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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Holocaust: Betrug des 20. Jahrhunderts?


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Wolke
26.01.07, 23:19
Hier brandneu, eine sehr ausführliche Behandlung der Holo-Problematik aus der Sicht des Rechtsanwalts. Autor ist der bekannte RA Dr. Schaller.
Der Bericht ist zu lesen in http://unglaublichkeiten.com/ (http://unglaublichkeiten.com/) unter: "Neuigkeiten".
Ich stelle hier nur einige Auszüge ein, da es sehr lang ist. Lohnt sich jedoch, alles mal zu lesen.

Hier die Textauszüge:

Ich spreche hier weder als Historiker, noch als Journalist, sondern ausschliesslich als Rechtsanwalt, der mit dem Problem der Gaskammern als Verteidiger in Strafsachen in Berührung gekommen ist. Einige wenige, knapp gehaltene Hinweise auf historische oder politische Belange sind jedoch notwendig, weil sich die politische Strafjustiz nicht im luftleeren Raum abspielt.
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In den Jahren von 1950 bis gegen 1980 ging es dann um die individuelle Bestrafung von Personen, die angeklagt waren, an Gaskammer-Massenmorden mitgewirkt zu haben. Die meisten Deutschen und Österreicher erfuhren erst durch diese Prozesse vom Holocaust. Ihre Beschuldigung mit dem millionenfachen Gaskammern-Massenmord an Juden hat einen derartigen Schock ausgelöst, dass sich eine Art geistiger Lähmung eingestellt hat, die offensichtlich bis heute nachwirkt.
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Wer auch immer als Richter über einen Angeklagten zu urteilen hat, wird auf keinen Fall verurteilen und bestrafen wollen, ohne von allen verfügbaren zielführenden Beweismitteln Gebrauch gemacht zu haben. Praktisch bedeutet dies, dass kein Gericht auf dieser Welt beispielsweise einen wegen Mordes oder Vergewaltigung Angeklagten nur aufgrund von blossen Zeugenaussagen oder eines Geständnisses verurteilen wird, wenn es nach den Umständen des Falles genügend Untersuchungsmaterial für eine DNA-Analyse hinterlassener Spuren und für eine Überprüfung des Tatortes und der Tatwaffe gibt.

Ein Sachbeweis kann viele Zeugenaussagen mit vollster Sicherheit widerlegen, nicht aber umgekehrt.
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Eine Gruppe von Lesern hat diesen Artikel Meyers, der den wesentlichen Inhalt des Urteiles im schon erwähnten großen Auschwitzprozess widerlegt, an mehrere Personen weiterverbreitet und dann beim Generalanwalt Selbstanzeige erstattet. Die örtlich zuständigen Staatsanwaltschaften haben die Ermittlungsverfahren eingestellt. Dies hat zwingend zur Folge, dass die bisherige, auf das Auschwitzurteil vom 19./20. August 1965 gestützte Annahme der Offenkundigkeit der Gaskammern in Auschwitz nicht mehr gegeben ist. Dass aber auch die beiden außerhalb des Lagers Auschwitz-Birkenau gelegenen Bauernhäuser, auch Bunker genannt, in denen laut Fritjof Meyer die Ermordung von über 300.000 Gaskammeropfern überwiegend geschehen sein soll, für einen solchen Massenmord niemals in Frage kamen, zeigt schon eine ganz einfache, von Meyer offenbar übersehene Überlegung: Mayer geht davon aus, dass die Leichen aus den Bauernhäusern – mehr als 300.000 - in den Krematorien von Auschwitz- Birkenau verbrannt worden seien. Er hat aber nicht bedacht, dass die Leichen entweder außerhalb des Lagers um dieses herum oder quer durch das Lager zu den innerhalb des Lagers befindlichen Krematorien transportiert werden hätten müssen. Die Luftlinie von den Bauernhäusern bis zu den Krematorien beträgt laut Plan mindestens 1.000 bzw. 600 m. Von keiner Seite ist ein solcher Transport von 300.000 Leichen jemals bekundet worden. Er hätte aber unmöglich verborgen geblieben sein können. Dazu kommt, dass die höchst modernen Krematorien von Auschwitz in der gesamten zur Verfügung stehenden Zeit bei ständigem, vollen Betrieb insgesamt nur rund 100.000 Leichen bewältigen konnten. Es scheidet also nicht nur das bisherige Bild von Auschwitz-Birkenau, das die Gaskammern innerhalb des Lagers bei den Krematorien angesiedelt hatte, sondern auch die neue, von der Strafjustiz akzeptierte Version Fritjof Meyers als Grundlage für die Annahme der Offenkundigkeit des Holocaust aus.
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Denn kein halbwegs gewissenhafter Richter verzichtet auf Sachverständige aus den Fachgebieten Luftbildarchäologie, Bodenradar, Chemie, Gaskammern und Krematoriumsbau etc., die objektives, sichereres Wissen vermitteln, zu Gunsten bloßer Zeugenaussagen und Geständnisse und zwar besonders dann nicht, wenn er überzeugt ist, dass die Sachbeweise die Zeugenaussagen und Geständnisse nur erhärten können. Ein österreichisches Gericht hat sogar einmal ein in der Mitte des indischen Ozeans untergegangenes Frachtschiff am Meeresboden von Sachverständigen untersuchen lassen, um wegen mehrer Toten zu klären, ob es zufolge der von den Zeugen behaupteten Sprengung gesunken war.
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Immerhin steht und fällt die Behauptung, dass es in diesen Lagern NS- Massenmord-Gaskammern gegeben hat mit dem Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein der Massengräber für mehr als 1,600.000 Mordopfer. Hat es diese Massengräber nicht gegeben, gab es dort auch keine Vergasungen.

Nun noch zur Haltung der Massenmedien: Bisher ist die objektiv krass rechtsstaatswidrige, totale Beweisabschneidung in Prozessen gegen „Holocaust-Leugner“ durch die Gerichte von den Massenmedien immer positiv aufgenommen und begrüßt worden.

Nunmehr scheint sich in der Medienlandschaft aber eine Wendung zum Rechtstaat hin abzuzeichnen. Namhafte Zeitungen in Deutschland und in Österreich mit bedingungslos israelfreundlicher Blattlinie bringen erstmals Artikel, in denen die Bestrafung des „Leugnens“ der Gaskammern aus zweierlei Richtungen angegriffen wird. In zwei nacheinander erschienen Artikeln der Hamburger Welt (22. und 26. Februar 2006) wurde zunächst dafür eingetreten, dass historische Streitfragen nicht durch Gerichte, sondern durch Historiker und das interessierte Publikum zu entscheiden seien, zumal die Meinungsäußerungs­freiheit ein so hohes Gut sei, dass – so hassenswert die Leugnung des Holocaust auch sei - dieses Verhalten künftig nicht bestraft werden solle. Der Standard in Wien geht darüber noch hinaus. Er hat in seiner Ausgabe vom 10./11. Juni 2006 ein mit dem bekannten Holocaust-Historiker Raul Hilberg aufgenommenes Interview veröffentlicht. Darin bestätigte Hilberg, dass der Holocaust bewiesen werden muss; dem fügte er hinzu, dass der Holocaust überhaupt erst zu 20 % erforscht sei. Im Standard ist auch ein Interview mit dem englischen Oberhausmitglied Lord Dahrendorf erschienen, in welchem auch dieser sich gegen eine Bestrafung der „Holocaust- Leugnung“ ausspricht.
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Die Hoffnung auf eine durchgreifende Änderung lebt allerdings, weil mediale Meinungen wie die eben zitierten auf diesem sensiblen Sektor kaum zufällig erscheinen, sondern anzunehmen ist, dass sie von sehr einflussreicher Seite überlegt platziert werden.
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Es möge die aus Teheran gekommene, öffentliche Feststellung, dass die ungeheuerliche Beschuldigung der Deutschen mit dem millionenfachen Gaskammern- Massenmord an den Juden bisher auf keinerlei Sachbeweise gestützt ist, Sachbeweise aber in genügendem Maße auch heute noch erhoben werden könnten, zur internationalen unvoreingenommenen Untersuchung zwecks objektiver Klärung führen.


Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit
Herbert Schaller

Siglinde
27.01.07, 10:38
Immer mehr Zeugenaussagen stimmen überein und liefern uns ein Bild darüber, was tatsächlich in KL`s vor, während und nach der "Befreiung" passiert ist...

ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf diesen Link:
http://forum.codoh.com/viewtopic.php?t=4011



http://unglaublichkeiten.com/
Hier noch ein authentischer Augenzeugenbericht über Bergen-Belsen:

II. Ein Hauptmann der Wehrmacht:

Ausführlicher Bericht über die letzten Tage im KZ Belsen bis zur Übergabe an die Engländer am 18. 4. 1945

Remscheid, 18. 8. 1961

(Entnommen aus Erlebnisberichten - Notizen -, die ich mir im Winter 1945/46 nach Rückkehr aus der Gefangenschaft machte)

Als ich im August 1961 das ausführliche Protokoll des Amtsgerichtsrats a.D. Dr. Ernst von Briesen, ehemals Amtsgericht Bergen, über das KZ Bergen/Belsen gelesen hatte, entschloß ich mich, diese Ausführungen durch meinen Erlebnisbericht zu ergänzen. Ich stütze mich dabei auf meine Notizen, die ich s. Z. zu Papier gebracht hatte, da ich mich gegebenenfalls bei Befragungen nicht nur auf mein Gedächtnis verlassen wollte. Wahrheitsgemäß bringe ich z. T. furchtbare Ereignisse und ihre Ursachen, die man kennen muß, um Ereignisse und mit ihnen zusammenhängende Personen objektiv - soweit es überhaupt möglich ist - beurteilen zu können. Mehrfach sind mir Veröffentlichungen über das KZ Belsen bekannt geworden, die den Tatsachen nicht entsprechen; ob die Verfasser bewußt oder unbewußt die Unwahrheit behauptet haben, lasse ich dahingestellt.

Unser Volk, auf das soviel Schuld geladen wurde, hat ein Recht zu erfahren, was sich in Belsen zugetragen hat. Um der geschichtlichen Wahrheit willen, schreibe ich diese Zeilen sorgfältig und mit Bedacht. Ich schildere die Zeit, in der ich Einblicke in die Vorgänge hatte, mein Bericht ist eine Ergänzung zu obengenanntem Protokoll. Beide Abfassungen ergeben einen Überblick über den gesamten Fragenkomplex und sind daher im Zusammenhang zu lesen.

Am 1. 9. 1944 übernahm ich, als Rekonvalescent aus dem Lazarett entlassen, die Leitung der Panzervernichtungslehrgänge der Luftwaffe, die, der Heerespanzerschule I in Bergen wirtschaftlich unterstellt, auf dem Truppen-Übungsplatz Bergen durchgeführt wurden. Platzkommandant war Herr Oberst Harries. Wie ich mit der Zeit erfuhr, lag in etwa vier bis fünf Kilometer Entfernung das KZ Belsen, doch ließen die ununterbrochen stattfindenden 14tägigen Scharf Schießlehrgänge keine Zeit, sich weiter mit dem KZ zu befassen. Ende Dezember 1944 erfuhr ich von Kameraden des Kommandanturstabes, daß der KZ-Lagerkommandant, SS-Standartenführer Kramer, bei Oberst Harries gewesen sei, um sanitäre Hilfe gegen eine Ruhrempidemie zu erbitten: Das Lager stehe unter Quarantäne, die Ruhr sei durch einen neuen Transport aus dem Osten eingeschleppt worden. Anfang 1945 war nach Angabe von Kameraden des Kommandanturstabes Krämer erneut bei Oberst Harries, dieser möge sich gleichfalls dafür einsetzen, daß neue angekündigte KZ-Transporte nicht mehr nach Belsen kämen, da das Lager überbelegt sei; die Gefahr des Einschleppens neuer Seuchen durch die Ankömmlinge sei zu groß. Diese Bemühungen Kramers schienen jedoch vergeblich zu sein, denn wie man sich erzählte, trafen im Laufe des Februar und März 1945 - meist nachts, wegen der Fliegergefahr - immer neue Transporte im KZ ein. Im März 1945 sah ich einmal auch einen Transport am Tage die Landstraße langziehen. Ausgemergelte Gestalten in gestreifter Kleidung, von SS-Wachen begleitet, zogen müden Schrittes zum Lager. Ich war von dem Anblick entsetzt und unterrichtete unsere Platzkommandantur. Später bei Übernahme des KZ Belsen erfuhr ich dann von Kramer, daß diese KZ-Transporte von der Absendestelle mit Verpflegung für fahrplanmäßige Zeiten ausgestattet worden waren, dann aber, bedingt durch Bombenzerstörung der Bahnanlagen und durch Transportschwierigkeiten, wie Vorzugsfahrt für Militärtransporte usw. - meist sehr viel länger unterwegs waren, z. T. bis drei Wochen! Daher gab es auch auf den Transporten oft Tote, die die Strapazen und Entbehrungen nicht überstanden. Infolge der zahlreich infizierten Neuzugänge während Februar und März 1945 brach denn auch bald wieder eine neue Seuchewelle aus, zumal die wenigen Sanitätsdienstgrade der SS und die völlig unzureichenden Desinfektionsvorrichtungen nicht ausreichten, die Seuchengefahr zu bekämpfen. Ruhr, Cholera und Flecktyphus wüteten Anfang März im Lager besonders stark; begonnen hatten die Seuchen schon Mitte Februar, wie wir später erfuhren. Aus den Lagerübersichten stellten wir später fest, daß Ende März ca. 50 000 Lagerinsassen registriert waren.

In den ersten Apriltagen rückte die alliierte Front bis zur Aller vor. Ich hatte meinen Lehrgangsstab jetzt befehlsgemäß der Platzkommandantur unterstellt, da die Verbindung zum Luftgau Braunschweig nicht mehr herzustellen war. Wir bezogen auf Befehl des Platzkommandanten, Oberst Harries, Verteidigungsstellen an der Aller.

Was würde bei sich weiter entwickelnden Kampfhandlungen aus den KZ-Insassen werden? Diese Frage beunruhigte, wie sich bei Offiziersbesprechungen ergab, Oberst Harries sehr.
Da richtete der Kommandeur des uns gegenüberliegenden englischen Kampfabschnittes an Oberst Harries das Angebot, den Truppen-Übungsplatz einschließlich KZ Belsen als neutrale Zone zu erklären, da die Engländer nicht daran interessiert seien, daß die Insassen des KZ im Verlaufe der Kampfhandlungen aus dem KZ ausbrächen und das Land überfluteten, das die Engländer später besetzen würden.

Oberst Harries erhielt auf Rückfrage bei der Reichsregierung den Befehl, das Neutralitätsangebot anzunehmen. Ein englisch sprechender Veterinäroffizier ging als Parlamentär zu den Engländern und unterbreitete unsere Zusage. Daraufhin wurde der Truppen-Übungsplatz und KZ Belsen zur neutralen Zone erklärt. Die Engländer forderten noch, daß das Lager von der Wehrmacht, nicht von der SS, den Engländern übergeben werden sollte.

Bei Übernahme des KZ durch die Wehrmacht sollte die SS-Bewachung von den Deutschen festgesetzt werden. Oberst Harries unterrichtete SS-Standartenführer Kramer von der Forderung der Engländer und teilte ihm mit, daß er mit einer Wachkompanie das KZ übernehmen werde und die SS festsetzen müsse. Als Übernahmetag hatte er den 11. oder 12. 4. festgelegt (genau weiß ich es nicht mehr, welcher von beiden Tagen es war - nach meiner Meinung war es der 12. 4. 1945).

Auf Befehl von Oberst Harries stellte ein Hauptmann der Panzertruppenschule, sein Name ist mir leider nicht mehr in Erinnerung, und ich die Wachkompanie zusammen. Mit Oberst Harries marschierte die Kompanie zum KZ Belsen, und wir übernahmen das Lager. Kramer erwartete uns am Tor. Wir alle, auch Oberst Harries, waren wohl erstaunt, Kramer dort noch anzutreffen. Auf Befragen sagte Kramer, er habe vom Reichsführer keinen Befehl erhalten und verbleibe auf seinem Posten. Es wurde ihm bedeutet, sich in seiner Baracke aufzuhalten, nachdem die notwendigsten Übergabemaßnahmen vollzogen waren. Auf den Wachtürmen befanden sich noch SS-Leute. Diese wurden durch unsere Wehrmachtssoldaten abgelöst. Nach der Übergabe befanden sich im Lager noch zehn oder zwölf SS-Männer, die anderen waren in der Nacht vorher verschwunden. Außerdem befand sich im Lager noch Irma Grass, die Leiterin des Frauenlagers, mit einigen SS-Mädchen, es waren wohl vier oder fünf.
Oberst Harries und wir zwei Wachoffiziere machten dann zusammen mit Kramer einen Rundgang durch das KZ. Als wir durch das zweite Tor vom Vorlager ins Hauptlager schritten, stockte uns der Atem, so packte uns der Anblick. Obwohl es schwer ist, die Situation zu schildern, will ich es mit meinen Worten versuchen.
Über dem Lager lastete eine schwere üble Geruchswolke, erzeugt von der herrschenden Unsauberkeit (es gab in der letzten Zeit kein Reinigungswasser, weil einfach jeder Transport stockte), den übergelaufenen Abwasseranlagen, den am Ende des Lagers liegenden Toten, die wir später sahen. Die einzelnen Lagerabteilungen waren dicht gefüllt mit abgehungerten Menschen, die sich an den Abteilungszaun drängten und uns aus hohlen Augen anstarrten. Dazu herrschte eine drückende Hitze aus praller Sonne. Wir gingen die Lagerhauptstraße entlang, überall das gleiche Bild. Am Ende des Lagers stießen wir auf zwei Leichenberge, etwa 12 bis 15 Meter lang und mannshoch, teilweise auch niedriger, mit Chlor überschüttet. Erstarrt blieben wir, von süßlich stinkender Luft umgeben, stehen. Das Entsetzen erstickte jedes Wort in der Kehle, stumm wandten wir uns ab und gingen zurück zum Vorlager, hinter uns die brodelnde Masse der Insassen in den Zaunabteilungen. Im Vorlager angekommen, stellte Oberst Harries an Kramer die Frage, wie so etwas möglich sei. SS-Standartenführer Kramer bat, Erläuterungen geben zu dürfen. Er schilderte die Entwicklung:

Bis Dezember 44 lief noch alles in erträglichem Rahmen; da brach die erste eingeschleppte Ruhrwelle aus. An Hand der Abgangslisten erläuterte er später in einer Verwaltungsbaracke die Abgangszahlen.

Anfang Januar 1945 flaute die Ruhrepidemie ab. Dann kamen im Januar 1945 immer wieder neue Transporte an, trotz dringender Meldungen an seine höhere Dienststelle und entschiedener Weigerung, noch mehr Leute aufzunehmen, mußte er die ankommenden Transporte aufnehmen, er konnte sie doch nicht draußen stehen lassen. Ende Januar begann eine neue Epidemiewelle, die sich Februar/März 1945 steigerte. Die Sterblichkeitsziffern schwollen an. Obwohl das Lager früher einmal nur für ca. 12 bis 14 000 Insassen vorgesehen war, umfaßte es Anfang April rund 50 000 Häftlinge. Die vorhandenen sanitären und hygienischen Einrichtungen waren daher völlig unzureichend, ganz zu schweigen von den Verpflegungszuteilungen, die oft unregelmäßig und nicht ausreichend ankamen (Bahnschwierigkeiten durch Bombenkrieg und Mangel an Eßvorräten). Selbst an Wasser fehlte es bei der Überbelegung. Kramer hatte sich bemüht, Abhilfe zu schaffen, aber die Schwierigkeiten schlugen über ihm zusammen. Bis Anfang Februar konnten die Toten noch unter die Erde gebracht werden, dann hatten die Insassen nicht mehr die Kraft, Gruben auszuheben; eine begonnene Grube war noch zu erkennen. Die Gefangenen, hungernd und krank, hatten auch immer weniger Disziplin und gehorchten nicht mehr. Da blieb ihm nichts anderes mehr übrig, als die Toten offen zu verbrennen. Ende März ging der dazu notwendige Sprit aus, und er mußte die Toten über der Erde zusammenlegen und mit Chlor überstreuen. Daher stammten die zwei Leichenhaufen: die Toten wurden nebeneinander in einer Reihe aufgeschichtet.

Unter diesen Verhältnissen hatte sich aus den Kapos eine Lagerhirarchie gebildet, die mit brutalen Mitteln die Gefangenen terrorisierten. Zum Schluß hatten sich auch Frauen unter das Männerlager gemischt.

Oberst Harries veranlaßte Hilfe durch Ärzte und Sanitätsmaterial. Verpflegung konnte jetzt, da Bergen neutrale Zone war, aus den Wehrmachtsbeständen herangeschafft und in kleinen Portionen, den geschwächten Mägen entsprechend, verteilt werden.

Am 13. und 14. 4. warteten wir auf das Eintreffen der Engländer, die am 15. 4. vormittags ankamen. An einem dieser Tage sprach ich mit Kramer in seiner Baracke, da ich ihn Verschiedenes über die Häftlingsakten fragen wollte. Im Verlauf des Gesprächs zeigte er mir die Liste über die Abgänge (Toten). Die Liste war nach monatlichen Abgängen aufgestellt, die ganze Anlage ließ erkennen, daß die Liste nicht erst nachträglich angefertigt worden war. Aus irgendeinem Gefühl heraus notierte ich mir die Zahlen; den Zettel habe ich aber später bei der Gefangennahme fortgeworfen. Die Gesamtzahl betrug einschließlich der sogenannten Transporttoten 5 200 und einige Tote; die beiden letzten Zahlenstellen lagen in den unteren Zehnergruppen. Diese Zahl kann ich mit Sicherheit nennen. In dieser Zahlenliste waren die zwei Leichenhaufen mit wenig über 800 Toten angegeben, das weiß ich genau. Die Zahl der Transporttoten lag zwischen 600 und 700. Ganz genaue Zahlen waren mir nach meiner Gefangenschaft nicht mehr in Erinnerung. Die monatlichen Abgangszahlen im Frühjahr und Sommer 1944 lagen in den unteren Zehnergrenzen. Auffällig war das sprunghafte Ansteigen der Todeszahlen im Dezember, doch kann ich keine Zahl mehr angeben. Kramer hatte übrigens das Lager von seinem Vorgänger erst im Spätsommer 1944 übernommen. Zweimal sah ich in dieser Zeit, wie Häftlinge von Insassen (Kapos?) mit Knüppeln geschlagen wurden; erst auf mein Anbrüllen ließen sie ab. Verschiedentlich sah ich, wie Tote zu den gestapelten Leichen geschleift wurden; die Transportierenden hatten nicht mehr die Kraft zum Tragen.

Am 15. 4. 1945 gegen 9 Uhr trafen die Engländer mit Panzer-Spähwagen, motorisierter Infanterie und einem Kriegsberichterfilmtrupp ein. Beim anschließenden Lagerdurchgang mit dem führenden englischen Offizier kamen wir dann auch zu den schon genannten zwei Leichenbergen, die sofort gefilmt wurden. Wütende und drohende Mienen der Engländer gegen uns. Da meldete sich ein Lagerinsasse, angeblich der holländische Konsul aus Paris, der wegen Zusammenarbeit mit der Resistance hier gelandet war, und rief, die deutschen Soldaten seien nicht schuldig an dieser Lage. - Inzwischen waren englische Soldaten zu den unsrigen auf die Wachtürme gestiegen, wo sich nun stets ein englischer und ein deutscher Soldat auf Wache befanden. Es war in dieser Welt des Leides ein tröstlicher Anblick, wie die Soldaten gegenseitig ihre Zigaretten austauschten und miteinander zu sprechen versuchten.
Nach der ersten Besichtigung gingen wir mit dem englischen Offizier, einem Oberst, zu Kramers Baracke, vor der zwei englische Soldaten Wache hielten. Als die Tür geöffnet wurde, stand Kramer in Uniform und meldete: 'Ich bin Josef Kramer. ' Sonst wurde nicht mit ihm gesprochen. Nach Verlassen der Baracke ist Kramer dann gefesselt worden. Die anderen SS-Männer und die SS-Helferinnen wurden ebenfalls gefangen gesetzt und von Engländern bewacht.

Während der Übergabe am 16. und 17. 4. 1945 hatten wir deutschen Soldaten volle Bewegungsfreiheit innerhalb der neutralen Zone. Am 17. 4. 1945 abends verließen die deutschen Soldaten die Wachtürme, und die gesamte Verantwortung für das Lager ging an die Engländer über. An diesem letzten Tag begannen die gefangenen SS-Männer und -Mädchen auf Befehl eine Massengrube für die zwei Leichenberge auszuheben. Was aus dieser letzten SS-Gruppe später geworden ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Jahre später erfuhr ich aus der Presse, daß Kramer und Irma Grass zum Tode verurteilt und gehängt worden sind. Aber waren Kramer und I. Grass wirklich verantwortlich zu machen für das Geschehen in Belsen? Der leitende SS-Standartenführer Kramer hatte sein Möglichstes versucht, die entstehenden Verhältnisse, bedingt durch die vielen Neuzugänge, den Bombenkrieg und Mangel an Verpflegung und Sanitätsbedarf, zu bekämpfen. Sein freiwilliges Verbleiben im Lager - er hätte verschwinden können! - deutet wohl darauf, daß er sich keiner persönlichen Schuld bewußt gewesen ist. Das gleiche kann auch von I. Grass gesagt werden.

Am 18. 4. 1945 wurden dann die deutschen Soldaten gemäß den neutralen Abkommen an einer vorher bestimmten Stelle zu den deutschen Linien geleitet.

Mir und auch allen anderen beteiligten Soldaten ist nichts davon bekannt, daß im Lager Belsen Vernichtungsanlagen, wie Vergasungsanlagen, Verbrennungsöfen, Martereinrichtungen, Galgen usw. vorhanden gewesen wären: Wir hätten sie sonst sehen oder finden müssen.

19 700 und einen Toten im Einzelgrab (ein Unbekannter) zeigen die Erdhügel mit den Gedenktafeln an! - Ich weiß zwar nicht, wieviel Tote es noch nach unserem Abzug bei den Engländern gegeben hat, als diese für die Versorgung der Insassen verantwortlich waren. Doch scheint es mir ganz unmöglich, daß diese riesige Totenzahl später bei ausreichender sanitärer Pflege und sorglicher Verpflegung noch erreicht worden sein kann. Woher stammen diese Zahlen?

Dieser sorgfältig und nach bestem Gewissen aufgestellte Bericht soll den schweren Schatten, der über unser ganzes deutsches Volk geworfen ist, aufzuhellen versuchen. Mehr noch: Die ganze Wahrheit, nicht eine zweckgebundene politische Wahrheit, harrt ihrer Offenbarung. Soll unsere heranwachsende Jugend um diese ganze Wahrheit noch ringen müssen? Wie soll sich für die Völker des Westens eine gemeinsame Auffassung bilden können, wenn Deutschland zum einzigen Verantwortlichen auch des letzten Weltkrieges und zum Erfinder der Konzentrationslager gestempelt wird?

Es ist notwendig, den Teufelskreis der Lügen, in dem die westliche Welt ihre Seele verloren hat, dadurch zu sprengen, daß ihr die Wahrheit zurückgegeben wird.

Nadolski, Hptm. a. D.

http://unglaublichkeiten.com/

Ja, wir ringen noch für diese Wahrheit. Schlimmer noch, wir sind mitschuldig, wenn wir diese Wahrheit nicht ans Tageslicht bringen; auch wenn wir für dieses Ringen verfolgt werden. Es bleibt eine Verpflichtung, so schwer diese Last auch ist, der Wahrheit zu dienen. Und diese Wahrheit wird die Antwort der Nachkrieggenerationen sein, die zur Kollektivschuld gezwungen wurde, denn in jeder Familie, in jeden unserer Einzelschicksale hat die aufgezwungene Kollektivschuld tiefe Narben hinterlassen.


Das ist das, was die westliche Welt uns wirklich an "Schuld" mitgegeben hat.

Darum sind wir jetzt dafür verantwortlich, dass unsere Kinder und Enkel von den Lügen über ihre Ahnen und ihrer Geschichte befreit werden und ihre Zukunft selbst gestalten können, ohne Zwang, Verfolgungsdruck und Meinungsdiktatur.

Bevor wir nicht die ganze Wahrheit wissen, und wissen dürfen, wird die Deutsche Seele nicht ruhen. Auch keines der Opfer, egal von welcher Seite, wird ruhen können, weder das Kind, dass in einem KL starb, noch das Kind, das in Dresden verbrannte; auch nicht die unendliche Zahl der Namenlosen, die durch die wirklichen Verbrechen des letzten Jahrtausends ihr Leben ließen, die nicht in unserem ehrenvollen Gedenken weiter leben dürfen, weil man ihr Leid für eine Lüge opferte.


Die Wahrheit wird siegen, weil die Wahrheit dazu zwingt!!!


Wer der Unwahrheit dient, Menschen, die die Wahrheit suchen als "Leugner" verfolgt und ächtet, macht sich für ein viel größeres Verbrechen schuldig, als man uns jemals vorwerfen könnte. Denn diese Verfolger, Verhinderer der Wahrheitsfindung und Profiteure der Lüge werden eines Tages mehr zu tragen haben, als das, was uns unsere angebliche "Kollektivschuld" aufbürdete, denn sie können sich tatsächlich nicht damit rausreden, sie hätten nicht mehr gewußt als das, was als "Offenkundig" gilt.

Wolke
27.01.07, 20:19
Warum hat eigentlich die UDSSR die KL´s und Massengräber, die ab 1944/45 in ihrem Besatzungsgebiet nicht dokumentiert und dem IMT / der Welt mitgeteilt ...
- wie sie dies beim vorgeblich deutschen "Massaker im Wald von Katyn" getan hat ?

Peer
27.01.07, 22:11
Immer mehr Zeugenaussagen stimmen überein und liefern uns ein Bild darüber, was tatsächlich in KL`s vor, während und nach der "Befreiung" passiert ist...

ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf diesen Link:
http://forum.codoh.com/viewtopic.php?t=4011

Wenn allerdings stimmt, was unter dem obigen Link angegeben ist, dann wäre das ein Hammer sondersgleichen!

Ich habe mal ein paar Daten rauskopiert und stelle sie hier rein:

Official German Record of all Prisoners in Auschwitz Concentration Camp from May of 1940 through December of 1944
Prisoner records of Auschwitz camp from May, 1940 through December 1944 from the Glücks complete Concentration Camp microfilm records now located in the Russian Central Archives[1]
(Note: The attached statistical tables, concerning prisoners in Auschwitz camp from its inception to its closing, are taken directly from Soviet archival material, now available on microfilm from the former Soviet Central Archives. Also, a good deal of corroborative material from the German Archives concerning the German State Railways has been located in the German State Archives (Bundesarchiv) and utilized. The railroad was responsible for the transportation of inmates to and from concentration camps in the figures from the Russian files is accurately reflected in the Reichsbahn documents.)
Non Jewish Prisoners Entering Auschwitz 1940-1944
Total non-Jews in Auschwitz, 1940-1944: 161,685
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329.
Jewish Prisoners Entering Auschwitz 1941-1944
Total Jews in Auschwitz, 1941-1944: 173,000
Total number of inmates in Auschwitz, 1940-1944
334,785
Sources: CSA No. 187603: -Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852.
Total Typhus Deaths in Auschwitz, 1941-1944
Total deaths by typhus in Auschwitz, 1941-1944
103,447
Sources: CSA No. 187603: 1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Jewish Typhus Deaths in Auschwitz, 1942-1944
Total Jewish deaths by typhus in Auschwitz, 1942-1944
58,240
Total non-Jewish deaths by typhus in Auschwitz, 1940-1944
45,207
Sources: CSA No. 187603: Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852.
Deaths by natural causes (other than typhus) in Auschwitz, 1940-1944
Death by natural causes (other than typhus), 1940-1944
4,140
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Death by natural causes (other than typhus), Jews, Auschwitz, 1941-1944
Total Jewish deaths by natural causes (other than typhus), 1941-1944
2,064
Sources: CSA No. 187603: 1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Transfers from Auschwitz, 1940-1944
Total transferred from Auschwitz, 1940-1944
121,453
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852.
Transfers of Jews from Auschwitz, 1941-1944
Total number of Jews transferred from Auschwitz, 1941-1944
100,743
Sources: CSA No. 187603: 1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Administrative Executions at Auschwitz, 1940-1944
Total number of inmates executed: 1359 Total Russians executed: 19
Total Gypsies executed: 19
Total Poles executed: 1208
Total Jews executed: 117
Total Czechs executed: 6
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286
Total of Hungarian Jews sent to Auschwitz, May, 1944-October, 1944
Sources: CSA No. 187603: Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329.
Total number of Hungarian Jews sent to Auschwitz, May-October, 1944: 23,117
Note: Number of Hungarian Jews claimed sent to Auschwitz, May-October, 1944:
Lucy Dawidowicz. The War Against the Jews, New York, 1975.: 450,000
Raul Hilberg, The Destruction of the European Jews, New York, 1985. 180,000
Hungarian Jews transferred from Auschwitz, May-October, 1944
Total number of Hungarian Jews entering Auschwitz, May-October, 1944: 23,117
Total number of Hungarian Jews transferred from Auschwitz, May-October, 1944: 21,527
Total number of Hungarian Jews remaining in Auschwitz after October, 1944: 1,590
Sources: CSA No. 187603: Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329
Summation: From July, 1941 through October, 1944
Total number of Jewish prisoners in the Auschwitz camp system: 173,000
Total number of Jewish prisoners who died of typhus: 58,240
Total number of Jewish prisoners who died of natural causes: 2,064
Total number of Jewish prisoners transferred to other camps: 100,743
Total number of Jewish prisoners executed: 117
Total number of Jewish prisoners remaining in camp after German evacuation on January 15, 1945: 11,839
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329.
When the SS evacuated the Auschwitz work camp complex in the middle of January 1945, they left a large number of prisoners, mostly Jewish, behind. Many of these were too old or too sick to travel and they were left in their barracks, guarded by a Polish militia that had been raised earlier by Hans Frank, the head of the Government General (as occupied Poland was termed by the Germans.) With the approach of the Soviet army in early 1945, these Polish guards indiscriminately attacked the barracks, with the prisoners inside, using hand grenades and machine guns.
The violent animosity of the Catholic Poles to their huge Jewish community is certainly well known. When the Russians invaded Poland in 1920, one of the greatest fears of the Polish leadership and the government was that the 500,000 Jewish residents of Warsaw’s Nalevski district would rise up against them in support of the advancing Bolshevik armies. Many Polish Jews fled after the failure of the Russian Bolshevik attack and a number of those left behind were promptly massacred by Poles when the central government collapsed after the German invasion of 1939.
Although exact figures of the dead among the remaining Auschwitz inmates in 1945 are not available, several existing Soviet military reports put the death toll between 7,000 and 10,000. Former members of the Polish militia have subsequently claimed that many of the dead were shot down by Russian troops as they attempted to exit the liberated camp.
The Russians did not like Jews either, remembering their savagery against them during the salad days of Josef Stalin.
The truth of this matter will never be known but at least this is an atrocity that cannot be blamed on the Germans who were hundreds of miles away at the time.
How many of the 1,590 Hungarian Jewish deportees remaining in Auschwitz died in this Slavic holocaust is not known.
Note: The complete list is too long to post here. Readers wishing a full copy of this may obtain it, gratis, by writing to Brian Harring brianharring@yahoo.com and requesting the Auschwitz list.

Papa Hausser
27.01.07, 23:36
Ich werde demnächst mal das Buch "Auschwitz - Fakten und Fiktion" ins Archiv stellen.

Daraus mal folgender Abschnitt:

... Im Mai 1945 reiste eine britische Delegation aus Oxford, mit dem Dekan von Canterbury, Dr. Hewlett Johnson, und andere Personen an. Sie besichtigten das Lager, aber niemals wurde irgendwo darüber berichtet, was sie sahen. Vielmehr erfuhr man 1978 erstmals davon, daß es die Delegation überhaupt gegeben hatte. Sie hatte also offenbar nichts gesehen, was auf Massenvergasungen hindeutete, sonst hätte man darüber unbedingt sofort die ganze Welt informiert. .....

In der polnischen Wochenschau vom 2.Mai 1945 findet sich ein nur 1-2 minütiger Bericht über das befreite Auschwitz, eine kleine Besichtigungstour. Ich versteh kein polnisch, aber von vergasen hör ich da nichts raus. Keine Augenzeugen die irgendwas aussagen. Nichts. Gesprengte Überreste werden auch kurz gezeigt, mehr aber nicht.

Gruß
Papa Hausser

Pervitinist
27.01.07, 23:51
Ich werde demnächst mal das Buch "Auschwitz - Fakten und Fiktion" ins Archiv stellen.

Daraus mal folgender Abschnitt:

... Im Mai 1945 reiste eine britische Delegation aus Oxford, mit dem Dekan von Canterbury, Dr. Hewlett Johnson, und andere Personen an. Sie besichtigten das Lager, aber niemals wurde irgendwo darüber berichtet, was sie sahen. Vielmehr erfuhr man 1978 erstmals davon, daß es die Delegation überhaupt gegeben hatte. Sie hatte also offenbar nichts gesehen, was auf Massenvergasungen hindeutete, sonst hätte man darüber unbedingt sofort die ganze Welt informiert. .....

Das ist interessant. Andererseits wäre eine Bestätigung von Vergasungen durch quasi eine britische Regierungsstelle auch nicht viel wert, da ja die Vergasungsmythen u.a. in den britischen Propagandaabteilungen und bei deren polnischen Agenten ihren Ursprung zu haben scheinen. Umso erstaunlicher ist es, wenn tatsächlich nichts von Vergasungen gesagt wird.

In der polnischen Wochenschau vom 2.Mai 1945 findet sich ein nur 1-2 minütiger Bericht über das befreite Auschwitz, eine kleine Besichtigungstour. Ich versteh kein polnisch, aber von vergasen hör ich da nichts raus. Keine Augenzeugen die irgendwas aussagen. Nichts. Gesprengte Überreste werden auch kurz gezeigt, mehr aber nicht.

Hier würde ich annehmen, daß im polnischen Text doch irgendwo von Vergasung gesprochen wird. Zumindest sofern die Berichte stimmen, daß die polnische Widerstandsbewegung schon 1943/44 den Neuankömmlingen im Lager mitgeteilt haben soll, daß "hier Menschen vergast" werden (siehe hier: http://www.vho.org/VffG/1999/1/Baecker1.html). Die Legende war 1945 also bereits parat (nicht zuletzt als Mittel der Rechtfertigung des Genozids an den Deutschen in den Ostgebieten des Deutschen Reichs [zu denen im übrigen auch Oberschlesien und damit Auschwitz gehörte]).

Siehe dazu auch die in demselben Verweis zitierte Meldung der sowjetischen Prawda vom 1. Februar 1945:

Nach der Eroberung des Auschwitzer Gebietes am 27. Januar 1945 erschien am 1. Februar 1945 die erste sowjetische Kurzinformation über das KL in der Moskauer Prawda:

»Aus dem sowjetischen Informationsbüro: Einsatzbericht vom 31. Januar: ... Nach der Besetzung von Auschwitz hat die Rote Armee eine große Anzahl von Häftlingen des Konzentrationslagers befreit. Ein ehemaliger Häftling von Auschwitz namens Lukaschew, der aus der Gegend von Woronesch stammt, sagte aus: "Die Hitlerleute töteten die Kinder, die Kranken sowie die arbeitsunfähigen Männer und Frauen mittels Gas; sie verbrannten die Leichen in Spezialöfen. Im Lager waren 12 dieser Öfen vorhanden."«[58]

Siglinde
28.01.07, 18:01
Ich habe gestern einen Film über das Schicksal Kölner Juden gesehen.
Als Beweis dafür, dass sie gleich im Osten erschossen wurden, zeigten sie kurz mehrere Dokumente, tatsächlich war es schwierig die Zitate dort so wieder zu finden. Nur eines konnte ich auf einem Dokument lesen und zwar dort, wo man es nicht lesen sollte: Fleckfieber. Darauf wurde alledings nicht weiter eingegangen.

Wo waren die Leichen. Natürlich hatten die Deutschen diese vergraben und beim Näherrücken der Russen wieder ausgegraben, um diese zu verbrennen damit die Russen nicht auf das Verbrechen stoßen. Wie ich mitbekam soll das im Herbst 43 gewesen sein. Tatsächlich waren die Russen erst im Sommer 44 in Anmarsch.
Die Russen fanden dann die verkohlten Leichenberge, die dennoch durch die unvollständige Verbrennug gut erkenntlich waren. Nun, irgendwie mit dem Verwesungsprozeß nicht stimmig und warum sollten die Deutschen Leichen wieder ausgraben um damit dann erst richtige Spuren zu legen, zumal der Erschießunggrube in einem Wald lag?

Zumindest sind diese Kölner Juden alle verschwunden. Bei diesem beschriebenen Transport waren auch jüdische Kinder aus einem Waisenhaus dabei, die man, so der Report, leicht verschwinden lassen konnte, da sie keine Eltern hatten. Aber konnte man nicht alle Juden leicht verschwinden lassen?

Mir erschien da vieles unstimmig.
Solche Filme sollte man gleich aufnehmen, damit man sie einmal näher untersucht.


Hier ein Bericht über den Sondertransport, allerdings wurde in dem Film behauptet, dass die Kinder einfach lebendig in Grube geworfen wurden, um dann diese mit Maschinengewehren zu erschiessen. Woher will man wissen, ob sie auf die eine Art oder andere Art starben?
Angeblich wurde über diese Exekution ein Film gedreht, den man später auf einen Minsker Trödelmarkt fand(?). Von diesem Film zeigte man in der Doku nichts, man erwähnte ihn nicht einmal.

http://www.iphpbb.com/foren-archiv/18/1115200/1114920/mit-dem-sonderzug-in-den-tod-47569354-50760-173.html

Horagalles
28.01.07, 19:25
Ich habe gestern einen Film über das Schicksal Kölner Juden gesehen.
...Wo waren die Leichen. Natürlich hatten die Deutschen diese vergraben und beim Näherrücken der Russen wieder ausgegraben, um diese zu verbrennen damit die Russen nicht auf das Verbrechen stoßen. Wie ich mitbekam soll das im Herbst 43 gewesen sein. Tatsächlich waren die Russen erst im Sommer 44 in Anmarsch.
...Mir erschien da vieles unstimmig.
Solche Filme sollte man gleich aufnehmen, damit man sie einmal näher untersucht....Diese "Dokumentarfilme" laufen immer nach dem selben Schema ab:
1.) Behauptungen im Sinne des "Holokaust" aufstellen.
2.) Als Beweise etwas im Sinne des "Holocaust" auslegen und erklaeren.
3.) Keine Pruefung der Beweise oder Alternative Deutungen ansprechen.

Tja, so koennte man dann so ziemlich alles beweisen, einschliesslich den "Holocaust".

Pervitinist
28.01.07, 20:14
Ich habe gestern einen Film über das Schicksal Kölner Juden gesehen.
Als Beweis dafür, dass sie gleich im Osten erschossen wurden, zeigten sie kurz mehrere Dokumente, tatsächlich war es schwierig die Zitate dort so wieder zu finden. Nur eines konnte ich auf einem Dokument lesen und zwar dort, wo man es nicht lesen sollte: Fleckfieber. Darauf wurde alledings nicht weiter eingegangen.

Nicht vergessen: "Fleckfieber" war auch eine Tarnbezeichnung für "Vergasung", wie einer Rezension im Deutschen Ärzteblatt zufolge eine gewisse Naomi Baumslag in ihrem Buch "Murderous Medicine. Nazi Doctors, Human Experimentation, And Typhus" schreibt:

An erster Stelle stand dabei das Fleckfieber, weil es eine bedrohliche Realität war, zugleich aber auch wegen seiner epidemiologischen Voraussetzungen (etwa soziale Massenkatastrophen, Hungerkrisen, mangelnde Basishygiene) als bevölkerungspolitisches Selektionsinstrument sowie zur Tarnung daran anknüpfender völkermörderischer Praktiken genutzt werden konnte.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=51549

Und wo alles Herumdeuten nichts hilft und ein Fleckfiebertoter eben als Fleckfiebertoter anerkannt werden muß, bleibt noch die rettende Annahme, die "Nazis" hätten die übernatürilche Fähigkeit besessen, Fleckfieber-Epidemien zu "steuern":

Die „Steuerung“ des Fleckfiebers wur-de zu einem entscheidenden Herrschaftsinstrument im besetzten Osteuropa und innerhalb des Archipels der Konzentrationslager, und des-halb erlangten die Mediziner eine oftmals dominierende Stellung.
(ebd.)

Es gibt eben für alles eine holocaustologische Erklärung. ;)

OdinThor
30.01.07, 19:31
Eine revisionistischer Artikel im Spiegel mit unglaublichen(!) Eingeständnissen:

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Fotos aus den Todeslagern der Nazis werden oft zur pädagogischen Schocktherapie eingesetzt - aber sie sind häufig schlecht dokumentiert. Falsche Zuordnungen rufen jedoch Holocaust-Leugner auf den Plan. Die Gedenkstätte Buchenwald wehrt sich jetzt gegen die Geschichtsklitterer.

In einer Feierstunde hat heute der Bundestag der von den Nationalsozialisten ermordeten Juden gedacht, am Wochenende waren bundesweit zahlreiche Veranstaltungen vorausgegangen. Pünktlich zum Holocaust-Gedenktag, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, wartet die Gedenkstätte Buchenwald mit einer in Deutschland einzigartigen Internet-Datenbank auf: Sie macht aus ihrem Bestand an Fotografien aus dem ehemaligen Konzentrationslager rund 600 Bilder online zugänglich.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte wissenschaftliche Projekt ist eine wichtige Ergänzung zum ritualisierten öffentlichen Gedenken: Mit dem "Fotoarchiv Buchenwald" erhebt die Gedenkstätte den Anspruch, die erste quellenkritische Bildsammlung von KZ-Fotografien der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In mühsamer Kleinarbeit prüften die Wissenschaftler jedes einzelne Bild auf seine Herkunft.[Jetzt schon?!]

Die Sammlung markiert einen neuen Umgang mit Bild-Dokumenten der NS-Verbrechen: Bislang stand für viele Gedenkstätten und Medien die pädagogische Wirkung im Vordergrund. Zugunsten des maximalen Effekts nahm man es mit der wissenschaftlichen Erforschung der Bilder nicht so genau.

"Einladung an Holocaust-Leugner"

"Da wurde ein Foto mal Buchenwald, mal Dachau und mal Nordhausen zugeordnet", erzählt Volkhard Knigge, Leiter der Gedenkstätte Buchenwald. Statt Aufklärung zu leisten, so Knigge, hätten bisweilen "pädagogisches Gerede und moralische Beduseltheit" den Umgang geprägt.

Eine Nachlässigkeit mit fatalen Folgen. "Das ist eine Rieseneinladung an Revisionisten und Holocaust-Leugner", warnt der Historiker. Diese nutzten selbst kleine Unstimmigkeiten bei der Dokumentation von NS-Bilddokumenten, um abzustreiten, dass die Verbrechen überhaupt geschehen seien.

Die Findigkeit der Leugner sei nicht zu unterschätzen. Sie bedienten sich häufig eines vermeintlich "akribischen Positivismus", der sich wissenschaftlich gewande. So kratzten Holocaust-Leugner beispielsweise chemische Proben von den Ruinen in Auschwitz-Birkenau, um nachzuweisen, dass dort angeblich niemals das Vernichtungsgas Zyklon B benutzt worden sei.

Die bisherige Anarchie im Umgang mit Bildern der NS-Verbrechen machte es Revisionisten und Reinwaschern leicht: Die Bilder sind in alle Welt verstreut, die Fotografen häufig unbekannt oder tot. Die Fotos sind, wenn überhaupt, dann nur spärlich beschriftet, falsche Zuschreibungen werden ungeprüft übernommen.

Wehrmachtsausstellung als Warnung

Ihr laxer Umgang mit Bildern wurde beispielsweise den Machern der Hamburger Wehrmachtsausstellung zum Verhängnis: Sie mussten vor sechs Jahren ihre Ausstellung schließen und völlig überarbeiten, nachdem Historiker gravierende Fehler in mehreren Bildlegenden nachgewiesen hatten. Eine Steilvorlage für Kritiker, denen die ganze Stoßrichtung der Ausstellung nicht passte, und die weiter die Mär vom sauberen Frontsoldaten kolportieren wollten.

Die wissenschaftliche Kommission, die während des vorübergehenden Stopps für die Ausstellung die Herkunft einiger Bilder untersuchte, stieß teilweise in in fünf verschiedenen Bildarchiven auf ein und dasselbe Foto, mit fünf verschiedenen Bildunterschriften und Zuordnungen. Die Ausstellungsmacher hatten diese Unstimmigkeiten nicht weiter geprüft und so beispielsweise Verbrechen, die die sowjetischen Geheimpolizei NKWD verübt hatte, deutschen Soldaten zugeordnet - ein gravierender Fehler.

In ihrem Gutachten mahnten die Wissenschaftler einen "sorgfältigen Umgang mit den überlieferten Dokumenten" an, "insbesondere mit den Fotos". Eine Warnung nicht für die Initiatoren der betroffenen Ausstellung, sondern für Museen und Gedenkstätten insgesamt.

Lageralltag im Bild

So zeigt die aktuelle quellenkritische Fotosammlung von Buchenwald nicht nur die geläufigen KZ-Motive, Leichenberge oder Bilder von durch Zwangsarbeit und Hunger ausgezehrten Menschen, sondern ergänzt diese Ikonen des Grauens durch vergleichsweise unspektakuläre Aufnahmen von Bauarbeiten, durch Erkennungsporträts von Häftlingen oder durch Übersichten über das Lager, in dem die Nationalsozialisten über 50.000 Menschen ermordeten.

Man habe genau zu rekonstruieren versucht, wer das jeweilige Bild aufnahm, erzählt Holm Kirsten, der das Projekt betreut. War es ein Auftragsbild für die SS, die das Lager als nüchterne und hygienische Besserungsinstitution präsentieren wollte? Machten amerikanische Stellen das Foto, um den Deutschen die Greueltaten ihrer Landsleute vorzuhalten? Oder war es gar ein heimlicher Schnappschuss durch einen Häftling, der Beweismaterial gegen seine Peiniger sammeln wollte?

Bei ihren Nachforschungen stießen die Wissenschaftler der Gedenkstätte auch auf einige Fälschungen: So nahmen es die DDR-Historiker mit der historischen Wahrheit noch weniger genau als viele bundesdeutsche Geschichtspädagogen. Den antifaschistischen Verwaltern des Lagers erschienen Haufen von toten Körpern, die die Amerikaner bei der Befreiung das Lagers fotografiert hatten, als zu klein, um die Verbrechen zu illustrieren - zumal es aus Auschwitz Bilder von noch größeren Leichenbergen gab. So klebten sie einfach Bilder von zwei Leichenbergen zusammen, um das Grauen zu verstärken.

Die begründete Hoffnung der Wissenschaftler: Wer solche Klitterungen und Unstimmigkeiten offenlegt, stärkt die Beweiskraft der vielen authentischen Dokumente noch einmal zusätzlich - und erschwert professionellen Holocaust-Leugnern ihr perfides Handwerk.

http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,462856,00.html

----------

Aber was haben wir wirklich hier. Aufnahmen eines Arbeits- und Gefangenlagers während des normalen Betriebes bis Mitte-Ende 1944 und dann Aufnahmen von Toten, die infolge des Weltkrieges nicht mehr genügend versorgt werden konnten und an Unterernährung und Krankheit starben.

Das angesprochene Fotoarchiv aus Buchenwald gibt aus meiner Sicht nichts weiter her, was die Euphorie der Macher rechtfertigen könnte, ja eher im Gegenteil! Aber Rasseln gehört beim Holoquatsch ja zum Geschäft:

http://www.buchenwald.de/fotoarchiv/index.php

Horagalles
31.01.07, 14:23
Eine revisionistischer Artikel im Spiegel mit unglaublichen(!) Eingeständnissen:

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Fotos aus den Todeslagern der Nazis werden oft zur pädagogischen Schocktherapie eingesetzt - aber sie sind häufig schlecht dokumentiert. Falsche Zuordnungen rufen jedoch Holocaust-Leugner auf den Plan. Die Gedenkstätte Buchenwald wehrt sich jetzt gegen die Geschichtsklitterer.....Den antifaschistischen Verwaltern des Lagers erschienen Haufen von toten Körpern, die die Amerikaner bei der Befreiung das Lagers fotografiert hatten, als zu klein, um die Verbrechen zu illustrieren - zumal es aus Auschwitz Bilder von noch größeren Leichenbergen gab. So klebten sie einfach Bilder von zwei Leichenbergen zusammen, um das Grauen zu verstärken.

Die begründete Hoffnung der Wissenschaftler: Wer solche Klitterungen und Unstimmigkeiten offenlegt, stärkt die Beweiskraft der vielen authentischen Dokumente noch einmal zusätzlich - und erschwert professionellen Holocaust-Leugnern ihr perfides Handwerk.

http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,462856,00.html

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Aber was haben wir wirklich hier. Aufnahmen eines Arbeits- und Gefangenlagers während des normalen Betriebes bis Mitte-Ende 1944 und dann Aufnahmen von Toten, die infolge des Weltkrieges nicht mehr genügend versorgt werden konnten und an Unterernährung und Krankheit starben.

Das angesprochene Fotoarchiv aus Buchenwald gibt aus meiner Sicht nichts weiter her, was die Euphorie der Macher rechtfertigen könnte, ja eher im Gegenteil! Aber Rasseln gehört beim Holoquatsch ja zum Geschäft:

http://www.buchenwald.de/fotoarchiv/index.php
Nur Pech fuer den Herrn Friedmann, dass Buchenwald nichts mit der offizioesen Holokaustgeschichte zu tun hat. Es gilt auch bei Holokaustern (von den Extremisten einmal abgesehen) als "normales Gefangenenlager". Das man dennoch die Geschichte des Lagers mit Luegen und Faelschungen bedacht hat und das man erst nach mehr als 60 Jahren diese Luegen "offiziell" eingesteht, halte ich wiederum fuer sehr offenbarend;) ...

Wolke
01.02.07, 16:52
Anläßlich der derzeitigen Kontroverse betreffend der deutschen Bundesbahn rund um die Ausstellungsforderung in Bahnhöfen, um die herbeigeredete Schuld der Reichsbahn an den Deportierungen aufzuzeigen:

Hier habe ich einiges zum Thema der Transporte gefunden.
Ich stelle hier Textauszüge ein; der vollständige Text unter: http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=296829&showpage=lastpage#pid3265382 (http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=296829&showpage=lastpage#pid3265382)

Dem bereits erwähnten Georges Wellers wurde viel Ehre und Bewunderung zuteil für seine Entdeckung, daß nicht mehr Gefangene in Auschwitz sterben konnten, als dorthin transportiert wurden.

Pressac zeigt auch, daß von diesen ungarischen Juden nicht lediglich, wie allgemein behauptet, 28.000 registriert wurden, sondern daß weitere 25.000 ungarische Juden über die Zwischenstation Auschwitz-Quarantänelager in andere Konzentrationslager in Deutschland gebracht wurden, sowie daß weitere 20.000 bis 30.000 ungarische Jüdinnen über das selbe Quarantänelager in das KL Stutthof bei Danzig verschickt worden waren, eine Tatsache, die lange in Jerusalem geheimgehalten worden sei.

Von den nicht dokumentierten 125 Transporten aus Polen und Ungarn haben Agenten des KGB für Desinformationen erzählt, daß etwa 4.000 Gefangene pro Zug und in denselben Wagen transportiert worden sein sollen, also durchschnittlich das Vierfache der sonst üblichen Menge.

Kein Historiker mit kritischem und logischen Denkvermögen darf dies widerspruchslos hinnehmen. Dies vor allem angesichts nicht gerade günstiger Randbedingungen: es muß nämlich berücksichtigt werden, daß die Loks auf dieser Strecke aus technischen Gründen nur 20 bis 25 Waggons ziehen konnten, da die Strecke nur Eingleisverkehr erlaubte, was der Länge des Zuges Grenzen setzte.

Auf seinem Weg von der ungarischen Ebene nach Auschwitz mußte der Zug zudem das slowakische Hochgebirge der Karpaten mit seinen steilen und hohen Pässen überqueren, einer der anerkanntermaßen schwierigsten Strecken Europas. Zur Meisterung diese Strecke war es damals nötig, die Züge mit einem Doppellokgespann zu ziehen. All dies machte es unmöglich, die Züge mit mehr als den maximal zulässigen 20 bis 25 Waggons zu belasten.

Tatsächlich war das Problem einfacher: 28.000 ungarische Juden wurden in Auschwitz registriert und festgehalten, etwa 52.000 aber wurden zum Weitertransport in andere KL selektiert, was etwa zwei Drittel der Gesamtzahl ergibt.

Die von den Zeugen beobachteten Selektionen dienten nicht zur Auswahl für die Gaskammern, sondern für den Weitertransport in andere KLs.

Über das KL Auschwitz merkte das Komitee des Internationalen Roten Kreuzes an, als es im Jahre 1944 nach der Untersuchung verschiedener Konzentrationslager des Dritten Reiches, darunter Auschwitz und Buchenwald, schrieb:

»Wir konnten keine Spuren von Einrichtungen für die Vernichtung ziviler Gefangener entdecken.«

Desert Fox
02.02.07, 22:51
an das Forum

Haben sich unsere Holokotzglaeubigen total zurueckgezogen????

Papa Hausser
03.02.07, 10:59
Also,

Hier nun endlich der Film, der uns ungläubige Überzeugen muß. Tätergeständnisse vor laufender Kamera erzählt. Drei wegen Mordes in Auschwitz verurteilte sagen, was sie in Auschwitz alles böses gemacht haben.

Der letzte Täter erzählt dann was von "Grün-blauen" Leibern die aus der Gaskammer gezogen wurden.

Vielleicht liefert dieser Film wieder etwas mehr Diskussionsgrundlage.

Drei Deutsche Mörder (Interviews mit Auschwitztätern), 322 MB, 45 Minuten Laufzeit.

http://www.megarotic.com/?d=D544U2KG

Gruß
Papa Hausser

Wolke
03.02.07, 21:17
Bekanntlich (?) waren ja nicht alle KL-Häftlinge rassisch oder politisch Verfolgte, die je nach Standpunkt als unschuldige Opfer bezeichnet werden könnten.
So waren etliche der Personen, die in die Lager eingewiesen wurden kriminell.
So hätte, nachdem alliierte Truppen die Lager eingenommen hatten, eine Überprüfung der Häftlinge stattfinden sollen, wer aus welchem Grund im Lager inhaftiert war.
Mit der ausnahmslosen Befreiung wurden praktisch alle Kriminellen auf die Allgemeinheit losgelassen, was in der ersten Zeit für die im Lagerbereich wohnhafte Bevölkerung neben den schweren Kriegsfolgen weitere Unsicherheiten mit sich brachte.
Anschließend bringe ich hier Textauszüge aus einer Magisterarbeit, die sich mit der Kriminalpolizei der Vorkriegszeit beschäftigt.

Magisterarbeit von Martin Eberhardt, Universität Konstanz.
„Die Kriminalpolizei 1933-1939“

Die umfangreiche Forschung über die Konzentrationslager des nationalsozialistischen Deutschlands hat gezeigt, dass nicht nur politische Abweichung im Dritten Reich verfolgt wurde.
Vielmehr waren die Konzentrationslager voll mit Kriminellen, die – legte man rechtsstaatliche Maßstäbe an – in den Strafvollzug der Justiz gehört hätten.
- - - -
. . . 23. Februar 1937 befahl Himmler an einem Tag ungefähr 2.000 nicht in Arbeit befindliche Berufs- und Gewohnheitsverbrecher im ganzen Reich zu verhaften, und in die Konzentrationslager zu bringen.
Familienväter sollten nur verhaftet werden, „wenn sie eine schwere Gefahr für die Volksgemeinschaft sind.“
- - - -
Für den 13. November 1937 gab aber eine interne Statistik des RKPA an, dass sich 2.752 Menschen in Vorbeugungshaft befanden, 372 wurden bis zu diesem Stichtag aus der Vorbeugungshaft entlassen.
- - - -
Die Haftdauer war unbegrenzt, frühestens nach zwölf Monaten, spätestens nach zwei Jahren musste eine Haftprüfung stattfinden. Sollte die Haft fortgesetzt werden, musste nach weiteren zwölf Monaten eine neue Prüfung erfolgen.
Vollstreckt wurde die Vorbeugungshaft in Konzentrationslagern.
- - - -
Am 26. Januar 1938 befahl Polizeichef Himmler . . . . in einem Rundschreiben der Gestapo, dass sie zwischen dem 4. und 9. März Arbeitsscheue in Schutzhaft nehmen und in das KL Buchenwald bringen lassen soll.
Unter „arbeitsscheu“ sollten Männer verstanden werden, die im arbeitsfähigen Alter sind, denen durch einen Amtsarzt bescheinigt wurde, dass sie tatsächlich arbeitsfähig sind, und die in zwei Fällen angebotene Arbeit grundlos abgelehnt oder einen angenommenen Arbeitsplatz grundlos wieder aufgegeben haben.
- - - -
Vermutlich wurden knapp 2.000 Arbeitsscheue nach Buchenwald gebracht.
- - - -
Nur kurze Zeit nach dem Ende der Gestapoaktion . . . . . befahl das Reichskriminalpolizeiamt . . . . . jedem Kriminalpolizeileitstellenbezirk „mindestens 200 männliche arbeitsfähige Personen (asoziale)“ in Vorbeugungshaft zu nehmen.
In erster Linie sollten Landstreicher, Bettler, Zigeuner, Zuhälter und Personen, die wegen einer Reihe von Bagatelldelikten wie Widerstand oder Hausfriedensbruch vorbestraft waren und die „dadurch gezeigt haben, dass sie sich in die Ordnung der Volksgemeinschaft nicht einfügen wollen“, verhaftet werden.
Außerdem sollten alle männlichen Juden im Bereich einer Kripoleitstelle verhaftet werden, die einmal zu einer Gefängnisstrafe von mindestens einem Monat verurteilt worden waren.
Alle Verhafteten sollten ins KL Buchenwald gebracht werden.
- - - -
In Duisburg wurde gegen 31 Männer Vorbeugungshaft verhängt, wovon das städtische Wohlfahrtsamt immerhin neun benannt hatte.
Bei allen handelte es sich um Menschen, die der Fürsorge hohe Kosten verursacht hatten und die sich gegen die soziale Kontrolle durch die Behörden zur Wehr setzten.
- - - -
Die Aktion „Arbeitsscheu Reich“ hatte wie bereits die Märzaktion 1937 die Zahl der Vorbeugehäftlinge enorm ausgeweitet. Zum 31. Dezember 1938 befanden sich insgesamt 12.921 Menschen in Vorbeugungshaft.
Davon waren 1.298 als Einbrecher, 1.268 als Diebe, 608 als Sittlichkeitsverbrecher, 604 als Betrüger, 148 als Räuber, 103 als Hehler und 8.892 als Asoziale eingestuft.
- - - -
Am 12. November 1938 teilte das Reichskriminalpolizeiamt mit, dass „Personen, die sich hartnäckig der Unterhaltspflicht entziehen, als asozial“ anzusehen sind und in Vorbeugungshaft genommen werden können, wenn durch ihre böswillige Unterhaltsverletzung die Öffentlichkeit geschädigt wird.
Zwei Wochen später wies das RKPA darauf hin, dass Autodiebe nach dem Grunderlaß in Vorbeugungshaft genommen werden können, da sie gemeingefährlich sind.
- - - -
. . . . , was hauptsächlich an der zu Hitlers 50. Geburtstag erlassenen Amnestie gelegen haben dürfte, in deren Rahmen 1.432 Vorbeugungshäftlinge entlassen wurden.
- - - -
. . . . es der Kriminalpolizei zu ermöglichen, nicht mehr immer wieder ein und den selben Kriminellen nachzujagen, die nach einiger Zeit im Gefängnis erneut Verbrechen begehen würden.

pgz
03.02.07, 22:02
Nicht von Bedeutung, aber passend:
Ein Fall ist mir auch bekannt. Bauer H., eigener Hof, verheiratet und keine Kinder, wurde etwa 1938 wegen Arbeitsscheuheit von einem Kommunisten denunziert und war ein halbes Jahr im KL Dachau und wurde dann wieder entlassen. Dort hatte man nämlich den Grund für seine schlechte Arbeitsmoral gefunden. Er war hochgradig Zuckerkrank.
Anscheinend hat man sich mit den Leuten beschäftigt.

OdinThor
05.02.07, 16:06
Deutschlandradio Kultur: Zypries wird in die Mangel genommen

Das Gespräch als mp3-Aufzeichnung (Sendezeit: 05.02.2007 09:09):

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/02/05/dkultur_200702050909.mp3
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/02/05/dkultur_200702050909.mp3

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat ihre Forderung nach einem europaweit einheitlichen Gesetz gegen das Leugnen des Holocausts bekräftigt. Es sei nicht richtig, dass Menschen heute noch sagen dürften, dass es den Völkermord an den Juden nicht gegeben habe, sagte die SPD-Politikerin.

Jürgen König: Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft möchte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries den Versuch unternehmen, bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus einheitliche Standards festzulegen, und dazu gehört für sie auch eine strafrechtliche Verfolgung von Tatbeständen wie Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts nach gleichen Maßstäben innerhalb der ganzen EU. Etliche Historiker haben sich mittlerweile dagegen ausgesprochen. Das Strafgesetz, sagen sie, das sei nicht das richtige Mittel, um historischen Wahrheiten Geltung zu verschaffen, Meinungsäußerungen, auch zum Holocaust, seien in Demokratien nicht justitiabel, eine staatlich verordnete Geschichtsschreibung, wie sie das nannten, das wolle man nicht. Soweit erstmal die kritischen Stimmen. Guten Morgen Frau Zypries!

Brigitte Zypries: Guten Morgen Herr König!

König: Warum soll die Leugnung des Holocausts europaweit einheitlich geächtet und strafrechtlich verfolgt werden, warum halten Sie das für geboten und sinnvoll?

Zypries: Herr König, man muss zunächst mal sagen, das ist kein neuer Vorschlag von mir, sondern es ist wie alle Vorschläge in der dritten Säule der Justiz ein Vorschlag der EU-Kommission, und dieser Vorschlag der EU-Kommission stammt bereits aus dem Jahre 2001. Das waren die Zeiten - Sie erinnern sich -, wo in ganz Europa sehr starke fremdenfeindliche Ausschreitungen waren, und in dem Zuge wurden ja seinerzeit auch die Antidiskriminierungsrichtlinien verabschiedet, deren Umsetzungen uns zu Beginn dieser Legislaturperiode stark beschäftigt haben.

König: Nun haben aber zum Beispiel Frankreich und Belgien, die haben sehr starke Gesetze. Dort ist die Leugnung des Holocausts jetzt auch ausdrücklich verboten, und gerade da gibt es sehr starke rechtsradikale Parteien. Spricht das nicht gegen ein Verbot?

Zypries: Ja, das ist natürlich immer eine Abwägung, da haben Sie völlig Recht, man kann auf der einen Seite sagen, das Verbot allein nützt nichts, da bin ich ganz dabei und sage, das Verbot alleine nützt nichts. Man muss daneben natürlich noch sehr viel mehr machen. Aber ein Verbot finde ich völlig in Ordnung. Ich halte es nicht für richtig, dass Menschen heute noch sagen können, den Holocaust, den gab es gar nicht, das ist alles ein Hirngespinst von euch, und es sind keine sechs Millionen Juden umgebracht worden. Ich meine, historisch erwiesene Tatsachen - und genau darauf stellt auch unser Beschluss ab -, historisch erwiesene Tatsachen dürfen nicht geleugnet werden, wenn dadurch andere quasi beleidigt werden. Denn was soll ein Jude sagen, dem Deutsche entgegenhalten, was du dir einbildest mit der Vernichtung deines Volkes, das ist doch alles Quatsch, das stimmt doch alles gar nicht.

König: Konrad Jarausch, der Historiker, erzählte bei uns, die Amerikaner verwundere es sehr, dass Meinungsäußerungen zum Holocaust justiziabel seien. Es sei überhaupt kurios, historische Tatsachen unter den Schutz des Gesetzes zu stellen. Hat er nicht Recht?

Zypries: Ja, noch mal: Also man kann das so sehen. Ich weiß, dass es diese Meinungen gibt. Ich weiß, dass es auch in Amerika da sehr unterschiedliche Auffassungen gibt. Wir haben auch sehr viel positive Resonanz aus Amerika bekommen, die gesagt haben, die Leugnung des Holocaust darf nicht sein. Gleichwohl gibt es eben andere, die sagen, man darf das nicht unter Strafe stellen. Das ist so, ja, und darüber kann man ja auch geteilter Ansicht sein. Man kann natürlich sagen, jeder kann sagen, was er will, aber ich habe eben schon man dargelegt - und will das einfach nicht wiederholen -, weshalb ich meine, dass es sehr wohl bei solchen historisch erwiesenen Tatsachen richtig ist, und genau das ist das, was wir auch machen. Wir sagen: Dann, wenn ein internationales oder nationales Gericht solche Verbrechen endgültig festgestellt hat, dann soll man nicht mehr sagen können, das bildet ihr euch ein, und zwar deshalb, weil darin eine Beleidigung der Volksgruppe liegt, die seinerzeit verfolgt und vernichtet wurde. Das ist ja der tiefere Hintergrund.

König: Und Sie meinen, das sei das bessere Mittel gegen den Rechtsradikalismus und gegen diese Menschen als zu sagen, die plurale Gesellschaft könne diese Leute viel besser in Schach halten als ein solches Verbot?

Zypries: Das schließt sich ja gar nicht aus. Ich bin natürlich immer ein Verfechter der pluralen Gesellschaft und auch ein Verfechter des Diskurses und ein Verfechter von Aktionen gegen Rechts und von Diskussionen mit Rechten und von der Frage, warum entwickeln sich eigentlich wieder so starke rechte Gruppen in Deutschland zum Beispiel. Das muss alles aufgearbeitet werden. Wir wissen, dass das viel mit sozialem Hintergrund und anderem zu tun hat, und darum muss man sich kümmern. Das hindert aber nichts daran, dass ich nicht möchte, dass Juden sich in spezifischer Weise betroffen und beleidigt fühlen, weil hier in diesem Land, von dem aus die Vernichtung aus ging, behauptet wird, das stimmt doch alles nicht.

König: In Italien haben 150 Historiker und Intellektuelle ein Manifest herausgegeben und unterzeichnet. Darin sagen sie, dass man auf diese Weise, also durch ein solches Gesetz die Leugner des Völkermords an den Juden zu Märtyrern und Verteidigern der Meinungsfreiheit mache. Ist da nicht was dran?

Zypries: Sie stellen jetzt immer wieder dieselbe Frage in kleinen, anderen Worten. Ich kann auch immer nur genauso antworten. Wollen wir ein anderes Thema vielleicht nehmen?

König: Nein, das finde ich nicht.

Zypries: Es ist wirklich immer wieder dasselbe. Jetzt sagen Sie, die Italiener hätten das gesagt. Natürlich ist es richtig, dass es schwierig ist, das gebe ich gerne zu, zu sagen, wir wollen das bestrafen. Unter der Sicht derer, die sagen, die Meinungsfreiheit ist das oberste Gebot, ist das ein Problem. So, jetzt sage ich noch mal: Ich meine, bei historisch erwiesenen Tatsachen, wenn man diese negiert, beleidigt man eine ganze Volksgruppe, und ich meine, das darf nicht sein. Und ich meine auch nicht, dass man diese Menschen dann zu Märtyrern macht. Sie werden in einem ganz normalen Strafprozess abgeurteilt. Wenn das keine allzu große Resonanz erfährt, dann ist das auch kein Märtyrertum, sondern dann kriegen die ganz klar gesagt, es gibt einen bestimmten Komment in dieser Gesellschaft, und den müsst ihr einhalten.

König: Ich will Sie ja nicht langweilen mit immer denselben Fragen. Es haben sich nur einfach sehr viele zu Wort gemeldet. Ich habe auch noch den Generalsekretär der Arabischen Liga hier in petto. Der spricht von einer Doppelmoral des Westens. Sie wissen, worauf es hinausgeht, also der bezog sich auf die Mohammed-Karikaturen, die viele Muslime sehr beleidigt hätten. Da hat man im Westen gesagt, das sei Ausdruck der Meinungsfreiheit, das sei Ausdruck der Kunstfreiheit. Wer den Holocaust leugnet dagegen, mache sich strafbar. Ich weiß, jetzt können Sie wieder sagen, ja, das sind jetzt zwei verschiedene Dinge, aber was würden Sie denn Amr Mussa antworten, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, der sehr gegen ein solches Gesetz ist?

Zypries: Okay, der eine Gesichtspunkt, den haben Sie eben genannt. Es geht um die Leugnung oder Verharmlosung von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen. Deswegen fällt der Holocaust darunter. Und diese Leugnung soll dann bestraft werden, wenn ein nationales oder internationales Gericht festgestellt hat, dass es auch tatsächlich so war. Also das ist die eine Seite. Dann ist die andere Seite, die wir bestrafen wollen, die Aufstachelung oder der Aufruf zu Hass und Gewalt aus rassistischen oder fremdenfeindlichen Gründen. Also wenn man so sagt, kommt her, wie hauen diese dreckigen Zigeuner raus aus der Stadt. Solche Sachen sollen strafbar sein, solche Sprüche. Und dann stellte sich ja jetzt die Frage, stacheln diese Karikaturen tatsächlich zu Hass und Gewalt auf. Das ist fraglich, glaube ich, weil das per se schon mal fraglich ist von dem Gegenstand der Karikatur her, und dann gehört zur Karikatur natürlich auch immer noch der Gegenpart der Kunstfreiheit, der zu berücksichtigen ist. Die Auseinandersetzung in Deutschland um die Frage, wann Karikaturen strafbar sind und wann nicht, die ja auch sehr hoch geführt wurde, haben Sie vielleicht in Erinnerung.

König: In Italien wurde jetzt ein Gesetzentwurf verabschiedet, allerdings nicht mit dem Zusatz, das Leugnen des Holocausts ausdrücklich darin aufzunehmen. Wie sehen Sie die Chancen, dass dieser Plan nun endgültig verwirklicht werden kann?

Zypries: Die Meinungsäußerungen von verschiedenen Ländern oder Wissenschaftlern, die Sie eben zitiert haben, gibt es natürlich auch in den Regierung, und es wird in der Tat kontrovers diskutiert. Es gab von Italien einen Vorbehalt in der Vergangenheit, der aber jetzt aufgehoben wurde, so dass ich gerade mit Italien ganz gute Möglichkeiten sehe. Und es gibt auch zahlreiche andere Länder, die sehr gerne und dringlich diesen Rahmenbeschluss verabschiedet sehen wollen.

König: Zu guter Letzt, noch mal zu dem Thema an sich: Wo beginnt und wo endet eigentlich der Tatbestand der Leugnung, also Beispiel: Wenn jemand in einer Kneipe in größerem Kreise also schon öffentlich sagt, dass sechs Millionen Juden ermordet wurden, das glaube ich nicht, der macht sich strafbar?

Zypries: Ja, das glaube ich nicht, ist dann vielleicht eine Frage, über die man diskutieren kann. Es geht ja hier darum, dass man es leugnet oder verharmlost, und dann muss man es in bestimmter Form eben auch äußern. Also wenn es im Rahmen einer Diskussion ist, wo jemand sagt, na ja, das glaube ich nicht so ganz, können Sie mir das nachweisen oder so, dann mag man darüber diskutieren können, ob das schon eine Leugnung oder Verharmlosung ist. Aber es gibt ja doch zahlreiche Organisationen und auch Einzelpersonen, die ganz dezidiert sagen, das ist alles Quatsch, was da behauptet wird über die Judenvernichtung, und so was ist mit Sicherheit, zählt dann unter den Tatbestand. Ich will sagen: Ich will nicht eine ernsthafte Auseinandersetzung von jemandem, der Fragen hat, mit der Thematik unter Strafe stellen.

König: Das Leugnen des Völkermords an den Juden soll europaweit einheitlich verfolgt werden können. Ein Gespräch mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kulturinterview/590054/

Vilay
05.02.07, 16:27
Zypries: [...] Über ein Verbot finde ich völlig in Ordnung. Ich halte es nicht für richtig, dass Menschen heute noch sagen können, den Holocaust, den gab es gar nicht, das ist alles ein Hirngespinst von euch, und es sind keine sechs Millionen Juden umgebracht worden. Ich meine, historisch erwiesene Tatsachen - und genau darauf stellt auch unser Beschluss ab -, historisch erwiesene Tatsachen dürfen nicht geleugnet werden, wenn dadurch andere quasi beleidigt werden. Denn was soll ein Jude sagen, dem Deutsche entgegenhalten, was du dir einbildest mit der Vernichtung deines Volkes, das ist doch alles Quatsch, das stimmt doch alles gar nicht.


Also diese Frau hat sehr oft die Phrase "historisch erwiesene Tatsachen" benutzt. Dabei wurde doch (hier im Strang irgendwo erwähnt) bei einem Gerichtsurteil festgestellt, dass es nie eine unabhängige wissenschaftliche Überprüfung dieser "historisch erwiesene Tatsachen" gab.


Zypries: [...] Wir sagen: Dann, wenn ein internationales oder nationales Gericht solche Verbrechen endgültig festgestellt hat, dann soll man nicht mehr sagen können, das bildet ihr euch ein, und zwar deshalb, weil darin eine Beleidigung der Volksgruppe liegt, die seinerzeit verfolgt und vernichtet wurde.

Tja ... die Azteken, die Maya, die Inka und überhaupt die meisten Indianerstämme sehe ich als Volksgruppen an, die verfolgt und vernichtet wurden. Die Juden wurden nicht nur nicht vernichtet, nein es blieben sogar noch so viele übrig, dass sie einen eigenen Staat bekommen haben. Und selbst von denen, die verfolgt wurden blieben noch so viele Juden übrig, um milliardenschwere Entschädigungsforderungen zu stellen.

Also die Vernichtung eines Volkes ist für mich etwas anderes.

Zahlenwerte und andere "historisch erwiesene Tatsachen" wurden hier ja schon oft genug genannt und widerlegt, die rolle ich jetzt nicht wieder auf.

Aber danke für die mp3 OdinThor ... diese Frau ist ein gutes Beispiel für gelungene Gehirnwäsche, weil sie stur nach dem gleichen Schema immer wieder das selbe sagt und gar nicht aus ihrer festgefahrenen Sprachstruktur ausbrechen kann, wenn die Fragen nur etwas abweichen. Einem Revisionisten mit fundierten Kenntnissen wäre diese Frau niemals gewachsen.

Fritz Brand
05.02.07, 17:37
Die Frau Zypries ist eine wahre Meisterin der Redekunst. Ihre Ausführungen bewegen sich stilistisch auf dem Niveau heutiger(!) Hauptschüler. Könnte auch irgendein X-beliebiger 10 Jähriger geschrieben haben der gerade die neueste "Gegen Rechts!" Sendung auf dem KiKa gesehen hat.

Siglinde
05.02.07, 19:36
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http://www.globalfire.tv/nj/07de/ver...holobeweis.htm

"Die genaue (Holocaust-Opfer)-Zahl ist nicht zu ermitteln"

Für die Existenz der Holocaust-Gaskammern gibt es keinen Sachbeweis. Das hat der Vorsitzende Richter im Glaubenszwang-Prozeß von Mannheim bereits in der Verhandlung vom 12. Januar 2007 eingestanden. In der Verhandlung am 2. Februar 2007 hat er auch noch zugegeben, daß die Holocaust-Opferzahl nicht zu ermitteln ist. Doch im selben Atemzug behauptet er, es seien Millionen gewesen. Wie will er das denn wissen, wenn die Opferzahl gar nicht zu ermitteln ist? Der Staatsanwalt legt noch einen drauf und nennt die offiziellen Auschwitz-Holocaust-Opferzahlen "Wasserstandsmeldungen". Hätte das Zündel getan, würde er zu seiner Kerkerhaft noch einmal Gulag aufgebrummt bekommen. Doch Richter Dr. Meinerzhagen ist fest entschlossen, den Holocaust-Forscher Ernst Zündel, der als erster ein forensisches Gutachten über die Gaskammern von Auschwitz hat erstellen lassen, wegen Holocaust-Leugnung weiterhin im Kerker zu quälen. Wir fragen Richter Meinzerzhagen, was, um Gottes Willen, kann denn Zündel geleugnet haben, wenn die Holocaust-Opferzahl nicht zu ermitteln ist und der forensische Nachweis für die Gaskammern nicht erbracht wurde, wie Sie im Prozeßverlauf selbst zugegeben haben? Wie kann ein Tatbestand offenkundig sein, obwohl er nicht genau zu ermitteln ist? Zündel hingegen hat einen laborwissenschaftlichen Nachweis über die Gaskammern von Auschwitz erbracht, den Sie ihm aber als Straftat vorwerfen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach Informationen aus der Richteretage, wie dem NJ von juristischen Kreisen zugetragen wurde, mehrere Male über das Kanzleramt den Vorsitzenden Richter angemahnt, um jeden Preis einen Schuldspruch über Zündel zu fällen. Die BRD, so Merkels Druck, sei gemäß Überleitungsvertrag mit den Siegern zur Aufrechterhaltung der Holocaust-Geschichte verpflichtet, obwohl gemäß eingesetztem Zündel-Richter die Opferzahl nicht ermittelt werden kann und die Gaskammern eines forensischen Nachweises entbehren.

