für nordid, westalpinid für alpinoid etc.
Die Überschneidungen der Kreise zeigen die Übergänge und engsten Verwandtschaftsbeziehungen.

Sowie ein verallgemeinernder "Rassenstammbaum" nach meinem derzeitigen Wissensstand:


Für diesen ist vor allem die grundsätzliche Unterscheidung der zwei europiden Grundformen von eminenter Bedeutung, nämlich die Scheidung von aurignacoid und cromagnoid. Vgl. dazu, wie auch zu anderen Fragestellungen diesen Strang:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=90255

Sowie im Besonderen zum Thema aurignacoid-cromagnoid:
http://forum.thiazi.net/showpost.php...24&postcount=9
http://forum.thiazi.net/showpost.php...0&postcount=16

Die Körperbautypen, welche sich an der ontogenetischen Entwicklung orientieren (hier Basistypen v.a. infantil-juvenil-viril-matur) sind von Bertil Lundman entlehnt. Die rassenprogressiven Typen der Europiden finden sich vor allem in einem Spektrum von juvenil zu matur wieder, wobei juvenil am ehesten den grazilen südeuropiden Formen, viril den atlanto-nordid-cromagniden und matur den dinariden entspricht, ohne das hier eine zwingende Verbindung besteht, sondern eher eine jeweils vorherrschende Tendenz.


Fig. 4 und 5 waren im Buch vertauscht, was von mir korrigiert wurde.

Im Unterschied dazu stehen die infantilisierten (verkindlichten) oder borealisierten (kälteangepaßten, teils mongoliformen) Tendenzen:


Die individuellen Beispiele sind nicht immer perfekt, was auch an dem Mangel an leicht zu bekommenden, für den Zweck gut geschossenen Bildern liegt. Aber zumindest das vorherrschen der jeweiligen Komponente scheint sehr gut abgesichtert zu sein und ich wollte diesmal Individuen jenseits der Bildtafeln präsentieren, die es natürlich auch gibt, zum Teil ja auch wenn man den obigen Links folgt. Des weiteren braucht sich niemand über die Damen zu wundern welche ich mit Apostroph versehen habe, diese sind in die derzeitige Sammlung allein schon deshalb eingegangen, weil es kaum so einfach zu findende Bilder von Durchschnittstypen einer Bevölkerung gibt, wie auf gewissen Partnervermittlungsseiten - zumal noch mit genauen Angaben zur Körperhöhe und Augenfarbe. Was die osteuropäische Variation betrifft, kann man davon gewaltig profitieren wenn man auf der Suche nach repräsentativen Individuen ist.
Für die westliche Variation habe ich auch auf das Projekt "Face of Tomorrow" herangezogen, welches Durchschnittsgesichter (face morphs) aus Proben multiethnischer Großstädte vorstellen möchte, um zu zeigen wie diese das Bild der Bevölkerung verändern können.
Um "normale" Stadtbewohner der jeweiligen Regionen schnell finden zu können, ist dieses Projekt durchaus nützlich.

Link dazu:
http://www.faceoftomorrow.com/

Die Face Morphs sind natürlich nicht für die einheimische europäische Bevölkerung repräsentativ, da ja auch die fremden Immigranten mit einbezogen wurden.


Einteilung der rassentypologischen Variation in Europa:

Ge = Gesicht
Kö = Körper
Hvg = Hauptverbreitungsgebiete.

I. Nordid:

I.1. Skandonordid:


(Christian Olsson - Schweden, 192 cm)


(unbekannt)


(Paul Hackett - USA)


(Sonya Kraus - Deutschland, 177 cm)


(Joni Markkula - Finnland, 198 cm, zwischen Skando- bzw. West- und Ostnordid)

Kopf: Lang, niedrig
Ge: Schmales, langes Gesicht und Nase, welche gerade bis mäßig konvex ist, dabei häufig "wellig" und deutlich begrenzt und hervortretend, reliefreiches Gesichtsprofil, meist hohes und tief gesetztes Positivkinn.
Kö: Hochgewachsen, leptomorph, dabei aber eher knochenrobust und Neigung zum sehnig leptosomen, viril-maturen Körperbau, gleichmäßig langgliedrig.
Farbe: Haut, Haar und Augen hell.
Hvg: Mittelschweden, Ostnorwegen

Sonderform ist "Keltic Nordic" ("keltisch nordisch bzw. nordid" - nach C.S. Coon):

(J.R.R. Tolkien, England)


(Francky Dury, Belgien, Flandern)


