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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundeswehr = Söldnerheer?


Preuße
26.09.04, 14:40
Die Bundeswehr selber betrachtet sich als eine Armee, die weitgehend außerhalb der deutschen Militärtradition steht. Betrachtet man den Traditionserlaß der Bundeswehr, so kann festgestellt werden, dass die einzige Tradition der Wehrmacht, auf die sich die Bundeswehr beruft (eine ziemlich fragwürdige Tradition), der militärische Widerstand in der Wehrmacht ist, allen voran die Gruppe um Graf von Stauffenberg. Dazu passt auch das gesellschaftliche Bild, wonach jeder Deserteur ein Held und jeder Wehrmachtssoldat, der getreu seinem Eid bis zum Schluß kämpfte ein Verbrecher ist. Die Verherrlichung von Stauffenbergs legt den Schluß nahe, die Bundeswehr selber würde Personen, die sich dem "Mainstream" widersetzen besonders ehren und fördern. Weit gefehlt, die Bundeswehr fördert in ihrer Truppe "Duckmäusertum" und totale Anpassung an den "Mainstream". So wurde ein verdienter General, der einem frei gewählten Abgeordneten in einem Brief seine Hochachtung für eine deutschfreundliche Rede versicherte, mehr oder minder gefeuert. Brigadegeneral Günzel, der mit seinem Brief zum Ausdruck brachte, dass er es widerwärtig findet, dass allein Deutsche ständig Tätervolk sind und zum Selbsthass von linken Gruppen aufgestachelt werden, der letztendlich zum eigenen Untergang führt, ist auch ein Mann, der nicht hinnimmt, was die politische Führung ihm vorgibt und der auf einer niedrigen Ebene Widerstand leistet, also genau das, was bei von Stauffenberg im Traditionserlaß der Bundeswehr ausdrücklich gewürdigt wird. Günzel zeigt mit seinem Brief, dass er Patriot ist und sein Vaterland liebt, seine Entlassung zeigt, dass die politische Führung der Bundeswehr dies nicht tut. Ein anderes Beispiel ist dafür Generalleutnant a.D. Gudera, der als nationalkonservativ gilt und bei seiner Verabschiedung forderte, das "Soldaten sind Mörder" Urteil des BVerfG politisch zu bekämpfen und Deutschland aus den UN-Feindstaatklauseln zu streichen. Entsetzten war dabei im Gesicht des anwesenden Struck zu sehen. Enstetzen bei solchen Forderungen, die einem jeden Patrioten selbstverständlich sein sollten. Die Bundeswehr ist also eine Armee, die Patriotismus ablehnt. Wer in der Bundeswehr Stolz auf sein Vaterland bekundet, wird alsbald vom MAD beobachtet werden. Patriotismus und Stolz auf sein Vaterland machten aber schon immer den Grund aus, aus dem ein Soldat bereit war sein Leben für das Vaterland zu opfern. Der Bundeswehrsoldat darf aber kein Patriot sein. Aus was für Motiven sonst dient er dem Vaterland? Der Wehrpflichtige, weil er muss, aber der Zeit- oder Berufsoldat? Warum dient er bei der Bundeswehr und macht sogar Auslandseinsätze mit? Die Antwort ist so simpel wie klar: Geld und ein sicherer Arbeitsplatz. Ein Bundeswehrsoldat ist quasi ein Beamter und hat damit einen sicheren Arbeitsplatz. Die Auslandseinsätze werden auch ganz gerne mitgenommen, nicht weil der Soldat dem Weltfrieden in Afghanistan dienen möchte, sondern einfach aus dem Grund, dass es im Ausland bis zu 150,- Euro pro Tag netto zum Grundgehalt dazu gibt. Ein Bundeswehrsoldat im Ausland kämpft mitnichten für deutsche Interessen. In Afghanistan sind z.B. Bundeswehrsoldaten in Kunduz stationiert, wo der Großteil der Landwirtschaft aus Opiumanbau besteht, welches nachher zu Heroin verarbeitet wird und nach Deutschland verkauft wird. Ein deutsches Interesse wäre es also diesen Opiumanbau zu stoppen, dies tut aber der Bundeswehrsoldat nicht, er schaut zu und unternimmt nichts. Der amerikanische GI im Irak kann wenigstens von sich sagen, er kämpft für die imperialen Interessen der USA und um die Ölfelder des Iraks für sein Land zu sichern. Der Bundeswehrsoldat dagegen weiß selber nicht so recht, warum er in Afghanistan ist, das ist ihm aber auch egal, da es ihm in erster Linie um Geld geht und das bekommt er in Afghanistan, im Kosovo und in Bosnien reichlich.
Die Soldaten der Bundeswehr dienen also aus dem Motiv Geld heraus. Vaterlandsliebe, Ehre und Stolz sind ihnen fremd und auch von der politischen Fürhung nicht gewollt. Die Motive des Bundeswehrsoldaten sind daher denen der neuzeitlichen Söldnerheere vergleichbar, oder auch denen der Mitarbeiter in den sogenannten Sicherheitsfirmen. Ein zutreffendes Motto für die Bundeswehr wäre: "Des Brot ich ess, des Lied ich sing". Für einen nationalbewussten Menschen ist es daher keine Auszeichnung in der Bundeswehr zu dienen, genausowenig wie es eine Auszeichnung war, in den Landsknechtheeren des 30jährigen Krieges zu dienen. Wer dagegen Söldner sein will, seine eigenen Prinzipien über Bord wirft und für die jeweilige politische Junta in Berlin kämpfen möchte, der geht zur Bundeswehr.
Bislang dachte ich immer, die Bundeswehr wäre der Tiefpunkt der deutsch-preußischen Militärgeschichte, jetzt weiß ich, dass sie es nicht ist. Die Söldntertruppte Bundeswehr ist nämlich nicht Bestand dieser Gesichte und sie distanziert sich selber auch davon.