Weiter zu den "Wasserstandsmeldungen"
http://www.globalfire.tv/nj/03de/zeitgeschichte/awitz_zahlen.htm

Natürlich alles HOLO-LOGISCH!!!
Man bekommt eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als in Hoffnung zu erwarten, dass die Holo-Justiz ihre ständigen Widersprüche erkennt und daraus logische Konsequensen zieht.
Das ist nunmal HOLO-LOGIK: eine Logik die nicht nur das Recht beugt, sondern auch den Verstand aushöhlt.

ansgar
05.02.07, 20:21
Also wenn es im Rahmen einer Diskussion ist, wo jemand sagt, na ja, das glaube ich nicht so ganz, können Sie mir das nachweisen oder so, dann mag man darüber....

Schön daß man schon überlegt den Glauben eines Menschen unter Strafe zu stellen.

Also ich glaube nicht, sondern bin mir sicher - aber was !?

Heil!

K...
05.02.07, 20:40
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In der Verhandlung am 2. Februar 2007 hat er auch noch zugegeben, daß die Holocaust-Opferzahl nicht zu ermitteln ist. Doch im selben Atemzug behauptet er, es seien Millionen gewesen. Wie will er das denn wissen, wenn die Opferzahl gar nicht zu ermitteln ist?


Als ob etwa die genauen Zahlen der Weltkriegsopfer oder die Zahl der Opfer der Bombenangriffe auf Dresden ermittelt werden könnten. Trotzdem zweifelt keiner daran, dass sie stattgefunden haben...

Siglinde
05.02.07, 21:07
@K

Entweder ist ein Opferzahl zu ermitteln, oder nicht. Das ist genauso relevant, wie die Feststellung in einem Mordprozeß, dass es keine Leiche gibt. Steht es dazu noch mit den Indizien schlecht und sind die forensischen Gutachten mangelhaft oder fehlen gänzlich, dann kommt es nicht einmal zum Prozeß oder die Anklage muss fallen gelassen werden.
Sollte es sich um die Ermittlung in einer alten Strafsache handeln, zu der noch keine umfassende Forensik erstellt wurde, dann wird man sich darauf berufen, diese Untersuchungen nachzuholen.
Anders als bei den größten Prozessen um einen Massenmord, in den es nicht einmal um den Täter geht, sondern nur um Menschen, die durch ihre Arbeit auf solche Mißstände in der Ermittlung aufmerksam machen.
Da muss man sich doch fragen, wo es sowas gibt und wer das nötig hat.
Es wäre geradezu ein Zugeständnis an alle Revisionsiten, wenn man neue forensiche Untersuchungen zuließe, aber man weigert sich bewußt.

Wenn ich feststelle, dass etwas nicht zu ermitteln ist, dann mache ich über Opferzahlen keine Aussage.
Stelle ich fest, dass sie schwer zu ermitteln ist, oder nur ungefähr, dann erlaubt es die Aussage, diese auf "Millionen" zu beziffern oder auch weniger oder auch mehr: ganz nach belieben. Ist doch ganz einfach. Die Juristerei lebt nunmal von diesen kleinen aber feinen Unterschieden.

Opferzahlen stehen in einem gewissen Verhältnis zueinander:
80.000 Tote in Dresden bezeugen eine ganz andere Geschichte als 350.000 Tote, nicht zuletzt, weil die 80.000 auch eine politische Zahl ist.

Ich denke, wir sind schon etwas darüber hinaus, uns an Zahlen aufzureiben, die von 66.000 bis 8.000.000 varieren, es geht darum, ob der HC, so wie als "offenkundig" gilt, möglich war. War er nicht möglich, was es zu beweisen gilt, muss man die Geschichte revidieren.
So weit sind wir hier.

Dennoch ist es schon einmal ein Zugeständnis angesichts der Tatsache, dass man früher schon dafür verfolgt wurde, wenn man die heilige Zahl 6 Millionen in
Frage stellte, dass Richter und Staatsanwälte einräumen müssen, sich in der Hinsicht nicht mehr festlegen zu können. Keiner ist hier so dumm zu sagen, es gäbe keine Opfer.
Nur wen oder was sie zum Opfer gefallen sind, ist hier die Frage.

Glaubst Du, dass in Dresden Menschen starben, weil man Nazideutschland bekämpfte?

Hier geht es nicht darum etwas zu leugen, sondern um das Recht der Deutschen und der gesamten Welt, soweit sie daran Interesse hat, die Wahrheit zu erfahren.

Papa Hausser
05.02.07, 21:57
Als ob etwa die genauen Zahlen der Weltkriegsopfer oder die Zahl der Opfer der Bombenangriffe auf Dresden ermittelt werden könnten. Trotzdem zweifelt keiner daran, dass sie stattgefunden haben...

Diese beiden Dinge sind ja bewiesen, oder nicht ?
Der Holocaust ist nicht bewiesen.

Bewiesen ist das ....
- Die Amerikaner einen Film übers Vergasen in Dachau gedreht haben, obwohl dort nie jemand vergast wurde
- Peer Moshe ein Buch geschrieben und Vorträge gehalten hat, wie er 6 x die Gaskammer in Bergen Belsen wie durch ein Wunder überlebt hat, obwohl es in Bergen Belsen nie eine Gaskammer gegeben hat
- Eli Wiesel 1946 Seife begraben hat, als Beerdigung von Juden die zu Seife verarbeitet wurden, obwohl heute zugegeben wird, das diese Seifengeschichte ein Irrtum ist
- das heute in Auschwitz das Schwimmbecken der Häftlinge als "getarntes Löschbecken" bezeichnet wird.
- das laut der BRD-Historiker eine Anne Frank von Auschwitz nach Bergen Belsen verlegt wird. Wo doch in Auschwitz alles vergast wurde.
- das laut Interviews die letzten 80-100 Mann vom Juden Sonderkommando, die einzigen Zeugen der Gaskammern, einfach so in den Westen mitgenommen wurden und überlebt haben. Alle anderen vorher wurden alle paar Monate ermordet um sie auszutauschen.
- und so weiter ...

Warum all diese Lügen und Schwachsinnigen Behauptungen (oder Wunder?) wenn die planmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden so lückenlos dokumentiert, zur offenkundigen Tatsache erklärt und laut BRD Bewiesen ist.

Warum muß ich den Holocaust durch Gesetze, die mit Haftstrafe drohen, schützen ?

Gruß
Papa Hausser

HighKingIreland
05.02.07, 22:54
Hallo Kameraden,

ich weiß jetzt zwar nicht, ob das so korrekt ist, aber ich habe hier einen Film, den ich gefunden habe und sehr bemerkenswert finde.

http://www.dailymotion.com/GhyslaineROC/video/xnp2d_judea-declares-war-on-germany

Hrodeberht
06.02.07, 09:27
Als ob etwa die genauen Zahlen der Weltkriegsopfer oder die Zahl der Opfer der Bombenangriffe auf Dresden ermittelt werden könnten. Trotzdem zweifelt keiner daran, dass sie stattgefunden haben...

Natürlich lassen sich die genauen Opferzahlen nach all den Jahren nicht mehr ermitteln, aber und ich glaube das hast du übersehen, dies ist nicht der Punkt um den es hier geht!

Der Punkt ist ganz einfach, zu den Opferzahlen von Dresden kann man Nachforschungen anstellen, man kann verschiedene Dokumente heranziehen, Zeitzeugen hören und sich aus diesen mehr oder minder brauchbaren Quellen ein Gesamtbild bilden. Dieses Bild kann man dann mit anderen diskutieren, kann sich gegenseitig Fehler aufzeigen oder sich gegenseitig bestätigen. Was nicht notwendigerweise einschliesst das danach alle Diskusionsteilnehmer die gleiche Meinung haben.

Natürlich zweifelt niemand an den beiden Weltkriegen, natürlich zweifelt niemand am Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Aber darüber kann man reden, da kann man nachfragen und hinterfragen. Auch wenn die ein oder andere Frage sicher nicht gern gehört wird in der OMF, aber es ist möglich!

So und jetzt versuch doch mal mit einem werten Mitmenschen deiner Wahl über den Holocau$t zu diskutieren! Über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit der historisch erwiesenen Tötungsverfahren zum Beispiel. Über die Möglichkeit und Unmöglichkeit der historisch erwiesenen Opferzahlen. Über Fabeln und Legenden die von angeblich Überlebenden berichtet werden, wobei sich bei allen herausgestellt hat, dass sie bestenfalls vom Hören sagen bescheid wussten. Gesehen haben sie die Gaskammern nie von innen, aber ihre Aussagen bilden den historischen Beweis!

Das ist der Punkt um den es geht, freie Geschichtsforschung, freie Meinugsbildung, freie Meinungsäusserung und freier Gedankenaustausch.

Kein Mensch bestreitet ernsthaft, dass es zu Verhaftungen und Deportationen von Juden im Dritten Reich gekommen ist, so wie kein Mensch die Luftangriffe auf Dresden bestreitet!

Aber darüber muss man doch verdammt nochmal reden können und so lange uns die bundesdeutsche Meinungsmafia, selbst die absurdesten Lügenmärchen noch als historische Wahrheit verkauft, so lange Wisschenschaftler für ihre Forschungen in Gefängnissen sitzen, so lange Gesetze die historische Wahrheit vorschreiben und nicht der wissenschaftliche Diskurs, so lange werden wir Fragen stellen, Fragen die man uns besser beantworten sollte, denn sonst werden auch Verbote die Welle der Wahrheit nicht aufhalten!

"Mit blankem Schild sind wir in den Kampf gezogen und mit reiner Ehre gehen wir wieder daraus hervor, unser Land trifft keine Schuld am Krieg und keine Schuld im Krieg!"

In diesem Sinne,
Robert

Muskel
06.02.07, 11:22
Also diese Frau hat sehr oft die Phrase "historisch erwiesene Tatsachen" benutzt. Dabei wurde doch (hier im Strang irgendwo erwähnt) bei einem Gerichtsurteil festgestellt, dass es nie eine unabhängige wissenschaftliche Überprüfung dieser "historisch erwiesene Tatsachen" gab.
.....



Neueste dpa-Meldung:

Zitat:

".... Die unter Strafe zu stellenden Äußerungen gegen den Holocaust müsse man jedoch differenzieren.
Wenn jemand in einer Diskussion sage, er glaube nicht daran, daß Millionen Juden ermordet worden seien, sei dies nicht zu bestrafen.
Darüber könne man diskutieren. (dpa)"

Quelle: F.A.Z., 6.Feb.2007, Seite 4, unten rechts

MDG
Muskel :thumbup

K...
06.02.07, 15:54
Diese beiden Dinge sind ja bewiesen, oder nicht ?
Der Holocaust ist nicht bewiesen.

Bewiesen ist das ....
- Die Amerikaner einen Film übers Vergasen in Dachau gedreht haben, obwohl dort nie jemand vergast wurde
- Peer Moshe ein Buch geschrieben und Vorträge gehalten hat, wie er 6 x die Gaskammer in Bergen Belsen wie durch ein Wunder überlebt hat, obwohl es in Bergen Belsen nie eine Gaskammer gegeben hat
- Eli Wiesel 1946 Seife begraben hat, als Beerdigung von Juden die zu Seife verarbeitet wurden, obwohl heute zugegeben wird, das diese Seifengeschichte ein Irrtum ist
- das heute in Auschwitz das Schwimmbecken der Häftlinge als "getarntes Löschbecken" bezeichnet wird.
- das laut der BRD-Historiker eine Anne Frank von Auschwitz nach Bergen Belsen verlegt wird. Wo doch in Auschwitz alles vergast wurde.
- das laut Interviews die letzten 80-100 Mann vom Juden Sonderkommando, die einzigen Zeugen der Gaskammern, einfach so in den Westen mitgenommen wurden und überlebt haben. Alle anderen vorher wurden alle paar Monate ermordet um sie auszutauschen.
- und so weiter ...

Warum all diese Lügen und Schwachsinnigen Behauptungen (oder Wunder?) wenn die planmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden so lückenlos dokumentiert, zur offenkundigen Tatsache erklärt und laut BRD Bewiesen ist.

Warum muß ich den Holocaust durch Gesetze, die mit Haftstrafe drohen, schützen ?

Gruß
Papa Hausser


Zum Film: Die Amerikaner ließen sich lediglich die Funktion der Kammer vorführen, was (auch in dem Film) nichts darüber aussagt, ob sie eingesetzt wurde oder nicht... "inzwischen" wissen wir ja, dass sie zumindest in Dachau nicht eingesetzt wurde...

Zu Peer Moshe: Selbst wenn er die Unwahrheit sagt - was sagt diese eine Aussage über den ganzen Sachverhalt aus?

Zu Eli Wiesel: Du sagst es ja selbst - inzwischen wurde nachgewiesen, dass die Seifengeschichte ein Irrtum ist. Eli Wiesel hat die Seife - im Glauben, dass die Geschichte wahr ist - 1946 begraben.

Zum Schwimmbecken: Es war, neben einigen anderen Einrichtungen, für das Lagerpersonal vorgesehen...

Zu Anne Frank: Die Verlegung Anne Franks (zusammen mit tausenden anderen Frauen) erfolgte im Zuge der Evakuierung des Lagers im Januar 1945. Und wo steht, dass alle vergast wurden?

Zum Sonderkommando: Einige konnten "einfach so" während des Aufstandes fliehen oder untertauchen, andere mischten sich im Chaos der Lagerauflösung "einfach so" unter die anderen Häftlinge in die Evakuierungskolonnen...

pgz
06.02.07, 18:24
"inzwischen" wissen wir ja, dass sie zumindest in Dachau nicht eingesetzt wurde... nicht nur das, sie sind sogar getürkt:

Gaskammererbauer: CIC-Agenten Howard und Strauß.
Die letzten Unklarheiten beseitigte Gerhard Roßberger, der von Mitte Mai 1945 bis zum September 1945 deutscher Lagerkommandant von Dachau war und dem als solchem der gesamte Arbeitseinsatz der Camps 2911 und 2912 sowie des Lazaretts unterstand. Der amerikanische Lagerkommandant war zu dieser Zeit Major Duncan, der Lageroffizier Leutnant Henry A. Samuel, der 1935 aus Berlin nach den USA auswanderte. Gerhard Roßberger gibt an:
"Im KZ Dachau bestand aus der Zeit vor 1945 ein Krematorium, eine Gaskammer existierte nicht. Die amerikanischen CIC-Agenten Howard und Strauß unternahmen den Versuch, den Vorraum des Krematoriums als Gaskammer herzurichten. Als Major Duncan davon erfuhr, weigerte er sich, dafür die Erlaubnis der Bereitstellung von Arbeitskräften zu geben. Es brachten dann in der Hauptsache Polen, die vorher angeblich schon im KZ gewesen waren, Türen und Fensterläden im Vorraum des Krematoriums an. Sie gehörten einer Sondergruppe unter DDDr. Dortheimer an, der als Dolmetscher und Protokollführer beim CIC tätig war.
Die Polen behaupteten, daß in Dachau vergast worden sei und das Gas unterirdisch durch die Kanalisation in den Krematoriumsvorraum eingelassen wurde. Das war aber dann nicht aufrechtzuerhalten, weil das Wachhaus an dasselbe Kanalisationsnetz angeschlossen und kein Zwischenschieber eingebaut worden war. Nun versuchten die Arbeiter der Sondergruppe DDDr. Dortheimer, bei der Renovierung des Krematoriums Duschen in Form von Brausen an der Decke anzubringen, um auf diese Weise eine Vergasungsanlage vorzutäuschen. Die Brausen waren aber nur in die Decke hineingesteckt, ohne jegliche Zuleitung. Nach vier Wochen wurden diese Brausen dann auf Befehl des amerikanischen Lagerkommandanten Major Duncan wieder entfernt.
Damit ist der letzte Schleier der Dachauer Gaskammerlüge gefallen. Die amerikanischen CIC-Agenten Howard und Strauß haben mit Hilfe der Sondergruppe Dortheimer einen Betrugsversuch unternommen, der nahezu drei Jahrzehnte die Gemüter in der ganzen Welt bewegte und der von vielen heute noch als bare Münze genommen wird."

http://www.vho.org/D/ffh/Zeuge18.html

Zu Peer Moshe: Selbst wenn er die Unwahrheit sagt - was sagt diese eine Aussage über den ganzen Sachverhalt aus?Daß es offensichtlich notwendig ist, zu lügen. Hätte es den HC tatsächlich gegeben, wäre man nicht gezwungen zu lügen.
Zu Eli Wiesel: Du sagst es ja selbst - inzwischen wurde nachgewiesen, dass die Seifengeschichte ein Irrtum ist. Eli Wiesel hat die Seife - im Glauben, dass die Geschichte wahr ist - 1946 begraben. Irrtum ist etwas milde ausgedrückt. Es war eine faustdicke Lüge.

Zum Schwimmbecken: Es war, neben einigen anderen Einrichtungen, für das Lagerpersonal vorgesehen...Sicher durfte "auch" das Lagerpersonal darin schwimmen. Ansonsten haben die Insassen dort auch Wasserball gespielt. Lies mal den Juden Marc Klein.

Zu Anne Frank: Die Verlegung Anne Franks (zusammen mit tausenden anderen Frauen) erfolgte im Zuge der Evakuierung des Lagers im Januar 1945. Und wo steht, dass alle vergast wurden?Die Lügner behaupten, daß alle Arbeitsunfähigen, also Alte, Kinder, Kranke direkt in die Öfen wanderten.
Erstaunlicherweise hat man bei der Evakuierung rund 8000 zurückgelassen und von den Russen "befreien" lassen. Das waren 8000 potentielle Zeugen.
Die anderen 50000 wollten sich aber nicht befreien lassen sondern zogen es freiwillig vor, lieber zusammen mit ihren potentiellen "Mördern" sich in Sicherheit zu begeben (Elie Wiesel).

Zum Sonderkommando: Einige konnten "einfach so" während des Aufstandes fliehen oder untertauchen, andere mischten sich im Chaos der Lagerauflösung "einfach so" unter die anderen Häftlinge in die Evakuierungskolonnen...Klar, weil man die Evakuierung "einfach so" während keines Aufstandes geplant hat und die Leute sich freiwillig entscheiden konnten, ob sie dableiben wollen oder nicht.
Die "Kronzeugen" des HC hätte man sicher direkt liquidiert und nicht in Hundertschaften entkommen lassen.

Du solltest etwas mehr lesen. Alle deine Argumente sind hier nämlich bereits vergast worden!

Papa Hausser
06.02.07, 21:22
Zum Film: Die Amerikaner ließen sich lediglich die Funktion der Kammer vorführen, was (auch in dem Film) nichts darüber aussagt, ob sie eingesetzt wurde oder nicht... "inzwischen" wissen wir ja, dass sie zumindest in Dachau nicht eingesetzt wurde...

Wenn du das so beschreibst, frage ich dich, warum die Amis so einen Film überhaupt gedreht haben ?
Sie wußten nicht ob in Dachau vergast wurde, aber zeigen wie in Dachau vergast wurde. Man dreht einen Film aufgrund von Vermutungen ?
Dafür hast du bestimmt eine logische Erklärung.

Zu Peer Moshe: Selbst wenn er die Unwahrheit sagt - was sagt diese eine Aussage über den ganzen Sachverhalt aus?

Bei so einer Geschichte frage ich mich warum keine Sau bzw. Historiker dagegen angeht. Alle halten schön brav die Klappe. Von den Historikern bis zu den Politikern. Wie kann man Lügen zu so einem (angeblichen) Jahrhundertverbrechen dulden ?
Warum werden Lügen die das Vergasen betreffen von allen gedeckt, wenn es sowieso (laut BRD) bewiesen ist wo überall und wo nicht vergast wurde ?

Zu Eli Wiesel: Du sagst es ja selbst - inzwischen wurde nachgewiesen, dass die Seifengeschichte ein Irrtum ist. Eli Wiesel hat die Seife - im Glauben, dass die Geschichte wahr ist - 1946 begraben.

Ich gehe davon aus, daß Wiesel sehr wohl wußte das das reine Show ist. An einen Fehler von Wiesel kann ich nicht glauben. Der wußte sehr genau was wahr ist und was nicht.

Zum Schwimmbecken: Es war, neben einigen anderen Einrichtungen, für das Lagerpersonal vorgesehen...

Das habe ich auch schon hundert mal gehört. In Briefen und Büchern von Auschwitzhäftlingen kann man etwas anderes lesen.

Zu Anne Frank: Die Verlegung Anne Franks (zusammen mit tausenden anderen Frauen) erfolgte im Zuge der Evakuierung des Lagers im Januar 1945. Und wo steht, dass alle vergast wurden?

Das kann man so stehen lassen.

Zum Sonderkommando: Einige konnten "einfach so" während des Aufstandes fliehen oder untertauchen, andere mischten sich im Chaos der Lagerauflösung "einfach so" unter die anderen Häftlinge in die Evakuierungskolonnen...

Laut den Interviews im Film wurden sie mitgenommen.
Sie wußten selbst nicht warum die SS sie nicht erschossen hat. Von Flucht oder untermischen sagte da keiner was.

Papa Hausser
06.02.07, 21:44
Zum Schwimmbecken: Es war, neben einigen anderen Einrichtungen, für das Lagerpersonal vorgesehen...



Das Schwimmbad im Stammlager Auschwitz
Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson
Der deutsch-australische Revisionist Fredrick Töben hat uns heute die Tatsache zur Kenntnis gebracht, daß sich neben dem Schwimmbad im Stammlager Auschwitz seit jüngstem ein Schild befindet, auf dem ein Hinweis in Polnisch, Englisch und Hebräisch steht, mit dem man dem Besucher glauben machen will, dieses Schwimmbad sei tatsächlich ein Feuerlöschteich gewesen. Der Text lautet übersetzt (vgl. Abbildung):
»Feuerlöschreservoir, wahrscheinlich Anfang 1944 in Form eines Schwimmbades gebaut.«
http://vho.org/VffG/2001/3/Image10.jpg
Text des Schildes der Museumsverwaltung vor dem Schwimmbad im Konzentrationslager Auschwitz.
Einmal Lügner, immer Lügner...
Dr. Töben frug, wann genau dieses Schild errichtet wurde. Ich selbst habe keine Ahnung, aber die Inschrift ist genauso irreführend wie eine Reihe anderer Behauptungen oder Erklärungen des Auschwitz-Museums. Es ist unverständlich, warum die Deutschen im Konzentrationslager Auschwitz anstatt eines einfachen Löschreservoirs eines in der Art eines Schwimmbades hätten anlagen sollen... komplett mit Startblöcken und einem Sprungbrett!
Dieses Schwimmbad war ein Schwimmbad. Und es war für die Insassen des Konzentrationslagers gedacht. Der ehemalige Häftling Marc Klein erwähnt es zweimal in seinen Erinnerungen über das Lager. In einem Artikel des Titels »Auschwitz I Stammlager« schrieb er:[1] (http://vho.org/VffG/2001/3/Faurisson254f.html#ftn1)
»An Sonn- und Feiertagen, wenn die meisten Kommandos Freizeit hatten, waren die Arbeitsstunden anders. Der Antrittsappell war gegen Mittag; am Abend erholte man sich oder widmete sich einer Auswahl sportlicher oder kultureller Betätigung. Fußball-, Basketball- und Wasserballspiele (im Freibad, das innerhalb des Lagers von Häftlingen gebaut worden war)zogen die Zuschauermassen an. Es sei angemerkt, daß nur die sehr fitten und wohlernährten, die von harter Arbeit ausgenommen waren, sich solchen Spiele hingeben konnten, die den lebhaftesten Applaus der Masse der anderen Häftlinge auf sich zogen.« (Hervorhebung hier hinzugefügt)
In seinem Büchlein Observations et réflexions sur les camps de concentration nazis schrieb er weiter:[2] (http://vho.org/VffG/2001/3/Faurisson254f.html#ftn2)
»Auschwitz I bestand aus 28 aus Stein errichteten Blocks, die in drei parallel verlaufenden Reihen angelegt waren, durch die befestigte Straßen führten. Eine dritte Straße führte um dieses Quadrat herum und war von Birken umgeben, die Birkenallee, die als Spazierweg für die Häftlinge gedacht und mit Bänken ausgestattet war; hier gab es auch ein Freibad.«
Marc Klein, Professor an der medizinischen Fakultät in Straßburg, legte Wert darauf zu erwähnen, daß seine erste Aussage »Robert Weil, Lehrer für Naturwissenschaften am Gymnasium von Saargemünd zur Gegenlesung und Prüfung« vorgelegt wurde, der im gleichen Lager interniert gewesen war (S. 455).
Während des ersten Zündel-Verfahrens 1985 in Toronto trug ich über Marc Kleins Erinnerung vor, aber der wirkliche Spezialist auf dem Gebiet des Schwimmbades des Stammlagers Auschwitz war zu jener Zeit kein anderer als der schwedische Revisionist Ditlieb Felderer. Wenn ich mich recht erinnere, veröffentlichte die kanadische Presse sogar einen Artikel mit einer Schlagzeile über seine Aussage über das Schwimmbad. In seinen Schriften kommt Felderer immer wieder auf diesen Sachverhalt zu sprechen, wie auch auf andere recht konkreten und genauen Themen, die für die Vertreter der exterminationistischen Argumente genauso beunruhigend sind.
http://vho.org/VffG/2001/3/Image11.jpg
Schwimmbad im Stammlager Auschwitz im Frühjahr 2001, aufgenommen von Dr. Robert H. Countess. Ein Löschteich mit drei Startblöcken und einem Drei-Meter-Sprungbrett ist ziemlich ungewöhnlich! Links und rechts vom Schwimmbad befinden sich nach Aussage von Dr. Countess zudem weit sichtbar rote Wasserhydranten, was das Anlegen von Löschteichen unsinnig macht. Man bemerke, daß das Schwimmbad noch 55 Jahre nach seiner Errichtung das Wasser hält, ohne daß es auch nur im geringsten gewartet worden wäre!
Natürlich konnte das Wasser des Schwimmbades von der Feuerwehr im Notfall zum Löschen benutzt werden. In seinem Büchlein schreibt Marc Klein, »im Lager gab es Feuerwehrleute mit sehr moderner Ausrüstung« (S. 9). Unter jenen Dingen, die er bei seiner Ankunft dort im Juni 1944 nicht erwartet hatte, »in einem Lager, dessen schlechter Ruf dank der alliierten Rundfunksendungen der ganzen Welt bekannt war«, wie man anmerken mag, befand sich »ein Krankenhaus mit Spezialistenabteilungen zusammen mit den modernsten Krankenhaus-Praxen« für die Häftlinge (S. 4), »ein großräumiges und gut ausgerüstetes Waschhaus zusammen mit Gemeinschafts-WCs, die nach den modernen Hygieneprinzipien gebaut worden waren« (S. 10), »die Kurzwellenentlausungsanlage, die gerade errichtet worden war« (S. 14), »die mechanische Bäckerei« (S. 15), der Rechtsbeistand für Häftlinge (S. 16f.), das Vorhandensein einer »Diätküche« für einige der Kranken mit »besonderen Suppen und sogar besonderem Brot« (S. 26), »eine Bücherei, in der eine reiche Nachschlagliteratur, klassische Bücher und Periodika gefunden werden konnten« (S. 27), die tägliche Vorbeifahrt, knapp am Lager vorbei, des »Schnellzuges Krakau-Berlin« (S. 29), ein Kino, ein Kabarett, ein Orchester (S. 31), usw. Marc Klein berichtet auch über die schrecklichen Aspekte des Lagerlebens und über all die Gerüchte, einschließlich der »schrecklichen Geschichten« über Vergasungen, die er bis nach Kriegsende wohl nicht so richtig geglaubt hatte, und dann auch nur Dank der Zeugenaussagen in den »verschiedenen Kriegsverbrecherprozessen« (S. 7).
Ein anderer Häftling des Konzentrationslagers Auschwitz, und Jude wie M. Klein und R. Weil, schrieb 1997 einen kurzen Zeugenbericht des Titels »Une Piscine à Auschwitz« (Ein Schwimmbad in Auschwitz).[3] (http://vho.org/VffG/2001/3/Faurisson254f.html#ftn3) Er berichtet darin, er habe im Juli 1944 ein Dutzend Mitgefangene beim Bau des besagten Schwimmbades gesehen, das, wie er berichtet »ein Sprungbrett und eine Einstiegsleiter« hatte, wozu er noch hätte hinzufügen können: "zusammen mit drei Startblöcken für Wettschwimmer." Er schrieb, gegen Ende dieses Monats »hat ein Regisseur einige Häftlinge dort beim Schwimmen gefilmt.« Wie zu erwarten, hat er seinen Bericht mit den üblichen Platitüden der Brutalitäten der SS-Männer und der Kapos angereichert, und in der Errichtung sowohl des Schwimmbades als auch des Filmes erkannte er nichts anderes als eine Propagandaaktion. Sein Bericht endet mit zwei interessanten Anmerkungen. Zunächst, daß 1997 keiner der Führer des Auschwitz-Museums über das Schwimmbad "Bescheid" wußte (das sich aber dennoch direkt vor den Augen dieser Führer befand und von dem ein Foto den Artikel begleitet. Dem Untertitel entnehmen wir, daß dieses Bild des mit Wasser gefüllten Schwimmbades im gleichen Jahr aufgenommen wurde). Sodann bemerkt der Autor, er würde gerne wissen, wo sich eigentlich heute der damals aufgenommene Film befindet. Seine Frage ist ähnlich denen, die von einigen Revisionisten gestellt werden: Kann sich der Film vielleicht im »Hauptquartier des Internationalen Roten Kreuzes« befinden? Damit meinte der Autor bestimmt den Internationalen Suchdienst (International Tracing Service, ITS) in Arolsen-Waldeck, der unter der Direktion des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes operiert (ICRC), dessen Hauptquartier sich in Genf befindet. Seit 1978 hat dieser Suchdienst Revisionisten von seinen Archiven ausgesperrt, die für ihre außerordentliche Reichhaltigkeit an Quellen bekannt sind. Das Staatliche Museum in Auschwitz selbst besitzt sehr wahrscheinlich eine Dokumentation bezüglich der verschiedenen Aspekte der Errichtung dieses Schwimmbades, z.B. die Projektierung, Planung, Finanzierung, Anforderung und Lieferung von Baumaterialien, Bereitstellung von Arbeitskräften, sowie Inspizierungen.

Quelle: Vho.org / VffG 3/2001

K...
06.02.07, 21:50
Zu Roßmann: Die Frage – die hier ja in bezug auf Zeugenaussagen sehr häufig gestellt wird – wäre natürlich, inwieweit diese Aussage der Wahrheit entspricht. Ob sie es tut, kann ich nicht beurteilen…

Zu Peer Moshe: Keine Ahnung, warum und aus welchen Beweggründen er diese Aussagen gemacht hat. Vielleicht wollte er sich in den Vordergrund spielen, oder was auch immer. Doch immer noch gilt: eine einzelne Lüge darüber, dass es in Bergen-Belsen Gaskammern gegeben hat, lässt andere Aussagen darüber, dass es in Bergen-Belsen keine Gaskammern gegeben hat (geschweige denn Aussagen über andere KZ), ebenfalls unwahr werden.
Zudem: Nirgends finde ich genauere Angaben zu Peer Moshe, noch über sein Buch. Kann man das irgendwo beziehen?

Zu Eli Wiesel: Zu lügen setzt eine dementsprechende Absicht voraus – nachzuweisen wäre also, inwieweit er damals tatsächlich schon gewusst hat, dass diese Geschichte (die übrigens in der Geschichtsschreibung eine – milde ausgedrückt – untergeordnete Rolle spielt) unwahr (erlogen) ist. Und selbst wenn er gelogen hat: Was sagt eine einzige Lüge…

Zu den Schwimmbecken: gut, diesen Bericht kannte ich noch nicht. Meine Frage jetzt aber an dich (u.a.): Wenn ihr Kleins Aussagen zu den Schwimmbecken als wahr erachtet, wie steht es dann mit den anderen Aussagen in diesem Bericht? Wenn du das eine als wahr erachtest, musst du ja folglich auch das andere als wahr erachten…

Zu Anne Frank und den Sonderkommandos: von „freiwillig“ kann hier keine Rede sein – sie wurden gezwungen. Und zum (wie ich finde schlüssigen) Grund der Evakuierung: der drohende Anmarsch der Russen zwang die Deutschen das Lager aufzugeben (und ihr eigenes Leben in Sicherheit zu bringen). Warum man die zurückgelassenen Häftlinge nicht ermordete? Vielleicht wollte man es, hatte aber – man sein eigenes Leben retten wollte – keine Zeit mehr…

Papa Hausser
06.02.07, 22:01
Hier habe ich noch einen interessanten Bericht gefunden:


Konzentrationslagergeld
Von Jennifer White
Orte wie Auschwitz, Dachau und Buchenwald waren keinesfalls „Todeslager", wie man so oft hört. Sie waren Arbeitslager, die für die deutschen Kriegsanstrengungen eine bedeutende Rolle spielten. Wissen Sie aber, daß die jüdischen (und nichtjüdischen) Arbeiter für ihre Leistungen mit Scheinen bezahlt wurden, die eigens zur Verwendung in Läden, Kantinen und sogar Freudenhäusern gedruckt wurden? Das Häftlingsgeldsystem war in Ghettos wie jenem von Lodz entwickelt worden, wurde dann in Lagern wie Auschwitz und Dachau eingeführt und bestand noch in den von den Alliierten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geführten „Displaced Person Camps" (Lager für Entwurzelte). Hier eine kurze Geschichte des Gelds, von denen Sie nach Ansicht der Hofhistoriker am besten gar nichts wissen sollten.
http://vho.org/VffG/2002/1/Image805.jpg
Die obenstehende Kollage, die dem Titelblatt des von Albert Pick und Carl Siemsen verfaßten Buches Das Lagergeld der Konzentrations- und D.P.-Lager 1933-1945 entnommen ist, zeigt lediglich eine Auswahl des für die Lager und Ghettos gedruckten Geldes.[12] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn12)
Beim Nürnberger Prozeß wurden als Beweismaterial Fotos von Leichenhaufen gezeigt, die belegen sollten, daß die deutschen Konzentrationslager des Zweiten Weltkriegs zur Vernichtung der europäischen Juden gegründet worden waren. Doch eine Unmenge von - oft lange unterdrückten - Beweisen zeigt, daß die Gefangenen verhältnismäßig anständig behandelt sowie für ihren harten Arbeitseinsatz entlohnt wurden und daß es ihnen sogar erlaubt war, Luxuswaren zu kaufen, zu denen auch die deutsche Öffentlichkeit nicht ohne weiteres Zugang hatte. Dies entspricht nicht jenen Elendszuständen, welche die Holocaust-Lobby so gerne zeichnet.
Ein unwiderlegbarer Beweis dafür ist die Existenz eines Tauschmittels für Waren und Dienstleistungen: Geld. Es gab davon wenigstens 134 Sorten, von verschiedenem Wert und verschiedener Aufmachung, für so gruselig klingende Orte wie Auschwitz, Buchenwald, Dachau, Oranienburg, Westerbork und wenigstens 15 weitere Lager.[1] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn1)
Ein Geldsystem existierte auch in den Ghettos, insbesondere Theresienstadt und Lodz, wo schön anzusehende Noten - regelrechte Kunstwerke - hergestellt wurden, neben denen die Banknoten der US-Währung schäbig wirken. Es gibt zahlreiche auf den Handel mit seltenen Banknoten und Münzen spezialisierte Numismatiker, die „Konzentrationslagergeld" - bisweilen auch „Holocaustgeld" genannt - verkaufen. Die bloße Tatsache der Existenz dieses Geldes hat anscheinend nicht, wie man meinen müßte, Fragen darüber hervorgerufen, was in den sogenannten „Todeslagern", in denen das „Holocaustgeld" vor allem zirkulierte, denn wirklich vorging und was nicht.
Außerhalb des jeweiligen Lagers waren diese Scheine wertlos. Dies verringerte die Chancen auf einen erfolgreichen Ausbruch und machte es Außenstehenden unmöglich, die manchmal in den Lagern erhältlichen seltenen Luxusgüter zu erwerben. In ihrer Studie schreiben Albert Pick und Carl Siemsen:[2] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn2)
»Die Häftlinge erhielten für ihre Arbeit kein Bargeld, wohl aber ab und zu „Coupons", mit denen sie in der Kantine Einkäufe tätigen konnten. [...] Als der Krieg einen ungünstigen Verlauf zu nehmen begann und immer mehr deutsche Arbeiter an die Front mußten, wurde der Einsatz der KL-Häftlinge zunehmend wichtiger. Man bot ihnen „Prämien" und andere Vergünstigungen, Tabak und sogar die Möglichkeit zum Besuch von Freudenhäusern. [...] Um zu verhindern, daß man die Scheine außerhalb des Lagers gebrauchen konnte, druckte man spezielles Geld.«
In einem am 28. September 1940 verfaßten Brief des Häftlings Nr. 11467 aus dem Block 28/3 von Dachau an einen Verwandten in Litzmannstadt (Lodz) hieß es:[3] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn3)
»Ich muß Dir etwas über mich selbst mitteilen. Es geht mir sehr gut. In der Kantine kann ich Honig, Marmelade, Gebäck, Früchte und anderes Essen kaufen. Wenn Du Dir Sorgen um mich machst, sündigst Du.«
In Theresienstadt dienten Th.kr. (Theresienstädter Kronen) als Zahlungsmittel.[4] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn4) Die Tageslohnskala sah wie folgt aus:
Berüchtigtes, verzwicktes Lagergeld
Dachau
»Wir müssen uns daran erinnern, daß Dachau genauso wie die meisten anderen Konzentrationslager als Arbeitslager diente. Dies erklärt das Auftauchen der 1944 gedruckten Papierscheine. [...] Die Dachauer Scheine gab es in drei verschiedenen Größen: 1, 2 und 3 Mark. Auf diesem Schein befindet sich die Registriernummer eines Gefangenen zusammen mit dem Ausgabedatum des Scheines, dem 31.1.1945. Alle aufgefundenen Dachauer Geldscheine besitzen die Registriernummern der Gefangenen.«[5] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn5)
Auschwitz
»Es scheint, daß es in einem Todeslager kaum Verwendung für Geld gab.«[6] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn6)
http://vho.org/VffG/2002/1/Image800.jpg
Prämienschein KL Dachau
http://vho.org/VffG/2002/1/Image801.jpg
Prämienschein KL Auschwitz
Theresienstadt
Druckauflagen der Theresienstädter Krone[7] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn7)
Wert
Größe
Farbe
Auflage
1 Kr.
100×50 mm
Grün
2.242.000
2 Kr.
110×55 mm
Rot
1.019.000
5 Kr.
120×58 mm
Blau
530.000
10 Kr.
125×63 mm
Braun
456.000
20 Kr.
135×66 mm
Grün
319.000
50 Kr.
140×77 mm
Dunkelgrün
159.000
100 Kr.
150×77 mm
Rotbraun
279.000
http://vho.org/VffG/2002/1/Image802.jpg
http://vho.org/VffG/2002/1/Image803.jpg
Diese großartigen Theresienstädter Geldscheine, komplett mit Wasserzeichen, belegen die hohe Qualität der dortigen Gelddruckerei.
Lodz
Farben der verschiedenen Mark-Wertscheine, gedruckt 1942, 44, 45:[8] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn8)
50 Pfg. Violett
1 RM Olivgrün
2 RM Hellbraun
5 RM Dunkelbraun
http://vho.org/VffG/2002/1/Image804.jpg
Arbeitende Männer, je nach Art ihrer Arbeit: 105-205 Th.kr.
Arbeitende Frauen, je nach Art ihrer Arbeit: 95-105 Th.kr.
Teilzeitarbeiter: 80 Th.kr.
Pfleger: 70 Th.kr.
Kriegsversehrte und Inhaber des Eisernen Kreuzes, Erste Klasse oder höher: 195 Th.kr.
Prominente (Ärzte, Professoren, Wissenschaftler, bekannte Künstler sowie Politiker): 145 Th.kr.Um eine Vorstellung von der Kaufkraft dieser Währung zu vermitteln, sei darauf verwiesen, daß eine Tasse Kaffee 2 Th.kr. kostete. Insgesamt wurden in Theresienstadt über 5 Millionen Noten gedruckt.[9] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn9)
Das erste Lager mit eigenen Scheinen war Oranienburg. Vor deren Einführung konnte man mit regulärer deutscher Währung bezahlen, ehe die Verwaltung dem Einhalt gebot. Das Lagergeld war um 30% weniger wert als die entsprechenden Beträge in regulärer Währung.[10] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn10)
Über Buchenwald heißt es:[11] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftn11)
»Jeder Gefangene erhielt bis zu 10 Mark pro Woche für den Kauf von Zigaretten in der Lagerkantine, andere Einkäufe, Bordellbesuche oder Sparguthaben. Die Vorschriften besagten, daß ein Bordellbesuch 2 Mark kostete, von denen 1,5 Mark von der SS einbehalten und 0,5 Mark für „Unkosten" verwendet wurden.«
Herrschte in allen anderen Lagern, wo Lagergeld im Umlauf war, eine ähnliche Situation? Da auch Auschwitz dazu gehörte, mag es gar manchen befremden, daß man auch in jenem „Vernichtungslager" Marmelade und Zigaretten käuflich erwerben konnte. Allein schon die Existenz dieses Lagergelds ermöglicht uns einen Einblick in die wirklichen Lebensverhältnisse an jenen Orten, doch aufgrund der Medienblockade ist es schwierig, diese Informationen der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen.
Bibliographie
American Israel Numismatic Association (Temarac, Florida)
Lance K. Campbell, Dachau Concentration Camp Scrip, American Israel Numismatic Association, Margate/Florida 1992
R. Arlie Slabaugh, »POW Money and Medals«, Numismatic Scrapbook Magazine, 1965, 1966
Michael H. Schöne, Das Papiergeld im besetzten Deutschland 1945-1949, Gietl, Regenstauf 1994
Manfred Schultze, Unsere Arbeit - unsere Hoffnung: Das Ghetto in Lodz 1940-1945, Phil-Creativ, Schwalmtal 1995
Julius Sem, Standard Catalogue of World Paper Money, 1977Anmerkungen
Mit freundlicher Genehmigung entnommen der Barnes Review, 7(1) (2001), S. 7-9 (130 Third St., SE, Washington, D.C., 20003, USA). Übersetzt von Jürgen Graf.
[1] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref1)Arnold Keller, Paper Money of the World. Part I: Modern Issues of Europe, 1956, S. 23-25. [2] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref2)Ebenda. Rückübersetzung aus dem Englischen. [3] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref3)Richard S. Geehr, Letters from the Doomed: Concentration Camp Correspondence 1940-1945. [4] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref4)The Shekel, Vol. XVI, Nr. 2, März-April 1983, S. 29. [5] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref5)Zvi Stahl, Jewish Ghetto's and Concentration Camp's Money 1933-1945, D. Richman Books, London 1990, S. 18f. [6] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref6)AaO. (Anm. 4), S. 43. [7] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref7)Ebd., S. 33. [8] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref8)A. Pick, C. Siemsen, Gietl, Regenstauf 21993. [9] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref9)Papirové Peníze na Uzemí Čechoslovenska 1762-1975, zweite Auflage, Hradek Kralove 1975, S. 134 ff. [10] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref10)AaO. (Anm. 4), S. 40, vgl. Steven Feller, »Concentration Camp Money of the Nazi Holocaust«, The Numismatist, April 1981. [11] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref11)AaO. (Anm. 4), S. 41. [12] (http://vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html#ftnref12)Gietl, Regenstauf 21993. Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 6(1) (2002), S. 35-37.

Papa Hausser
06.02.07, 22:19
Zu Eli Wiesel: Zu lügen setzt eine dementsprechende Absicht voraus – nachzuweisen wäre also, inwieweit er damals tatsächlich schon gewusst hat, dass diese Geschichte (die übrigens in der Geschichtsschreibung eine – milde ausgedrückt – untergeordnete Rolle spielt) unwahr (erlogen) ist. Und selbst wenn er gelogen hat: Was sagt eine einzige Lüge…



Wie es um die Wahrheitsliebe von Wiesel steht kannst du hier nachlesen:

Elie Wiesel: Ein Serienlügner
.....
Ein prominenter Falschzeuge
Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson[/URL][URL="http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn1"][1] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn1)
Elie Wiesel gilt allgemein als ein Zeuge des „Holocaust" der Juden und insbesondere als ein Zeuge für die angeblichen Gaskammern zur Menschentötung. In der Zeitung Le Monde vom 17. Oktober 1986 wird auf Seite 1 unter dem Titel »Ein beredter Nobelpreisträger« herausgestellt, daß diese Verleihung des Nobelpreises an Elie Wiesel gerade zur rechten Zeit komme, denn:
»Wir haben in den letzten Jahren erlebt, daß namens eines angeblichen ›historischen Revisionismus" Thesen - vor allem französischer Herkunft - erarbeitet wurden, die darauf abzielen, die Existenz der nazistischen Gaskammern und darüber hinaus vielleicht sogar des Völkermords überhaupt in Frage zu stellen.«
Aber weshalb sollte Elie Wiesel ein Zeuge für die Gaskammern sein? Mit welchem Recht fordert er von uns, daß wir auch nur einen Augenblick lang an diese Art der Menschenvernichtung glauben? In dem autobiographischen Buch, das angeblich seine Erfahrungen in Auschwitz und Buchenwald enthält, erwähnt er die Gaskammern an keiner Stelle.[2] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn2)) Er behauptet wohl, daß die Deutschen die Juden vernichtet hätten, aber ... durch Feuer, indem man sie lebendig unter freiem Himmel und vor den Augen aller Deportierten in die Flammen einer Verbrennungsgrube warf! Nichts weniger als das! Doch der unredliche Zeuge Wiesel hat Pech gehabt. Als er zwischen mehreren Lügen der alliierten Kriegspropaganda zu wählen hatte, entschied er sich für die Feuerlüge anstatt für die des kochenden Wassers, des Gases oder des elektrischen Stromes. Als er im Jahre 1956 seine Zeugenaussage in jiddischer Sprache veröffentlichte, war der Feuer-Mythos in gewissen Kreisen noch lebendig. Er ist der Ursprung des Begriffs »Holocaust«. Heute gibt es jedoch keinen einzigen Historiker mehr, der dafür einsteht. Der Mythos des kochenden Wassers und der des elektrischen Stromes sind ebenfalls vom Tisch.
http://vho.org/VffG/2000/2/Image28.jpg
Über unwahre Geschehnisse und nichtgeschehene Wahrheiten
»„Was schreibst du da?" fragte der Rabbiner. „Geschichten", antwortete ich. Er wollte wissen, welche Geschichten: „Wahre Geschichten? Über Menschen, die du kanntest?". Ja, über Dinge die passierten, oder hätten passieren können. „Aber sie passierten nicht?" Nein, nicht alle. Tatsächlich waren einige davon erfunden vom Anfang bis zum Ende. Der Rabbiner beugte sich nach vorn als nehme er Maß an mir und sagte, mehr traurig als ärgerlich: „Das bedeutet, daß du Lügen schreibst!" Ich antwortete nicht sofort. Das gescholtene Kind in mir hatte nichts zu seiner Verteidigung zu sagen. Dennoch, ich mußte mich rechtfertigen: „Die Dinge liegen nicht so einfach, Rabbiner. Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt".«
Elie Wiesel in Legends of Our Time, Schocken Books, New York, 1982, Einleitung, S. viii.
Die Geschichte vom Gas haben die Amerikaner bestätigt.[3] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn3) Für die Lüge von den (in Treblinka) mittels kochendem Wasser oder Wasserdampf getöteten Juden haben sich die Polen verbürgt.[4] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn4) Die Lüge von der Tötung durch elektrischen Strom stammt von den Sowjets.[5] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn5)
Die Feuerlüge ist von unbestimmter Herkunft. Sie ist gewissermaßen ebenso alt wie die Kriegs- und Haßpropaganda. Wiesel veröffentlichte die französische Fassung seiner Zeugenaussage 1958 unter dem Titel La Nuit (Die Nacht) mit einem Vorwort von François Mauriac (Editions de Minuit, 178 S.). Er behauptet darin, es habe in Auschwitz eine Verbrennungsgrube für Erwachsene und eine weitere für Kleinkinder gegeben. Wörtlich schreibt er:[6] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn6)
»Nicht weit von uns stiegen Flammen aus einer Grube empor, gewaltige Flammen. Man verbrannte dort etwas. Ein Lastwagen fuhr an die Grube heran und entledigte sich seiner Ladung: es waren kleine Kinder. Säuglinge! Ja, ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen... Kinder in den Flammen. (Ist es da verwunderlich, daß seither der Schlaf meine Augen flieht?)«
Ein wenig weiter befand sich eine andere Verbrennungsgrube mit gigantischen Flammen, wo die Opfer zuweilen »stundenlang im Feuer mit dem Tode rangen« (S. 58). Die Marschkolonne, zu der Wiesel gehörte, wurde von den Deutschen auf »drei Schritte«, später auf »zwei Schritte« Entfernung an die Grube herangeführt.
»Zwei Schritte vor der Grube befahl man uns, nach links abzubiegen und in eine Baracke einzutreten.« (S. 60)
Angebliche Zeugen
Wiesel, selbst ein außergewöhnlicher Zeuge, versichert uns, weiteren außergewöhnlichen Zeugen begegnet zu sein. Über Babi-Yar, einen Ort in der Ukraine, wo die Deutschen Sowjet-Menschen, darunter Juden, exekutiert haben, schreibt Wiesel:[7] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn7)
»Später erfuhr ich von einem Zeugen, daß der Boden dort monatelang unaufhörlich bebte und von Zeit zu Zeit Blutfontänen daraus hervorschossen.«
Diese Worte sind dem Verfasser nicht in einem Augenblick geistiger Verwirrung entschlüpft: zunächst einmal hat er sie niedergeschrieben, dann hat er mehrfach (mindestens einmal) sie auf Probeabzügen wiedergelesen, und schließlich sind diese Worte - wie alles, was ihr Verfasser geschrieben hat - in verschiedene Sprachen übersetzt worden.
Wenn er persönlich überlebt hat, so natürlich nur durch ein Wunder. Er behauptet:[8] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn8)
»In Buchenwald schickten sie täglich 10 000 Personen in den Tod. Ich war immer unter den letzten Hundert nahe der Ausgangstür. Dort hielten sie uns an. Warum?«
Germaine Tillion hat im Jahre 1954 die »grundlose Lüge« über die deutschen Konzentrationslager untersucht. Sie schrieb damals:[9] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn9)
»Diese Personen [die grundlos lügen] sind in Wirklichkeit viel zahlreicher, als man im allgemeinen glaubt, und ein Bereich wie die Welt der Konzentrationslager - leider wie geschaffen zur Erzeugung sadomasochistischer Vorstellungen - bot ihnen ein außergewöhnliches Betätigungsfeld. Wir haben zahlreiche geistig Geschädigte, halbe Gauner, halbe Narren erlebt, die sich eine imaginäre Deportation zunutze machten; wir haben andere - echte Deportierte - erlebt, deren krankhafter Geist sich bemühte, die Ungeheuerlichkeiten noch zu übertreffen, die sie selbst gesehen hatten oder von denen man ihnen erzählt hatte, und es ist ihnen gelungen. Es hat sogar Verleger gegeben, die einige dieser Hirngespinste drucken ließen und hierfür mehr oder weniger offizielle Zusammenstellungen benutzten. Doch sind diese Verleger wie auch die Verfasser jener Zusammenstellungen nicht zu entschuldigen, denn die einfachste Untersuchung wäre ausreichend gewesen, den Betrug zu entlarven«
G. Tillion hat nicht den Mut gehabt, Beispiele und Namen zu nennen. Aber das ist so üblich. Man gibt zu, daß es falsche Gaskammern gibt, die man von Touristen und Pilgern besichtigen läßt, aber man sagt uns nicht, wo diese sich befinden. Man räumt auch ein, daß es unredliche »Kronzeugen« gibt, aber man nennt im allgemeinen nur Martin Gray, einen notorischen Schwindler, für den Max Gallo in voller Kenntnis der Sachlage auf Bestellung den Bestseller Au Nom de tous les miens fabriziert hat.
Manchmal fällt auch der Name Jean-François Steiner. Sein Bestseller Treblinka (1966) wurde uns als ein Werk präsentiert, in welchem jede Einzelheit durch schriftliche oder mündliche Zeugenaussagen belegt sei. In Wirklichkeit handelte es sich um ein Machwerk, das zumindest teilweise auf den Romanschriftsteller Gilles Perrault zurückzuführen ist.[10] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn10) Marek Halter veröffentlichte seinerseits im Jahre 1983 La Mémoire d'Abraham. Wie häufig auch im Rundfunk bezieht er sich darin auf seine Erlebnisse im Warschauer Ghetto. Wenn man allerdings einem Artikel von Nicolas Beau Glauben schenken darf, der doch dem Verfasser sehr wohlwollend gegenübersteht,[11] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn11) dann haben der kleine Marek, damals drei Jahre alt, und seine Mutter Warschau im Oktober 1939 und nicht 1941 verlassen, also schon vor der Einrichtung des Ghettos durch die Deutschen. Sein Buch ist wahrscheinlich von einem Ghostwriter, Jean-Noël Gurgan, geschrieben worden. Filip Müller ist der Verfasser des Buchs Trois ans dans une chambre à gaz d'Auschwitz.[12] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn12) Dieser ekelerregende Bestseller ist das Produkt eines deutschen Ghostwriters, Helmut Freitag, der nicht einmal vor einem Plagiat zurückschreckte.[13] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn13) Quelle des Plagiats war Médecin à Auschwitz, ein anderer, vollständig von einem gewissen Tibère Kremer zusammengeschriebener Bestseller. So sind also eine ganze Reihe von Veröffentlichungen, die als authentische Dokumente hingestellt werden, nichts weiter als Erzeugnisse verschiedener Ghostwriter wie Max Gallo, Gilles Perrault, Jean-Noël Gurgan (?), Helmut Freitag, Tibère Kremer...
Haß statt Liebe
Es wäre aufschlußreich zu erfahren, was G. Tillion heute über Elie Wiesel denkt. Letzterer log sicher nicht grundlos. Er behauptet, voller Liebe für die Menschheit zu sein, scheut sich jedoch nicht vor dem Appell an den Haß. Seine Meinung dazu:[14] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn14)
»Jeder Jude sollte irgendwo in seinem Herzen eine Zone des Hasses bewahren -gesunder, kräftiger Haß - für was der Deutsche darstellt und was im Deutschen fortlebt.«
Anfang 1986 hatten 83 Abgeordnete des Deutschen Bundestages angeregt, Elie Wiesel für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. Dies wäre, so versicherten sie, »eine große Ermutigung für alle diejenigen, die aktiv für eine Versöhnung eintreten«.[15] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn15) Das nennt man, „vom Nationalsozialismus zum Nationalmasochismus überwechseln".
Jimmy Carter benötigte einen Historiker als Vorsitzenden der Präsidial-Kommission für den Holocaust. Wie Arthur Robert Butz es so treffend ausdrückt, wählte er jedoch einen »Histrionen« (Bezeichnung für einen altrömischen Schauspieler, also einen Komödianten): Elie Wiesel. Sogar die Zeitung Le Monde sah sich in dem eingangs bereits erwähnten Artikel veranlaßt, auf die schauspielerische Veranlagung hinzuweisen, die manche bei Elie Wiesel bedauern. Sie tut dies mit folgenden Worten:
»Natürlich gibt es selbst unter denjenigen, die den Kampf des einst von dem Katholiken François Mauriac entdeckten jüdisch-amerikanischen Schriftstellers gutheißen, einige, die ihm die Neigung vorwerfen, den Leiden der Juden die Form einer ›ständigen Jammerei" zu geben oder Hohepriester einer ›planmäßigen Verwaltung des Holocaust" zu sein.«
Es gibt kein Business, das dem Shoah-Business gleichkommt (Shoah = hebräisch für Holocaust). Bereits vor fünf Jahren schrieb Leon A. Jick:[16] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn16)
»Rabbi Kahane, dieser extremistische Jude [...] ist weniger gefährlich als ein Mann wie Elie Wiesel, der irgendwas erzählt. [...] Es reicht, einige Beschreibungen in Die Nacht zu begraben, Elischa zu lesen, um zu wissen, daß einige seiner Beschreibungen nicht genau sind und daß er sich zuletzt zu einem Shoah-Trödler gewandelt hat. [...] Nun, auch er fügt der historischen Wahrheit einen Schaden zu, und zwar einen unermeßlichen.«
Pierre Vidal-Naquet, Interview mit Michel Folco Zéro, April 1987, S. 57.
»Das verheerende Scherzwort ›Kein besseres Geschäft als das Shoah-Geschäft" ist leider eine unverkennbare Wahrheit«.
Elie Wiesel erläßt alarmierende und feurige Aufrufe gegen die revisionistischen Autoren. Er merkt wohl, daß ihm die Felle davonschwimmen. Es wird immer schwieriger, den wahnwitzigen Glauben aufrechtzuerhalten, daß die Juden ausgerottet wurden oder Opfer einer Ausrottungspolitik gewesen sind, insbesondere unter Zuhilfenahme angeblicher Gaskammern. Serge Klarsfeld hat gerade zugegeben, daß bislang noch keine wirklichen Beweise für die Existenz dieser Gaskammern veröffentlicht worden sind. Er verspricht solche Beweise. Er bringt sein bestes Beispiel hierfür, das einfach grotesk ist.[17] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn17) Wissenschaftlich gesehen ist der Gaskammer-Mythos erledigt. Dieser Mythos fand tatsächlich sein Ende bei einem Colloquium, das vom 29. Juni bis 2. Juli 1982 unter der Leitung von Raymond Aron und François Furet an der Sorbonne stattfand. Die breite Öffentlichkeit muß nur noch von dieser Neuigkeit unterrichtet werden.
Für Elie Wiesel ist es allerdings von höchstem Interesse, sie geheimzuhalten. Daher der Medienwirbel, der sich wohl noch verstärken wird. Je mehr die Journalisten reden, desto schweigsamer werden die Historiker.
Doch gibt es auch Historiker, die es wagen, ihre Stimme gegen die Lüge und den Haß zu erheben. Zu ihnen gehört Michel de Boüard, ein ehemaliger Widerstandskämpfer, Mauthausen-Deportierter, Mitglied des Komitees für die Geschichte des 2. Weltkrieges von 1945 bis 1981 (Jahr der Eingliederung dieses Komitees in das Institut für Zeitgeschichte) und Mitglied des Institut de France. Man lese sein packendes Interview in der Zeitung. Hier bekennt er mutig, daß er sich selbst im Jahre 1954 in einer wissenschaftlichen Arbeit für die Existenz einer Gaskammer dort verbürgt habe, wo es in Wirklichkeit keine gab, nämlich in Mauthausen.[18] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn18)
Der den Leiden aller Opfer des 2. Weltkrieges und besonders den Leiden der Deportierten geschuldete Respekt verlangt, daß die Historiker wieder zu den hergebrachten Methoden der historischen Quellenkritik zurückfinden.
Holocaust-Forschung:
Verabredung mit dem Haß?
Von Bradley R. Smith[19] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn19)
Laßt uns vorab darin übereinstimmen, daß ein Ideal der Universitäten die Förderung der geistigen Freiheit ist, und ein Ideal des Professorenstandes ist, dies den Studenten beizubringen. Im Fach Holocaust-Forschung ist dies allerdings anders. Wenn Studenten dort beispielsweise Zweifel an „Augenzeugen"-Berichten äußern, dann wissen sie, daß sie Gefahr laufen, als Verhetzer angeklagt zu werden, selbst wenn die Zeugenaussagen offensichtlich falsch oder unehrlich oder beides sind.
Man denke nur an die Augenzeugenberichte, die der Nobelpreisträger Elie Wiesel abgegeben hat.
Elie Wiesel als „Augenzeugen"-Autorität
Elie Wiesel behauptet, er sei aus dem KL Dachau befreit worden (Jewish Telegraphic Agency, 11. April 1983), aus dem KL Buchenwald (New York Times, 2. Nov. 1986), und aus dem KL Auschwitz (New York Post, 23. Okt. 1986, und New York Times, 4. Jan. 1987). Eine dieser Behauptungen mag stimmen. Alle anderen sind falsch. Meinen die Professoren, dies sei erheblich?
http://vho.org/VffG/2000/2/Image29.jpg
Bradley Smith gelang es, die revisionistische Zeitschrift The Revisionist als Beilage zur Campus-Zeitschrift Chronicle an der St. Cloud State University in Minnesota in Umlauf zu bringen. Es wurde die Ausgabe Nr. 2 vom Januar 2000 beigelegt, in der sich u.a. der Beitrag »Fahrenheit 451« von Richard Widmann über Zensur und Bücherverbrennung befindet (vgl. VffG 2(1)(1998), S. 48-52). Die Reaktion darauf ließ nicht auf sich warten: In der nächsten Ausgabe der Zeitschrift vom 30.3.2000 titelt Chronicle »Beilage entzündet Zorn auf Campus«. Das hier gezeigte Bild ist untertitel mit: »Elizabeth Kirchoff und Tamrat Tademe versuchen am Mittwoch während einer Demonstration am Atwood Einkaufszentrum, ein Exemplar des Revisionist anzuzünden. Keith Piskur schaut unterstützend zu. Alle drei waren Redner bei der vom Zentrum für Holocaust- und Völkermordforschung organisierten Demonstration.« Sie verbrennen Literatur, die die Bücherverbrennung anklagt!
Elie Wieselbehauptet im Buch All Rivers Run to the Sea (New York 1995): »Ich las Kritik der reinen Vernunft auf Jiddisch.« Kants Kritik ist nie ins jiddische übersetzt worden. Auch hier sagte Elie Wiesel nicht die Wahrheit. Spielt das eine Rolle?
Elie Wiesel behauptet, daß nach der Hinrichtung von Juden in Babi Yar in der Ukraine, »monatelang« »Blutgeysire« aus den Gräbern schossen (Siehe Paroles d'etranger, 1982, S. 86). Unmöglich? Ja, das ist es. Glauben die Professoren, das spiele eine Rolle?
Wenn die Professoren für Holocaust-Forschung zu ängstlich sind, um derartige Behauptungen und die, die sie aufstellen, zu verurteilen, was sollen dann deren Studenten machen?
Elie Wiesel als eine Autorität des Hasses
Elie Wiesel hat die Herzen und Hirne der Holocaust-Professoren durch sein Eintreten für die Verewigung des Abscheus gegen Deutsche gewonnen:
»Jeder Jude sollte irgendwo in seinem Herzen eine Zone des Hasses bewahren -gesunder, kräftiger Haß - für was der Deutsche darstellt und was im Deutschen fortlebt.«
(Legends of Our Time, »Appointment with Hate«, Avon, New York 1968, S. 177f.).
Die Studenten verstehen die Bedeutung dieser Aussage, wenn sie sie vorgelegt bekommen, während dies bei ihren Professoren nicht der Fall zu sein scheint. Das ändert sich vielleicht, wenn wir in Elie Wiesels weisem Ratschlag zwei Wörter austauschen:
»Jeder Deutsche sollte irgendwo in seinem Herzen eine Zone des Hasses bewahren -gesunder, kräftiger Haß - für was der Jude darstellt und was im Juden fortlebt.«
Hilft das weiter?
Wie wird Elie Wiesel in der Holocaust-Forschung aufgenommen? Er wird als moralische Autorität geschätzt. Lehrstühle werden zu seinen Ehren eingerichtet. Studenten wird gelehrt, ihm nachzueifern.
Holocaust Forschung und die Ausbeutung des Hasses
In der Holocaust-Forschung ist der Haß groß in Mode. Schon die Bemerkung, Stephen Spielbergs „dokumentarischer" Film Schindlers Liste basiere tatsächlich auf einem billigen Roman - ist Haß. Die Andeutung, das Tagebuch der Anne Frank sei kein authentisches Tagebuch (und sollte daher nicht als solches gelehrt werden), sondern ein von Anne verfaßtes und mit anderen Nachkriegsschriften und -erfindungen angereichertes „literarisches Stück", - auch das ist Haß. Falsche Augenzeugenberichte zu entlarven, ist Haß. Gefälschte Nürnberger Dokumente zu entlarven, ist Haß. Gefälschte Fotos zu entlarven sowie die Verwendung von Folter durch die Alliierten zur Erzwingung von Geständnissen der Deutschen, ist Haß. Um einen (einen!) Beweis dafür zu bitten, daß ein (ein!) Juden in einem deutschen Lager im Rahmen eines „Völkermord"-Programmes vergast wurde, ist Haß. Zu fragen, welche „Verbrechen gegen die Menschlichkeit" von den Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, die nicht auch von Republikanern und Demokraten begangen wurden, ist Haß. Festzustellen, daß diese Geschichte für diejenigen, die sie vorantreiben, ungeheuer einträglich ist, ist Haß. In irgend welchen dieser Dinge für die Geistesfreiheit zu streiten, - auch das ist Haß. Somit ist also jeder Kommentar zu diesen Berichten Haß. Die Wahrheit über diese Berichte mitzuteilen, ist Haß. Eine offene Meinung zu haben, ist Haß.
»[I]Elie Wiesel hat viele Mängel, ich gebe das zu, aber man muß ihm zumindest dieses zugestehen: Er hat aufgehört, Romane zu schreiben.«
Patrick Besson, Le Figaro, 4.4.1997
Der unausgesprochene ethische und geistige Skandal in der Holocaust-Forschung ist, daß zentrale Unterlagen, die in diesen Studienprogrammen verwendet werden, nur so von Fälschung und Falschheit triefen - allen voran durch die Verwendung falscher und niederträchtiger Augenzeugenberichte. Wir haben uns hier auf den glücklosen Elie Wiesel konzentriert, aber die Literatur ist voll von „Augenzeugen", die über die Gaskammern und über vieles Andere falsches Zeugnis abgelegt haben.
Für weitere Informationen bezüglich Elie Wiesel und anderen problematischen Augenzeugen - wie etwa Simon Wiesenthal, Dr. Hadassah Bimko (Rosensaft), Filip Müller, Rudolf Vrba, Kurt Gerstein, Mel Mermelstein besuchen Sie unsere Website und folgen Sie dem Hinweis „Revisionism." Zum Hintergrund über meine Personen, folgen Sie den Hinweisen auf meine Person.
Bradley R. Smith, Director
Committee for Open Debate on the Holocaust (CODOH)
Fax: 858 309 4385
POB 439016, San Diego CA, 92143
Elie Wiesel, der Wiederholungslügner
Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson[20] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn20)
1992 hat sich der schweizer Revisionist Jürgen Graf die Mühe gemacht, die französische Originalversion von La Nuit mit der 1962 unter dem Titel Die Nacht zu begraben, Elischa erschienenen deutschen Übersetzung zu vergleichen. Diese Übersetzung von Curt Meyer-Clason erwies sich als absolut getreu; bis auf einen Punkt: es schien, als habe der exzellente Übersetzer an allen Stellen, wo in der französischen Fassung von »crématoire(s)« (Krematorium/-ien) und »four(s) crématoire(s)« (Einäscherungsofen/-öfen) die Rede ist, das Wort »Gaskammer(n)« eingesetzt. Eine französische Revisionistin, die gleichzeitig Germanistin ist, hat für mich dankenswerterweise diesen Sachverhalt überprüft. Das Ergebnis dieser Arbeit ist folgendes:
Es ist interessant, zu bemerken, daß das Lager, von dem Elie Wiesel an den beiden letzten Stellen spricht, nicht mehr das von Auschwitz - Wiesel verließ es im Januar 1945 - sondern das von Buchenwald ist. Das Lager Buchenwald, von dem alle Historiker schließlich zugegeben hatten, daß es keine Gaskammern besaß, wird somit wieder mit Gaskammern ausgestattet.
In meinen Augen trägt Elie Wiesel die persönliche Verantwortung für diese betrügerischen, und wie man sehen kann, absichtlichen und systematischen Manipulationen. Elie Wiesel trägt diese Verantwortung, solange er nicht in aller Öffentlichkeit seine Rolle in Bezug auf diese seltsame deutsche Übersetzung klarstellt.
Auch in einem anderen Punkt erwarte ich schon seit Jahren eine Erklärung von unserem Mann: warum hat er sich im Januar 1945 entschlossen, Auschwitz mit den Deutschen zu verlassen, anstatt vor Ort auf die Sowjets zu warten? Warum haben sich sein Vater und er nach reiflicher Überlegung - und obwohl die Deutschen ihnen freie Wahl ließen - dafür entschieden, das Lager mit ihren „Vernichtern" gemeinsam zu verlassen, anstatt im Lager die sowjetischen „Befreier" zu erwarten?
Man muß zu diesem unklaren Abschnitt im Leben von Vater und Sohn Wiesel das Ende von La Nuit noch einmal lesen. Zuvor muß daran erinnert werden, daß Elie Wiesel stets auf den streng autobiographischen Charakter seines Buches verwiesen hat. Noch 1990 erklärte er:[21] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn21)
»Jedes Wort davon ist absolut wahr.«
Auf den Seiten 124-130 von La Nuit berichtet er, daß er am Jahresende 1944 als 16jähriger Auschwitz-Häftling eines Tages eine Infektion am rechten Fuß hatte.
»Ein bedeutender jüdischer Arzt, Häftling wie wir [mein Vater und ich selbst], befand, daß ein chirurgischer Eingriff notwendig sei.« (S. 124)
Der junge Elie wurde vom Auschwitzer Krankenhaus »in weiße Laken« aufgenommen:
»Das Krankenhaus war ganz und gar nicht schlecht: man hatte Anrecht auf gutes Brot und dickere Suppe« (ebenda)
Sein Arzt assistierte die ganze Operation über bis zum Erwachen des jungen Patienten. Kurz danach, im Januar 1945, kündigten die Deutschen die Evakuierung des Lagers an:
»Die Kranken können im Krankensaal bleiben. Sie werden nicht evakuiert« (S. 129)
Der junge Mann befragte seinen Vater.
»Er war in tiefes Nachdenken versunken. Die Wahl lag in unseren Händen. Zum ersten Mal konnten wir selber über unser Schicksal entscheiden: Beide im Krankenhaus bleiben, wohin ich dank meines Doktors [meinen Vater] als krank [was er nicht war] oder als Krankenpfleger [was er auch nicht war] kommen lassen konnte. Oder aber den anderen folgen.« (S. 129-130)
Der Fortgang der Erzählung klärt uns auf: obgleich dem jungen Mann das Gehen noch schwer fiel, wurde einvernehmlich die Entscheidung getroffen: es sollte - und würde - am 18. Januar 1945 der Abmarsch mit den Deutschen in Richtung Westen sein (S. 130-133).
Wie soll das alles mit einer systematischen Ausrottungspolitik, zumal der kranken und arbeitsunfähigen Juden, zusammenpassen?
Der Vater Elie Wiesels starb später in Buchenwald an der Ruhr. Er selbst und zwei seiner Schwestern überlebten den Krieg. Elie Wiesel ist oft zu sehen und zu hören. Seine Schwestern halten sich bemerkenswert zurück.[24] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn24)
Und weil er noch nicht genug gelogen hatte, setzte Elie Wiesel 1991 noch einen drauf, als in einem Fernsehinterview über seine letzten Tage in Auschwitz ausführte:[25] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn25)
» warteten wir auf die Russen, so wie ich auf den Messias wartete.«
Aus Null mach Hunderte
Am 7. Februar 1996 erhielt Elie Wiesel, Friedensnobelpreisträger und Professor an der Universität Boston, einen Ehrendoktortitel der Universität Jules Verne (Picardy, Frankreich) verliehen. Über die von Wiesel gehaltene Rede berichtend informierte die lokale Zeitung den Leser wie folgt (Le Courrier Picard, 9.2.1996):
»Eine Frage der beunruhigten Öffentlichkeit war: „Und wie begegnen wir dem Auftauchen der Revisionisten und der Tendenz, den Holocaust zu leugnen?" Wiesel antwortete: „Dies ist [die Arbeit] bösartiger und abscheulicher Antisemiten, die organisiert und gut finanziert sind. An dem Tag, als ich den Nobelpreis erhielt, befanden sich Hunderte in den Straßen, die gegen mich demonstrierten. Ich werde ihnen niemals die Ehre erweisen, mit ihnen zu debattieren. Dies sind moralisch kranke Personen. Ich bin zwar in der Lage, gegen Unrecht zu kämpfen, aber ich habe keine Ahnung, wie ich gegen die Häßlichkeit kämpfen soll."«
Ganz abgesehen von Elie Wiesels typischer Phrasendrescherei ist seine Feststellung, »An dem Tag, als ich den Nobelpreis erhielt, befanden sich Hunderte in den Straßen, die gegen mich demonstrierten« neu und stellt eine weitere Lüge dieses »Berühmten Falschzeugen« dar, wie ich (Robert Faurisson) ihn genannt habe, oder des »Shoah-Trödlers«, wie ihn Pierre Vidal-Naquet nannte (in einem Interview mit M. Folco, in Zéro, April 1987, S. 57).
Als jemand, der während der Preisverleihung in Oslo im Dezember 1986 anwesend war, kann ich bezeugen, das die Zahl der Demonstranten exakt Null war. Es waren allerdings drei Personen dort, um Flugblätter mit dem Titel »Elie Wiesel: Ein berühmter Falschzeuge« in englischer und schwedischer Sprache zu verteilen. Alle drei Personen waren Franzosen: Pierre Guillaume, Serge Thion und ich selbst.[26] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn26)
Französische Originalfassung: La Nuit[6] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn6)
Englische Übersetzung: Night[22] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn22)
Deutsche Übersetzung: Die Nacht zu begraben, Elischa[23] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn23)
A. In Auschwitz
A. In Auschwitz
A. In Auschwitz
1. S. 57: au crématoire
2. S. 57: au crématoire 3. S. 58: les fours crématoires 4. S. 61: aux crématoires 5. S. 62: le four crématoire 6. S. 67: Au crématoire 7. S. 67: le crématoire 8. S. 84: exterminés 9. S. 101: dans les fours crématoires 10. S. 108: six crématoires 11. S. 109: au crématoire 12. S. 112: le crématoire 13. S. 129: au crématoire
B. In Buchenwald
14. S. 163: du four crématoire
15. S. 174: au crématoire
p. 30: to the crematory
p. 30: to the crematory p. 30: these crematories p. 33: in the crematories p. 33: the crematory oven p. 36: the crematory p. 36: the crematory p. 48: exterminated p. 59: the crematory ovens p. 64: six crematories p. 64: the crematory p. 66: the crematory p. 77: to the crematory
B. In Buchenwald
p. 99: of the crematory oven
p. 106: to the crematory
S. 53: ins Vernichtungslager
S. 53: in die Gaskammer S. 54: die Gaskammern S. 57: in den Gaskammern S. 57: in die Gaskammer S. 62: in die Gaskammer S. 62: Gaskammer S. 76: vergast S. 90: in den Gaskammern S. 95: sechs Gaskammern S. 95: in den Gaskammern S. 98: die Gaskammer S. 113: in die Gaskammer
B. In Buchenwald
S. 140: der Gaskammer
S. 150: in die Gaskammer
Die Wahrheit als Unfall
Von Bradley R. Smith[27] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftn27)
Elie Wiesel ist wieder in der Presse, diesmal auf den Seiten der New York Times (5. März 1997). Passend zum Monat März, dem verrückten Höhepunkt für Hasen, erzählte der Nobelpreisträger eine weitere unglaubliche Geschichte seines Überlebens um Haaresbreite.
Die Geschichte? Im Verlauf seines Interviews bemerkte der Reporter des Blattes Joseph Sobran, genannt »The Holocaust Update«, daß der Überlebende Schmerzen hatte, diesmal physische, keine metaphysischen! Eine Krücke, ein schmerzendes Knie - litt der Held an den schmerzhaften Folgen eines früheren Tritts von Nazis?
Nein! Ein Taxi - 1956, am Times Square in New York City. »Ich flog einen ganzen Block weit«, sagte Elie.
»Ich wurde zwischen der 45. Straße und dem Broadway angefahren, der Krankenwagen las mich an der 44. Straße auf. Es klingt verrückt [nun kommen wir der Sache schon näher]. Aber ich war völlig durcheinander.«
Nun mißt in New York ein Nord-Süd-Straßenblock (incl. der angrenzenden Straßen) 80,5 m. Stell dir vor, der Holocauster, vom Taxi emporgeschleudert, lediglich direkt von Kantstein zu Kantstein fliegend - flog mickrige 60 m oder so.
Es erhebt sich die Frage: „Wie ist es möglich, daß ein Opfer eines zweifachen solchen Aufpralls - Taxi und Straßenasphalt - weiter zu uns sprechen kann?"
Aber die Spur der Wunder und Tränen in Wiesels bombastischer Erzählung war nur der Anfang. Er behauptete, daß der Krankenwagen mit ihm nicht an einer, sondern an zwei New Yorker Notaufnahmen hielt, wo herzlose, gierige Ärzte, anstatt ihn zu behandeln, zuerst seine Taschen nach Geld oder Versicherungskarte untersuchten. Weil sie nichts fanden, schickten sie ihn einfach weg - für sie galt der Eid des Hippokrates nichts - bis schließlich ein Arzt (Jude - nehme ich an) den armen Elie aufnahm, behandelte und heilte. (»Drei Krankenhäuser waren notwendig«, erzählte der Überlebende).
Wir glauben, daß Sie entschuldigen werden, wenn wir dann und wann in poetische Bissigkeiten abgleiten: aber des Preisträgers Phantastereien von Geysiren aus Menschenblut, aus monatealten Gräbern sprudelnd, oder seine Beschreibungen von Feuergruben, in die von den Deutschen Wagenladungen jüdischer Kinder geworfen wurden, oder seine neueste Überlebenserzählung, derzufolge er den Flug über die Distanz eines guten Fußballabschlags und den anschließenden Aufschlag auf einer New Yorker Straße überlebte, provoziert irgendwie das Poetische in uns.
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Ausschnitt aus einer Straßenkarte von New York: der Häuserblock zwischen der 44. und 45. Straße mißt etwa 60 m Breite.
In mehr prosaischer Stimmung entschied CODOH, für die letzte Geschichte einen medizinischen Sachverständigen einzuschalten und soweit möglich zu untersuchen, was Wiesel über diesen bemerkenswerten Zwischenfall früher verlautbaren ließ, und um zu bestimmen, welcher der beiden „Nobelpreisträger" Überlebender und Professor - ein fliegender oder lügender Preisträger ist. (Entschuldigung). Unser Sachverständiger bestätigte, daß ein Unfall dieser Art nicht überlebt werden kann und weiterhin, daß es in den 50er Jahren in New York äußerst ungewöhnlich war, aus sozialen Gründen (kein Geld etc.) von Notaufnahmestationen abgewiesen zu werden (dieses Verhalten begann mit einiger Häufigkeit in den 80er Jahren).
Zunächst wandten wir uns Elies Memoiren All Rivers Run to the Sea zu, - oder wir flogen ihnen zu, wie es in diesem Fall sein mag - (Knopf, New York 1995) und dort fanden wir die gleiche Taxigeschichte mit dem Ein-Block-Flug (»durch die Luft wie eine Figur in einem Chagall-Gemälde«, S. 293), aber die zwei gierigen, nicht aufnahmebereiten Krankenhäuser? In der 1995-Ausgabe war nur eins übriggeblieben! Wie sich diese Geschichten entwickeln, nicht?
Anschließend nahmen wir uns eine Novelle vor, die Wiesel zum beschriebenen Ereignis passend The Accident nannte (veröffentlicht in Frankreich 1961, Editions du Seuill und 1962 in den USA bei Hill and Wang). Des Autors Vorsicht, in seinen Memoiren zuzugeben, daß »meine Novelle „The Accident" nur teilweise der Realität entsprach«, war wie eine unterschwellige Botschaft an uns, einen Blick in Avons Paperback-Ausgabe des Buches von 1972 zu werfen.
Dort beschreibt Wiesel einen Unfall, der einen fiktiven »Joseph« ereilt, zur selben Zeit, am selben Ort, als im wirklichen Leben die Taxe Elie anfuhr. Genauso wie Elie wird Joseph von der Taxe angefahren, als er mit einer Freundin spazierengeht. In der Novelle The Accident erzählt die Dame Joseph später, was sich ereignete:
»Ein schneller, sich von links nähernder Wagen erfaßte mich und schleppte mich mehrere Meter mit.« (S. 19)
O weh, wie langweilig/eintönig ist in Elies Novelle seine fiktionale Einbildungskraft, verglichen mit den Wundern seines wirklichen Lebens!
Im wirklichen Leben wurde er Hunderte von Fuß durch die Luft geschleudert. In seiner Novelle, vor mehr als 35 Jahren geschrieben, wurde er nur wenige Meter mitgeschleift.
In der Novelle schreibt Wiesel:
»Kathleen erzählte mir ebenfalls, das erste Krankenhaus zu dem die Taxe mich brachte, verweigerte meine Aufnahme. Kein Platz. Alle Betten belegt. Zumindest war es das, was sie sagten. Aber Kathleen glaubte, es sei nur eine Ausrede gewesen. Die Ärzte hatten nach einem kurzen Blick auf mich entschieden, hoffnungslos. Das Beste war einen sterbenden Mann so schnell wie möglich wieder loszuwerden.« (S. 20)
In der Novelle wird Joseph (Elie) die Aufnahme nicht wegen fehlendem Geld und fehlender Versicherungskarte verweigert, sondern, weil er ein hoffnungsloser Fall ist. Die Kein-Geld- und Keine-Versicherungskarte-Anschuldigung gegen amerikanische Krankenhäuser und Ärzte läßt sich, so weit feststellbar, nur bis 1995 zurückverfolgen. Was wir an dieser Geschichte lieben, ist, daß des Nobelpreisträgers Elie Wiesels tatsächliches Leben wesentlich bunter und unerklärlicher ist, als das, was er als Fiktion zu erfinden wagte - eine seltsame, geradezu fatale Schwäche für einen Novellenschreiber, aber eine große Stärke für einen Lügner und Propagandisten.
CODOH wird an den Fakten dieses einen Falles dranbleiben, nämlich dem, was Wiesel gesagt hat und was sich tatsächlich ereignete. Wir erwarten, daß sich die Akten der Polizei, der Medizin, der Versicherung und des Gerichtes über diese bemerkenswerte Sammlung von Zwischenfällen als sehr interessant erweisen werden.
Unterdessen zwei Fragen an die Leser und die Welt: falls Wiesel, der geheiligte Alte, schon wegen eines gewöhnlichen Unfalls lügt und amerikanische Ärzte verleumdet, was würde er dann über seine verhaßten Deutschen erfinden?
Ich glaubte, ich sei für den Moment mit der Geschichte fertig, aber etwas nagt an mir. Mir ist gesagt worden, ich solle Elie Wiesel in Ruhe lassen, weil er »nur ein alter Jude sei, der in Auschwitz alles verloren habe.« Das ist wahr genug und ich bin betroffen, wenn ich bedenke, was ihm als jungem Mann geschah, tatsächlich einem Knaben, in den Händen der Deutschen.
Aber Elie ist nicht länger ein Knabe. Er ist ein Erwachsener. Er ist ein weltbekannter Sprecher für das, was als die größte Flut an Lügen und Schmutz weltweit bekannt geworden ist. Er kann nicht länger erwarten, als der Junge behandelt zu werden, der er vor mehr als einem halben Jahrhundert war. Die Zeit ist für ihn gekommen, die Lügen hinter sich zu lassen, bevor es zu spät ist. Er wird jetzt widerlegt werden oder er wird nach seinem Tod widerlegt werden. In jedem Falle wird er der Grund zu großer Scham für seinen Sohn und die restliche Familie sein, sowie all jene in der westlichen Welt, die ihm vertraut haben.
Anmerkungen
[1] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref1)Verfaßt im Oktober 1986, zuerst veröffentlicht in Annales d'Histoire Révisionniste, 4(1988) 163-167; hier entnommen aus Deutschland in Geschichte und Gegenwart 35(2) (1987), S. 11-14. [2] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref2)Lediglich auf Seite 109 findet sich ein einziger außerordentlich vager und flüchtiger Hinweis: Elie Wiesel, der gern Gott als Gesprächspartner bemüht, sagt zu diesem: »Diese Menschen, die Du hast foltern, erwürgen, vergasen, verbrennen lassen, was tun sie? Sie beten vor Dir!« In seinem Vorwort hierzu erwähnt F. Mauriac »die Gaskammer und den Verbrennungsofen«. Die vier entscheidenden Seiten der »Zeugenaussage« von Elie Wiesel sind als Faksimile abgedruckt in dem Buch von Pierre Guillaume Droit et Histoire, Paris 1986 (80 Francs portofrei bei La Vieille Taupe, Postfach 9805. 75224 Paris Cedex 05). [3] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref3)Siehe US War Refugee Board Report, German Extermination Camps: Auschwitz and Birkenau (Washington, DC), November 1944. [4] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref4)Nürnberg Dokument PS-3311 (USA-293). Veröffentlicht in IMT „Blaue Serie", Bd. 32, S. 153-158. [5] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref5)Siehe den Prawda-Artikel vom 2. Februar 1945 »Das Todes-Kombinat von Auschwitz«, S. 4, und den UP Bericht in der Daily News, Washington (DC), 2.2.1945, S. 2. [6] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref6)La Nuit (Die Nacht) mit einem Vorwort von François Mauriac, Editions de Minuit, 178 S, hier S. 57; engl.: Night (Avon/Discus); siehe dort bes. S. 41, 42, 43, 44, 79, 93. Dt.: Die Nacht zu begraben, Elischa. [7] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref7)Paroles d'étranger, Editions du Seuil, 1982, 192 Seiten, S. 86. [8] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref8)»Author, Teacher, Witness«, Time, 18. März 1985, S. 79. [9] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref9)»Le Système concentrationnaire allemand (1940-1944)«, Revue d'Histoire de la Deuxième Guerre mondiale, Juli 1954, S. 18, Anmerkung 2. [10] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref10)Le Journal du Dimanche, 30. März 1986, S. 5. [11] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref11)Libération, 24. Januar 1986, S. 19. [12] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref12)Mit einem Vorwort von Claude Lanzmann, LICRA-Preis von 1980 (LICRA = Internationale Liga gegen den Rassismus und Antisemitismus, geleitet von Jean Pierre-Bloch). Dt. Original: F. Müller und Helmut Freitag, Sonderbehandlung, Steinhausen, München 1979; Engl.: Three Years in the Gas Chambers, Stein and Day, New York 1984, mit einem Vorwort von Yehuda Bauer. [13] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref13)Carlo Mattogno »The Filip Müller Plagiarism«, Auschwitz: un caso di plagio, Edizioni la Sfinge, Parma (Italien) 1986, 30 Seiten. [14] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref14)»Appointment with Hate«, Legends of Our Time, New York, Avon Books, 1968, S. 177f. [15] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref15)Deutsche Bundesregierung (Hg.), The Week in Germany, New York, 31.1.1986, S. 2. [16] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref16)»The Holocaust: Its Use and Abuse Within the American Public«, Yad Vashem Studies, Jerusalem, 1981, XIV, S. 316. [17] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref17)Siehe Vendredi-Samedi-Dimanche, Interview, 29 Mai 1986, S. 37. [18] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref18)Ouest-France vom 2./3. August 1986, S. 6. [19] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref19)Text der von CODOH in vielen US-Universitätszeitschriften veröffentlichten Anzeige in den Jahren 1999/2000. Original: codoh.com/ads/adsholostudies.html [20] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref20)Verfaßt am 29. Juni 1993, zuerst veröffentlicht in Nouvelles Visions, Nr. 30, September-November 1993, S. 19-24. [21] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref21)»Every word of it is absolutely true«, Chicago Tribune, 8. Mai 1990, Teil 2, S. 5, Spalte A. [22] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref22)Übersetzt aus dem französischen von Stella Rodway, Vorwort von Robert McAfee Brown, zum 25. Jahrestag der Erstausgabe Bantam Books, 1986 [Hill and Wang edition published September 1960], XIV-111 S. [23] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref23)Übersetzung von Curt Meyer-Clason, Ullstein, München 1962, S. 17-153. [24] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref24)La Nuit scheint nichts anderes als die beträchtlich gekürzte Fassung eines 800-Seiten-Buches zu sein, das Elie Wiesel 1956 in einer Stadt in Argentinien unter einem Titel, der in etwa hieß Und die Welt blieb still, auf jiddisch geschrieben haben soll (Elizabeth Devereaux, »Elie Wiesel«, Publishers Weekly, USA, 1992, S. 40). Es wäre sicherlich aufschlußreich, diese erste Fassung, die keinerlei Erfolg hatte, mit der verdichteten französischen La Nuit zu vergleichen. [25] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref25)»We were waiting for the Russians as I waited for the Messiah «, 27. November 1991: »Facing Hate« (Im Angesicht des Hasses), mit Elie Wiesel und Bill Moyers, PBS, Transkript, S. 8. [26] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref26)Dieser Absatz stammt von Prof. Faurisson, geschrieben im Februar 1996 und zuerst veröffentlicht in Rivarol, 15.3.1996, S. 2. Es ist in Englisch als Flugblatt erhältlich vom IHR, PO Box 2739, Newport Beach, CA 92659. Vgl. online: http://ihr.org/jhr/v18/v18n3p28a_Faurisson.html [27] (http://vho.org/VffG/2000/2/FaurissonSmith158-165.html#ftnref27)Entnommen dem Smith's Report, Nr. 42, April 1997, übersetzt von Leborah Dipstadt. Quelle: [I]Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(2) (2000), S. 158-165.