(Bart Goor, Belgien, Flandern, 183 cm)


("Hanka" - Tschechien, 178 cm, Augen gemischt)

Wie skandonordid, niedrigköpfig, dunkler, dinariomorphe Anklänge entweder durch partielle Dinarisation oder durch Beimischung - dabei ein relativ stabiler Phänotyp mit nordider Dominanz, besonders stärker ausgeprägte Nase, höhere Tendenz zur Herausbildung eines Winkelprofils. Fließender Übergang zu atlantomediterranid bzw. atlantid einerseits und dinarid bzw. norid andererseits.
Hvg: Britannien, Frankreich, Deutschland

Wie die Grenzen zwischen nordid, atlanto-pontid und dinarid in Mitteleuropa verwischen, bei einem dominanten keltisch nordoiden Phänotypen, zeigt sehr schön dieses Mädchen:


("Alena" - Tschechien, 178 cm)

I.2. Ostnordid:

Wie Skandonordid, dabei jedoch in der Tendenz hochköpfiger und mit bisweilen verstärkt dinariomorph wirkenden Anklängen, vor allem im südlichen Verbreitungsgebiet.
Hvg: Baltikum, Rußland.


(Elena Dementieva - Rußland, 180 cm)


(Alexander Godunov - Rußland, 190 cm)


("Lyudmila" - Rußland, 176 cm, Augen blau)


("Yana" - Ukraine - 174 cm)


("Zuzana" - Tschechien - 173 cm, Augen blau)

I.3. Nordatlantid:

Wie Skandonordid, nur mit in mediterranide Richtung abweichenden Tendenzen, vor allem dunklen Haaren.
Hvg: Irland


(Pierce Brosnan - Britische Inseln, 188 cm)


(Kyle MacLachlan - Britische Inseln, 183 cm)


(Hugh Grant - England, 180 cm)


(Sean Young - USA, 175 cm)

II. Mediterranid:
Übergänge zwischen den Untertypen naturgemäß fließend:

II.1. Atlantomediterranid:


(Alberto Ramos Gutierrez)


(Ramiro Ledesma)


(Laura Marchante, Spanien, vielleicht baskide Tendenz)


(unbekannt - Spanien)


(unbekannt - Argentinien, Buenos Aires, eher atlanto- denn grazilmediterranid, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(unbekannt - Argentinien, Buenos Aires, eher atlanto- denn grazilmediterranid, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)

Kopf: Lang
Ge: Schmales, langes Gesicht, gerade Nase, deutlich begrenzte und hervortretende Nase, reliefreiches Gesichtsprofil, Positivkinn.
Kö: Hochgewachsen, leptomorph, dabei aber eher knochenrobust und Neigung zum sehnig leptosomen, viril-maturen Körperbau, gleichmäßig langgliedrig.
Farbe: Haut, Haar und Augen dunkel.
Hvg: Nordspanien, Südfrankreich, Nordwestitalien

Fließender Übergang ("atlantid") in das nordide Spektrum Westeuropas (vgl. nordatlantid), wobei das atlantide bzw. nordomediterranide Übergang besonders auf den britischen Inseln, in Nordspanien, Frankreich, den Benelux Staaten, Westdeutschland und der Schweiz deutlich wird.


(unbekannt - England, London, atlantider Schlag, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(unbekannt - England, London, atlantider Schlag, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(Famke Janssen - Niederlande)

Eine Sonderform bildet "baskid", welche stärker dinariomorphe Anklänge aufweist.
Hvg: NW-Spanien.

II.2. Pontid:


(unbekannt - Bulgarien)


(unbekannt - Slowakei)


(unbekannt - Tschechien)


("Stanislav" - Bulgarien)


(Barbara Temova - Tschechien, 180,5 cm)

Ostmediterraner Zweig der engstens mit den Atlantomediterraniden und Grazilmediterraniden verwandt ist, in der Form der Anpassung, jedoch ohne besondere genetische Nähe. Kann daher phänotypisch zu "Atlanto-Pontid" zusammengefaßt werden, besonders in unklaren Fällen.

Wie atlantomediterranid, nur etwas graziler (in Richtung auf westlich grazilmediterranid könnte man auch sagen), hochköpfiger und vor allem je weiter nördlich, desto heller und höhergewachsen, mit fließendem Übergang in das ostnordide Spektrum ("nordpontid").
Hvg: Bulgarien, Schwarzmeerregion.