Nordgau
26.09.04, 17:17
Eine sehr richtige Analyse der Situation. Fragt sich, ob es sinnvoll wäre, das böse Werk zu vollenden und die Wehrpflicht komplett abzuschaffen, oder ob das Beibehalten der Wehrpflicht auch unter solchen negativen Bedingungen noch irgendeinen positiven Effekt zeitigen würde. Man darf so etwas allein unter dem Gesichtspunkt betrachten, auf welche Weise sich das auf eine anzustrebende nationalrevolutionäre Umgestaltung Deutschlands, die die völkisch-moralische Erneuerung des deutschen Volkes in Angriff nimmt, auswirken, sie beeinflussen könnte.

EiserneFaust
26.09.04, 17:56
Wieder einmal ein sehr guter Beitrag des Preussen.
Aber ich finde es nicht gut, alle Kameraden über einen Kamm zu scheren.
Es gibt noch kleine Inseln und wenn es nur ein Museum ist.

Was will man erwarten von einer Truppe, die von inkompetenten Spinnern befehligt werden.(Rühe,Scharping,Struck etc.)
Eine Bundeswehrakademie, wo Juden(Wolfssohn) politische Bildung lehren.

Wie sagt mein Grossonkel immer:"Deutschland ging 1945 unter."
Diese, seit 59 Jahren, anhaltende Fremdherrschaft betrifft jeden Bereich.
somit bleibt mir nichts anderes übrig, als dem Beitrag vom Preussen zuzustimmen.

Der Ewige
26.09.04, 18:06
Bundeswehrpilot Du bist ein Idiot ...

Odins_Erbe
26.09.04, 19:12
Ich kann Preuße auch nur zustimmen, schöne Analyse und leider wahr :~(