Papa Hausser
06.02.07, 22:38
Ich muß mich korrigieren, die Seifengeschichte stammt von Wiesenthal, nicht von Wiesel !
Mein Fehler !



Ausgabe Nr. 40 Berlin - Brief Dezember 2003
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Die Seifen- und Lampenschirm-Lüge
Das Wort Holocaust gilt als Sammelbegriff für alle Greuel, die im Zusammenhang mit der Judeninhaftierung begangen worden sein soll. Darunter fällt u.a. die millionenfache "Judenvergasung", die "Massenverdampfung" von Juden auf "Elektroplatten" und das Verarbeiten von Juden zur "Seifengewinnung". Bei genauer Betrachtung der Seifenlüge, wird der Leser erkennen, daß sie am Ende wie eine Seifenblase platzte.
Der Sowjetische Ankläger, Oberjustizrat Smirnov, hatte vor dem Internationalen Militärgerichtshof am 19. Februar 1946 des langen und breiten und auf der Basis fabrizierten Materials (USSR-196, USSR-197, USSR-393) die Anklage vorgetragen, die Deutschen hätten aus den Leichen ermordeter Juden fabrikmäßig Seife hergestellt.
(Joachim Hoffmann, Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945 Verlag für Wehrwissenschaften, München 1995, Seite 162)

Hier also eine amtliche Bestätigung des "International Military Tribunal" in Nürnberg, aus dem Jahre 1946, über die Greuel des Holocaust. "Amtlich", stellte die Nürnberger Siegerjustiz fest, daß die Deutschen aus ermordeten Juden fabrikmäßig Seife herstellten. Vielleicht hatte sich das "Nürnberger Tribunal" geirrt, vielleicht haben sämtliche überlebende Juden die Seifengeschichte sofort bestritten?
Einer, der es wissen muß, ist der Nazi-Jäger Simon Wiesenthal, eine Weltinstitution in Sachen Holocaust. Dieser Mann dürfte normalerweise nicht lügen, zumal ihn Bundeskanzler Kohl seinen "guten Freund" nennt und ihm für seine "Verdienste" um den Holocaust das Bundesverdienstkreuz verlieh. Simon Wiesenthal, eine vom Holocaust charakterlich gezeichnete Persönlichkeit, anders kann man diesen guten Juden nicht beschreiben.
Simon Wiesenthal beerdigte in Rumänien eine mit Seifenstücken gefüllte Kiste. Nach eigenen Aussagen soll es sich bei der zu Grabe getragenen Seife um die Überreste toter Juden gehandelt haben, deren Körper zu RIF-Seife verarbeitet worden seien. Nach eigenem Bekunden befanden sich darunter auch Verwandte und Freunde von ihm. Sollte es sich herausstellen, daß die Deutschen überhaupt keine Juden zu Seife verarbeiteten, müßte man das Motiv ergründen, das Wiesenthal zu dieser pietätlosen Legende getrieben hatte.
So bemühte sich dieser "Holocaust-Überlebende" Leserbriefe an "Der Neue Weg" zuschreiben, in denen er die deutsche Seifen-Greuel beschreibt. Die Beerdigung seiner Verwandten, die von den Nazis angeblich in Stückseife verwandelt wurden, geben einen tiefen Einblick in die Psyche von Juden, die an Überlebenstrauma leiden. Was hatte dieser Mann zur Juden-Seife zu sagen?
Der Neue Weg (Wien) Nr. 17/18, 1946
"Die Bestattung der Seife in einer rumänischen Kleinstadt wirkt wie etwas Übernatürliches. Das verzauberte Weh, das in diesem kleinen Ding des täglichen Gebrauchs sitzt, zerreißt das schon versteinerte Menschenherz des zwanzigsten Jahrhunderts. Im ato*mischen Zeitalter wirkt die Rückkehr in die finstere mittelalterliche Hexenküche wie ein Gespenst! Und dennoch ist es die Wahrheit."
Ing. S. Wiesenthal


Der Neue Weg (Wien) Nr. 19/20, 1946
Nochmals über "RIF"
Seifenfabrik Belsetz
"Der große Widerhall, welcher mein Artikel "RIF" hervorgerufen hat, veranlaßt mich, weitere Einzelheiten von den Vorkommnisssen im Generalgouvernement bekanntzugeben.
Im Mai 1943 brachte der Londoner Rundfunk in einer Sendung in polnischer Sprache Angaben, welche von diesem Rapport über Belsetz und RIF stammten.
So wurde eine "Industrie" (Seifen-Industrie aus toten Juden), für welche die menschliche Sprache zu arm ist, um ihre Grausamkeit bezeichnen zu können, entlarvt.
Der sich jetzt in Haft befindliche ehemalige Gauleiter Globocznik wird Gelegenheit haben, über dieses deutsche Patent trotz der SS-Schutzmarke nähere Auskunft erteilen zu können."
Ing. S. Wiesenthal

Es ist kaum vorstellbar, daß Bundeskanzler Kohl den um den Holocaust so verdienstvollen Simon Wiesenthal seinen Freund nennen würde, wenn dieser mit einer Seifenbeerdigung pietätlosen Schindluder getrieben hätte. Noch weniger würde der Bundeskanzler Wiesenthal für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen. Niemals würde Dr. Helmut Kohl das Bundesverdienstkreuz jemandem überreichen, der sich mit Seifenbeerdigungen über das deutsche Volk und dessen Vertretungsinstitutionen lustig macht. Vorstellbar ist es jedenfalls nicht. Wer kann also Simon Wiesenthals Juden-Seife-Geschichte noch bestätigen?
Am glaubhaftesten wären in diesem Zusammenhang Zeugnisse von Juden, denn die wissen als Überlebende über alles Bescheid. Und was noch viel wichtiger ist, im Angesicht des Holocaust werden Juden ja wohl nicht lügen, sollte man meinen.
Simon Wiesenthal war also nicht alleine mit seiner Behauptung, daß im Dritten Reich unter der Bezeichnung RiF ("Reichsstelle für industrielle Fette") Seife aus toten Juden industriell hergestellt wurde. Vielleicht bestand die in Nürnberg präsentierte Seife teilweise aus Wiesenthals Seifenkiste, was allerdings eine Geschmacklosigkeit gewesen wäre. Wer außer Simon Wiesenthal kann die "RiF-Seifenproduktion aus toten Juden" noch bestätigen?
6.5.1995 Frankfurter Allgemeine Zeitung Seite 3
"Wider das Vergessen, denn wie sollte man vergessen, daß Ilse Koch, die Frau des Buchenwaldkommandanten, aus der Haut der getöteten Opfer Lampenschirme anfertigen ließ, daß die Haare der Opfer für Matratzen deutscher Haushalte verarbeitet und aus den ausgemergelten Körpern der Vergasten Seife hergestellt wurde."
Artur ("Atze") Brauner (jüdischer Filmproduzent)

Diese Behauptung stellte am 6. Mai 1995 in der FAZ kein Geringerer als der jüdische Filmproduzent Artur ("Atze") Brauner - zusammen mit seiner ganzen Familie - Maria-Theresa (Ehefrau), Alice (Tochter) und Sammy (Sohn) - in einem eigenen Gedenkaufruf zum 8. Mai 1945 auf.
Dieser Jude Brauner, spazierte aber noch 1943 lustig auf dem Kurfürstendamm herum, laut Bild.
http://www.ety.com/berlin/atzekudm.jpg
Auf dem Gelände eines jüdischen Friedhofs in Nizza steht ein Urnendenkmal mit folgenden Aufschriften: "Diese Totenurne enthält Seife aus Menschenfett, die aus den Leibern unserer deportierten Brü*der von den Deutschen des III. Reichs hergestellt wurde."
Das jüdische Urnendenkmal befindet sich auf dem Gelände des jüdischen Friedhofs:
Cimetière Israëlite Château
Montée Château
F-06300 Nice
Der Gegenstand des gerichtlich nie überprüften "Gerüchtes" sowjetischen Ursprungs (eine große Flasche stinkende "Seife aus Menschenfett", Beweisstück UdSSR-393) liegt im Friedenspalast in Den Haag. Beamte des Friedenspalastes zeigen ihn eifrigen Besuchern und behaupten, die "Seife" wäre authentisch - beantworten aber Briefe nicht, die von Leuten kommen, die sie um eine gerichtlich kontrollierte Analyse bitten.
Wieder einmal ein "Beweis". Klarer Fall von Holocaust-Hypnose, wie sonst könnte die Seifen- und die Hautgeschichte eine "offenkundige" Tatsache sein? Handelt es sich bei diesen Holocaust-Geschichten aber wirklich um offenkundige Tatsachen, oder um offenkundige Märchen?
The Daily Telegraph (London 25.4.1990)
Jewish soap tale "was Nazi" lie
Jüdisches Seifenmärchen war Nazilüge
- Reuter Das israelische Holocaust Museum, das einen allgemeinen Glauben widerlegte, gab gestern bekannt, daß die Nazis im 2. Weltkrieg niemals Seife vom Fett ermordeter Juden herstellten. Aber Haut wurde für Lampenschirme genommen und Haare für Matratzenfüllungen.
Der Historiker Yehuda Bauer sagte, viele Juden glaubten, daß ihre ermordeten Familien und Freunde in Seife verwandelt wurden, weil die Nazis selbst diese Idee verbreiteten. "Die Nazis sagten den Juden, daß sie Seife aus ihnen machten. Es war ein sadistisches Mittel zur seelischen Folter."

Der "Daily Telegraph" behauptet nun, daß das "jüdische Seifenmärchen" von den Nazis stammt, obwohl die bolschewistischen Ankläger den "Beweis" erbrachten, daß die Deutschen "Seife aus Juden" herstellten. Daß es sich hier um rachsüchtige Herstellung von "Beweisen" handelt, kann ja wohl nichtmehr bestritten werden. Und so verlief die ganze Beweiserstellung in Nürnberg 1945, um die deutsche Führung "legal" zu ermorden und das deutsche Volk für immer am Boden zu halten.
Interessant, der Holocaust-Gelehrte Yehuda Bauer gibt im Namen des israelischen Holocaust-Museum das Seifenmärchen auf. Aber an der Haut klammert er noch fest, von dem im gleiche Atemzug in Nürnberg die Rede ist.("Nürnberger Prozeß", Bd. VII, S. 659) Das Seifenmärchen stammt also von den Nazis. Und Simon Wiesenthal sowie alle anderen glaubten das alles? War es Wiesenthal vielleicht doch bekannt, daß er 1945 nur Seifenstücke und keine zu Seife verarbeiteten Verwandten beerdigte?
5. April 1995 Eßlinger Zeitung Seite 20
"Juden-Seife" gefälscht
Auktionshaus wollte SS-"Souvenirs" versteigern
Tel Aviv/Weimar (dpa) - Nach massiven öffentlichen Protesten hat ein israelisches Auktionshaus die geplante Versteigerung von Holo*caust-"Andenken" gestoppt. Unter den zu versteigernden Gegenständen habe sich auch angebliche "Juden-Seife" befunden, die im Kon*zentrationslager Buchenwald aus Lei*chen ermordeter Juden fabriziert wor*den sei, meldete der israelische Rund*funk gestern.

Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar, Volkhard Knigge, bestritt auf Anfrage, daß es sich bei der Seife wirklich um ein aus Leichen hergestelltes Produkt handelt, und warnte zugleich davor, Gegenstände aus KZs als normale Sammlerstücke zu behandeln.
Das Auktionshaus "Zodiak Stamps" hatte die Seife mit der gefälschten Aufschrift "Reines Ju*den*fett" für einen Aufrufpreis von 300 Dollar (rund 400 Mark) angeboten, die Ware jedoch nach einer Welle öffentlicher Empörung zurückgezogen. Rabbi Israel Lau, der Oberrabiner Israels und selbst Überlebender des Lagers Buchenwald, entsetzte sich über die geplante Auktion: "Das ist eine furcht*bare Angelegenheit, ich kann nicht verstehen, wie dies ausge*rech*net in Israel passieren konnte."
Zu den Berichten aus Israel sagte Gedenk*stät*tenleiter Knigge, Historiker hätten herausgefunden, daß die SS offenbar primitive Späße mit gefälschten "Souvenirs" getrieben habe. Auch angeblich aus Men*schenhaut gefertigte "Lampenschirme" hätten sich bei jüngsten Untersuchungen als Schweineleder herausgestellt. Aufgrund ihrer schrecklichen Erfahrungen in den Lagern hätten viele Häftlinge und Zeitzeugen jedoch die Herstellung etwa einer Menschen-Seife für möglich gehalten.
Die Seife wurde dem israelischen Auktionshaus von einem Mann namens Mosche Jahalom übermittelt, der sie von seinem Vater, ebenfalls einem Holocaust-Überlebenden, "geerbt" hatte. Er habe das Horror-Produkt aus finanzieller Not zum Verkauf angeboten: "Wenn ein Mensch in die Lage kommt, daß er nichts mehr zu essen hat, verkauft er alles", sagte Jahalom der Zeitung "Jediot Acharonot".
Na, da staunt aber der Holocaust-Laie. Noch 1990 hielt das israelische Holocaust-Museum an den Lampenschirmen mit Menschenhaut als "Tatsache" fest. Und jetzt sind die "Lampenschirme" ebenso geplatz wie die "Nazi-Seifenblase". Im Gegensatz zu dem Juden-Seifenmärchen stammt die Lampenhaut-Geschichte offenbar nicht von den Nazis. Wer aber hat die Seife für das Auktionshaus in Jerusalem gefälscht? Auf den deutschen Seifenstücken, die gemäß "Nazi-Propaganda" aus Judenfett hergestellt worden sein sollen, stand "RIF" und nicht "Reines Judenfett". Simon Wiesenthal jedenfalls ließ eine Kiste von vermeintlich toten Juden in Form von Seifenstücken, die die Aufschrift RIF trugen, zu Grabe. Wenn die Nazis aber das Seifen-Märchen erfunden haben, wieso hat dann Gauleiter Globocznik die "Seifentat" vor dem Angesicht des Todes in Nürnberg gestanden? Spätestens dort hätte er doch von diesem Märchen abrücken müssen, um seine Haut zu retten.
Die Welt 6.4.1995
Zitiert aus: MA’ARIV (Tel Aviv)
Zur sogenannten "Seife-Affäre":
Die Antisemiten der Erde reiben sich freudig die Hände, wenn in Israel öffentlich Holocaust-Souvenirs versteigert werden sollen. Das ist genau, was sie immer behaupteten: Für Geld sind Juden auch dazu bereit, ihre Seele zu verkaufen. Es ist bekannt, daß die Deutschen keine Seife aus dem Fett oder der Asche von Juden machten. Dies ist eine Legende, die wegen einer falschen Interpretation der Kürzel auf der Seife in den Konzentrationslagern entstand. Wenn die Juden bei dem Thema Seife lügen, werden unsere Hasser sagen, lügen sie auch bei dem Thema Gaskammern und Krematorien.

Die Meldung der israelischen Tageszeitung Ma’ariv, abgedruckt in der Welt am 6. April 1995, ist hochinteressant. Die Erfinder des Seifenmärchens waren also doch nicht die Nazis.
Bleibt noch anzumerken, daß während und gleich nach dem Krieg natürlich jedermann wußte, daß RIF "Reichsstelle für Industrielle Fette" bedeutete und nicht "Reines Juden Fett".

Quelle: ety.com

HighKingIreland
06.02.07, 22:41
Weiter oben tauchte die Frage auf, dass, wenn selbst dir BRD, also die Regierung weiß, dass alles eine Lüge war und ist. warum denn daran festgehalten wird.

Soweit meine Informationen richtig sind, gab es bereits vor dem ersten WK Bestrebungen Deutschland auszumerzen. Wirtschaftlich.
Nach dem ersten ging man ja auch ganz gezielt dazu über Deutschland fertig zu machen und das deutsche Volk auszurotten.
Nach dem zweiten WK wurden diese Pläne wieder aufgenommen und werden bis zum heutigen Tage mit Unterstützung der BRD-Regierung voran getrieben.

Der Grund? Nun, wir sind einfach zu gut (siehe Geschichte).
Und warum die das da oben mitmachen? Persönliche Machtgier und, siehe Fischer z.B. einen ruhigen Lebensabend als Prof einer amerikanischen Uni, bzw. allgemein ein ruhiger Lebensabend. Einem abgehalfterten Politiker geht's doch in der Regel gut.
Und sollte doch mal einer aufmucken, na dann geht man eben mit ihm eine Runde Fallschirmspringen, oder sucht ihn in seinem Badezimmer auf.

Sechzig Jahre nach Kriegsende, dem Volk die Wahrheit sagen, den anschließenden Aufruhr muss man sich einmal vorstellen.
(Gut, es gibt auch Gerüchte, wonach die Bundeswehr schon Fluchtübungen für Politiker in Richtung Dänemark durchgezogen haben sollen.)

Aber jetzt mal ehrlich: Wenn die Politiker sich heute hinstellen würden und dem Volk sagen:

Ätsch! Wir haben euch sechzig Jahre lang verarscht.

Das gibt Mord und Totschlag auf Deutschlands Strassen.
Und die meisten Opfer werden die Ausländer und die Juden sein.

Papa Hausser
06.02.07, 23:03
Zu Peer Moshe: Keine Ahnung, warum und aus welchen Beweggründen er diese Aussagen gemacht hat. Vielleicht wollte er sich in den Vordergrund spielen, oder was auch immer. Doch immer noch gilt: eine einzelne Lüge darüber, dass es in Bergen-Belsen Gaskammern gegeben hat, lässt andere Aussagen darüber, dass es in Bergen-Belsen keine Gaskammern gegeben hat (geschweige denn Aussagen über andere KZ), ebenfalls unwahr werden.
Zudem: Nirgends finde ich genauere Angaben zu Peer Moshe, noch über sein Buch. Kann man das irgendwo beziehen?



Näheres zu Peer Moshe und seinem Buch siehe hier:

"Augenzeugen"
. http://www.ety.com/berlin/gazette.gif
5.August.1993
Autor erzählt Erlebnisse von Nazi-Konzentrationslager
Den Horror überlebt
ST.LAURENT - Als elfjähriger Häftlingsjunge wurde Moshe Peer mindestens sechsmal in die Gaskammer des Konzentrationslagers Bergen-Belsen geschickt. Er überlebte jedes Mal und beobachtete dabei mit Grauen, wie die mit ihm in die Gaskammer gebrachten Frauen und Kinder um ihn herum vergast zusammenfielen und starben. Bis zum heutigen Tag weiß Peer selber nicht, wie er die Vergasungen überleben konnte. “Vielleicht widerstehen Kinder besser, ich weiß nicht,” sagte Peer in einem Interview letzte Woche. Neunzehn Jahre arbeitete der nun 60jährige Peer an einem Buch über seine Horrorerlebnisse in Bergen-Belsen, die er als Rechenschaftsbericht aus erster Hand versteht. Am Sonntag sprach er vor etwa 300 jungen Erwachsenen in der Petah Tikva Sepharden Gemeinde in St. Laurent über sein Buch und seine Erfahrung als Holocaust-Überlebender. Die Versammlung war Teil des von der Synagoge ausgerichteten Shabbaton 93, an dem junge Erwachsene aus ganz Nordamerika zum Zwecke eines kulturellen und sozialen Erlebnisses teilnahmen. Peers Buch mit dem Titel "Unvergeßliches Bergen-Belsen" vermittelt dem Leser das Gefühl, als sei er Zeuge der Belsener Szenerie. Peer gibt aber zu, daß er es nie schaffen wird, die von ihm erlebte lebendige Hölle wirklichkeitsgetreu darzustellen. "Der Zustand im Lager ist nicht zu beschreiben." sagte Peer. "Es ist nicht möglich, den Horror mit nach Hause zu nehmen." 1942, im Alter von 9 Jahren, wurden er und sein jüngerer Bruder und Schwester in ihrer Heimat Frankreich verhaftet. Ihre Mutter kam nach Auschwitz. Sie kehrte nicht zurück. Peer und seine Geschwister kamen zwei Jahre später nach Bergen-Belsen. Für ihn war die Trennung von seinen Eltern eine Qual, aber im Lager überleben zu wollen, wurde rasch zur Priorität. "Da lagen Teile von Körpern und ganze Körper herum. Manche lebten, manche waren tot," erinnert sich Peer. "Bergen-Belsen war schlimmer als Auschwitz. In Auschwitz wurden die Leute sofort vergast, wodurch sie nicht lange leiden mußten. Aber in Bergen-Belsen verbrachten die Menschen Monate um Monate, bis sie starben. Sie litten eine lange Zeit." Peer berichtete von russischen Gefangenen, die in einem offenen Lager "wie Hengste" gehalten wurden. Sie bekamen kein Wasser und nichts zu Essen. "Einige drehten wegen des Hungers durch. (...) Fiel jemand während des Appells um, wurde er auf der Stelle geschlagen. Nach dem Appell mußten die Gefangenen wieder in ihre Barracken zurück, wo sie ein kleines Stückchen Brot mit gefärbtem Wasser erhielten. Peer und seine Geschwister - die alle überlebten - wurden von zwei Lagerfrauen versorgt. Es gelang ihm nicht, die beiden Frauen nach dem Krieg ausfindig zu machen. Kinder spielten im Lager Fangen. Aber es gab immer welche, die zu schwach oder zu krank waren, um hoch zu kommen. Nach dem Krieg traf sich Peer wieder mit seinem Vater und seiner Familie in Paris und sie gingen nach Israel. Peers vier Kinder wurden dort geboren. Nach dem Militärdienst in einigen Kriegen wanderte Peer 1974 nach Montreal aus. Selbst 49 Jahre später wird Peer immer noch von seinen Erlebnissen heimgesucht und liegt nachts wach. Was ihn aber am meisten verbittert, ist, daß der Rest der Welt zuschaute und den Holocaust geschehen ließ. "Niemand sagte den Deutschen, es nicht zu tun. Sie hatten die Erlaubnis der ganzen Welt," sagte er. Berichte:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
14.2.1991 (Seite 13)
Geschichtliche Wahrheit Zu "Zahlenspiele mit den Auschwitz-Opfern?" (F.A.Z. vom 9. Januar):
(...)Nach 40 Jahren sollte die Zeit gekommen sein, da jede Seite sich die Wahrheit leisten kann. Wer - ganz gleich von welcher Seite - gegen sie ankämpft, begibt sich auf eine ideologisch bornierte Position, die zu Normalisierung und Frieden nicht beitragen kann. Dies gilt für denjenigen, der, wie Herr Galinski, die 4 Millionen Toten in Auschwitz für erwiesen hält ... Es sollte die Zeit gekommen sein für die Fähigkeit zu einer wissenschaftlichen Betrachtung. So mancher Politiker hat mit Rücksicht auf den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden (zum damaligen Zeitpunk war das Heinz Galinski) die Wahrheit heruntergeschluckt. Dies hilft auf Dauer niemandem. Nichts wirkt befreiender als die geschichtliche Wahrheit. Heinrich Lummer, MdB, Bonn

Quelle: ety.com

pgz
06.02.07, 23:07
Doch immer noch gilt: eine einzelne Lüge darüber, dass es in Bergen-Belsen Gaskammern gegeben hat, lässt andere Aussagen darüber, dass es in Bergen-Belsen keine Gaskammern gegeben hat (geschweige denn Aussagen über andere KZ), ebenfalls unwahr werden.
Es sind nicht "einzelne" Lügen sondern jeder lügt, der behauptet, daß es in B.B. oder auch sonst irgendwo Gaskammern zur Menschentötung gegeben hat. Der einfache Grund: Juden sind dumm und behaupten naturwissenschaftlich unmögliche Tötungsmethoden. Der Nachweis der Unmöglichkeit der "Zeugen"behauptungen ist hier im Thema ausgiebig bewiesen worden.

Es hätten zwei Verfahren funktioniert, wenn man schon eine Vergasung vorgenommen hätte. Das eine Verfahren wäre die Selbstvergasung, welche keinerlei besondere Maßnahmen außer denen, welche die Juden sowieso behauptet haben, erfordert. Rein in die Kammer, dichtgedrängt wie die Juden *immer* bezeugt haben, Tür zu und maximal nach einer halben Stunde hätte man die Leichen herausnehmen können.

Die zweite Methode, welche vielleicht etwas humaner (weil schneller) gewesen wäre, wäre die Tötung mit dem überall vorhandenen Kohlenmonoxid der Gasgeneratoren verschiedener Bauart gewesen.
Wegen des erhöhten Lüftungsaufwandes hätte man die Toten bereits nach etwa 25 Minuten herausnehmen können.

Wenn man allerdings die Räumlichkeiten, insbesonders die Deckenhöhe auf etwa 2,0-2,1m etwas optimiert hätte, wäre sogar hier die Selbstvergasung ohne jegliche Hilfsmittel schneller gewesen.

Keiner der Juden hat aber diese effizienten Vergasungsmethoden auch nur erwähnt.

Stattdessen erphantasieren sie Tötung mit Dieselabgasen, welche durch besondere jüdisch erfundene Technik, welche einen etwas höheren CO-Gehalt gehabt haben soll, giftig gemacht worden sein sollen. Auch Zusatzstoffe zum Treibstoff werden erwähnt. In einer anderen Version werden Ottoabgase nachgeschoben, nachdem man bemerkt hat, daß die Lüge entdeckt wurde. Dann ist von Vakuumkammern die Rede. Von Dampfkammern. Von Räumen, welche mit Wasser geflutet wurden und deren Boden abgesenkt werden konnte und anschließend habe man Strom durch das Wasser geschickt. Es existieren die wildesten und denkbar idiotischten Zeugenaussagen. Anscheinend waren die Juden der Meinung, einen Juden kann man nicht umbringen.

Der letzte Gag ist dann die Behauptung der Zyklon B Vergasung. Auch bei dieser Technik behaupten die Juden zielstrebig immer genau das Gegenteil von dem, was richtig gewesen wäre.

Sie haben sich in einem für sie unentwirrbaren Lügengespinnst verfangen. Dieses kann anhand von ein paar einfachen Berechnungen leuchtend sichtbar gemacht werden.



Zu Eli Wiesel: Zu lügen setzt eine dementsprechende Absicht voraus – nachzuweisen wäre also, inwieweit er damals tatsächlich schon gewusst hat, dass diese Geschichte (die übrigens in der Geschichtsschreibung eine – milde ausgedrückt – untergeordnete Rolle spielt) unwahr (erlogen) ist. Und selbst wenn er gelogen hat: Was sagt eine einzige Lüge…"Die Dinge sind nicht so einfach, Rabbi. Einige Ereignisse sind schon
passiert, doch sind sie nicht wahr; andere aber sind wahr --obwohl sie
niemals passiert sind."
(Eli Wiesel, Friedensnobelpreisträger 1986 LEGENDS OF OUR TIME. Seite viii)

Meist lügt sogar der einzelne Jude mehr als nur "eine" Lüge.



Zu den Schwimmbecken: gut, diesen Bericht kannte ich noch nicht. Meine Frage jetzt aber an dich (u.a.): Wenn ihr Kleins Aussagen zu den Schwimmbecken als wahr erachtet, wie steht es dann mit den anderen Aussagen in diesem Bericht? Wenn du das eine als wahr erachtest, musst du ja folglich auch das andere als wahr erachten…Bei diesem Bericht mußt du sehr genau unterscheiden zwischen dem, was er selbst gesehen und erlebt hat und dem, was er nur vom Hörensagen berichtet. Lies mit diesem Kriterium den Bericht nocheinmal durch und du wirst staunen!


Zu Anne Frank und den Sonderkommandos: von „freiwillig“ kann hier keine Rede sein – sie wurden gezwungen. Und zum (wie ich finde schlüssigen) Grund der Evakuierung: der drohende Anmarsch der Russen zwang die Deutschen das Lager aufzugeben (und ihr eigenes Leben in Sicherheit zu bringen). Warum man die zurückgelassenen Häftlinge nicht ermordete? Vielleicht wollte man es, hatte aber – man sein eigenes Leben retten wollte – keine Zeit mehr…Feile noch ein bißchen an deiner Logik. Wenn die Deutschen ihr eigenes Leben in Sicherheit hätten bringen wollen, wäre es wohl wesentlich einfacher gewesen, ohne die Lagerinsassen zu flüchten.

Nach Wiesel konnte man frei wählen. Man hätte dies bestimmt nicht gestattet, wenn man etwas anderes vorgehabt hätte. Man läßt keine 8000 lebende Zeugen freiwillig zurück und unterzieht sich auch nicht freiwillig der Mühe, 50000 Leute zu evakuieren.

Anne Frank ist hier nicht sonderlich maßgebend, weil deren "Tagebücher" sowieso zumindest teilweise gefälscht sind. Die Kugeslschreibergeschichte kennst du sicher. Auch die mindestens zwei Handschriften, die im TB verewigt sind.

Selbst wenn die Kugelschreibergeschichte wahr wäre, muß damit konstatiert werden, daß die Häftlinge, denen schließlich alles weggenommen worden sein soll, in der Kantine mit modernstem Material ausgestattet wurden (incl. Tagebuch, Papier und Schreibzeug). Und AF als kleines Mädchen verschwand eben nicht in den Öfen.

Das solltest du nicht nur bei ehrlichen Nachforschungen immer wissend im Auge behalten:

"Der Jude beherrscht die Register der Wahrheitsverdrehung so genial, und er tritt
dabei so sicher auf, daß er es sogar einem harmlosen Gegner gegenüber wagen
kann, bei der klarsten Sache der Welt, das glatte Gegenteil von dem zu sagen,
was den Tatsachen entspricht. Er tut es mit einer so dreisten Frechheit, daß
der Zuhörer plötzlich anfängt, unsicher zu werden, und dann hat der Jude meist
schon gewonnenes Spiel.
Man nennt das in der Judensprache Chuzbe (Chutzpah)."

Papa Hausser
06.02.07, 23:43
Zum Thema Lüge oder Irrtum möchte ich folgendes beimThema Judenseife hervorheben:

Simon Wiesenthal beerdigte in Rumänien eine mit Seifenstücken gefüllte Kiste. Nach eigenen Aussagen soll es sich bei der zu Grabe getragenen Seife um die Überreste toter Juden gehandelt haben, deren Körper zu RIF-Seife verarbeitet worden seien. Nach eigenem Bekunden befanden sich darunter auch Verwandte und Freunde von ihm. Sollte es sich herausstellen, daß die Deutschen überhaupt keine Juden zu Seife verarbeiteten, müßte man das Motiv ergründen, das Wiesenthal zu dieser pietätlosen Legende getrieben hatte.
So bemühte sich dieser "Holocaust-Überlebende" Leserbriefe an "Der Neue Weg" zuschreiben, in denen er die deutsche Seifen-Greuel beschreibt. Die Beerdigung seiner Verwandten, die von den Nazis angeblich in Stückseife verwandelt wurden, geben einen tiefen Einblick in die Psyche von Juden, die an Überlebenstrauma leiden. Was hatte dieser Mann zur Juden-Seife zu sagen?
Der Neue Weg (Wien) Nr. 17/18, 1946
"Die Bestattung der Seife in einer rumänischen Kleinstadt wirkt wie etwas Übernatürliches. Das verzauberte Weh, das in diesem kleinen Ding des täglichen Gebrauchs sitzt, zerreißt das schon versteinerte Menschenherz des zwanzigsten Jahrhunderts. Im ato*mischen Zeitalter wirkt die Rückkehr in die finstere mittelalterliche Hexenküche wie ein Gespenst! Und dennoch ist es die Wahrheit."
Ing. S. Wiesenthal


Also von Irrtum oder Fehler kann da ja wohl keine Rede mehr sein. Ein Wiesenthal hat bewußt 1946 gelogen um sich selbst darzustellen. Eine Show um bekannt zu werden.

Ein Jude hat also bewußt mit dem "Holocaust" sein Schindluder getrieben um davon zu profitieren. Wie sonst kann er behaupten das die Seife auch Verwandte und Freunde beinhaltet ?

Gruß
Papa Hausser

Papa Hausser
07.02.07, 01:06
Zu den Schwimmbecken: gut, diesen Bericht kannte ich noch nicht. Meine Frage jetzt aber an dich (u.a.): Wenn ihr Kleins Aussagen zu den Schwimmbecken als wahr erachtet, wie steht es dann mit den anderen Aussagen in diesem Bericht? Wenn du das eine als wahr erachtest, musst du ja folglich auch das andere als wahr erachten…



Frage an dich:
Wie logisch ist es, daß ich Mitte 1944, wo überall Material, Rohstoffe, Nahrung für den Kriegseinsatz zusammengerafft werden, nur für einen kurzen Film ein KL-Schwimmbecken bauen lasse ?
Solche Becken hatten ja andere KL auch, warum drehe ich nicht dort einen Film, z.B. in Theresienstadt oder in einem anderen ?


Gruß
Papa Hausser

Hrodeberht
07.02.07, 10:57
Zu Anne Frank und den Sonderkommandos: von „freiwillig“ kann hier keine Rede sein – sie wurden gezwungen. Und zum (wie ich finde schlüssigen) Grund der Evakuierung: der drohende Anmarsch der Russen zwang die Deutschen das Lager aufzugeben (und ihr eigenes Leben in Sicherheit zu bringen). Warum man die zurückgelassenen Häftlinge nicht ermordete? Vielleicht wollte man es, hatte aber – man sein eigenes Leben retten wollte – keine Zeit mehr…

Wie schon von anderen Diskussionsteilnehmern erwähnt, lies doch mal E. Wiesel und schau was er zu berichten hat zum Thema freiwillige Teilnahme an der Evakuierung.

Zur Evakuierung an sich, hast du dir jemals die Frage gestellt warum die Zeit offensichtlich ausreichend war um eine geordnete Evakuierung von tausenden von Häftlichen durchzuführen, man aber auf der anderen Seite Berge von hoch verräterischen Beweisen für einen angeblichen Massenmord zurückliess?

Warum evakuierte man tausende Insassen, aber schaffte nicht die Tonnen von angeblich kriegswichtigen Haaren beiseite bevor die Russen kamen?

Warum evakuierte man tausende Insassen, aber sah es offensichtlich nicht als wichtig an die Zehntausenden von Brillen verschwinden zu lassen?

Warum evakuierte man tausende Insassen, sah es aber offensichtlich nicht für nötig an die Berge von zehntausend Schuhen und Kleidungsstücken zu entfernen, welche hoch verräterische Beweise darstellen?

Warum evakuierte man tausende von Flüchtlingen, aber liess ein großen Bottich mit abgeschlagenen menschlichen Köpfen zurück?

Warum hatte man Zeit die Flüchtlinge zu evakuieren und über eine ordentliche und geplante Evakuierung kann man in fast allen Quellen lesen, warum aber hatte man nicht die Zeit die hochverräterischen Beweise für den angeblichen Massenmord zu beseitigen?

Warum hat man den Insassen überhaupt die Haare geschoren bevor sie vergast wurden? Welchen Zweck dient ein neuer Haarschnitt wenn die Leute eh direkt ins Gas gehen? Ganz davon abgesehen, dass die Haare bei der späteren Verbrennung der Opfer sehr gute Dienste geleistet hätten. Immerhin sind sie das einzige an einem menschlichen Körper das problemlos von selbst brennt!

Wenn Haare ein kriegswichtiger Rohstoff waren, warum wurden dann nie die Frisöre im Reich dazu aufgefordert, abgeschnittene Haare zu sammeln und abzuliefern. Was eine ungleich größere Menge von Haaren ausgemacht hätte als man in den KL sammeln konnte?

Ja warum das alles? Viele hier im Forum könnten diese Liste noch endlos fortsetzen, aber ich belasse es ersteinmal dabei. Für freundliche Beantwortung verspreche ich mehr und interessante Fragen.

Gruß, Robert

K...
07.02.07, 17:34
Zum KZ-Geld: Die Nazis waren (wie auch etwa die Russen) gut darin, potemkinsche Dörfer (Paradebeispiel: Theresienstadt) zu bauen. Aber was sagt das Vorhandensein dieses Geldes denn wirklich aus? Vielleicht bekamen bestimmte Insassen Geld, vielleicht kostete eine Tasse Kaffee 2 Th.kr. und ein Bordellbesuch 2 Mark – die Frage ist doch, ob die Häftlinge diese Angebote wirklich nutzen konnten bzw. diese Angebote wirklich vorhanden waren – zumal in späteren Kriegsjahren, wo ja nach Papa Haussers eigener Aussage „überall Material, Rohstoffe, Nahrung für den Kriegseinsatz zusammengerafft“ wurden. Inwieweit kann das Vorhandensein dieses Geld – welches möglicherweise arbeitende Insassen bekamen – die Tatsache der Massenvernichtung der Juden durch etwa Vergasung oder Erschießung widerlegen?

(Nochmals) zum Film: Die Amerikaner wussten von ähnlichen Anlagen etwa in Auschwitz, stießen auch in Dachau auf solch eine Anlage und wollten ihre Funktionsweise sehen. Was ist daran unlogisch?

(Nochmals) zu Peer Moshe: Ich kann beim besten Willen keine weiteren Angaben zum ihm und sein Buch außer diesen Zeitungsartikel finden – könnt ihr mir da nicht weiterhelfen? Zumal: nirgends in dem Artikel finde ich ein wörtliches Zitat von ihm, wo er selbst sagt, dass er angeblich 6 mal den Gaskammern entkommen ist – dies schreibt nur die Zeitung selbst. Und der Satz „Bis zum heutigen Tag weiß Peer selber nicht, wie er die Vergasungen überleben konnte“ und die anschließende Aussage Peers “Vielleicht widerstehen Kinder besser, ich weiß nicht,” sind ja irgendwie (in ihrer Zusammenstellung) völlig sinnfrei…

(Nochmals) zu Marc Klein und den Schwimmbecken: (und dem Hörensagen): also ich kann nirgends in dem Bericht lesen, dass Marc Klein schreibt: „Ich habe im Becken gebadet und Wasserball gespielt.“
Aber eine Frage zu dem Text bzw. euren Umgang mit ihn: Seine Aussagen zum Schwimmbecken, sanitären Einrichtungen etc. und (nach eigenem Bekunden nur) zu Auschwitz I allgemein nehmt ihr ja offenbar für bare Münze, Aussagen, die er von anderen Häftlingen zu Vergasungen, Erschießungen etc. gehört hat, natürlich nicht bzw. ihr lasst sie – zwecks Hörensagen – nicht gelten. Klein jedoch ist von der Wahrheit dieser Aussagen überzeugt, macht sie zu seinen eigenen Aussagen und wird so – indem er diese Meinung vertritt – für euch zum Lügner, den ihr jedoch die Aussagen über Schwimmbecken, sanitären Einrichtungen etc. vorbehaltlos abnehmt. Oder anders ausgedrückt: Die Kompetenz, über die Zustände in Auschwitz I zu urteilen, steht ihr Klein zu, die Kompetenz jedoch, über den Wahrheitsgehalt der Aussagen anderer Häftlinge zu Vergasungen, Erschießungen etc. zu urteilen, sprecht ihr ihm ab.
Also ich kann mich irren, aber irgendwie scheint mir das nicht der (wissenschaftlich) korrekte Umgang mit einem Text bzw. mit einer Quelle zu sein…

(Nochmals) zu der Seifengeschichte: Ich wiederhole mich gern – das ganze spielt in der Holocaustforschung schon lange, lange, lange keine Rolle mehr, gilt als widerlegt, und wird in keiner Weise als Forschungsbasis verwendet.
Zudem ist es falsch, dass während des Nürnberger Prozesses festgestellt wurde, aus Leichen von Juden wäre Seife gemacht worden. Es wurden seitens der sowjetischen Ankläger lediglich Zeugenaussagen und ein angeblich echtes Rezept zur Produktion von Seife aus menschlichen Fettresten vorgelegt und behauptet, im Anatomischen Institut der Medizinischen Akademie in Danzig sei aus Leichen von KZ-Häftlingen Seife hergestellt worden. Das es sich hierbei um Juden gehandelt haben könnte wurde in keiner Weise behauptet. Zudem kam der alliierte Gerichtshof weder bei den Verhandlungen noch im Urteil auf die russische Behauptung zurück – hier wurde also in keiner Weise „amtlich“ festgestellt, dass die Nazis aus Leichen von Juden Seife gemacht hätten.
Man sieht: schon damals spielte diese Geschichte keine große Rolle, man hatte viel stichhaltige Beweise, um die Angeklagten hinter Gittern zu bringen bzw. zum Tode zu verurteilen.
Wer das ganze Gerücht nun damals in Umlauf gebracht hat? Ich weiß es nicht. Vielleicht die Nazis, um die Häftlinge zu schocken? Vielleicht wegen einer falschen Interpretation der Kürzel RIF? Ich weiß es nicht.
Warum einmal behauptet wird, Lampenschirme aus Menschenhaut hätte es gegeben, 5 Jahre später „jedoch“, es hätte sie nicht gegeben? Warum einmal behauptet wird, die Nazis hätten die Seifengeschichte in Umlauf gebracht, Jahre später „jedoch“, es wäre die Folge einer Fehlinterpretation gewesen? Ich glaube so etwas nennt man den Lauf der Forschung – neue Beweise kommen hinzu, alte werden verworfen, man interpretiert Ereignisse neu etc. pp. …
Aber – auch wenn ich mich abermals wiederhole - wie gesagt: diese ganzen Gruselgeschichten spielen keinerlei Rolle. Man hat gänzlich andere, stichhaltige Beweise für den Holocaust.

Zu Elie Wiesel und den Berichten zu ihm: Ist schon ein dolles Ding, wenn ein alter Mann in späten Jahren einen frühen Unfall (möglicherweise scherzhaft – wisst ihr es?) ausschmückt, oder die Anzahl der Demonstranten übertreibt, die gegen eine Preisverleihung demonstrieren. Alte Menschen übertreiben halt gerne, was will man da machen…
Desweiteren – Er kann durchaus Kant in jidisch gelesen haben: Die kantische Ethik mit umfassenden Auszügen aus der Kritik der praktischen Vernunft wurde 1929 in Warschau von N. Sheynberg in jiddischer Übersetzung herausgegeben. Wiesel kann Kant also sehr wohl in Jiddisch gelesen haben.
Desweiteren – was sagt der Vergleich zwischen der französischen Originalversion von La Nuit und der deutschen Übersetzung aus? Doch auf den ersten Blick nur, dass der Übersetzer in diesem Punkt einen Fehler gemacht hat. So etwas passiert bedauerlicherweise. Über das französische Original sagt dies gar nichts aus…
Und zu den ganzen Unstimmigkeiten in seinen Berichten: keine Ahnung, was das ganze zu bedeuten hat. Vielleicht sind es Fehler, die sich eingeschlichen haben, vielleicht Erinnerungslücken die sich mit den Jahren ergeben, vielleicht bringt er was durcheinander. Was weiß ich.
Gut, dann hat es halt keine Blutfontänen in Baba-Yar gegeben – das Massaker an über 30.000 Juden ist aber stichhaltig belegt.
Selbst wenn man seine Aussagen beiseite lässt, finden sich noch immer genug Zeugenaussagen und Beweise, die die Gräuel der Nazis an den Juden stichhaltig belegen.
Zumal: auf Grund all dieser Unstimmigkeiten zieht ihr die Glaubwürdigkeit der Berichte Wiesels in Zweifel – nach eurer Meinung ist alles erstunken und erlogen, was er geschrieben hat. Seine Aussage darüber, dass die sich die Häftlinge freiwillig auf die Todesmärsche begeben haben, nehmt ihr jedoch für bare Münze…


Zu Anne Frank: nachgewiesen ist durch diverse Untersuchungen und bestätigt durch diverse Gerichtsurteile, dass die Tagebücher (der „kleinen“ Anne Frank, die 1944 15 Jahre alt war) nicht gefälscht sind. Bei den Einträgen per Kugelschreiber (und somit der zweiten Handschrift) handelt es sich um nachträglich vorgenommene Anmerkungen in Bezug auf Rechtschreibung, Grammatik und falsche Zeitenzahlen, die auf den eigentlichen Inhalt des Tagebuches keinerlei Bedeutung haben.

Zu den Evakuierungen: warum wurden 5000 Zeugen, Haare, Brillen, Bottiche voller Köpfe etc. pp. zurückgelassen und nicht vernichtet? Keine Ahnung, warum die Nazis es nicht getan haben. Vielleicht sahen sie all das – wie die Holocaustleugner es ja ebenfalls tun - als für „nicht genug“ aussagekräftig an, um den Massenmord an den Juden zu beweisen. Vielleicht war ihnen auch angesichts der drohenden Niederlage die Geheimhaltung egal und sie wollten zum einen ihr eigenes Leben in Sicherheit bringen und zugleich noch so viele Juden wie möglich umbringen, indem die Juden in Todesmärschen nach Westen getrieben wurden und – natürlich freiwillig mitgekommen – zu tausenden erschossen wurden…

Zu den Tötungsverfahren: also ich kann hier im Thread kein einzigen stichhaltigen Nachweis finden, dass die Massenvernichtung der Juden durch Zyklon B und andere Verfahren nicht stattgefunden hat bzw. nicht funktioniert hat. Vielmehr stoße ich hier auf solche Pseudo-Wissenschaftler wie Leuchter, Zündel und andere, die mehrfach und ausführlich widerlegt wurden…

Wolke
07.02.07, 19:58
Der Holocaust war das abscheulichste und schwerwiegenste Verbrechen in der Geschichte der Menschheit, begangen am deutschen (!) Volk.....

Papa Hausser
07.02.07, 20:09
Zum KZ-Geld: Die Nazis waren (wie auch etwa die Russen) gut darin, potemkinsche Dörfer (Paradebeispiel: Theresienstadt) zu bauen. Aber was sagt das Vorhandensein dieses Geldes denn wirklich aus? Vielleicht bekamen bestimmte Insassen Geld, vielleicht kostete eine Tasse Kaffee 2 Th.kr. und ein Bordellbesuch 2 Mark – die Frage ist doch, ob die Häftlinge diese Angebote wirklich nutzen konnten bzw. diese Angebote wirklich vorhanden waren – zumal in späteren Kriegsjahren, wo ja nach Papa Haussers eigener Aussage „überall Material, Rohstoffe, Nahrung für den Kriegseinsatz zusammengerafft“ wurden. Inwieweit kann das Vorhandensein dieses Geld – welches möglicherweise arbeitende Insassen bekamen – die Tatsache der Massenvernichtung der Juden durch etwa Vergasung oder Erschießung widerlegen?

Kl-Geld sagt natürlich nichts übers vergasen aus. Aber würdest du diesen Aufwand betreiben, wenn die Insassen sowieso sterben sollen. Gezielt durch Arbeit, Hunger und sonstwas ?
Die würden normal irgendeinen Fraß bekommen und Wasser. Auf alle Fälle kein Kino, Schwimmbecken, Bibliothek, Bordell, Kantine zum einkaufen, usw.

(Nochmals) zum Film: Die Amerikaner wussten von ähnlichen Anlagen etwa in Auschwitz, stießen auch in Dachau auf solch eine Anlage und wollten ihre Funktionsweise sehen. Was ist daran unlogisch?

Und wie konnten sie die Funktion zeigen wenn nie einer dort vergast wurde. Wenn also keiner wußte wie das vor sich ging ?

Wer sich ernsthaft für diese Thematik interessiert kann hier alles darüber erfahren: http://www.ety.com/berlin/dachau02.htm
Auch über Zeugenaussagen von US-Soldaten das in Dachau vergast wurde.

Wenn ich deiner Logik folge, dann wußten die Amis nicht, das in Dachau nicht vergast wurde. Ein Irrtum also der Amis.
Ich weis nicht wie vergast wurde, glaube eine Gaskammer gefunden zu haben, drehe einen Film wo ich durch Handgriffe zeige wie vergast wurde, benutze diesen Film als Beweis in Nürnberg, lasse US-Offiziere aussagen das in Dachau vergast wurde.
"Gegen Ende ging den Nazis die Kohle aus und sie hatten keine Möglichkeit mehr, die von ihnen getöteten Menschen zu kremieren. Dennoch betrieben sie ihr Mordgeschäft uneingeschränkt weiter. Die Gaskammer war ununterbrochen in Betrieb, um die Häftlinge mit Giftgas zu töten." Lt. Hugh C. Daly in einem eidesstattlichen Bericht, der von der 42. US-Division Regenbogen über das KL-Dachau im Jahre 1946 veröffentlicht wurde. Bei dem Dokument 2430-PS, das die Massenvergasungen in Dachau im Rahmen des Nürnberger Prozesses unter Beweis stellen sollte, handelt es sich um eine eidesstattliche Versicherung. Diese wurde von James B. Donovan (Commander, USNR) am 24. November 1945 vor dem Untersuchungsoffizier, Calvin A. Behle, Lt. Colonel (Oberstleutnant), JAGD der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika und vor dem IMT in Nürnberg abgegeben. Bei diesen Zeugen handelte es sich um noch honorigere Perönlichkeiten als bei den Gaskammer-Zeugen von Auschwitz.


(Nochmals) zu Peer Moshe: Ich kann beim besten Willen keine weiteren Angaben zum ihm und sein Buch außer diesen Zeitungsartikel finden – könnt ihr mir da nicht weiterhelfen? Zumal: nirgends in dem Artikel finde ich ein wörtliches Zitat von ihm, wo er selbst sagt, dass er angeblich 6 mal den Gaskammern entkommen ist – dies schreibt nur die Zeitung selbst. Und der Satz „Bis zum heutigen Tag weiß Peer selber nicht, wie er die Vergasungen überleben konnte“ und die anschließende Aussage Peers “Vielleicht widerstehen Kinder besser, ich weiß nicht,” sind ja irgendwie (in ihrer Zusammenstellung) völlig sinnfrei…

Was ist daran sinnfrei ?
Peer behauptet als Kind 6 x die Gaskammer überlebt zu haben. Ein jüdisches Kind wird 6 x in die Gaskammer geschickt und überlebt.
Das ist Weltrekordverdächtig !

(Nochmals) zu Marc Klein und den Schwimmbecken: (und dem Hörensagen): also ich kann nirgends in dem Bericht lesen, dass Marc Klein schreibt: „Ich habe im Becken gebadet und Wasserball gespielt.“
Aber eine Frage zu dem Text bzw. euren Umgang mit ihn: Seine Aussagen zum Schwimmbecken, sanitären Einrichtungen etc. und (nach eigenem Bekunden nur) zu Auschwitz I allgemein nehmt ihr ja offenbar für bare Münze, Aussagen, die er von anderen Häftlingen zu Vergasungen, Erschießungen etc. gehört hat, natürlich nicht bzw. ihr lasst sie – zwecks Hörensagen – nicht gelten. Klein jedoch ist von der Wahrheit dieser Aussagen überzeugt, macht sie zu seinen eigenen Aussagen und wird so – indem er diese Meinung vertritt – für euch zum Lügner, den ihr jedoch die Aussagen über Schwimmbecken, sanitären Einrichtungen etc. vorbehaltlos abnehmt. Oder anders ausgedrückt: Die Kompetenz, über die Zustände in Auschwitz I zu urteilen, steht ihr Klein zu, die Kompetenz jedoch, über den Wahrheitsgehalt der Aussagen anderer Häftlinge zu Vergasungen, Erschießungen etc. zu urteilen, sprecht ihr ihm ab.
Also ich kann mich irren, aber irgendwie scheint mir das nicht der (wissenschaftlich) korrekte Umgang mit einem Text bzw. mit einer Quelle zu sein…

Das ist doch der Punkt ! Klein schreibt:
».....Fußball-, Basketball- und Wasserballspiele (im Freibad, das innerhalb des Lagers von Häftlingen gebaut worden war)zogen die Zuschauermassen an. Es sei angemerkt, daß nur die sehr fitten und wohlernährten, die von harter Arbeit ausgenommen waren, sich solchen Spiele hingeben konnten, die den lebhaftesten Applaus der Masse der anderen Häftlinge auf sich zogen.« (Hervorhebung hier hinzugefügt)
In seinem Büchlein Observations et réflexions sur les camps de concentration nazis schrieb er weiter:[/URL]
»Auschwitz I bestand aus 28 aus Stein errichteten Blocks, die in drei parallel verlaufenden Reihen angelegt waren, durch die befestigte Straßen führten. Eine dritte Straße führte um dieses Quadrat herum und war von Birken umgeben, die Birkenallee, die als Spazierweg für die Häftlinge gedacht und mit Bänken ausgestattet war; hier gab es auch ein Freibad.«
Marc Klein, Professor an der medizinischen Fakultät in Straßburg, legte Wert darauf zu erwähnen, daß seine erste Aussage »Robert Weil, Lehrer für Naturwissenschaften am Gymnasium von Saargemünd zur Gegenlesung und Prüfung« vorgelegt wurde, der im gleichen Lager interniert gewesen war (S. 455).

Er beschreibt was er mit eigenen Augen gesehen hat. Deswegen ist das glaubhaft. Oder ist das Becken in Auschwitz nicht real ?
Er schreibt nichts vom Hörensagen über das Becken.
Wohl aber schreibt er übers Vergasen, daß er nicht selbst gesehen hat, sondern von anderen erzählt bekam.



(Nochmals) zu der Seifengeschichte: Ich wiederhole mich gern – das ganze spielt in der Holocaustforschung schon lange, lange, lange keine Rolle mehr, gilt als widerlegt, und wird in keiner Weise als Forschungsbasis verwendet.
Zudem ist es falsch, dass während des Nürnberger Prozesses festgestellt wurde, aus Leichen von Juden wäre Seife gemacht worden. Es wurden seitens der sowjetischen Ankläger lediglich Zeugenaussagen und ein angeblich echtes Rezept zur Produktion von Seife aus menschlichen Fettresten vorgelegt und behauptet, im Anatomischen Institut der Medizinischen Akademie in Danzig sei aus Leichen von KZ-Häftlingen Seife hergestellt worden. Das es sich hierbei um Juden gehandelt haben könnte wurde in keiner Weise behauptet. Zudem kam der alliierte Gerichtshof weder bei den Verhandlungen noch im Urteil auf die russische Behauptung zurück – hier wurde also in keiner Weise „amtlich“ festgestellt, dass die Nazis aus Leichen von Juden Seife gemacht hätten.
Man sieht: schon damals spielte diese Geschichte keine große Rolle, man hatte viel stichhaltige Beweise, um die Angeklagten hinter Gittern zu bringen bzw. zum Tode zu verurteilen.
Wer das ganze Gerücht nun damals in Umlauf gebracht hat? Ich weiß es nicht. Vielleicht die Nazis, um die Häftlinge zu schocken? Vielleicht wegen einer falschen Interpretation der Kürzel RIF? Ich weiß es nicht.
Warum einmal behauptet wird, Lampenschirme aus Menschenhaut hätte es gegeben, 5 Jahre später „jedoch“, es hätte sie nicht gegeben? Warum einmal behauptet wird, die Nazis hätten die Seifengeschichte in Umlauf gebracht, Jahre später „jedoch“, es wäre die Folge einer Fehlinterpretation gewesen? Ich glaube so etwas nennt man den Lauf der Forschung – neue Beweise kommen hinzu, alte werden verworfen, man interpretiert Ereignisse neu etc. pp. …
Aber – auch wenn ich mich abermals wiederhole - wie gesagt: diese ganzen Gruselgeschichten spielen keinerlei Rolle. Man hat gänzlich andere, stichhaltige Beweise für den Holocaust.

Nichts destotrotz sind genau solche Horrorlügen nach wievor im Umlauf. Viele glauben heute noch an die Judenseife. Und warum kann dann ein Atze Brauner 1995 noch sowas in der Bild schreiben ?
Nur wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt hat, weis das die Seifengeschichte frei erfunden ist. Wer aber nur die Bild liest glaubt das dann noch, schließlich schreibt die Bild doch nur wahres, oder ?


Zu Elie Wiesel und den Berichten zu ihm: Ist schon ein dolles Ding, wenn ein alter Mann in späten Jahren einen frühen Unfall (möglicherweise scherzhaft – wisst ihr es?) ausschmückt, oder die Anzahl der Demonstranten übertreibt, die gegen eine Preisverleihung demonstrieren. Alte Menschen übertreiben halt gerne, was will man da machen…
Desweiteren – Er kann durchaus Kant in jidisch gelesen haben: Die kantische Ethik mit umfassenden Auszügen aus der Kritik der praktischen Vernunft wurde 1929 in Warschau von N. Sheynberg in jiddischer Übersetzung herausgegeben. Wiesel kann Kant also sehr wohl in Jiddisch gelesen haben.
Desweiteren – was sagt der Vergleich zwischen der französischen Originalversion von La Nuit und der deutschen Übersetzung aus? Doch auf den ersten Blick nur, dass der Übersetzer in diesem Punkt einen Fehler gemacht hat. So etwas passiert bedauerlicherweise. Über das französische Original sagt dies gar nichts aus…
Und zu den ganzen Unstimmigkeiten in seinen Berichten: keine Ahnung, was das ganze zu bedeuten hat. Vielleicht sind es Fehler, die sich eingeschlichen haben, vielleicht Erinnerungslücken die sich mit den Jahren ergeben, vielleicht bringt er was durcheinander. Was weiß ich.
Gut, dann hat es halt keine Blutfontänen in Baba-Yar gegeben – das Massaker an über 30.000 Juden ist aber stichhaltig belegt.
Selbst wenn man seine Aussagen beiseite lässt, finden sich noch immer genug Zeugenaussagen und Beweise, die die Gräuel der Nazis an den Juden stichhaltig belegen.
Zumal: auf Grund all dieser Unstimmigkeiten zieht ihr die Glaubwürdigkeit der Berichte Wiesels in Zweifel – nach eurer Meinung ist alles erstunken und erlogen, was er geschrieben hat. Seine Aussage darüber, dass die sich die Häftlinge freiwillig auf die Todesmärsche begeben haben, nehmt ihr jedoch für bare Münze…

Für bare Münze nehme ich das weil andere das auch schon behauptet haben und selbst die BRD-Historiker das so behaupten. Außerdem so freiwillig war das auch nicht. Die Insassen hat natürlich auch Angst vor den Russen. Wie würden die sich verhalten ?
Deswegen ist man lieber mit in den Westen.


Zu Anne Frank: nachgewiesen ist durch diverse Untersuchungen und bestätigt durch diverse Gerichtsurteile, dass die Tagebücher (der „kleinen“ Anne Frank, die 1944 15 Jahre alt war) nicht gefälscht sind. Bei den Einträgen per Kugelschreiber (und somit der zweiten Handschrift) handelt es sich um nachträglich vorgenommene Anmerkungen in Bezug auf Rechtschreibung, Grammatik und falsche Zeitenzahlen, die auf den eigentlichen Inhalt des Tagebuches keinerlei Bedeutung haben.

Kann so sein. Bin ich nicht aktuell informiert.

Zu den Evakuierungen: warum wurden 5000 Zeugen, Haare, Brillen, Bottiche voller Köpfe etc. pp. zurückgelassen und nicht vernichtet? Keine Ahnung, warum die Nazis es nicht getan haben. Vielleicht sahen sie all das – wie die Holocaustleugner es ja ebenfalls tun - als für „nicht genug“ aussagekräftig an, um den Massenmord an den Juden zu beweisen. Vielleicht war ihnen auch angesichts der drohenden Niederlage die Geheimhaltung egal und sie wollten zum einen ihr eigenes Leben in Sicherheit bringen und zugleich noch so viele Juden wie möglich umbringen, indem die Juden in Todesmärschen nach Westen getrieben wurden und – natürlich freiwillig mitgekommen – zu tausenden erschossen wurden…

Du mußt zugeben das es merkwürdig ist, daß man angeblich die Gaskammern gesprengt hat, belastende Dokumente vernichtet, aber Haare, Brillen ect. intakt zurückläßt. Die Front stand ja nicht von heute auf Morgen vor der Tür.
Das es in dem Augenblick ums "so viele wie möglich Juden umbringen" geht möchte ich bezweifeln. Man hatte geschwächte KL-Insassen die schneller sein mußten als die Russen vorwärts kamen. Mir wiederstrebt es zwar, aber das da viele einfach am Straßenrand erschossen wurden stimmt nach all den Berichten zufolge. Natürlich wäre allen Beteilligten ein Zug lieber gewesen. Teils wurde ja auch per Eisenbahn evakuiert.

Zu den Tötungsverfahren: also ich kann hier im Thread kein einzigen stichhaltigen Nachweis finden, dass die Massenvernichtung der Juden durch Zyklon B und andere Verfahren nicht stattgefunden hat bzw. nicht funktioniert hat. Vielmehr stoße ich hier auf solche Pseudo-Wissenschaftler wie Leuchter, Zündel und andere, die mehrfach und ausführlich widerlegt wurden…
Welchen stichhaltigen Beweis hast du für die Massenvernichtung der Juden durch Zyklon B ?

Noch was:
....
Zeugen behaupteten auch, daß die Menschen in den „Gaskammern" singend, betend oder in stiller Andacht den Tod erwartet hätten. Es widerspricht jeder Logik und Erfahrung, daß eine Menschenmenge sich angesichts des drohenden Endes so verhält. In der Menschenmenge in den „Gaskammern" hätte sich vielmehr sofort nach dem Einwurf des Zyklon-B heillose Panik breit gemacht. Die einfachen Holztüren hätten dem Druck der Menge niemals standhalten können. Sie wären nach außen gedrückt worden, und die Menschen wären, schreiend und alles niedertrampelnd, ins Freie gestürmt.
Fest steht außerdem, daß Massen von Delinquenten in Todesangst hunderte Liter menschlicher Ausscheidungsprodukte abgegeben. Der Fußboden der „Gaskammer" wäre schon nach kurzer Zeit zentimeterhoch mit Urin, Fäkalien und Erbrochenen bedeckt gewesen. Auf diese Weise wären die Poren des am Fußboden liegenden Granulates Zyklon-B verstopft worden und die Ausdampfung der Blausäure wäre extrem verlangsamt worden.
Diskussionshypothese: Das oben geschilderte wäre nicht eingetreten - (was auszuschließen ist) - und der Massenmord wäre problemlos über die Bühne gegangen, so wären alle Leichen (deren Haare, Haut, Schleimhäute, Lunge) nach der Begasung mit HCN und mit hochtoxischen Salzen der Blausäure kontaminiert gewesen, was eine intensive Reinigung jeder einzelnen Leiche mit Ammoniak (oder Chlorkalk etc.) notwendig gemacht hätte, bevor man sie hätte bergen können. Ebenso hätten die Wände, die Decke, der Fußboden und alle in der „Gaskammer" befindlichen Gegenstände nach jedem Kontakt mit HCN mit Ammoniak gespült werden müssen. Für die Bereitstellung und Aufbereitung der dazu benötigten Mengen Ammoniak wäre eine technische Anlage nötigt gewesen, deren Grundfläche die Ausmaße eines halbes Fußballfeldes haben hätte müssen.
Wegen des niederen Taupunktes von HCN (25,7 Grad Celsius) wäre das unversiegelte Mauerwerk der bezeugten „Gaskammern" bereits nach der ersten Begasung mit kondensierter Blausäure vollgesogen gewesen. (Fachausdruck: Kondensation bzw. Kapillarkondensation), was ebenfalls ein Betreten des Raumes ohne Schutzanzug auf lange Zeit verhindert hätte!
Chemiker fanden im Mauerwerk der „Gaskammern", in denen angeblich Millionen Menschen „vergast" worden sein sollen, nur unbedeutende Mengen an Cyaniden (Cyanide sind Salze der Blausäure), möglicherweise als Folge der periodisch durchgeführten Raumentwesungen mit Zyklon-B, die zur Verhinderung von Fleckfieberepidemien sanitätspolizeilich vorgeschrieben waren. Im Mauerwerk der Sachentlausungskammern, in denen regelmäßig die Kleider der Häftlinge mit Zyklon-B entwest, sprich entlaust wurden, befand sich hingegen die bis zu zehntausendfache Menge an Cyaniden![9] (http://vho.org/VffG/2001/3/Faurisson254f.html#ftn2)
Das Entlausungsmittel Zyklon-B, bzw. die daraus emittierte Blausäure, ist für eine Massentötung von Menschen absolut ungeeignet! Demzufolge kann damit ein Massenmord, wie von Zeugen behauptet, nicht stattgefunden haben! Diese Erkenntnis wird der ethischen Verantwortung eines Wissenschafters im vollen Umfang gerecht!
Wenn tatsächlich Millionen Menschen mit Zyklon-B „vergast" worden wären, wie korrupte Historiker und verlogene Zeitzeugen behaupteten und immer noch behaupten, so hätte so eine kafkaeske Hinrichtungsmaschine die Ausmaße und die Komplexität einer industriellen Großanlage gehabt und Millionen Reichsmark gekostet. Betrieb und Instandhaltung hätten nicht nur Unsummen verschlungen, sondern auch Dutzende Spezialisten (Chemiker, Ärzte, Techniker) beschäftigt.
Den von den jüdischen Zeitzeugen geschilderten Effekt hätten die Nationalsozialisten allerdings mit einem einzigen Holzgasgenerator (für zivile Kraftfahrzeuge) um den Preis von nur wenigen Reichsmark erzielen können, von denen es im Dritten Reich ungefähr eine halbe Million gab. Generiertes Holzgas enthält bis zu 37% Kohlenmonoxid. CO ist eines der schwersten Atemgifte. Die Affinität des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin zu CO ist 350 Mal größer als zu Sauerstoff. 0,06% CO in der Atemluft bindet bereits die Hälfte des für den Sauerstofftransport reservierten Hämoglobins. Generatorgas ist wegen des hohen CO-Anteils ein absolut tödlicher Cocktail. Die Einleitung in einen Raum würde jede darinnen befindliche höhere Lebensform binnen weniger Minuten zum Verlöschen bringen!
Das farb- und geruchlose Kohlenmonoxid ist wegen seines niederen Siedepunktes von minus 191,5 Grad Celsius (deshalb keine Kapillarkondensation) und seiner chemischen Inertheit im prozeßspezifischen Temperaturbereich bequem zu desorbieren und somit aus einem Raum ohne größeren Aufwand zu entfernen. Liegt die Konzentration unter der Explosionsgrenze von 11 vol %, so würde tatsächlich ein einfacher Ventilator (Ventilatoren, wie sie von den Medien von Zeit zu Zeit den naiven Menschen als „Gaskammerentlüfter" gezeigt werden), oder bloßes Durchlüften bei offenen Fenstern und Türen, ausreichen, um in relativ kurzer Zeit den Raum ohne Atemschutzeinrichtung wieder betreten zu können.
Ein Massenmord mit Kohlenmonoxid aus einen primitiven Holzgasgenerator um nur wenige Reichsmark wäre vom technischen Standpunkt aus - im diametralen Gegensatz zu einem Massenmord mit Zyklon-B - geradezu ein Kinderspiel![10] (http://vho.org/VffG/2000/1/Froehlich57-61.html#ftn10)
Sollten das alles die Wissenschaftler und Techniker im Dritten Reich nicht gewußt haben? Wenn ja, wieso sollten sie sich dann in schier grenzenloser Naivität für Zyklon-B als Instrument für den „größten industriell betriebenen Massenmordes aller Zeiten" entschieden haben? Oder sind die vielen bahnbrechenden technischen Erfindungen der Deutschen in dem Jahrhundert, wie die Kernspaltung, die Begründung der Quantenphysik, die Fischer-Tropsch-Synthese, das Bergiusverfahren, das Haber-Bosch-Verfahren, die Synthese von künstlichem Gummi u.v.a., wofür es Nobelpreise förmlich regnete; des weiteren die technischen Entwicklungen während des Krieges in Zeiten größter Not: der Rakete V2, Vorläufer der Mondrakete, des ersten Raketenjägers ME 163, des ersten einsatzfähigen Düsenjägers ME 262, des U-Bootes der Reihe UXXI, Urvater aller modernen U-Boote, radiowellengesteuerter Bomben usw. - etwa gar das Resultat Schwarzer Magie?
Wer es tatsächlich fertig bringt, mit Zyklon-B, in der von Zeugen geschilderten, gerichtsnotorischen Weise, einen millionenfachen Massenmord zu begehen, der kann einfach den Naturgesetzen nicht unterworfen sein!
Zum Schluß sei noch erwähnt, daß Ärzte der Alliierten nach der Befreiung der deutschen Konzentrationslager nicht eine einzige Leiche vorgefunden hatten, die Spuren einer Blausäurevergiftung aufwies! Und daß in den Memoiren und Tagebüchern nicht eines führenden Staatsmannes oder Generals der Alliierten des Zweiten Weltkrieges sich ein Satz über die Ermordung von Menschen in „Gaskammern" findet. Weder bei Eisenhower, noch bei Churchill, noch bei de Gaulle.[11] (http://vho.org/VffG/2000/1/Froehlich57-61.html#ftn11)

Quelle: [url]http://vho.org/VffG/2000/1/Froehlich57-61.html

Wolke
07.02.07, 20:51
Wer bis heute die Nachkriegspropaganda glaubt, weil er sich nie mit dem KL-Thema kritisch beschäftigt hat, sollte vor Abgeben einer Meinungsäußerung erst auch die mittlerweile sehr zahlreichen Argumente der Holocau$t-Zweifler vollständig lesen.

Selbst die verbohrtesten Angehörigen der "Holocaust-Gläubigen-Gemeinde" werden nicht behaupten, daß die jüdische Bevölkerung in den KL´s komplett vernichtet worden wäre.
Es sollte daher keine ungewöhnliche Vorgehensweise von Historikern sein, die Anzahl der ums Leben gekommenen jüdischen und nichtjüdischen KL-Häftlinge, sowie deren Todesursache, zu untersuchen.

Daß ein solcher wissenschaftlicher Vorgang in angeblich demokratischen Staaten mit angeblicher Meinungsfreiheit und angeblicher Freiheit der Forschung durch strafrechtliche Verfolgung "geregelt" wird, wirft ein sehr ungünstiges Licht auf die herrschenden Verhältnisse in diesen Staatskonstrukten.

Wolke
07.02.07, 21:24
Am 24. August 1944 erfolgte einer der vielen Fliegerangriffe der US-Air Force, wobei auch Bomben auf das KL Buchenwald abgeworfen wurden.
Vermutlich galt der Luftangriff den nahe gelegenen Rüstungsbetrieben.
Ob die Bomben durch Ungenauigkeit oder Irrtum auf das KL fielen, kann vielleicht ein Archiv der US-Air Force beantworten, oder auch nicht.
Es sind eben nicht alle Toten der KL´s immer durch die angeblich so bösen Deutschen ermordet worden.
Im Zusammenhang mit dieser Tatsache konnte ich durch Google-Recherche folgende Geschichte betreffend dem Einzelschicksal des ehemaIigen Mitvorsitzenden der Reichstagsfraktion der SPD, Rudolf Breitscheid und seiner Frau, der Frauenrechtlerin Tony Breitscheid, geb. Drevermann zusammenstellen:

Rudolf Breitscheid wurde am 11. Februar 1941 durch die Vichy-Regierung an die Gestapo ausgeliefert. Nach 10 Monaten Haft und Verhören in einem Berliner Gefängnis wird Breitscheid mit seiner Frau in das KL Sachsenhausen überstellt, und später in das KL Buchenwald überstellt.
Ein Hochverratsverfahren wurde von den Nationalsozialisten wegen des prominenten Namens eingestellt.

Das Ehepaar Breitscheid wurde in einer Sonderbaracke für sogenannte prominente Häftlinge untergebracht.

Am 24. August 1944 fielen alliierte Fliegerbomben auf das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar, die vermutlich nahe gelegenen Rüstungsbetrieben galten.
Rudolf Breitscheid, und seine Frau, suchten Deckung in einem offenen Laufgraben, dem einzigen Schutz.
Dies nutzte jedoch nichts, beide wurden unter den Trümmern der brennenden Baracke begraben.
Der 69-jährige Rudolf Breitscheid, einer der führenden Köpfe der Sozialdemokratie der Weimarer Republik, starb, während seine Frau mit schweren Brandwunden überlebte.