II.3. Grazilmediterranid:


(Alyssa Milano - vielleicht geringer alpinider Einfluß)


(Nora Jimenez, Spanien, eher grazil- denn atlantomediterranid)


(Pilar Lopez de Ayala, Spanien, eher grazil- denn atlantomediterranid)


(Enrique Ponce - Spanien, eher grazil- denn atlantomediterranid)


(unbekannt - Chile, Santiago, eher grazil- denn atlantomediterranid, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(unbekannt - Spanien, Pamplona, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(unbekannt - Spanien, Pamplona, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(unbekannt - Spanien, Pamplona, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(unbekannt - Spanien, Pamplona, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)


(vorwiegend grazilmediterranide Frauen aus Sardinien)

Kopf: Lang, klein-mittelgroß
Ge: Schmales Gesicht, gerade Nase, kleines Positivkinn
Kö: Klein-mittelgroß, leptomorph-juveniler Körperbau, dabei eher grazil, vor allem im weiblichen Geschlecht weichere Formen, gleichmäßig langgliedrig.
Farbe: Haut, Haar und Augen dunkel.
Hvg: Südspanien, Süditalien, Mittelmeerinseln.

III. Cromagnid:

III.1. Dalofälid:


(Oliver Kahn - Deutschland, 188 cm)


(Courtney Thorne-Smith)


(unbekannt - Australien, Sydney, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts, wohl gewisse nordide und Borreby Einflüsse möglich)


(unbekannt - Australien, Sydney, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts, geringe andere Einflüsse wohl möglich)

Kopf: Lang, groß.
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, breitere, gerundete Nase, markante Unterkiefer
Kö: Groß, pyknomorph-mesomorph, dabei sehr knochenrobust und Neigung zum mesomorphen, maturen Körperbau, kräftig aber nicht kurzgliedrig.
Farbe: Haut, Augen und Haar hell, dabei gewisse Neigung zur Rothaarigkeit.
Hvg: Westfalen.

III.2. Ostcromagnid (inkl. Sonderform "kurganoid"):


("Nadezhda" - Ukraine, 174 cm, Augen grau)


(Dimitry Tursunov - Rußland, 185 cm)


(unbekannt - Rußland, zwischen ostcromagnid und westbaltid)

Ostcromagnide stellen die Reste der vormaligen cromagnoiden Bevölkerung Osteuropas dar, vor der stärkeren Verbreitung von nordomediterraniden und der Baltisation. Diese sind mittel-langköpfig, knochenrobust ohne besonders breitwüchsig oder stämmig zu wirken.
Kopf: Lang, niedrig v.a. im südlichen Verbreitungsgebiet, große Maße.
Ge: Breites aber nicht verkürztes Gesicht, oftmals vergleichsweise feinere Nase mit nordoid-mediterranoiden Anklängen, sehr starke Unterkiefer mit deutlichen Kieferwinkeln.
Kö: Groß, mesomorph, Neigung zu einem mesomorphen bis leptomorphen, sehr maturen Körperbau.
Farbe: Haut, Haar und Augen hell.
Hvg: Baltikum, Großrußland, Ukraine - verstreute Einzelfälle.

Fließender Übergang zu Dalofäliden und Ostnordiden einerseits, sowie Osteuropiden und Ostalpiniden infolge von Mischung, sowie Baltisation und Alpinisation andererseits.

Sonderform "kurganoid", - mit verfeinerten, teils nordoiden Gesichtszügen bei weiterhin cromagnoider Basis, entweder als Teil überlebender kurganoider Variation, oder durch rezente Mischung von östlichen Cromagnoiden (ostcromagnid, westbaltid) mit Nordiden). Bildet den Übergang von cromagnoid zu nordid im Osten.


(Joanna Krupa - Polen, 170 cm, "kurganoid")


(Alexandr (-er) Efimov - Rußland)

III.3. Paläatlantid:

Kopf: Lang, groß.
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, breitere, gerundete Nase, markante Unterkiefer, gewisse protomorphe Tendenzen in lokalen Varianten deutlich.
Kö: Groß, pyknomorph-mesomorph, dabei sehr knochenrobust und Neigung zum mesomorphen Körperbau, kräftig aber nicht kurzgliedrig.
Farbe: Haut und Haar dunkel.
Hvg: Britische Inseln, v.a. der Norden, sowie mittleres Norwegen, nur zersplitterte Reste.