Preuße
27.09.04, 11:17
Eine sehr richtige Analyse der Situation. Fragt sich, ob es sinnvoll wäre, das böse Werk zu vollenden und die Wehrpflicht komplett abzuschaffen, oder ob das Beibehalten der Wehrpflicht auch unter solchen negativen Bedingungen noch irgendeinen positiven Effekt zeitigen würde. Man darf so etwas allein unter dem Gesichtspunkt betrachten, auf welche Weise sich das auf eine anzustrebende nationalrevolutionäre Umgestaltung Deutschlands, die die völkisch-moralische Erneuerung des deutschen Volkes in Angriff nimmt, auswirken, sie beeinflussen könnte.Bei der Frage nach der Beibehaltung der Wehrpflicht bin ich gespalten. Einerseits ist heutzutage ohnehin so, dass man es sich praktisch aussuchen kann, ob man Wehrdienst oder einen Ersatzdienst leistet. Dennoch meine ich, dass zur Erziehung eines Jungen zum Mann unbedingt der militärische Dienst gehört und sei er noch so schlecht. Wehrpflichtige müssen auch gar nicht an Auslandseinsätzen teilnehmen, sofern sie nicht wollen. Aus dieser Warte spricht nichts gegen die Wehrpflicht. Schlimm ist allerdings, dass nach der Grundausbildung die Soldaten nur noch "rumgammeln" und zu keinem Dienst mehr angehalten werden. Andererseits sehe ich es auch so, dass der Dienst bei der Bundeswehr dem in einem Söldnerheer gleichkommt und da macht es keinen Unterschied, ob der junge Mann zur Fremdenlegion oder zur Bundeswehr geht.
Bundeswehrpilot Du bist ein Idiot ...Das ohne jeden Zweifel, vor zwei Jahren stand ein interessante Artikel im "Spiegel" der handelte von einem Waffensystemoffizier und einem Piloten, die in Kanada bei einem Übungsflug mit ihrer völlig veralteten Maschine abstürzten. Die Angehörigen der Beiden sollten danach mit der minimalsten Witwenrente abgespeist werden da die beiden Soldaten wußten, dass die Maschine veraltet war und sie demnach ein bewußtes Risiko eingegangen sind. Wer da noch Pilot bei der Bundeswehr sein will...
Aber ich finde es nicht gut, alle Kameraden über einen Kamm zu scheren.
Es gibt noch kleine Inseln und wenn es nur ein Museum ist.Das tue ich durchaus nicht, mir ist bewusst, dass der Anti-Patriotismus von der politischen Führung, also von oben her, verordnet wird. Einige Bundeswehrsoldaten sind durchaus vaterlandsliebend, aber diese Soldaten werden von der Führung nicht gewünscht und nicht toleriert. Sie müssen mit ihrer Meinung aufpassen, dass der MAD nichts davon erfährt, ansonsten wird ihre Meinung schneller disziplinar gewürdigt, als sie ihnen lieb ist.
Mir fällt auch sehr negativ auf, wie die Bundeswehr um Nachwuchs wirbt. Vor ein oder zwei Jahren gab es ein Anzeige, die in einigen Jugendzeitschriften geschaltet wurde, worauf eine Wesen zu sehen war, ob Mann oder Frau ließ sich nicht eindeutig sagen, welches lässig die Jacke über die eine Schulter gelegt hatte. Dahinter war ein Junge, offensichtlich ein Mischling aus weiß und schwarz zu sehen, der in "Skaterwear" und mit dieser typischen "ey yo, whats up" Handbewegung dastand. Darunter stand, "Du willst Zukunft?" Diese Werbung zielte ganz offenbar darauf neue Offiziere zu gewinnen, denn neben diesen beiden Gestalten war ein Text. Da waren die Vorteile einer zwölf jährigen Verpflichtung als Offizieranwärter aufgelistet: Feste Einkommen, Hochschulstudium in Hamburg oder München coole und interessante Aufgaben mit High-Tech Technologie und das alles bei nur 12 Jahren Verpflichtungszeit. Mit diesen beiden Gestalten als neue Offiziere sagt die Bundeswehr doch schon aus, was für Leute sie will. Dazu noch dieser Text, der kann doch nur so verstanden werden wie, du kriegst hier ein bezahltes Studium und daneben musst du noch ein bißchen dienen, aber dafür kriegst du fett Kohle. Finanzielle und materielle Anreize (im Form des bezahlten Studiums) sind laut eigener Bw-Werbung die einzigen Anreize um zur Bundeswehr zu gehen. Es tut mit leid, mit so einer Werbung wirbt man Söldner und keine Diener fürs Vaterland, was der Soldat ja eigentlich sein sollte.

EiserneFaust
27.09.04, 12:19
Du hast schon recht.
Man sieht ja auch, wie in dieser Gesellschaft das Soldatentum behandelt wird.
Die allgemeine Bundeswehr ist wirklich lächerlich.
Zu versuchen, Demokratie in eine Armee einzuführen, ist das Unsinnigste, was man überhaupt machen kann.
Soldaten sind Befehlsempfänger.

Ich hab mal eine Reportage über die Bundeswehr gesehen, wo auch Mädels gedient haben.
Das war im höchsten Maße lächerlich.
Frauen gehören nicht in eine Armee.

Und nach neuesten Gesetzen ist auch Liebesleben erlaubt.
Schwule dürfen auch in diese Truppe.
Sodom und Gomorra.
Dieser Verein ist beschämend und verlaust.
Es ist traurig.