Im "Völkischen Beobachter" wurde die Meldung verbreitet, er sei zusammen mit Ernst Thälmann bei einem Fliegerangriff (am 28. August) ums Leben gekommen.

Die Urne mit seiner Asche wurde im Januar 1945 auf dem Waldfriedhof Stahnsdorf bei Berlin (Südwestfriedhof der Berliner Stadtsynode, Abt. Lietzensee) begraben.

Ein Herr Löbe teilte der Witwe Tony Breitscheid am 4.März 1948 mit, daß er ihren von Emmy Förster überbrachten Brief erhalten hat, in dem sie ausführlich über ihr Schicksal nach dem Bombenangriff und nach der Befreiung berichtet.

Quelle: http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BreitscheidRudolf/index.html (http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BreitscheidRudolf/index.html)
Quelle: http://www.fes.de/archiv/_stichwort/breitscheid.htm (http://www.fes.de/archiv/_stichwort/breitscheid.htm)
Quelle:http://www.berlin.spd.de/servlet/PB/menu/1019166/index.html (http://www.berlin.spd.de/servlet/PB/menu/1019166/index.html)
Quelle: Wikipedia

pgz
07.02.07, 22:05
@K...

Zu den Tötungsverfahren: also ich kann hier im Thread kein einzigen stichhaltigen Nachweis finden, dass die Massenvernichtung der Juden durch Zyklon B und andere Verfahren nicht stattgefunden hat bzw. nicht funktioniert hat. Vielmehr stoße ich hier auf solche Pseudo-Wissenschaftler wie Leuchter, Zündel und andere, die mehrfach und ausführlich widerlegt wurden…

Du leidest also nicht nur an der Konjunktivitis sondern auch an der Behaupteritis mit dem Symptom der Nichtbeweiseritis. Im Übrigen bezweifle ich, daß du bereits 2300 Beiträge in dieser kurzen Zeit durchgearbeitet haben kannst. Da ich einige Beiträge geschrieben habe, wo die Gaskammergeschichten ad absurdum geführt sind, kannst du sicher dagegen fundiert Stellung beziehen. Aber bitte nicht nur mit Allgemeinplätzen sondern gezielt. Du maßt dir zwar an, das Wort "wissenschaftlich" in den Mund zu nehmen, aber bisher klang alles von dir noch nicht mal nach pseudo sondern nur nach hohl.

Andere Juden haben es hier auch schon auf diese Art und Weise versucht und haben sich dann erfolglos aus dem Staub gemacht. Etwas rabulisieren reicht hier nicht aus. Du hast es hier nicht mit in der ersten Reihe dösenden Fernsehdumpfbacken zu tun.

Fritz Brand
07.02.07, 22:54
Ich muss es nochmal klarstellen, laut Elie Wiesel haben er und sein Vater sich evakuieren lassen weil sie fürchteten dass die Deutschen alle im Lager verbleibebenden Juden töten würden (nicht aus Angst vor den Russen). Was sie nicht taten wie Wiesel bemerkt und wie allgemein anerkannt wird.

Stellt sich natürlich die Frage warum man die 5-6000 Kranken nicht noch schnell "sonderbehandelt" hat.

Aus Krematorium (oder an anderen Stellen u.a. Verbrennungsgrube) Gaskammer zu machen und dass durch das ganze Buch hindurch ist nicht einfach ein Übersetzungsfehler, sondern einfach Verfälschung. Da kommen auch so amüsante Formulierungen wie dass Wiesel schon beim Betreten von Buchenwald den Schornstein der Gaskammer rauchen sah, oder dass er nicht stundenlang in der Gaskammer verbrennen möchte.
La nuit wurde von Wiesel übrigens ende der 40ger oder Anfang der 50er geschrieben. Da Wiesel damals noch ein junger Mann war bezweifel ich dass er aufgrund von Senilität oder der "langen" (5 Jahre?) Zeit nichts mehr von Gaskammern wusste. Man sollte doch meinen soetwas würde man nicht vergessen, nicht wahr?

Aber man findet natürlich immer einen Ausweg um auf seiner Meinung beharren zu können. Wahrscheinlich war er traumatisiert und hat die Erinnerung nur verdrängt. Erst jahrzehnte später war er wieder in der Lage sich zu erinnern.

Horagalles
08.02.07, 11:45
Ich muss es nochmal klarstellen, laut Elie Wiesel haben er und sein Vater sich evakuieren lassen weil sie fürchteten dass die Deutschen alle im Lager verbleibebenden Juden töten würden (nicht aus Angst vor den Russen). Was sie nicht taten wie Wiesel bemerkt und wie allgemein anerkannt wird.....Das ist allerdings eine Behauptung von Elie Wiesel, die von diesem im nachhinein von ihm gemacht worden ist. Die wirklichen Beweggruende werden wir wohl nicht ermitteln koennen.

Wolke
08.02.07, 17:06
http://img.photobucket.com/albums/v637/merlin61/Personen/BefreitedesKL-Auschwitzam27.jpg
Foto mit dieser Bildzuordnung:
"eine Aufnahme der Roten Armee am Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, 27. Januar 1945."
gefunden bei: http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=296829&showpage=lastpage#pid3265469

Wolke
08.02.07, 17:09
Norman Finkelstein (Quelle: http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=296829&showpage=lastpage#pid3265469)
nennt den Holocaust einen erpresserischen Schwindel, den jüdische Organisationen gezielt einsetzen,
um immer weitere Entschädigungszahlungen zu fordern, sowie um Immunität gegenüber jeglicher Kritik zu erlangen.
Das derzeitige Verhalten Israels zeigt recht deutlich, wie sehr sich das auserwählte Volk über jegliche Kritik erhaben fühlt.
Jeder andere Staat in Nahost, der nach Massenvernichtungswaffen greift, zahllose UN-Resolutionen willkürlich mißachtet,
widerrechtlich Land besetzt, die dort ansässige Zivilbevölkerung vertreibt und brutal unterdrückt, wäre von den USA längst in die Steinzeit zurückgebombt worden.

Finkelstein wörtlich:
"Der Holocaust ist eine unersetzliche ideologische Waffe. Durch den Einsatz dieser Waffe ist einer der gefürchtetsten Staaten der Welt,
in dem die Menschenrechte der nichtjüdischen Bevölkerung auf grauenvolle Weise mißachtet werden, zu einem ‘Staat der Opfer’ geworden.
Die einflußreichste ‘ethnische Gruppe’ in den USA hat ebenfalls den Status von Opfern erlangt. [...] Diese vermeintliche Opferrolle
wirft erhebliche Dividenden ab - insbesondere aber Immunität gegenüber Kritik, wie gerechtfertigt diese Kritik auch sein mag."

Finkelstein, ein Sohn jüdisch-polnischer Einwanderer, die das KZ Treblinka überlebt haben, schließt sein Buch mit folgender Feststellung:

"Die Herausforderung unserer Zeit ist es, den Holocaust zu einem Thema zu machen, das sachlich erörtert werden kann.
Nur so können wir aus der Geschichte lernen."

Es bleibt zu hoffen, daß auch hierzulande ein intellektuell redlicher und sachlicher Diskurs zum Thema Holocaust in nicht
allzu ferner Zukunft möglich sein wird. Die Deutschen hätten recht wenig aus ihrer Geschichte gelernt, wenn sie die Erörterung
eines so brisanten und allseits präsenten Themas radikalen und ideologisch befangenen Gruppierungen überließen.

Wolke
08.02.07, 17:20
Hier seht Ihr, was der oben angeführte Ellie Wiesel für ein großartiger Mensch ist:
"Jeder Jude sollte in seinem Herzen einen Platz für Hass freihalten.
Für einen gesunden, kräftigen Hass gegen alles, was das Deutsche verkörpert und was im Deutschen fortlebt"
Quelle: Ellie Wiesel, Legends of our Time, Avon Books, New York 1968

Hass ist wohl eine der stärksten menschlichen Emotionen, wenn auch nicht zu den edelsten Eigenschaften des Menschen zu zählen.
Ob jemand, der solchen starken Emotionen ausgesetzt ist, sachlich objektive Zeugenaussagen machen kann, ist sehr fragwürdig.

Fritz Brand
08.02.07, 17:33
Das ist allerdings eine Behauptung von Elie Wiesel, die von diesem im nachhinein von ihm gemacht worden ist. Die wirklichen Beweggruende werden wir wohl nicht ermitteln koennen.

Dies ist richtig. Dennoch ist diese Behauptung plausibel. Es ist leicht vorstellbar welche Gerüchte unter den Gefangenen die Runde gemacht haben. Viele "Fakten" zum Holocaust welche Revisionisten "leugnen" mögen nichteinmal Lügen gewesen sein, sondern lediglich Gerüchte, welche dann als Fakten ausgegeben wurden. Z.B. die mysteriöse Genickschußanlage in Buchenwald, von der niemand weiß wor sie gelegen haben soll.

Pervitinist
08.02.07, 19:05
Zum KZ-Geld: Die Nazis waren (wie auch etwa die Russen) gut darin, potemkinsche Dörfer (Paradebeispiel: Theresienstadt) zu bauen. Aber was sagt das Vorhandensein dieses Geldes denn wirklich aus? Vielleicht bekamen bestimmte Insassen Geld, vielleicht kostete eine Tasse Kaffee 2 Th.kr. und ein Bordellbesuch 2 Mark – die Frage ist doch, ob die Häftlinge diese Angebote wirklich nutzen konnten bzw. diese Angebote wirklich vorhanden waren – zumal in späteren Kriegsjahren, wo ja nach Papa Haussers eigener Aussage „überall Material, Rohstoffe, Nahrung für den Kriegseinsatz zusammengerafft“ wurden.

Deine vielen "Vielleichts" könntest Du Dir sparen, wenn Du einmal Deine Guido-Knopp-Nachbet-Automatik abschalten und Dich selbständig informieren würdest: zunächst sinnvollerweise im Internet (z.B. hier (http://www.vho.org/VffG/2002/1/White35-37.html)), aber wenn Du es wirklich wissen willst, dann in den dort zitierten Publikationen, z.B.:


Campbell, Lance K., Dachau concentration camp scrip, Margate, Florida: American Israel Numismatic Association, 1992.

Numismatic Scrapbook Magazine, 1965, 1996, "POW Money and Medals" von Slabaugh, R. Arlie.

Pick, Albert. Das Lagergeld der Konzentrations- und D.P.-Lager: 1933-1945, Munich, Battenberg Publishers, 1976.

Sem, Julius, Standard Catalog of World Paper Money, 1977 (Scheine aus Theresienstadt).

Stahl, Zvi, Jewish Ghettos and Concentration Camps' Money, 1933-1945, London: D. Richman Books, 1990.


Daß die Arbeiter in den Lagern zum Teil tatsächlich besser versorgt waren als Teile der Zivilbevölkerung erklärt sich schlicht daraus, daß die dort geleisteten Arbeiten (z.B. Kohlehydrierung zur Kraftstoffgewinnung) kriegswichtig waren. Hier ein Blick auf den Industriekomplex Auschwitz III (Monowitz/Buna):

http://www.auschwitz.org.pl/images/760px/Buna.jpg

Auschwitz diente, wie aus der gesamten Infrastruktur und dem zu deren Aufbau getriebenen Aufwand hervorgeht, weder einer angeblichen "Vernichtung durch Arbeit", noch der bloßen Internierung mit Beschäftigungstherapie, noch der Aufbewahrung der Häftlinge bis zu ihrer "Vergasung". Vielmehr umfaßte der Lagerkomplex in der Hauptsache moderne Industrieanlagen, zu deren Funktionieren gesunde, arbeitsfähige entsprechend motivierte Arbeitskräfte erforderlich waren. Der Erhaltung der Motivation dienten Einrichtungen wie Schwimmbad, Fußballplatz, Bordell, Theater, Postamt, Läden etc. Zyklon-B diente als Entlausungsmittel neben vielen anderen hygienischen und medizinischen Maßnahmen (für die die angeblich so "teuflischen" Lagerärzte zuständig waren) der Erhaltung der Gesundheit.

Das Lagergeld ist somit nur ein Teilchen in diesem großen historischen Puzzle, an dem noch vieles zu erforschen wäre, was jedoch aus den bekannten Gründen heute kaum möglich ist. Als Teilchen eines sich abzeichnenden Gesamtbildes zeigt die Existenz dieses Geldes aber, daß das Bild, das den meisten Menschen von den deutschen Konzentrationslagern vermittelt wird, verzerrt und inadäquat ist und mit der Realität offenbar nicht viel zu tun hat.

Inwieweit kann das Vorhandensein dieses Geld – welches möglicherweise arbeitende Insassen bekamen – die Tatsache der Massenvernichtung der Juden durch etwa Vergasung oder Erschießung widerlegen?

Widerlegt wird dadurch die Auffassung, Auschwitz sei ein "Vernichtungslager" gewesen. Was die Gaskammern angeht: diese wurden völlig unabhängig von solchen Details mit forensischen Mitteln widerlegt, gegen die auch keine noch so einfallsreiche und blumige Zeugenaussage ankommt. Aber selbst wenn sie sich nicht längst widerlegt wären, so gäbe es dennoch keinen einzigen stichhaltigen Beweis dafür, daß es sie jemals gab oder daß ein solches "Menschheitsverbrechen" in den deutschen KLs begangen wurde. Abgesehen von den immer wieder herangezogenen "Zeugenaussagen", bei denen es sich, wo sie nicht komplett fiktiv und fantastisch sind (man denke an die physiologisch unmögliche Variante der Dieseltötung, die Schilderung blau anlaufender Zyanidleichen etc.), um vage Andeutungen oder Berichte aus dritter Hand handelt, sprechen alle halbwegs gesicherten Fakten und vorhandenen Sachbeweise gegen die Vergasungsthese.

(Nochmals) zum Film: Die Amerikaner wussten von ähnlichen Anlagen etwa in Auschwitz, stießen auch in Dachau auf solch eine Anlage und wollten ihre Funktionsweise sehen. Was ist daran unlogisch?

"Stießen auf" ist etwas kurios formuliert, wenn man bedenkt, daß die Befreier diese "Anlage" selbst gebaut haben bzw. von den Deutschen, die das US-Massaker an der Dachauer Wachmannschaft überlebten, bauen ließen. Siehe hier:

Im KZ Dachau bestand aus der Zeit vor 1945 ein Krematorium, eine Gaskammer existierte nicht. Die amerikanischen CIC-Agenten Howard und Strauß unternahmen den Versuch, den Vorraum des Krematoriums als Gaskammer herzurichten. Als Major Duncan davon erfuhr, weigerte er sich, dafür die Erlaubnis der Bereitstellung von Arbeitskräften zu geben. Es brachten dann in der Hauptsache Polen, die vorher angeblich schon im KZ gewesen waren, Türen und Fensterläden im Vorraum des Krematoriums an. Sie gehörten einer Sondergruppe unter DDDr. Dortheimer an, der als Dolmetscher und Protokollführer beim CIC tätig war.

Die Polen behaupteten, daß in Dachau vergast worden sei und das Gas unterirdisch durch die Kanalisation in den Krematoriumsvorraum eingelassen wurde. Das war aber dann nicht aufrechtzuerhalten, weil das Wachhaus an dasselbe Kanalisationsnetz angeschlossen und kein Zwischenschieber eingebaut worden war. Nun versuchten die Arbeiter der Sondergruppe DDDr. Dortheimer, bei der Renovierung des Krematoriums Duschen in Form von Brausen an der Decke anzubringen, um auf diese Weise eine Vergasungsanlage vorzutäuschen. Die Brausen waren aber nur in die Decke hineingesteckt, ohne jegliche Zuleitung. Nach vier Wochen wurden diese Brausen dann auf Befehl des amerikanischen Lagerkommandanten Major Duncan wieder entfernt.

Damit ist der letzte Schleier der Dachauer Gaskammerlüge gefallen. Die amerikanischen CIC-Agenten Howard und Strauß haben mit Hilfe der Sondergruppe Dortheimer einen Betrugsversuch unternommen, der nahezu drei Jahrzehnte die Gemüter in der ganzen Welt bewegte und der von vielen heute noch als bare Münze genommen wird."
http://vho.org/D/ffh/Zeuge18.html

(Nochmals) zu Marc Klein und den Schwimmbecken: (und dem Hörensagen): also ich kann nirgends in dem Bericht lesen, dass Marc Klein schreibt: „Ich habe im Becken gebadet und Wasserball gespielt.“

Kleiner Tip: Such mal in Goethes Faust I die Stelle wo steht "Ich habe mit Gretchen geschlafen". Aus Kleins Schilderung geht eindeutig hervor, daß die Häftlinge in diesem Schwimmbad gebadet haben, egal ob er nun selbst Lust und Gelegenheit dazu hatte oder nicht (vielleicht konnte er gar nicht schwimmen?). Vielleicht war er auch zu beschäftigt mit regulären Lagerschwätzchen und dem Austausch der neuesten Lagergerüchte.

Aber eine Frage zu dem Text bzw. euren Umgang mit ihn: Seine Aussagen zum Schwimmbecken, sanitären Einrichtungen etc. und (nach eigenem Bekunden nur) zu Auschwitz I allgemein nehmt ihr ja offenbar für bare Münze, Aussagen, die er von anderen Häftlingen zu Vergasungen, Erschießungen etc. gehört hat, natürlich nicht bzw. ihr lasst sie – zwecks Hörensagen – nicht gelten. Klein jedoch ist von der Wahrheit dieser Aussagen überzeugt, macht sie zu seinen eigenen Aussagen und wird so – indem er diese Meinung vertritt – für euch zum Lügner, den ihr jedoch die Aussagen über Schwimmbecken, sanitären Einrichtungen etc. vorbehaltlos abnehmt. Oder anders ausgedrückt: Die Kompetenz, über die Zustände in Auschwitz I zu urteilen, steht ihr Klein zu, die Kompetenz jedoch, über den Wahrheitsgehalt der Aussagen anderer Häftlinge zu Vergasungen, Erschießungen etc. zu urteilen, sprecht ihr ihm ab.
Also ich kann mich irren, aber irgendwie scheint mir das nicht der (wissenschaftlich) korrekte Umgang mit einem Text bzw. mit einer Quelle zu sein…

Da irrst Du Dich meiner Meinung nach tatsächlich (lasse mich aber durch gute Argumente gerne vom Gegenteil überzeugen). Klein kann als relativ verläßlich gelten, was das angeht, was er selbst gesehen und unmittelbar bezeugt hat, einschließlich dessen, was er darüber berichtet, was ihm andere Berichtet haben. Daraus, daß sein Bericht darüber, daß ihm eine Person X etwas über den Sachverhalt Y erzählt hat, glaubwürdig ist, folgt jedoch nicht, daß der Sachverhalt Y wahr ist. Glaubwürdig ist nur der Sachverhalt Z "X hat Klein von Y berichtet". Über die Wahrheit oder auch nur Wahrscheinlichkeit von Y ist damit noch nichts gesagt.

Auch dann, wenn Klein (was der Fall ist) selbst daran geglaubt hat, daß das, was ihm von (in keinem einzigen Fall namentlich identifizierbaren) Quellen, meist von wiederum anderen (fiktiven?) Quellen berichtet wurde, wahr ist und wir Klein für glaubwürdig halten, folgt daraus nicht, daß wir die Dinge, die Klein geglaubt hat, ebenfalls glauben sollten oder daß es auch nur rational wäre, sie zu glauben. Im Gegenteil: Es ist gerade ein Kriterium der Glaubwürdigkeit Kleins als Zeuge, daß er Selbsterlebtes von aus dritter Hand Gehörtem unterscheidbar macht und uns damit ermöglicht, selbst gegenüber dem, was er ohne es zu sehen (und womöglich fälschlicherweise) geglaubt hat, skeptisch zu bleiben. Eine solche Skepsis ist die einzig wissenschaftlich gerechtfertigte Haltung gegenüber einem Bericht unklarer Herkunft ("vom Hörensagen"), für dessen Wahrheit weder der Zeuge noch wir selbst irgendwelche klaren Indizien haben.

Das Faszinierende am "Holocaust" ist, daß es ganz abgesehen von der materiellen Beweislage komischerweise keinen einzigen mindestens halbwegs glaubwürdigen Zeugen gibt, dessen Bericht sich beim genaueren Hinsehen nicht ebenfalls - wie der Bericht Kleins - als Nacherzählung eines aus unklaren Quellen stammenden Lagergerüchts ist. D.h. sämtliche "Holocaust-Zeugen" sind entweder offensichtliche Lügner (z.B. die "Sonderkommando"-Häftlinge mit ihren grotesk widersprüchlichen Angaben über den angeblichen "Vergasungs"-Vorgang), oder sie bezeugen etwas ganz anderes als den "Holocaust", nämlich daß "Holocaust"-Gerüchte im Umlauf waren.

Aus wahrscheinlich gezielt und planmäßig verbreiteten Gerüchten, selbst wenn sie von Tausenden nacherzählt werden, wird aber niemals ein stichhaltiger Beweis. Insofern stünde die Holocaust-Geschichte mangels glaubhafter Dokumenten- oder Sachbeweise auf den tönernen Füßen einer umso zweifelhafteren Kollektion von "Zeugenaussagen", die im Grunde gar keine sind.

Insofern ist Deine Meinung, man müsse doch, wenn man Klein für glaubwürdig hält, auch die Gerüchte für wahr halten, von denen er glaubwürdigerweise berichtet, er habe sie im Lager gehört, tatsächlich unwissenschaftlich und verrät einen für den heutigen systemkonformen BRD-Bürger nicht nur in der "Causa Auschwitz", sondern ganz allgemein typischen Mangel an kritischem Urteilsvermögen.

Zudem ist es falsch, dass während des Nürnberger Prozesses festgestellt wurde, aus Leichen von Juden wäre Seife gemacht worden. Es wurden seitens der sowjetischen Ankläger lediglich Zeugenaussagen und ein angeblich echtes Rezept zur Produktion von Seife aus menschlichen Fettresten vorgelegt und behauptet, im Anatomischen Institut der Medizinischen Akademie in Danzig sei aus Leichen von KZ-Häftlingen Seife hergestellt worden. Das es sich hierbei um Juden gehandelt haben könnte wurde in keiner Weise behauptet. Zudem kam der alliierte Gerichtshof weder bei den Verhandlungen noch im Urteil auf die russische Behauptung zurück – hier wurde also in keiner Weise „amtlich“ festgestellt, dass die Nazis aus Leichen von Juden Seife gemacht hätten.

Das Thema Seife eignet sich bis heute hervorragend, den moralischen Apparat kleingläubiger Holocaust-Jünger einzuseifen, damit der Betroffenheitsmechanismus wieder flutscht "wie geschmiert" und die moralischen Tributzahlungen weiterhin ungehemmt an den verlogenen Terrorstaat Israel fließen. Daß die Geschichte in dem Nürnberger Schauprozeß Teil der Anklage war, ist absolut hinreichend dafür, sie als symptomatisch für die Seriosität dieses Prozesses insgesamt zu betrachten. Die emotionale Wirkung des Themas Seife ist auch nach wie vor ungebrochen:

"Professor Spanner" erlangte in Polen landesweite Publizität durch die gleichnamige Kurzgeschichte der populären Schriftstellerin Zofia Nałkowska in dem schmalen Bändchen Medaliony, das von 1946 bis 1999 Pflichtlektüre an allen polnischen Schulen war (seitdem fakultativ) und zum Stoff der Abschlussprüfungen gehörte. Es dürfte kaum einen erwachsenen Polen geben, der--wie der zu Beginn erwähnte Publizist aus Warschau--nicht davon überzeugt wäre, dass die Deutschen in Danzig unter Professor Spanner Versuche "zur industriellen Produktion von Seife aus menschlichem Fett" gemacht hätten, wie der sowjetische Ankläger unter Berufung auf die oben erwähnten Kommissionsberichte im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher formulierte.

Wie schon erwähnt, ging die Seifenlegende auch in das Urteil von Nürnberg ein--eine Tatsache, auf die sich "Überzeugte" und "Revisionisten" gleichermaßen gern berufen und die die "Anti-Revisionisten" herunter spielen möchten. Aber auch sie halten unter Berufung auf die im Nürnberger Prozess von sowjetischer Seite vorgelegten Dokumente die Herstellung von Seife aus Menschenfett in Danzig durchaus für wahrscheinlich bis erwiesen, wenngleich sie deutlich machen, dass sie Juden als "Rohmaterial" sowie eine industriell betriebene Produktion ausschließen.
http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/dachau/legends/NeanderSoapOral049.htm

Da fühlt man sich als Pole auf geraubtem deutschem Boden doch gleich viel besser in seiner nicht immer tensidreinen Haut wenn man weiß, daß Städte wie Danzig, Breslau, Stettin, deren Bevölkerung von einem von Juden aufgehetzten slawischen Mob restlos vertrieben oder ermordet wurde, damit doch nur vom Volk der Menschenverseifer befreit wurden.

Die eigenen Verbrechen der Alliierten und ihrer Handlanger erhalten mit solchen Geschichten einen moralischen Heiligenschein, während die Millionen vertriebenen, vergewaltigten und barbarisch abgeschlachteten deutschen Zivilisten zu Angehörigen eines "Tätervolks" umgedeutet werden, das es ja "nicht anders verdient hat". Und wer sollte die Stimme dieses Volkes hören, wenn nach der bedingungslosen Kapitulation die Feindpropaganda von einst zum festen Bestandteil der Staatsräson des unterworfenen Volkes wird?

So ist die Seifen-Legende ein weiteres Beispiel dafür, wie die als "Holocaust" bekannte Sammlung propagandistischer Fiktionen der Vertuschung und Legitimierung realer Verbrechen dient. Der wahre Holocaust des zweiten Weltkriegs war die planmäßige Dezimierung der deutschen Zivilbevölkerung im alliierten Bombenterror und die Vertreibung und Ermordung der Deutschen im Osten.

Man vergleiche hierzu einmal einen Text Ilja Ehrenburgs, der ab Juli 1942 den Soldaten der Roten Armee als Verhaltensleitfaden gegenüber Deutschen diente (wobei nicht zwischen Zivilisten und Soldaten unterschieden wird):

Wir wissen alles. Wir erinnern uns an alles. Wir haben verstanden: Die Deutschen sind keine Menschen. Von nun an ist das Wort „Deutscher“ für uns wie ein entsetzlicher Fluch. Von jetzt an lässt das Wort „Deutscher“ das Gewehr von allein losgehen. Wir werden nichts sagen. Wir werden uns nicht empören. Wir werden töten. Wenn du nicht pro Tag wenigstens einen Deutschen getötet hast, war es ein verlorener Tag. ... Wenn du den Deutschen nicht tötest, tötet er dich. Er nimmt deine Nächsten und quält sie in seinem verfluchten Deutschland. ... Wenn du den Deutschen leben lässt, hängt er den russischen Mann auf und schändet die russische Frau. Wenn du einen Deutschen getötet hast, töte einen zweiten – nichts stimmt uns froher als deutsche Leichen. Zähle nicht die Tage. Zähle nicht die Werste. Zähle nur eins: die von dir getöteten Deutschen. Töte den Deutschen! bittet dich die alte Mutter. Töte den Deutschen! fleht dich das Kind an. Töte den Deutschen! schreit die Heimaterde. Ziel nicht vorbei. Triff nicht daneben. Töte![/COLOR]
http://de.wikipedia.org/wiki/Ilja_Grigorjewitsch_Ehrenburg

Die Legitimation solcher Hetzaufrufe bestand schon damals in Greuelpropaganda von der Art der späteren Holocaust-Geschichten:

Sklavenhalter, sie wollen unser Volk in Sklaven verwandeln. Sie verschleppen die Russen in ihr Land, verspotten sie, bringen sie mit Hunger um den Verstand, bringen sie dahin, Gras und Würmer zu essen, und dann philosophiert der widerwärtige Deutsche mit seiner stinkenden Zigarre: „Sind das vielleicht Menschen?“

Am Rande bemerkt: Mit "unser Volk" meint der Jude Ehrenburg "natürlich" das russische. In seiner 1942 längst real existierenden bolschewistischen Sklaverei hat sich dieses Volk dann als williger Vollstrecker der jüdischen Mordpropaganda erwiesen.

Man sieht: schon damals spielte diese Geschichte keine große Rolle, man hatte viel stichhaltige Beweise, um die Angeklagten hinter Gittern zu bringen bzw. zum Tode zu verurteilen.

Eine sehr schwammige Aussage. Kannst Du den Namen eines Angeklagten der Nürnberger Prozesse nennen, der für "Judenvergasungen" (oder Verseifungen?) verurteilt wurde? Und welche "stichhaltigen Beweise" sollen das gewesen sein?

Fakt ist: Der "Holocaust" spielte in Nürnberg keine Rolle - und das nicht nur deshalb, weil sich die entsprechende mythisch-legendäre Erzählung noch nicht zur heute für "offenkundig" erklärten Version verdichtet hatte und der Titel "Holocaust" noch nicht erfunden war. Die Angeklagten wurden für andere Absurditäten verurteilt, etwa den extra dafür erfundenen Straftatbestand der "Planung eines Angriffskriegs" (nach dem u.a. auch die Bush-Regierung oder die Verantwortlichen des israelischen Angriffs auf den Libanon durch death by haniging zu richten wären).

Warum einmal behauptet wird, die Nazis hätten die Seifengeschichte in Umlauf gebracht, Jahre später „jedoch“, es wäre die Folge einer Fehlinterpretation gewesen? Ich glaube so etwas nennt man den Lauf der Forschung – neue Beweise kommen hinzu, alte werden verworfen, man interpretiert Ereignisse neu etc. pp. …
Aber – auch wenn ich mich abermals wiederhole - wie gesagt: diese ganzen Gruselgeschichten spielen keinerlei Rolle. Man hat gänzlich andere, stichhaltige Beweise für den Holocaust.

Und welche Beweise wären das? Mir ist keiner Bekannt. Deine Unterscheidung zwischen "Gruselgeschichten" und "Holocaust" geht nicht auf. Denn der ganze "Holocaust" ist nichts anderes als die Summe all jener "Gruselgeschichten".

Gut, dann hat es halt keine Blutfontänen in Baba-Yar gegeben – das Massaker an über 30.000 Juden ist aber stichhaltig belegt.

Da hätten wir z.B. eine solche Gruselgeschichte. Welche Belege gibt es Deiner Meinung nach dafür und inwiefern hältst Du sie für "stichhaltig"?

Selbst wenn man seine Aussagen beiseite lässt, finden sich noch immer genug Zeugenaussagen und Beweise, die die Gräuel der Nazis an den Juden stichhaltig belegen.

Welche genau? Was belegen sie? Inwiefern "stichhaltig"?

Zu den Tötungsverfahren: also ich kann hier im Thread kein einzigen stichhaltigen Nachweis finden, dass die Massenvernichtung der Juden durch Zyklon B und andere Verfahren nicht stattgefunden hat bzw. nicht funktioniert hat. Vielmehr stoße ich hier auf solche Pseudo-Wissenschaftler wie Leuchter, Zündel und andere, die mehrfach und ausführlich widerlegt wurden…

Wenn Du unter einer "ausführlichen Widerlegung" verstehst, daß die Publikationen der genannten Autoren, noch bevor eine Diskussion über sie überhaupt stattfinden konnte, zensiert und eingestampft wurden, daß die Betreffenden dann wegen "Gedankenverbrechen" ins Exil gedrängt und ins Gefängnis geworfen wurden (wo sie noch heute sitzen) und daß dann einem ausgewählten Kreis von "Historikern" (besser gesagt Lobbyisten mit Professorentiteln wie Lipstadt, Van Pelt et al.) der Auftrag erteilt wurde, doch bitte eine "Widerlegung" zu schreiben (deren Ergebnis von vorneherein feststand), dann kann ich Dich zu Deinem Verständnis wissenschaftlicher Redlichkeit und kritischen Denkens nur beglückwünschen. :thumbup

In einem Punkt hat die Orthodoxie allerdings wirklich Recht: Deutsche haben tatsächlich Gaskammern gebaut. (Allerdings nicht zwischen 1939 und 45):

Die NZ (Nr. 39 vom 30. September 1966) meldet:

"Etwa hundert junge Deutsche der sogenannten 'Aktion Sühnezeichen' sind derzeit mit Bauarbeiten in den früheren KZ Auschwitz, Chelmno, Majdanek, Stutthof und Rogoznica beschäftigt. Sie errichten dort u. a. Gaskammern. Der Leiter der Gruppe deutscher jugendlicher, die in Auschwitz Gaskammern baut, erklärte zur Begründung dieser Tätigkeit, die früheren Gaskammern seien deutscherseits gesprengt worden, um die Spuren zu verwischen. Er und seine Leute errichteten nun Gaskammern, damit die Besucher sie sehen und das Funktionieren dieser Todesfabrik kennenlernen können."
http://www.fpp.co.uk/Auschwitz/Dachau/NZ300966.html

Eine "Todesfabrik" Made in Germany, errichtet 1966 von Deutschen auf ethnisch gesäubertem, ehemals deutschem Gebiet zu dem Zweck, dem deutschen Volk in den Augen der Welt den Stempel ewiger Schuld aufzudrücken - basierend auf den Kriegslügen der Feinde. Der Gedanke daran muß jedem patriotisch gesinnten Polen ein geistiger Orgasmus sein, während so mancher Holocaust-"Überlebende" in Israel sich ein Schmunzeln nicht ganz verkneifen wird.

K...
09.02.07, 14:25
Der Grund, warum in den Entlausungskammern (bzw. im Mauerwerk) eine viel höhere Konzentration von Cyanid-Verbindungen gefunden wurde, ist ganz einfach folgender: Für Menschen (bzw. für Warmblüter allgemein) ist Blausäure erheblich giftiger als für Läuse (bzw. Insekten allgemein). Während so die zu entlausende Kleidung wesentlich länger und in einer höheren Konzentration dem Gas ausgesetzt werden musste, reichte bei den Menschen eine wesentlich geringe Zeitdauer und Konzentration. Anders ausgedrückt: bereits 300 ppm über einen Zeitraum von 15 Minuten reichen aus, um Menschen zu töten. Um jedoch Insekten bzw. Läuse abzutöten, ist eine Konzentration von 16.000 ppm und eine Anwendungsdauer von bis zu 72 Stunden notwendig.
Die Wände der Hinrichtungskammern waren folglich erheblich kürzer dem Blausäuregas ausgesetzt als die Wände der Entlausungskammern. Zudem waren die Wände der Hinrichtungskammern 45 Jahre lang verschiedensten Witterungseinflüssen ausgesetzt, die Wände der Entlausungskammern jedoch nicht. Aus all dem ergeben sich die – im Gegensatz zu den Entlausungskammern - geringeren Spuren von Rückstanden in den Ruinen der Hinrichtungskammern.

Zu Beweisen, die die Existenz der Gaskammern und deren Verwendung zur Ermordung der Juden belegen und aufzeigen – hierfür erscheint mir u.a. Pressacs Werk Die Krematorien von Auschwitz geeignet, in dem er verschiedene Auftragserteilungen, Materialanfragen, Eintragsformulare für geleistete Arbeitszeit, technische Instruktionen, Rechnungen und Fertigstellungsberichte aufführt und analysiert und so aufweisen kann, dass die Gaskammern zur Ermordung der Juden vorgesehen waren, und Bemühungen der Verfasser all dieser Dokumente, einen anderen Eindruck bzw. einen anderen Verwendungszweck der Kammern anzugeben bzw. vorzutäuschen, nicht als Verschleierungstaktik war, die zudem zu diversen Unstimmigkeiten und Widersprüchlichkeiten führten.
Anbei dazu einige Beispiele:

- Eine Bestandsaufnahme der Apparaturen u.ä., die in Krematorium 3 installiert waren, registrierte den notwendigen Einbau einer Gastür und vierzehn Duschen. Diese Gegenstände passen überhaupt nicht zusammen. Eine gasdichte Tür war nur in einer Gaskammer zu gebrauchen. Wozu hätte man in einem Duschraum eine gasdichte Tür benötigt?
- Auf den Inventurzeichnungen sind die Wasserleitungen nicht an die Duschen angeschlossen, was der Fall gewesen wäre, hätte es sich um authentische Duschen gehandelt.
- SS-Sturmbannführer Bischoff, Leiter der baupolizeilichen Aufsichtsbehörde im Lager, erstattete einem Berliner SS-Offizier am 29. Januar 1943 brieflich Meldung über den Fortgang der Arbeit an Krematorium 2. In dem Schreiben bezog er sich auf einen Vergasungskeller.
- Am 13. Februar 1943 orderte die Zentralbauleitung von Auschwitz zwölf gasdichte Türen für die Krematorien 4 und 5. Den Akten im Auschwitz-Museum gemäss war die Produktion der Türen am 25. Februar beendet. Dem Arbeitsbericht der zivilen Zulieferfirma lässt sich entnehmen, dass am 28. Februar gasdichte Fenster eingepasst wurden. [18] Ein Report derselben Firma über die Arbeit an Krematorium 4 vom 2. März 1943 enthält den eintrag "Fussboden betonieren in Gaskammer" [sic!]. Alle Informationen - also Auftragserteilung und Stundenabrechnungsblätter - zusammen betrachtet ergeb, dass am 2. März 1943 die Zivilarbeiter einer deutschen Firma einen Raum in Krematorium 4 offiziell zur "Gaskammer" erklärten. Dieses muss ihnen vollkommen einleuchtend erschienen sein, weil sie zwei Tage zuvor in demselben Raum "gasdichte Fenster" eingesetzt hatten.
- Am 26. Februar 1943 ersuchte die Bauleitung eine der am Bau derGaskammern beteiligten Firmen um die sofortige Zusendung von "zehn Gasprüfern". Mittels dieser sollte die Leistungsfähigkeit des Ventilationssystems in der Gaskammer überprüft werden.
- Ein vom 31. März 1943 datierter und von SS-Sturmbannführer Bischoff unterzeichneter Brief bezog sich unter anderem auf eine am 6. März erteilten Auftrag bezüglich einer "gas[dichten] Tür" für Krematorium 2. Sie sollte mit einer Gummiabdichtung sowie einem Guckloch ausgestattet werden. Wofür enötigte man in einer Leichen- oder Desinfektionskammer ein Guckloch? Sicherlich nicht, um Leichen oder Läuse zu beobachten. Auch die Lieferbestellungen für Lrematorium 3 enthalten Angaben über gasdichte Türen, Eisengitter und Dichtungen für hermetisch schliessende Türen.


Zur scheinbar notwendigen Reinigung der Gaskammern – die Kammern waren mit einem Ventilationssystem ausgestattet, mit dem das Gas nach der Ermordung der Menschen recht schnell abgesaugt wurde, so dass es kaum mit den Wänden in Berührung kam.

Zu den Türen – klar gibt es heute keinen Beweis mehr dafür, wie diese Türen ausgesehen haben, und auch nicht dafür, dass es Holztüren (???) waren. Im Lagerhof wurde jedoch eine Tür gefunden, die möglicherweise zur Verschließung der Gaskammern verwendet wurde. Sie ist massiv und mit Eisenbändern verstärkt, ein kleines Guckloch ist vor einem Zugriff von innen mit einem starken Metallgitter geschützt, so dass die Menschen daran gehindert werden konnten, das Glas des Gucklochs zu zerbrechen.

Zu den Ausscheidungsprodukten – vielleicht hat das Granulat gar nicht bzw. nur zum Teil den Boden erreicht. Das Zyklon B wurde von oben bzw. von der Seite eingeworfen, die Menschen standen dicht an dicht, so dass es möglicherweise auf Köpfen, Schultern, Armen oder Oberkörpern landete und auch von dort seine Wirkung entfalten konnte.

Zur „unmöglichen“ Variante der Dieseltötung – in einem geschlossenen Raum sind Dieselabgase durchaus tödlich. Es gibt eine Studie, die 1957 im British Journal of Industrial Medicine veröffentlicht wurde, in der Forscher darüber berichten, wie sie verschiedene Tiere Dieselabgasen ausgesetzt haben. Dies geschah mit einem kleinen Dieselmotor (568 ccm, 6 PS) und in einem 10 Kubikmeter unfassenden Raum. Das Ergebnis – in allen Fällen starben die Tiere, wobei der Tod schneller und leichter eintrat, wenn man die Luftzufuhr des Motors drosselte, so dass der Kohlenmonoxidgehalt der Abgase anstieg.
Die Nazis verwendeten diese Mordmethode in Treblinka und benutzen dazu Dieselmotoren, die von einem 500 PS Motor angetrieben wurden. Die Kammern in Treblinka umfassten 60 Kubikmeter – bei einer im Vergleich zum besagten Experiment 6-fachen Größe der Kammern wurde also eine Motorenleistung verwendet, die weit höher ist als das 6-fache.
Als wesentlich bei einer Kohlenmonoxidvergiftung erweist sich nicht die Konzentration von CO, sondern das Verhältnis von CO und O2. Befinden sich viele Menschen in einem kleinen, gasdichten Raum, sinkt der O2-Gehalt rapide ab und beschleunigt die Vergiftung mit CO.
Dies war den Nazis bekannt, wie etwa ein Brief vom 5.6.42 an SS-Obersturmbannführer Walter Rauf entnehmen, in dem es um "Gaswagen" geht: "Die Wagen werden normalerweise mit 9-10 Menschen je Quadratmeter beladen. Bei den grösseren Saurer Spezialfahrzeugen ist dies nicht möglich, weil - obwohl sie nicht überladen werden - ihre Manövrierbarkeit stark beeinträchtigt wird. Eine Verkleinerung der Ladefläche erscheint wünschenswert. Sie kann durch Kürzung des Fahrzeuges um etwa 1 Meter erreicht werden. Durch eine Verringerung der Ladekapazität kann das beschriebene Problem nicht beseitigt werden. Eine Verringerung der Personenzahl würde eine längere Betriebszeit erfordern, da der entstehende Leerraum mit CO gefüllt werden müsste. Im Gegensatz dazu erfordert eine verkürzte, aber vollständig ausgenutzte Ladefläche durch Verringerung des Leerraumes eine erheblich verkürzte Betriebszeit.“
Ein weiterer Beleg findet sich in einem Brief von Dr. August Becker an SS-Obersturmbannführer Rauff vom 16.5.42, in dem es heißt: „Die Anwendung des Gases erfolgt nicht korrekt. Um den Vorgang so kurz wie möglich zu machen, gibt der Fahrer Vollgas. Die zu exekutierenden Personen fallen dadurch nicht wie geplant in Ohnmacht, sondern werden bei Bewusstsein erstickt. Meine Anweisungen haben jetzt gezeigt, dass durch die richtige Anwendung des Gaspedals der Tod früher eintritt und die Gefangenen friedlich einschlafen. Verzerrte Gesichter und Ausscheidungen, wie zuvor beobachtet, treten jetzt nicht mehr auf.“

Zur „alleinigen“ Verwendung der KZ als Arbeitslager bzw. Industrieanlagen:
Wenn etwa Auschwitz wirklich nur ein Arbeitslager war, warum machten sie sich dann die Mühe, nicht nur – wie es ja für ein Arbeitslager logisch wäre – arbeitsfähige Juden in die Lager zu deportieren, sondern auch Kleinkinder, Kinder, Kranke und Alte? Was wollten die Nazis mit ihnen dort, wenn Auschwitz allein ein Arbeitslager gewesen ist?
Wenn es wirklich nur ein Arbeitslager war, warum machten sich die Nazis überhaupt die Mühe, die Juden überhaupt dorthin zu deportieren? Warum benutzte man nicht Polen als Arbeitskräfte, die ja immerhin bereits dort lebten? Warum beließ man nicht die Juden – wenn man sie nur als Arbeitskräfte wollte – in ihren Heimatländern und ließ sie dort arbeiten?
Wenn etwa Auschwitz nur ein Arbeitslager war, in den die Arbeiter bevorzugt behandelt wurden, mit Luxusgütern bedacht wurden und die hygienischen Verhältnisse einwandfrei waren – warum waren dann 1945 von den etwa 1,3 Millionen Menschen, die im Laufe der Zeit nach Auschwitz deportiert wurden, nicht einmal mehr 200.000 am Leben?
Wenn etwa Dachau lediglich ein – nach eurer Meinung – Arbeitlager war, in dem in vorbildlicher Weise für die Gesundheit der Häftlinge gesorgt wurde, wie erklärt ihr euch dann, dass im Frühjahr 1945 Typhus und Fleckfieber im Lager grassierten und ca. 2000 Häftlinge starben?
Wenn etwa Bergen-Belsen lediglich ein Arbeitslager war, in dem in vorbildlicher Weise für die Gesundheit der Häftlinge gesorgt wurde, wie erklärt ihr euch dann, dass nach der Befreiung von den 60.000 befreiten Häftlingen noch ca. 13.000 in den folgenden Wochen starben?
Usw. usf.

pgz
09.02.07, 17:49
@K...

Die Nazis verwendeten diese Mordmethode in Treblinka und benutzen dazu Dieselmotoren, die von einem 500 PS Motor angetrieben wurden.

Ich kenne Dieselmotoren ganz gut. Wenn man einen 500 PS Motor zum Anlassen eines Diesels braucht, sollte der bereits rund 20000 PS haben. Mein größter hatte 40000 PS. Allerdings wurde der nicht von einem Motor angetrieben sondern mit Druckluft gestartet.

Welche Leistung hatten also deiner Meinung nach die Dieselmotoren, welche von einem 500PS Motor angetrieben wurden?

Papa Hausser
09.02.07, 21:23
Der Grund, warum in den Entlausungskammern (bzw. im Mauerwerk) eine viel höhere Konzentration von Cyanid-Verbindungen gefunden wurde, ist ganz einfach folgender: Für Menschen (bzw. für Warmblüter allgemein) ist Blausäure erheblich giftiger als für Läuse (bzw. Insekten allgemein). Während so die zu entlausende Kleidung wesentlich länger und in einer höheren Konzentration dem Gas ausgesetzt werden musste, reichte bei den Menschen eine wesentlich geringe Zeitdauer und Konzentration. Anders ausgedrückt: bereits 300 ppm über einen Zeitraum von 15 Minuten reichen aus, um Menschen zu töten. Um jedoch Insekten bzw. Läuse abzutöten, ist eine Konzentration von 16.000 ppm und eine Anwendungsdauer von bis zu 72 Stunden notwendig.
Die Wände der Hinrichtungskammern waren folglich erheblich kürzer dem Blausäuregas ausgesetzt als die Wände der Entlausungskammern. Zudem waren die Wände der Hinrichtungskammern 45 Jahre lang verschiedensten Witterungseinflüssen ausgesetzt, die Wände der Entlausungskammern jedoch nicht. Aus all dem ergeben sich die – im Gegensatz zu den Entlausungskammern - geringeren Spuren von Rückstanden in den Ruinen der Hinrichtungskammern.

Zu Beweisen, die die Existenz der Gaskammern und deren Verwendung zur Ermordung der Juden belegen und aufzeigen – hierfür erscheint mir u.a. Pressacs Werk Die Krematorien von Auschwitz geeignet, in dem er verschiedene Auftragserteilungen, Materialanfragen, Eintragsformulare für geleistete Arbeitszeit, technische Instruktionen, Rechnungen und Fertigstellungsberichte aufführt und analysiert und so aufweisen kann, dass die Gaskammern zur Ermordung der Juden vorgesehen waren, und Bemühungen der Verfasser all dieser Dokumente, einen anderen Eindruck bzw. einen anderen Verwendungszweck der Kammern anzugeben bzw. vorzutäuschen, nicht als Verschleierungstaktik war, die zudem zu diversen Unstimmigkeiten und Widersprüchlichkeiten führten.
Anbei dazu einige Beispiele:

- Eine Bestandsaufnahme der Apparaturen u.ä., die in Krematorium 3 installiert waren, registrierte den notwendigen Einbau einer Gastür und vierzehn Duschen. Diese Gegenstände passen überhaupt nicht zusammen. Eine gasdichte Tür war nur in einer Gaskammer zu gebrauchen. Wozu hätte man in einem Duschraum eine gasdichte Tür benötigt?
- Auf den Inventurzeichnungen sind die Wasserleitungen nicht an die Duschen angeschlossen, was der Fall gewesen wäre, hätte es sich um authentische Duschen gehandelt.
- SS-Sturmbannführer Bischoff, Leiter der baupolizeilichen Aufsichtsbehörde im Lager, erstattete einem Berliner SS-Offizier am 29. Januar 1943 brieflich Meldung über den Fortgang der Arbeit an Krematorium 2. In dem Schreiben bezog er sich auf einen Vergasungskeller.
- Am 13. Februar 1943 orderte die Zentralbauleitung von Auschwitz zwölf gasdichte Türen für die Krematorien 4 und 5. Den Akten im Auschwitz-Museum gemäss war die Produktion der Türen am 25. Februar beendet. Dem Arbeitsbericht der zivilen Zulieferfirma lässt sich entnehmen, dass am 28. Februar gasdichte Fenster eingepasst wurden. [18] Ein Report derselben Firma über die Arbeit an Krematorium 4 vom 2. März 1943 enthält den eintrag "Fussboden betonieren in Gaskammer" [sic!]. Alle Informationen - also Auftragserteilung und Stundenabrechnungsblätter - zusammen betrachtet ergeb, dass am 2. März 1943 die Zivilarbeiter einer deutschen Firma einen Raum in Krematorium 4 offiziell zur "Gaskammer" erklärten. Dieses muss ihnen vollkommen einleuchtend erschienen sein, weil sie zwei Tage zuvor in demselben Raum "gasdichte Fenster" eingesetzt hatten.
- Am 26. Februar 1943 ersuchte die Bauleitung eine der am Bau derGaskammern beteiligten Firmen um die sofortige Zusendung von "zehn Gasprüfern". Mittels dieser sollte die Leistungsfähigkeit des Ventilationssystems in der Gaskammer überprüft werden.
- Ein vom 31. März 1943 datierter und von SS-Sturmbannführer Bischoff unterzeichneter Brief bezog sich unter anderem auf eine am 6. März erteilten Auftrag bezüglich einer "gas[dichten] Tür" für Krematorium 2. Sie sollte mit einer Gummiabdichtung sowie einem Guckloch ausgestattet werden. Wofür enötigte man in einer Leichen- oder Desinfektionskammer ein Guckloch? Sicherlich nicht, um Leichen oder Läuse zu beobachten. Auch die Lieferbestellungen für Lrematorium 3 enthalten Angaben über gasdichte Türen, Eisengitter und Dichtungen für hermetisch schliessende Türen.


Zur scheinbar notwendigen Reinigung der Gaskammern – die Kammern waren mit einem Ventilationssystem ausgestattet, mit dem das Gas nach der Ermordung der Menschen recht schnell abgesaugt wurde, so dass es kaum mit den Wänden in Berührung kam.

Zu den Türen – klar gibt es heute keinen Beweis mehr dafür, wie diese Türen ausgesehen haben, und auch nicht dafür, dass es Holztüren (???) waren. Im Lagerhof wurde jedoch eine Tür gefunden, die möglicherweise zur Verschließung der Gaskammern verwendet wurde. Sie ist massiv und mit Eisenbändern verstärkt, ein kleines Guckloch ist vor einem Zugriff von innen mit einem starken Metallgitter geschützt, so dass die Menschen daran gehindert werden konnten, das Glas des Gucklochs zu zerbrechen.

Zu den Ausscheidungsprodukten – vielleicht hat das Granulat gar nicht bzw. nur zum Teil den Boden erreicht. Das Zyklon B wurde von oben bzw. von der Seite eingeworfen, die Menschen standen dicht an dicht, so dass es möglicherweise auf Köpfen, Schultern, Armen oder Oberkörpern landete und auch von dort seine Wirkung entfalten konnte.

Zur „unmöglichen“ Variante der Dieseltötung – in einem geschlossenen Raum sind Dieselabgase durchaus tödlich. Es gibt eine Studie, die 1957 im British Journal of Industrial Medicine veröffentlicht wurde, in der Forscher darüber berichten, wie sie verschiedene Tiere Dieselabgasen ausgesetzt haben. Dies geschah mit einem kleinen Dieselmotor (568 ccm, 6 PS) und in einem 10 Kubikmeter unfassenden Raum. Das Ergebnis – in allen Fällen starben die Tiere, wobei der Tod schneller und leichter eintrat, wenn man die Luftzufuhr des Motors drosselte, so dass der Kohlenmonoxidgehalt der Abgase anstieg.
Die Nazis verwendeten diese Mordmethode in Treblinka und benutzen dazu Dieselmotoren, die von einem 500 PS Motor angetrieben wurden. Die Kammern in Treblinka umfassten 60 Kubikmeter – bei einer im Vergleich zum besagten Experiment 6-fachen Größe der Kammern wurde also eine Motorenleistung verwendet, die weit höher ist als das 6-fache.
Als wesentlich bei einer Kohlenmonoxidvergiftung erweist sich nicht die Konzentration von CO, sondern das Verhältnis von CO und O2. Befinden sich viele Menschen in einem kleinen, gasdichten Raum, sinkt der O2-Gehalt rapide ab und beschleunigt die Vergiftung mit CO.
Dies war den Nazis bekannt, wie etwa ein Brief vom 5.6.42 an SS-Obersturmbannführer Walter Rauf entnehmen, in dem es um "Gaswagen" geht: "Die Wagen werden normalerweise mit 9-10 Menschen je Quadratmeter beladen. Bei den grösseren Saurer Spezialfahrzeugen ist dies nicht möglich, weil - obwohl sie nicht überladen werden - ihre Manövrierbarkeit stark beeinträchtigt wird. Eine Verkleinerung der Ladefläche erscheint wünschenswert. Sie kann durch Kürzung des Fahrzeuges um etwa 1 Meter erreicht werden. Durch eine Verringerung der Ladekapazität kann das beschriebene Problem nicht beseitigt werden. Eine Verringerung der Personenzahl würde eine längere Betriebszeit erfordern, da der entstehende Leerraum mit CO gefüllt werden müsste. Im Gegensatz dazu erfordert eine verkürzte, aber vollständig ausgenutzte Ladefläche durch Verringerung des Leerraumes eine erheblich verkürzte Betriebszeit.“
Ein weiterer Beleg findet sich in einem Brief von Dr. August Becker an SS-Obersturmbannführer Rauff vom 16.5.42, in dem es heißt: „Die Anwendung des Gases erfolgt nicht korrekt. Um den Vorgang so kurz wie möglich zu machen, gibt der Fahrer Vollgas. Die zu exekutierenden Personen fallen dadurch nicht wie geplant in Ohnmacht, sondern werden bei Bewusstsein erstickt. Meine Anweisungen haben jetzt gezeigt, dass durch die richtige Anwendung des Gaspedals der Tod früher eintritt und die Gefangenen friedlich einschlafen. Verzerrte Gesichter und Ausscheidungen, wie zuvor beobachtet, treten jetzt nicht mehr auf.“

Zur „alleinigen“ Verwendung der KZ als Arbeitslager bzw. Industrieanlagen:
Wenn etwa Auschwitz wirklich nur ein Arbeitslager war, warum machten sie sich dann die Mühe, nicht nur – wie es ja für ein Arbeitslager logisch wäre – arbeitsfähige Juden in die Lager zu deportieren, sondern auch Kleinkinder, Kinder, Kranke und Alte? Was wollten die Nazis mit ihnen dort, wenn Auschwitz allein ein Arbeitslager gewesen ist?

Weil "die Juden" als Feinde betrachtet wurden, wollte man so gut wie alle internieren (siehe USA die Japaner).
Außerdem wollte man verhindern das Juden abtauchen und aus dem Untergrund irgendwelche feindlichen Aktivitäten entfachen können.
Von der Kriegserklärung, Aufstellung jüdischer Kampfeinheiten im Ausland, andauernder Propaganda von Juden was man mit den Deutschen alles macht wenn .... taten ihr übriges.
Benedikt Kautskys 84-jährige Mutter starb in Auschwitz im Krankenrevier Ende 1944. Warum hat man die nicht vergast ?

Wenn es wirklich nur ein Arbeitslager war, warum machten sich die Nazis überhaupt die Mühe, die Juden überhaupt dorthin zu deportieren? Warum benutzte man nicht Polen als Arbeitskräfte, die ja immerhin bereits dort lebten? Warum beließ man nicht die Juden – wenn man sie nur als Arbeitskräfte wollte – in ihren Heimatländern und ließ sie dort arbeiten?
Wenn etwa Auschwitz nur ein Arbeitslager war, in den die Arbeiter bevorzugt behandelt wurden, mit Luxusgütern bedacht wurden und die hygienischen Verhältnisse einwandfrei waren – warum waren dann 1945 von den etwa 1,3 Millionen Menschen, die im Laufe der Zeit nach Auschwitz deportiert wurden, nicht einmal mehr 200.000 am Leben?

Wie kommst du auf 1,3 Millionen ?

Generell sollte man darüber mal nachdenken:
Benedikt Kautsky, "Teufel und Verdammte", Seite 52:
...... Eine der wichtigsten Fehlerquellen dieser Schätzungen beruht darin, daß manche Häftlinge von Lager zu Lager gingen; ich selbst habe viermal das Lager gewechselt, erscheine also in der Statistik viermal als Zugang. Andere - und zwar viele Tausende - wurden sechs- bis achtmal in andere Lager überführt. Die Massentransporte, die, von Mitte 1944 angefangen, infolge des Vordringens der alliierten Truppen an allen Fronten einsetzten, machten diesen Lagerwechsel zur Regel. .....

Wenn etwa Dachau lediglich ein – nach eurer Meinung – Arbeitlager war, in dem in vorbildlicher Weise für die Gesundheit der Häftlinge gesorgt wurde, wie erklärt ihr euch dann, dass im Frühjahr 1945 Typhus und Fleckfieber im Lager grassierten und ca. 2000 Häftlinge starben?

Diese Frage wurde schon oft genug hier durchgekaut. Wegen Überbelegung, wegen mangelnden Nachschub an Nahrung und Medizin. Durch die Luftüberlegenheit der Alliierten wurde der Nachschub vernichtet. Außerdem stellt sich die Frage was an Medikamenten noch zum ausliefern da war. Schließlich wurde die Pharma-Industrie auch zerbombt.

Wenn etwa Bergen-Belsen lediglich ein Arbeitslager war, in dem in vorbildlicher Weise für die Gesundheit der Häftlinge gesorgt wurde, wie erklärt ihr euch dann, dass nach der Befreiung von den 60.000 befreiten Häftlingen noch ca. 13.000 in den folgenden Wochen starben?

Wie vor.
Auch in Dachau starben nach der Befreiung noch sehr viele.
Nerin Gun, "Die Stunde der Amerikaner", Seite 22 + 23:
..... Wir wußten noch nichts von den dreihundert Toten, doppelt so viel Toten wie im Durchschnitt der letzten Wochen vor der Befreiung. Wir konnten nicht ahnen, daß sich diese Zahl in den nächsten Monaten noch steigern sollte und unsere Gefangenschaft noch lange nicht vorüber war.
...... Dachau wurde in diesen Tagen zu einem Symbol für ganz Europa, das glaubte, seine Freiheit wiedergewonnen zu haben, in Wirklichkeit aber nur den Herrn gewechselt hatte. Und in gleicher Weise war für viele von uns die wunderbare Befreiung nur eine Wachablösung.

Usw. usf.

Wegen dem Mangel an allem noch folgendes:
Aus "Die Stunde der Amerikaner", Seite 45:
...... Auf diese Weise erhielt ich auch Kaffeesatz, den ich mit ins Lager nehmen durfte und auf dem Schwarzen Markt verkaufte. Leider war es damit bald vorbei, weil selbst hohe SS-Offiziere keinen Kaffee mehr auftreiben konnten.

Papa Hausser
09.02.07, 21:28
Aufgrund einer PN will ich nun endlich mal eine Frage stellen:

Warum geht niemand auf meinen eingestellten Film "Drei Deutsche Mörder" ein ?

Gibt es darüber nichts zu schreiben ?

Besonders über den letzten, wenn er was von blau-grünen Gesichtern erzählt.

Wegen einer Nachfrage hier nochmal eine Anleitung zum runterladen:
Also,
1. Link anklicken
2. oben rechts Passwörter eingeben - die stehen ja links z.B PWT
3. Rechts davon steht Download, da draufklicken
4. Dann läuft in dem Feld die Zeit von 45 - 0 Sekunden ab.
5. Dann steht im Feld: Download bereit - oder so ähnlich
6. Da draufklicken
7. Bei mir kommt dann ein Feld wo steht: Wollen sie die Datei Drei D... Mörder herunterladen ?
Ich benutze Firefox-Browser, was bei euch dann kommt weiß ich nicht.



Gruß
Papa Hausser

Vilay
09.02.07, 21:41
Warum geht niemand auf meinen eingestellten Film "Drei Deutsche Mörder" ein ?
Gibt es darüber nichts zu schreiben ?


Vergessen runterzuladen (tu ich gerade) und demzufolge auch noch nicht geschaut. Zudem hat uns Herr K... etwas aufgehalten in diesem Thema :D

Demokrat
10.02.07, 11:57
Unglaublicher Thread...

Ihr fuehrt euch tatsaechlich selbst in die Irre und diskutiert darueber ob der Holocuast stattgefunden hat...

Das ist crass.

An jedem noch so dünnen Strohhalm, der das denken und handeln eines Nationalsozialisten rechtfertigt wird sich festgehalten.

Ich bin erschüttert!

Horagalles
10.02.07, 12:10
Unglaublicher Thread...Ueber eine unglaubliche Hypothese....

Ihr fuehrt euch tatsaechlich selbst in die Irre und diskutiert darueber ob der Holocuast stattgefunden hat...
Wir fuehlen den Beweisen mal auf den Zahn und finden mehr und mehr heraus, dass es sich beim Holokaust wohl um einen Gebisstraeger handelt. Du scheinst die Vernichtunghypothese zu glauben, bringst dann aber kein einziges Argument oder Beweismittel bei, dass diese stuetzt.


An jedem noch so dünnen Strohhalm, der das denken und handeln eines Nationalsozialisten rechtfertigt wird sich festgehalten.
Mit "Rechtfertigen" oder Bewerten hat das ganze recht wenig zu tun. Es geht vielmehr um Feststellen der Tatsachen, nachvollziehen und Entlarvung der Luegen.

Ich bin erschüttert!Das ist vermutlich Gehirnerschuetterung oder Schleudertrauma.

So vielleicht versuchst Du es jetzt mal dem Aufstellen einer klaren These, die Du dann mit Sachbeweisen stuetzt. Vorher bitte die Thesen anderer Holokauster hier im Strang pruefen. Dann ersparst Du Dir und anderen die Besprechung von Behauptungen, die seit langem widerlegt sind.

Ruhm-und-Ehre
10.02.07, 12:33
Unglaublicher Thread...

Ihr fuehrt euch tatsaechlich selbst in die Irre und diskutiert darueber ob der Holocuast stattgefunden hat...

Das ist crass.

An jedem noch so dünnen Strohhalm, der das denken und handeln eines Nationalsozialisten rechtfertigt wird sich festgehalten.

Ich bin erschüttert!


Die einzigen, die sich in die Irre führen lassen, sind einfältige Naivlinge so wie du einer bist.

Aufgrund deiner Erschütterung und Stellungnahme gehe ich davon aus, dass du hinsichtlich der behandelten Thematik ein fundiertes Wissen besitzt um die anderen Beiträge hier überhaupt bewerten zu können. Wie wär es, wenn du uns alle einmal an deinen profunden Sachkenntnissen teilhaben ließest, anstatt hier nur sprüche zu klopfen, du Wichtigtuer.

Siglinde
10.02.07, 12:39
@Papa Hausser

Gibt es darüber nichts zu schreiben ?

Besonders über den letzten, wenn er was von blau-grünen Gesichtern erzählt.


Das Problem ist, dass hier schon zu allen Punkten etwas geschrieben wurde,
auch zu den blauen Gesichter:

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=718219&postcount=2199

Gruß Kara

Die Befürworter der Offenkundigkeit sollten sich erst einmal die Mühe machen, den Thread zu lesen, bevor sie hier mit den altbekannten Phrasen kommen.
Aber hier haben wir wieder das übliche Bild: kein Interesse bzw. Unfähigkeit sich wissenschaftlich fundiert in die Materie hineinzuarbeiten, nicht einmal, wenn sich Leute, die an der Wahrheit interessiert sind, diese Arbeit schon gemacht haben und man nur noch nachlesen muss (hier schreiben übrigens einige Wissenschaftler).
Aber sich dann anmaßen, mit der Moralkeule zu kommen, unfähig zu sehen, wo man wirklich erschüttert sein sollte: nämlich das es möglich ist, Menschen zu verfolgen und einzukärkern, die sich um die Wahrheit bemühen und ihren Verteitigern noch die Möglichkeit zu nehmen, die Verfolgten zu verteitigen. Erschütternd ist die Erkenntnis, dass wir in einem Staat leben, der sich unerschrocken in der Tradition der Inquisatoren einreiht. Und dahinter scheint nichts anderes zu stecken, als die Angst vor der Wahrheit. Denn wenn alles so offenkundig wäre, dann könnte man auch jede Diskussion führen und jede Forschungarbeit zu diesem großen Thema ohne Verfolgungsdruck anstreben und durchführen.
Die Wahrheit steht aufrecht, die Lüge braucht die Stütze der Staatsmacht: frei zitiert nach dem 3. Präsidenten der USA.

@Hora
So reicht es den Vertretern der Offenkundigkeit entsprechende Passagen aus dem Thread zu liefern, da sie, wie sich zeigt, nicht willens oder geistig und intellektuell unfähig sind, sich mit der Thematik fundiert auseinander zu setzen. Wenn sie dann noch etwas zu sagen haben, wird man hier auch sicher bereit sein, darauf einzugehen.

Hrodeberht
11.02.07, 14:22
Zu Beweisen, die die Existenz der Gaskammern und deren Verwendung zur Ermordung der Juden belegen und aufzeigen – hierfür erscheint mir u.a. Pressacs Werk Die Krematorien von Auschwitz geeignet, in dem er verschiedene Auftragserteilungen, Materialanfragen, Eintragsformulare für geleistete Arbeitszeit, technische Instruktionen, Rechnungen und Fertigstellungsberichte aufführt und analysiert und so aufweisen kann, dass die Gaskammern zur Ermordung der Juden vorgesehen waren, und Bemühungen der Verfasser all dieser Dokumente, einen anderen Eindruck bzw. einen anderen Verwendungszweck der Kammern anzugeben bzw. vorzutäuschen, nicht als Verschleierungstaktik war, die zudem zu diversen Unstimmigkeiten und Widersprüchlichkeiten führten.


Wenn die Existenz der Kammern so unumstösslich belegt ist, wie erklärst du dir dann das selbst Holohoax-konforme Wissenschaftler wie Fritjof Meyer als ehemals leitender Spiegelredakteur feststellt: die Gaskammern wurden nicht in dem bisher angenommenen Maße betrieben. Vielmehr wurde nur ein verschwindend geringer Teil der mutmaßlichen Opfer in diesen Kammern vergast. Der Löwenanteil der Vergasungen habe in zwei dubiosen Bauernhäusern stattgefunden.

*klick* (http://www.vho.org/VffG/2002/4/Rudolf371-378.html) Nachlesen

Auch aus anderen "etablierten" Historikerkreisen sind inzwischen solche oder ähnliche Erkenntnisse zu vermelden.

Wie erklärst du dir das kein wissenschaftliches Gutachten zu Funktion und Aufbau der Kammern existiert, bzw. jemals angefertigt wurde um in einem der vielen Prozesse gegen mutmaßliche Täter, bzw. Revisionisten verwendet zu werden?


Zur scheinbar notwendigen Reinigung der Gaskammern – die Kammern waren mit einem Ventilationssystem ausgestattet, mit dem das Gas nach der Ermordung der Menschen recht schnell abgesaugt wurde, so dass es kaum mit den Wänden in Berührung kam.

Diese Erkenntnis wurde dir bitte durch wen zugetragen? Gibt es ein Gutachten dazu? Quellen?


Zu den Türen – klar gibt es heute keinen Beweis mehr dafür, wie diese Türen ausgesehen haben, und auch nicht dafür, dass es Holztüren (???) waren. Im Lagerhof wurde jedoch eine Tür gefunden, die möglicherweise zur Verschließung der Gaskammern verwendet wurde. Sie ist massiv und mit Eisenbändern verstärkt, ein kleines Guckloch ist vor einem Zugriff von innen mit einem starken Metallgitter geschützt, so dass die Menschen daran gehindert werden konnten, das Glas des Gucklochs zu zerbrechen.


Möglicherweise wurde die aufgefundene Tür auch für ganz andere Dinge verwendet? Möglicherweise stammt die Tür nichteinmal aus dem Lager? "Möglicherweise" ist keine brauchbare Diskussionsgrundlage. Du weisst selbst aus einschlägigen Lehrbüchern was noch so alles in Auschwitz gefunden wurde.


Zur „unmöglichen“ Variante der Dieseltötung – in einem geschlossenen Raum sind Dieselabgase durchaus tödlich. Es gibt eine Studie, die 1957 im British Journal of Industrial Medicine veröffentlicht wurde, in der Forscher darüber berichten, wie sie verschiedene Tiere Dieselabgasen ausgesetzt haben. Dies geschah mit einem kleinen Dieselmotor (568 ccm, 6 PS) und in einem 10 Kubikmeter unfassenden Raum. Das Ergebnis – in allen Fällen starben die Tiere, wobei der Tod schneller und leichter eintrat, wenn man die Luftzufuhr des Motors drosselte, so dass der Kohlenmonoxidgehalt der Abgase anstieg.
Die Nazis verwendeten diese Mordmethode in Treblinka und benutzen dazu Dieselmotoren, die von einem 500 PS Motor angetrieben wurden. Die Kammern in Treblinka umfassten 60 Kubikmeter – bei einer im Vergleich zum besagten Experiment 6-fachen Größe der Kammern wurde also eine Motorenleistung verwendet, die weit höher ist als das 6-fache.
Als wesentlich bei einer Kohlenmonoxidvergiftung erweist sich nicht die Konzentration von CO, sondern das Verhältnis von CO und O2. Befinden sich viele Menschen in einem kleinen, gasdichten Raum, sinkt der O2-Gehalt rapide ab und beschleunigt die Vergiftung mit CO.


Selbst wenn diese Versuche so stattgefunden haben, bleibt für mich die Frage warum wie A.Eichmann berichtet ein sowietischer U-Boot Motor für die Vergasung eingesetzt wurde? Bei Raul Hilberg lesen wir das der Motor eines nicht näher spezifizierten russischen Panzers eingesetzt wurde. I.Arad legt sich auf keinen genauen Motor fest und spricht nur von Dieselabgasen.

Selbst wenn das Töten mit Dieselabgasen, wie von dir beschreiben funktionieren sollte, warum hat man so einen Aufwand betrieben um mit komplizierter Technik das Gas zu erzeugen? Warum keine Holzgasgeneratoren? Wenn wie aus deinen Dokumenten erkennbar die deutschen Wissenschaftler auf der Suche nach der besten "Vergasungsmethode" waren, warum ist nie jemand von ihnen auf die Idee gekommen Holzgas zu verwenden?

Die bei weitem tötlichste, effektivste und billigste Methode wurde also trotz vieler Versuchsreihen nicht entdeckt, stattdessen benutzt man den Motor eines Russenpanzers um das Gas zu erzeugen?

Viele deiner Argumente wurden hier aber auch schon bis zur Vergasung durchgekaut, zwei Minuten bei Nizkor oder H-Ref werden dich nicht davor bewahren deinen eigenen Kopf zu benutzen!

Gruß, Robert

Pervitinist
11.02.07, 15:10
Unglaublicher Thread...

Ihr fuehrt euch tatsaechlich selbst in die Irre und diskutiert darueber ob der Holocuast stattgefunden hat...

Das ist crass.

An jedem noch so dünnen Strohhalm, der das denken und handeln eines Nationalsozialisten rechtfertigt wird sich festgehalten.

Ich bin erschüttert!

Daß Du crass mit c schreibst, spricht für Dein Stilgefühl. Aber was hat der Hohlokaust mit der Rechtfertigung nationalistischen Handelns zu tun? Ich war bereits Nationalist, als ich noch - gedankenlos wie alle - an den Holocaust glaubte und hatte persönlich nie ein moralisches Problem mit dem Gedanken, daß die "Judenvernichtung" tatsächlich stattgefunden hat. Aber man muß doch bei den Fakten bleiben. Und die sprechen nun einmal ausnahmslos gegen die Holocaust-Geschichte.

Im übrigen: Es liegt mir fern, genozidale Akte auch nur hypothetisch zu rechtfertigen oder zu verharmlosen. Aber wenn man das jüdische Prinzip des "Auge um Auge" zugrundelegt, ist man angesichts des Verhaltens der zionistischen Verbrecherbande des "Staates" Israel und ihrer fünften Kolonnen in den USA und anderswo schon fast geneigt zu sagen, daß die Juden sich nachträglich ihren "Holocaust" quasi verdient hätten. Daß dieser eine propagandistische Erfindung zur Finanzierung und Legitimation eben dieses zionistischen Terrors und der moralischen Vergewaltigung des deutschen Volkes ist, macht die Sache (für sie) nur noch schlimmer.


Und noch ein Nachtrag @K...:

Du hast auf meinen Beitrag nicht geantwortet, sondern statt dessen einige in diesem Faden bereits mehrmals entkräftete Holokauster-Standardargumente aufgewärmt. Darf ich das dahingehend interpretieren, daß Dir die eigenen Argumente ausgegangen sind? Oder bist Du vielleicht selbst ein wenig skeptisch geworden?

In Truth
11.02.07, 15:28
@Demokrat

Weisste, du bist der jüngste Spross einer alten Tradition in diesem Thema. Jeden Monat kommt einer wie du hier reinspaziert, hat keine 5 der 200 Seiten gelesen, verbreitet Verbalkot und geht dann wieder zu seinen Freunden um da zu erzählen wie schlimm und menschenverachtend das Thiazi-Forum sei.

Würdest du dir die Zeit nehmen mal nur ein bischen zu hinterfragen, oder auch nur dir die Sichtweise mal ein paar Themenseiten lang anzuschauen, würdest du merken, das hier nichts glorifiziert oder beschönigt wird. Dies ist nur eine sachliche Diskussion, die Beweise und Behauptungen zusammenträgt und für "böse, böse Nazis" verdammt neutral bewertet.

Der Wortlaut deines Beitrags deckt sich genau mit der Aussage meines alten Geschichtslehrers, immer schön anprangern und ja nicht denken!

Hier wird kein Führer oder System verherrlicht, hier sucht man Wahrheit, und wie du gerade an K... siehst, wird auch diskutiert und nicht nur stumpf propagiert.

Aber diese Respektlosigkeit und stummer Glaube, sind ja bekannt für jene, deren Namen du trägst und deren Flagge dein Profil ziert.


Dir ein donnerndes *gähn*


Grüsse,
Berserk

Frontgeist
11.02.07, 15:33
Unglaublicher Thread...

Ihr fuehrt euch tatsaechlich selbst in die Irre und diskutiert darueber ob der Holocuast stattgefunden hat...

Das ist crass.

An jedem noch so dünnen Strohhalm, der das denken und handeln eines Nationalsozialisten rechtfertigt wird sich festgehalten.

Ich bin erschüttert!


Wir führen uns nicht selbst in die Irre. Du wirst in die Irre geführt. Wissentschaftlich gibt es keine Erkenntnisse die den Holokaust mittels Gaskammern bestätigen. Was meinst du warum die Leugnung unter Strafe gestellt wurde? Hätte man auch nur den geringsten Beweis diese These zu belegen, müßte man nicht hunderte "Irre" in den Knast sperren um sie mundtot zu machen! Man könnte sie stattdessen mit Fakten aufklären. Dies geht aber nicht, da die Vergasung nicht stattgefunden hat! Selbst wenn es so wäre, rechtfertigt es nicht, das Generationen die das nicht zu verantworten haben, als Mörder abgestempelt und ein Leben lang zu büßen haben.

Bitte setz dich erst mit dieser Thematik auseinander bevor du durch provokative Fragestellungen etwas Aufmerksamkeit erhaschen willst.

Horagalles
11.02.07, 16:58
.... @Hora
So reicht es den Vertretern der Offenkundigkeit entsprechende Passagen aus dem Thread zu liefern, da sie, wie sich zeigt, nicht willens oder geistig und intellektuell unfähig sind, sich mit der Thematik fundiert auseinander zu setzen. Wenn sie dann noch etwas zu sagen haben, wird man hier auch sicher bereit sein, darauf einzugehen.Wenn das wirklich so gut nachgewiesen waere, dann staenden die Holokauster nicht immer mit dem Mund voll Zaehne rum. Auch auf die uebliche billige Rhetorik wuerde man verzichten. Nein wenn man vernuenftige Beweise haette, dann wuerde man einfach den Verweis zu dem zusammenfassende Forschungsbericht hier legen. Der Forschungsbericht in dem haarklein die Holokaust-Behauptungen Punkt fuer Punkt mit Sachbeweisen nachgewiesen werden.
Nah wo is er denn, dieser Forschungsbericht:D ?

Papa Hausser
11.02.07, 17:27
ZU dem Film "Drei Deutsche Mörder" :

Der letzte sagt doch über das Buch "Hexeneinmaleins einer Lüge" das das nicht stimmt (Buch leugnet das Vergasen, stammt aus den 80ern) und danach das die Leichen blau-grün nach dem vergasen waren, er hat es selbst gesehen - als aktiver Täter.

Was sagt ihr dazu ?

Wieso sagt er das, obwohl er doch wissen muß, daß solche Beschreibungen vom Betrachter nachgeprüft werden können bzw. nachgefragt werden können.

Papa Hausser

K...
11.02.07, 17:58
Zu Fritjof Meyer – wenn man sich einmal ausführlich mit der Kritik an seinen Thesen, seinen methodischen Schwächen, seinen selektiven und willkürlichen Umgang mit den Quellen, die angeblich für seine These sprechen, auseinandersetzt, sieht man schnell, dass von seiner These nicht wirklich viel übrig bleibt.

Zu der Frage, warum keine wissenschaftlichen Gutachten angefertigt wurden, um etwa die Angeklagten in den verschiedenen Prozessen zu verurteilen – weil es einfach nicht nötig war. Die Beweislage war so eindeutig, dass die Angeklagten auch so verurteilt werden konnten.

Und warum keine wissenschaftlichen Gutachten angefertigt wurden, um Revisionisten wie Leuchter und Co zu widerlegen?
In gewisser Weise hat man das, indem man äußerst erfolgreich den Weg bestritten hat, die „wissenschaftlichen“ Gutachten, die Leuchter und Co vorgelegt haben, um die Unmöglichkeit des Holocaust zu beweisen, zu widerlegen, so dass von den angeblichen Unmöglichkeiten, die Leuchter und Co meinten bewiesen zu haben, nichts mehr übrig geblieben ist.
Fasst all diese Ergebnisse, die gegen die Thesen (und ganz zu schweigen von der angeblichen Kompetenz) von Leuchter und Co sprechen bzw. widerlegen zusammen, und dann habt ihr euer Gutachten. Wobei dann für euch das Problem bleibt, welche wissenschaftlichen Gutachten ihr noch vorlegen könnt.

Zum Ventilationssystem – Von einem solchen System ist in diversen Dokumenten die Rede und einige der Ventilationsöffnungen sind in den Ruinen der Gaskammern auch heute noch sichtbar.

Zu den Türen – immerhin kann man eine Tür vorweisen, die für die Verschließung der Gaskammern geeignet erscheint. Wo sind eure Beweise für Holztüren bzw. schwache Türen?

Zu der Frage, warum die Nazis etwa Zyklon B, Diesel- oder Benzinmotoren zur Ermordung der Juden eingesetzt haben und nicht etwa andere (möglicherweise auch effektivere) Mittel – weil sie wussten, dass diese Mittel – etwa aus der Erfahrung während der Aktion T4, oder im Umgang mit Zyklon B zu Entlausungszwecken – für ihre Zwecke geeignet und bereits ausreichend und effektiv genug waren.

Und zu Nizkor oder H-Ref – also um etwa die angeblichen „wissenschaftlichen“ Beweise (etwa von Zündel und Co), die gegen den Holocaust sprechen (und hier vorgelegt werden), zu widerlegen, reichen diese Seiten alle mal (vgl. etwa meinen letzten Beiträge).

Spjabork
11.02.07, 17:58
Sondermeldung:

Den Putin-Schock noch in den Knochen, wurde der Auftritt von Irans Atom-Unterhändler Laridschani gespannt erwartet. Der gab erst die Unschuld vom Lande und leugnete dann den Holocaust. US-Senator Graham empfahl dem Iraner einen Besuch der nahegelegenen KZ-Gedenkstätte Dachau.

Ja, die Besichtigung der dortigen Gaskammer kann ich auch nur empfehlen. :D

Dieter
11.02.07, 18:07
Unglaublicher Thread...

Ihr fuehrt euch tatsaechlich selbst in die Irre und diskutiert darueber ob der Holocuast stattgefunden hat...