Zu Paläatlantid und Berid:
http://forum.thiazi.net/showpost.php...9&postcount=55

III.4. Berid:


(Sergio De Gregorio - Italien)


(unbekannt - Lissabon, Portugal, entnommen aus dem sample des "Face of Tomorrow"-Projekts)

Kopf: Lang
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, breitere, gerundete Nase.
Kö: Klein-Mittel, pyknomorph-mesomorph, Neigung zum pykno-mesomorphen Körperbau, infantile und protomorphe Anklänge.
Farbe: Haut, Haar und Augen dunkel.
Hvg: Inneres Spanien und Sardiniens gebirgige Regionen

Fließender Übergang zum westlichen Alpiniden Spektrum, wohl der reduzierte und teilinfantilisierte Rest des proto-alpinoiden Spektrums in Westeuropa vor der Alpinisation.

IV. Dinarid

Zum Thema Dinarisation:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=47945

IV.1. Klassisch dinarid (= Adriatid):


(Vuk Draskovic - Serbien)


(Günther Oettinger - Süddeutschland)


(Goran Ivanisevic - Kroatien, 193 cm)


(Bianca Radu - Rumänien, 178 cm)


(Valbona Bashota - Kosovo)
deutlich begrenzte und hervortretende Nase, reliefreiches Gesichtsprofil
Kopf: Kurz, planoccipital.
Ge: Langes Gesicht, kräftige, deutlich begrenzte, hervortretende und lange Nase, welche oftmals gebogen (konvex) oder auch gerade ist, im Profil verkürzt wirkende Unterkiefer, aber hohes und starkes Kinn.
Kö: Groß, leptomorph-mesomorph, Neigung zur hyperplastischen Leptomorphie, starke mature Prägung, gleichmäßig langgliedrig oder bei einigen Varianten langbeinig mit mittel-kurzen Armen.
Farbe: Haut, Haar und Augen dunkel.
Hvg: Herzegovina, Montenegro, dinarische Alpen.

VI.2. Norid:


("Anna" - Tschechien, 178 cm)


(Kärntner - Österreich)

Wie Adriatid, jedoch hell und in der Tendenz etwas graziler, mit nordoiden Tendenzen.
Hvg: Verstreut v.a. Österreich, Tschechien, Polen, Teile Ostdeutschlands, nördliches Serbien.

V. Alpinoid:

Zum Thema Alpinisation u.a.:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=837691

V.1. Nordalpinoid, Borreby:


(Unbekannt - England)


(Kelsey Grammer - USA)


(Kurtwood Smith - USA)


(Christian Ørsnes - Dänemark, 187 cm)


(Anne Friis - Dänemark, 170 cm, Übergang zu westbaltid)


(Ann Louise Bloch - Dänemark, 175 cm, Übergang zu dalofälid)


(Claus Ryge - Dänemark, 185 cm, Übergang zu dalofälid)

Kopf: Breiter Kopf, hoch, große Maße.
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, breitere, gerundete Nase, oftmals Hang zu extremen Unterkiefern und derb-robusten Gesichtszügen.
Kö: Groß, pyknomorph-mesomorph, Neigung zum pykno-mesomorphen, maturen Körperbau, oftmals extrem stämmig gebaut.
Farbe: Haut, Haar und Augen hell oder gemischt bis mittel.
Hvg: Teile von Dänemark und Norwegen, verstreut in Deutschland, Niederlande, britische Inseln und südliche Balkanregion.

Fließender Übergang zu den Cromagniden und Osteuropiden (dort v.a. westbaltid!), wobei sich der Borreby-Schlag noch immer als brachykephalisierte cromagnoide Form i.e.S. definieren ließe, dabei aber größte Ähnlichkeit wohl am Ende zu "robusten Alpinoiden" anderer Regionen Europas.

V.2. Westalpinid:


(Joseph Daul - Frankreich, hell, ansonsten typisch)


(Françoise Gatel - Frankreich)


(Vorwiegend alpinide Mädchen aus der Bretagne, Frankreich)


("Jana" - Tschechien, 163 cm, Augen grün)

Kopf: Kurz, breit kleine Maße, abgerundet.
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, breitere, gerundete Nase, oftmals Hang zu weichen bis infantilen Gesichtszügen.
Kö: Klein, pyknomorph bei grazilem Knochenbau, Neigung zum pyknischen und eher infantilen Körperbau bei gleichmäßiger Kurzgliedrigkeit.
Farbe: Haut, Haar und Augen dunkel oder gemischt, in bestimmten Regionen jedoch auch hell.
Hvg: Östliches Zentralfrankreich

Robustere Formen, Cromagno-Alpinoide haben einen fließenden Übergang zu Borreby- und cromagoiden Varianten.