Spezialeinheiten, wie das KSK oder die Kampfschwimmer sind von dieser Kritik ausgenommen.(siehe Brigadegeneral Künzel)

Preuße
27.09.04, 12:28
Interessant ist auch noch, dass nach dem zweiten Weltkrieg alle anderen Armeen von der Wehrmacht lernten und sich an ihr orientierten. Ähnlich wie nach den napoleonischen Kriegen an der Grande Armee. Der Verbund der Waffengattungen, Panzergrenadiere, das richtige Einsetzen der Panzerwaffe, die militärische Führung der Wehrmacht, all das wurde von anderen Armeen übernommen und weiterentwickelt - nur in der Bundeswehr nicht. Da wurden die Theorien des Sonderlings Graf Baudissin, die sogennante "Innere Führung" erstellt, dort kommen so idiotische Sachen vor, wie "Staatsbürger in Uniform", die Abschaffung der Militärgerichtsbarkeit und einiges mehr, was dazu führte, dass der Soldatenberuf ein Beruf wie Metzger, Arzt oder Anwalt wurde, was er de facto aber nicht ist und nicht sein kann. Spätestens seit Ende der 60jahre setzte sich das Konzept "Innere Führung" gegen den Widerstand der alten Soldaten, die noch aus der Wehrmacht stammten durch. Tja und mittlerweile ist von Soldatentum in der Bw nicht mehr zu sprechen. Orgien dürfen in einer Kaserne gefeiert werden, jeder darf mit jedem ins Bett und die Kaserne wird immer mehr zum Freudenhaus, denn zur militärischen Drillanstalt. Heutzutage dient der Bundeswehrsoldat dann auch nur noch, wegen dem Geld. Keine Ehre, kein Stolz aber finanziell lukrativ - ein Söldner ist der Bundeswehrsoldat.

Der Ewige
01.10.04, 04:53
In der Sendüng Monitör:

Deutsche K-For Soldaten betätigen sich als Kinderficker. Sie gehen verbotenerweise in Bordelle, wo Mädchen zwangsprostituiert werden.
Naja, wer zuviel Kohle bekommt und zuwenig bis garkeine militärische Erziehung, der weiß auch nicht, was sich gehört.
Fazit: Gehören alle an die Wand gestellt, gleich neben ihren Verteidigungsminister, der in diesem Fall nicht für unsere Landesverteidigung steht, sondern die Verteidigung der Kinderficker.

Unduldsamer
01.10.04, 08:29
Für jeden deutschen Mann sollte es grundsätzlich zur Pflicht gehören den Dienst an der Waffe zu erfüllen. Allerdings geht es in erster Linie darum, daß die Kameraden es auch durchziehen so viel wie möglich militärisches Wissen und militärische Kenntnisse sich anzueignen - wisset, wir werden diese Fähigkeiten (leider) noch früh genug brauchen.
Das bedeutet also nicht zur Besatzerarmee zu gehene, weil es irgendeine staatsbürgerliche Pflicht ist (denn diesem Staat gegenüber ist es das schon lange nicht mehr), sondern für das Überleben unseres Volkes sich Fähigkeiten anzueignen, die dessen überleben, und das überleben der Frauen und Kinder auch, zu sichern - gleich in welcher Situation.

Und wie peinlich kann es denn sein, wenn nach dem Zusammenbruch einer regelnden Ordnung und dem folgerichtigerweise folgenden Chaos, das keine Rechtssicherheit mehr kennt, Männer dann ein Schießgerät in der Hand halten, mit dem sie überhaupt nichts anzufangen wissen?

Gibt es jedoch eine andere Möglichkeit sich die gleichen Kenntnisse anzueignen, dann ist auch diese eine einzurechnende.

Nordor
01.10.04, 08:53
Die Bundeswehr ist ein Beispiel des gesteuerten Zerfalls. Man hat sie qualitativ und quantitativ so klein gemacht, daß man sich ihrer schämen muß. Wir wollen beten, daß die Truppen von Burundi nicht unser Land einnehmen, wenn sie nicht gerade mit Tanzen und Trommeln beschäftigt sind!

Die Welt lacht über unsere Armee, die dank unserer Demokraten auch noch zur demokratischen Armee verklärt wird: Wenn der Feind an unsere Pforten klopft, kommt der ideale deutsche Soldat hin und versucht erst einmal, zu diskutieren. Ein leckerer Tee wird zur Beschwichtigung noch dazu gereicht...

Vom ewigen Gelaber von der "Friedensarmee" ganz zu schweigen...

Frauen in das Heer einzuflechten kann nur das wissentlich wehrzersetzende Werk unserer Feinde sein. In Gegenwart von Frauen verhält sich der kämpfende Mann nicht so, wie er es sonst tun würde. Er wird abgelenkt und schwächer.

Ich kann hier nur einen einzigen Plan erkennen: Es geht darum, der deutschen Armee die Würde zu nehmen, den deutschen Manne zu entehren, Deutschland insgesamt der Lächerlichkeit preiszugeben und zu schwächen.

Die, die sich so etwas ausdenken, sind die wahren Feinde unseres Landes.