Das ist crass.

An jedem noch so dünnen Strohhalm, der das denken und handeln eines Nationalsozialisten rechtfertigt wird sich festgehalten.

Ich bin erschüttert!

Kannst du auch noch mit etwas anderem als mit deiner "Erschütterung" glänzen? Vielen Dank für dieses demokratische Dokument der Hilflosigkeit und Diskussionsunfähigkeit!

Wolke
11.02.07, 18:32
Fragen @ K...
Wie ist Deine Ansicht zur Höhe der Opferzahlen ?
Was wurde mit den Getöteten gemacht ?
Sind alle Todesfälle in KL´s Ermordungen, oder gab es auch natürliche Todesursachen ?
Was wurde von den Überresten gefunden ?

Frontgeist
11.02.07, 18:42
@ K... Zu der Frage, warum keine wissenschaftlichen Gutachten angefertigt wurden, um etwa die Angeklagten in den verschiedenen Prozessen zu verurteilen – weil es einfach nicht nötig war. Die Beweislage war so eindeutig, dass die Angeklagten auch so verurteilt werden konnten.

Welche Beweislage? Bitte erläutere mir das, da für mich keine Beweislage ersichtlich ist. Aber das ist wieder typisch. "-weil es einfach nicht nötig war" Es ist einfach nicht nötig, an der Tatsache zu rütteln, dass es den Holocaust gegeben hat. Das schickt sich nicht in dieser ach so freien BRD!

Zum Ventilationssystem – Von einem solchen System ist in diversen Dokumenten die Rede und einige der Ventilationsöffnungen sind in den Ruinen der Gaskammern auch heute noch sichtbar.

Du spielst jetzt aber nicht auf die später erst durchbrochenen Decken an? Das ist ja wohl die mieseste Art der Täuschung! Verat mir mal, warum auf Luftbildern keines dieser Löcher zu sehen war! Ach ja, es ist nicht nötig daran zu rütteln. Die Löcher sind nun mal da, wer soll sie auch sonst dahin gemacht haben, wenn nicht die Nazis zum Entlüften der Kammern. Pssst...

Bitte widerleg das Leuchter-Gutachten auf wissentschaftlichem Gebiet, net mit sinnentleerten Phrasen der Systempresse!!!

pgz
11.02.07, 19:21
@K....., unseren neuen Forumsjuden :-)

Zu der Frage, warum die Nazis etwa Zyklon B, Diesel- oder Benzinmotoren zur Ermordung der Juden eingesetzt haben und nicht etwa andere (möglicherweise auch effektivere) Mittel – weil sie wussten, dass diese Mittel – etwa aus der Erfahrung während der Aktion T4, oder im Umgang mit Zyklon B zu Entlausungszwecken – für ihre Zwecke geeignet und bereits ausreichend und effektiv genug waren. Auf die High Tech Bauernhausgeschichte, wo der industrielle Massenmord stattgefunden haben soll, gehe ich erst gar nicht ein. Diese Geschichte strotzt nämlich geradezu von jüdischer Dummheit. Nur ein kleines Detail: Die Räumlichkeiten sollen auf 27° mit einem Ofen vorgewärmt worden sein, damit das HCN aus dem Zyklon auch verdunsten kann. Dies ist in diesem Fall, wo "bezeugt" wurde, daß das Zyklon frei durch eine seitliche Öffnung von einem mit Leiter bewaffneten SS-Mann hereingeworfen worden sein soll, absoluter Unsinn. Die Verdunstung, und um eine solche würde es sich hier gehandelt haben, erfordert nämlich keine Vorwärmung auf 27°C. Dies hätte auch bei 0°C noch funktioniert. Was allerdings trotz verdunstender Blausäure nicht funktioniert hätte, wäre die Tötung durch die am Boden liegenden ausgasenden Zyklonbröckelchen. Die HCN bliebe nämlich in Bodennähe liegen, da es hier schön kalt wird. Bevor die Blausäuredämpfe die Nase erreichen, wären die Juden bereits durch Selbstvergasung wegen CO2 von alleine gestorben.

Die 27°C oder dann auch mehr wären nur dann sogar zwingend erforderlich, wenn die HCN verdampfen müsste. Dies aber wiederum ist für die "wirklichen" Gaskammern "bezeugt", wo nämlich das Zyklon in ein Behältnis ähnlich einem hohen teilbedeckelten Kochtopf geschüttet worden sein soll. Hier findet dann keine Verdunstung mehr statt sondern nur Verdampfung und nur hier ist dann eine Umgebungstemperatur über dem Siedepunkt der HCN (25,7°C) zwingend notwendig (Kulasäulen).

Mit diesen Kochtopf kann aber nur so viel und so schnell HCN freigesetzt werden, wie an thermischer Leistung durch die Luft an ihn auch herangetragen wird. Für diese Kochtopfjudenkonstruktion existieren Zeichnungen im Netzt und hierfür kann auch die Leistungsfähigkeit dieser Judentöpfe exakt berechnet werden. Das Ergebnis widerspricht in eklatanter Weise weiteren "Zeugenaussagen" bzgl. der Geschwindigkeit der Tötung.

Auch hier muß eindeutig konstatiert werden, daß unter diesen Umständen niemals ein Jude mit Zyklon getötet worden sein kann. Neben denselben Problemen, daß nämlich aufgrund der hohen Belegungsdichte und der thermischen Temperaturschichtung, welche sicher verhindert hätte, daß die HCN in Nasennähe hätte kommen können, wäre die Verdampfungsgeschwindigkeit selbst bei optimaler Verteilung des HCN-Gases im Raum nicht ausreichend gewesen, die Juden in den behaupteten Zeitspannen zu töten!

Von allen "Zeugen" wurden nämlich übereinstimmend Tötungszeiten zwischen 2 und in Ausnahmefällen auch mal 15 Minuten behauptet. Gleichzeitig sind die angeblich benötigten Zyklonmengen von diesen ebenfalls mit angegeben worden (Höß). Natürlich kamen diese Aussagen unter Folter zustande und die Folterer waren eben wiederum offensichtlich sehr dumme Juden. Mit diesen Zeugenangaben können nämlich die Tötungszeiten unter keinen Umständen auch nur annähernd erreicht werden. Aber nicht nur das! Es wurde hier sogar gezeigt, daß die Juden bereits vor der "wirklichen" Zyklontötungszeit an ausgeatmeten CO2 von alleine gestorben wären.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Tötungszeiten, welche man nach folgenden zusammengefassten einfachen Ergebnisgleichungen für die 210m² große Auschwitzer "Gaskammer" ermitteln kann. Diese Ergebnisformeln können im Einzelnen aus anderen komplexeren Gleichungen ermittelt werden, welche hier im Thema an verschiedenen Stellen begründet und veröffentlicht sind. Sogar ein Programm ist hierfür angegeben worden, wo man dies nachprüfen kann.

Die Tötungszeit mit Zyklon bei einer spezifischen Einsatzmenge von maximal 6kgZyklon/1000 Personen (Höß) gehorcht ungefähr folgender einfachen Gleichung (gültig bei 1700 - 2500 Personen) und gilt für den 210m² Raum:

Zyklontötungszeit in Minuten = 98 - 18 / 800 * Personenanzahl


Für die Selbstvergasung durch ausgeatmetes CO2 ergibt sich dagegen:

Selbstvergasungszeit in Minuten = 59 - 13 / 800 * Personenanzahl


Nun eine kleine Gegenüberstellung der damit berechneten Tötungszeiten:

1700 Personen: Zyklon 60 Minuten Selbstvergasung 31 Minuten
1800 Personen: Zyklon 57 Minuten Selbstvergasung 30 Minuten
1900 Personen: Zyklon 55 Minuten Selbstvergasung 28 Minuten
2000 Personen: Zyklon 53 Minuten Selbstvergasung 26 Minuten

2100 Personen: Zyklon 51 Minuten Selbstvergasung 25 Minuten
2200 Personen: Zyklon 48 Minuten Selbstvergasung 23 Minuten
2300 Personen: Zyklon 46 Minuten Selbstvergasung 22 Minuten
2400 Personen: Zyklon 44 Minuten Selbstvergasung 20 Minuten
2500 Personen: Zyklon 42 Minuten Selbstvergasung 18 Minuten

Dabei ist nochzu bemerken, daß bei Zyklon die Zeiten Mindestzeiten bei optimaler Luftunwälzung sind, welche aber gar nicht vorhanden war.

Es ist also damit klar bewiesen, daß Zyklon kein "effektives" Mittel zur Tötung gewesen wäre, da es gar nicht mehr tödlich hätte wirken können. Warum hätte man Tote noch töter machen sollen? Alle Zeugenaussagen sind also eindeutig erlogen und damit existiert keine einzige glaubhafte Zeugenaussage mehr.

Der Holocaust hat sich damit gänzlich in Luft aufgelöst. Vergast.


Beiträge, welche die Thematik berühren: # 338, 862, 864, 887, 1184, 1702, 2045 (Formeln), 2115, 2240, 2291 und 2159 (HCN-Programm), 2190(Prg.Hinweise) und andere.

Noch ein paar Zahlen zur "Effizienz" der verschiedenen Tötungsverfahren. Die Zahlen sind nicht genau, geben aber schon ein ungefähres Gefühl. Unterstellt sind bei Diesel und Zyklon natürlich die behaupteten Methoden:
Um 50 000 Juden zu vergasen, was mit einem Kfz Holzgasgenerator in einer(1) Stunde möglich gewesen wäre, benötigte man etwa:

2000 Liter Diesel oder
200 kg Zyklon oder
50 kg Holz :-)

Hrodeberht
12.02.07, 10:03
Zu Fritjof Meyer – wenn man sich einmal ausführlich mit der Kritik an seinen Thesen, seinen methodischen Schwächen, seinen selektiven und willkürlichen Umgang mit den Quellen, die angeblich für seine These sprechen, auseinandersetzt, sieht man schnell, dass von seiner These nicht wirklich viel übrig bleibt.

Wenn du mal ein klein wenig über den eigenen Tellerrand blicken würdest dann würde dir etwas auffallen. Den oben von dir zitierten Absatz kann man ohne Probleme in der folgenden Weise modifizieren.

Zu [R.Hilberg] [füge beliebigen Holocau$t "Forscher" ein] ... wenn man sich mal ausführlich mit den methodischen Schwächen, dem selektiven und willkürlichen Umgang mit Quellen dieser "Forscher" auseinandersetzt, dann bleibt von ihren Thesen nicht viel übrig. Oder willst du bestreiten, dass die immer wieder zitierten Augenzeugen wie S.Raizmann oder J.Werniek unglaubwürdig sind? Nichtdestotrotz werden sie in den Standardwerken seitenweise zitiert.

Wie hiess es in der Reportage "One Third of the Holocaust" sinngemäß: "Hilbergs Strategie scheint folgende zu sein, findest du in einem Bericht, der offensichtlich unwahr und erlogen ist einige Passagen die deine eigene Aussage stützen, dann nutze sie!"

So was bleibt denn nach deinen eigenen Aussagen dann noch an den Standardwerken dran? [I]Oder setzt du die wissenschaftlichen Maßstäbe nur für Revisionisten an?


Zu der Frage, warum keine wissenschaftlichen Gutachten angefertigt wurden, um etwa die Angeklagten in den verschiedenen Prozessen zu verurteilen – weil es einfach nicht nötig war. Die Beweislage war so eindeutig, dass die Angeklagten auch so verurteilt werden konnten.


Diese Aussage zeigt doch welches Geistes Kind du tatsächlich bist, ich hoffe du bist zumindest intelligent genug um zu merken was für einen Schwachsinn du schreibst. Laut deiner Aussage würde es reichen jemanden des Mordes schuldig zu sprechen, wenn sein Verbrechen offenkundig ist. Es braucht dann weder Sachbeweise noch Gutachten. Wenn also Morgen in der Bild-Zeitung steht, dass Person XY ein Mörder ist, werden das vermutlich 40% der Deutschen Gutmenschen glauben. Die Schuld ist damit offenkundig XY kann ohne Verfahren eingesperrt werden.

Wer hier selektiv bestimmte Sachverhalte bewertet solltest du dich vielleicht mal fragen!


Und warum keine wissenschaftlichen Gutachten angefertigt wurden, um Revisionisten wie Leuchter und Co zu widerlegen?
In gewisser Weise hat man das, indem man äußerst erfolgreich den Weg bestritten hat, die „wissenschaftlichen“ Gutachten, die Leuchter und Co vorgelegt haben, um die Unmöglichkeit des Holocaust zu beweisen, zu widerlegen, so dass von den angeblichen Unmöglichkeiten, die Leuchter und Co meinten bewiesen zu haben, nichts mehr übrig geblieben ist.
Fasst all diese Ergebnisse, die gegen die Thesen (und ganz zu schweigen von der angeblichen Kompetenz) von Leuchter und Co sprechen bzw. widerlegen zusammen, und dann habt ihr euer Gutachten. Wobei dann für euch das Problem bleibt, welche wissenschaftlichen Gutachten ihr noch vorlegen könnt.


Man hat sie denunziert, ihre wissenschaftlichen Arbeiten in den Hintergrund gestellt um sie an Hand persönlicher Eigenschaften zu diskreditieren. Anstatt einen wissenschaftlichen Diskurs um ihre Thesen zu führen sperrt man sie ein und macht sie mundtot! Hut ab! Das nenn ich korrektes wisschenschaftliches Arbeiten, in keinster Weise selektiv versteht sich.


Zum Ventilationssystem – Von einem solchen System ist in diversen Dokumenten die Rede und einige der Ventilationsöffnungen sind in den Ruinen der Gaskammern auch heute noch sichtbar.


Ruinen die von den Russen direkt nach der Übernahme nachweislich manipuliert wurden, na wenn das keine Grundlage ist!


Zu den Türen – immerhin kann man eine Tür vorweisen, die für die Verschließung der Gaskammern geeignet erscheint. Wo sind eure Beweise für Holztüren bzw. schwache Türen?


Unsere Beweise kannst du dir z.B. in diversen Gedenkstätten zu Treblinka anschauen, da gibt es ein Modell der angeblichen Gaskammer, allein gesunder Menschenverstand sollte ausreichen um zu erkennen das diese Gebäude niemals dem Zweck gedient haben können täglich tausende von Menschen zu vergasen!


Zu der Frage, warum die Nazis etwa Zyklon B, Diesel- oder Benzinmotoren zur Ermordung der Juden eingesetzt haben und nicht etwa andere (möglicherweise auch effektivere) Mittel – weil sie wussten, dass diese Mittel – etwa aus der Erfahrung während der Aktion T4, oder im Umgang mit Zyklon B zu Entlausungszwecken – für ihre Zwecke geeignet und bereits ausreichend und effektiv genug waren.

Ganz genau von allen Methoden die man zur Verfügung hat, entscheidet man sich für die teuerste und aufwendigste Methode, weil sie ausreichend effektiv war? Du glaubst dir aber noch selbst oder?


Und zu Nizkor oder H-Ref – also um etwa die angeblichen „wissenschaftlichen“ Beweise (etwa von Zündel und Co), die gegen den Holocaust sprechen (und hier vorgelegt werden), zu widerlegen, reichen diese Seiten alle mal (vgl. etwa meinen letzten Beiträge).

Kann beim besten Willen nicht erkennen was du widerlegt haben willst, eigentlich hast du nur wie der ganz normale Nizkorianer die Argumente die dir eingetrichert wurden heruntergebetet. Leider hast du dabei vergessen deinen eigenen Kopf einzuschalten und dich mal zu fragen wie logisch und wie wahrscheinlich das alles ist.

Siglinde
12.02.07, 10:56
@Papa Hausser

ZU dem Film "Drei Deutsche Mörder" :

Der letzte sagt doch über das Buch "Hexeneinmaleins einer Lüge" das das nicht stimmt (Buch leugnet das Vergasen, stammt aus den 80ern) und danach das die Leichen blau-grün nach dem vergasen waren, er hat es selbst gesehen - als aktiver Täter.

Was sagt ihr dazu ?

Wieso sagt er das, obwohl er doch wissen muß, daß solche Beschreibungen vom Betrachter nachgeprüft werden können bzw. nachgefragt werden können.

Papa Hausser


Den Holocaust in Frage stellen, darf man nicht, aber man kann durch absurde Behauptungen auf etwas hinweisen, so wie es Gerstein auch tat.
Stell dir vor, es geht um einen Massenmord, der aber nicht statt gefunden hat und zu behaupten, dass er nicht stattgefunden hat, bedeutet Knast.
Kennen wir doch irgendwo her, eine solche Vorstellung fällt uns also nicht schwer.:-O

Gut, bei diesem Massenmord sind angeblich 1000e von Menschen von einem Felsen ins Meer gestürzt worden.

Nun sagt ein angeblicher Augenzeuge, der weiß, dass das nicht wahr ist, über ein Buch, welches den Massenmord bezweifelt, dass die aufgeführten Beweise falsch seien.
Würde er sagen, dass das stimme, droht ihm Gefängnis.
Also ist der so klug wie Gerstein und sagt: "Ich habe die Leichen doch selbst gesehen, sie waren alle ganz trocken".

Er bezeugt also, dass die Leichen blau-grün waren, obwohl durch Zyanid und Kohlenmonoxyd vergiftete Menschen hellrote Hautverfärbungen aufweisen. Sie sehen also rosig aus.
http://flexicon.doccheck.com/Kohlenmonoxidvergiftung

aus dem Gersteinbericht:
Die Menschen stehen einander auf den Füßen. 700 -
800 auf 25 Quadratmetern, in 45 Kubikmetern! Die SS zwängt
sie physisch zusammen, soweit es überhaupt gebt. - Die Türen
schließen sich. Währenddessen warten die anderen draußen
im Freien nackt. Man sagt mir: Auch im Winter genau so! Ja,
aber sie können sich ja den Tod holen, sage ich. - Ja, grad
for das sinn se ja doh! sagt mir ein SS-Mann darauf in
seinem Platt. - Jetzt endlich verstehe ich auch, warum die
ganze Einrichtung Heckenholt-Stiftung heißt. Heckenholt ist
der Chauffeur des Dieselmotors, ein kleiner Techniker,
gleichzeitig der Erbauer der Anlage. Mit den
Dieselauspuffgasen sollen die Menschen zu Tode gebracht
werden. Aber der Diesel funktioniert nicht! Der Hauptmann
Wirth kommt. Man sieht, es ist ihm peinlich, daß das gerade
heute passieren muß, wo ich hier bin. Jawohl, Ich sehe
alles! Und ich warte. Meine Stoppuhr hat alles brav
registriert. 50 Minuten, 70 Sekunden - der Diesel springt
nicht an! Die Menschen warten in ihren Gaskammern.
Vergeblich! Man hört sie weinen, schluchzen[13] (http://www.ns-archiv.de/verfolgung/gerstein/fn.php#fn13) ... Der
Hauptmann Wirth schlägt mit seiner Reitpeitsche den
Ukrainer, der dem Unterscharführer Heckenholt beim Diesel
helfen soll, 12-, 13mal ins Gesicht. Nach zwei Stunden 49
Minuten - die Stoppuhr hat alles wohl registriert - springt
der Diesel an. Bis zu diesem Augenblick leben die Menschen
in diesen 4 Kammern, viermal 750 Menschen in 4mal 45
Kubikmetern! - Von neuem verstreichen 25 Minuten. Richtig,
viele sind jetzt tot. Man sieht lebt das durch das kleine
Fensterchen, in dem das elektrische Licht die Kammern einen
Augenblick beleuchtet. Nach 28 Minuten leben nur noch
wenige. Endlich, nach 32 Minuten ist alles tot!

Von der anderen Seite öffnen Männer vom Arbeitskommando die
Holztüren.

Alle meine Angaben sind wörtlich wahr. Ich bin mir der
außerordentlichen Tragödie dieser meiner Aufzeichnungen vor
Gott und der gesamten Menschheit voll bewußt und nehme es
auf meinen Eid, daß nichts von allem, was ich registriert
habe, erdichtet oder erfunden ist, sondern alle sich genau
so verhält.

http://www.ns-archiv.de/verfolgung/gerstein/gerstein-bericht.php

Horagalles
12.02.07, 15:27
Und wieder mal schiessen sich die Holokauster ein Eigentor:thumbup.
...Zu der Frage, warum keine wissenschaftlichen Gutachten angefertigt wurden, um etwa die Angeklagten in den verschiedenen Prozessen zu verurteilen – weil es einfach nicht nötig war. Die Beweislage war so eindeutig, dass die Angeklagten auch so verurteilt werden konnten. ... Das ist mit Verlaub die laecherlichste Argumentation, die ich zu diesem Thema bislang gelesen habe. Nach Deiner Logik muesste man auch den Hexenprozesse glauben schenken. Da brauchte man auch keine wissenschaftlichen Gutachten "– weil es einfach nicht nötig war. Die Beweislage war so eindeutig, dass die Angeklagten auch so verurteilt werden konnten."

Zu Deiner Information: Die angeblichen Tatwaffen hat man doch gefunden, oder? Bei keinem Mordprozess, bei dem die Tatwaffen gefunden wurden, wuerde man auf dieses Beweismittel verzichten. Es sei denn, dass es sich um einen Schauprozess handelt, bei dem es um andere Ziele geht als die Ueberfuehrung und Bestrafung von Taetern.

Wohlgemerkt, dann geht es auch noch um Prozesse bei denen die mutmassliche Tatwaffe nicht gerade etwas alltaegliches ist.

Zu den Türen – immerhin kann man eine Tür vorweisen, die für die Verschließung der Gaskammern geeignet erscheint. Wo sind eure Beweise für Holztüren bzw. schwache Türen? ... Im Museum zu Auschwitz Krema I z.B. - Das soll eine Menschengaskammer im Originalzustand sein. Bilder davon habe ich ja mal bei Skadi reingestellt:
http://forum.skadi.net/gas_chamber_doors_auschwitz-t79809.html?t=79809


________________________________________ _
Der Rest ist derartig laecherlich, dass es selbst jedem Holokauster, die Schamroete ins Gesicht treiben muss. Du bist genau das, was in diesem Strang noch gefehlt hat:D .

Siglinde
12.02.07, 16:11
Zitat von K...
Zu den Türen – immerhin kann man eine Tür vorweisen, die für die Verschließung der Gaskammern geeignet erscheint. Wo sind eure Beweise für Holztüren bzw. schwache Türen?

Gersteinbericht:
Nach zwei Stunden 49
Minuten - die Stoppuhr hat alles wohl registriert - springt
der Diesel an. Bis zu diesem Augenblick leben die Menschen
in diesen 4 Kammern, viermal 750 Menschen in 4mal 45
Kubikmetern! -
Von neuem verstreichen 25 Minuten. Richtig,
viele sind jetzt tot. Man sieht lebt das durch das kleine
Fensterchen, in dem das elektrische Licht die Kammern einen
Augenblick beleuchtet. Nach 28 Minuten leben nur noch
wenige. Endlich, nach 32 Minuten ist alles tot!

Von der anderen Seite öffnen Männer vom Arbeitskommando die
Holztüren.

Zumindest den Bericht sollte man als Holocaustianer gelesen haben!!!!

pgz
12.02.07, 16:54
Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen
- Der Dienststellenleiter -
LUDWIGSBURG, den 25. Okt. 1979
Schorndorfer Straße 58
Herrn
David Irving
[...]
Sehr geehrter Herr Irving,
Ihren Brief vom 15. Oktober 1979 habe ich heute erhalten. Leider befand sich das von Ihnen als Anlage bezeichnete Schreiben an den Vater von Anne Frank nicht in dem Umschlag. Es hätte mich in der Tat sehr interessiert, welche Meinung
Sie zu dem Tagebuch (http://www.stormfront.org/solargeneral/library/www.fpp.co.uk/Auschwitz/docs/controversies/AnneFrank/index.html) der Anne Frank vertreten. Sie schreiben mir, daß der als Dokument 1553-PS von der französischen Anklagebehörde vorgelegte sogenannte „Gerstein-Bericht" vomIMT als Beweisstück abgelehnt wurde und daß Sie keinen Anlaß sehen, die damalige Ablehnung als unbegründet zu betrachten. Die Art Ihrer Argumentation läßt mich nun allerdings vermuten, daß Sie weder die Gründe der von Ihnen behaupteten Ablehnung noch das weitere Schicksal dieses Dokuments im IMT-Prozeß kennen. Das Dokument wurde nämlich zwar zunächst in der Verhandlung am Vormittag des 30. Januar 1946 aus formellen Gründen abgelehnt, weil zu diesem Zeitpunkt ein Affidavit zur Identifizierung des Originals nicht vorlag. In der Nachmittagsverhandlung desselben Tages wurde es jedoch insgesamt (nicht etwa nur in Teilen) als Beweisstück zugelassen. Ich verweise insoweit auf die Sitzungsprotokolle (in der gedruckten deutschsprachigen Ausgabe in Band VI, Seite 371 f. und Seite 400 f.). Ergänzend ist hier noch anzuführen, daß das Dokument auch im sogenannten Ärzte-Prozeß vor dem US-Militärgerichtshof in Nürnberg als
- 2 - Beweismittel zugelassen war. Sie sind offenbar hier einer aus der apologetischen Literatur stammenden, gezielten Falschinformation zum Opfer gefallen.
Ihr Befremden darüber, daß ich in meinem Buch „NS-Vernichtungslager" den „Gerstein-Bericht" nur auszugsweise zitiert habe, ist mir nicht recht verständlich. Die Tatsache, daß es sich um Auszüge handelt ist - im Gegensatz zu manchen anderen Publikationen - deutlich gekennzeichnet. Mir kam es darauf an, den Ablauf und den Umfang der Massentötungen in einem Vernichtungslager und die Bemühungen um deren Geheimhaltung darzustellen. Dazu gehört auch, was nach der Erinnerung Gersteins seinerzeit Globocnik dazu geäußert hatte.
Ein weiterer Punkt in Ihrem Schreiben vom 15. Oktober 1979 hat mich in Erstaunen versetzt. Mir ist nicht recht verständlich, woraus Sie schließen, daß der „Gerstein-Bericht" einen Hinweis auf einen angeblichen Besuch Himmlers oder Hitlers in Belzec enthalten soll. Wenn Sie den „Gerstein-Bericht" genau lesen, werden Sie vielmehr feststellen müssen, daß nirgends davon die Rede ist, daß Himmler oder Hitler in Belzec gewesen sein sollen. Das von Gerstein geschilderte Gespräch mit Globocnik hat in Lublin stattgefunden. In dem Bericht steht ausdrücklich im Anschluß an die Schilderung dieses Gesprächs: „Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach Belzec ..." Die Tatsache, daß etwa um die Zeit, als Gerstein in Belzec war, Globocnik mit Himmler zusammengetroffen ist, kann bei Kenntnis der darüber vor-liegenden Unterlagen wohl von niemand ernsthaft bestritten werden. (Es mag Sie im übrigen interessieren, daß meiner Dienststelle erst vor wenigen Tagen die Mitteilung zugegangen ist, es lägen Zeugenaussagen darüber vor, daß Globocnik im Sommer 1942 zu einer Zeit, als sich Hitler in Berlin befunden haben soll, mindestens einmal zur Berichterstattung in die Reichskanzlei befohlen worden sei. Ich hatte bisher noch keine Gelegenheit, diese Zeugenprotokolle selbst zu lesen und auf ihre Beweiskraft zu prüfen).
Auf die Tatsache, daß es sich bei dem von Gerstein geschilderten Fassungsvermögen einer Gaskammer um eine Übertreibung handelt, habe ich in meinem Gutachten zum „Butz-Buch" hingewiesen. Sie kommt auch in meinem Buch „NS-Vernichtungslager" in der Fußnote 46 meines Erachtens deutlich genug zum Ausdruck. Diese Übertreibung jedoch als „tonangebend" für den gesamten „Gerstein-Bericht" zu betrachten, halte ich für gründlich verfehlt.
Im Hinblick auf meine obigen Ausführungen werden Sie sicher Verständnis haben, daß meine in meinem ersten Schreiben an Sie geäußerten Bedenken betreffend die Seriosität der von Ihnen benutzten Quellen durch Ihren Brief nicht ausgeräumt werden konnten. Sie haben sich eher noch verstärkt.
Sobald es mir meine Zeit erlaubt, werde ich Ihr Buch nochmals lesen und einige Stellen, die mir bisher nicht ganz klar erschienen, anhand der mir zur Verfügung stehenden Mittel prüfen. Erst dann will ich mich öffentlich zu Ihrem Buch äußern. Selbstverständlich werde ich Sie vorher von dem Ergebnis dieser Prüfung in Kenntnis setzen.
Es würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
(Dr. Rückerl)
Leitender Oberstaatsanwalt
Also, nicht daß man denkt, dieser phantastische Gersteinbericht hätte keine Rolle gespielt. Auch in einem anderen Prozeß gegen einen Zyklon B Hersteller spielte dieser Bericht eine wesentliche Rolle.

Oftmals wird der Bericht von den Holocaustianern zurechtgestutzt, weil sogar die gemerkt haben, daß die Angaben in diesem Bericht physikalisch vollkommen unmöglich sind. Aus 700-800 Personen erdichtet man dann 200-300 Personen. Oder man bezweifelt die Raumgrößen und erdichtet neue. Das ist zwar eine Zeugenaussagenfälschung, aber das stört die nicht.

Aber selbst diese Zahlen werden durch die Stoppuhrangaben ("50 Minuten, 70 Sekunden " :)) immer noch widerlegt, wie man an den Tötungszeiten wegen CO2 meines letzten Beitrages (#2328) erkennen kann.

All dies hat aber der geniale SS-Mann Gerstein vorausgesehen und hat seinen Eid unter das offensichtlich erpresste oder erfolterte Geständnis gesetzt. Dabei lügt er nicht einmal. Er beschwört nur, daß das, was er "registriert" hat, nicht erfunden ist. Er sagt aber nicht, daß das Beschriebene mit seiner "Registrierung" identisch ist.

Der Gersteinbericht beinhaltet in fast jedem Satz entlarvende Fallstricke. Auch die Grubenabmessungen mit 10 oder 12 m Tiefe erscheinen stark übertrieben, im Verhältnis zur Breite. Er spricht auch von einem wunderschönen "linken Winkel".

Der Zug mit den rund 6500 Personen, welcher ankommt und bereits rund 25% Tote haben soll, ist ebenfalls eine besondere Geschichte. Immerhin erfolgte der Transport aus der Nachbarschaft etwa 70km entfernt, also ein vielleicht 2-Stundentransport.

Man muß wirklich jeden einzelnen Satz seines humorigen "Tätergeständnisses" durchlesen und nachprüfen, wo hier wieder die Unmöglichkeit versteckt ist.

Ach ja, das Platt ist glaube auch so ein eingebauter Fehler, "Ja, grad
for das sinn se ja doh!". Ist das Platt?

Entsprechen ist natürlich auch seine Dieselmotorgeschichte als bewußte Unmöglichkeit einzuschätzen.

Siglinde
12.02.07, 18:17
@pgz

Ach ja, das Platt ist glaube auch so ein eingebauter Fehler, "Ja, grad
for das sinn se ja doh!". Ist das Platt?

Sicher ist das kein echtes Platt, allerdings ist es schwierig, für Menschen, die diese Sprache nicht beherrschen, sie wieder zu geben. genauso schwierig ist es, sie überhaupt zu verstehen.

"jüst (just) dovör sin se jador (jodor)": das ist Platt

Was mich daran allerdings stutzig macht, ist die Tatsache, dass ein SS-Mann mit einem Vorgesetzten Platt spricht.
Ich glaube nicht, dass das üblich oder gar erlaubt war.

Mag sein, dass Kameraden untereinander mit ihrem Heimatakzent sprachen, aber sicher nicht Offiziere unter sich und erst recht nicht mit ranghöheren Offizieren.
Ich kann mir also gut vorstellen, dass er hier dieses Zitat in Platt gebracht hat, weil es eben nicht üblich war, als SS-Mann Platt zu sprechen. Also eine Absurdität.
Mit solchen versteckten Absuditäten konnte Gerstein nunmal geschickt umgehen.

Stelle man sich mal vor, was für Verwirrungen es gestiftet hätte und was für verhehrende Folgen es gehabt hätte, wenn ein ostfriesischer SS-Offizier mit einem Bayrischen Platt gesprochen und der nichts verstanden hätte. Völlig unmöglich.

Selbst Hochdeutsche verstehen es nicht, wenn ich Platt schnacke.

Dafür muss man also eine strikte Regelung gegeben haben, die hieß: Dienst-, Befehls-, und Amtssprache HOCHDEUTSCH.

Ich weiß aus der eigenen Familiengeschichte, dass auch ostfriesiche Offiziere der SS perfektes Hochdeutsch sprachen.

Nicht zuletzt ist der ganze Dialog unsinnig:
Währenddessen warten die anderen draußen
im Freien nackt. Man sagt mir: Auch im Winter genau so! Ja,
aber sie können sich ja den Tod holen, sage ich. - Ja, grad
for das sinn se ja doh! sagt mir ein SS-Mann darauf in
seinem Platt. - Jetzt endlich verstehe ich auch, warum die
ganze Einrichtung Heckenholt-Stiftung heißt.

Warum sollte jemand wie Gerstein, der ja mutmaßlich wusste, dass die Menschen dort ermordet werden sollten, darauf aufmerksam machen, dass sich die wartenden Deliquenten in der Kälte den Tod holen könnten.
Wer kommt dazu, so eine Bemerkung zu machen, wenn der sichere Tod 5 Meter entfernt ist? Ungewöhnlich, oder?!

Papa Hausser
12.02.07, 19:57
Zu Dr. Adalbert Rückerl:

Ein ehemaliger HJ-Führer, der sich dem neuen Herrn nach 1945 andiente und damit Karriere machte.

Im Anhang sein Buch.

Gruß
Papa Hausser

pgz
13.02.07, 02:54
Die Schrift bitte entschuldigen. Das System läßt mich nicht so, wie ich will.:)



Adalbert Rückert:

Die Aufgabenstellung der Zentralen Stelle impliziert praktisch eine völlige Umkehrung der bis dahin bei der Verfolgung von NS-Verbrechen geübten Verfahrensweise. Nicht die mehr oder weniger zufällige Entdeckung eines Tatverdächtigen bewirkt die Aufnahme der Ermittlungen; den Anstoß gibt vielmehr nun ein (gleichgültig in welcher Form erfolgter) Hinweis auf einen strafrechtlich relevanten Sachverhalt.

Ich habe mir überlegt, wie die Zeugenaussagen sich mit unseren Unmöglichkeitsbeweisen vereinbaren lassen. Wie bekommt man Zeugen, welche nichts verbrochen haben, soweit, daß sie sich selbst beschuldigen und alle Tatumstände gestehen.


Nun ja, das ist eine einfache Geschichte, wie man obigem "Hinweis" entnehmen kann. Ich vermute, nicht ein einziger dieser geständigen "Täterzeugen" ist echt. Die Juden kaufen sich solche Täter, trichtern ihnen die wesentlichen Dinge ein, welche sie zu sagen haben. Namen und Identifikationspapiere, Existenz etc. werden ihnen beschafft.


Ihnen wird zwar eine mögliche Haft in Aussicht gestellt, schließlich kennt man die Gerichte, wird sie aber mit einem großzügigen Geldansporn leicht überreden können, die paar Jahre Knast über sich ergehen zu lassen. Es ist durchaus denkbar und sogar wahrscheinlich, daß die Angeklagten sogar selbst Juden sind, welche für die jüdische Sache kämpfen. Bedarfsweise können diese "Täter" auch immer neue "Täter" im Gerichtssaal bekanntmachen, welche schon in den Startlöchern sitzen.


Man hat also seine Täter fabriziert, welche die große Greuelpropaganda bestätigen werden und braucht dann der zuständigen Staatsanwaltschaft nur noch einen "Hinweis" zu geben.

:

BRDead
13.02.07, 11:19
Hallo K...

Du hast hier einige angaben gemacht, die im gegensatz zu anderen Erfahrungswerten stehen. Ich habe deswegen ein paar (umbelegte) Aussagen deinerseits herausgenommen, und ihnen betreffende Stellen des Rudolf Gutachtens gegenübergestellt. Bemerkenswert ist, dass in US-Gaskammern eine Blausäurekonzentration von 3200 ppm notwendig ist, um einen schnellen Tod herbeizuführen. Ausserdem muss man bedenken, dass in einer viertelstunde ein Grossteil der Blausäure noch nicht verdunstet sein kann, was zu einer erhebliche längeren Begasung führt. Wie man der Grafik entnehmen kann, ist nach einer viertel Stunde noch 80% der Blausäure nicht verdunstet!

http://vho.org/pictures/graf12.gif

[Verdampfungsgeschwindigkeit von Blausäure vom Trägermaterial Erco (Gips mit Stärkeranteil) bei 15°C und feiner Verteilung, nach R. Irmscher/DEGESCH 1942]

Du behauptest an anderer Stelle, dass das Granulat den Juden auf den Kopf gestreut wurd! Wie würdest du dich verhalten, wen du Granulat auf dem Kopf hättest, dass tödliche Dämpfe ausstösst? Also ich würde es refelxartig auf den Boden befördern?

Wie stehst du eigentlic zu der "No Holes: No Holocaust"-These? Wenn die SS die spuren beseitigen hätte wollen, hätten sie wohl die ganze Decke eingerisse und entfernt! Ausserdem kann man auf den Luftbildern keinerlei ernsthafte Anzeichen für Löcher finden, bis auf schwarze Flecke, die so unsauber gearbeitet aussehen, dass man sie leicht als jüdische Fälschung ausmachen kann!

Wo sind den deines Erachtens die ganzen Leichen verschwunden? Alle im Ofen verbrannt? Wie sieht es denn mit den Kapazitäten dabei aus? Was hat man mt den grossen Knochen gemacht, die man nicht einfach verbrennen kann?

Der Grund, warum in den Entlausungskammern (bzw. im Mauerwerk) eine viel höhere Konzentration von Cyanid-Verbindungen gefunden wurde, ist ganz einfach folgender: Für Menschen (bzw. für Warmblüter allgemein) ist Blausäure erheblich giftiger als für Läuse (bzw. Insekten allgemein). Während so die zu entlausende Kleidung wesentlich länger und in einer höheren Konzentration dem Gas ausgesetzt werden musste, reichte bei den Menschen eine wesentlich geringe Zeitdauer und Konzentration. Anders ausgedrückt: bereits 300 ppm über einen Zeitraum von 15 Minuten reichen aus, um Menschen zu töten. Um jedoch Insekten bzw. Läuse abzutöten, ist eine Konzentration von 16.000 ppm und eine Anwendungsdauer von bis zu 72 Stunden notwendig.
Die Wände der Hinrichtungskammern waren folglich erheblich kürzer dem Blausäuregas ausgesetzt als die Wände der Entlausungskammern.

"Die einzigen uns hier zur Verfügung stehenden Daten sind einerseits jene, die bei den in den USA stattfindenden Exekutionen mit Blausäure gesammelt wurden. Leuchter berichtet von den in den USA bei Exekutionen angewandten Blausäurekonzentrationen in der Größenordnung von 3200 ppm. Dabei tritt der Tod je nach Konstitution des Opfers nach 4 bis 10 Minuten ein.[353] (http://vho.org/D/rga2/6.html#ftn353) Presseberichten aus den USA ist zu entnehmen, daß Hinrichtungszeiten von 10 bis 17 Minuten eher die Regel als die Ausnahme sind (vgl. Kapitel 1.1.)."
Quelle: http://vho.org/D/rga2/6.html

Zudem waren die Wände der Hinrichtungskammern 45 Jahre lang verschiedensten Witterungseinflüssen ausgesetzt, die Wände der Entlausungskammern jedoch nicht. Aus all dem ergeben sich die – im Gegensatz zu den Entlausungskammern - geringeren Spuren von Rückstanden in den Ruinen der Hinrichtungskammern.


"Eisenblau gilt als eines der am schlechtesten löslichen Cyanidverbindungen überhaupt, was Voraussetzung für seine mannigfaltige Verwendung als Farbstoff ist. Die Literatur bezeichnet Eisenblau schlicht als »unlöslich«.
Konkrete, zuverlässige Werte über die Löslichkeit von Eisenblau sind in der wissenschaftlichen Literatur nicht vermerkt. Aufgrund vergleichender Berechnungen zwischen der bekannten Löslichkeit von Fe(OH)3 einerseits und dem Grenzwert der pH-Stabilität von Eisenblau andererseits (pH 10) läßt sich aber die ungefähre Löslichkeit von Eisenblau in Wasser berechnen. Sie beträgt demnach etwa 10-22 g Eisenblau pro Liter Wasser.
Für die tatsächliche Lösungsgeschwindigkeit einer Substanz ist neben ihrer Löslichkeit in Wasser ausschlaggebend, wie die Substanz vorliegt (grob- oder feinkristallin, oberflächlich haftend oder kapillaradsorbiert) sowie vor allem der Zustand und die Menge des zugeführten Wassers. Im Mauerwerk gebildetes Eisenblau wird feinkristallin und kapillaradsorbiert vorliegen, wobei ersteres einer Auflösung förderlich, letzteres aber massiv abträglich ist. Wässer mit einer annähernden oder gänzlichen Sättigung an Eisen sind nicht mehr zu einer Auflösung weiteren Eisens fähig. Gerade im Inneren feinporöser Festkörper ist selbst bei hohen Wasserständen der Wasserdurchsatz extrem gering und die Sättigungskonzentration an Eisen schnell erreicht, die zudem wie oben ausgeführt weit eher von den leichter löslichen Eisenoxiden des Festkörpers erzeugt wird als von einmal entstandenem Eisenblau. Zudem ist allgemein bekannt, daß mit Farbstoffen durchsetzte Mörtel und Betone praktisch nicht zu entfärben sind. Es ist daher nicht damit zu rechnen, daß ein einmal in Gemäuer entstandener Eisenblaugehalt merklich durch Auflösung in Wasser verringert werden kann. Wesentlich aggressiver zeigen sich an den Außenflächen herniederrinnende Wässer, die allerdings vor allem erodierende Wirkung haben, also das Mauerwerk als solches abtragen."
Quelle: http://vho.org/D/rga2/5.html#55 (5.6.2. Löslichkeit)

"
In einem 21 Jahre andauernden Umweltbeständigkeitstest in dem westlich von London gelegenen Industrieort Slough wurde neben anderen Pigmenten die Farbfestigkeit von Eisenblau getestet. Dabei wurden Aluminiumbleche abwechselnd in eine Eisen(II)-Cyanid- bzw. eine Eisen(III)-Salzlösung getaucht, wobei das sich bildende Pigment auf dem Aluminiumblech adsorbiert wurde. Die Testbleche wurden dann auf einem Gebäudedach, im 45°-Winkel nach Südwesten geneigt, aufgestellt.
Im 21 Jahre währenden Langzeitversuch, bei dem unter anderem auch acht Eisenblau-Proben gestestet wurden, zeigte nun ganz besonders das Eisenblau neben dem Eisenocker (Fe2O3, Rost) nach dieser Zeitspanne nur minimale Veränderungen. Sowohl vom Eisenblau wie vom Eisenocker wurde jeweils nur eine Probe nach 10 bis 11 Jahren entfernt. Alle übrigen Proben hatten noch ein intensives Blau. Die Hälfte der sieben verbliebenen Eisenblauproben erhielt den Wert 4 auf der maximal 5 Punkte für beste Qualität enthaltenden, dort benutzten Grauskala zur Bestimmung von Farbänderungen. Es fanden also nur geringe Veränderungen statt.
Die Exponate waren damit über 21 Jahre den Umweltbedingungen eines stark industrialisierten Gebietes ausgesetzt mit voller Wirkung des Niederschlages, direkter Sonneneinstrahlung und der Winderosion. Bei intensiver Sonneneinstrahlung und Windstille im Sommer wird die Temperatur des dunkelblau gefärbten Aluminiumbleches stark angestiegen sein (Eisenblau ist nur bis ungefähr 140°C stabil.). Schnee, Frost, Hagel, Sturm und feinster, durchdringender, saurer Nieselregen haben offensichtlich das Pigment ebensowenig intensiv schädigen können wie die direkt einfallende UV-Strahlung der Sonne.
Bemerkenswert ist, daß zur Feststellung des Zerstörungsgrades des Pigments keine nichtexponierten Proben verwendet wurden, da diese in den 21 Jahren verloren gingen, sondern daß Stellen auf der Oberfläche der Exponate, die durch den Rahmen und durch Gummiringe an den Verschraubungen einigermaßen von direkten Umwelteinflüssen geschützt waren, als Vergleichsproben dienten. Diese zeigten annähernd keine Veränderungen.
Im Vergleich zu den Umweltbedingungen, die hier von Interesse sind, handelt es sich bei diesem Langzeitversuch um wesentlich härtere Bedingungen, da hier das extern gebildete Eisenblau nur oberflächlich auf dem Aluminiumblech adsorbiert wurde. Dennoch überstand das Pigment dies hervorragend."
Quelle: http://vho.org/D/rga2/5.html#55 (5.6.4. Langzeittest)

Siglinde
13.02.07, 12:20
@pgz

Bezahlte und andere Zeugen

"Für die Verteidigung war es schwierig, Zeugen überhaupt zu bekommen. Bei vielen waren die Adressen nicht bekannt.
Viele standen in der Denazifizierung und scheuten sich, menschlich- begreiflicherweise, durch ein "Eintreten für Kriegsverbrechen" ihr eigenes Verfahren ungünstig zu beeinflussen. Unbequeme Zeugen wurden eingeschüchtert oder lahmgelegt. Entweder man sperrte sie ein- es gab nur wenige Verteidigungszeugen die sich auf freien Fuß befanden- oder man benannte sie als Zeugen der Anklage. Dann durfte der Verteidiger nicht mit den Zeugen sprechen. Umgekehrt war es bei den Zeugen der Anklage. Sie wurden gut untergebracht, gut verpflegt und bezahlt und hatten die beste Aussicht, einer eigenen Anklage zu entgehen."

Lutz Graf Schwerin von Krosigk (1897-1977)
ehemaliger Reichsfinanzminsiter, in Nürnberg zu 10 Jahren Haft verurteilt. S.68

Weiter S.147: Unglaublich aber war: Während das Siegertribunal in Nürnberg den Angeklagten unter anderem vorwarf, sie hätten ausländische Arbeitskräfte in Deutschland - so wörtlich - "versklavt", wurden deutsche Zeugen der Verteidigung kurzerhand verhaftet und zu schweren Arbeiten im Gefängnishof gezwungen.

Aus: Heuchler, Henker und Halunken
Der Nürnberger Prozeß vor 50 Jahren
Hg: Peter Dehoust

Siglinde
13.02.07, 15:13
Die Endlösung

oder

wie konnte man von etwas wissen, was nicht statt fand?

Durch die Kriegerweiterung wurden die Pläne, die Juden nach Madagaskar zu evakuieren zu Nichte gemacht. Der Kriegsverlauf bestimmte das weitere Schicksal der Juden, die nun anstatt nach Westen und Süden in den Osten evakuiert werden sollten.
Dabei wurde der verwandte Terminus „Endlösung“ anstelle des genutzten Terminus „Gesamtlösung“ zum Streitpunkt.
Im Nürnberger Prozess gerieten Göring und er Hauptankläger Jackson aneinander.

War die Endlösung im Sinne einer Gesamtlösung gemeint, hat also die Wannseekonferenz die physische Vernichtung der Juden in dieser Gesamtlösung angestrebt, obwohl die Begriffe wie Vernichtung und Gaskammern im Protokolltext nicht vorkamen?

Der Nürnberger Schlagabtausch ist wie folgt protokolliert:

Jackson: Dann haben Sie am 31.Juli 1941 einen Erlass unterzeichnet, in dem Himmler und der Chef der Sicherheitspolizei, SS-Gruppenführer Heydrich, aufgefordert wurden, Pläne für die vollkommene Lösung der Judenfrage auszuarbeiten?

Göring: Nein, so ist das nicht richtig, diesen Erlass kenne ich nicht.

Jackson: Ich werde ihnen ein Dokument vorlegen, dieses Dokument trägt ihre Unterschrift, ist das richtig?

Göring: Das ist richtig.

Jackson: und es ist an den Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes; SS-Gruppenführer Heydrich, gerichtet?

Göring: Das ist richtig

Jackson: Damit wir bei der Übersetzung keine Schwierigkeiten haben, korrigieren Sie mich bitte, falls meine Angaben nicht richtig sind:
„In Vollendung der Ihnen am 24 Januar 1939 übertragenden Aufgabe….“

Göring: darin ist ein Fehler. Es heißt: >In Ergänzung< nicht >in Vollendung<

Jackson: Gut ich nehme das an

Weiter >in Ergänzung der ihnen am 24. Jan. 1939 übertragenden Aufgaben, welche sich mit der gründlichen, in möglichst günstiger Weise stattzufindenden Emigration und Evakuierung als Lösung des jüdischen Problems befasste, beauftrage ich Sie hiermit, alle notwendigen Vorbereitungen bez. Organisation und Finanzierung zum Zweck einer Endlösung der jüdischen Frage im deutschen Einflussgebiete in Europa zu treffen<

Göring: ich finde das in keiner Weise korrekt.

Jackson: geben Sie mir bitte ihre Übersetzung.

Göring: Darf ich es genau verlesen, wie es hier steht:

>In Ergänzung der Ihnen bereits mit Erlass vom 24.Jan.1939 übertragenden Aufgabe, die Judenfrage in Form von Auswanderung und Evakuierung einer den Zeitverhältnissen entsprechend möglichst günstigen Lösung zuzuführen, beauftrage ich Sie hiermit, alle erforderliche Vorbereitungen in organisatorischen, sachlich und materieller Hinsicht zu treffen…<

und jetzt kommt das entscheidende Wort, das falsch ünersetzt wurde, es heißt hier nämlich "für eine Gesamtlösung der Judenfrage" und nicht " für die Endlösung der Judenfrage".
Eine fehlerhafte Übersetzung oder gar bewußte Verfälschung, die aber im Zusammenhang mit der Judenverfolgung zum Schlagwort für Massenvernichtung geworden ist und auch heute selbstverständlich jederzeit benutzt werden darf.

>…für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa. Sofern hierbei Zuständigkeiten andere Zentralinstanzen berührt werden, sind diese zu beteiligen. Ich beauftrage Sie weiter, mir in Bälde einen Gesamtvorschlag über die organisatorischen, sachlichen und materiellen Vorraussetzungen zur Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage vorzulegen. <“

Sir David Maxwell greift in das Verhör ein und fragt:

Sir David: „ sagen sie immer noch, dass weder Hitler noch Sie von der Judenausrottungspolitik etwas wussten?“

Göring: „Soweit es Hitler betrifft, habe ich gesagt, dass ich das nicht glaube; soweit es mich betrifft, habe ich gesagt, dass ich auch nur annähernd von diesem Ausmaß nichts gewußt habe.“

Sir David: „Sie wussten nicht in welchem Ausmaß. Sie wussten jedoch, dass eine Politik bestand, die auf die Ausrottung der Juden hinzielte?“

Göring: „Nein, auf die Auswanderung der Juden und nicht auf ihre Ausrottung. Ich wusste nur, dass in Einzelfällen in dieser Richtung Vergehen vorgenommen wurden.“

Erstaunen löste in diesem Zusammenhang die Tatsache aus, dass man noch im Jahre 1944 in Krakau einen Antisemiten-Kongress durchführen wollte. Dazu stellte Verteidiger Dr.Thoma in Nürnberg am 10. Juli 1946 die Frage:“ Was könnte ein solcher Kongress für einen Sinn gehabt, wenn Rosenberg (der Veranstalter) gewusst hätte, dass die Juden in Europa in ihrer Mehrzahl bereits vernichtet waren?“

Zur gleichen Zeit ließ Rosenberg einen alten Parteigenossen und Gebietskommissar erschießen, weil der sich an jüdischem Eigentum vergriffen hatte.

Quelle: Heuchler, Henker und Halunken

Peer
13.02.07, 16:30
@pgz



Sicher ist das kein echtes Platt, allerdings ist es schwierig, für Menschen, die diese Sprache nicht beherrschen, sie wieder zu geben. genauso schwierig ist es, sie überhaupt zu verstehen.



Das war kein Platt, sondern reinster Saar-Dialekt.

Siglinde
13.02.07, 20:50
In deutschen KL gab es Untersuchungskommissionen, die verbrecherische Ausschreitungen ahndeten. Im Zuge einer solchen Untersuchung wurde der KZ Lagerkommandant Pohl vor den Augen der Häftlinge wegen Korruption hingerichtet.
Der Amtschef im Hauptamt des SS-Gerichts, Dr. Reinecke bezeugte, dass in 800 Fällen von Korruption und Morden die obersten Richter Verfahren vorbereitet hätten. In 200 Fällen kamen die Untersuchungen und Verfahren trotz der Kriegswirren zum Abschluss. Und die Urteile wurden vollstreckt.

Nürnberger Tribunal Mittwoch 7 August 1946

Ra Pelckmann: Hier im diesem Gerichtssaal ist ein grauenerregender Film über die Gräuel in den KZs abgelaufen. Die Anklage behauptet hierzu, dass diese Zustände die Folge einer Konsequenten Politik der SS gewesen seien.

Können Sie zu dieser Behauptung als hoher Richter Stellung nehmen? Hat das Gerichtswesen der SS von diesen Vorgängen Kenntnis bekommen? Und wenn ja, hat es dazu geschwiegen?

Reinecke: Von einer Konsequenten Politik der SS in Hinblick auf die in diesem Film gezeigten Zustände kann keine Rede sein. Es sind in den Lagern furchtbare Gewalttaten begannen worden. Der Film aber zeigt die Auswirkungen des totalen Zusammenbruchs des Deutschen Reiches auf die Konzentrationslager, stellt also nicht deren Normalzustand dar, dieser war ganz anders.

Ich kann mir hierüber ein Urteil erlauben, weil das Gerichtswesen der SS und Polizei mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln, und teilweise unter Überschreitung der eigenen Zuständigkeit gegen diese Gräuel gerichtlich eingeschritten ist.

Wir haben in den Konzentrationslagern Untersuchungskommissionen gehabt, die wiederholt über die Zustände in diesen Lagern bericht erstattenden. Wenn das Gerichtswesen der SS und Polizei in der Lage gewesen ist, wegen solcher Zustände einzuschreiten, so nur deshalb, weil es sich hier eben nicht um eine konsequente Politik der SS handelt, sondern um verbrecherische Taten einzelner Personen und kleinerer Gruppen und einzelner höchstgestellter Vorgesetzter, nicht aber um Taten der SS als Organisation. Um gegen diese Verbrechen anzukämpfen und um die SS von diesen verbrecherischen Elementen zu reinigen, ist das Gerichtswesen tätig gewesen.

RA. Pelckmann: Wissen Sie Herr Zeuge, ob solche Anweisungen in den Konzentrationslagern auch tatsächlich durchgeführt worden sind?

Reinecke: Die Untersuchungskommission des Hauptamtes SS-Gericht hat mir wiederholt in persönlichen Vorträgen bestätigt, dass solche Anordnungen in den Konzentrationslagern auch in die Tat umgesetzt wurden. Sie haben mir berichtet, dass die Unterbringung, die hygienischen Verhältnisse, die ärztliche Versorgung, die Verpflegung und auch die Behandlung der Häftlinge zum größten Teil gut war, eben so das körperliche Aussehen der Häftlinge.
Sie haben ebenfalls bestätigt, dass die strengen Verbote gegen Misshandlungen von Häftlingen wiederholt in der Lagern bekannt gemacht wurden und auch eingehalten wurden. Das Bild der Konzentrationslager im Normalzustand ist ein ganz anderes. Von außen her fällt auf Sauberkeit, die reibungslose Abwicklung des Arbeitsprogramms. Wenn in den Konzentrationslagern gerne Verbrechen gegangen worden sind, so geschahen diese so, dass sie der Umwelt verborgen blieben und auch von den Lagerinsassen, soweit sie daran nicht beteiligt waren, nicht wahrgenommen werden konnten.

….
Reinecke: In den Konzentrationslagern befanden sich so genannte Gerichtsoffiziere als Überwachungsorgane. Diese Gerichtsoffiziere, die Instrumente des jeweiligen Gerichtsherrn waren, hatten die Aufgabe, bei irgendwelchen vorkommenden Verbrechen so genannte Tatberichte anzufertigen und diese Tatberichte den Gerichten zwecks Verfolgung der strafbaren Handlung zu übergeben.


Nur ein kleiner Kreis

Ra.Pelckmann:
Vor diesem Tribunal, Herr Zeuge, ist der Beweis erbracht worden, daß in den Gaskammern von Auschwitz und anderswo Millionen von Juden gemordet wurden. Sie dagegen haben in ihren Untersuchungen festgestellt, daß Einzelpersonen und ein kleiner Personenkreis die von ihnen geschilderten Verbrechen begangen haben. Ist es nach ihren Erkenntnissen möglich, daß dieser gleiche, verhältnismaßig kleine Personenkreis auch für diese Millionenvernichtungen verantwortlich ist?

Reinecke: Aus den Untersuchungen des Hauptamtes SS-Gericht, vor allem aus dem Schlußstand dieser Untersuchungen kurz vor Kriegsende, muß entnommen werden, daß Einzelpersonen und ein kleiner Personenkreis auch für diese Dinge ausschließlich in Frage kommen: sonst hätten diese ungeheuerlichen Dinge dem Gerichtswesen solange nicht verborgen bleiben können.

Quelle: Heuchler Henker und Halunken

Siglinde
14.02.07, 10:49
Ich stelle diese Aussage Morgen zur Diskussion und bitte sie mit anderen Quellen zu vergleichen (z.b. rotes Kreuz). Das Gericht hat seine Aussage nicht angenommen, da anscheinend das heutige Bild über den HC und die KL`s schon während der Nürnberger Prozesse als Offenkundig galt. Man findet viele Parallelen zu den Vorgehensweisen in heutigen Revisionistenprozessen.
Welche sonstigen Schlüsse läßt der Bericht zu: Untermauert er die Thesen der Revision, so dass sich ein geschlossenes Gesamtbild erstellen läßt, welche Punkte sind nicht mit unseren heutigen Erkenntnissen vereinbar und wie kann man eine solche Unvereinbarkeit erklären.

VORSITZENDER: Wollen Sie bitte Ihren vollen Namen angeben.

ZEUGE DR. GEORG KONRAD MORGEN: Georg Konrad Morgen.

VORSITZENDER: Wollen Sie mir bitte diesen Eid nachsprechen: »Ich schwöre
bei Gott, dem Allmächtigen und Allwissenden, daß ich die reine Wahrheit
sagen, nichts verschweigen und nichts hinzusetzen werde.«

[Der Zeuge spricht die Eidesformel nach.]

VORSITZENDER: Sie können sich setzen.

RA. PELCKMANN: Herr Zeuge! Wegen der Bedeutung Ihrer Aussage frage ich Sie
zunächst etwas eingehender über Ihre Persönlichkeit. Waren Sie SS-
Richter der Reserve?

MORGEN: Jawohl.

RA. PELCKMANN: Bitte sprechen Sie langsam, und warten Sie nach jeder Frage
etwas ab.
Welche Vorbildung hatten Sie?

MORGEN: Ich habe Jurisprudenz an den Universitäten Frankfurt am Main, Rom,
Berlin, an der »Académie de Droit International« in Den Haag und an dem
»Institut für Weltwirtschaft und Seeverkehr« in Kiel studiert. Ich habe
das erste und das große juristische Staatsexamen bestanden und war vor dem
Kriege als Richter am Landgericht Stettin tätig.

RA. PELCKMANN: Waren Sie Spezialist in Kriminalistik und Strafrecht?

MORGEN: Nein. Ich hatte mich auf internationales Recht spezialisiert; aber
später, als ich mich mit Kriminalistik und Strafrecht während des Krieges
zu befassen hatte, habe ich dort besondere Leistungen erbracht.

RA. PELCKMANN: Wie kamen Sie zur SS?

MORGEN: Zur Allgemeinen SS wurde ich unfreiwillig übernommen. Ich gehörte
1933 dem Reichskuratorium für Jugendertüchtigung an, dessen
Studentengruppe geschlossen überführt wurde. Zur Waffen-SS wurde ich bei
Kriegsbeginn eingezogen.

RA. PELCKMANN: Welchen Dienstgrad hatten Sie dort?

MORGEN: In der Allgemeinen SS Staffelanwärter, SS-Rottenführer. In der
Waffen-SS zuletzt Sturmbannführer der Reserve.

RA. PELCKMANN: Welches Beispiel können Sie dafür anführen, daß Sie
nicht glaubten, einer Verschwörung beizutreten, wenn Sie in die SS
eintraten? Ganz kurz, bitte.

MORGEN: Ich habe 1936 ein Buch veröffentlicht »Kriegspropaganda und
Kriegsverhütung«. Dieses Buch diente dazu, in einer Zeit drohender
Kriegsgefahren Mittel und Wege zu zeigen, um Kriege und
Völkerverhetzung zu verhindern. Das Buch wurde parteiamtlich geprüft und
veröffentlicht. Ich konnte deshalb nicht annehmen, daß die SS oder die
Politik der Reichsregierung auf Krieg ausginge.

RA. PELCKMANN: Wie kamen Sie zu den Untersuchungen in Konzentrationslagern?

MORGEN: Ich war auf Befehl des Reichsführer-SS wegen meiner besonderen
kriminalistischen Fähigkeiten vom Hauptamt SS-Gericht versetzungsgleich
kommandiert zum Reichskriminalpolizeiamt Berlin. Dort erhielt ich kurz nach
meinem Eintreten die Aufgabe, einen Korruptionsfall in Weimar zu
untersuchen. Der Beschuldigte war ein Angehöriger des Konzentrationslagers
Weimar-Buchenwald. Die Untersuchungen führten bald auf die Person des
früheren Kommandanten Koch, auf zahlreiche seiner Führer und
Unterführer, darüber hinaus griffen sie um auf eine Reihe anderer
Konzentrationslager. Als diese Untersuchungen größeren Umfang annahmen,
erhielt ich Vollmacht des Reichsführer-SS, generell für derartige
Untersuchungen in Konzentrationslagern tätig zu sein.

RA. PELCKMANN: Wozu war... Warum war eine besondere Vollmacht des
Reichsführers nötig?

MORGEN: Für die Wachmannschaften der Konzentrationslager waren die SS- und
Polizeigerichte zuständig, das heißt jeweils das örtliche Gericht, in
dessen Bezirk das betreffende KZ war. Das Gericht konnte deshalb wegen der
begrenzten Zuständigkeit seines Gerichtsherrn über seinen Bezirk hinaus
nicht tätig sein. Bei diesen Untersuchungen und ihren weiten Verzweigungen
kam es aber darauf an, überörtlich tätig sein zu können. Außerdem
bedurfte es des Einsatzes von kriminalistischem Fachpersonal, also der
Kriminalpolizei. Die Kriminalpolizei konnte aber direkt bei der Truppe
keine Untersuchungen führen, und nur durch die Kombination von
richterlicher und kriminalpolizeilicher Tätigkeit war es möglich, dies
aufzuklären, und für diesen Zweck wurde mir diese Sondervollmacht des
Reichsführers gegeben.

RA. PELCKMANN: Welche Ausdehnung nahmen nun diese Untersuchungen an? Sie
können sich kurz fassen, weil dieser Punkt teilweise durch den Zeugen
Reinecke beantwortet wurde.

MORGEN: Untersucht wurden von mir Weimar-Buchenwald, Lublin, Auschwitz,
Sachsenhausen, Oranienburg, Hertogenbosch, Krakau, Plaschow, Warschau und
das Konzentrationslager Dachau. Nach mir noch andere.

RA. PELCKMANN: Wie viele Fälle haben Sie etwa untersucht? Wieviel sind
abgeurteilt worden? Wie
viele Todesurteile?

MORGEN: Ich habe etwa 800 Fälle bearbeitet, das heißt 800... etwa 800
Aktenstücke, wobei ein Aktenstück mehrere Fälle umfaßte. Während
meiner Tätigkeit gelangten etwa 200 zur, Aburteilung. Ich persönlich habe
fünf Kommandanten von Konzentrationslagern verhaftet, zwei wurden nach
gerichtlichem Verfahren erschossen.

RA. PELCKMANN: Erschießen lassen, Herr Zeuge?

MORGEN: Bitte?

RA. PELCKMANN: Wurden erschossen?

MORGEN: Ja, außer den Kommandanten ergingen noch andere zahlreiche
Todesurteile gegen Führer und Unterführer.

RA. PELCKMANN: Hatten Sie selbst die Möglichkeit, einen direkten Einblick
in die Verhältnisse der Konzentrationslager zu bekommen?

MORGEN: Jawohl, denn ich hatte die Genehmigung, Konzentrationslager selbst
zu besuchen. Diese Genehmigung hatten sonst nur ganz wenige Personen. Ich
habe vor Beginn von Untersuchungen das betreffende Konzentrationslager in
allen seinen Einzelheiten und die für mich besonders wichtigen
Einrichtungen desselben eingehendst untersucht, wiederholt
besucht, überraschend besucht. Ich war in Buchenwald selbst acht Monate
hauptsächlich tätig und habe dort gewohnt, in Dachau etwa ein, zwei
Monate.

RA. PELCKMANN: Nachdem so viele Besucher von KZ-Lagern behaupteten, daß
sie getäuscht worden sind: Halten Sie es für möglich, daß auch Sie ein
Opfer solcher Täuschungsmanöver geworden sind?

MORGEN: Ich betonte vorhin, daß ich kein Besucher eines
Konzentrationslagers war, sondern ich hatte mich ja dort zu einem
Daueraufenthalt niedergelassen, ich möchte fast sagen, direkt eingenistet.
Während einer solchen langen Zeit ist es wohl unmöglich, getäuscht zu
werden. Außerdem hatte ich die Kommissionen des
Reichskriminalpolizeiamtes, die nach meinen Weisungen arbeiteten,
unmittelbar in die Konzentrationslager selbst hineingesetzt. Ich will nicht
behaupten, daß ich trotz dieser sehr intensiven Bemühungen hätte alle
Verbrechen erfahren können, aber ich glaube, daß über das, was ich
erfahren habe, daß es da keine Täuschung gibt.

RA. PELCKMANN: Hatten Sie den Eindruck gewonnen und zu welchen Zeiten, daß
die Konzentrationslager Menschenvernichtungsstätten waren?

MORGEN: Diesen Eindruck habe ich nicht gewonnen. Ein Konzentrationslager
ist keine
Menschenvernichtungsstätte. Ich muß sagen, schon der erste Besuch in
einem Konzentrationslager – ich erwähnte, daß der erste
Weimar-Buchenwald gewesen ist – brachte für mich eine außerordentliche
Überraschung. Das Lager liegt auf waldigen Höhen mit wunderbarer
Fernsicht, die Anlagen sind sauber, frisch gestrichen, viel Rasen und
Blumen, die Häftlinge waren gesund, normal ernährt, braun gebrannt, von
irgendeinem besonderen Tempo der Arbeit...

VORSITZENDER: Von welchem Zeitpunkte sprechen Sie?

MORGEN: Ich spreche von dem Beginn meiner Untersuchungen, Juli 1943.

RA. PELCKMANN: Welche Delikte haben Sie festgestellt?

MORGEN: Verzeihen Sie, ich war noch... darf ich fortfahren?

RA. PELCKMANN: Fassen Sie sich etwas kürzer.

MORGEN: Die sonstigen Lagereinrichtungen waren tadellos in Ordnung,
besonders der Krankenbau. Die Führung des Lagers in Händen des
Kommandanten Diester war darauf angelegt, den Häftlingen ein
menschenwürdiges Dasein zu bereiten. Die Häftlinge hatten freien Post-
und Briefverkehr, sie hatten eine
große Lagerbücherei, selbst mit fremdsprachigen Werken, sie hatten
Variété, Film, sportliche Wettkämpfe und sogar ein Bordell. Ähnlich wie
Buchenwald sind ungefähr alle anderen Konzentrationslager eingerichtet
gewesen.

VORSITZENDER: Was haben sie auch gehabt? Ich habe das letzte Wort nicht
genau verstanden.

MORGEN: Ein Bordell.

RA. PELCKMANN: Welche Delikte haben Sie nun festgestellt?

MORGEN: Ich erwähnte vorhin, die Untersuchungen nahmen ihren Ausgangspunkt
von dem Verdacht von Korruptionsverbrechen. Mit der Zeit mußte ich jedoch
feststellen, daß außer diesen Verbrechen auch Tötungsdelikte vorgekommen
waren.

RA. PELCKMANN: Wie kamen Sie zu dem Verdacht, daß Tötungen vorgenommen
wurden?

MORGEN: Ich mußte feststellen, daß der Ausgangspunkt der Korruption die
Einlieferungen der Juden nach der Aktion 1938 waren. Es kam mir darauf an,
alle nur möglichen Fakten über diese Aktion zu gewinnen, und ich mußte
dabei feststellen, daß Häftlinge, von denen anzunehmen war, daß sie
etwas über diese Korruptionsverbrechen wissen konnten, in ihrer Mehrzahl
verstorben waren. Diese besondere Häufigkeit der Tötungen fiel deshalb
auf, fiel mir deshalb auf, weil andere Häftlinge, die sich in keinen
Schlüsselstellungen befanden, auch jahrelang in bester Gesundheit sich in
Buchenwald befanden und noch da waren, so daß es also auffallen mußte,
daß gerade bestimmte Häftlinge, die als Zeugen in Frage gekommen wären,
verstorben waren. Ich habe daraufhin die Akten dieser verstorbenen
Häftlinge geprüft. Aus den Akten selbst ergab sich kein Verdacht einer
unrechtmäßigen Tötung. Die Todestage lagen bis zu Jahren auseinander,
und es waren jeweils verschiedene Todesursachen angegeben. Es fiel mir aber
auf, daß die meisten dieser verstorbenen Häftlinge kurz vor ihrem Tode in
dem Krankenrevier oder in dem Arrest waren. So erhielt ich den ersten
Verdacht, daß in diesen beiden Einrichtungen des Konzentrationslagers
unter Umständen Morde an Häftlingen vorgekommen sein könnten. Ich habe
daraufhin einen Spezialbeamten eingesetzt, der nur die Aufgabe hatte, die
Verdachtgründe und Gerüchte, die sich hinsichtlich von
Häftlingstötungen um den Arrest, den sogenannten Bunker, rankten, zu
untersuchen. Dieser sehr eifrige und tüchtige Kriminalbeamte mußte mir
aber immer und immer wieder melden, daß er nicht den geringsten
Anhaltspunkt für diesen meinen Verdacht gefunden habe. Nach zwei Wochen
völlig ergebnisloser Tätigkeit verweigerte mir der Krimmalbeamte den
weiteren Dienst, fragte mich ironisch, ob ich denn selbst daran glaube,
daß solche Gerüchte, es seien Häftlinge unrechtmäßig getötet worden,
wahr sein könnten.
Nur durch einen Zufall kam ich viel später auf die erste Spur, und zwar
fiel mir auf, daß bei bestimmten Häftlingen sowohl in den Büchern des
Kommandanturarrestes wie in denen des Krankenhauses sie zur selben Zeit
geführt worden sind. Im Arrestbuch stand zum Beispiel: »Entlassungstag 9.
Mai, 12 Uhr.« In den Registern des Krankenrevieres: »Patient verstorben
9. Mai, 9.15 Uhr vormittags.« Ich sagte mir: Der Häftling kann nicht
gleichzeitig im Kommandanturarrest sein und Patient im Krankenbau. Es
müssen also hier Fälschungen vorgekommen sein, und hierauf spezialisierte
ich mich, und es gelang mir, hinter dieses System, denn es war ein System
unter dem Kommandanten Koch, zu kommen. Man hatte die Häftlinge an einem
geheimen Ort, nämlich meistens in dem... einer Zelle des
Kommandanturarrestes getötet, und es waren für die Akten Krankenberichte
und Todesbescheinigungen angefertigt worden. Diese waren derart raffiniert
gemacht, daß jeder unbefangene Leser dieser Akten den Eindruck erhalten
mußte, daß der betreffende Häftling tatsächlich behandelt worden und an
der angegebenen schweren Krankheit verstorben war.
RA. PELCKMANN: Was haben Sie nach diesen Feststellungen veranlaßt?

MORGEN: Ich ermittelte als ersten Täter den Standortarzt Buchenwald, den
SS-Hauptsturmführer Dr. med. Hoven und verhaftete ihn. Ich habe von diesen
raffinierten Fälschungen meine Untersuchungskommissionen unterrichtet und
ihr spezielles Augenmerk darauf gelenkt, nunmehr systematisch in den von
uns bearbeiteten Konzentrationslagern danach zu forschen, ob auch in
anderen Konzentrationslagern derartige Morde vorgekommen sind. Wir konnten
dabei feststellen, daß in dem damaligen Zeitpunkt der Untersuchung – ich
spreche jetzt vom zweiten Halbjahr 1943 – in den Konzentrationslagern
Buchenwald, Sachsenhausen und Dachau nach menschlichem Ermessen derartige
Tötungen nicht vorkamen; dagegen bei den anderen Konzentrationslagern
wurden solche festgestellt. Die betreffenden ermittelten Beschuldigten
wurden verhaftet und angeklagt.

RA. PELCKMANN: Warum ist das nicht schon früher geschehen?

MORGEN: Ich sagte bereits, die Täuschungen waren derartig raffiniert, daß
es nicht möglich gewesen ist, sie früher zu erkennen. Vor allen Dingen
fehlte es an der Aufklärungsmöglichkeit, und dann handelte es sich immer
um Taten ohne Zeugen. Diese Fälle wären
an und für sich von den SS-Gerichten zu untersuchen gewesen. Sie sind auch
untersucht worden, denn jeder unnatürliche Todesfall eines Häftlings war
durch Fernschreiben den zentralen Dienststellen zu melden. Außerdem hatte
sich der in dem Lager befindliche, besonders vereidigte Gerichtsoffizier
sofort an den Tatort zu begeben, die Zeugen zu vernehmen, es waren
Tatortskizzen, Tatortphotos anzufertigen, und es war Vorschrift, daß über
jeden derartigen Fall eine Sektion stattzufinden hatte.
Diese Akten über unnatürliche oder vermutet unnatürliche Todesfälle
gingen regelmäßig an die SS- und Polizeigerichte. Aber wie ich bereits
sagte, waren diese Berichte derart raffiniert angelegt, die Akten waren so
einwandfrei in Ordnung, daß selbst dem Fachmann nicht der Verdacht einer
unrechtmäßigen Tötung kommen konnte. Es sind daneben selbstverständlich
laufend Verhandlungen und Urteile gegen Angehörige des
Konzentrationslagerpersonals ergangen, auch Todesurteile, aber diese
Kriminalität schien im üblichen Truppenrahmen von etwa 0,5 auf 3 vom
Hundert zu liegen.
Wäre aus den Konzentrationslagern überhaupt nichts an die SS-Gerichte
gekommen, dann hätte... wäre das selbstverständlich aufgefallen, ebenso
wenn sehr viel an uns herangetragen worden wäre. Aber es war ein normaler
Durchschnitt, und man konnte
keinerlei Verdacht schöpfen, daß in den Konzentrationslagern sich der
Herd gefährlicher Verbrechen befände. Erst durch meine Untersuchungen,
von denen ich sagte, daß sie durch einen Zufall ausgelöst worden sind,
bekamen wir einen Einblick in die wahren Zustände.

RA. PELCKMANN: Wie kamen Sie auf die Spuren der Massenvernichtungen, wenn
Sie eben noch von Einzelvernichtungen gesprochen haben?

MORGEN: Ich kam auf die Spuren von Massenvernichtungen ebenfalls durch
einen Zufall. Und zwar bekam ich gegen Ende des Jahres 1943 gleich zwei
Spuren; von denen führte die eine nach Lublin, die andere nach Auschwitz.

RA. PELCKMANN: Schildern Sie zunächst die Lubliner Spur.

MORGEN: Es kam eines Tages zu mir ein Bericht des Kommandeurs der
Sicherheitspolizei Lublin. Der Kommandeur berichtete darin: Es habe in
seinem Bezirk in einem jüdischen Arbeitslager eine Judenhochzeit
stattgefunden. An dieser Judenhochzeit hätten sich 1100 geladene Gäste...
An dieser... Es ist offenbar eine technische Störung.

RA. PELCKMANN: Sprechen Sie weiter, Herr Zeuge, schneller.

MORGEN: An dieser Judenhochzeit hätten sich 1100
Gäste beteiligt. Der weitere Verlauf wurde als ganz außerordentlich
hinsichtlich des Konsums von Schlemmereien und des Verbrauches von
Alkoholika geschildert. Unter diesen... Mitten unter diesen Juden hätten
Angehörige der Lagertruppe, also irgendwelche SS-Angehörige gesessen und
hätten an diesem Treiben teilgenommen.
Dieser Bericht kam erst auf vielen Umwegen nach Monaten zu mir, und zwar
deshalb, weil der Kommandeur der Sicherheitspolizei hier Zustände
vermutete, die den Verdacht strafbarer Handlungen aufkommen ließen. Dies
war auch mein Eindruck, und ich nahm an, durch diesen Hinweis Anhaltspunkte
für ein weiteres größeres Korruptionsverbrechen zu erhalten. In dieser
Absicht fuhr ich nach Lublin. Ich sprach bei der Sicherheitspolizei vor,
konnte aber dort nur den Hinweis erhalten, daß es sich um Vorgänge in
einem Lager der »Deutschen Ausrüstungswerke« handle. Dort war nichts
davon bekannt. Ich erhielt aber den Hinweis, daß die Möglichkeit
bestände, es handle sich hier um – man drückte sich so aus – ein
undurchsichtiges oder eigenartiges Lager in der Nähe von Lublin. Ich
machte dieses Lager ausfindig und seinen Kommandanten. Dieser Kommandant
war der Kriminalkommissar Wirth. Ich fragte Wirth, ob dieser Bericht
zuträfe oder was es damit auf sich habe.

Daraufhin gab Wirth zu meinem grenzenlosen Erstaunen diesen Vorfall zu. Ich
fragte ihn, wie er dazukomme, insbesondere Angehörige seines Kommandos
dazukämen. Daraufhin enthüllte mir Wirth, er habe im Auftrag des Führers
die Judenvernichtung durchzuführen.

RA. PELCKMANN: Bitte schildern Sie weiter, Herr Zeuge, Ihre Ermittlungen.

MORGEN: Ich fragte den Wirth, was dieser Auftrag mit der jüdischen
Hochzeit zu tun habe. Darauf schilderte mir Wirth die Methode, mit der er
die Judenvernichtung durchführte. Er sagte mir ungefähr folgendes:
Man muß die Juden mit ihren eigenen Waffen schlagen, das heißt, ich bitte
um Verzeihung, daß ich diesen Ausdruck gebrauche, man muß sie
bescheißen, das heißt, Wirth baute ein riesiges Täuschungsmanöver auf.
Er hat zunächst Juden sich gesucht, die ihm als Kolonnenführer dienlich
erschienen. Diese Leute, diese Juden, haben dann wieder andere mitgebracht,
die unter ihnen arbeiteten. Und mit diesem zunächst kleinen bis mittleren
Kommando von Juden hat er begonnen, die Vernichtungslager aufzubauen.
Diesen Stab von Juden hat er erweitert, und mit diesen Juden hat Wirth die
Vernichtung der Juden selbst durchgeführt. Wirth sprach mir davon, daß er
vier
Vernichtungslager habe und daß etwa 5000 Juden an der Judenvernichtung und
der Erfassung der jüdischen Effekten tätig seien. Um nun diese Juden für
dieses Geschäft der Tötung und Ausplünderung ihrer Glaubens- und
Rassegenossen zu gewinnen, hat Wirth ihnen jegliche Freiheiten gegeben und
sie sozusagen an der Ausbeutung der toten Opfer finanziell beteiligt. Als
Folge dieses Verhaltens war es dann auch zu dieser fürstlichen
Judenhochzeit gekommen.
Ich fragte nun Wirth weiter, wie er mit diesen seinen Juden die Juden
selbst umbringe. Wirth schilderte mir daraufhin das ganze Verfahren, das
jedesmal wie ein Film ablief. Die Vernichtungslager befanden sich im Osten
des Generalgouvernements in großen Wäldern oder unbewohnten Ödländern.
Sie waren aufgebaut wie ein Potemkinsches Dorf, das heißt, die
Ankömmlinge hatten den Eindruck von einer größeren... in eine größere
Stadt oder menschliche Siedlung zu kommen. Der Zug fuhr in einen
Scheinbahnhof hinein. Nachdem Begleitpersonal und Zugpersonal das Gelände
verlassen hatten, wurden die Waggons geöffnet und die Juden stiegen aus.
Sie sahen sich sofort von diesen jüdischen Arbeitskommandos umgeben, und
als erstes hielt der Kriminalkommissar Wirth beziehungsweise einer seiner
Vertreter eine Ansprache. Er sagte dies: »Juden, Ihr seid hierhergebracht
worden, um umgesiedelt zu werden. Ehe wir Euch aber
diesen zukünftigen Judenstaat organisieren, müßt Ihr selbstverständlich
arbeiten lernen. Ihr müßt einen neuen Beruf ergreifen. Das kriegt Ihr
hier gelernt. Zunächst fängt das hier so an, daß sich jeder, wie es
vorgeschrieben ist, auszieht, damit Eure Kleider desinfiziert und Ihr
gebadet werden könnt und keine Seuchen in das Lager geschleppt werden.«
Nachdem er also so beruhigende Worte an seine Opfer gefunden hatte, traten
diese den Weg in den Tod an. In der ersten Station – Frauen und Männer
getrennt – hatte er seinen Hut abzugeben, in der nächsten seinen Rock,
seinen Kragen, sein Hemd, bis auf die Schuhe und Strümpfe. Dafür bekam er
bei einer... bei diesen als Garderobe eingerichteten Stellen jedesmal eine
Kontrollmarke in die Hand, so daß die Leute glaubten, sie bekämen nachher
auch ihre Sachen zurück.
Dabei hatten die Juden, die anderen Juden, die Aufgabe, die Sachen in
Empfang zu nehmen und im übrigen die Ankömmlinge anzutreiben, damit sie
überhaupt nicht zur Besinnung kamen. Das Ganze ging wie an einem laufenden
Band, und so gelangten sie nach der letzten Station in einen großen Raum,
von dem gesagt wurde, es wäre das Bad. Wenn der letzte drinnen war, wurden
die Türen geschlossen, und dann hat man Gas in den Raum einströmen
lassen. Sofort nach Eintritt des Todes liefen die Exhaustoren an; wenn die
Luft wieder atembar war, öffneten sich die
Tore und die jüdischen Hilfsarbeiter schafften die Leichen heraus. Diese
wurden nach einem besonderen Verfahren, das Wirth sich ausgedacht hatte, in
der freien Luft verbrannt ohne Zuhilfenahme von Brennmaterial.