V.3. Ostalpinid ("Gorid"):


("Rodika" - Moldawien, 166 cm, Augen braun)

Wie westalpinid, jedoch in der Tendenz hochköpfiger, heller, weniger infantil. Fließender Übergang zu Dinariden ("karpatid") und vor allem Osteuropiden.
Hvg: Slowakei, SO-Polen, Westukraine

VI. Osteuropid:

Zum Thema Baltisation u.a.:
http://forum.thiazi.net/showpost.php...8&postcount=25

VI.1. Westbaltid:


(Rolandas Paksas)


(Girdaus Kassaulius)

Kopf: Mittel-Kurz, große Maße
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, breitere, gerundete Nase, oftmals Hang zu extremen Unterkiefern.
Kö: Groß, pykno-mesomorph, Neigung zum mesomorph-maturen Körperbau.
Farbe: Haut, Haar und Augen hell.
Hvg: Westfinnland, Baltikum, Teile Weißrußlands

VI.2. Baltid:


("Tatiana" - Ukraine, 164 cm)


("Anastasia" - Rußland, 164 cm, Augen grün)


(Aigars Kalvītis, Lettland)


("Alena" - Rußland, 166 cm)


(unbekannt - Weißrußland)

Kopf: Mittel-Kurz, breit, abgerundet
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, breitere, gerundete Nase, stärkere Weichteilauflagerung im Gesicht, besonders im Bereich der deutlich sichtbaren Backenknochen, Tendenz zu weiter auseinanderstehenden Augen.
Kö: Klein-Mittel, pykno-mesomorph, Neigung zum pyknomorphen, borealen oder boreal-infantilen Körperbau mit einer gewissen Neigung zum kurzgliedrigen, manchmal auch ungleichmäßig gegliederten Körperbau (kürzere Beine, längere Arme).
Farbe: Haut, Haar und Augen hell.
Hvg: Osteuropa, v.a. Kernräume mit dem Baltikum, Ostpolen, Weißrußland, westliches Rußland.

VII.3. Ostbaltid:


(unbekannt - Rußland)


(unbekannt - Weißrußland)


(Klaus Maria Brandauer - Österreich, wohl andere cromagnoide Einflüsse möglich)


(Roman Shishkin - Rußland, 177 cm)

Kopf: Kurz, breit.
Ge: Breites, kürzeres (v.a. Mittel-) Gesicht, gerundete, häufig konkave, stark aufgestülpte, breite Nase, stärkere Weichteilauflagerung im Gesicht, stark hervortretende Wangenknochen mit gewisser Frontalität (wie auch im Nasenprofil, Neigung zur Gesichtsverflachung), nicht selten auffällige Schrägstellung der Augen mit gewisser Neigung zu Augenfalten, großer Augenabstand (interorbital), jedoch nur seltenes Auftreten eines echt mongoliden Epikanthus. Während die Unterkiefer oft stark entwickelt sind, tritt ein deutliches und gut geformtes Positivkinn nur selten auf.
Kö: Klein-Mittel, pykno-mesomorph, pyknomorpher, borealer oder boreal-infantiler Körperbau mit starker Neigung zum kurzgliedrigen, manchmal auch ungleichmäßig gegliederten Körperbau (kürzere Beine, längere Arme).
Farbe: Haut, Haar und Augen hell.
Hvg: Östlich des Baltikums, Nordfinnland, Weißmeergebiet, NO des europäischen Rußland, ähnliche Phänotypen können auch durch kürzliche Mischung von Europiden mit Mongoloiden entstehen, wobei diese aber im Regelfall weniger stabil und die hellen Farben seltener dominant sind (vgl. mit "aralid" des turaniden Spektrums).

Grenztypen, die v.a. in Osteuropide zum Teil einflossen - wiederum besonders in Ostbaltide:
Lappid: Lappen


Wolgid (vgl. mit Westsibirid): Mari

Zur Orientierung mein Klassifikationssystem mit allen europiden (auch außereuropäischen) Rassentypen nochmals aufgelistet:

(N = Nordoid, M = Mediterranoid, T = Taurid, K = Kontaktrasse/contact-mixed race)