RA. PELCKMANN: Haben Sie Wirth gefragt... zunächst eine Frage: War Wirth
Angehöriger der SS?

MORGEN: Nein. Wirth war Kriminalkommissar in Stuttgart.

RA. PELCKMANN: Haben Sie Wirth gefragt, wie er auf dieses teuflische System
gekommen ist?

MORGEN: Als Wirth die Judenvernichtung übernahm, war er bereits ein
Spezialist in Massenvernichtungen von Menschen, und zwar hatte er vorher
den Auftrag ausgeführt, die unheilbaren Geisteskranken zu beseitigen. Er
hatte zu diesem Zweck im Auftrag des Führers selbst, der ihm durch die
Kanzlei des Führers übermittelt worden ist, sich Anfang des Krieges ein
Kommando zusammengestellt aus einigen Beamten, die er hatte – ich nehme
an, der Rest waren Spitzel und Agenten der Kriminalpolizei.
Wirth schilderte mir sehr lebhaft, wie er an die Ausführung herangegangen
sei, daß er dabei keinerlei Hinweise gefunden habe, keinerlei Hilfe,
sondern daß er alles aus sich selbst heraus habe finden müssen.
Man hatte ihm lediglich eine alte geräumte Anstalt in Brandenburg
überlassen. In Brandenburg hat er seine ersten Versuche unternommen, und
ist dann nach vielen Überlegungen und Einzelausführungen zu dem späteren
System gekommen. Dieses System wurde nun in großem Rahmen bei dieser
Irrenaktion angewandt. Eine Kommission von Ärzten habe vorher die Akten
geprüft und nach den Anstaltsberichten diejenigen Irren, die unheilbar
schienen, in einer besonderen Liste zusammengefaßt; dann bekam die
betreffende Anstalt eines Tages die Aufforderung, die und die Patienten in
eine andere Anstalt zu verlegen; von dieser Anstalt wurde der Patient noch
einmal, unter Umständen mehrmals, verlegt, und kam dann schließlich in
die Einrichtungen von Wirth. Dort wurde er durch Gas getötet und
eingeäschert.
Dieses System, das also die Anstalten täuschte und diese mit zum Helfer,
zum unwissenden Helfer machte, dieses System, mit dem er mit ganz wenigen
Leuten große Menschenmengen umbringen konnte, dieses System hat Wirth nun
bei der Judenvernichtung mit einigen Abwandlungen und Verbesserungen
angewandt. Zu diesen Judenvernichtungen erhielt er ebenfalls den Auftrag
von der Kanzlei des Führers.

RA. PELCKMANN: Diese Darstellung, die Ihnen Wirth gegeben hat, muß doch
das menschliche Denkvermögen überstiegen haben. Haben Sie denn Wirth
so ohne weiteres geglaubt?

MORGEN: Zunächst erschien mir die Darstellung von Wirth völlig
phantastisch; aber ich habe in Lublin selbst ein Lager von ihm gesehen. Es
war ein Lager, das die Effekten oder einen Teil der Effekten seiner Opfer
aufnahm. Schon aus diesem Umfange – es waren unerhört viele Uhren, die da
nun gestapelt waren – mußte ich erkennen, daß hier Ungeheuerliches vor
sich ging. Ich bekam auch die Wertsachen gezeigt. Ich kann sagen, ich habe
noch nie soviel Geld, insbesondere ausländisches Geld, sämtliche
Münzsorten der ganzen Welt, zusammen gesehen; außerdem eine Goldschmelze
und geradezu gewaltige Barren Gold. Ich habe auch gesehen, daß das
Hauptquartier, von dem Wirth seine Aktionen lenkte, vollkommen klein und
unauffällig war. Er hatte tatsächlich nur drei, vier Leute um sich. Ich
sprach auch mit ihnen.
Ich sah, ich beobachtete auch seinen Kurierverkehr. Die Kuriere kamen
tatsächlich von Berlin, Tiergartenstraße, Kanzlei des Führers, und
gingen dorthin. Ich habe in den Schriftverkehr von Wirth Einsicht genommen
und fand in ihm alles bestätigt. Ich habe dies natürlich nicht alles bei
diesem ersten Besuch übersehen und ermitteln können, sondern ich bin
öfters da gewesen, und ich habe Wirth verfolgt bis zu seinem Tode.
RA. PELCKMANN: Hat Wirth Ihnen noch Namen genannt von Leuten, die mit
dieser Aktion verknüpft waren?

MORGEN: Es wurden da nicht so viele Namen genannt aus dem einfachen Grunde,
weil wirklich die Zahl jener, die daran teilnahmen, sozusagen an den
Fingern abzuzählen war. Es ist mir noch einer erinnerlich – ich glaube,
der Name Blankenburg in Berlin.

RA. PELCKMANN: Blankenburg?

MORGEN: Blankenburg, Kanzlei des Führers.

VORSITZENDER: Wir werden uns jetzt vertagen; wir haben schon 50 Minuten
gebraucht.
RA. PELCKMANN: Herr Zeuge! Ich habe Ihnen zunächst zwei Bilder vorzulegen.
Das hat nichts zu tun mit Ihrer Vernehmung über die Konzentrationslager.
Es sind dieselben Bilder, Euer Lordschaft, die ich gestern dem Zeugen
Eisenberg vorgelegt habe. Sie haben jetzt von mir eine Exhibit-Nummer
bekommen, und zwar Exhibit Nummer SS-2 und Exhibit Nummer SS-3. Sie sind,
wie ich schon gestern sagte, dem in polnischer Sprache geschriebenen Buch
entnommen, das von der Anklage vor einigen Tagen überreicht worden ist,
und zwar Seite IX und XI.

[Dem Zeugen wird ein Bild übergeben.]

Welchen Dienstgrad hat dieser SS-Mann, Herr Zeuge?

MORGEN: Das kann kein SS-Mann sein. Dieser Mann trägt keine SS-Uniform.
Ich habe nie derartige Uniformen gesehen. Der Mann trägt auf dem linken

Ärmel das Abzeichen der Polizei und die Polizei- Schulterstücke.

RA. PELCKMANN: Das genügt mir, Herr Zeuge. Ich zeige Ihnen die zweite
Photographie. Beantworten Sie die Frage ebenso schnell.


[Dem Zeugen wird das zweite Lichtbild überreicht.]

MORGEN: Es ist ebenfalls keine SS-Uniform, sondern eine Phantasieuniform.

RA. PELCKMANN: Danke, Herr Zeuge. Sie hatten gestern schon begonnen mit
einer Schilderung der sogenannten Vernichtungslager und des Systems der
Vernichtungslager. Ich möchte aber noch einmal zurückkommen auf die
Zustände in den Konzentrationslagern, die von diesen sogenannten
Vernichtungslagern wohl zu unterscheiden sind. Sie hatten uns eine
Schilderung des äußerlichen Eindrucks dieser Lager gegeben, die
außerordentlich rosig anmutete. Damit kein falscher Eindruck entsteht,
wollen Sie nun bitte schildern, welches die allgemeinen negativen
Wahrnehmungen waren, die Sie machten?

MORGEN: Ich darf dazu sagen: Mir ist die Frage gestellt worden, ob ich aus
meinen Eindrücken in den Konzentrationslagern den Eindruck gewinnen
mußte,

daß es sich hier um Vernichtungslager handle. Ich habe daraufhin sagen
müssen, daß dieser Eindruck nicht entstehen konnte.
Damit wollte ich keinesfalls sagen, daß die Konzentrationslager Sanatorien
oder ein Paradies für die Häftlinge gewesen sind. Wenn sie das gewesen
wären, dann wären ja meine Untersuchungen sinnlos gewesen. Ich habe durch
diese Untersuchungen ja einen Einblick in die außerordentlich düsteren
Schattenseiten der Konzentrationslager gewonnen. Bei den
Konzentrationslagern handelte es sich um Einrichtungen, die, gelinde
gesagt, aus einem falschen Prinzip heraus Verbrechen gebären mußten. Wenn
ich sage, schon am Prinzip lag es, so meine ich damit folgendes: Der
Häftling kam in das Konzentrationslager durch eine Einweisung des
Reichssicherheitshauptamtes. Es entschied über seine Freiheit eine
politische Stelle, deren Entscheidung nicht nachprüfbar war. Damit wurde
der Häftling in einen Zustand der faktischen Rechtlosigkeit versetzt. Im
Konzentrationslager drinnen war es fast unmöglich, die Freiheit zu
gewinnen, obwohl in regelmäßigen Abständen Haftprüfungstermine
stattfanden. Denn der Verfahrensweg war derart kompliziert, daß er
praktisch, von Ausnahmefällen abgesehen, für die große Masse nicht
wirksam werden konnte. Einer Entlassung mußten zustimmen das Lager, das
Reichssicherheitshauptamt und
die einweisende Dienststelle. Nur wenn diese drei Dienststellen zusammen
übereinstimmten, konnte eine Entlassung durchgeführt werden. Dabei
spielte aber nicht nur der Grund der Inhaftnahme eine Rolle, die Führung
im Lager, sondern ungeheuerlicherweise durch eine Verfügung des
SS-Obergruppenführers Pohl die erwerbswirtschaftliche Seite, das heißt
also, wenn der Häftling, gerade weil er gut war, gebraucht wurde für den
Lagerbetrieb, dann konnte er, obwohl alle Voraussetzungen für eine
Entlassung gegeben wären, nicht entlassen werden. Die Konzentrationslager
waren von einer Geheimsphäre umgeben. Der Häftling konnte nicht frei mit
der Öffentlichkeit in Verbindung treten.

MR. DODD: Herr Vorsitzender! Wir haben natürlich nicht in erster Linie die
Verantwortung für diese Verteidigung. Ich habe eben mit Herrn Elwyn Jones
meinen Einwand besprochen und er findet, daß er in Ordnung ist. Es scheint
mir, als ob wir einen Vortrag über den Fall der Anklagevertretung hören,
und ich verstehe nicht, wie man es eine Verteidigung der SS nennen kann.

VORSITZENDER: Dr. Pelckmann! Der Gerichtshof ist der Meinung, daß der
letzte Teil der Beweisführung nicht viel mit dem Fall der SS zu tun hat.
Ich glaube, Sie sollten sich lieber weiter mit dem Fall der
SS beschäftigen.

RA. PELCKMANN: Die Anklage gegen die SS wird im wesentlichen gestützt
durch die Behauptung, daß die SS in ihrer Gesamtheit verantwortlich ist
für die Konzentrationslager.
Ich bemühe mich, das Konzentrationslagerwesen von Grund auf mit all den
Fragen, die bisher weder von der Anklage noch durch Zeugen hier geklärt
worden sind, dem Gericht darzustellen in absoluter Erforschung der
Wahrheit, und ich glaube, daß es für das Gericht notwendig ist, diese
Wahrheit zu wissen, um beurteilen zu können, ob der Vorwurf der Anklage,
die SS in ihrer Gesamtheit sei verantwortlich für die Greuel und für die
Massenvernichtungen in den Konzentrationslagern oder in den
Vernichtungslagern, berechtigt ist. Ich behaupte...

VORSITZENDER: Wollen Sie bitte so freundlich sein, mit Ihrem Fall
weiterzukommen, Dr. Pelckmann, und all diese Dinge, die uns sehr weit
hergeholt scheinen, so kurz wie möglich machen.

RA. PELCKMANN: Aus all den Zeugenaussagen, die ich zu diesem Punkt hier
vortrage, wird sich ergeben, daß das Konzentrationslagerwesen ein in sich
geschlossenes Wesen war.

VORSITZENDER: Setzen Sie Ihren Fall fort. Ich
habe Sie ersucht, mit Ihrem Fall weiterzukommen, und nicht, mit mir zu
streiten.

RA. PELCKMANN: Herr Zeuge! Welches war die weitere negative Wahrnehmung,
die Sie gemacht haben? Bitte fassen Sie sich kurz in diesem Punkt, wie es
das Gericht wünscht.

MORGEN: Der Häftling konnte nicht frei mit der Öffentlichkeit in
Verbindung treten, und deshalb wurden auch seine Wahrnehmungen der
Öffentlichkeit nicht bekannt.
Er war durch diesen Abschluß im KZ praktisch der Macht des Lagers
unterworfen. Das wirkte sich dahin aus, daß er fürchten mußte, daß
jederzeit Verbrechen gegen ihn begangen werden konnten. Aus diesen
Gegebenheiten heraus, von denen ich nicht den Eindruck gewinnen konnte,
daß sie ausgerichtet waren zu dem Zweck, ein System der Verbrechen zu
erzeugen – den Eindruck hatte ich nicht –, aber aus all diesen Umständen
mußten zwangsläufig Verbrechen entstehen, Einzelverbrechen.

RA. PELCKMANN: Herr Zeuge! Die Vorgänge und die Greuel und die
Massenvernichtungen in den Konzentrationslagern sind ja gerade das, was der
SS zur Last gelegt wird. Ich bitte Sie, zu schildern, wie diese Verbrechen
in drei Kategorien einzuordnen sind, und was sie mit der gesamten Planung
durch die SS zu tun
hatten. Ich unterscheide entsprechend Ihrer Information Greuel durch
höhere Gewalt, Greuel durch höchste Befehle und Greuel durch individuelle
Einzelakte aus kriminellen Motiven.

MORGEN: Ein großer Teil der furchtbaren Zustände in gewissen
Konzentrationslagern und zu manchen Zeiten sind nicht der beabsichtigten
Planung entsprungen, sondern ergaben sich aus Umständen, die meines
Erachtens als höhere Gewalt bezeichnet werden mußten, das heißt also
Übel, für die die örtliche Lagerleitung nicht verantwortlich ist. Ich
denke da an den Ausbruch von Seuchen. Viele Konzentrationslager wurden in
unregelmäßigen Abständen das Opfer von Flecktyphus, Bauchtyphus und
anderen Krankheiten, die besonders durch das Einströmen von Häftlingen
aus den Ostgebieten in den Konzentrationslagern passierten. Obwohl alles
Menschenmögliche getan worden ist, um diese Seuchen zu verhindern und zu
bekämpfen, war doch die dadurch verursachte Todesrate außerordentlich
hoch gelegen. Ein weiterer Übelstand, der sich als höhere Gewalt
bezeichnet, sind die Unregelmäßigkeiten bei der Einweisung der
Häftlinge, die unzulänglichen Unterkünfte. Viele Lager waren
überbelegt.
Die Häftlinge kamen durch unvorhergesehene, lange Transportzeiten,
verursacht durch Fliegerangriffe, entkräftet an. Gegen Ende des Krieges
trat dann
ein allgemeiner Zusammenbruch des Verkehrswesens ein, die Lieferungen
konnten nicht mehr im notwendigen Umfange durchgeführt werden, die
chemisch- pharmazeutischen Fabriken waren systematisch ausgebombt, es
fehlte an allen nötigen Medikamenten, und durch die Evakuierungen aus dem
Osten mußten die Lager notgedrungen in einer unerträglichen Weise
überbelegt werden.

RA. PELCKMANN: Genug zu diesem Punkt. Bitte der zweite Punkt, der höchste
Befehl.

MORGEN: Als höchste Befehle bezeichnete ich die bereits am Anfang
geschilderten Massenvernichtungen von Menschen, nicht in den
Konzentrationslagern, sondern in eigenen, von diesen getrennten
Vernichtungsstätten. Es sind weiter Exekutionsanordnungen des
Reichssicherheitshauptamtes gegen Einzelpersonen und Personengruppen.
Der dritte Punkt betrifft den weitaus größten Teil der individuellen
Einzelverbrechen, von denen ich sagte, daß sie...

VORSITZENDER: Wovon spricht der Zeuge, wenn er von Vernichtungslagern
spricht?
Wovon sprechen Sie? Was nennen Sie Vernichtungslager?

RA. PELCKMANN: Bitte, Herr Zeuge, beantworten
Sie die Frage.

MORGEN: Ich verstehe als Vernichtungslager Einrichtungen, die lediglich zum
Zwecke der Menschenvernichtung unter Anwendung technischer Mittel, wie Gas,
geschaffen worden sind.

VORSITZENDER: Welche Lager waren das?

MORGEN: Ich schilderte bereits gestern die vier Lager des
Kriminalkommissars Wirth und gab schon den ersten Hinweis auf das Lager
Auschwitz. Mit »Vernichtungslager Auschwitz«, meinte ich nicht das
Konzentrationslager. Das gab es dort nicht. Ich meinte ein besonderes
Vernichtungslager in der Nähe von Auschwitz, »Monowitz« bezeichnet.

VORSITZENDER: Wie hießen die anderen Lager?

MORGEN: Weitere Vernichtungslager sind mir nicht bekannt.

RA. PELCKMANN: Sie sprachen zuletzt von den Greueln auf Grund von
Einzelakten krimineller Art. Führen Sie das bitte aus.

MORGEN: Man muß hier den Täterkreis unterscheiden, um mit der breiten
Masse anzufangen. Die Tötung der Häftlinge erfolgte selbst untereinander.
Es kam zu Tötungen, zum Beispiel aus Rache. Ein Häftling war
ausgebrochen. Dann mußte während der
Suchaktion, weil man nicht wissen konnte, wo sich der Häftling versteckt
hielt, unter Umständen im Lager selbst, das ganze Lager auf dem
Exerzierplatz antreten. Das dauerte oft stundenlang, möglicherweise sogar
einen Tag. Die Häftlinge waren müde und hungrig, und das sehr lange
Stehen, oft unter Kälte oder Regen, erregte die Gemüter sehr stark, so
daß, wenn der Häftling eingeliefert wurde, die anderen Häftlinge ihn aus
Rache, daß er ihnen das aufgebürdet hatte, bei passender Gelegenheit
totschlugen. Es gab viele Fälle, wo Häftlinge, die den Eindruck bekamen,
daß einer von ihnen ein Spitzel sei, in Selbstverteidigung versuchten,
diesen Häftling zu töten. Es gab Fälle, in denen einzelne Häftlinge
körperlich schwach waren und nicht recht mitarbeiten konnten und dazu
durch schlechtes Benehmen den anderen Häftlingen gegenüber, durch
Brotdiebstahl oder ähnliches, die Empörung der anderen erregten, und wenn
man berücksichtigt, daß ein großer Teil der Häftlinge schwer
vorbestrafte Berufsverbrecher waren, so erscheint es verständlich, daß
diese Menschen solche Mithäftlinge töteten. Die Tötungen geschahen in
mancherlei Weise.

RA. PELCKMANN: Gut, das brauchen Sie im Moment nicht auszuführen, wir
kommen später noch darauf zurück. Aber, bitte, kennzeichnen Sie eine
andere Art der Täter.
MORGEN: Ich komme nun auf die Tötungen zu sprechen, die von
Lagerangehörigen gegen Häftlinge, von Häftlingen gegen Mithäftlinge,
durchgeführt worden sind. Um sofort präzise zu sprechen, möchte ich den
Fall des gerichtlich abgeurteilten und hingerichteten Kommandanten des
Konzentrationslagers Buchenwald; Koch, darstellen; folgender Einzelfall: In
das Konzentrationslager Buchenwald wird ein Häftling eingewiesen, der
alter Parteigenosse war. Er hat auf Grund seiner Eigenschaft als alter
Kämpfer die Stellung eines Kurdirektors bekommen. Diese Stellung hat er
mißbraucht, um polnische Hausangestellte zu zwingen, unter Androhung der
Entlassung perverse Handlungen abscheulicher Art mit ihm vorzunehmen,
obwohl er selbst schwer syphilitisch war. Dieser Mann wurde von den
ordentlichen Gerichten zu langjähriger Zuchthausstrafe verurteilt und
anschließend in das Konzentrationslager eingewiesen. Koch findet seine
Akten vor, er hält dieses Urteil für verfehlt, und glaubt sich berufen,
hier einen Justizirrtum wieder gutzumachen, er läßt diesen Häftling
töten.
Ein anderer Fall, völlig anders geartet: Koch glaubt, daß ein bestimmter,
kleiner jüdischer Häftling, der markante äußere Besonderheiten aufwies,
ihm in seinen verschiedenen Dienststellungen in die verschiedenen Lager
immer wieder folge. Aus abergläubischer Furcht vor Unglück gibt er eines
Tages
Anweisung, diesen Häftling zu töten.
Ein anderer Fall: Koch glaubt, daß seine verbrecherische Tätigkeit oder
auch bestimmte persönliche Verhältnisse einigen Häftlingen
bekanntgeworden sind. Um sich selbst zu schützen, läßt er diese töten.

RA. PELCKMANN: Wie sind nun die Möglichkeiten dieser Tötungen, und
konnten sie von den übrigen Lagerinsassen bemerkt werden?

MORGEN: Das Verfahren war im Grunde äußerst einfach. Die betreffenden
Häftlinge wurden ohne Angabe von Gründen aufgerufen und hatten sich am
Tor des Konzentrationslagers zu melden. Das war weiter nicht auffällig,
denn es wurden fast stündlich aus dem riesigen Lager Häftlinge zur
Vernehmung, zum Abtransport in andere Lager und so weiter dort abgeholt.
Diese Häftlinge kamen dann zum Beispiel, ohne daß das für die anderen
Häftlinge erkennbar gewesen wäre, in den außerhalb des Lagers gelegenen
sogenannten Kommandantur-Arrest. Dort wurden sie einige Tage, oft ein bis
zwei Wochen, in Haft gehalten und dann hat der Arrestaufseher sie getötet,
meistens in der Form, daß eine Scheinimpfung durchgeführt wurde. In
Wirklichkeit aber war ihnen eine Injektion mit Phenol in die Adern gejagt
worden.
Eine andere Möglichkeit der geheimen Tötung war die Einweisung in das
Revier bei irgendeiner
Gelegenheit. Der Arzt stellte einfach fest, der Mann muß behandelt werden,
nimmt ihn auf, sondert ihn dann nach einiger Zeit in ein Einzelzimmer ab
und tötete ihn dort. In die Akten wird in all diesen Fällen aufgenommen,
daß der betreffende Häftling an der oder jener normalen Erkrankung
gestorben sei.
Ein weiterer Fall: Der Häftling wird in ein Kommando mit erschwerten
Arbeitsbedingungen eingewiesen, meistens in das sogenannte »Steinbruch-
Kommando«. Der Kapo des Steinbruchkommandos bekommt einen Wink und
erschwert nun fortgesetzt dem Häftling das Leben, indem er ihn
ununterbrochen zur Arbeit antreibt und ihn auf alle Weise schikaniert. Der
Häftling verliert dann eines Tages die Lust. Um dieser Quälerei zu
entgehen, läuft er über die Postenkette und muß nun von dem Posten, ob
er will oder nicht, erschossen werden.
Diese verschiedenen Tötungsarten variieren von Fall zu Fall, und gerade
dadurch waren sie äußerlich unerkennbar, weil es an verschiedenen
geheimen Orten sich abspielte, mit verschiedenen Methoden und verschiedenen
Zeiten. Das setzt aber voraus, daß dieser Kommandant, der das tut, wie
hier Koch, sich auf einige ihm absolut ergebene Männer stützen kann, die
Schlüsselstellung haben, wie hier der Arzt, der verhaftet wurde, der
Arbeitsaufseher, der ebenfalls verhaftet wurde und unmittelbar danach
Selbstmord
beging, und mit Hilfe von langjährig ergebenen Häftlings-Kapos, die
mitwirkten.
Wo dieses Zusammenspiel nicht möglich ist, kann es zu solchen
Ausschreitungen und Verbrechen nicht kommen.

RA. PELCKMANN: Haben Sie auch solche Fälle gefunden und solche Lager?

MORGEN: Jawohl. Ich erwähnte ja bereits, welches Ergebnis unsere
Untersuchungen hatten, da die Mehrzahl der Lager im Kriege errichtet worden
ist, mit neuem Personal, und in den alten Lagern das Personal mit den
Schlüsselstellungen ausgewechselt worden ist, so daß neue Leute hinkamen;
so konnte sich dieses Zusammenspiel nicht mehr bilden.

RA. PELCKMANN: Wäre es also verfehlt anzunehmen, daß alle Lager und alle
Lagerkommandanten und alle Lagerärzte so gehandelt hätten, wie Sie eben
geschildert haben?

MORGEN: Nach meinen eingehenden Untersuchungen kann ich nur die Erklärung
abgeben, daß diese Annahme völlig verfehlt wäre. Ich habe wirklich
Lagerkommandanten kennengelernt, die das Menschenmögliche getan haben für
ihre Häftlinge. Ich habe Ärzte kennengelernt, deren ganzes Sinnen und
Bestreben es nur gewesen ist, den kranken Häftlingen zu
helfen und weitere Krankheiten zu verhüten.

RA. PELCKMANN: Wir wollen zurückgehen zu den Massenvernichtungen, von
denen Sie einen Fall geschildert hatten. Sie sprachen von dem
Kriminalkommissar Wirth, der nicht Mitglied der SS war, und dessen Stab
sich ebenfalls auch nicht aus SS-Leuten zusammensetzte. Warum hatte man
gerade Wirth beauftragt?

MORGEN: Ich erwähnte bereits, Wirth war Kriminalkommissar bei der
Kriminalpolizei Stuttgart, und zwar war er ein Kommissar zur Aufdeckung von
Kapitalverbrechen, insbesondere Mord. Er genoß einen ziemlichen Ruf im
Spurenaufdecken und war der breiten Öffentlichkeit vor der Machtübernahme
dadurch bekanntgeworden, daß er skrupellose Untersuchungsmethoden
anwendete, die sogar zu einer Erörterung im württembergischen Landtag
geführt hatten. Diesen Mann benutzte man nun, um durch ihn die Spuren aus
diesen Massentötungen zuzudecken. Man glaubte auf Grund seines bisherigen
beruflichen Lebenslaufes, daß dieser Mann skrupellos genug sei, um die
Sache auszuführen, und das war richtig.

RA. PELCKMANN: Sie erwähnten die jüdischen Häftlinge, die bei den
Tötungen behilflich waren. Was ist aus diesen Menschen geworden?
MORGEN: Wirth sagte mir, daß er am Ende der Aktion diese Häftlinge
erschießen lasse und damit ihnen auch den Gewinn, den er ihnen hat vorher
scheinbar zufließen lassen, wieder abnähme. Er machte das nicht auf
einmal, sondern ebenfalls durch Ausführung des bereits beschriebenen
Täuschungsmanövers, indem er unter bestimmten Vorspiegelungen die
Häftlinge absonderte und diese dann einzeln tötete.

RA. PELCKMANN: Haben Sie von Wirth auch den Namen Höß gehört?

MORGEN: Ja, Wirth bezeichnete ihn als seinen unbegabten Schüler.

RA. PELCKMANN: Warum?

MORGEN: Höß wandte im Gegensatz zu Wirth völlig andere Methoden im
Grundsatz an. Ich glaube, ich schildere sie am besten, wenn wir auf
Auschwitz selbst zu sprechen kommen sollten.

RA. PELCKMANN: Ist damals auch der Name Eichmann gefallen?

MORGEN: Ich kann mich nicht erinnern, daß damals schon der Name Eichmann
gefallen ist, aber später bin ich auch auf ihn gekommen.

RA. PELCKMANN: Wie kamen Sie auf die Spur, die nach Auschwitz führte?
MORGEN: Ich hatte einen Anhalt durch einen Hinweis, und zwar von Wirth
selbst. Nun drehte es sich für mich nur darum, einen Grund zu finden,
Untersuchungen in Auschwitz selbst anzustellen; denn ich bitte eingedenk zu
sein, daß mein Auftrag ja ein begrenzter war, ich mußte ja
Korruptionsverbrechen und die damit in Zusammenhang stehenden Delikte
ermitteln.

VORSITZENDER: Dr. Pelckmann! Hat er nicht gestern schon erklärt, wie er
dazu kam, in Auschwitz Nachforschungen anzustellen?

RA. PELCKMANN: Nein, es war etwas ganz anderes, Euer Lordschaft.

MORGEN: Ich habe gestern nur von Lublin und Wirth gesprochen. Ich sagte,
daß ich über Höß informiert wurde, und ich wollte versuchen, in das
Lager zu kommen und brauchte doch einen Grund dazu. Diesen Grund fand ich
alsbald.
Die Protektoratspolizei hatte Goldschiebungen im Protektorat festgestellt.
Die Spuren führten nach Berlin. Die Zollfahndungsstelle Berlin-Brandenburg
hatte Personen ermittelt, die im Konzentrationslager Auschwitz bedienstet
waren, und das Verfahren an das SS- und Polizeigericht in Berlin abgegeben.
Dort erfuhr ich davon und zog nunmehr das Verfahren betreffs der
Goldschiebungen – es handelte sich dabei um Goldschiebungen riesigen
Umfanges – an mich
und fuhr kurz daraufhin nach Auschwitz.

RA. PELCKMANN: Sie waren also in Auschwitz selbst?

MORGEN: Jawohl, ich fuhr nach Auschwitz und habe das dortige Lager, ehe ich
mit den Untersuchungen selbst begann...

VORSITZENDER: Wann sind Sie dorthin gefahren?

MORGEN: Den Zeitpunkt kann ich nicht mehr genau sagen, es muß um das Ende
1943, Anfang 1944, gewesen sein.

RA. PELCKMANN: Die Methode, die Menschen dort zu vernichten, war ja wohl
ähnlich, wie Sie sie gestern schon geschildert haben?

MORGEN: Ich habe die ganze Strecke eingehend besichtigt und die
Einrichtungen dort studiert. Die Häftlinge kamen auf einem Nebengelände
der Bahn in geschlossenem Transport an und wurden dort von jüdischen
Häftlingen ausgeladen. Dann fand eine Aussortierung nach Arbeitsfähigen
und Arbeitsunfähigen statt, und hier trennen sich schon die Methoden von
Höß und Wirth. Diese Aussonderung der Arbeitsunfähigen geschah auf eine
ziemlich einfache Weise. Es standen neben dem Ausladeplatz mehrere
Lastkraftwagen und der betreffende Arzt stellte den
Ankömmlingen anheim, diese Wagen zu benutzen. Er sagte aber, daß nur
Kranke, alte Personen, Frauen mit Kindern davon Gebrauch machen dürften.
Nun drängten sich diese Personen zu den ihnen bereitgestellten
Fahrgelegenheiten. Er brauchte also nur noch die Personen zurückhalten,
die er nicht zur Vernichtung schicken wollte. Diese Lastkraftwagen fuhren
dann ab. Sie fuhren nicht in das Konzentrationslager Auschwitz, sondern in
eine andere Richtung, in das einige Kilometer entfernte Vernichtungslager
Monowitz. Dieses Vernichtungslager bestand aus einer Reihe von Krematorien.
Diese Krematorien waren von außen als solche nicht erkennbar. Man konnte
sie für Groß-Badeeinrichtungen halten. Das wurde auch den Häftlingen
bekanntgegeben. Diese Krematorien waren mit einem Stacheldrahtzaun umgeben
und wurden innen bewacht durch die bereits erwähnten jüdischen
Arbeitskommandos. Die Ankömmlinge wurden unten in einen großen
Auskleideraum geführt und wurden aufgefordert, sich zu entkleiden. Nachdem
dies geschehen war...

RA. PELCKMANN: Ist das ungefähr, was Sie gestern schon geschildert haben?

MORGEN: Selbstverständlich.

RA. PELCKMANN: Wie war nun dafür gesorgt, daß diese Dinge unbedingt
geheim blieben?
MORGEN: Die Häftlinge, die abmarschierten in das Konzentrationslager,
hatten keinen Hinweis dafür, wohin die anderen Häftlinge verbracht
wurden. Das Vernichtungslager Monowitz lag weit von dem Konzentrationslager
entfernt. Es befand sich in einem weitläufigen Industriegelände und war
als solches nicht zu erkennen, und überall am Horizont standen
Schornsteine und es rauchte. Das Lager selbst war außen bewacht durch eine
Spezialtruppe von Männern aus dem Baltikum, Esten, Litauern und Ukrainern.
Die ganze technische Durchführung lag fast ausschließlich in den Händen
der dazu bestimmten Häftlinge selbst, die nur jeweils von einem
Unterführer überwacht wurden. Die eigentliche Tötung wurde durch einen
anderen Unterführer durch Auslösen von Gasen in diesem Raum ausgeführt.
So war also der Kreis der Wisser um diese Dinge ein ganz außerordentlich
begrenzter. Dieser Kreis war besonders vereidigt...

VORSITZENDER: Waren diese Unterführer in der SS?

MORGEN: Sie trugen SS-Uniform.

VORSITZENDER: Haben Sie sich nicht die Mühe gegeben ausfindig zu machen,
ob es regelrechte Angehörige der SS gewesen waren?
MORGEN: Ich sagte, daß es sich um Angehörige von Ostvölkern handelte.

VORSITZENDER: Was Sie schon gesagt haben, kümmert mich nicht. Ich fragte
Sie, ob Sie sich nicht die Mühe nahmen festzustellen, ob diese Leute der
SS angehörten?

MORGEN: Verzeihen Sie, Euer Lordschaft, ich verstehe Ihre Frage nicht. Sie
konnten nicht Mitglieder der Allgemeinen SS sein. Soweit ich feststellen
konnte, waren es Freiwillige und auch Notdienstverpflichtete, die man im
Baltikum geworben hatte, die dort Sicherungsaufgaben durchführten und dann
irgendwie besonders ausgelesen worden sind und nach Auschwitz-Monowitz
kamen. Es handelt sich hier um eine Sondertruppe, die nur diese einzelne
Aufgabe hatte und sonst weiter nichts, die vollkommen außerhalb der
Waffen-SS liefen...

VORSITZENDER: Ich habe nicht gefragt, ob sie in der Waffen-SS gewesen sind.
Haben Sie gefragt, warum man diese Leute in SS-Uniformen gesteckt hat?

MORGEN: Nein, diese Frage habe ich nicht gestellt. Es erschien mir
überhaupt unverständlich. Es muß wohl damit zusammenhängen, daß der
Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz...
VORSITZENDER: Einen Augenblick, Sie haben gesagt, wenn ich Sie richtig
verstanden habe, daß Sie es unverständlich fanden, daß diese Leute
SS-Uniformen trugen. Haben Sie das nicht gesagt?

MORGEN: Jawohl.

VORSITZENDER: Gab es dort überhaupt keine Offiziere der SS?

MORGEN: Es war ein Offizier dort, ein Kommandant dieser Kompanie, ich
glaube ein Hauptsturmführer Hartenstein oder so ähnlich.

VORSITZENDER: Warum haben Sie ihn nicht gefragt, aus welchem Grunde diese
Leute in SS-Uniformen gesteckt worden sind?

MORGEN: Die Leitung des Vernichtungslagers stand unter dem
SS-Standartenführer Höß. Höß war Kommandant des Konzentrationslagers
Auschwitz in Personalunion mit dem Vernichtungslager Monowitz. Um Auschwitz
herum lagen eine Menge von Arbeitslagern, und ich sagte bereits, daß...

VORSITZENDER: Ich habe Sie nicht gefragt, wo. Ich habe gefragt, warum Sie
diese beiden SS-Offiziere nicht gefragt haben, aus welchem Grunde sie diese
Leute in SS-Uniformen gesteckt haben.

MORGEN: Ich habe angenommen, daß dies
geschehen ist aus Tarnungsgründen, um dieses Lager, das Vernichtungslager,
nicht äußerlich unterscheiden zu lassen von den anderen Arbeitslagern und
von dem Konzentrationslager selbst. Unverständlich als Soldat war es mir
lediglich, daß man dem Ruf der SS das antut, die mit dieser Vernichtung ja
nichts zu tun hatte.

VORSITZENDER: Sie selbst waren doch ein hoher SS-Offizier, nicht wahr?

MORGEN: Ich war Sturmbannführer der Waffen-SS.

VORSITZENDER: Ich frage Sie folgendes: Warum stellten Sie unter diesen
Umständen keine Nachforschungen an und warum fragten Sie diese hohen
SS-Offiziere dort nicht: »Was hat es zu bedeuten, daß man diese Leute in
SS-Uniformen gesteckt hat?«

MORGEN: Ich habe die Frage nicht verstanden.

VORSITZENDER: Fahren Sie fort.

RA. PELCKMANN: Herr Zeuge! Ich möchte an Sie die Frage jetzt von mir aus
stellen. Warum haben Sie die höheren SS-Führer, die Sie dort getroffen
haben, nicht gefragt, warum diese einfachen Leute in SS-Uniform arbeiteten?

MORGEN: Ich sagte, daß ich die Auffassung hatte, daß dies aus
Tarnungsgründen geschah, um das Lager
durch eine etwaige andere Uniformierung nicht aus dem üblichen Rahmen
herausfallen zu lassen.

RA. PELCKMANN: Und diese Erklärung, die Sie sich selbst geben, ist ein
Grund dafür, daß Sie die Offiziere nicht mehr fragten? Ist das so?

MORGEN: Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, die Offiziere darüber
gefragt zu haben; das heißt, ich sprach ja nicht mit Offizieren, sondern
nur mit dem Kommandanten Höß und dem Kommandanten dieser Wachtruppen des
Vernichtungslagers.

RA. PELCKMANN: Haben Sie alles geschildert, was der Geheimhaltung...

VORSITZENDER: Fahren Sie fort.

RA. PELCKMANN: Haben Sie alles ausgeführt auf die Frage, wodurch die
Geheimhaltung sichergestellt war?

MORGEN: Es ist vielleicht noch etwas Wesentlich es zu erwähnen: Daß man
bestimmte jüdische Häftlinge mit Auslandsbeziehungen aussonderte und
diese Briefe schreiben ließ in das Ausland, wie gut sie es in Auschwitz
hätten, so daß also hierdurch bei der Öffentlichkeit der Eindruck
entstehen mußte: diese bekannten Leute, die wir kennen, sind ja am Leben
und sie schreiben, es geht ihnen gut.
RA. PELCKMANN: Danke. Was hätten Sie nun, Herr Zeuge, unter normalen
Umständen tun müssen, nachdem Sie all das Furchtbare erfahren haben?

MORGEN: Unter normalen Umständen hätte ich den Kriminalkommissar Wirth
und den Kommandanten Höß verhaften und wegen Mordes anklagen müssen.

RA. PELCKMANN: Haben Sie das getan?

MORGEN: Nein.

RA. PELCKMANN: Warum nicht?

MORGEN: Die Antwort ergibt sich bereits aus der Fragestellung. Es
herrschten im damaligen Kriege in Deutschland! keine normalen Verhältnisse
mehr im Sinne der rechtsstaatlichen Garantien. Außerdem ist folgendes zu
berücksichtigen: Ich war nicht Richter schlechthin, sondern ich war
Richter der Militärstrafjustiz. Keinem Militärgericht der Welt dürfte es
aber möglich sein, seinen Armeeoberbefehlshaber oder gar das
Staatsoberhaupt selbst vor seine Schranken zu ziehen.

RA. PELCKMANN: Machen Sie bitte keine rechtstheoretischen Ausführungen,
sondern sagen Sie uns, warum Sie das nicht getan haben, was Sie erkannt
haben, was Sie eigentlich hätten tun müssen.

MORGEN: Verzeihen Sie. Ich führte aus, daß es mir
nicht möglich war, als damaliger Obersturmführer, Hitler, in dem ich den
Urheber dieser Befehle erblicken mußte, zu verhaften.

RA. PELCKMANN: Ja, was haben Sie denn getan?

MORGEN: Ich habe erkannt auf Grund dieser Einblicke, daß hier etwas
geschehen mußte, nämlich ein sofortiger Stop dieser Aktion. Es mußte
Hitler veranlaßt werden, seine Befehle zurückzuziehen. Das konnte den
Umständen nach nur Himmler in seiner Eigenschaft als Innenminister und
Polizeiminister tun. Mein Bestreben, so dachte ich damals, muß es also
sein, an Himmler heranzukommen über die Ressortchefs und an Hand der
Auswirkungen dieses Systems ihm klar zu machen, daß man mit diesen
Methoden den Staat unmittelbar in den Abgrund führt. Ich habe mich daher
zunächst an meinen unmittelbaren Vorgesetzten, den Chef des
Reichskriminalpolizeiamtes, den SS-Obergruppenführer Nebe, gewandt. Ich
habe mich weiter an den Chef des Hauptamtes SS-Gericht,
SS-Obergruppenführer Breithaupt, gewandt. Ich habe auch Vorstöße bei
Kaltenbrunner und dem Chef der Gestapo, dem Gruppenführer Müller und dem
Obergruppenführer Pohl vom Wirtschafts-Verwaltungshauptamt und dem
Reichsarzt SS, SS-Gruppenführer Dr. Grawitz unternommen. Ich sah aber
außer dieser Notwendigkeit der Einwirkung einen unmittelbaren
praktischen Weg für mich auf dem Gebiet der Justiz, nämlich, aus diesem
Vernichtungssystem die Spitzen und die wichtigen Glieder einen nach dem
anderen herauszubrechen, und zwar mit den Mitteln des Systems selbst. Ich
konnte dies nicht tun wegen der von dem Staatsoberhaupt befohlenen
Tötungen, aber ich konnte es tun wegen Tötungen, die außerhalb dieses
Befehls oder gegen diesen vorgenommen wurden oder wegen anderer schwerer
Delikte; und deshalb habe ich ganz bewußt die Strafverfolgung gegen diese
Männer aufgenommen und es hätte so zu einer Erschütterung dieses
Systems, zu einem Auseinanderbrechen kommen müssen. Diese Sache hatte aber
auch noch eine Fernwirkung in naher Zeit, denn durch die großen
KL-Typenprozesse, wie gegen den Kommandanten Koch, von dem ich vorhin
berichtete, und gegen den Leiter der politischen Abteilung Auschwitz, den
Kriminalsekretär Untersturmführer Grabner, den ich wegen Mordes
außerhalb dieser Vernichtungsaktion – wegen Mordes in 2000 Fällen –
anklagte, mußte der gesamte Tötungskomplex gerichtlich zur Entscheidung
gestellt werden. Es war zu erwarten, daß auch wegen dieser Einzeldelikte
die Täter sich auf höhere Befehle berufen würden. Dies ist geschehen. Es
mußte daraufhin die SS-Gerichtsbarkeit auf Grund des von mir ermittelten
Materials an die höchste Staatsführung herantreten und ihr offiziell die
Frage
stellen: »Hast Du diese Tötungen befohlen, gilt der gesetzliche
Tatbestand des Mordes für sie nicht mehr? Welche Befehle liegen über
diese Tötungen generell vor?« Dann mußte die oberste Staatsführung
entweder von den Tätern abrücken und diese damit endgültig auch wegen
der Massenvernichtung unserem Zugriff preisgeben oder aber es mußte zu
einem offensichtlichen Bruch kommen durch eine auch äußere
Außerkraftsetzung des gesamten Gerichtswesens selbst. Wenn ich
vorausgreifen darf, auf Grund der Prozesse in Weimar gegen Koch und Grabner
ist dieses Problem akut geworden, wie von mir vorausgesehen, und nunmehr
wurden die Verhandlungen ausgesetzt und von der SS-Gerichtsbarkeit diese
Fragen, die ich vorhin anschnitt, offen, offiziell an das
Reichssicherheitshauptamt gestellt. Es wurde eigens zu dem Zweck auch noch
ein Richter dorthin gesandt, der die Aufgabe hatte, in allen Abteilungen
des Reichssicherheitshauptamtes Nachforschungen anzustellen, ob solche
Befehle vorliegen. Wie ich hörte, ist das Ergebnis negativ gewesen.
Daraufhin wurde nunmehr versucht, gegen Höß selbst zuzugreifen. Aber
inzwischen ist die Front vorgerückt. Auschwitz wurde besetzt; der Richter,
der dorthin gesandt worden ist, mußte in den Anfängen seiner
Untersuchungen, sehr erfolgreichen Untersuchungen, aufhören und dann trat
Januar 1945 eine vollkommene Desorganisation ein, die eine
weitere strafgerichtliche Verfolgung nicht mehr möglich machte. Wenn ich
zurückgreifen darf, die unmittelbaren Auswirkungen der gerichtlichen
Untersuchungen sind aber auch gewesen, daß schlagartig in sämtlichen KZs
die Tötungen von Häftlingen im Wege der sogenannten Euthanasie
aufhörten, weil kein Arzt mehr sich sicher fühlen konnte, nicht am andern
Tag verhaftet zu werden, denn das Beispiel des Standortarztes Buchenwald
ist ja allen gegenwärtig. Ich bin also überzeugt, daß durch dieses
Eingreifen und Vorgehen mit unmittelbarer Wirkung Tausenden von Häftlingen
das Leben gerettet worden ist, daß es zu einer ernsthaften Erschütterung
des Tötungssystems selbst gekommen ist. Denn es ist auffällig, daß kurz
nach meinem ersten Zutritt zu dem Kriminalkommissar Wirth ich ihn bei
meinem zweiten Besuch in Lublin nicht mehr vorfand. Ich stellte fest, daß
Wirth in der Zwischenzeit urplötzlich den Befehl erhalten hatte, seine
sämtlichen Vernichtungslager bis zum Grunde zu zerstören. Er war mit
seinem gesamten Kommando nach Istrien abgezogen worden und machte dort
nunmehr die Straßensicherung, und dabei ist er im Mai 1944 auch gefallen.
Sofort als ich das hörte, daß Wirth von Lublin weg war mit seinem
Kommando, bin ich hingeflogen, um festzustellen, ob er vielleicht nicht nur
sein Tätigkeitsfeld verlegte und das dort weiter ausführte; aber dies
traf nicht zu.
RA. PELCKMANN: Schwebten Sie, Herr Zeuge, bei all diesen Untersuchungen in
Lebensgefahr?

MORGEN: Es war klar, daß die Aufdeckung dieser ungeheuerlichen Verbrechen
den Tätern außerordentlich unangenehm war. Ich wußte, daß diesen
Menschen ein Menschenleben nichts gilt und daß sie zu allem entschlossen
waren. Ich darf folgendes als Beweis dafür angeben: Nachdem ich Grabner,
in Auschwitz Leiter der politischen Abteilung, verhaftet hatte und eine
Untersuchungskommission...

VORSITZENDER: Dr. Pelckmann! Sie vergessen doch nicht, was Sie sagten?
Nämlich, daß Sie nur 45 Minuten mit diesem Zeugen brauchen würden?

RA. PELCKMANN: Nein, Euer Lordschaft, ich habe es nicht vergessen und ich
bedaure es sehr, daß es länger dauert. Aber ich glaube, das der
Aufklärung des Gerichts schuldig zu sein.

VORSITZENDER: Es scheint von geringer Bedeutung, ob dieser Mann in
Lebensgefahr schwebte oder nicht.

RA. PELCKMANN: Ich von mir aus, vom Standpunkt der Verteidigung, Euer
Lordschaft, bin anderer Ansicht; denn es ist für die Zustände und
Möglichkeiten, sich gegen dieses System zu wehren, und für die Ziffer 1
des Beschlusses des Hohen Gerichts vom 13.
März, Ziffer 2, Zwang und Befehl, von ausschlaggebender Bedeutung.

VORSITZENDER: Fahren Sie fort, Dr. Pelckmann. Der Gerichtshof glaubt nicht,
daß es wichtig ist.

MORGEN: Ich bitte, noch einen Satz sagen zu dürfen dazu. Die
Untersuchungskommission des Reichskriminalpolizeiamtes in Auschwitz war in
einer Baracke untergebracht, und nachdem sie erfolgreich einige Zeit
gearbeitet hatte, ist von unbekannten Tätern die gesamte Baracke mit dem
Aktenmaterial nachts durch vorsätzliche Brandstiftung vernichtet worden.
Damit wurden die Untersuchungen in Auschwitz selbst für längere Zeit
ausgesetzt, beziehungsweise ihnen Schwierigkeiten bereitet. Daraus wollen
Sie bitte schließen, wie rücksichtslos gegen uns vorgegangen worden ist.
Ich selbst bekam Warnungen und Drohungen genug, aber ob ich tatsächlich in
Lebensgefahr schwebte, vermag ich nicht zu sagen.

RA. PELCKMANN: Hat nun das leitende Personal des eigentlichen
Konzentrationslagers Auschwitz Anlaß zu der Annahme gegeben, daß sie von
diesen Vernichtungen wußten? Wobei ich nochmals betone – wenn ich Sie
richtig verstanden habe – das Konzentrationslager Auschwitz mit seinen
zahlreichen Arbeitslagern hatte nichts zu tun mit, und war separiert von
dem Vernichtungslager?
MORGEN: Ich erwähnte bereits, daß Höß zugleich in Personalunion
Kommandant in Auschwitz und Monowitz gewesen ist. Also er ist als der
leitende Personalchef zu betrachten, außer dem einen Führer der Truppe
Monowitz. Nur mit diesen beiden hatte ich zu tun. Die beiden wußten es.

RA. PELCKMANN: Haben Sie den Arzt gesprochen des Konzentrationslagers
Auschwitz?

MORGEN: Jawohl, der Standortarzt zeigte mir bei seinem Eintreten die
Ziffern, die Kurven der Sterblichkeit. Mit leuchtenden Augen wies er darauf
hin, wie vom Beginn seiner Versetzung nach Auschwitz diese großen Ziffern
schlagartig heruntergegangen sind durch umfassende hygienische Vorbeugungen
und Änderungen. Dabei gab er mir aber gleichzeitig den Hinweis auf
Grabner. Grabner hat ihm zugemutet, schwangere Polinnen zu töten. Das
hatte der Arzt als unvereinbar mit seinen Berufspflichten abgelehnt. Darauf
hat Grabner ihm vorgeworfen, er verkenne die Wichtigkeit seiner, Grabners,
staatspolitischer Aufgaben. Der Arzt hatte nicht nachgegeben und es kam zu
einem Streit, der beim Kommandanten ausgetragen wurde, wobei weder Höß
noch Grawitz etwas dazu sagten. Danach stand der Arzt wirklich in dem
Moment, wo ich zufällig auf ihn zutrat, in einem furchtbaren Konflikt. Er
sagte, was soll ich tun? Ich sagte
ihm, das, was Sie getan haben, absolute Verweigerung, ist vollkommen
richtig, und morgen werde ich Grabner verhaften.

VORSITZENDER: Was hat das mit der SS zu tun, Dr. Pelckmann, außer der Arzt
war in der SS; vielleicht war dies der Fall?

RA. PELCKMANN: Ja, es ist aber wohl bekannt, daß die Ärzte SS-Ärzte
waren, und der Zeuge schildert hier, wie ein SS-Arzt in diesem
Konzentrationslager Auschwitz sich gegen das Ansinnen des Grabner
gesträubt hat, und das schildert er als einen typischen Fall.

VORSITZENDER: Dr. Pelckmann! Der Gerichtshof ist der Meinung, daß Sie
diesen Zeugen lange genug in Anspruch genommen haben. Sie gehen zu sehr in
die Einzelheiten der Dinge.

RA. PELCKMANN: Sie sagten vorhin, Sie hätten berichtet an die
verschiedenen Stellen und nannten, glaube ich, drei. Schildern Sie, bitte,
wie Nebe darauf reagiert hat. Wie hat sich Breithaupt verhalten? Was haben
Kaltenbrunner und Müller gesagt? Wie hat sich Pohl eingestellt, und wie
hat sich der Reichsarzt Grawitz eingestellt?

MORGEN: Ich berichtete als erstem meinem unmittelbaren Vorgesetzten, dem
SS-Gruppenführer Nebe,
als Chef des RKPA. Nebe war ein außerordentlich schweigsamer Mann, aber
man sah, wie ihm bei meinem Bericht buchstäblich die Haare zu Berge
standen. Sein Schweigen wurde steinern. Er sagte, ich müsse sofort diese
Sache Kaltenbrunner vortragen. Der Chef des Hauptamtes SS-Gericht,
Obergruppenführer Breithaupt, war ebenfalls in außerordentlicher
Erregung, und sagte, er werde sofort oder alsbald zu Himmler fahren, ihm
das vorstellen, und versuchen, daß ich zu persönlichem Vortrag bei
Himmler komme. Der Reichsarzt-SS war ebenfalls ratlos. Obergruppenführer
Pohl nahm dagegen eine andere Haltung ein. Ich hatte vorher oder zur selben
Zeit etwa den Kommandanten des Konzentrationslagers Hertogenbosch
verhaftet, der durch eine Strafmaßnahme den Tod von zehn Frauen
verschuldet hatte. Als ich Pohl das berichtete, bezeichnete er dies als
eine Bagatelle und sagte, was ist das Leben von zehn Frauen angesichts der
Tausende deutscher Frauen, die durch den Bombenterror jede Nacht sterben.

RA. PELCKMANN: Nun zu den anderen; fassen Sie sich kürzer.

MORGEN: Nachdem ich bereits dem Obergruppenführer Kaltenbrunner vorher
berichtet hatte über die eigentlichen Korruptionsdelikte – die
Tötungsdelikte, die ich bekam, das war ungefähr ein halbes Jahr
später – fand eine Aussprache statt in Anwesenheit von Nebe,
Kaltenbrunner und Müller. Diese Aussprache war außerordentlich
einseitiger Art, denn Kaltenbrunner und Nebe verhielten sich absolut
schweigend, während Müller sozusagen gegen mich raste, weißglühend vor
Zorn, und mich nicht zu Worte kommen ließ. Als ich ihn ruhig betrachtete,
sprang er plötzlich auf und stürzte aus dem Raum und ließ mich allein,
während sich die beiden anderen Herren von mir abwandten. Ich suchte
daraufhin am Nachmittag nochmals Müller auf und legte ihm dann persönlich
meine Auffassung noch einmal dar; aber Müller war absolut immer dagegen.

RA. PELCKMANN: Gut, gut, haben Sie...

VORSITZENDER: Wann fand diese Unterhaltung mit Kaltenbrunner statt?

MORGEN: Das geschah unmittelbar nach der Anklageerhebung gegen Grabner. Ich
nehme an Juli – August 1944.

RA. PELCKMANN: Haben Sie diese Dinge noch anderen Kreisen der SS
mitgeteilt?

MORGEN: Nein, mir kam es darauf an, die Leute zu unterrichten und für
meine Auffassung zu gewinnen, die wirklich etwas zu sagen hatten. Alles
andere zählte nicht. Außerdem war ich durch den Grundbefehl
Nummer 1 über Geheimhaltung staatswichtiger Sachen gebunden, konnte mich
also nur an die Hauptamtschefs persönlich wenden. Jeder Fehler, der mir
unterlaufen wäre bei Einbeziehung anderer Stellen, hätte schwerste Folgen
gegen mich gehabt, einen Vorwand meinen Feinden gegeben und damit die
Untersuchungen in die Länge gezogen.

VORSITZENDER: Dr. Pelckmann! Er hat schon gesagt, daß er keinen Bericht
erstattet hat, das genügt doch. Wir wollen nichts weiter darüber wissen.
Er hat keinen Bericht erstattet. Der Zeuge steht nicht vor Gericht.

RA. PELCKMANN: Verzeihung, ich glaube es ist ein Irrtum, wenn ich Euer
Lordschaft richtig verstanden habe; er hat doch gesagt, er hat berichtet.

VORSITZENDER: Er hat gesagt, daß er keinen anderen Bericht erstattet hat,
so wie ich ihn verstanden habe; außer dem Bericht, von dem er gesprochen
hat.

RA. PELCKMANN: Herr Zeuge! Wollen Sie dazu Stellung nehmen.

MORGEN: Das ist richtig; außer dem Hauptamtschef der SS wurde sonst
niemand unterrichtet.

RA. PELCKMANN: Haben Sie es nicht für Ihre Pflicht gehalten, die
Weltöffentlichkeit zu
benachrichtigen oder irgendwie Ihrem Gewissen Luft zu machen, zu schreien
»Mord«?

MORGEN: Dazu hätte es des Zuganges zu den technischen Mitteln bedurft,
nämlich Presse und Rundfunk, die ich nicht hatte. Wenn ich das an jeder
Straßenecke bekanntgegeben hätte, dann hätte mir das niemand geglaubt,
weil dieses System die menschliche Fassungskraft übersteigt. Man hätte
mich als Irrsinnigen eingesperrt.

RA. PELCKMANN: Das Lager Dachau ist hier als reines Vernichtungslager
geschildert worden von seiten der Anklage, teilweise auch von Zeugen.
Stimmt das?

MORGEN: Ich glaube, das KZ-Lager Dachau aus meinen Ermittlungen von Mai bis
Juli 1944 näher zu kennen. Ich muß sagen, daß ich den gegenteiligen
Eindruck hatte. Das KZ-Lager Dachau galt von jeher als ausgesprochen gutes
Lager, als Erholungslager bei den Häftlingen, und diesen Eindruck habe ich
tatsächlich gewonnen.

RA. PELCKMANN: Haben Sie die Inneneinrichtung gesehen, den Krankenbau und
so weiter?

MORGEN: Ich habe alle diese Einrichtungen genauestens besichtigt und muß
sagen, der Krankenbau war tadellos in Ordnung. Ich bin durch sämtliche
Säle
gegangen, es war nichts von einer Überbelegung zu merken und erstaunlich
war die Fülle der medizinischen Instrumente auch größerer Art, die hier
den Häftlingen dienten. Es gab besondere Fachkapazitäten aus den
Häftlingen selbst.

RA. PELCKMANN: Gut, gut, Sie wollen also schildern, es war gut.
Aber damit befinden Sie sich zum Beispiel im Widerspruch mit den Aussagen
des Dr. Blaha, die hier zum Gegenstand der Verhandlung gemacht worden sind.
Kennen Sie diese Aussagen?

MORGEN: Ich habe die Aussagen des Dr. Blaha in der Presse gelesen und hier
Gelegenheit gehabt, die Prozeßakten einzusehen. Ich muß sagen, diese
Bekundungen haben mich maßlos erstaunt. Ich bin der Auffassung, daß Blaha
aus eigener Wissenschaft derartige Behauptungen nicht aufstellen kann, denn
es ist nicht so, daß ein Häftling in einem Konzentrationslager sich frei
bewegen kann und insbesondere Zugang zu den verschiedenen Einrichtungen
hat.

VORSITZENDER: Der Gerichtshof ist der Meinung, daß er wohl sagen kann,
daß er mit der Aussage Blahas nicht übereinstimmt, aber nicht, daß Blaha
nicht die Wahrheit ausgesagt hat. Er hat gesagt, daß er damit nicht
übereinstimmt. Wir glauben, Sie könnten mit Ihrem Fall fortfahren.
Wieviel Zeit glauben Sie
noch zu beanspruchen?

RA. PELCKMANN: Fünf Minuten, Euer Lordschaft.
Zeuge! Warum stimmen Sie – das wollten Sie ja eben ausführen, Herr Zeuge
– mit den Aussagen Blahas nicht überein?

MORGEN: Ich sagte...

VORSITZENDER: Er hat seine eigene Aussage über die Sache gemacht. Und er
hat gesagt, daß das im Widerspruch zu Blaha steht. Wir wollen keine
Einzelheiten mehr darüber hören.

RA. PELCKMANN: Herr Präsident! Wenn ich richtig verstanden habe, soll der
Zeuge doch eine glaubwürdige Aussage machen. Wenn er nicht sagt, in dem
und dem bestimmten Punkte der Aussage Blahas habe ich die und die Bedenken,
dann kann ihm die Prosekution sagen, er hat nicht dazu Stellung genommen.
Das nur ist mein Bestreben. Ich bitte, mich, Euer Lordschaft, zu belehren,
wenn ich mich geirrt habe.

VORSITZENDER: Er gab seinen Bericht über das Lager Dachau. Der Gerichtshof
hat die Aussagen Blahas vor sich und kann selbst beurteilen, ob die
Aussagen falsch sind. Das genügt uns.

RA. PELCKMANN: Ich habe nur versucht, die Gründe anzugeben, aber wenn das
Gericht nicht näher
darauf eingehen will, werde ich die Frage zurückziehen.

[Zum Zeugen gewandt:]

Wollen Sie noch einmal kurz zusammenfassen. Ich werde vielmehr auf die
letzte Frage übergehen, die gerade für Ihre Glaubwürdigkeit von
Erheblichkeit ist. Haben Sie Ihre Aussage etwa so, wie Sie sie hier gemacht
haben, schon einmal gemacht?

MORGEN: Jawohl. Beim Zusammenbruch war ich Chefrichter in Breslau. Als ich
nach längerer Zeit nach Deutschland kam, hörte ich, die CIC suchte mich
wegen meines Wissens über die Konzentrationslager. Ich meldete mich beim
CIC-Hauptquartier Mannheim-Seckenheim, 7. Armee, und erklärte mich bereit,
bei der Aufklärung dieser Verbrechen mitzuwirken. Ich habe meine Aussage
so gemacht, wie ich es heute versucht habe kundzutun. Ich ging zum CIC-
Hauptquartier, Oberursel. Nachdem ich meine Aussagen gemacht hatte, wurde
ich in einen Bunker von Dachau gesperrt zusammen mit den Angeklagten, die
ich früher selbst verhaftet habe.

RA. PELCKMANN: Ist gut. Ist Ihnen die Schrift bekannt »SS-Dachau«, eine
Schrift, die ich gestern dem Hohen Gericht überreicht habe und die ich mit
Exhibit SS-4 bezeichnen möchte. Ist Ihnen diese Schrift bekannt? Antworten
Sie ja oder nein.

MORGEN: Jawohl.

RA. PELCKMANN: Auf Seite 46 dieser Schrift ist die Aussage einer Frau E. H.
Ist diese Aussage vor Ihnen seinerzeit abgegeben worden als
Untersuchungsrichter?

MORGEN: Jawohl. Ich habe diesen Häftling, eine Frau Eleonore Hodis aus
Auschwitz eidlich vernommen.

RA. PELCKMANN: Und haben Sie diesen Artikel überprüft und festgestellt,
daß diese Aussage diejenige war, welche sie vor Ihnen abgegeben hat? Ja
oder nein?

MORGEN: Jawohl.

RA. PELCKMANN: Wann war das?

MORGEN: Im Herbst 1944.

RA. PELCKMANN: Die Aussage richtet sich gegen Höß?

MORGEN: Ja.

RA. PELCKMANN: Ist daraufhin ein Verfahren gegen Höß eingeleitet worden?

MORGEN: Ja. Die Aussagen wurden Höß in dem Original unterbreitet.

RA. PELCKMANN: Die Aussage beschäftigt sich mit den Zuständen in
Auschwitz. Ist das wahr?

MORGEN: Ja.

RA. PELCKMANN: Es ist also nicht richtig, daß sie die Lage im Lager Dachau
kennzeichnet?

MORGEN: Nein.

VORSITZENDER: Der Gerichtshof wird eine Pause einschalten.
[Pause von 10 Minuten.]

DR. RUDOLF MERKEL, VERTEIDIGER FÜR DIE GESTAPO: Herr Vorsitzender! Über
die Tatsache der Nichtbeteiligung und des Nichtwissens der Gestapo an den
Massenvernichtungen, bitte ich, diesem Zeugen drei kurze Fragen stellen zu
dürfen.

VORSITZENDER: Ja.

DR. MERKEL: Herr Zeuge! Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wurden die
Verbrechen des Kriminalkommissars Wirth in Lublin auf eine Anzeige der
Sicherheitspolizei Lublin hin aufgedeckt?
MORGEN: Jawohl.

DR. MERKEL: War somit die Sicherheitspolizei Lublin an diesen Verbrechen
des Wirth in irgendeiner Form beteiligt?

MORGEN: Das war meines Erachtens nicht der Fall.

DR. MERKEL: Der Zeuge Best behauptet, daß die Lager Treblinka und Maidanek
der Sicherheitspolizei unterstanden hätten. Ist das richtig?

MORGEN: Darüber weiß ich nichts. Wirth hat das so dargestellt, daß er
vier Vernichtungslager hat. Ich glaube, daß dabei der Name Treblinka
gefallen ist.

DR. MERKEL: Nach Ihrer Überzeugung stand also auch dieses Lager unter
Wirth?

MORGEN: Das habe ich angenommen.

DR. MERKEL: Wollten Sie einen Haftbefehl des SS-Gerichts gegen Eichmann
vollstrecken?

MORGEN: Ich habe das SS-Gericht Berlin ersucht, die Untersuchungen gegen
Eichmann auf Grund meiner Hinweise durchzuführen. Das SS-Gericht Berlin
hat daraufhin dem Chef des RSHA, SS-Obergruppenführer Kaltenbrunner – in
seiner Eigenschaft als Gerichtsherr – einen Haftbefehl gegen Eichmann
vorgelegt.
Dr. Bachmann berichtete mir, daß es bei dieser Vorlage zu dramatischen
Auftritten gekommen ist.
Kaltenbrunner hat Müller sofort zugezogen, und nun wurde dem Richter
erklärt, eine Verhaftung käme unter gar keinen Umständen in Frage, denn
Eichmann führe einen geheimen Sonderauftrag des Führers von höchster
Wichtigkeit aus.

DR. MERKEL: Wann war das?

MORGEN: Das war Mitte 1944.

DR. MERKEL: Danke, ich habe keine weiteren Fragen an den Zeugen.

DR. GAWLIK: Euer Lordschaft! Ich bitte einige Fragen stellen zu dürfen.

VORSITZENDER: Ja.

DR. GAWLIK: Herr Zeuge! Sie sprechen von Befehlen des RSHA. Von welchen
Ämtern des RSHA sind die Befehle erteilt worden?

MORGEN: Meinen Sie die Befehle zu den Massenvernichtungen?

DR. GAWLIK: Jawohl.

MORGEN: Ich führte aus, daß die SS-Gerichtsbarkeit...

DR. GAWLIK: Bitte beantworten Sie die Frage kürzer.
Von welchen Ämtern sind diese Befehle erteilt worden?

MORGEN: Ich sagte, daß der Untersuchungsrichter solche Befehle, wie mir
bekanntgewesen ist, nicht habe feststellen können.

DR. GAWLIK: Sie sprachen doch von Befehlen des RSHA?

MORGEN: Ich sprach davon, daß sich die Angeklagten Koch und Grabner wegen
der von ihnen vorgenommenen Tötungen auf Befehle des RSHA bezogen, von
denen sie behaupteten, diese Befehle hätten nach Empfang vernichtet werden
müssen. Das war eine reine Behauptung, und deshalb mußte diese Behauptung
nachgeprüft werden.

DR. GAWLIK: Haben Sie festgestellt, daß die Ämter III, VI und VII
irgendwie an diesen Maßnahmen beteiligt waren?

DR. MORGEN: Ich führte bereits aus, daß das Unternehmen Wirth
unmittelbar...

DR. GAWLIK: Können Sie die Frage nicht mit Ja oder Nein beantworten?

MORGEN: Ich habe das nicht feststellen können.
DR. GAWLIK: Danke, ich habe keine weiteren Fragen mehr an den Zeugen.

VORSITZENDER: Wünscht die Anklage ein Kreuzverhör vorzunehmen?

SIR DAVID MAXWELL-FYFE: Die Anklagevertretung überlegt sich sehr
sorgfältig, diesen Zeugen ins Kreuzverhör zu nehmen. Wir nehmen seine
Ausführungen über Buchenwald und Dachau und über die in den
Konzentrationslagern im allgemeinen herrschenden Bedingungen nicht
entgegen. Wir glauben jedoch, daß dem Gerichtshof eine so überwältigende
Masse von Beweismaterial gezeigt wurde, einschließlich der Filme und der
Beweise über die einheitliche Schablone der in den Konzentrationslagern
verübten Grausamkeiten, über die übelriechenden Schornsteine der
Krematorien und über die Personen, die diese Taten ausgeführt haben, daß
wir jede weitere Erörterung dieser Sache, es sei denn in Form von
Erläuterungen, als unnötig ansehen; wir halten es nicht für richtig,
diesem Zeugen die Einzelheiten dieser Beweise, die dem Gerichtshof ohnedies
schon so wohlbekannt sind, vorzuhalten und damit die Zeit des Gerichtshofs
in Anspruch zu nehmen.

VORSITZENDER: Der Zeuge kann sich zurückziehen. Schließt das Ihren Fall
ab?
RA. PELCKMANN: Ja.


[Der Zeuge verläßt den Zeugenstand.]
[Digitale Bibliothek: Der Nürnberger Prozeß: Einhundertachtundneunzigster
Tag Donnerstag, 8. August 1946. Der Nürnberger Prozess, S. 26427 - S.
26495]

http://www.wer-weiss-was.de/theme75/article3754021.html

BRDead
14.02.07, 12:56
Hallo Karasig,

es ist offentsichlich, dass der Zeuge keine verläslichen Angaben zu den Vernichtungslagern machen konnte, den hätte es sie gegeben und hätte Morgen davon gewusst, dann wäre ihm auch bewusst gewesen, dass die Vernichtung nicht in monowitz, sondern in Birkenau stattfand!

Ausserdem wiederspricht er sich deutlich, wenn er an einer Stelle behauptet, die Häftlinge hätten freien Briefverkehr und an anderer Stelle davon spricht, dass die Lager von der öffentlichkeit abgeschottet gewesen wäre!

Fraglich ist hingegen, weshalb der Zeuge von der "Massenvernichtung" zu berichten weiss? Wurde er gefoltert und er hat absichtlich unsinn vor gericht erzäht? Oder wurde er betochen oder begünstigt und hat deswegen "ausgesagt"? Dann ist es jedoch sehr fraglich, wieso er behauptet, andere Juden hätten sich an der Ausbeutung der zu eleminierenden Juden beteiligt? Das sind Fragen die man wohl kaum beantworten kann.

Ein besonders trübes Kapitel aus dem IMT-Prozeß ist die Vernehmung der ehemaligen SS-Richter Dr. Reinicke und Dr. Morgen, die zwar als Entlastungszeugen der als Organisation angeklagten SS aufgeboten waren, sich dabei aber zu historisch unhaltbaren Feststellungen hinführen ließen. Auch der SS-Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Pelckmann, spielte hierbei eine nicht gerade rühmliche Rolle.
Quelle: http://www.vho.org/D/dam/M3II2.html

Das Verhalten von Morgen lässt sich wohl nach dem Muster deuten, dass man veruscht, die "Schuld" auf Tote abwzuälzen und veruscht, die lebenden zu entlasten. Wahrscheinlich hat man nicht im Traum daran gedacht, dass eine Holocaust verneinende Aussage Sinn gehabt hätte, was sehr viel über die allgemeine Atmosphäre dieses Prozesses aussagt!

Die Analyse der Morgen-Aussage von Stäglich ist recht aufschlussreich:

Von Morgen stammen zunächst zwei Affidavits. In seinem Affidavit SS-65 vom 13. Juli 1946 gab er Auskunft über die angebliche Technik des "Vernichtungssystems" auf Grund von Mitteilungen, die er von dem Reichsarzt SS, dem SS-Gruppenführer Grawitz, erhalten haben wollte.In seinem Affidavit SS-67 vom 19. Juli 1946 legte er die "Verantwortlichkeiten" für den "Vernichtungsplan" dar, wobei er im einzelnen Hitler, Himmler, Höß und Eichmann nannte . Auch insoweit berief er sich auf Angaben von Dr. Grawitz. Da dieser damals -- wie könnte es anders sein! -- bereits tot war, konnte er Morgens Aussagen weder bestätigen noch dementieren. Nach seinen Affidavits erscheint auch Morgen also zunächst nur als Zeuge vom Hörensagen. Das änderte sich indessen mit seiner persönlichen Vernehmung am 8. August 1946 , nachdem Reinicke ihn einen Tag zuvor als bestinformierten Zeugen für die Massenvernichtungen hingestellt hatte. Seine mündliche Aussage vor dem Tribunal entsprach inhaltsmäßig fast vollkommen seinen beiden Affidavits, die allerdings weniger ausführlich waren. Zwei wesentliche Abweichungen fallen jedoch auf. Einmal ließ Morgen bei seiner Vernehmung als Zeuge in keiner Weise mehr erkennen, daß er die meisten Einzelheiten von Dr. Grawitz hatte. Zum anderen hatte er in seinen Affidavits das Auschwitzer "Vernichtungslager" nicht näher lokalisiert, während er sich nun bei seiner mündlichen Aussage damit eindeutig festlegte, und zwar im Widerspruch zur Legende.
Was Morgen im einzelnen zu dem Komplex "Todesfabriken von AUschwitz "bei seiner persönlichen Vernehmung zum besten gab, ist so aufschlußreich, daß es hier wenigstens auszugsweise wiedergegeben werden muß. Denn seine Angaben sind ein weiteres anschauliches Beispiel dafür, daß alles "Wissen" über die angeblichen Todesfabriken völlig aus der Luft gegriffen war. Dabei ist darauf hinzuweisen, daß Morgen neben Höß gern als einer der zuverlässigsten und glaubwürdigsten Zeugen für die Judenvernichtung in Auschwitz hingestellt wird.


Morgen erklärte dem Tribunal, daß er "Ende 1943 oder Anfang 1944" selbst in Auschwitz gewesen sei, um dort Ermittlungen gegen Ss-Angehörige durchzuführen. Was er damals bei der Ankunft eines JudentransportS angeblich beobachtet hatte, schilderte er so:"Es standen neben dem Ausladeplatz mehrere Lastkraftwagen und der betreffende Arzt stellte den Ankömmlingen anheim, diese Wagen zu benutzen. Er sagte aber, daß nur Kranke, alte Personen, Frauen mit Kindern davon Gebrauch machen dürften. Nun drängten sich diese Personen zu den ihnen bereitgestellten Fahrgelegenheiten. Er brauchte also nur noch die Personen zurückzuhalten, die er nicht zur Vernichtung schicken wollte. Diese Lastkraftwagen fuhren dann ab. Sie fuhren nicht in das Konzentrationslager Auschwitz, sondern in eine andere Richtung, in das einige Kilometer entfernte Vernichtungslager Monowitz. Dieses Vernichtungslager bestand aus einer Reihe von Krematorien. Diese Krematorien waren von außen als solche nicht erkennbar. Man konnte sie für Groß-Badeeinrichtungen halten. Das wurde auch den Häftlingen bekanntgegeben. Diese Krematorien waren mit einem Stacheldrahtzaun umgeben und wurden innen bewacht durch die bereits erwähnten jüdischen Arbeitskommandos."Obwohl Morgen das alles als eigene Beobachtung hinstellt, ist unverkennbar, daß er nur von anderen Gehörtes wiedergibt. Er kann jedenfalls den Weg, den die Lastkraftwagen nahmen, nicht selbst weiterverfolgt haben. Er hatte auch seine "Lektion" offensichtlich nicht genau gelernt. So schilderte er die sog. "Selektion" nach Ankunft eines Häftlingstransports -- er nennt sie übrigens im Gegensatz zum angeblichen Sprachgebrauch "Aussortierung nach Arbeitsfähigen und Arbeitsunfähigen" -- ganz anders als dies sonst geschieht, indem er die Häftlinge sich gewissermaßen selbst "selektieren" läßt. Vor allem aber bezeichnete er Monowitz und nicht Birkenau als das "Vernichtungslager", was in eindeutigem Widerspruch zur Legende stand. Und das war nicht etwa nur ein "Versprecher"! Morgen fuhr nämlich fort:"Die Häftlinge, die abmarschierten in das Konzentrationslager, hatten keinen Hinweis dafür, wohin die anderen Häftlinge verbracht wurden. Das Vernichtungslager Monowitz lag weit von dem Konzentrationslager entfernt. Es befand sich in einem weitläufigen Industriegelände und war als solches nicht zu erkennen, und überall am Horizont standen Schornsteine und es rauchte. Das Lager selbst war außen bewacht durch eine Spezialtruppe von Männern aus dem Baltikum, Esten, Litauern und Ukrainern. Die ganze technische Durchführung lag fast ausschließlich in den Händen der dazu bestimmten Häftlinge selbst, die nur jeweils durch einen Unterführer bewacht wurden."Während Morgen vollkommen richtig das Lager Monowitz als in einem weitläufigen Industriegelände gelegen beschreibt, bleibt er also dabei, daß hier das "Vernichtungslager" gewesen sei. Auch im weiteren Verlauf seiner Aussage spricht er noch mehrfach in diesem Zusammenhang von Monowitz, während der Name "Birkenau" bei ihm nicht ein einziges Mal auftaucht. Das ist mehr als merkwürdig. Allerdings mögen die seiner Aussage zufolge "überall am Horizont" rauchenden Schornsteine viel zur Entstehung der Gerüchte über die Massenvernichtungen von Juden beigetragen und möglicherweise nicht zuletzt bei Morgen selbst eine entsprechende Vorstellung erzeugt haben. Eigenes Wissen hierüber hatte er jedenfalls nicht. Seine Ausführungen lassen hieran keinen Zweifel. In Monowitz befand sich u. a. die neu errichtete Bunafabrik, die für die deutsche Kriegswirtschaft besonders wichtig war. Es ist daher durchaus möglich, daß dieser Teil des Lagergeländes noch besonders eingezäunt und bewacht war, wie Morgen es beschrieben hat.
Es ist eigenartig, daß der Zeuge Morgen vom Gericht nicht auf seinen "Irrtum" hingewiesen wurde, zumal da der ehemalige Auschwitzkommandant Höß bereits vorher unmißverständlich Birkenau als den Ort der Judenvernichtung bezeichnet hatte oder hatte bezeichnen müssen. Man wollte die Dinge wohl nicht unnötig komplizieren und auch nicht weitere Widersprüche herausfordern. Deshalb wurde der Zeuge Morgen vermutlich auch nicht nach der Anzahl der Krematorien und Gaskammern befragt, über die er sich nicht geäußert hatte. Dabei wäre gerade die Klärung dieser Frage doch von erheblicher Bedeutung gewesen. zumal da auch Höß hierzu keine Angaben gemacht hatte. Doch in beiden Fällen lag das wohl durchaus im Sinne des Tribunals, das -- wie bereits gesagt -- angesichts der bestehenden Unsicherheiten offensichtlich bestrebt war, bei der "Feststellung" der angeblichen Judenvernichtungen nicht allzu sehr in die Einzelheiten zu gehen. Denn dann hätte die Gefahr bestanden, daß die ganze Vernichtungslegende schon damals unglaubwürdig erschienen wäre.
Morgen unterliefen noch weitere Irrtümer. So erwähnte er auf eine entsprechende Frage des Gerichtsvorsitzenden, daß zur Zeit seiner Ermittlungen in Auschwitz der SS-Standartenführer Höß "Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz in Personalunion mit dem Vernichtungslager Monowitz" gewesen sei . Doch Höß war damals längst auf einen anderen Posten in Berlin versetzt worden; sein letzter Rang als Kommandant von Auschwitz war Obersturmbannführer . Entweder wußte Morgen also über die Befehlsverhältnisse in Auschwitz zur Zeit seines Besuchs -- Ende Dezember 1943/Anfang 1944 -- wirklich nicht Bescheid oder er verfuhr in diesem Fall nach der damals verbreiteten Praxis, nur jene zu belasten, die ohnehin verloren oder für das Tribunal nicht greifbar waren. Höß aber hatte ja bereits "gestanden", was Morgen sicher nicht unbekannt war .
Morgen bestätigte übrigens auf Befragen von Rechtsanwalt Dr. Pelckmann, daß er die oben erwähnte Auschwitz-Insassin Eleonora Hodis eidlich vernommen habe und daß die in dem Buch "SS-Dachau" enthaltene Aussage dieser Zeugin mit dem Protokoll seiner Vernehmung übereinstimme. Doch auch jetzt beschloß das Tribunal nicht, diese wichtige Augenzeugin persönlich zu hören oder wenigstens ihre schriftlich niedergelegte Aussage verlesen zu lassen. So erfahren wir aus den IMT-Protokollen nicht einmal, welchen Inhalt die Aussage der Hodis hatte; auch Morgen wurde nach Einzelheiten nicht gefragt. Dabei kann man als sicher davon ausgehen, daß den Richtern bekannt war, was Eleonora Hodis zu Protokoll gegeben hatte. Offiziell scheute man sich aber offensichtlich, weitere Einzelheiten über das "Vernichtungslager" zur Kenntnis zu nehmen und damit in das Verfahren einzuführen. Die Zeugen Vaillant-Couturier, Schmaglewskaja und nun wieder der gewissermaßen eine Kronzeugenfunktion ausübende Dr. Morgen hatten ja schon genug Verwirrung in dieser Sache gestiftet! In seinem Urteil ging das Tribunal bezeichnenderweise auf den eklatanten Widerspruch hinsichtlich des Orts der angeblichen Judenvernichtungen -- Birkenau oder Monowitz -- mit keinem Wort ein.
Quelle: ebenda

Im Frankfurter Auschwitz-Prozess konnte sich Morgen dann jedoch wieder sehr gut an den eigentlichen "Tatort" Birkenau erinnern.