1. Europide (Caucasoids):
a) Nordide:
1. Skandonordide/Teutonordide (N)
2. Ostnordide/Fennonordide (N)
3. Nordatlantide (N)
b) Mediterranide:
1. Atlantomediterranide (M)
2. Pontide (M)
3. Grazilmediterranide (M)
c) Cromagnide:
1. Dalofaelide (N)
2. Ostcromagnide (N)
3. Palaeatlantide (M)
4. Beride (M)
5. Berberide (M)
d) Osteuropide:
1. Westbaltide (N?)
2. Baltide (standard)
3. Ostbaltide
e) Alpinoid:
1. Nordalpinoide (Borreby)
2. Westalpinide
3. Ostalpinide (Gorid)
4. Lappide (K)
f) Dinaride:
1. Noride (T)
2. Adriatide (T)
g) Armenoide:
1. Kaukaside/Mtebide (T)
2. Anatolide/Anadolide (T)
3. Zentralarmenide (T)
h) Turanide:
1. Pamiride (T)
2. Aralide (K)
i) Orientalide:
1. Iranide (M?)
2. Arabide (M?)
j) Indide:
1. Nordindide (M?)
2. Grazilindide (M?)
3. Indobrachide (M?)
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Geändert von Agrippa (18.11.09 um 21:53 Uhr)
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Alt 06.02.08   #2
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Sehr gelungen!
Eine Anmerkung mein ich aber machen zu müssen:
Sonya Kraus ist meiner Meinung nach definitiv nicht vorwiegend nordisch,auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag,sie hat dinaride und auch cro-magnide Anteile,hat in natura braune Augen und gelockte braune Haare,ausserdem hat sie einen richtigen Zinken(stark konvex)->dinaride Anteile,ihre Wangenpartie und auch ihr kräftiger Kiefer scheinen mir eher cro-magnid zu sein.Deswegen dinarid mit nordiden und cro-magniden Anteilen!
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Zitat:
Zitat von Vorkämpfer Beitrag anzeigen
Sehr gelungen!
Eine Anmerkung mein ich aber machen zu müssen:
Sonya Kraus ist meiner Meinung nach definitiv nicht vorwiegend nordisch,auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag,sie hat dinaride und auch cro-magnide Anteile,hat in natura braune Augen und gelockte braune Haare,ausserdem hat sie einen richtigen Zinken(stark konvex)->dinaride Anteile,ihre Wangenpartie und auch ihr kräftiger Kiefer scheinen mir eher cro-magnid zu sein.Deswegen dinarid mit nordiden und cro-magniden Anteilen!
Ich glaube ihre cromagnoiden Anteile kann vernachlässigen (hoher GI, niedriger NI, Kieferform aurignacoid), wenn auch leichte Einflüsse denkbar sind (tolerierbar), doch über dinaroide Einflüsse habe ich auch schon einmal nachgedacht, wobei sie dann jedoch am ehesten in eine "Keltic" Kategorie fallen würde, denn sie ist ziemlich klar eher lang-schmalköpfig. Aber eine Morphologie wie bei ihr findet man bei typischen Nordiden nicht so selten, es gibt überall Varianten mit größeren und (leicht) konvexen Nasen, dass ist für Nordide gar nicht so ungewöhnlich und ist klar nordid solange die Grundform typisch bleibt, während kurze, kleine, breite und/oder konkave Nasen niemals typisch nordid sein können.

Das mit der Augenfarbe jedoch wäre ein interessanter Punkt. Die Haarfarbe ist sekundär und solange sie eher hell (inklusive hellbraun) ist, klar im nordiden Spektrum. Doch während jemand mit braunen Augen als vorwiegend nordid eingestuft werden könnte, eignet er sich sicher nicht als beispielhaftes Exemplar, da er eben nicht typisch ist (alle entscheidenden Merkmale der Merkmalkombination zeigt).

Allerdings lese ich hier:
Augenfarbe: grün-blau
http://www.prosieben.at/show_comedy/...t/sonya_kraus/

Grün-blau kann als nordid gelten (hell).

Hast Du andere Quellen die das Gegenteil belegen?
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Alt 08.02.08   #4
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Ausserdem dieses Zitat von http://www.artikel-base.de/beauty-we...ktlinsen.aspx:

Sonya Kraus macht es, Paris Hilton auch. Frau Kraus trägt angeblich im Mai grün und im Juni blau. Mrs. Hilton scheint sich auf Blau festgelegt zu haben.