Morgen ist also wieder ein hervorragendes Beispiel für den Unwert, den Zeugenaussagen zu dem Holocaustkonstrukt haben, da sie mal so und mal so lauten.

Beste Grüsse
BRDead!

Prinz Eugen
15.02.07, 10:27
Auschwitz läuft die Zeit davon

Frühere Nazi-Todesfabrik und heutige Gedenkstätte dem Verfall preisgegeben - "Es sind keine Steine, sondern Gebeine"

Auschwitz - Auschwitz verfällt. An der früheren Nazi-Todesfabrik nagt der Zahn der Zeit. Über 60 Jahre Schnee im Winter, Trockenheit im Sommer und Millionen von Besuchern haben der Gedenkstätte im Süden Polens arg zugesetzt. Gebäude und Baracken sind marode, der Stacheldraht rostet vor sich hin. Die im Museum ausgestellten Haare der Opfer, Brillen, Kinderspielzeug und andere persönliche Gegenstände sind Motten und Schimmel ausgesetzt. Experten sind sich sicher: Sollte Auschwitz weiter dem Verfall preisgegeben werden, würden davon allein die Holocaust-Leugner profitieren.

Ort zur Ermahnung an die Folgen von Rassismus
Die Museumsleitung rekrutiert derzeit zusätzliches Personal, um Auschwitz noch lange das sein zu lassen, was es in den vergangenen Jahrzehnten war: ein abschreckendes Beispiel für die Nachgeborenen. "Wenn es nur einen Ort in der Welt gäbe, der zur Ermahnung an die Folgen von Rassismus und Intoleranz erhalten werden sollte, dann ist es Auschwitz", sagt Gedenkstättenleiter Piotr Cywinski. In dem Vernichtungslager ermordeten die Nazis bis zu 1,5 Millionen Kinder, Frauen und Männer - die meisten von ihnen Juden.

Besonders zu schaffen macht den Konservatoren paradoxerweise die Tatsache, dass die Lagerkomplexe Auschwitz I und Auschwitz II Birkenau nicht für die Ewigkeit geschaffen waren. Auschwitz I, der aus Ziegeln gebaute polnische Militärstützpunkt, wurde von Zwangsarbeitern nach der deutschen Invasion in Polen 1939 hastig zu einem Lager für politische Gefangene ausgebaut. Dazu wurden billigste Materialien verwendet. Das rund drei Kilometer entfernt gelegene Auschwitz-Birkenau - 1943 für den Massenmord an Juden, Homosexuellen, Sinti und Roma sowie anderen Minderheiten errichtet - entstand zum Teil aus Trümmern zerstörter polnischer Dörfer.
Keine Steine, sondern Gebeine
Das Gelände rund um die Gaskammern ist heute abgesperrt. Einige der Besucher lassen sich jedoch nicht davon abhalten, über die Trümmerberge der vor der Befreiung des Lagers eilig gesprengten Gebäude zu steigen. Gruben mit Resten der Asche der Opfer bieten sich den Betrachtern dar. Rund um die Gruben ist der von den Besuchern zertretene Boden vermeintlich mit kleinen weißen Steinen übersät. "Es sind keine Steine, sondern Gebeine", erläutert Museumsführer Jarek Mensfelt. "Kleine Fragmente menschlicher Knochen. Es ist furchtbar, dass Touristen auf menschlichen Überresten herumtrampeln."
Verschiedene Vorschläge zur Erhaltung von Auschwitz - darunter der Bau einer riesigen Kuppel - sind aus Kostengründen ad acta gelegt worden. Aber Geld ist nicht das einzige Problem: So können auch finanzielle Mittel etwa den Verfall der rund zwei Tonnen ausgestellten Haare von Opfern nicht stoppen. Einst blond, braun oder schwarz ähneln sie heute eher einer grauen verfilzten Wolle.
Mehr Erfolg haben die Konservatoren mit den rund 80.000 Schuhen der Opfer. Zuletzt haben Schulkinder dabei geholfen, einige von ihnen zu putzen. "Die Arbeit ist endlos, schmerzhaft und Herz zerreißend", sagt Chef-Konservator Rafal Pioro. "Besonders als wir die Kinderschuhe gereinigt haben, haben viele von uns geweint." Alle Bemühungen dienen dem Ziel, Auschwitz auch in Zukunft "einen Schrei der Verzweiflung und eine Warnung an die Menschheit" sein zu lassen, wie es auf einer Gedenktafel in der Nähe der Gaskammern steht.
"Auschwitz muss so lange wie möglich erhalten bleiben", mahnt der Holocaust-Überlebende Israel Gutman, der die israelische Gedenkstätte Yad Vashem berät: "Solange, wie es Menschen gibt, die leugnen, dass es die Judenverfolgung gegeben hat." (Reuters)

Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2768792

Vilay
15.02.07, 14:11
Das rund drei Kilometer entfernt gelegene Auschwitz-Birkenau - 1943 für den Massenmord an Juden, Homosexuellen, Sinti und Roma sowie anderen Minderheiten errichtet - entstand zum Teil aus Trümmern zerstörter polnischer Dörfer.

Ah ja ... interessant. Und so ein paar Trümmer ergeben zusammen mit einer Holztür also eine luft- und schalldichte Kammer. Gut zu wissen.

Was mich aber noch interessiert. Ca. 80.000 Schuhe haben die dort in der Gedenkstätte. Macht ungefähr 40.000 Menschen, die mit je einem Paar Schuhe herumgelaufen sind. Da ja "offenkundig" 1.500.000 Menschen vergast wurden und überall steht, dass sich diese Personen nackt ausziehen mussten, weil sie ja so gutgläubig waren, dass sie meinten sie gehen zum duschen, frage ich mich, was denn aus den restlichen 2.920.000 Schuhen geworden ist? Ich mein ... das sind nicht wenig Schuhe. Da ja vor allem Kinder und Frauen vergast wurden, waren deren Schuhe sicherlich nicht gerade kriegsentscheidend und ich kann mir auch nicht richtig vorstellen, dass diese Schuhe großartig woanders verwendet worden, als vielleicht im Lagerbetrieb. Für die Häftlinge zum Beispiel, weil die ja sicher nicht alle barfuß herumliefen.

Weiß da jemand mehr über die Schuhe, Brillen usw?

Prinz Eugen
15.02.07, 14:54
Weiß da jemand mehr über die Schuhe, Brillen usw?


Da ja die bösen Nazis alles verwertet haben für ihren grausamen Völkervernichtungskrieg haben sie die Schuhe an die Truppe weitergegeben. Deshalb gibt es ja soviele Bilder auf welchen man Soldaten mit den Stöckelschuhen hysterischer Judenweiber sieht.:-O

Nein im Ernst, der Artikel war eigentlich nur für Dokuzwecke gedacht und nicht für eine ernsthafte Beschäftigung. Man sieht ja die Absicht.


Zuletzt haben Schulkinder dabei geholfen, einige von ihnen zu putzen. "Die Arbeit ist endlos, schmerzhaft und Herz zerreißend", sagt Chef-Konservator Rafal Pioro. "Besonders als wir die Kinderschuhe gereinigt haben, haben viele von uns geweint."

Das ist doch einfach nur dämlich.

Außerdem wollte ich auf folgende Sache hinweisen:

Das Gelände rund um die Gaskammern ist heute abgesperrt. Einige der Besucher lassen sich jedoch nicht davon abhalten, über die Trümmerberge der vor der Befreiung des Lagers eilig gesprengten Gebäude zu steigen. Gruben mit Resten der Asche der Opfer bieten sich den Betrachtern dar. Rund um die Gruben ist der von den Besuchern zertretene Boden vermeintlich mit kleinen weißen Steinen übersät. "Es sind keine Steine, sondern Gebeine", erläutert Museumsführer Jarek Mensfelt. "Kleine Fragmente menschlicher Knochen.

Wäre doch an der Zeit die Hendlknochen zu untersuchen.:D

Wolke
15.02.07, 19:16
Wäre doch an der Zeit die Hendlknochen zu untersuchen.:D

Geht nicht, man darf doch nicht die "Totenruhe" stören;)

Papa Hausser
15.02.07, 21:51
Ah ja ... interessant. Und so ein paar Trümmer ergeben zusammen mit einer Holztür also eine luft- und schalldichte Kammer. Gut zu wissen.

Was mich aber noch interessiert. Ca. 80.000 Schuhe haben die dort in der Gedenkstätte. Macht ungefähr 40.000 Menschen, die mit je einem Paar Schuhe herumgelaufen sind. Da ja "offenkundig" 1.500.000 Menschen vergast wurden und überall steht, dass sich diese Personen nackt ausziehen mussten, weil sie ja so gutgläubig waren, dass sie meinten sie gehen zum duschen, frage ich mich, was denn aus den restlichen 2.920.000 Schuhen geworden ist? Ich mein ... das sind nicht wenig Schuhe. Da ja vor allem Kinder und Frauen vergast wurden, waren deren Schuhe sicherlich nicht gerade kriegsentscheidend und ich kann mir auch nicht richtig vorstellen, dass diese Schuhe großartig woanders verwendet worden, als vielleicht im Lagerbetrieb. Für die Häftlinge zum Beispiel, weil die ja sicher nicht alle barfuß herumliefen.

Weiß da jemand mehr über die Schuhe, Brillen usw?

Vilay, wie kannst du überhaupt fragen !
Das Material was die SS nicht gebrauchen konnte wurde an das WHW geliefert und an Deutsche Volksgenossen ausgegeben. So haben sich große Teile des Deutschen Volkes unwissentlich an Judeneigentum bereichert. Ist doch Logisch, oder ?
(So war mal eine Aussage in einem Interview - oder in einem Buch, ich weis es nicht mehr genau).
Das heißt die Wiedergutmachungssumme muß nochmal überrechnet werden oder eine "Judeneigentums-Bereicherungs-Gedenksteuer" für alle Nachkommen vom Volk der Täter muß für die nächsten 100 Jahre eingeführt werden.

Gruß
Papa Hausser

Desert Fox
16.02.07, 03:04
Zuendel Prozess....
hat der Richter der dieses drakonische Urteil verhaengte vielleicht unbewusst die "6 Millionen vergaste Juden" Behauptung bestritten?
Hier bitte lesen:

Holocaust-Glaubenszwang-Opfer Zündel: Sieben Jahre Kerker wegen wissenschaftlicher Forschung

Ungeachtet der Tatsache, daß Richter Meinerzhagen behauptete, die Holocaust-Opferzahl würde eine Million betragen, verurteilte er Ernst Zündel als Opfer dieses Ketzerprozesses wegen "Holocaust-Leugnung" und "Holocaust-Verharmlosung". Was soll Zündel denn geleugnet haben und verharmlost haben, wenn der Tatbestand "der sechs Millionen" nicht zu ermitteln ist und wenn der Richter selbst "fünf Millionen vergaste Juden leugnet"? Da greift sich der mündige Bürger an den Kopf. Deutsche-Demokratische-Jusitz oder Alice im Holocaust-Wunderland?

http://www.globalfire.tv/nj/07de/verfolgungen/ez_urteil.htm

Siglinde
17.02.07, 18:32
Leider ist es nicht richtig, dass Meinerzhagen oder sonst ein Richter davon gesprochen hat, dass es eine Million Opfer waren. Richtig ist, dass er gesagt hat, die Opferzahl sei nicht mehr zu ermitteln, es müssen aber Millionen gewesen sein, das heißt zwischen 1 bis 1+x Millionen. In diesem Zusammenhang ist er nur von der heiligen Zahl "6 Millionen" abgewichen, mehr nicht; aber immerhin schon etwas.

Allerdings ist es in meinen Augen juristisch auch nicht haltbar, wenn eine Opferzahl nicht zu ermitteln ist, wie er feststellte, dennoch von Millionen Opfern zu sprechen. Dann hätte Meinerzhagen sagen müssen, die Opferzahl ist nicht genau zu ermitteln.
Man darf jetzt also auf Berufung Meinerzhagens These sagen, man kann die Opferzahl nicht ermitteln und geht daher davon aus, dass es Millionen waren bzw weniger als 6 Millionen ; damit ist der HC nicht mehr verleugnet bzw. verharmlost, während vorher schon strafbar war, wenn man von 6-(1-4) Millionen anstatt 6 Millionen Opfern sprach. Damit kann eine Zahl von 2 Millionen Opfern auch keine Verharmlosung mehr sein und man ist auf der sicheren Seite. ;) Man darf nur noch nicht sagen, dass diese nicht vergast wurden. Aber auch das steht juristisch noch nicht auf festen Beinen. Dazu müßte man ein Grundsatzurteil erstreiten.

Ich habe aufgrund dieses genannten Artikels Herrn Rieger, Verteidiger Zündels, noch einmal persönlich befragt, ob von einer Million gesprochen wurde. DAS WAR NICHT DER FALL !!!!

Also verrennt Euch bitte nicht in dieser Falschdarstellung; das könnte fatal sein.

Danke

Ziu
18.02.07, 13:49
Also dann versuch ich es nochmal. Es wäre hilfreich wenn wir hier immer nur eine Zeugenaussage oder einen Sachverhalt diskutieren können. Schließlich sieht es so aus, als ob ich hier der einzigste Dauerkämpe der Seite bin die den Holocaust als historische Tatsache ansieht. Alle anderen haben bei der hier gepflegten Diskussionskultur ja schon früher oder später das Handtuch geworfen. Und sicher nicht wegen eurer bestechenden Argumentation.


@Ziu
Bei Irmscher dagegen liegt das Zeugs frei auf dem Boden herum und wird selbst von der Luft direkt umspült.Es wird nie direkt von der Luft umspült. Durch die Verdunstung des HCN entsteht um das Zyklon B ein Überdruck und damit ein ständiger Gasstrom vom Granulat weg.

Irmscher sagt ja selbst, daß bei hoher Luftfeuchtigkeit die Verdunstungswerte sehr stark zurückgehen.
Irmscher sagt:
Allerdings konnte bei dieser Versuchsanordnung nicht den Verhältnissen Rechnung getragen werden, die sich ergeben, wenn besonders hohe Raumfeuchtigkeit vorliegt und dadurch an der Verdunstungsfläche Wasseranreicherung bzw. Schneebildung durch die Verdampfungskälte auftritt, die die Verdunstungsgeschwindigkeit noch erheblich herabzumindern vermag.

Er sagt nicht in welchem Maße. Es liegen keinerlei Werte vor. Wenn man also ein Model bildet muss man sich an die Werte die da sind halten und die Unterschiede im Model und der Wirklichkeit benennen und wichten.


Bei 37°C beträgt dann die Verdampfungsleistung dieser Behälter 273,5W/m²*0,2347m²= 64,2 Watt

Bei insgesamt dann 12kg Zyklon beträgt Gesamtfläche 12*0,1026*0,6+0,05=0,7887m² dann die gesamte Wärmeleistung 0,7887*273,5W/m²=215,7 Watt.
Mit dieser Leistung können dann je Minute 215,7W * 60s / 935Ws/gZyklon = 13,84g Blausäuregas freigesetzt werden,
Diese Rechnung von dir ist erstaunlich. Nehme ich die Werte von Irmscher das in einer Stunde 57% des enthaltenen HCN verdampfen (in Erco bei 15 °C) und einen Wert aus einem Verweis eines ehemaligen Mitschreibers in diesem Strang das ein Kilo Zyklon B 610 Gramm HCN enthält komme ich bei nur 15 °C Raumtemperatur und 12 kg Zyklon B auf eine Verdunstungsleistung von 69,5 Gramm HCN pro Minute.
Ich komme also bei weniger als der halben Raumtemperatur auf eine 5 mal höhere Freisetzung der Blausäure.

Deine Rechnung ist falsch.

Ausserdem bitte ich darum, mir eine Zeugenaussage zukommen zu lassen, die den Tathergang nach deiner Ansicht richtig beschreibst. Da du ja dich intensiv mit dem Thema beschäftigt hast - immerhin scheinst du dich für qualifiziert genug zu halten, die revisionistischen Argumente zu wiederlgen - sollte auch das für keinen zu grossen Aufwand darstellen!
Wie stehts mit Richard Böck? Immerhin war der SS-Mann und kein Jude. Außerdem hat er im Frankfurter Auschwitzprozess ausgesagt und der ist ja die Grundlage der Offenkundigkeit des Holocaust.

pgz
18.02.07, 16:00
Ich hatte dir versucht zu erklären, worum es geht und kopiere meine Antwort noch einmal:

@Ziu
Ja was sehe ich denn da:

Zitat:
Das Problem ist das es unmöglich ist eine sachliche Diskussion aufzubauen, da in diesem Strang von x nach u gesprungen wird und keine wirkliche Klärung auch nur eines einzigen Punktes (und das unterstelle ich) beabsichtigt ist.
Und wenn pgz Wissenschaftler ist, dann frage ich mich wieso er die Verdampfungsgeschwindigkeit bei Temperaturen über dem Siedepunkt mit einer selbst aufgestellten Rechnung berechnet und nicht zur Kenntnis nimmt, das seine Werte unter den Verdunstungswerten liegen die Irmscher ermittelt hat und auf die sich selbst Rudolf stützt. Wenn weniger verkocht als bei halb so hoher Temperatur verdunstet, dann stimmt etwas mit der Rechnung nicht!Du sagst es selbst: Ich rede von Verdampfungsgeschwindigkeit und Verdampfung, weil das bei den Kulakochtöpfen der Situation entspricht.

Bei Irmscher dagegen liegt das Zeugs frei auf dem Boden herum und wird selbst von der Luft direkt umspült.

Dies ist dann ein Verdunstungsvorgang und der ist vollkommen anders zu behandeln als die Verdampfung in dem nahezu geschlossenen Kochtopf.

Die Verdunstung in einem offenen Gefäß oder Raum findet bei jeder Temperatur statt. Bei HCN zwischen vielleicht -50° und +25,7° entsprechend 1 bar Gesamtdruck.

Die Verdampfung dagegen findet nur bei einer einzigen HCN-Temperatur statt: 25,7°
Damit die Verdampfung überhaupt eintritt, muß die umgebende Temperatur über der Verdampfungstemperatur liegen. Während dieses Vorganges ändert sich die HCN Temperatur nicht.

Bei der Verdunstung dagegen ändert sich die HCN-Temperatur udn sinkt je nach Umständen sehr weit unter die Verdampfungstemperatur bei 1 Bar ab.

Stell dir alles einfach mit Wasser vor, das ist genau dasselbe, nur bei anderen Temperaturen.

Im Übrigen, als ich die genaue Konstruktion der Kulasäulen noch nicht kannte, habe ich auch in diesem Thred mit Verdunstung gerechnet. Ich nahm anfangs für den Zyklonbehälter einen offenen flachen Korb an. Auch dort habe ich Werte angegeben.

Erst nachdem mir die Kochtopfkonstruktion bekannt wurde, habe ich meine Betrachtung auf Verdampfung umgestellt.

Desweiteren ist das Programm hierfür offengelegt, sodaß es dir möglich ist, (relevante) Fehler nachweisen zu können.

Die Irmscher-Verdunstungskurven gelten nur für relativ trockene Luft. In der "Gaskammer" dagegen ist mit einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit und gleichzeitig relativ hoher Temperatur zu rechnen, also einem sehr hohen Wassergehalt der Luft. Dies bedeutet, daß am Granulat Eis und Schnee sich ansetzen wird, wenn es überhaupt noch so kalt wird. Wenn nicht, ersäuft die HCN im Kondenswasser und der Siedepunkt erhöht sich. Folge: Die Verdunstung geht erheblich langsamer vonstatten.

Beim Kochtopf dagegen ist das nicht der Fall. Das Granulat bleibt trocken. Nur außen am Behältnis kondensiert der Wasserdampf und führt daher relativ viel Energie dem Granulat zu.

Irmscher sagt ja selbst, daß bei hoher Luftfeuchtigkeit die Verdunstungswerte sehr stark zurückgehen.

Außerdem, Ziu, hatte ich dir per PN jegliche Unterstützung oder Fragenbeantwortung zugesichert. Das war vor Monaten. Nun beklagst du dich, daß ich blocken würde. Die Schuld liegt eindeutig bei dir selbst. Ich habe dir jede Frage beantwortet.Offensichtlich ist dir immer noch nicht aufgegangen, daß du nicht in der Lage bist, die richtige Situation zu erkennen.

Ich bringe eine Rechnung mit den Kulakochtöpfen und du argumentierst mit Irmscher!

Irmscher gilt ausschließlich für einen freien Verdunstungsvorgang, der aber mit den Kulasäulen, worauf sich meine Rechnung bezieht, absolut nicht das allergeringste zu tun hat. Die Kulakonstruktion ist ausschließlich mit einer Verdampfungsrechnung behandelbar!

Hast du das jetzt endlich verstanden?

Entsprechend ist auch deine Behauptung, meine Rechnung sei falsch, blanker Unsinn. Du vergleichst meine Verdampfungsrechnung mit einer Verdunstungssituation und setzt deine falschen Verdunstungsvorstellungen in meine richtige Verdampfungsrechnung ein.

Kein Wunder, daß du bei einer solchen Erkenntnisfähigkeit an den Holocaust glaubst.

Hier zu Richard Böck:
http://www.vho.org/D/atuadh/II29.html
Vergleiche dazu auch meinen Beitrag http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=761559&postcount=2336

Peer
18.02.07, 16:24
@Ziu
Ich finde es gut, dass du wieder in die Diskussion eingestiegen bist.

Weniger gut allerdings finde ich, dass du dir ebenfalls eine neue Religion geschaffen hast. Denn dass es sich bei der Holokausterei um eine Quasi-Religion handelt, ist klar. Falls du nicht dieser Meinnung bist, lese einmal folgenden Artikel aus dem "pöhsen Nazi-Blatt" NationalJournal. Beachte dabei aber, dass es sich um Zitate aus der angesehenen SZ handelt:

Holocaust-Religion, Religion des Antichristen?
Zündel-Urteil wurde im Namen Moses wegen "Gotteslästerung" begründet

Sensation: Zum ersten Mal in der Geschichte des grauenhaften Holocaust-Glaubenszwang-Terrors hat es eine große Tageszeitung gewagt, die Handlungen gegen die Demokratie und die Menschlichkeit in BRD-Gerichtssälen ansatzweise öffentlich anzuprangern. Die "Süddeutsche" enthüllte, dass Richter Meinzerzhagen sein Urteil gegen Ernst Zündel mit "Lästerung" bzw. "Gotteslästerung" begründete. Lästerung der Holocaust-Religion??? Die Süddeutsche Zeitung verhöhnt Richter Meinerzhagen indem sie ihm die Artikel-Überschrift "Ein Urteil wie ein Befreiungsschlag" (SZ, 16.2.2007, S. 7) widmete. Ein Titel voller Spott und Zynismus. Denn die SZ spielt darauf an, daß Meinerzhagen unter den wissenschaftsbezogenen Beweisanträgen der Zündel-Verteidigung "an den Rand eines Nervenzusammenbruchs" (SZ, 16.2.2007, S. 7) gekommen war, weil er nichts entgegenzusetzen hatte als juristische Gewalt.

Insofern war es am Ende dieses menschenverachtenden Prozesses tatsächlich "eine Art psychischer Befreiungsschlag" (SZ, 16.2.2007, S. 7) für Meinerzhagen, als er sein Haßurteil auf Zündel abladen konnte, bei dem er auch noch seine Parteilichkeit offenbarte, indem er sich auf Moses, also den alttestamentarischen Zorn, berief. Moses Zorn würde jeden "Lästerer" treffen und sein Fuß würde den "Lästerer" in den Kot stoßen, so begründete Meinerzhagen das Zündel-Urteil. Holocaust-Widerspruch gilt demzufolge als moderne "Gotteslästerung", da die Judenheit Dank der Holocaust-Erzählung selbst zur Gottheit avancierte, wie das Wiesenthal-Zentrum vor langer Zeit schon meldete.

Anwalt Jürgen Rieger sagte in seinem Schlußplädoyer am 9. Februar 2007, die Holocaust-Erzählung sei "eine Religion". Und tatsächlich, nur eine Woche später verurteilte Richter Meinerzhagen Zündel wegen "Gotteslästerung", wie man seinem Urteilsbegründungszitat entnehmen kann, da er sich auf Moses berief, um sein Wahnsinnsurteil gegen den "Lästerer" Zündel zu begründen: "Blut wird in Strömen fließen um seiner schwarzen Dummheit willen. Ich will meinen Fuß aufheben und in den Kot treten den Lästerer." (SZ, 16.2.2007, S. 7)

Jesus Christus nennt die Juden in Johannes, gemeint sind natürlich die Führungsjuden, "Kinder des Teufels". Das Gesetzbuch des "Teufels" ist das Alte Testament. Auf dieses Buch berief sich Zündels Häscher, Richter Meinerzhagen, als er den unschuldigen Tropf dem Kerker überantwortete. Ein Urteil im Namen Moses ist ein Urteil "im Namen des Teufels" - nach christlichen Maßstäben.

Wie Meinerzhagen den aus Amerika nach Mannheim entführten Ernst Zündel wegen "Holocaust-Leugnung" verurteilen konnte, bleibt all jenen unerschlossen, die den Hintergrund der Gründungsvoraussetzungen für die BRD nicht kennen. Meinerzhagens Urteil sollte allen Zweiflern klar machen: Euch schützt weder Recht noch Gesetz, wir vernichten euch, wann immer wir wollen. Denn provokativ "leugnete" der Richter höchstselbst den Holocaust, nur um zu demonstrieren, wer das Sagen hat und wer ruhig sein muß. Wie weit liegen Richter und Angeklagter als "Holocaust-Leugner" eigentlich auseinander? Richter Ulrich Meinerzhagen gab im Gerichtssaal am 9. Februar 2007 bekannt, daß er die Holocaust-Opferzahl auf "eine Million" beziffere. Meinerzhagen leugnete also 80 Prozent vom Holocaust. Und Zündel? "Zündel gesteht zu, dass eine gewisse Anzahl Juden umgekommen sein könnte, aber jedenfalls nicht sechs Millionen, auch nicht eine oder zwei Millionen, sondern vielleicht so um die 300.000." (SZ, 16.2.2007, S. 7)

Richter Meinerzhagen erklärte im Prozeß am 12. Januar 2007, daß es keine forensische Beweise für die Holocaust-Gaskammern gibt. Zündel sagt dazu, daß die jüdischen Opfer "jedenfalls nicht in industriell betriebenen Gaskammern umgekommen sind." (SZ, 16.2.2007, S. 7).

Die Süddeutsche Zeitung beschreibt
die Menschenrechtsverachtung der BRD:

Zündel war nach Absatz drei des Strafrechtsparagraphen 130 angeklagt, der denjenigen mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bedroht, der den nationalsozialistischen Völkermord "in einer Art und Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich billigt, leugnet oder verharmlost": Der Prozess gegen Zündel führt plastisch vor Augen, welche Probleme eine solche Strafvorschrift in der Gerichtspraxis aufwirft.

Wegen übler Nachrede oder Verleumdung kann nur bestraft werden, wer eine unwahre Behauptung über andere verbreitet. Dass das Gericht einem Angeklagten gestattet, die Wahrheit seiner Behauptungen zu beweisen, ist in solchen Verfahren eine blanke Selbstverständlichkeit. Wenn ein Holocaust-Leugner aber versucht, die Wahrheit seiner Behauptung zu beweisen, macht er sich schon wieder strafbar. Das Gleiche gilt für seinen Verteidiger, wenn dieser Beweisanträge stellt, in denen der Massenmord in Frage gestellt wird. Im September wollte das Gericht die Beweisaufnahme schließen - seitdem wurde es von den drei Wahlverteidigern Zündels mit Beweisanträgen zugeschüttet.

Das Leuchter-Gutachten solle verlesen werden - jenes von Zündel in Auftrag gegebene Pamphlet, in dem ein amerikanischer Ingenieur nachzuweisen versucht, dass die Mauern der "angeblichen" Gaskammer in Auschwitz nie mit dem Giftgas Zyklon B in Berührung gekommen seien. Das Gelände der Vernichtungslager in Polen müsste nach Massengräbern abgesucht werden, fände man sie nicht, könne es auch keine Massentötungen gegeben haben. Es solle Beweis erhoben werden, dass der Auschwitzkommandant Rudolf Höss gefoltert worden und sein Bericht über die Vergasungen gefälscht sei. Und so weiter und so fort.

Irgendwann untersagte das Gericht dem Verteidiger Rieger, seine Anträge zu verlesen. Er durfte sie nur noch schriftlich vorlegen. Also knallte Rieger in jeder Verhandlung dem Protokollführer einen Stapel Beweisanträge auf den Tisch, das Gericht beriet sich und lehnte die Anträge dann ab. Zuletzt machte sich der Verteidiger Bock anheischig, die Anträge seines Kollegen Rieger zu verlesen, was ihm untersagt wurde. Er sprach trotzdem weiter. “Schweigen Sie, still!", herrschte der Vorsitzende ihn an. "Nur zu", blaffte Bock zurück, "machen Sie mich auch mundtot. Dass Sie sich nicht schämen!" (SZ, 16.2.2007, S. 7)

Meinerzhagen spricht das Urteil im Namen des Alten Testaments wegen "Gotteslästerung". Nach Jesu Christi, im Namen des Teufels

Dann zückt er [Meinerzhagen] ein Buch, "Das Gesetz", von Thomas Mann, geschrieben 1942, und liest mit bebender Stimme vor, was Moses dem androht, der sich von Gottes Geboten abwendet: "Blut wird in Strömen fließen um seiner schwarzen Dummheit willen. Ich will meinen Fuß aufheben und in den Kot treten den Lästerer." (SZ, 16.2.2007, S. 7)

Peer

BRDead
19.02.07, 12:21
Guten Tag Ziu,

erstmal muss ich sagen, dass es mich freut, dass du bereit bist, weiter zu diskutieren. Ich wäre jederzeit bereit, mein Urteil über die Tatsächlichkeit der Giftgasmorde abzuändern, wenn ich berechtigten Grund dazu habe!

Da ich dich gebeten habe, mir eine Zeugenaussage zukommen zu lassen, möchte ich dir danken, dass du auf die Aussage Böcks hingewiesen hast.

Hier ist ein Auszug der Aussage von Böck:

»Anschließend kam ein SS-Mann, ich glaube es war ein Rottenführer, zu unserem Sanka und holte eine Gasbüchse heraus. Mit dieser Gasbüchse ging er zu einer Leiter, die vom Tor aus gesehen an der Rechten Seite des Gebäudes stand. Dabei bemerkte ich, daß er beim Besteigen der Leiter eine Gasmaske aufhatte. Als er am Ende der Leiter angekommen war, öffnete er eine kreisrunde Blechklappe und schüttete den Inhalt der Büchse in die Öffnung. Ich hörte noch deutlich das Klappern der Büchse gegen die Mauer, als er beim Ausschütteln dagegenstieß. Gleichzeitig sah ich,wie ein bräunlicher Staub aus der Maueröffnung hochstieg. Als der das Türchen wieder geschlossen hatte, setzte ein unbeschreibliches Schreien in dem Raum ein. Ich kann einfach nicht beschreiben, wie diese Menschen geschrien haben. Das dauerte etwa 8 - 10 Minuten und dann war alles still. Kurze Zeit später wurde das Tor von Häftlingen geöffnet, und man konnte noch einen bläulichen Nebel über einem riesigen Knäuel Leichen schweben sehen. Allerdings habe ich mich gewundert, daß das Häftlingskommando, das zum Wegschaffen der Leichen bestimmt war, den Raum ohne Gasmasken betrat, obwohl dieser blaue Dunst über den Leichen schwebte, von dem ich annahm, daß es sich um Gas handelte«
Quelle: http://www.vho.org/VffG/2003/2/Rudolf224-229.html

Von Germar Rudolf werden die fettmarkierten Stellen kritisiert, und er ist der Ansicht, diese Stellen würden für die unglaubwürdigkeit des Zeugen sprechen!

Wie stehst du, Ziu, dazu: Ist die Zeugenaussage so richtig zitiert? Steigt durch den Zyklon gebrauch ein brauner Staub auf? Wieviel Zyklon brauch man, um die Menschen innerhalb von 8-10 Minuten zu töten? Ist das austreten Gas blau oder bläulich? Kann man eine Gaskammer, in der eine zumidest tödliche Dosis Gas enthalten ist und in dem das Granulat weiterhin, ob nach Irmscher oder pgz, Gas abgibt ohne Gasmaske betreten?

Im Überigen spricht der Zeuge wohl von Vergasungen in den Bauernhäusern. Was häst du von diesen Bauernhäusern im Allgemeinem unter Berücksichtigung folgenden Artikels: http://www.vho.org/VffG/2002/2/Mattogno139-145.html ?

Mich würde es ausserdem mal interessieren, warum du so Sicher bist, dass in Auschwitz tatsächlich ein HC stattgefunden hat? Welche Quellen haben dich dermaßen überzeugt?

Beste Grüsse
BRDead!

Vilay
19.02.07, 13:21
Rudolf Höss: " [...] In der Gaskammer begannen die vor Verzweiflung irrsinnig gewordenen Männer und Frauen, die nun endlich kapiert hatten, was eine Dusche in Auschwitz war, zu schreien, zu heulen und schwach gegen die Türe zu trommeln, doch draussen hörte sie niemand, denn die neue Kammer war nicht bloss gas - , sondern auch schalldicht... [...]"




Aussage von Böck: "[...] Als der das Türchen wieder geschlossen hatte, setzte ein unbeschreibliches Schreien in dem Raum ein. Ich kann einfach nicht beschreiben, wie diese Menschen geschrien haben. [...]


Ich hab leider die anderen Aussagen über die Türen bzw. die Schreie oder Nicht-Schreie nicht auf die Schnelle gefunden, aber allein daraus geht doch hervor, dass da etwas nicht stimmen kann. Und Höss' Geständnis ist immer noch Grundlage (!) für das Holocaust-Märchen.

Jetzt mag man argumentieren, dass es nur eine schalldichte Tür gab, und alle anderen schalldurchlässig waren und die beiden zwei verschiedene Türen meinen. Aber mal im ernst ... wenn eine Tür gasdicht ist, dann muss sie doch gleichzeitig luftdicht (Luft = Gas) sein. Schall verbreitet sich (sofern nicht unter Wasser) über Luft. Wie kommt der Schall durch die gasdichte Tür?

Pervitinist
19.02.07, 14:20
Ich hab leider die anderen Aussagen über die Türen bzw. die Schreie oder Nicht-Schreie nicht auf die Schnelle gefunden, aber allein daraus geht doch hervor, dass da etwas nicht stimmen kann. Und Höss' Geständnis ist immer noch Grundlage (!) für das Holocaust-Märchen.
Jetzt mag man argumentieren, dass es nur eine schalldichte Tür gab, und alle anderen schalldurchlässig waren und die beiden zwei verschiedene Türen meinen.

Danke für den Fund. Solche Widersprüche in den Zeugenaussagen sollte man einmal sammeln, vielleicht in einem eigenen Thema?

Entscheidend ist natürlich noch die Klärung der Frage, ob sich beide Aussagen wirklich auf dieselbe Tür beziehen (gleicher Ort, gleicher Zeitraum).

Aber mal im ernst ... wenn eine Tür gasdicht ist, dann muss sie doch gleichzeitig luftdicht (Luft = Gas) sein. Schall verbreitet sich (sofern nicht unter Wasser) über Luft. Wie kommt der Schall durch die gasdichte Tür?

Das hängt wohl von Material und Dicke der Tür ab. Je dünner/biegsamer, umso leichter übertragen sich Schwingungen, also auch Schall (pgz kann das sicher besser erklären ;)). Zudem müßte man prüfen, wie die Akustik in den Räumen vor der "Gaskammer" war und ob der Schall dadurch möglicherweise verstärkt wurde.

Eine weitere Möglichkeit wäre, daß sich der Schall z.B. durch die mutmaßlichen Einwurfluken oder die Lüftung hätte übertragen können.

Wenn das alles ausgeschlossen werden kann, sind die Aussagen in der Tat widersprüchlich und liefern damit einen weiteren Baustein in der Widerlegung des "Holocaust".

Ziu
19.02.07, 18:07
Irmscher gilt ausschließlich für einen freien Verdunstungsvorgang, der aber mit den Kulasäulen, worauf sich meine Rechnung bezieht, absolut nicht das allergeringste zu tun hat. Die Kulakonstruktion ist ausschließlich mit einer Verdampfungsrechnung behandelbar!
Ach so! Jetzt kapier ich es. Wenn ich das Zeug in einem kühlen Raum einfach auf den Boden kippe sterben alle. Aber wenn ich an die selbe Stelle einen Eimer (nichts anderes ist der Kulatopf) stelle und die Büchse da hinein kippe, können alle Polka tanzen, denn dann muss ich erst mit einem Schweißbrenner beigehen um eine Reaktion zu erhalten.
Willst du mir das ernsthaft einreden?



Zu Böck:
Aussage Richard Böck's laut Rudolf:
http://www.vho.org/VffG/2003/2/Rudolf224-229.html


»Anschließend kam ein SS-Mann, ich glaube es war ein Rottenführer, zu unserem Sanka und holte eine Gasbüchse heraus. Mit dieser Gasbüchse ging er zu einer Leiter, die vom Tor aus gesehen an der Rechten Seite des Gebäudes stand. Dabei bemerkte ich, daß er beim Besteigen der Leiter eine Gasmaske aufhatte. Als er am Ende der Leiter angekommen war, öffnete er eine kreisrunde Blechklappe und schüttete den Inhalt der Büchse in die Öffnung. Ich hörte noch deutlich das Klappern der Büchse gegen die Mauer, als er beim Ausschütteln dagegenstieß. Gleichzeitig sah ich,wie ein bräunlicher Staub aus der Maueröffnung hochstieg. Als der das Türchen wieder geschlossen hatte, setzte ein unbeschreibliches Schreien in dem Raum ein. Ich kann einfach nicht beschreiben, wie diese Menschen geschrien haben. Das dauerte etwa 8 - 10 Minuten und dann war alles still. Kurze Zeit später wurde das Tor von Häftlingen geöffnet, und man konnte noch einen bläulichen Nebel über einem riesigen Knäuel Leichen schweben sehen.« (S. 6882)


Kritik der dargestellten Aussage auf dem Verweis von pgz:
http://www.vho.org/D/atuadh/II29.html


Bei dieser Gelegenheit darf ich auf folgende Widersprüche hinweisen und bitte, sofern möglich, um Aufklärung:
1) Freigesetztes Zyklon B (Blausäure) ist nicht sichtbar. Das Gas ist vollkommen farblos.
2) Böck zufolge muss das Lagerkommando gegen Zyklon B immun gewesen sein.
3) Böck will diesen von ihm geschilderten Vergasungsvorgang in den zu Gaskammern umgebauten Bauernhäusern gesehen haben. Die Firma Hansa-Luftbild kommt nach einer gutachterlichen Auswertung von einer Reihe von alliierten Luftbildern am 10. 7. 1991 zu dem Ergebnis, dass es zu dem bezeugten Zeitpunkt die bezeugten Bauernhäuser, die offenen Gruben, die Baracken und die Rauchentwicklung nicht gegeben hat.

und laut Rudolf:

Da Zyklon B beim Ausschütten keinen bräunlichen Staub verursacht, Blausäuregas farblos ist und das Häftlingskommando nicht gegen das Giftgas immun gewesen sein kann, das die Opfer in wenigen Minuten tötete, ist offenkundig, dass Böck nicht gesehen haben kann, was er behauptet.

So! Allerdings hat Rudolf die Originale als Foto eingefügt: Lese ich da so ist die Aussage:
http://www.vho.org/VffG/2003/2/Image1308.gif


»Anschließend kam ein SS-Mann, ich glaube es war ein Rottenführer, zu unserem Sanka und holte eine Gasbüchse heraus. Mit dieser Gasbüchse ging er zu einer Leiter, die vom Tor aus gesehen an der Rechten Seite des Gebäudes stand. Dabei bemerkte ich, daß er beim Besteigen der Leiter eine Gasmaske aufhatte. Als er am Ende der Leiter angekommen war, öffnete er eine kreisrunde Blechklappe und schüttete den Inhalt der Büchse in die Öffnung. Ich hörte noch deutlich das Klappern der Büchse gegen die Mauer, als er beim Ausschütteln dagegenstieß. Gleichzeitig sah ich,wie ein bräunlicher Staub aus der Maueröffnung hochstieg. Ob dies Gas gewesen ist, kann ich nicht sagen. Als der das Türchen wieder geschlossen hatte, setzte ein unbeschreibliches Schreien in dem Raum ein. Ich kann einfach nicht beschreiben, wie diese Menschen geschrien haben. Das dauerte etwa 8 - 10 Minuten und dann war alles still. Kurze Zeit später wurde das Tor von Häftlingen geöffnet, und man konnte noch einen bläulichen Nebel über einem riesigen Knäuel Leichen schweben sehen.«


Damit ist schon viel über den bräunlichen Staub gesagt. (Und mal wieder auch viel über die Glaubwürdigkeit Rudolfs) Beginnst du ganz am Anfang zu lesen in den Ablichtungen, kommst du darauf, das es ca. 21 Uhr gewesen sein muss. Im Winter. Das sagt dir etwas über die Beleuchtung. Es gab nur künstliche Lichtquellen. Und wenn Böck sagt: Ob dies Gas gewesen ist, kann ich nicht sagen. Woher soll ich wissen was er gesehen hat, wenn er es selbst nicht sagen kann? Du siehst hier nur, wie man sich Kritikpunkte durch Verfälschen (durch Auslassen) der Aussage selber schafft!

Aber die Kritikpunkte der Reihe nach.

3) Böck will diesen von ihm geschilderten Vergasungsvorgang in den zu Gaskammern umgebauten Bauernhäusern gesehen haben. Die Firma Hansa-Luftbild kommt nach einer gutachterlichen Auswertung von einer Reihe von alliierten Luftbildern am 10. 7. 1991 zu dem Ergebnis, dass es zu dem bezeugten Zeitpunkt die bezeugten Bauernhäuser, die offenen Gruben, die Baracken und die Rauchentwicklung nicht gegeben hat.
Böck sagt diese Vergasung habe im Winter 1942/43 stattgefunden!
Eines Tages, es war im Winter 1942/43, fragte mich H., ob ich Lust hätte, einmal zu einer Vergasungsaktion mitzufahren

Es kann es sich bei dem Bauernhaus nur um den sog. Bunker I (rotes Haus) oder Bunker II (weißes Haus) gehandelt haben. Bunker II wurde erst ab Juni 42 bis Frühjahr 43 als Gaskammer genutzt. Bunker I wurde Ende des Jahres 42 abgebrochen. Das vorweg.
Also: Beschreibt er Bunker I so war der kurze Zeit nach dieser Schilderung nur noch ein Haufen Bauschutt.
Beschreibt er Bunker II so wurde der im Frühjahr stillgelegt und erst Mai 44 kurzzeitig reaktiviert.
Auschwitz aber gelangte erst Anfang 44 in den Bereich der gegnerischen Luftwaffe. Entsprechend stammen die ersten alliierten Luftaufnahmen von Mai 44. Es wäre wirklich erstaunlich wenn die in die Vergangenheit hätten photographieren können. Die Gruben wurden 43 geräumt! Ich frage mich beim besten Willen was 44 von den Alliierten hätte da auf einem Foto zu sehen sein sollen. Und hier kommt noch die Glaubwürdigkeit einer solchen Aussage von dieser Quelle dazu. Es gab von da auch die Behauptung das auf keiner einzigen dieser Luftaufnahmen eine Rauchwolke zu sehen sei und ich habe schon eine Aufnahme eingestellt auf der eine Rauchwolke mit bloßem Auge zu erkennen ist.



2) Böck zufolge muss das Lagerkommando gegen Zyklon B immun gewesen sein.
Das Lagerkommando hat die Kammern nicht von der Rückwand aus ausgeräumt, sondern von der offenen Tür aus und die Leichen anschließend zu einem Leiterwagen getragen.

Dazu zitiere ich mal:
Peters, Gerhard
Blausäure zur Schädlingsbekämpfung. Verlag von Ferdinand Enke in Stuttgart. 1933.
S. 17
Die selbe Unkenntnis der Grenzen, die der Giftigkeit der Blausäure durch ihre rasche Flüchtigkeit gezogen sind, veranlaßte noch während des Weltkrieges die Franzosen, insgesamt 2000 t flüssige Blausäure als Granatfüllung zu verschießen, die aber keinerlei wesentlichen Schaden anrichten konnten. Die dabei in dem Kampfgelände erzeugten Gaskonzentrationen konnten auch innerhalb kurzer Einatmungszeit nicht zur Vergiftung genügen und verflüchtigte sich überdies sehr rasch. Diese nicht weiter verwunderliche Wirkungslosigkeit, darf nicht darüber hinwegtäuschen, das die Blausäure ein gefährliches Giftgas, wenn auch kein Kampfgas ist.

Bei diesem Kritikpunkt handelt es sich also um Augenwischerei. Das Häftlingskommando musste erst die Leichen am Eingang beiseite räumen. Immer wieder unterbrochen vom Gang zum Leiterwagen. Wie sollten die sich Vergiften? Bei ständig offener Tür, wäre auch kein Jude aus diesem Transport in der Gaskammer zu Tode gekommen.


Und jetzt mein liebster Kritikpunkt:
1) Freigesetztes Zyklon B (Blausäure) ist nicht sichtbar. Das Gas ist vollkommen farblos.

Hoho! Wenn es etwas gibt, das an der Aussage Böck's glaubhaft ist, dann die Schilderung, das er einen Nebel über den Leichen gesehen hat. Erinnern wir uns an unsere Diskussion wie die Verhältnisse in einem Raum voller zusammengepferchter, nackter Menschen sind, kommen wir auf hohe Temperatur und eine sehr hohe, wahrscheinlich hundertprozentige Luftfeuchtigkeit. Macht doch mal nach einem heißen Duschen im Winter einfach mal eurer Badezimmerfenster auf! Ihr werdet staunen wie das dampft!
Das macht die Aussage Böck's glaubhaft, das er einen physikalischen Vorgang beschreibt den jeder Beteiligte zwingend beobachtet haben muss!



Und noch etwas aus der Aussage Böck's das absolut glaubhaft ist:


Die Leichen waren derartig ineinander verkrampft, das man nicht erkennen konnte, zu wem die einzelnen Gliedmaßen und Körperteile gehörten. Ich habe dabei z.B. gesehen, das einer der Vergasten einem anderen den Zeigefinger einige Zentimeter in die Augenhöhle gesteckt hatte. Daraus kann man ermessen, wie unbeschreiblich furchtbar, der Todeskampf dieser Menschen gewesen ist. Ich kann dieses Bild nicht mit Worten beschreiben. Mir ist dabei so schlecht geworden, das ich fast erbrochen hätte.



Dazu noch mal Peters: S. 21 (und damit mal klar wird, über was für eine Art von Tod wir hier reden)


Die Vergiftungserscheinungen bei akuter Vergiftung durch Einatmen sind nach Flury- Zernik in vier Stadien zu unterteilen:

a)Initialstatium: Zunehmend örtlicher Reiz an den Schleimhäuten von Augen, Rachen und oberen Atemwegen. Brennen auf der Zunge, eigenartig metallisch-kratzender Geschmack in Mund und Rachen. Die ausgeatmete Luft riecht nach Blausäure, Druckgefühl in der Stirngegend, Beklemmung, Schwindel, Schwanken, reißender Kopfschmerz: Übelkeit, Erbrechen, Stuhldrang: Atmung erst beschleunigt, dann vertieft, Blutdrang nach dem Kopf, Herzklopfen

b) Astmatisches Stadium: Unter allmählich zunehmender Schwäche oft plötzlich Verlangsamung der Atmung bei verhältnismäßig gut erhaltener Herztätigkeit, stärkere Atemnot, aber noch keine Krämpfe und keine Bewußtseinsstörungen.

c) Konvulsivisches Stadium: Angstgefühl und Atemnot nehmen zu: das Bewußtsein schwindet, es treten tonisch-klonische und tetanische Krämpfe auf.

d) Asphyktisches Stadium: Die Pupillen sind erweitert: die Atmung wird immer flacher und steht schließlich still. Der Tod erfolgt rasch.



Auf den Tenor der Kritik pgz's mit seinem Verweis
http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=761559&postcount=2336
gehe ich nicht ein. Es ist eher traurig, das man so etwas allen Ernstes als Kritik auszugeben wagt! Ich zweifle ernsthaft an pgz's Geisteszustand.

pgz
19.02.07, 21:02
@Ziu
Ach so! Jetzt kapier ich es. Wenn ich das Zeug in einem kühlen Raum einfach auf den Boden kippe sterben alle. Aber wenn ich an die selbe Stelle einen Eimer (nichts anderes ist der Kulatopf) stelle und die Büchse da hinein kippe, können alle Polka tanzen, denn dann muss ich erst mit einem Schweißbrenner beigehen um eine Reaktion zu erhalten.
Willst du mir das ernsthaft einreden?Richtig. Der Eimer hätte oben dann eine freie Öffnung von 125cm². Wenn das Zyklon hier hineingeschüttet wird und dies noch außerhalb der "Gaskammer" geschieht, ist das Zyklon auf jeden Fall schon mal ganz gut abgekühlt. Während des Schüttvorganges selbst findet natürlich eine intensive Verdunstung statt und es dauert sicher einige Zeit, bis die 3 kg eingeschüttet sind. Anschließend befindet sich je nach Umgebungstemperatur Granulat von vielleicht 10-20°C im Behälter.

Wenn du dir auch nur ein Blatt Papier über diese freie Öffnung gelegt dazudenkst, kommt kein Gas heraus. Im Eimer herrscht dann im Luftraum ein Gesamtdruck von 1 bar, wovon vielleicht 0,90 bar durch das HCN Gas bedingt sind und die 0,10 bar durch die Luft.
Ohne Papier sieht es ähnlich aus, nur daß dann durch Diffusion(!) etwas Gas austreten wird und Luft dafür eintritt. In diesem Fall hat man also eine ganz schwache(!!) Verdunstung. Dies rührt daher, daß um die Zyklonwürfel Gleichgewicht zwischen dem Flüssigkeitsdampfdruck und dem HCN-Gas-Dampfdruck herrscht und erst wenn dieses Gleichgewicht durch Luft gestört wird, sich also ein Konzentrationsgradient aufbaut, wird entsprechend diesem K.Gr. HCN verdunsten.

Die Diffusionsgeschwindigkeit errechnet sich hierbei nach D/s*dC * F.
D beträgt für HCN etwa 2e-5m²/s und bei einem Füllstand bis 5cm unter die Oberkante und einer Fläche von 0,012m² und einem Konzentrationsunterschied von 1000g/m³ strömen dann 2e-5m²/s*1/0.05m * 1000g/m³ * 0,0125m² = 0,005g/s aus. Da die thermische Schichtung stabil ist, bleibt es dabei.

Das innere engmaschige Gitter (1mm Maschenweite) verhindert zudem recht wirkungsvoll eine innere Konvektion. Solch ein Gitter hat nämlich einen erheblichen Strömungswiderstand, ebenso wie die Schüttung selbst.


Selbst wenn das alles beim Polkatanzen direkt eingeatmet wird, könnten die 2000 Leute bei 4 Kochtöpfen noch locker 3 Stunden tanzen. Wenn sie aber nicht direkt die HCN einatmen, was auch wegen der Gitter drum herum schon gar nicht möglich war, dürfte es wohl eher 10 Stunden dauern. Da der Körper selbst aber eine bestimmte HCN Menge stündlich abbauen kann, passiert überhaupt nichts.

Leicht limitierend wirkt aber der Sauerstoffgehalt in der Kammer. Wegen des heftigen Polkatanzens ist der nach rund 1/2 Stunde auf Null abgesunken und beendet damit das schöne Judenexperiment auf natürliche Weise.


Böck:
Tote sind unmittelbar nach dem Tod nicht verkrampft sondern entkrampft. Böck lügt hier eindeutig.
Auch bei Beleuchtung kann er da sicher nicht aus einiger Entfernung die Farbe "braunen" Staub erkannt haben, insbesonders nicht vor dem sicher dunklen Hintergrund der angeblichen Einwurföffnung.
Ebenfalls auch nicht den "blauen" Nebel, womit er wohl wieder auf Blausäure anspielen möchte.

Die Beobachtung, daß man im Winter Nebel sehen kann, weiß ansonsten jeder Depp, der schon draußen einmal geatmet hat. Sogar Böck.

Auf den Tenor der Kritik pgz's mit seinem Verweis
http://forum.thiazi.net/showpost.php...postcount=2336 (http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=761559&postcount=2336)
gehe ich nicht ein. Es ist eher traurig, das man so etwas allen Ernstes als Kritik auszugeben wagt!Das entspräche dem normalen Vorgehen der Juden und ich habe das nicht als Kritik gebracht. Wäre ich Jude, würde ich es genauso machen. Der arme Böck hat für seine Aussage bestimmt eine für ihn normalerweise unerreichbare Summe bekommen. Interessanterweise stammen solche Aussagen nur von untergeordneten, meist primitiven Chargen.

Man beachte auch das Strafmaß: Bei Mithilfe an 300000 fachem Massenmord gibts gerade mal 4 Jahre. Ein anderer wurde zwar zu 15 Jahren verurteilt, kam aber aus "gesundheitlichen" Gründen nach 4 Monaten wieder frei.

Ob Böck verurteilt wurde, weiß ich nicht. Aber ich denke, so eine Kreatur wäre in 4 Jahren sicher nicht an z.B. 200000 DM herangekommen. Das ist wie ein Lottogewinn. Für die Juden aber bedeutet das einen Gewinn von Multimilliarden.

Ich zweifle ernsthaft an pgz's Geisteszustand.An deinem Geisteszustand kann ich gar nicht zweifeln. Dazu wäre Voraussetzung, daß du überhaupt Geist hast.
Am Geisteszustand der Juden im allgemeinen habe ich aber keinerlei Zweifel.

Spjabork
19.02.07, 21:05
19. Februar 2007

KROATIEN
Zuckertüten mit Hitlers Konterfei zum Kaffee

Schlechter Scherz oder Verehrung verbohrter Fanatiker? In Cafés in Kroatien sind Zuckertüten mit dem aufgedruckten Konterfei Adolf Hitlers und Holocaust-Witzen aufgetaucht. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Zagreb - Strafverfolger in der Stadt Pozega im Osten des Landes hätten deshalb Ermittlungen aufgenommen, teilte das Büro des Generalstaatsanwalts mit. Laut Bericht der Zeitung "Novi List" bestätigten Vertreter einer Fabrik in Pozega, dass die Päckchen in ihrem Betrieb hergestellt worden seien.
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Jerusalem legte Protest bei den kroatischen Behörden wegen des Vorfalls ein. Der Direktor des Zentrums, Efraim Zuroff, erklärte seinen "Abscheu und Empörung, dass solch ein Gegenstand heute in einem Land hergestellt werden kann, in dem der Holocaust nicht nur stattfand, sondern größtenteils von einheimischen Nazi-Kollaborateuren ausgeführt wurde".
Dies sei ein "widerwärtiger Ausdruck der Nostalgie für das Dritte Reich und eine Zeit des Massenmords an Juden, Serben und Roma". Die Zuckerpäckchen müssten gemäß einem Gesetz gegen Rassen- und Religionshass aus dem Verkehr gezogen werden.
Das faschistische Ustascha-Regime in Kroatien hatte sich im Zweiten Weltkrieg auf die Seite des Dritten Reichs gestellt und Rassegesetze nach dem Vorbild Deutschlands erlassen. Tausende Serben, Juden, Roma und Antifaschisten wurden von 1941 und 1945 in den Konzentrationslagern des Landes umgebracht.
asc/Reuters

Jo mei, is der Nikolaus aa dou gwen.

BRDead
20.02.07, 12:28
Damit ist schon viel über den bräunlichen Staub gesagt. (Und mal wieder auch viel über die Glaubwürdigkeit Rudolfs) Beginnst du ganz am Anfang zu lesen in den Ablichtungen, kommst du darauf, das es ca. 21 Uhr gewesen sein muss. Im Winter. Das sagt dir etwas über die Beleuchtung. Es gab nur künstliche Lichtquellen. Und wenn Böck sagt: Ob dies Gas gewesen ist, kann ich nicht sagen. Woher soll ich wissen was er gesehen hat, wenn er es selbst nicht sagen kann? Du siehst hier nur, wie man sich Kritikpunkte durch Verfälschen (durch Auslassen) der Aussage selber schafft!

Böck schildert eindeutug, dass der "braune Staub" direkt beim einschütten des Gases geschehen sein sollte. Jedoch muss der Staub doch irgendwoher kommen? Was meinst du? Irgendeiner Erklärung muss es dafür ja geben.

Beschreibt er Bunker II so wurde der im Frühjahr stillgelegt und erst Mai 44 kurzzeitig reaktiviert.
Auschwitz aber gelangte erst Anfang 44 in den Bereich der gegnerischen Luftwaffe. Entsprechend stammen die ersten alliierten Luftaufnahmen von Mai 44. Es wäre wirklich erstaunlich wenn die in die Vergangenheit hätten photographieren können. Die Gruben wurden 43 geräumt! Ich frage mich beim besten Willen was 44 von den Alliierten hätte da auf einem Foto zu sehen sein sollen. Und hier kommt noch die Glaubwürdigkeit einer solchen Aussage von dieser Quelle dazu. Es gab von da auch die Behauptung das auf keiner einzigen dieser Luftaufnahmen eine Rauchwolke zu sehen sei und ich habe schon eine Aufnahme eingestellt auf der eine Rauchwolke mit bloßem Auge zu erkennen ist.

Man kann aus Luftbildern die Vergangenheit Rekonstruieren, zumindest kann man Feststellen was möglich ist, und was nicht. Hätte es irgendwo riesige Verbrennungsgruben gegeben, wäre dadurch die vegetation beeinträchtigt. Aber wir wollten ja nicht zu sehr vom Thema abweichen, deswegen bleiben wir bei Böck!


Die selbe Unkenntnis der Grenzen, die der Giftigkeit der Blausäure durch ihre rasche Flüchtigkeit gezogen sind, veranlaßte noch während des Weltkrieges die Franzosen, insgesamt 2000 t flüssige Blausäure als Granatfüllung zu verschießen, die aber keinerlei wesentlichen Schaden anrichten konnten. Die dabei in dem Kampfgelände erzeugten Gaskonzentrationen konnten auch innerhalb kurzer Einatmungszeit nicht zur Vergiftung genügen und verflüchtigte sich überdies sehr rasch. Diese nicht weiter verwunderliche Wirkungslosigkeit, darf nicht darüber hinwegtäuschen, das die Blausäure ein gefährliches Giftgas, wenn auch kein Kampfgas ist.

Bei diesem Kritikpunkt handelt es sich also um Augenwischerei. Das Häftlingskommando musste erst die Leichen am Eingang beiseite räumen. Immer wieder unterbrochen vom Gang zum Leiterwagen. Wie sollten die sich Vergiften? Bei ständig offener Tür, wäre auch kein Jude aus diesem Transport in der Gaskammer zu Tode gekommen.



Hier vergleichst du die Situation von flüssiger Blausärue auf offenem Feld mit Blasäuregranulat in einer Kammer. Wenn man eine Kammer betritt, die ohne gelüftet zu sein voll mit Gas ist, muss man doch zwangslüfig das Gas einatmen. Der SS Mann soll ja schliesslich auch eine Gasmaske aufgehabt haben! Wieso eigentlich, wenn Blaisäure doch garnicht so giftig ist? Ausserdem gast das Granulat immer weiter nach, so dass man, wenn man in den hinteren Bereichen der Kammer angekommen ist, immer noch dem Gas ausgesetzt ist. Nach 8 Minuten ist nichtmal ein viertel ausgegast, ob nach Irmscher oder PGZ. Was meinst du, warum die Gaskammern in den USA erst neutrlisiert werden, bevor man sie betritt? Weil Blausäure ja garnicht so giftig ist?

Hoho! Wenn es etwas gibt, das an der Aussage Böck's glaubhaft ist, dann die Schilderung, das er einen Nebel über den Leichen gesehen hat. Erinnern wir uns an unsere Diskussion wie die Verhältnisse in einem Raum voller zusammengepferchter, nackter Menschen sind, kommen wir auf hohe Temperatur und eine sehr hohe, wahrscheinlich hundertprozentige Luftfeuchtigkeit. Macht doch mal nach einem heißen Duschen im Winter einfach mal eurer Badezimmerfenster auf! Ihr werdet staunen wie das dampft!
Das macht die Aussage Böck's glaubhaft, das er einen physikalischen Vorgang beschreibt den jeder Beteiligte zwingend beobachtet haben muss!

Also ich habe noch nie beim Dusche blauen Dampf gesehen. Wenn du so etwas mal gesehen hast, solltest du dich unbedingt bei deinem Wasserzulieferer beschweren!

Beste Grüsse
BRDead!

Pervitinist
20.02.07, 15:11
So, mit gehöriger Verspätung möchte ich jetzt auch etwas zu dem Film "Drei deutsche Mörder sagen". Vielleicht bringt das die Diskussion über das Thema Zeugenaussagen/Tätergeständnisse und deren Aussagekraft ein Stück weiter.

Die Verspätung ergibt sich daraus, daß ich mir den Film dreimal anschauen mußte, bis ich mir angesichts der wirren Gesprächsführung des Interviewers und des zum Teil stark akzentgefärbten Genuschels der "Mörder" ein Urteil bilden konnte.

Der Film ist jedenfalls in recht durchschaubarer Weise so konstruiert, daß der Zuschauer am Ende denken soll: "Aha, wenn also sogar die 'Täter' sagen, daß Holocaust-'Leugnung' keinen Zweck hat, dann muß das wohl auch so sein". Genauer betrachtet zeigt sich aber, daß die Aussagen der "Mörder" in den entscheidenden Punkten und bezogen auf das eigentliche Credo des Holocaust (genozidale Menschenvergasungen) einer kritischen Prüfung nicht standhalten.

Zu den Interviewten "Mördern" habe ich Folgendes gefunden (Informationen von Wikipedia, daher ohne Gewähr):

1. Oswald Kaduk
Kaduk wurde 1906 als Sohn eines Schmiedes in Königshütte (heute poln. Chorzów) geboren. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er das Metzgerhandwerk. Ab 1927 arbeitete er bei der Städtischen Berufsfeuerwehr in Königshütte. 1939 trat er freiwillig der Allgemeinen SS bei. 1940 wurde er zur Waffen-SS nach Berlin eingezogen. Er kam an die Ostfront, wurde aber nach verschiedenen Erkrankungen und Lazarettaufenthalten 1941 nach Auschwitz versetzt. Zunächst im Wachsturmbann eingesetzt wurde Kaduk Blockführer und schließlich Rapportführer.

Nach der Kapitulation arbeitete Kaduk in einer Zuckerfabrik in Löbau. Im Dezember 1946 wurde er von einem ehemaligen Häftling wiedererkannt und von einer sowjetischen Militärstreife festgenommen. Ein sowjetisches Militärgericht verurteilte ihn im August 1947 zu 25 Jahren Zwangsarbeit. Im April 1956 wurde er begnadigt.

Er ging nach West-Berlin und arbeitete im Krankenhaus Tegel-Nord als Krankenpfleger. Wegen seiner Hilfsbereitschaft hatte er dort bald den Namen „Papa Kaduk“.

Im Juli 1959 wurde er verhaftet. Im ersten Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main war Kaduk einer der Hauptbeschuldigten. Das Gericht verurteilte ihn zu lebenslangem Zuchthaus wegen Mordes in zehn Fällen und gemeinschaftlichen Mordes in mindestens tausend Fällen.

1989 wurde er aus der hessischen Vollzugsanstalt Schwalmstadt wegen Haftunfähigkeit entlassen. 1997 ist er als betagter Rentner 91-jährig verstorben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Kaduk

2. Josef Erber (bzw. Houstek)
Erber wurde 1897 in Ottendorf (tschech. Otice) geboren. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete er in einer Spinnerei. 1915 wurde er zum k.u.k. Infanterieregiment Nr.18 eingezogen und war als Soldat in Russland und Italien eingesetzt. Nach Kriegsende arbeitete er wieder als Spinnereiarbeiter. Auch in der tschechischen Armee leistete er Wehrdienst und arbeitete anschließend bis 1940 in der Spinnerei. 1936 trat Erber in die Sudetendeutsche Partei ein. 1939 wurde er Mitglied der NSDAP und der SS. Im Oktober 1940 erhielt er seine Einberufung zu einer SS-Totenkopfeinheit. Anfang November 1940 kam Erber nach Auschwitz und blieb dort bis zur Räumung des Lagers im Januar 1945.

Erber gehörte zunächst zur Wachmannschaft des Lagers und kam dann zur Waffenmeisterei. Mitte 1942 wurde Erber zur Politischen Abteilung (Lager-Gestapo) in Auschwitz I versetzt. Neben verschiedenen Aufgaben im Lager war er Leiter der Aufnahme im Frauenlager.

Erber war häufig zum Rampendienst eingeteilt. Er nahm auch an der Aussonderung der nichtarbeitsfähigen Häftlinge teil. Nach Feststellungen des Frankfurter Schwurgerichts war Erber an insgesamt fünfzig Selektionen beteiligt.

[...]

Erber war an Selektionen im Frauenlager beteiligt. Dabei mussten im September 1942 weibliche Häftlinge über einen Graben springen. Wer das (wegen Entkräftung) nicht schaffte wurde vergast.

Im Februar 1944 wurde Erber zu SS-Oberscharführer befördert und mit dem Kriegsverdienstkreuz Zweiter Klasse ausgezeichnet.

[...]

m Mai 1945 kam Erber in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Weihnachten 1947 wurde er entlassen. Er arbeitete 15 Jahre lang in einer Spinnerei in Hof (Bayern).

Am 1. Oktober 1962 wurde er verhaftet. In der Zeit vom 14. Dezember 1965 bis zum 16. September 1966 wurde ihm beim Landgericht Frankfurt der Prozess gemacht.

Er wurde des gemeinschaftlichen Mordes in siebzig Fällen schuldig befunden und zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt.

1986 wurde er entlassen und verstarb ein Jahr später, 90-jährig, als Rentner.http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Erber

3. Josef Klehr
Josef Klehr (* 17. Oktober 1904 in Langenau, Oberschlesien; † 23. August 1988 in Leiferde) war Aufseher in mehreren nationalsozialistischen Konzentrationslagern sowie SS-Sanitätsdienstgrad (SDG) im KZ Auschwitz I

Klehr wurde als Sohn eines Erziehers geboren. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er das Tischlerhandwerk. Bis 1934 arbeitete er als Tischlergeselle. Ende 1934 (nach einem vergeblichen Versuch, als Erzieher in der gleichen Anstalt, in der sein Vater tätig war, unterzukommen) wurde er Pfleger in der Heil- und Pflegeanstalt in Leubus. Ab 1938 übernahm er eine Stelle als Hilfswachtmeister im Zuchthaus Wehlau.

Bereits im Herbst 1932 war Klehr der SS beigetreten. Im August 1939 wurde er zur Waffen-SS eingezogen. Er kam zur Wachmannschaft des KZ Buchenwald. 1940 wurde Klehr als SS-Sanitäter ins KZ Dachau versetzt; im Oktober 1941 wurde er zum SS-Unterscharführer befördert und ins KZ Auschwitz abkommandiert. Dort wurde er im Häftlingskrankenbau des Stammlagers als leitender Sanitäter eingesetzt.

Klehr war berüchtigt für sein „Abspritzen“ (Mord durch Phenolinjektion in den Herzmuskel) von Häftlingen.

Klehr war an den Massenmorden in den Gaskammern direkt beteiligt. In einer Reihe von Fällen hat er das Zyklon B in die Gaskammern hineingeschüttet, nachdem „jüdische Menschen, die mit einem Reichssicherheitshauptamt-Transport kamen, dort eingeschlossen waren.“

Nach der Evakuierung des KZ Auschwitz zwischen dem 17. Januar und dem 23. Januar 1945 kam Klehr über die Tschechoslowakei nach Österreich. Dort geriet er im Mai 1945 in amerikanische Gefangenschaft. Er wurde ins Kriegsgefangenenlager nach Böblingen gebracht und von einem Lagergericht wegen Zugehörigkeit zur SS zu 3 Jahren Arbeitslager verurteilt.

1948 wurde er nach Braunschweig entlassen. Dort arbeitete er bis zu seiner erneuten Verhaftung im September 1960 als Tischler. Im 1. Auschwitzprozess, der am 20. Dezember 1963 in Frankfurt am Main aufgenommen wurde, wurde er im August 1965 zu lebenslangem Zuchthaus und weiteren 15 Jahren Zuchthaus wegen Mordes in „allermindestens 475 Fällen“ und Beihilfe zum Mord in mehreren Tausend Fällen verurteilt. Er wurde 1988 entlassen und verstarb im selben Jahr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Klehr


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Kommentar:

Zum ersten "Mörder" (Kaduk):

Kaduk hatte weder mit Selektion noch mit "Vergasung" etwas zu tun und war nur im Stammlager eingesetzt, nicht in Birkenau. Daß er Häftlinge geschlagen hat, gibt er zu, bestreitet aber den ihm vorgeworfenen Totschlag. Weiter berichtet er von Erschießungen im Block 11, die von Sondergerichten angeordnet worden seien und deren Zeuge er indirekt geworden sei (zumindest berichtet er von Blutspuren abtransportierter Leichen, die er gesehen habe). Zudem sei er aktiv an der Vorbereitung von Erhängungen beteiligt gewesen (ebenfalls durch Sondergerichte bzw. Befehl "aus Berlin"). Nichts davon gehört jedoch unmittelbar zum Topos "Vergasungen".

Zum entscheidenden Punkt (Gaskammern, Menschenvergasungen) äußert Kaduk sich widersprüchlich.

Am Anfang des Interviews sagt er etwas wie "Es ist nicht abzustreiten. Was passiert ist, ist passiert" und "Die Leute, die das sagen [daß niemand vergast wurde] halte ich nicht für normal".

Später läßt er aber dann (anscheinend? Die Stelle ist besonders wirr und genuschelt) durchblicken, daß Auschwitz seiner Meinung nach kein "Vernichtungslager" gewesen sei und daß "wenn wir den Krieg gewonnen hätten", die Häftlinge heute nicht tot wären, sondern "das kaputte Deutschland aufgebaut" hätten. Und weiter: "Die haben doch solche Baugruppen schon gehabt ... Alles war schon vorbereitet, aber das ist alles kaputtgegangen ... Die hätten keine Arbeitskraft vernichtet, bestimmt nicht. Aber es kam anders. Vielleicht sollte es nicht sein."
Was soll man daraus ableiten? Daß die Häftlinge bei Kriegsende noch lebten? Daß es keinen Plan für die Vernichtung von Juden etc. gab?

Die Frage ist aber überhaupt: Was kann einer wie Kaduk überhaupt über den Sachverhalt "Vergasungen" wissen? Selbst miterlebt hat er, wie gesagt, nichts dergleichen, zumal er das Lager Birkenau offenbar nie betreten hat und auch von den mutmaßlichen Vorgängen in Block 11 des Stammlagers nur vom Hörensagen erfahren hatte. Woher sein "Wissen" über das ihm zufolge 'nicht zu Bestreitende' stammt und ob es ihm während des Krieges oder erst später mitgeteilt wurde, bleibt also unklar.

Als "Beweis" für genozidale Tötung von Menschen (von Juden ist nicht einmal explizit die Rede) ist Kaduks Aussage, die sich einerseits aus zweiter Hand auf die (damals nicht illegale und auch heute nicht unbedingt moralisch verwerfliche) Euthanasiepraxis Klehrs im Krankenblock (s.u.), andererseits auf gerichtlich angeordnete Exekutionen einzelner Häftlinge bezieht, wertlos.

Kaduks Ausführungen machen insgesamt einen eher wirren Eindruck und man kann vermuten, daß er in russischer Gefangenschaft entsprechend "bearbeitet" wurde (siehe auch die Aussagen über seine "Schuld", wo er meint, er hätte sich bereits durch Eintritt in die SS "von drüben, von den Russen her" schuldig gemacht).


Zum zweiten "Mörder" (Erber):

Erber war beteiligt am Rampendienst in Birkenau. Den Rampendienst nennt er wie heute "holocaustologisch" üblich "Selektion", obwohl dieser Ausdruck damals nicht verwendet wurde (wurde weiter oben schon diskutiert; das Detail ist wichtig, weil "Selektion" eine Auslese im darwinistischen Sinn und damit die planmäßige Tötung unterstellt).

Gibt an, von Vergasungen im Block 11 im Stammlager (!) "erst später erfahren" zu haben (als er schon in Birkenau war). Der Name des Stoffes, mit dem vergast wurde, fällt ihm seltsamerweise nicht ein ("mit dem Blausäurepräparat, mit dem ... ne ... hm ...?"). Erschießungen an der "schwarzen Wand", nach denen er gefragt wird, kann er nicht bezeugen. Mit den Vergasungen hatte auch er unmittelbar nichts zu tun und kann oder will sich zu deren Details offenbar nicht äußern. Was er aus erster Hand schildert, ist nur der Rampendienst selbst. Ob er überhaupt gesehen hat, wohin die "Selektierten" nach der "Selektion" gebracht wurden, ob und wenn ja von wem (einem Vorgesetzten? Häftlingen?) ihm gesagt wurde, daß die "Ausselektierten" vergast würden, bleibt offen.

Im entscheidenden Punkt ist also auch Erbers Bericht wenig aussagekräftig.


Zum dritten "Mörder" (Klehr):

Neben dem "Abspritzen" im Krankenblock (wie gesagt eine Euthanasiemaßnahme) behauptet Klehr als einziger von den dreien, direkt mit "Vergasungen" befaßt gewesen zu sein. Dies jedoch wiederum nicht in Birkenau, sondern im Stammlager (laut Aussage Kaduks im Block 11).

Von der Rampe in Birkenau und den dortigen Vorgängen hat Klehr, wie er sagt, "nur gehört".

Das "Abspritzen" (das er auch als eine Form der "Sonderbehandlung" bezeichnet) beschreibt er recht detailliert. Im Vergleich dazu fällt die Beschreibung der Vergasung vage aus bzw. ist praktisch Die wenigen Details, die er zum Besten gibt, etwa daß die Leichen "grün und blau" waren, sind eher befremdlich als glaubwürdig.


Fazit:

Zwei der drei Interviewten reproduzieren lediglich Gerüchte und Informationen aus zweiter Hand. Der einzige unmittelbare "Vergasungs"-Zeuge beschreibt dagegen nicht Vorgänge in Birkenau, sondern nur solche im Stammlager. Die Vagheit seiner Schilderung und die stereotype Rede von grün-blauen Leichen lassen ihn zudem nicht sonderlich glaubwürdig erscheinen.

Leichen von Opfern einer Zyanidvergiftung müßten eine leuchtendrote Färbung aufweisen.

Durch die Inaktivierung dieses Enzyms kommt die Zellatmung zum Erliegen, die Zelle kann den Sauerstoff nicht mehr zur Energiegewinnung verwerten und es kommt damit zur sog. „inneren Erstickung“ Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist eine hellrote Färbung der Haut ein typisches Anzeichen einer Vergiftung mit Cyaniden: Das venöse Blut ist noch mit Sauerstoff angereichert, da der Sauerstoff von den Zellen nicht verwertet werden konnte.

Aus gleichem Grund finden sich nach dem Tod durch Blausäure bei dem Toten Leichenflecke (Livores), die ähnlich denen bei Vergiftung durch Kohlenmonoxid leuchtend rot sind, neben dem genannten Bittermandelgeruch ein wichtiges Indiz auf einen nicht natürlichen Tod bei der Leichenschau.

Die Bindung des Cyanids an Eisen(II)-Ionen ist vergleichsweise gering. Die Inaktivierung des Hämoglobins durch Bindung des Eisen(II)-Ions spielt daher bei Vergiftungen eine untergeordnete Rolle.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cyanwasserstoff

Worüber berichtet also der "Augenzeuge" Klehr mit seinen "blau-grünen" Leichen?

Vilay
20.02.07, 15:15
Wenn man eine Kammer betritt, die ohne gelüftet zu sein voll mit Gas ist, muss man doch zwangsläufig das Gas einatmen. Der SS Mann soll ja schließlich auch eine Gasmaske aufgehabt haben!

Eins verstehe ich dabei nicht ganz. Im Irak/Iran Krieg hatte der Irak den Iran mit chemischen Kampfstoffen angegriffen. Unter anderem mit Senfgas dem Blausäure beigemischt worden war, weil diese zersetzend auf die Filter der Gasmasken wirkte und somit einen Schutz unmöglich machte.

Offiziell werden chemische Waffen als chemische Kampfmittel bezeichnet. In der Anfangszeit sind Gase wie Chlor (http://giftgas.de.ogarnij.pl/de/Chlor), Phosgen (http://giftgas.de.ogarnij.pl/de/Phosgen), Blausäure (http://giftgas.de.ogarnij.pl/de/Cyanwasserstoff) oder Arsin (http://giftgas.de.ogarnij.pl/de/Arsin) als chemische Waffen eingesetzt worden. Diese hatten jedoch zwei große Nachteile: Erstens waren sie durch wechselnde Windrichtungen unberechenbar (so konnte eine Gaswolke auf die eigene Stellung zurückgeweht werden), und andererseits verflüchtigte sich das Gas relativ schnell. Die meisten chemischen Kampfstoffe sind Flüssigkeiten, die als Aerosol (http://giftgas.de.ogarnij.pl/de/Aerosol)e versprüht werden. Das hat zur Folge, dass die Substanzen an Boden, Kleidung, Haut und Gasmasken kleben bleiben, und in die Filter eindringen können. So ist die Verweildauer viel länger als bei Gas, und die in die Filter eingedrungenen Tröpfchen verdunsten mit der Zeit, so das die Träger der kontaminierten Gasmasken eine kontinuierliche Menge an Kampfstoffen einatmen. Das Hauptziel der neueren Kampfstoffe ist aber nicht allein die Lunge, sondern die Haut.

Quelle: http://giftgas.de.ogarnij.pl/


War die Blausäure, die in den Gaskammern als Endprodukt von Zyklon B entstand eine andere Art von Blausäure (gasförmig), so dass der SS-Mann die Gaskammer mit Maske betreten konnte, ohne sich zu konterminieren (abgesehen von den jüdischen Aufräumtrupps die sowieso ohne Schutz hineingingen). Ist also die gasförmige Form von Blausäure weniger gefährlich als die flüssige Form? Zur genauen Hinterfragung reichen meine Chemiekenntnisse leider nicht aus. Vielleicht hat jemand eine gute Erklärung dafür.

Siglinde
20.02.07, 17:31
Eben, Zyaniddämpfe werden auch über die Haut aufgenommen.
In allen Giftklassifikationen wird unterschieden. LD 50: oral, respiratorisch, extern. Alle Gifte (mittel bis hochgiftig), mit denen ich während meiner Forschungsarbeit zu tun hatte, waren schon bei einfachen Hautkontakt giftig, so dass man mit Schutzanzügen, Hanschuhen, Atemmaske und Schutzbrille unter entsprechende filternden Abzughauben arbeiten mußte. Es war völlig undenkbar, auch nur einen Laborkittel mal mit nach Hause zu nehmen.
Genau gesagt hätte man die mit Zyanid vergifteten Leichen nicht einmal anfassen dürfen. Die Hinrichtungverfahren mit Zyanidgas in den USA sagen da genaueres,s. Leuchter.

Ich habe dazu noch ein Gutachten von Germar Rudolf gefunden, wobei ich mich wieder einmal wundern muss, dass man in der BRD wegen so etwas verklagt werden kann, aber das nur nebenbei gesagt.