-->Was aber kein Beweis dafür ist das sie keine blau-grünen Augen hat...
Mir ist es in einer ihrer Sendungen aufgefallen als ihre Augen nicht blau sondern recht unansehnlich braun ausgesehen haben!
Ausserdem war mal in der Bildzeitung ein Kinderfoto abgebildet,auf dem sie schon in jungen Jahren dunkle Locken(nicht hellbraun)hatte und dunkle Augen,wäre dankbar wenn jmd von Kinderfotos von ihr auftreiben könnte!
Sie ist Fake,so wie Britney Spears,Jessica Simpson,Paris Hilton oderSandy von den No Angels(blondgefärbte Haare und braune Augen(die bei den beiden letzteren durch blaue Kontaktlinsen aufgewertet werden))!
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Alt 11.12.08   #5
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Guten Abend!

Ich wollte erst ein neues Thema eröffnen, doch ich denke, es würde auch wunderbar hier reinpassen.
Da ich wirklich keinerlei Fähigkeiten dazu habe, Rassentypen zu klassifizieren.
Mich würde interessieren, ob man den verschiedensten Ländern, vielleicht auch über Europa hinaus, die typische Rasse zuteilen kann, sprich zu welchen Ländern man vorwiegend Nodid zustufen könnte, um mal ein Beispiel zu nennen.

Ebenso wäre es interessant zu wissen, welche Länder oft eine Mischung aus nordid und keltisch, beispielsweise (und jedweiige andere Zusammenstellungen), "typisch" sind.
Sprich sind die nordischen Länder vielleicht auf den dinariden Einschlag spezifiziert?

Ich kam auf den Gedanken, weil man halt oft hört, das die "nordische Rasse" vom Aussterben bedroht sei, daß muß ja einen speziellen Grund haben.

Man möge mir verzeihen, daß ich die Fachbegriffe vielleicht durcheinander bringe.
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Alt 11.12.08   #6
Agrippa
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Zitat:
Zitat von Ave_et_Victoria Beitrag anzeigen
Guten Abend!

Ich wollte erst ein neues Thema eröffnen, doch ich denke, es würde auch wunderbar hier reinpassen.
Da ich wirklich keinerlei Fähigkeiten dazu habe, Rassentypen zu klassifizieren.
Mich würde interessieren, ob man den verschiedensten Ländern, vielleicht auch über Europa hinaus, die typische Rasse zuteilen kann, sprich zu welchen Ländern man vorwiegend Nodid zustufen könnte, um mal ein Beispiel zu nennen.

Ebenso wäre es interessant zu wissen, welche Länder oft eine Mischung aus nordid und keltisch, beispielsweise (und jedweiige andere Zusammenstellungen), "typisch" sind.
Sprich sind die nordischen Länder vielleicht auf den dinariden Einschlag spezifiziert?

Ich kam auf den Gedanken, weil man halt oft hört, das die "nordische Rasse" vom Aussterben bedroht sei, daß muß ja einen speziellen Grund haben.

Man möge mir verzeihen, daß ich die Fachbegriffe vielleicht durcheinander bringe.
Der Grund dafür, dass die nordoiden Varianten zurückgehen liegt schlicht und ergreifend daran, dass sie in Gesellschaften dominieren, die heute zu wenig Kinder bekommen um überhaupt ihre Bevölkerung stabil halten zu können einerseits und gleichzeitig fremde Elemente nachströmen, die im eigenen Lang die nordoiden Varianten verdrängen und sich mit ihnen mischen.

Schon früher wirkte auch die Gegenauslese auf die nordoiden Varianten verheerend, da diese eher Leistungs- und keine Sparvarianten sind, also mit sehr schlechten Lebensbedingungen, bestimmte Mangelerscheinungen und Krankheiten etwa, empfindlicher reagieren als etwa alpinide und baltide Varianten.

Die Gegenauslese setzt sich heute, intra- und interethnisch fort, wie hier beschrieben:
http://forum.thiazi.net/showpost.php...9&postcount=10

Das heutige Zentrum der Nordiden liegt in Ostnorwegen und West- bzw. Südschweden. Darüber hinaus sind Nordide in vielen Teilen Europas mehr oder minder häufig, erreichen aber nirgend so hohe Anteile in der autochthonen Bevölkerung wie dort, wobei dies einmal anders war. In der Eisenzeit etwa gab es Gegenden Mitteleuropas die stärker nordid waren als das heutige Südschweden.

Am Anfang dieses Themas habe ich auch diese zwei Karten reingestellt, sie könnten weiterhelfen:






Erklärung dazu im 1. Beitrag zu diesem Thema...
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Sorry, wenn ich so blöd frage, aber wie habe ich mir einen "hohen" Kopf vorzustellen und wie dementsprechend einen "niedrigen"?
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Alt 08.06.09   #8
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Zitat:
Zitat von anatoli Beitrag anzeigen
Sorry, wenn ich so blöd frage, aber wie habe ich mir einen "hohen" Kopf vorzustellen und wie dementsprechend einen "niedrigen"?
Es gibt eine absolute Kopfhöhe, vom Ohrloch gemessen und eine relative, im Verhältnis zur Länge oder Breite des Kopfes.

In diesem Zusammenhang meint man meistens den Höhenlängenindex (HLI), also Verhältnis von Kopfhöhe zu Kopflänge.

Dieser skandonordide Schädel ist relativ niedrigköpfig, wie für das atlanto-nordide Spektrum meist üblich:


Diese dinariden Schädel sind in jedem relativ (wegen der geringen Länge) und wahrscheinlich auch absolut hochköpfig:
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Zitat:
Zitat von Agrippa Beitrag anzeigen
Dienekes "Racial Analysis Calculator":
http://dienekes.angeltowns.net/calc/rac/
Unter dieser Adresse finde ich keinen Kalkulator mehr. Ich nehme an es handelte sich um folgenden: http://dienekes.110mb.com/calc/rac/

In diesem Rassische Analyse-Kalkulator kommen fünf caucasoide Typen vor: ein proto-europoider, ein mediterranoider, ein alpinoider, ein irano-nordoider und ein dinaroider. Mit welchen Typen aus deinem Rassesystem stimmen diese Typen überein oder welche Typen umfassen sie?

Was hältst Du von diesem Kalkulator?
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Zitat:
Zitat von 18240 Beitrag anzeigen
Unter dieser Adresse finde ich keinen Kalkulator mehr. Ich nehme an es handelte sich um folgenden: http://dienekes.110mb.com/calc/rac/

In diesem Rassische Analyse-Kalkulator kommen fünf caucasoide Typen vor: ein proto-europoider, ein mediterranoider, ein alpinoider, ein irano-nordoider und ein dinaroider. Mit welchen Typen aus deinem Rassesystem stimmen diese Typen überein oder welche Typen umfassen sie?

Was hältst Du von diesem Kalkulator?
Es handelt sich um ein sehr gutes Werkzeug, aber man muss halt auch wissen, was dieses Werkzeug leisten kann und was nicht.

Zwischen irano-nordoid und mediterranoid steht, genauso wie bei proto-europoid und alpinoid, vor allem die Größe. Sprich wenn jemand, etwa weil er falsch gemessen hat, zu hohe Werte eingibt, kann er kaum je mediterranoid oder alpinoid sein.

Grundsätzlich kann man bei dieser metrischen Klassifizierung sagen:
- Irano-Nordoid: Nordid, atlantomediterranid, iranid, nordindid = große, robustere Aurignacoide/Leptodolichomorphe
- Mediterranoid: (Selten) Grazile Nordide, (meist) grazilmediterranid, arabid, grazilindid = kleinere, grazilere Aurignacoide/Leptodolichomorphe
- Proto-Europoid: Dalofaelid, palaeatlantid, berberid, westbaltid-Borreby = große, robustere Cromagnoide - eurydolichomorph/breitgesichtig-langköpfig, eurybrachymorph/breitgesichtig-kurzköpfig
- Alpinoid: Alpinid, lappid, osteuropid (baltid-ostbaltid - kleinere Eurybrachymorphe
- Dinaroid: Dinarid, armenoid, u.U. pamiride Varianten = Leptobrachymorphe/Hochgesichtige Kurzköpfe

Der Kalkulator berücksichtigt neben den Basismerkmalen Kopfindex, Gesichtsindex und Nasenindex eben noch die absoluten Zahlen, sowie weitere Daten und Proportionen, etwa auch die Stirn- und Kieferbreite.

Ist relativ exakt insofern, als das jeder typische Nordide in die Kategorie "irano-nordoid" fallen muss etc. Nur wie gesagt, ein groß-robuster Mediterranider kann auch "irano-nordoid" sein, eher sogar als (grazil!) "mediterranoid", denn so einfach kann man Nordide von robusten Mediterraniden nicht unterscheiden, da hatten sogar gestandene Anthropologen am Schädelmaterial ihre liebe Not, weil man es ja mit so einer ähnlichen Form zu tun hat.

Bei den Mediterraniden sollte jemand der atlantomediterranid ist also "irano-nordoid" sein und eine grazilmediterranide Person "mediterranoid", bei den Alpinoiden Cromagno-Alpinoide "proto-europoid", klassische, reduzierte Alpinide (und Baltide) "alpinoid".
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