Aber ich finde, hier werden viele Fragen gleichzeitig beantwortet, auch wenn er sehr lang ist.

http://vho.org/D/rga2/6.html
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6. Zyklon B zur Menschentötung

6.1. Toxikologische Wirkung von HCN

Die Wirkung der Blausäure beruht darauf, daß sie die Atmung jeder einzelnen Körperzelle lahmlegt. Der Sauerstoff kann nicht mehr vom Blut in die Zellen transportiert werden.[341] Das Tier bzw. der Mensch erstickt quasi durch die Erstickung der lebenswichtigen Zellfunktionen.

Insekten und besonders deren Eier sind gegenüber Blausäure wesentlich weniger empfindlich als Warmblüter. Dies liegt zum einen an deren größerer Resistenz (langsamerer Stoffwechsel), zum großen Teil aber auch daran, daß das Gas bis in den engsten Winkel und letzten Kleidersaum des Begasungsgutes in tödlicher Konzentration eindringen muß, um z.B. auch jede versteckte Laus zu töten. Warmblüter sind dagegen nicht nur aufgrund ihrer Größe, sondern vor allem wegen ihrer Lungenatmung recht rasch den großen Konzentrationen des Gases ausgesetzt.

Die Aufnahme von Cyanid kann sowohl oral, durch Atmung als auch durch die Haut in tödlichen Dosen erfolgen. Orale Vergiftungen mit hohen Konzentrationen (z.B. durch Zyankali, KCN) sind durch Erstickungskrämpfe der Muskulatur sehr schmerzhaft. Obwohl das Opfer bei Inhalation hoher Blausäurekonzentrationen schneller in Ohnmacht fällt als bei oraler Aufnahme, treten auch hier schmerzhafte Erstickungskrämpfe auf. Aus diesem Grunde ist die Anwendung von Blausäuregas-Exekutionen zur Vollstreckung der Todesstrafe, wie sie in einigen Staaten der USA bisher angewendet wurde, inzwischen äußerst umstritten, vgl. Abschnitt 1. Tödlich gilt allgemein eine Dosis von 1 mg Cyanid pro kg Körpergewicht. Nicht tödliche Mengen an Cyanid werden im Körper rasch unschädlich gemacht und ausgeschieden.[342]

Als Leichenbefund gilt allgemein u.a. die hellrote Färbung des Blutes wie der Totenflecken, bedingt durch die Sauerstoffübersättigung des Blutes, das den Sauerstoff nicht mehr an die Zellen abgeben kann.[343][344][345][346] Bezeugungen von blau angelaufenen Opfern können somit nicht der Wirklichkeit entsprechen.

Die Aufnahme über die Haut wird besonders gefördert, wenn die Haut z.B. durch Arbeit feucht geschwitzt ist. Allgemein rät man, bei Umgang mit Blausäure darauf zu achten, daß man nicht schwitzt. Hier werden Konzentrationen ab 6000 ppm[347] (0,6 Vol.%) gesundheitsschädlich, bei 10000 ppm (1 Vol.%) kann nach wenigen Minuten ernste Lebensgefahr bestehen.[348]

Die in der Literatur auszufindenden Wirkungen verschiedener Blausäurekonzentrationen können der Tabelle 6 entnommen werden.[349]

F. Flury und F. Zernik geben an, 200 ppm seien innerhalb 5 bis 10 Minuten, 270 ppm seien sofort tödlich.[348] Naturgemäß handelt es sich hier nicht um die Ergebnisse von Versuchen am Menschen, sondern um Hochrechnungen, bei denen aus Sicherheitsgründen die untere Risikoschwelle angesetzt wurde. Nachfolgend soll dies nachvollzogen werden. Zur Tötung eines beleibten Menschen mit 100 kg Körpermasse muß dieser ca. 100 mg Blausäure aufnehmen (1 mg pro kg Körpergewicht). Die Ruheatmung eines Menschen beträgt etwa 15 Liter Luft pro Minute.[350] Bei einem Blausäuregehalt von 0,02% (ca. 0,24 mg pro Liter) muß das Opfer etwa 416 Liter einatmen, bevor es die tödliche Menge an Blausäure aufgenommen hat. Bei 15 Litern pro Minute dauert dies eine knappe halbe Stunde. Wenn es sich um eine robuste Natur handelt, kann er selbst diesen Zeitraum noch überleben. Setzt man dagegen einen empfindlichen Menschen von 50 kg Körpergewicht an, der durch körperliche Anstrengung oder Aufregung eine beschleunigte Atmung von 40 Litern pro Minute hat, so hat er seine tödlichen 208 Liter Luft innerhalb von 5 Minuten eingeatmet. Man erkennt aus diesen Rechenbeispielen, daß die Angaben in Sicherheitsanweisungen immer darauf ausgerichtet sind, auch die kleinsten und schwächsten Menschen unter den ungünstigsten Umständen vor Schäden zu bewahren. Die in dieser Literatur gemachten Angaben »sofort« und »schnell tödlich« sind außerdem so unbestimmt, daß sie uns nicht befriedigen können. Sie beschreiben zudem lediglich, wann ein Opfer eine tödliche Dosis aufgenommen hat, nicht aber, wann der Tod selbst eintritt, was mitunter noch sehr lange dauern kann.[351]

Tabelle 6: Wirkung verschiedener Blausäurekonzentrationen
in Luft auf den Menschen

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2 bis 5 ppm:
merklicher Geruch

10 ppm:
maximal zulässige Arbeitsplatzkonzentration (MAK)

20 bis 40 ppm:
leichte Symptome nach einigen Stunden

45 bis 54 ppm:
tolerierbar für 1/2 bis 1 Stunde ohne signifikante unmittelbare oder verzögerte Effekte

100 bis 200 ppm:
tödlich innerhalb 1/2 bis 1 Stunde

300 ppm:
schnell tödlich

Ganz anders sehen unsere Grenzwerte aus, wenn wir fordern, daß auch der robusteste unter den vorstellbaren Opfern nach wenigen Minuten tot sein muß.[352] Die dafür nötige Konzentration liegt naturgemäß um ein Vielfaches über den oben angegebenen Werten. Sie wäre nur durch Reihenuntersuchungen festzustellen, was sich naturgemäß beim Menschen verbietet. Die einzigen uns hier zur Verfügung stehenden Daten sind einerseits jene, die bei den in den USA stattfindenden Exekutionen mit Blausäure gesammelt wurden. Leuchter berichtet von den in den USA bei Exekutionen angewandten Blausäurekonzentrationen in der Größenordnung von 3200 ppm. Dabei tritt der Tod je nach Konstitution des Opfers nach 4 bis 10 Minuten ein.[353] Presseberichten aus den USA ist zu entnehmen, daß Hinrichtungszeiten von 10 bis 17 Minuten eher die Regel als die Ausnahme sind (vgl. Kapitel 1.1.).

Bezüglich der Anwendungsmenge wird z.B. über die Gaskammer von Raleigh (North Carolina) berichtet, daß dort 454 g KCN in halbkonzentrierte Schwefelsäure gegeben wird, was zu einer schlagartigen Gasbildung führe, die für einen kurzen Augenblick sogar für die Zeugen im Zuschauerraum sichtbar sei und das Opfer in sekundenschnelle erreiche.[1] Rein rechnerisch entwickeln sich dabei etwa 180 g Blausäure, was 150 Litern Gas entspricht. Da allerdings ein erheblicher Teil davon in der halbkonzentrierten Schwefelsäure gelöst bleiben dürfte (etwa 50%, vgl. Abschnitt 7.3.3.4.), gehen wir nachfolgend von etwa 90 g bzw. 75 Litern freigesetzter Blausäure aus. Diese entstehen in North Carolinas Gaskammer unmittelbar unter dem Opfer, so daß das Opfer wenige Sekunden nach Beginn der Exekution einer Konzentration ausgesetzt sein dürfte, die kurzzeitig wahrscheinlich sogar über 10 Vol.-% liegen dürfte, dann aber durch die Verteilung der Blausäure in der Kammer stetig abfällt.[354]

Bei einem normalen Atemvolumen von ca. 15 - 20 Litern pro Minute und bei einer angenommenen mittleren Konzentration während der Exekution von nur 0,75 Vol.-%, sind in 10 Minuten (150-200 l geatmete Luft) etwa 1,35 bis 1,8 Gramm HCN aufgenommen worden, was in etwa der zehn- bis zwanzigfachen Menge der tödlichen Dosis entspricht. Bei nachfolgenden Kalkulationen werden wir nur von einer zehnfachen Überdosis ausgehen, um alle Menschen innerhalb von 10 Minuten mit Sicherheit zu Tode zu bringen.

6.2. Verdampfungscharakteristik von Zyklon B

Zyklon B gibt sein Giftgas nicht schlagartig ab, sondern über einen langen Zeitraum. Da dies sowohl für die Beurteilung von Zeugenaussagen als auch für die Bewertung chemischer Analysen entscheidend sein kann, wird es hier näher untersucht wird.

R. Irmscher von der DEGESCH berichtet in einem Beitrag des Jahres 1942, daß zu jener Zeit die Verwendung von Pappscheiben und Gips (Erco) als Trägermaterial meistüblich war,[355] wobei das Gips-Produkt - auch Zeugenaussagen zufolge - in den Konzentrationslagern verwendet wurde.

Die Verdampfungscharakteristik für dieses Produkt wird wie von Irmscher angegeben in Grafik 6 wiedergegeben. Bei hohen Luftfeuchtigkeiten verzögert sich die Verdunstung »besonders stark«, da die verdunstende Blausäure der Umgebungsluft erhebliche Mengen Wärme entzieht und somit Luftfeuchtigkeit am Träger auskondensiert, die wiederum die Blausäure bindet.

Für spätere Feststellungen gehen wir davon aus, daß bei 15°C und niedriger Luftfeuchtigkeit während der ersten fünf Minuten der Präparatauslegung etwa 10% der Blausäure den in Auschwitz verwendeten Trägerstoff verlassen haben und nach einer halben Stunde etwa 50 %. Bei kühlen Kellerräumen mit einer relativen Luftfeuchtigkeit um 100% würde sich die Verdampfungszeit »besonders stark« verlängert haben.

Etwas problematisch ist die Frage, wie sich am Boden liegendes Zyklon B in mit Menschen angefüllte Räumlichkeiten verhalten würde - davon ausgehend, daß das Zyklon B eben nicht in irgendwelchen Drahtnetzen eingelassen wurde. Leicht beschleunigend auf die Abdampfung würden hier die Abwärme der Körper wirken mit einer wenn auch nur mäßigen Temperaturerhöhung in Bodennähe, eine eventuelle Zerkleinerung der Trägerkörner durch darauf tretende bzw. fallende Menschen sowie der damit verbundene direkte Körperkontakt. »Besonders stark« hemmend würde die mit Sicherheit bei 100% liegende relative Luftfeuchtigkeit in den Keller der Krematorien II und III wirken,[356] sowie eventuelle durch Panik entstandene flüssige Ausscheidungen der Opfer am Boden, die bereits bei Torschluß, also vor Zugabe des Zyklon B, aufgetreten sein können. Es wäre daher unter solchen Bedingungen mit einer starken Verzögerung der Blausäureabgabe vom Träger zu rechnen. Für diese Studie gehen wir aber von der konservativen Annahme aus, daß das Zyklon B sich so verhalten würde, wie von Irmscher für 15°C beschrieben (s.o.).



Grafik 6: Verdampfungsgeschwindigkeit von Blausäure vom Trägermaterial Erco (Gips mit Stärkeranteil) bei 15°C und feiner Verteilung, nach R. Irmscher/DEGESCH 1942.[355]

6.3. Menschenvergasungen

6.3.1. Zeugenaussagen

6.3.1.1. Randbedingungen

Zur Feststellung der chemisch-physikalischen und technischen Rahmenbedingungen der angeblichen Menschenvergasungen werden in diesem Abschnitt einige diesbezügliche Zeugenaussagen untersucht. Eine vollständige und detaillierte Analyse der vielfältigen Zeugenaussagen in den einzelnen Gerichtsprozessen und in der Literatur wäre hier zu umfangreich.[357] Der folgende Überblick kann daher weder Anspruch darauf erheben, vollständig noch repräsentativ zu sein.

Zur Verdeutlichung der Problematik sei ein Auszug aus dem Urteil des Frankfurter Auschwitz-Prozesses zitiert:[358]

»Denn dem Gericht fehlten fast alle in einem normalen Mordprozeß zur Verfügung stehenden Erkenntnismöglichkeiten, um sich ein getreues Bild des tatsächlichen Geschehens im Zeitpunkt des Mordes zu verschaffen. Es fehlten die Leichen der Opfer, Obduktionsprotokolle, Gutachten von Sachverständigen über die Ursache des Todes und die Todesstunde, es fehlten Spuren der Täter, Mordwaffen usw. Eine Überprüfung der Zeugenaussagen war nur in seltenen Fällen möglich. Wo geringste Zweifel bestanden oder die Möglichkeit einer Verwechselung nicht mit Sicherheit auszuschließen war, hat das Gericht Aussagen von Zeugen nicht verwertet [...]

Die allgemeinen Feststellungen [...] beruhen auf [...] den glaubhaften Aussagen der Zeugen [...] Böck, ferner auf den handschriftlichen Aufzeichnungen des ersten Lagerkommandanten Höss.«

Sehr viele der Zeugenaussagen besaßen also nach Meinung des Gerichts eine unzureichende Glaubhaftigkeit. Aber immerhin gelang es, von einigen "glaubwürdigen" Zeugen glaubhaft erscheinende Aussagen zu bekommen.

Bevor wir uns kurz einigen dieser Aussagen näher widmen, zunächst einige Ausführungen über die Umstände und Atmosphäre, unter denen in den ersten Nachkriegsjahren viele Geständnisse und Zeugnisse angeblicher Täter und Opfer zustandekamen. Damals wurde die Geschichte von der industriellen Menschenvernichtung in Auschwitz und anderswo zur Offenkundigkeit erhoben, die herauszufordern jedem Angeklagten seit jeher nur eine massive Strafverschärfung einbrachte und heute noch einbringt.

Gemäß den Berichten von Bernard Clarke, der nach Kriegsende den zeitweiligen Lagerkommandanten von Auschwitz, Rudolf Höss, festnahm, wurde Höss nach seiner Gefangennahme gefoltert.[359] Auch in seiner Autobiographie berichtet Höss diese sowie ähnliche Vorgänge in polnischer Haft.[360] Nach einem damals erstellten Bericht eines US-Senators sollen Mißhandlungen von deutschen Häftlingen in alliierter Gefangenschaft häufiger vorgekommen sein, und zwar mittels folgender Methoden:[361]

Hautverbrennungen
mittels brennender Streichhölzer zerstörte Nagelbetten
herausgerissene Fingernägel
ausgeschlagene Zähne
zerbrochene Kiefer
zerquetschte Hoden
Wunden aller Art durch Prügeln mit Knüppeln, Schlagringen und Fußtritten
nacktes Einsprerren in kalte, nasse und dunkle Räume
tagelange Haft in heißen Räumen ohne Flüssigkeitszufuhr
Scheinprozesse
Scheinverurteilungen
Scheinhinrichtungen
falsche Seelsorger u.v.a.m.
Seinerzeit rührten sich in den Medien der USA einige Stimmen, die klar aussprachen, daß es sich bei dem Nürnberger Tribunal um Rachejustiz, nicht aber um Gerechtigkeit handelte.[362] Darin ist die Rede von:

erzwungenen Zeugenaussagen unter Strafandrohung;
Ablieferungszwang aller Dokumente an die Anklage;
Dokumenten- und Akteneinsichtsverweigerung für die Verteidigung;
Reise- und Devisenverbot für Verteidiger.
Ein Blick in das Londoner Statut, das den rechtlichen Rahmen für die Nürnberger Prozesse setzte, zeigt zwei auffallende Artikel, die unvereinbar mit rechtsstaatlichen Praktiken sind. In Artikel 19 heißt es:

»Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden«

und in Artikel 21:

»Der Gerichtshof soll nicht Beweis für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen [...]«[363]

Um den Wert von Zeugenaussagen und Tätergeständnissen zum Holocaust sachgerecht beurteilen zu können, ist es unerläßlich, sich ausgiebig mit den Randbedingungen zu beschäftigen, unter denen die sogenannten NSG-Verfahren[364] stattfanden und immer noch stattfinden.[365]

6.3.1.2. Zeugenphantasien

Doch wie steht es um die inhaltliche Glaubhaftigkeit der Aussagen? Auf einige ausführliche Werke zu dieser Problematik sei hier verwiesen.[366] Nachfolgend seien drei der häufiger zititerten Zeugen näher betrachtet: Rudolf Höss, ehemaliger Lagerkommandant in Auschwitz, Richard Böck, niedriger SS-Rang im Lager, sowie Henrik Tauber, Häftling und Mitglied des Sonderkommandos im Krematroium II in Birkenau.

In der Aussage von Höss können wir in Broszats Ausgabe folgendes lesen:[360]

»Das Unterhalten des Feuers bei den Gruben, das Übergießen des angesammelten Fettes,[...] Beim Leichenschleppen aßen sie und rauchten [...]« (S. 126)

»Die Leichen wurden zuerst mit Ölrückständen, später mit Methanol übergossen [...] Er versuchte auch durch Sprengung die Leichen zu vernichten,[...]« (S. 157ff.)

»Eine halbe Stunde nach dem Einwurf des Gases wurde die Tür geöffnet und die Entlüftungsanlage eingeschaltet. Es wurde sofort mit dem Herausziehen der Leichen begonnen [...]« (S. 166.)

und woanders:

»[...] Q Aber war es für die Insassen nicht äußerst gefährlich, in diese Kammern zu gehen und zwischen all den Leichen und den Gasschwaden zu arbeiten?

A Nein

Q Trugen sie Gasmasken?

A Sie hatten welche, aber sie brauchten sie nicht, da nie etwas passierte. [...]«[367]

Wer nur einmal im Leben gegrillt hat, weiß, daß man Fett nicht von brennendem Fleisch abschöpfen kann. Fett entzündet sich bei etwa 184°C.[368] Es ist daher das erste, was bei einer in einem Feuer befindlichen Leiche brennt. Es ist daher schlicht unmöglich, daß sich bei Leicheneinäscherungen leicht brennendes Fett ansammelt. Schließlich werden die Leichen verbrannt und nicht gebraten.

Leichenverbrennungen im Freien mit brennbaren Flüssigkeiten funktionieren nicht, da Flüssigkeiten die Eigenschaft haben, wegzufließen bzw. zu verdampfen. Wenn Leichen, die zu über 60% aus Wasser bestehen, verbrannt werden, muß dies mit recht großem Brennstoffaufwand und großer Hitze geschehen. Insbesondere offene Öl- und Methanolfeuer reichen dazu nicht aus.

Der angebliche Versuch, Leichen durch Sprengungen zu vernichten, muß wohl nicht weiter kommentiert werden. Bei der Lektüre solcher Aussagen fragt man sich unweigerlich, in welchem Geisteszustand sich Höss befunden haben muß, aber auch, wie geistig rege jene sind, die derartige Aussagen ernst nehmen. Leider sind derartige Aussagen eher die Regel als die Ausnahme.[369]

Das Begehen der "Gaskammer" ohne Schutzfilter, das Essen und Rauchen in ihr sowie das unmittelbare Beginnen des Leichenschleppens nach Türöffnung ist nur denkbar, wenn keine gefährlichen Mengen an Giftgas mehr im Raume sind. Die Frage, ob dies möglich war, wird Thema des Abschnitts 6.3.3.2. sein.

Interessant erscheint, daß Broszat in seiner Edition der Aussagen von Rudolf Höss die letzten Seiten wegläßt, da sie »völlig abwegige Angaben über die zahlenmäßige Stärke dieser Juden« enthalten. Höss berichtet darin von 3 Mio. Juden in Ungarn, 4 Mio. in Rumänien, 21/2 Mio. in Bulgarien. Die tatsächlichen Zahlen lagen ungefähr um den Faktor 10 darunter.[370] Daneben liest man dort aber auch folgendes Unglaubhafte:[371]

»Obwohl gut verpflegt und mit Zulagen reichlich versehen, sah man sie [die Juden-Sonderkommandos] oft mit der einen Hand Leichen schleppen, in der anderen Hand etwas Eßbares haltend und kauend.

Selbst bei der schauerlichen Arbeit des Ausgrabens und Verbrennens der Massengräber ließen sie sich nicht stören beim Essen. Selbst das Verbrennen nächster Angehöriger konnte sie nicht erschüttern [...]«

Das ist wohl etwas zu dick aufgetragen.

Ein weiterer häufig als äußerst wichtig zitierter Zeuge ist Henrik Tauber. Tauber war nach eigenen Angaben während der Kriegszeit Mitglied des Häftlings-Sonderkommandos des Krematoriums II. J.-C. Pressac schreibt, daß diese Zeugenaussage die beste bezüglich der Krematorien und zu 95% historisch verläßlich sei. Man liest dort folgendes:[372]

»Während der Verbrennung solcher [nicht ausgemergelter] Körper verwendeten wir nur zum Anzünden der Ofenfeuerung Koks, da die fetten Körper dank der Freisetzung des Körperfettes von selber brannten. Gelegentlich legten wir bei Koksknappheit Stroh und Holz in die Aschenbehälter unter den Muffeln. Wenn die fetten Leichen erst zu brennen begannen, fingen die anderen Leichen von selbst Feuer. [...]

Später, als eine Verbrennung der anderen folgte, brannten die Öfen dank der durch die verbrennenden Körper entstehenden Glut von selbst. Somit wurde die Ofenfeuerung bei der Verbrennung fetter Leichen im allgemeinen gelöscht. [...]

Ein anderes Mal warf die SS einen Gefangenen, der nicht schnell genug arbeitete, in eine Grube nahe des Krematoriums V, die voll mit kochendem Menschenfett war. Zu dieser Zeit [Sommer 1944] wurden die Leichen im Freien in Gruben verbrannt, von denen das Fett in getrennte, im Erdreich eingegrabene Reservoirs floß. Dieses Fett wurde über die Leichen gegossen, um die Verbrennung zu beschleunigen. [...]«

Taubers Ausführungen über feuerfangende und selbstverbrennende Leichen sind völlig absurd und widersprechen naturwissenschaftlich-technischen Gesetzen.[373] Und auch er verwechselt hinsichtlich des angeblich kochenden Leichenfettes Braten mit Verbrennen. Fett kann zudem gar nicht kochen. Es fängt ab etwa 180-190°C schlicht Feuer.

Selbst im von ihm beschriebenen technischen Detail verrät sich Tauber als Lügner: Die Brenngase in einem Krematoriumsofen strömen vom Befeuerungsraum über den Brennraum mit der Leiche durch den Aschenraum in den Fuchs, der die Abgase aus dem Brennraum zum Kamin führt.[374] Wenn man im Aschenraum ein Feuer entzündet, um die darüber befindliche Leichen zu verbrennen, kehrt man den Gasstrom um: Frischluft wird über den Kamin angesaugt, die Abgase stauen sich im Brennraum, von wo sie sich einen Weg nach draußen in den Ofenraum bahnen. Die von Tauber geschilderte Verbrennung vom Aschenraum aus kann nicht funktionieren. Solche Aussagen sind, um Pressacs Worte zu verwenden, nichts als glatte Lügen und reine Erfindungen.[375]

Nun zu der Aussage des vom Frankfurter Gericht zitierten Zeugen Richard Richard Böck:[376]

»Eines Tages, es war im Winter 1942/43, fragte mich H., ob ich Lust hätte, einmal zu einer Vergasungsaktion mitzufahren. [...]

Der angekommene Transportzug stand auf der freien Strecke. [...]

Sie wurden alle aufgeladen und zu einem ehemaligen Bauernhaus gefahren. [...]

Nachdem der gesamte Transport - es dürfte sich um ca. 1000 Menschen gehandelt haben - in dem Gebäude war, wurde das Tor geschlossen. Anschließend kam ein SS-Mann, ich glaube es war ein Rottenführer, zu unserer Sanka und holte eine Gasbüchse heraus. Mit dieser Gasbüchse ging er zu einer Leiter [...] Dabei bemerkte ich, daß er beim Besteigen der Leiter eine Gasmaske auf hatte [...] er schüttete [...] den Inhalt der Büchse in die Öffnung [...] Als der das Türchen wieder geschlossen hatte, setzte ein unbeschreibliches Schreien in dem Raum ein [...] Das dauerte etwa 8-10 Minuten, und dann war alles still. Kurze Zeit später wurde das Tor von Häftlingen geöffnet und man konnte noch einen bläulichen Nebel über einem riesigen Knäuel Leichen schweben sehen [...] Allerdings habe ich mich gewundert, daß das Häftlingskommando, das zum Wegschaffen der Leichen bestimmt war, den Raum ohne Gasmasken betrat, obwohl dieser blaue Dunst über den Leichen schwebte, von dem ich annahm, daß es sich um Gas handelte [...]«

Nach dem bisherigen Studium der Materie können wir festhalten:

Nach professionellen Luftbildanalysen gab es zum Zeitpunkt der Aufnahme an den maßgeblichen Stellen keine großen Verbrennungsgruben, Brennstofflager, Rauchentwicklung oder Flammen.[377] Demnach sind die diesbezüglichen Vernichtungsszenarien wahrscheinlich falsch.
1000 Menschen haben einen Platzbedarf von mindestens 200 m2. Nach Zeugenaussagen hatten die Bauernhäuser eine höchstens halb so große Fläche.[378]
Abschnitt 6.1.: Blausäure ist ein farbloses, unsichtbares Gas. Somit konnte man keinen »blauen Dunst über den Leichen schweben« sehen. Diese Passage ist ein Zeichen lebhafter Phantasie, offensichtlich hervorgerufen durch den Namen "Blausäure", der doch nur auf die Bildung des Pigments Eisenblau hinweist.
Abschnitt 6.2.: Da das Geschilderte im Winter stattgefunden haben soll, ist die Geschwindigkeit des Vorganges unglaubhaft, da bei Frosttemperaturen das Zyklon B die Blausäure nur zögernd abgibt.[379]
Die geschilderte Begehung von Räumen mit hoher Giftgaskonzentration ohne Schutzfilter ist nicht möglich, da eine solche Vorgehensweise offensichtlich über kurz oder lang tödlich wäre.
Zu der Aussage Böcks meint der Staatsanwalt Dreßen:[380]

»Sehr geehrter Herr xy,

die anliegenden Kopien von Zeugenaussagen ehemaliger SS-Angehöriger über Häftlingsvergasungen in Auschwitz [...] übersende ich Ihnen zu Ihrer Information. Sie sind nur eine Auswahl - es gibt zahlreiche weitere derartige Aussagen. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich der Meinung, daß diese Augenzeugenberichte, was die Tatsache der Vornahme der Vergasungen von Menschen angeht, durchaus geeignet sind, das Leugnen dieses Faktums zu entlarven.

Mit freundlichen Grüßen (Dreßen) Staatsanwalt«

Und noch einmal:

»Sehr geehrter Herr xy,

[...] Übrigens ist die Aussage von B ö c k nur eine unter zahlreichen gleichartigen Bekundungen [...]

Mit freundlichen Grüßen (Dreßen) Staatsanwalt«

Die Aussage Böcks gehört zu den wenigen, die vom Frankfurter Gericht nach sorgfältiger Prüfung für glaubhaft befunden wurden, bei denen also im Gegensatz zu vielen anderen Aussagen die Unstimmigkeiten für den Laien so leicht nicht zu erkennen waren. Und dennoch ist sie gänzlich unglaubhaft.

Pressac selbst urteilt in seinem Buch an etlichen Stellen sehr kritisch, was die Zuverlässigkeit und Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen anbelangt,[381] auf denen immerhin alle Darstellungen der Gaskammertötungen beruhen. Er zählt die Unwahrheiten, Unmöglichkeiten und Übertreibungen der Zeugen auf und erklärt deren vermeintliches Zustandekommen. In einem Interview meinte er schließlich:[382]

»Nein, nein. Man kann keine seriöse Geschichtsschreibung nur auf Zeugenassagen aufbauen.«

Zugleich aber baut er all seine Ausführungen über die angebliche Existenz von Menschen-"Gaskammern" ausschließlich auf genau diesen Zeugenaussagen auf! Und woanders meint er in kaum zu übertreffender Naivität:[383]

»Zeugen lügen nie, aber sie können sich täuschen.«

Pressac scheint der einzige des Establishments zu sein, der von den wissenschaftlichen Fortschritten revisionistischer Forschung Notiz nimmt. Er weiß, daß die herkömmliche Geschichtsschreibung durch die zutage geförderten Fakten zusehends ad absurdum geführt wird. Dementsprechend ändert er auch immer mehr seinen Tonfall, wenn er sich in der Öffentlichkeit äußert. Die bisher heftigste Attacke des Medienlieblings Pressac gegen die herrschende Geschichtsschreibung erfolgt in einem jüngst veröffentlichten Buch zur Geschichte des Revisionismus in Frankreich, in dem er die etablierte Holocaust-Geschichtsschreibung als »verfault« bezeichnet und weiter ausführt:[384]

»Kann man das Steuer herumreißen? Es ist zu spät. Eine allgemeine Korrektur ist menschlich und faktisch unmöglich [...]. Neue Dokumente tauchen unvermeidlicherweise auf und werden die offiziellen Gewißheiten mehr und mehr umstürzen. Die jetzige Ansicht über die Welt der [NS-]Lager, obwohl triumphierend, ist verdammt. Was wird man davon retten können? Nur wenig.«

In seinem ersten und bisher ausführlichsten Buch sieht sich Pressac gezwungen, die Angaben der Zeugen in vielen Fällen zu korrigieren, um Fehler und seiner Meinung nach technisch Unmögliches zu beseitigen, wobei er oft offen läßt, auf welcher Grundlage er diese Korrekturen vornimmt. Tatsächlich ersetzt er die Zeugenwillkür nur durch seine eigene. So liegen die von Pressac geschätzten Opferzahlen pro Vergasungsvorgang z.B. wesentlich unter denen der Zeugenaussagen, die für die Krematorien II und III häufig von mehreren tausend Opfern pro Vorgang berichten. Schon eintausend Menschen dürften nur bei Wahrung äußerster Disziplin und Kooperationsbereitschaft(!) der Opfer in einem Keller mit 210 m2 Grundfläche unterzubringen gewesen sein (siehe Kapitel 6.3.2.1.1.). Die stellenweise von Zeugen bekundeten Menschenzahlen dagegen (2000 und mehr[385]) sind in den Leichenkellern 1 nicht unterzubringen. Um auf die bis Ende der 80er Jahre kolportierte falsche Opferzahl für Auschwitz und Birkenau - 4 Millionen - zu kommen, ist man in der Tat gezwungen, zu technisch unmöglichen Zahlen zu greifen, wie es die Zeugen taten. Momentan geht man offiziell von ca. 1 bis 11/2 Mio Opfern aus.[386] Im folgenden sind für die einzelnen Anlagen die Verfahren der Menschenvergasungen beschrieben, wie sie nach Pressac unter der Annahme von etwa einer Millionen vergasten Menschen aussehen müßten:

Krematorium I: Sperren der näheren Krematoriumsumgebung für Dritte; zumeist Auskleiden der jeweils 500 bis 700 Opfer im Freien; Begehen der "Gaskammer" (Leichenhalle) durch den Ofenraum; nach Schließen der Türe Einfüllen von Zyklon B durch Stutzen mit Gasmaskenschutz; nach dem Tode der Opfer (rund 5 min) Einschalten der Ventilatoren (falls vorhanden) bzw. Öffnen der Türen; Räumen der Kammer ohne Atemfilter, Kremierung der Opfer.[387] Gemäß Pressac nur wenige Vergasungen, insgesamt weniger als 10000 Opfer.[388]

Krematorien II/III: Eingang für die 800 bis 1200 Opfer über die westliche Abgangstreppe in den Leichenkeller 2; dort Auskleiden; Gang durch das Treppenhaus in den Leichenkeller 1 ("Gaskammer"); nach Schließen der Türe Einfüllen von Zyklon B durch Stutzen mit Gasmaskenschutz; nach dem Tode der Opfer (5 min) Einschalten der Lüftung; nach ungefähr 20 min. Öffnen der Türen; Abspritzen der mit Blut, Auswurf, Kot verschmutzten Leichen; Abtransport der Leichen ohne Atemschutz; noch im Keller Haarschnitt und Goldzahnzug; Transport mit dem Aufzug (1,5 t Nutzlast) ins Erdgeschoß; dort Transport durch wassergefüllte Rinne zu den Öfen; Kremierung.[389] Rund 400000 Opfer für Krematorium II, 350000 für Krematorium III nach Pressac,[390] nach älteren Angaben das dreifache (bei Gesamtopferzahl 4 Mio.).

Krematorium IV/V: Auskleiden von einigen hundert Opfern bei gutem Wetter im Freien, sonst in der Leichenhalle, z.T. neben dort von der letzten Vergasung gelagerten Leichen, die auf ihre Einäscherung warteten; Gang in die "Gaskammer" an Kohlenraum und Arztzimmer vorbei; nach Türschluß Einwurf von Zyklon B durch Luken von der Leiter aus; nach 15 bis 20 min. Öffnen der Türen; Leichenabtransport in die Leichenhalle bzw. nach draußen zu den Verbrennungsgräben hinter Krematorium V durch das Sonderkommando teils mit, teils ohne Gasmasken. Nach Pressac nur schwer kalkulierbare Opferzahl, wahrscheinlich je ungefähr 100000 bzw. nach älteren Darstellungen das Dreifache davon.[391] Ähnliches gilt für die Bauernhäuser I und II (siehe Abschnitt 4.4.3.).


6.3.1.3. Giftgasmengen

Bezüglich der bei den vermeintlichen Exekutionen angeblich angewendeten Giftgaskonzentration gehen die Meinungen auseinander.[392] Als einzige indirekte Quelle, die uns diesbezüglich zur Verfügung steht, sind die von den Zeugen bekundeten angeblichen Hinrichtungszeiten, aus denen sich die Anwendungskonzentration und daraus wiederum die Anwendungsmenge grob abschätzen läßt. Diese bezeugten Hinrichtungszeiten liegen durchgehend im Bereich weniger Minuten.[393]

Geht man von einer Exekutionszeit aus, die ungefähr der in amerikanischen Gaskammern entspricht (etwa 10 min. bei 3200 ppm HCN, vgl. Abschnitt 6.1.), so muß mindestens nach der Hälfte dieser Zeit (5 min.) auch im hintersten Winkel der Kammer eine Konzentration von mindestens 3000 ppm (3,6g/m3) geherrscht haben. Dies entspricht bei 430 m3 in den Leichenkellern 1 der Krematorien II und III[394] einer nach fünf Minuten mindestens freigesetzten Blausäuremenge von etwa 1,5 kg. Da das Trägermaterial nach 5 Minuten erst etwa 10% der Blausäure abgegeben hat (vgl. Abschnitt 6.2.), müßte für eine Tötung, die in wenigen Minuten erfolgt, mindestens die zehnfache Menge, also mindestens 15 kg Zyklon B eingesetzt werden.[395] Dies gilt freilich nur unter der Voraussetzung, daß die freigesetzte Blausäure die Opfer sofort erreicht, was in überfüllten, großen Kellern nicht erwartet werden kann. Somit ist festzuhalten, daß für die bezeugten Vergasungsvorgänge Zyklon B-Mengen von wahrscheinlich mindestens 20 kg pro Vergasung eingesetzt hätten werden müssen.[396]

Halten wir fest: Die von den Zeugen beschriebenen Szenarien setzen ein schnelles Ansteigen der Blausäurekonzentration überall in der Kammer voraus. Somit kann es logischerweise nicht zur gleichen Zeit zu einer Verringerung der Blausäurekonzentration in der Kammer gekommen sein - etwa durch die Atmung der Opfer. Derartige Blausäureverlust hätten durch das weitaus schnellere Verdampfen frischer Blausäure überkompensiert werden müssen, denn zur schnellen Hinrichtung mußte die Blausäurekonzentration schnell ansteigen. Nach dem minutenschnellen Aussetzen der Atmung von immer mehr Opfern wäre zudem diese wichtigste Ursache für einen Verlust an Blausäure weggefallen. Da das Zyklon B dann aber immer noch viel Blausäure abgäbe, muß davon ausgegangen werden, daß der Blausäuregehalt in einer solchen Kammer in der ersten viertel Stunde ständig sehr steil angestiegen wäre. Da selbst im hintersten Winkel der Kammer schon nach wenigen Minuten schnell tödliche Konzentrationen (3 200 ppm) hätten erreicht werden müssen, heißt dies, daß der Blausäuregehalt in der Kammer nach etwa einer viertel Stunde im Mittel 10 000 ppm überstiegen und danach zwar langsam, aber immer noch beständig angestiegen wäre.

Es widerspricht den Zeugenaussagen massiv, davon auszugehen, die Atmung der in den Kammern eingesperrten Opfer hätte den Blausäuregehalt der Luft merklich reduzieren können.[397] Dies würde nämlich voraussetzen, daß die eingesperrten Opfer über den Großteil der Zeitspanne, während der das Zyklon B merklich Blausäure abgibt (mindestens eine Stunde lang), quasi als lebende Filter gewirkt hätten. Eintausend in diesem hermetisch abgeschlossenen Keller eingesperrte Menschen aber würden nach einer Stunde schon allein aufgrund des auftretenden Sauerstoffmangels sterben.[398]

Aus diesen Überlegungen ergibt sich, daß in den Leichenkellern 1 der Krematorien II und III während der angeblichen Vergasungen eine Blausäurekonzentration auf das Mauerwerk eingewirkt hätte, die mindestens so groß gewesen wäre, wie sie bei Entwesungen angewandt wurde. Besonders am kühlen und feuchten Mauerwerk der Keller der Krematorien II und III wäre daher für diesen Zeitraum mit hohen Blausäure-Absorptionsraten zu rechnen gewesen. Wie lange dieser Zeitraum der Begasung gewährt hätte, hängt vor allem von der sich anschließenden Lüftung ab, die nachfolgend untersucht wird.

6.3.2. Kritik der Zeugendarstellungen

6.3.2.1. Absurdes Theater

Zunächst sollen hier einige kritische Anmerkungen zu drei Komplexen der Zeugenaussagen über Menschenvergasungen angebracht werden:

6.3.2.1.1. Notwendigkeit zur Kooperation

Folgende Szene stelle man sich vor: 1 000 Menschen sollen sich in den Auskleidekeller von 390 m2 Fläche begeben. Es steht also jedem zum Ausziehen lediglich eine Fläche von 60 cm Kantenlänge zur Verfügung. Erfahrungsgemäß rücken die Menschen aber nicht selbständig gleich bis zum Raumende dicht auf dicht auf, und zwar selbst dann nicht, wenn sie prinzipiell gewillt sind dies zu tun.[399] Um die Menschen dennoch dazu zu bringen, dies zu tun, muß man diesen Vorgang mit ihnen üben; man muß sie dazu bringen, sich einzuprägen, um was es geht und was zu tun ist, und sie müssen hilfsbereit sein.

Alternativ kann man die Auskleidung freilich auch mit jeweils nur wenige Menschen durchführen, was voraussetzt, daß sich die bereits entkleideten Menschen schon einmal in die "Gaskammer" begeben und dort viele Minuten geduldig auf die nächsten Ladung eintretender Nackedeis warten. Aber spätestens in der "Gaskammer" stellt sich das Problem wieder. Hier steht jedem Menschen nur eine Fläche von 45 cm Kantenlänge zur Verfügung. Die Menschen müssen sich also dicht an dicht aufstellen, wobei die ersten, die den Raum betreten, diszipliniert bis zum Raumende vorgehen müssen und sich dort an der Wand aufstellen müssen. Die nächsten bilden die folgende Reihe direkt davor, und so weiter, bis die ganze Kammer voll ist, was bei perfekter Choreographie etwa eine halbe Stunde in Anspruch nehmen dürfte.

Wie bekommt man diese 1 000 Menschen nun aber soweit, daß sie sich diszipliniert dicht auf dicht aufstellen, wie man dies etwa von über Wochen gedrillten Soldaten beim Antreten verlangen kann? Die einzige Lösung ist auch hier, daß man es durch Exerzieren üben muß.[400]

6.3.2.1.2. Männlein und Weiblein

Allen Zeugendarstellungen ist nach Wissen des Autors gemeinsam, daß die Opfer, bevor sie in die "Gaskammer" geschickt werden, nicht nach Geschlechtern getrennt wurden. Die Zeugenbehauptungen von der unterbleibenden Geschlechtertrennung sind aus vier Gründen unglaubhaft:

Dieses Verfahren steht im krassen Gegensatz zu dem Verfahren bei Entwesungen, wo, den gleichen Aussagen zur Folge, die Geschlechter sehr wohl grundsätzlich getrennt wurden.
Da zumindest in Birkenau von jeder angeblichen "Gaskammer" immer zwei zur Verfügung standen (in Krema II bzw. III und IV bzw. V, Bunker I bzw. II), ist kein Grund ersichtlich, warum man nicht auch hier die Opfer hätte trennen können.
Die sonst immer vorgebrachten Darstellung, man habe die Opfer glauben machen wollen, sie würden in ein Bad oder zu einer Desinfektionsprozedur gehen, würde implizieren, daß aus den gleichen Tarnungsgründen die Geschlechter getrennt worden wären.
Man wird davon ausgehen dürfen, daß die Menschen in der ersten Hälfte der vierziger Jahre nur mit Gewalt und Drohungen dazu zu bewegen waren, sich unter den Augen fremder Personen des anderen Geschlechts völlig zu entkleiden. Diese Gewaltmaßnahmen hätten die sonstigen Tarnungsbemühungen zunichte gemacht.
6.3.2.1.3. Handtuch und Seife

Einigen Zeugenaussagen folgend sollen den Opfern vor ihrer Hinrichtung aus Tarnungsgründen Handtuch und Seife ausgehändigt worden sein, um sie glauben zu machen, sie würden nun geduscht werden. (Wer geht eigentlich mit einem Handtuch unter die Dusche?). Diese Behauptung ist ebenfalls unglaubwürdig. Man stelle sich nur das Chaos in hypothetischen Menschen-"Gaskammern" vor mit 1 000 Leichen, 1 000 Stück Seife, 1 000 Handtüchern, Erbrochenem, Kot, Urin, Blut! Wie hätte man die 1 000 Stück Seife wiedergewonnen? Wie die 1 000 Handtücher gereinigt? Oder hätte man für jede Vergasung 1 000 Stück Seife und 1 000 Handtücher geopfert? Es ist daher auszuschließen, daß die entsprechenden Aussagen wahr sind.[401]

6.3.2.2. Lüftungsgeschwindigkeit der "Gaskammern"

Ein Gedankenexperiment mag einen etwas komplizierten mathematischen Zusammenhang erläutern: Vor Ihnen steht ein Eimer bis zum Rand voll mit Meerwasser. Nun nehmen Sie einen zweiten Eimer gefüllt mit Süßwasser und gießen ihn vorsichtig in den ersten Eimer und lassen den Überschuß überlaufen. Nun die Frage: wenn Sie den Süßwassereimer ausgelehrt haben, was befindet sich dann im anderen Eimer? Süßwasser? Sicher nicht. Es wird ein Gemisch sein aus Süß- und Salzwasser.

Die Lüftung eines Raumes ist ein ähnliches Problem, wenn sich die Frischluft mit der Altluft vermengt, was normalerweise der Fall ist. Es ist daher ein Trugschluß zu glauben, man könne das Giftgas aus einem Raum entfernen, indem man nur einmal das Raumvolumen umwälzt. Wenn sich Frisch- und Altluft miteinander vermischen, hat sich dessen Konzentration dann tatsächlich lediglich auf etwa 37% des Ausgangswertes erniedrigt, und nach einem doppelten Luftwechsel dann auf etwa 14%.[402]

Einzig über die Krematorien II und III liegen uns Daten über deren Lüftungsanlagen vor, so daß wir alle anderen hier übergehen müssen.[403] In Abschnitt 4.4.1.2.4. wurde die Lüftungsleistung des Leichenkellers 1 der Krematorien II und III mit 4 800 m3 pro Stunde bestimmt. Bei einem freien Luftvolumen in den Leichenkeller 1 von 430 m3 würde das Raumvolumen also einmal in etwa 5-6 Minuten umgewälzt.[394]

Für die von uns nachfolgend betrachteten Leichenkeller 1 der Krematorien II und III ergibt sich aber ein weiteres Problem. Man hat dort nämlich die Zuluftöffnungen nur in etwa 2 m Entfernung von den Abluftöffnungen an der gleichen Wand(!) angebracht. Der Weg zu den Abluftöffnungen auf der gegenüberliegenden Seite beträgt aber 7,3 m, ist also 3,5 mal so lang. Somit kommt es in diesen Kellern zu einem "Luftkurzschluß", insbesondere wenn man davon ausgeht, daß sich besonders in der Mitte des Raumes die Opfer der angeblichen Massenvernichtung stapeln, wodurch sich der Weg der Frischluft von der einen Seite des Kellers zur anderen noch weiter verlängert. Die zu den Zuluftöffnungen hineingeblasene Luft wird daher an den nahegelegenen Abluftöffnungen überwiegend sofort wieder abgesaugt.[404] Es ist daher damit zu rechnen, daß sich die tatsächliche Lüftungszeit durch diese schlechte Planung gegenüber der einer perfekten Mischung von Frisch- und Altgas massiv verlängert.

Zusätzlich dazu ergäbe sich das Problem, daß das inzwischen mit Sicherheit nasse Zyklon B irgendwo unter den Leichen liegt. Um zu erfassen, wie sich dies auf die Lüftung auswirkt, haben wir eine Simulationsrechnung durchgeführt, die auf folgenden Annahmen beruht:



Grafik 7: Simulation der Blausäurekonzentration in einer hypothetischen Menschen-"Gaskammer" nach Art der Leichenkeller 1 der Krematorien II in Auschwitz-Birkenau, vgl. Text.

Das feuchte Zyklon B gibt die Blausäure in der von R. Irmscher für 15°C in trockener Umgebung festgestellten Weise ab (vgl. Abschnitt 6.2.).
Zur Erreichung von einer durchschnittlichen Blausäurekonzentration in der ganzen Kammer von etwa 5-6 g/m³ nach 5 Minuten bzw. etwa 10-12 g/m³ nach 10 Minuten (0,5 bzw. 1 Vol.-%) - was zur schnellen Tötung aller Opfer gemäß den Zeugenaussagen notwendig ist - müssen dann etwa 20 kg eingesetzt werden (vgl. Abschnitt 6.3.1.3.).
Die Lüftung wird nach 10 Minuten eingeschaltet. Sie reduziert die Blausäurekonzentration entsprechende der bekannten Formel.[402]
Das Ergebnis ist der Grafik 7 entnehmbar, und zwar für vier verschieden starke Lüftungen: ein Luftwechsel in 6, 12, 24 und 96 Minuten.[405] Tabelle 7 kann man einige durchschnittliche Eckwerte der einzelnen Szenarien entnehmen. Der Wert für 5g/m3 zeigt an, wann die HCN-Konzentration unter einen Wert abgesunken ist, bei dem ein Begehen der Kammer mit Gasmaske, aber ohne Schutzanzug und unter Vermeidigung körperlicher Arbeit möglich ist. Der Wert für 2g/m3 dürfte in der Nähe eines Wertes liegen, der schweres körperliche Arbeit mit Gasmasken, aber ohne Schutzanzug erlaubt. Der Wert für 0,1g/m3 zeigt an, wann die HCN-Konzentration unter einen Wert abgesunken ist, bei dem ein Begehen ohne Gasmaske möglich ist, ohne dabei irgendein Gesundheitsrisiko einzugehen. Die Spalte mit dem Kopf »∫c(t) dt/10g/m3« schließlich entspricht einem Zehntel der Fläche unter der jeweiligen Kurve. Der Wert entspricht der Dauer einer hypothetischen Begasung eines Raumes mit konstant 10g/m3 HCN, wenn die Blausäure zu Beginn schlagartig vorhanden und bei Beendigung dieser Zeit schlagartig wieder verschwunden wäre. Diese Werte kann man nun für Simulationsrechnungen verwenden, siehe nächstes Kapitel.

Tabelle 7: Eckwerte des Lüftungserfolges einer hypothetischen Menschen-"Gaskammer", vgl. Text. Angaben in Minuten

Luftwechseldauer
t (5g/m3)
t (2g/m3)
t (0,1g/m3)
∫c(t) dt/10g/m3

6
24
61
192
35

12
56
97
228
63

24
81
123
254
90

96
100
144
278
118

Die 6 min/Luftwechsel gelten für den Fall, daß wir keinen Luftkurzschluß der Kammer haben. Die 12 min/Luftwechsel entsprechen dieser notwendigen Korrektur. Beide Fälle gehen aber davon aus, daß der Raum leer ist. Tatsächlich wird die Lüftung der Zwischenräume zwischen den angeblich zu Hunderten herumliegenden Leichen und das darunter liegende Zyklon B die Sache noch wesentlich weiter verzögern, so daß in Bezug auf ein risikoloses Betreten der Kammer die Wahrheit wohl eher irgendwo zwischen den Fällen drei und vier oder jenseits davon liegen dürfte.

Fest steht, daß diese Keller auf keinen Fall vor 3-4 Stunden nach Beginn der Vergasung ohne Masken hätten betreten werden können. Schwere körperliche Arbeiten, also das angebliche Leichenschleppen, wären nicht vor 11/2 bis 2 Stunden möglich gewesen.

Das sind freilich nur begründete Berechnungen, und wenn man mich fragte, ob ich mich auf diese Werte verlassen und eine solche Gaskammer dann ohne Gasmaske betreten würde, so würde ich doch lieber darauf bestehen, vorher einen chemischen Test durchzuführen. Das liegt einfach daran, daß das unter den Leichen liegende Zyklon B sowie die massiv mit Blausäure benetzten feuchten Leichen eine verläßliche Kalkulation unmöglich machen.

Die als "Gaskammern" bezeichneten Räume der Krematorien IV und V hatten wie die Bauernhäuser I und II angeblich keine Entlüftungsanlage und nur geringe Lüftungsmöglichkeiten über wenige Türen. Die Verwendung eines Raumes zum Massenmord ohne leistungsfähige Lüftungsanlage in einer Zeit und an einem Ort, wo man sogar Sezier-, Wasch- und Aufbahrungsräume mit Lüftungsanlagen ausstatten konnte und gleich nebenan in den Entwesungsanlagen jede Menge Frischluftgebläse zum Einsatz brachte, ist derart absurd, daß sich jeder vernünftige Mensch weigern sollte, derartige Geschichten überhaupt ernsthaft zu diskutieren.[406]

6.3.2.3. Simulationsrechnungen

Im nachfolgenden werden Simulationsrechnungen zur Bestimmung der relativen Sättigung von Mauerwerk mit Blausäure durchgeführt, basierend auf der Annahme, daß in allen Fällen gleiche Konzentrationen von Blausäure verwendet wurden. Wir unterscheiden hier zwei Fälle:

1. Entwesungskammer. Die zur Berechnung angenommene konstante Konzentration liegt bei 10 g/m³. Eine konstante Konzentration kann allerdings insbesondere für die in Birkenau bestehenden Sauchentwesungsanlagen BW 5a und 5b nicht angenommen werden, da einerseits durch das undichte Dachgestühl reichlich Blausäure entwich, und da andererseits sowohl das Mauerwerk als auch die Kleidung mit der Zeit nicht unerhebliche Mengen an Blausäure aufgenommen haben.[407] Wir nehmen daher nachfolgend zwei Modelle an: a) eine Begasung täglich mit konstanter Konzentration über je 4 Stunden, und b) drei Begasungen täglich mit je 4 Stunden konstanter Konzentration, was einer einzelnen, zwölfstündigen Begasung mit konstanter Konzentration entspricht.[408] Dies würde bedeuten, daß die Kammer rund um die Uhr, also mehr oder weniger 24-stündig, sieben Tage die Woche benutzt wurde, was als oberster Extremwert angesehen werden muß.

2. Menschen-"Gaskammer". Auch hier wird für unsere Berechnung eine konstante Konzentration von 10 g/m³ angenommen. Aus Tabelle 7 im vorhergehenden Kapitel ergibt sich die Zeit, während der die Wände im Mittel dieser konstanten Konzentration ausgesetzt waren. Ich habe hier drei Zeiten gewählt, von denen die ersten zwei (12 min, 24 min) unterhalb des in Tabelle 7 bestimmten Minimalwertes liegen und einer (48 min) knapp darüber.

Zur Berechnung der relativen Sättigung des Mauerwerks mit Blausäure habe ich die in Kapitel 5.7.4. bestimmten Gleichungen verwendet. Bei einer Wechselbelastung des Mauerwerks (n Stunden konstante Blausäurekonzentration, m Stunden keine Blausäure in der Luft) wird sich unter diesen Bedingungen im Mauerwerk ein quasistationärer Zustand annähernd konstanter Blausäure-Konzentration ausbilden.[409]

Grafik 8 zeigt die Ergebnisse der beiden Simulationen für eine Entwesungskammer mit unterschiedlichen Begasungsweisen.[410] Aufgetragen ist der relative Blausäuregehalt des Mauerwerks bezüglich seiner Sättigungskonzentration, also der maximal durch die Wand aufnehmbaren Blausäuremenge (100%). Fall eins zeigt den HCN-Konzentrationsverlauf in der Mauer einer Entwesungskammer bei gleichmäßig abwechselnder Be- und Entlastung im Langzeit-Dauerbetrieb, d.h. abwechselnd vier Stunden Begasung und Lüftung, also drei Begasungen täglich, was einer einzigen Begasung von 12 Stunden entspricht. Die mittlere Konzentration pegelt sich bei dieser Belastungsweise bei ca. 50% der Sättigungskonzentration ein.



Grafik 8: Simulation der relativen Blausäure-Konzentration bezüglich der Sättigung (100%) im Mauerwerk einer Entwesungskammer bei abwechselnden Begasungen und Lüftungen und idealem mathematischen Verhalten. Siehe Text.

Fall zwei zeigt den Fall einer einmaligen täglichen Begasung, wobei die mittlere Konzentration im quasistationären Zustand gut 2/3 des Wertes von Fall eins erreicht (etwa 38% gegen 50%), obwohl die Begasungszeit nur 1/3 so lang ist wie im Fall eins. Der Grund dafür ist die Tatsache, daß Wände mit geringem relativen Blausäuregehalt ihre Blausäure nur mäßig schnell abgeben, wohingegen sie neue Blausäure noch recht schnell aufnehmen ("Schwammwirkung").

Grafik 9 enthält als Fall drei, vier und fünf die Ergebnisse der Simulation der relativen Blausäure-Konzentration bezüglich des Sättigungswertes des Mauerwerks durch eine 48-, 24- und eine 12-minütige, tägliche Begasung einer Menschen-"Gaskammer" mit anschließend 23 Std. und 12, 36 bzw. 48 min. Lüftung. Die dabei auftretenden mittleren Blausäuregehalte des Mauerwerkes im quasistätionären Zustand liegen bei etwa 17,3%, 10% bzw. 5,5% der Sättigungskonzentration. Obwohl also im Fall drei die tägliche Begasungszeit gegenüber dem Entwesungsszenarium von Fall eins nur 1/15, im Fall vier nur 1/30 und im Fall fünf sogar nur 1/60 beträgt, liegen die relativen Blausäurekonzentrationen im quasistätionären Zustand bei etwa einem Drittel, einem Fünftel bzw. einem Neuntel des Wertes der Entwesungskammer von Fall eins. Hier macht sich die oben beschriebene "Schwammwirkung" sehr stark bemerkbar, daß Mauern mit geringen relativen Blausäuregehalten ihre Blausäure nur extrem langsam abgeben, neue HCN dagegen recht rasch aufnehmen können.



Grafik 9: Simulation der relativen Blausäure-Konzentration bezüglich der Sättigung (100%) im Mauerwerk einer Menschen-"Gaskammer" bei abwechselnden Begasungen und Lüftungen sowie idealem mathematischen Verhalten. Siehe Text.

Grafik 10 zeigt nun die durch die Simulationswerte erhaltene Funktion des Blausäure-Sättigungsgrad einer begasten Wand in Abhänigkeit von der täglichen Begasungszeit. Man erkennt hier ganz deutlich den durch die Exponentialfunktionen in den Gleichungen 1 und 2 verursachten nichtlinearen Effekt ("Schwammwirkung"), daß nämlich blausäurefreie oder -arme Wände anfangs hohe Blausäuremengen aufzunehmen in der Lage sind, wohingegen blausäuregeschwängerte Wände die volle Sättigungsgrad nur sehr langsam ereichen (die Diffussion in die Tiefe und die kleinen Poren des Materials dauert sehr lange). Umgekehrt geben gesättigte Wände anfangs rasch jede Menge Blausäure ab, während Wände, die weit entfernt sind von ihrer Sättigung, ihre Restblausäure nur langsam abgeben.



Grafik 10: Blausäure-Sättigungsgrad einer begasten Wand in Abhänigkeit von der täglichen Begasungszeit.

Die hier betrachteten Werte sind Prozentwerte der maximalen Aufnahmefähigkeit einer Wand, also relative Werte. Richtig vergleichbar werden die Fälle der Entwesungs- und Menschen-"Gaskammer" erst, wenn man die absoluten Blausäurekonzentrationen im Mauerwerk betrachtet. Zieht man z.B. in Betracht, daß insbesondere die Innenwände der Sachentwesungskammern warme, trockenen Wände hatten, die angeblichen Menschen-"Gaskammern" in den Krematorien II und III aber kühle und sehr feuchte, so muß man bei gleichen Begasungskonzentrationen die relativen Konzentrationen der Menschen-"Gaskammern" um den Faktor der erhöhten Blausäureaufnahmefähigkeit kühl-feuchter Wände multiplizieren. Nimmt man dafür den auf siehe Seite 118 ermittelten Faktor 8 an, so läge der absolute, mittlere Blausäuregehalt der Menschen-"Gaskammer" bei einem Wert, der zwischen 138% und 44% der Sättigungskonzentration einer trocken-warmen Entwesungskammerwand liegt (48 min. Begasung: 8×17,3% = 138; 24 min. Begasung: 8×10% = 80; 12 min. Begasung: 8×5,5% = 44) Man erkennt, daß selbst bei solch geringen Begasungszeiten die Mauern einer Menschen-"Gaskammer" durch die Schwammwirkung einerseits und ganz besonders durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt andererseits einen Blausäuregehalt aufwiesen, der dem von Entwesungskammerwänden durchaus vergleichbar wäre. Es wäre nur dann in den hypothetischen Menschen-"Gaskammer"-Wänden mit merklich weniger Blausäure im quasistätionären Zustand zu rechnen als in trockenen Entwesungskammern, wenn man absurd kurze, technisch nicht zu realisierende Begasungszeiten oder nur wenige Vergasungen überhaupt annähme.



6.3.3. Beurteilung der Zeugenaussagen

Die Problematik der Zyklon B-Einwurflöcher in den Dächern der Leichenkeller 1 ("Gaskammern") der Krematorien II und III konnte mittels Interpretation der Luftbildaufnahmen und bautechnischer Überlegungen einer befriedigenden Antwort zugeführt werden. Man muß demnach davon ausgehen, daß die heute sichtbaren Löcher erst nach der Zerstörung der Gebäude im Winter 1944/45 hergestellt wurden. Damit aber konnte in diese angeblichen "Gaskammern" das Giftgas nicht den Zeugenaussagen entsprechend eingeführt werden.

Die von den Zeugen beschriebene Geschwindigkeit der Exekutionen wiederum ist mit Zyklon B unter den gegebenen technischen Voraussetzungen in ihren extremen Werten (»wenige Augenblicke«, »wenige Minuten«, »zwei Minuten«...) unter keinen Umständen, und ansonsten (einige Minuten) nur unter Einsatz sehr großer Zyklon B Mengen zu erreichen.

Das Begehen der "Gaskammern" ohne Schutzmaßnahmen, das schwere Arbeiten in ihnen, z.T. mit bloßem Oberkörper und bei gleichzeitigem Essen und Rauchen, bei gleichzeitiger Bezeugung großer Einsatzmengen an Giftgas, überführt diese Zeugen der falschen Aussage.[411]

Ebenso falsch sind die Zeitangaben zur Lüftungsdauer der Leichenkeller 1 ("Gaskammer") der Krematorien II und III, da die Lüftung durch verschiedene Faktoren massiv beeinträchtigt wird (Zirkulationsbehinderung durch Leichen, Luftkurzschluß, Blausäureabgabe von Zyklon B). Tatsächlich wäre eine sicheres Eintreten in die Gaskammer ohne Schutzmaßnahmen kaum vor drei bis vier Stunden möglich gewesen. Körperliche schwere Arbeiten schließlich wären selbst mit Gasmaske kaum vor Ablauf von mindestens anderthalb Stunden denkbar gewesen.

Die Zeugenaussagen über die angeblichen Verbrennungsweisen der Leichen schließlich sind voll blühender Phantasien: Verbrennung in tiefen Gruben, Leichenverbrennung mit flüssigen Brennstoffen, gänzlich ohne oder mit nur lächerlich wenig Brennstoff, Sprengungen von Leichen, Ansammeln von Leichenfett. Diese haben nichts mit der technisch möglichen Realität zu tun und sind in weiten Bereichen durch die alliierten Luftaufnahmen widerlegt (keine riesigen Gruben, kein Rauch, kein Feuer, keine Brennstofflager).

Die schon nach den Worten Pressacs unlogischen und lächerlichen, vor allem für die Sonderkommandos aber lebensgefährlichen Vergasungsszenarien der "Gaskammern" der Krematorien IV und V (vgl. Abschnitt 4.4.2.) sowie entsprechend der Bauernhäuser I und II, die doch als Massenmordinstrumente geplant und gebaut worden sein müßten,[412] wenn es die geplanten und zur Bauzeit im Gange befindlichen Massenvergasungen in der behaupteten Form gegeben haben soll, zwingen den technisch-naturwissenschaftlich denkenden Menschen zu der Auffassung, daß man damals unbedingt den teuersten, aufwendigsten, gefährlichsten und problematischsten Weg suchte, Menschen massenhaft umzubringen.

Es hätte nahegelegen, aus propagandistischen Gründen Anlagen wie die Sachentwesungskammern der Bauwerke 5a und 5b als Menschenvergasungsräume zu präsentieren. Dies wurde jedoch weder versucht, noch gibt es für eine solche Verwendung der Räumlichkeiten Zeugenaussagen. Außerdem gehen sowohl die in den Plänen eingezeichneten Türen des Entwesungsraumes des Bauwerkes 5b als auch die heute darin befindlichen nach innen auf, was bei Massenvergasungen das Entfernen der vor den Türen liegenden Leichen unmöglich gemacht hätte. Diese Räume wurden also mit Sicherheit nie als Menschen-"Gaskammern" verwendet. Es ist jedoch möglich, daß versucht wurde, die Entwesungskammer im Bauwerk 5b als (gefälschte) Menschen-"Gaskammer" zu präsentieren. Die dort sichtbaren Wasserleitungen hängen ohne jeden Anschluß frei im Raum, sind nur teilweise mit Duschköpfen versehen und enden in den Ventilationsöffnungen in der Außenmauer, sind also nach dem Ausbau der Entwesungsapparaturen (Öfen, Ventilatoren u.a.m.), d.h. wahrscheinlich nach dem Rückzug der Deutschen, eingebaut worden (siehe Abbildung 19). Bezeichnenderweise sind sämtliche Leitungen und Armaturen aus dem eigentlichen Duschraum des Traktes (siehe Abbildung 17) entfernt, nicht jedoch die im Entwesungstrakt. Falls dies kein Fälschungsversuch ist, wäre es noch möglich, daß dieser Trakt gegen Ende des Krieges oder nach Kriegsende, als Birkenau als Gefangenenlager für Deutsche benutzt wurde, auf stümperhafte Weise zu einem Duschraum umgebaut werden sollte. Dies erscheint allerdings unwahrscheinlich, da es in diesem Gebäude ja an anderer Stelle Duschanlagen mit der entsprechenden Ausrüstung gegeben hatte.

Hier sei kurz auf die weit verbreitete Vorstellung eingegangen, daß das Giftgas in den vermutlichen Menschen-"Gaskammern" durch Duschköpfe einströmte, zumal es auch einige derartige Zeugenaussagen gibt. Beim Produkt Zyklon B ist der Wirkstoff Blausäure auf dem festen Trägerstoff (Gips) adsorbiert und wird nur allmählich freigesetzt. Da es sich hier weder um eine Flüssigkeit noch um ein unter Druck stehendes Gas handelt, hätte die Blausäure aus diesem Produkt niemals durch enge Wasserleitungen und Duschköpfe hindurchgeleitet werden können. Eventuelle Duschen oder Duschattrappen hätten also nur der Täuschung der Opfer dienen können, niemals aber der Einleitung des Giftgases. Darüber ist man sich bei allem Streit allgemein einig.


lsite.org/english/debate/debatetoc.html (http://www.zundelsite.org/english/debate/debatetoc.html)) des Institute for Historical Review in: 66 Questions and Answers on the Holocaust, IHR, Costa Mesa, o.J.
Tabelle 8: Beurteilung der Zeugenaussagen

Zeugenaussage
Beurteilung

Tod aller Opfer nach 0 (augenblicklich) bis 15 Minuten.
Bei der Anwendung hoher Blausäure-Konzentrationen, wie in den amerikanischen Exekutionsgaskammern, tritt der Tod innerhalb von 10 Minuten oder gar später ein. Das Opfer wird dabei sofort einer hohen Blausäure-Konzentration ausgesetzt. Technisch ist dies mit Zyklon B nicht möglich, da hier der Träger das Gas nur sehr zögernd abgibt (50 % in 30 bis 90 Minuten, je nach Temperatur und rel. Feuchte). Die Verteilung des Gases im Raum bei nur wenigen Blausäure-Quellen und die Absorption des Gases an den feuchten Wänden und den quellennahen Opfern verzögern den Prozeß nochmals. Selbst bei Anwendung sehr hoher Zyklon B-Mengen (viel mehr als 10 g pro m3) ist eine Tötung aller Opfer in wenigen (<5) Minuten nicht durchzuführen.

Öffnen der Gaskammertüren nach Vollzug und sofortiger Beginn des Leichenabtransports ohne Gasmaske und Schutzanzug.
Wenn man annimmt, die Opfer wären durch die hohen Giftgaskonzentrationen rasch gestorben, dann wären auch die Arbeiter der Sonderkommandos durch das Gas getötet worden. Ein Arbeiten ohne Filtermasken ist vollkommen undenkbar, bei hohen Giftgaskonzentrationen sind selbst diese sehr unsicher. Bei Konzentrationen über 0,5 Vol.% muß schweres Atemschutzgerät getragen werden, was das Leichenschleppen extrem erschwert. Bei der hier betrachteten schweißtreibenden Arbeit und hohen Blausäure-Konzentrationen auf der Haut der Opfer muß mit einer Kontamination durch die Haut gerechnet werden. Dabei reichen solche Konzentrationen aus, die die Arbeitsfähigkeit der Arbeiter zum Erliegen bringen (Schwindel, Brechreiz u.a.). Schutzbekleidung ist also erforderlich.

Blauer Dunst über den Opfern.
Blausäure ist eine farblose Flüssigkeit bzw. ein unsichtbares Gas. Der Name beruht auf der Reaktion von Blausäure mit Eisen zum Eisenblau-Pigment. Es kann keinen »blauen Dunst« gegeben haben.

Bläuliche Färbung der Haut der Opfer.
Blausäure blockiert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Das Blut kann den Sauerstoff nicht mehr an die Zelle abgeben. Es tritt daher eine Sauerstoffübersättigung des Blutes ein, die Haut des Opfers, besonders an den Schleimhäuten und Totenflecken, erscheint daher rötlich, nicht blau. Wären die Opfer dagegen langsam erstickt, könnte damit die Farbe erklärt werden.

Beseitigungsversuche der Leichen durch Sprengung.
Völlig ungeeignet.

Verbrennen von Leichen in Kremierungsöfen ohne Brennstoff.
Eine völlig absurde Aussage. Leichen verbrennen niemals allein durch ihren eigenen Fettgehalt. Eine Zusatzfeuerung ist immer notwendig.

Beginn des Leichenabtransportes aus der Kammer der Krematorien II und III 20 Minuten nach Lüftungsbeginn, ohne Gasmasken.
Die ungeheizten, mit Leichen angefüllten Leichenkeller 1 der Krematorien II und III wären mit der angeblich eingebauten Lüftungsanlage in 15 bis 20 Minuten nur unvollständig zu lüften gewesen. Über Stunden nachgasende Blausäure aus dem zwischen den Leichen verteilten Zyklon B, Ausgasen der auf Haut und Wänden absorbierten Blausäure und fehlender Luftaustausch zwischen den Leichen hätte zu Lüftungszeiten geführt, die mehrere Stunden betragen hätten, bevor die Keller ohne Filtermaske begehbar gewesen wären.

Verbrennung der Leichen mit Methanol und/oder Altöl.
Die vollständige Verbrennung von Leichen bedarf hoher Temperatur. Flüssige Brennstoffe brennen immer nur neben und auf der Leiche, so daß die Hitze nach oben verloren geht, außerdem versickern sie im Freien im Untergrund. Methanol verdunstet sehr leicht und hat eine sehr niedrige Flammtemperatur. Die Erfahrungen mit Freiluftölverbrennungen zeigen, daß damit Leichen äußerlich verkohlt, nicht aber gänzlich verbrannt werden können.

Übergießen der Leichen mit herauslaufendem Fett.
Dies ist eine vollkommen absurde Aussage. Wenn etwas am Fleisch brennt, dann ist es das Fett. Da die Leichen im Feuer gelegen hätten, kann sich das Fett unmöglich in irgendwelchen Rinnen außerhalb des Feuers ansammeln.

Flammenschlagende Krematoriumskamine
Koksfeuer sind kurzflammig. Auch verkohlte, brennende Leichen erzeugen kaum Flammen. Daß diese Flammen über einen 10 Meter langen Fuchs und 15 Meter langen Kamin nach außen dringen, ist technisch unmöglich. Selbst jeder Widerschein des Feuers verliert sich schon im Fuchs.




6.3.4. Warum gerade Zyklon B?

Natürlich kann man sich die Frage stellen, warum die SS eigentlich auf Zyklon B für den Massenmord zurückgegriffen haben soll. Immerhin haben die Sowjets Abermillionen von Menschen entweder durch einfache Genickschüsse ermordet oder in Lagern unter elendigen Verhältnissen krepieren lassen. Sicher wäre es am einfachsten gewesen, die nach Auschwitz deportierten Menschen ihrem Schicksal zu überlassen, wo sie innerhalb kürzester Zeit an Hunger und Epidemien zugrunde gegangen wären. Ähnlich haben die Amerikaner nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges etwa 1 Million deutsche Zivilinternierte ermordet.[413] Statt dessen hat die SS in Auschwitz nach heutigem Wert viele Millionen DM ausgegeben, um die dort wütenden Seuchen unter Kontrolle zu bringen und einen enormen medizinischen Aufwand betrieben, um die Gefangenen von der oft tödlichen Fleckfieberseuche zu kurieren.[414] Das alleine spricht schon Bände über die Glaubwürdigkeit der herkömmlichen Darstellungen.

Die akademische Frage also, welches Giftgas für den Massenmord besser geeignet sein könnte als Blausäure in Form von Zyklon B, ist letztlich nicht zu beantworten, da es keine wissenschaftliche dokumentierten Erfahrungswerte mit Giftgas-Massenmorden gibt.

Theoretisch hätte man damals zwischen Stickstoff (N2), Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Phosgen (COCl2), Chlor (Cl2), Blausäure (HCN), Nervengasen vom Typ Tabun und Sarin, Dieselmotorabgasen, Ottomotorabgasen, Generatorgas, Kokerei- bzw. Stadtgas, Prozeßgas und möglicherweise noch anderen, unter Umständen auch völlig anders gearteten Massenmordwerkzeugen (Genickschuß, Hunger, Seuchen) wählen können. Wenn man sich aber schon den Aufwand machen wollte, mit Giftgas massenhaft zu töten, so ist es am wahrscheinlichsten, daß man dazu Kohlenmonoxid verwendet hätte, das oberhalb 0,1% für den Menschen mit Sicherheit tödlich ist, und zwar aus folgenden Gründen:

Das Giftgas CO war im Dritten Reich quasi an jeder Straßenecke zum Spotpreis in unbegrenztem Umfang und höchstgiftiger Konzentration erhältlich, wesentlich billiger als Zyklon B:
Ottomotorabgase erreichen leicht ein CO-Gehalt von 7 Vol.-%, so daß sie für einen Massenmord geeignet gewesen wären. Dennoch berichtet nur eine sehr kleine Minderheit in widersprüchlicher Weise über die Verwendung von Ottomotoren in nur einem Lager (Sobibor).[415]
Generatorgasanlagen erzeugen aus Holz oder Koks, Luft und Wasser ein Gasgemisch mit einem CO-Anteil von bis zu 35 Vol.-%. Diese Anlagen waren während des Zweiten Weltkrieges überall im deutsch besetzten Europa in einigen hunderttausend Fahrzeugen installiert, da man wegen der alliierten Ölblockaden auf alternative Treibstoffe umsteigen mußte. Wie F.P Berg gezeigt hat, war jedes Mitglied in der deutschen Reichsregierung vertraut mit diesen äußerst leicht zu handhabenden, außerordentlich preiswerten Anlagen mit ihrem schnell tötenden Giftgas, insbesondere die Transportexperten, deren Pflicht es war, alle Diesel- und Ottomotore Schritt für Schritt durch Generatorgasanlagen zu ersetzen. Dies waren z.T. die gleichen Personen, die mit der Deportation und angeblich auch mit der Tötung der Juden betraut waren, wie zum Beispiel Adolf Eichmann.[416] Niemals aber ist über die Verwendung dieser Anlagen zum Mord berichtet worden.
Das giftige Stadtgas mit einem CO-Anteil bis zu 30 Vol.-% war damals in jeder größeren Stadt zu einem Spottpreis zu haben. Es wurde aber offenbar nie erwogen, damit zu morden.
Prozeßgas: Nur wenige Kilometer entfernt vom Konzentrationslager Auschwitz hatte die deutsche I.G.-Farbenindustrie AG in den frühen 40er Jahren eine Kohlevergasungs- bzw. -verflüssigungsanlage errichtet. Darin wurde Kohle durch verschiedene Umwandlungsschritte in chemische Ausgangsprodukte umgewandelt, aus denen Öle, Fette, Treibstoffe und Kunstgummi produziert werden konnten. Der erste Schritt in diesem Prozeß ist die Erzeugung von Prozeßgas, das eine ähnliche Zusammensetzung hat wie das Kokerei- bzw. Stadtgas. Diese I.G.-Farbenindustrie AG Fabrik hatte in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ein Konzentrationslager namens Monowitz, das dem mehr als 30 verschiedene Lager in Oberschlesien und Westpolen umfassenden Konzentrationslagersystem von Auschwitz angeschlossen war. Wenn die SS nach einem einfachen Weg gesucht hätte, Millionen Juden umzubringen, würde das Vernichtungszentrum sicherlich nahe Monowitz gebaut worden sein, mit einer direkten Prozeßgasleitung von der Fabrik der I.G. Farbenindustrie AG.
Es wäre nicht nötig gewesen, CO zu bestellen, zu lagern und auf das Verfallsdatum zu achten, wie es im Falle des Zyklon B nötig war, da Kohlenmonoxid immer zur Verfügung gestanden hätte, sobald die preiswerten Anlagen installiert waren.
Der Umgang mit CO wäre für die Henker wesentlich einfacher gewesen: Das Auf- und wieder Zuzudrehen des CO-Ventils wäre so ziemlich das einzige gewesen, worauf zu achten gewesen wäre. Der Umgang mit Zyklon B hingegen erfordert eine bemerkenswerte Menge an Sicherheitsmaßnahmen für die Henker: Das Tragen von Gasmasken und womöglich weiterer Schutzbekleidung (Handschuhe), das vorsichtige Öffnen der Dosen mit einem angemessenen Werkzeug, das vorsichtige Einfüllen des Trägers durch die Öffnungen, die sichere Entsorgung der Zyklon B-Überreste.
CO wird einfach und schnell über Druckleitungen oder durch ein Gebläse eingeleitet, Zyklon B hingegen gibt sein Giftgas nur zögerlich ab.
Im Fall von CO treten nicht derartig viele Probleme beim Lüften der Massenexekutionsräumlichkeiten auf wie bei Blausäure/Zyklon B, da die CO-Zufuhr durch einfaches Zudrehen eines Ventils gestoppt werden konnte und weil CO nirgendwo haftet und in Wasser annähernd unlöslich ist - im extremen Gegensatz zu Blausäure.
Zyklon B war knapp und teuer und wurde zur Bekämpfung von Seuchen wie Fleckfieber überall dringend benötigt, so auch bei der Wehrmacht und den verbündeten Streitkräften, so daß jede vermeidbare Verschwendung für andere Zwecke vermieden worden wäre - auch und besonders in Auschwitz, wo Fleckfieber nicht nur das Leben der Häftlinge bedrohte, sondern auch das der Wachen und der Zivilisten, die das Lager betraten oder in dessen Nachbarschaft lebten. Auf gut Deutsch: die Fleckfieber-Epidemien im KZ Auschwitz gefährdeten die äußerst wichtige Produktion der Kriegsindustrie in Oberschlesien, nach dem Ruhrgebiet das zweitgrößte Industriegebiet Deutschlands zu jener Zeit. Somit war die Bekämpfung der Epidemien von größter Wichtigkeit, wofür Zyklon B verzweifelt benötigt wurde, und zwar in größeren Mengen, als die Herstellerfirma DEGESCH jemals zu liefern in der Lage war.
Natürlich hätte CO den Hinrichtungsvorgang gegenüber Blausäure nicht unbedingt beschleunigt, aber es wäre sicherer, naheliegender, weniger kompliziert und billiger gewesen.[417]

Sicherlich aber wäre der

»Flaschenhals im Vernichtungsprozeß [die] Einäscherung der Leichen gewesen, nicht aber die Vergasungen selbst. Tausend Menschen konnten innerhalb von Minuten, einer oder höchstens zwei Stunde getötet werden, und zwar gerechnet bezüglich des gesamten Vorgangs von der Ankunft im Lager bis zur Lüftung der Gaskammer.

Die Einäscherung dieser tausend Menschen jedoch [...hätte] eine ziemlich Weile gedauert.«[418]

Und wie C. Mattogno und F. Deana gezeigt haben, wären die Auschwitzer Kremierungsanlagen nie in der Lage gewesen, über die Einäscherung der ohnehin anfallenden Toten der verschiedenen Seuchen und sonstigen widrigen Umstände des Lagers Auschwitz hinaus auch noch die angeblich durch Massenmorde angefallenen Leichen einzuäschern,[373] so daß dies ein weiterer Beweis dafür ist, daß es in Auschwitz nie einen Massenmord gab.

[B]Weiter auf Seite 2367

Siglinde
20.02.07, 19:23
Eine Fundgrube...

http://vho.org/D/rga2/1.html

1. Vorspiel

1.1. Der langsame Tod in den US-Gaskammern

Am 15. Juni 1994 spielten sich in North Carolina (USA) dramatische Szenen während der Vollstreckung einer Todesstrafe ab. Der zum Tode verurteilte Kapitalverbrecher David Lawson sollte in einer Blausäuregaskammer des Gefängnisses von Raleigh getötet werden: Der Delinquent weigerte sich jedoch, seinen Henkern zu helfen.[1] Lawson hielt einfach wiederholt den Atem so lange wie möglich an und nahm zwischendurch nur kurze Atemzüge.[2] Er demonstrierte eine ungeheure Willenskraft, brachte er es doch fertig, während seiner Hinrichtung seinen Henkern und den Zeugen immer wieder zuzurufen:



Abbildung 1: Schemadarstellung über US-Gaskammer-Exekutionen im Staat North Carolina:[4] (Zum Vergrößern anklicken.)

Wie es funktioniert: Augenblicke, nachdem der Schlüssel umgedreht wurde, öffnet sich eine Falltüre unter der Sitzfläche. Ein Giftbehälter fällt in einen Säurebehälter. Ein Pfund Kaliumcyanid, verpackt in einer Strumpfhose; 26 Unzen (ca. 3/4 Liter) Wasser und 12,6 Unzen (etwa 350 g) konzentrierte Schwefelsäure; die entstehenden Dämpfe werden für wenige Sekunden sichtbar sein. Die Gefängnisbeamten sagen, daß Lawson innerhalb von 10 bis 14 Minuten tot sein wird. Nachdem Lawsons Herz fünf Minuten stillstand, gibt der Wärter das Zeichen, um die Kammer zu entgiften. Ammoniak, das das Gift unschädlich macht, wird 15 Minuten lang in den Raum eingeblasen. Die Gefängniswärter werden den Raum erst 30 Minuten danach betreten, und selbst dann werden sie Atemgeräte tragen.

»Ich bin ein Mensch!«

Anfangs waren seine Rufe deutlich hörbar, doch als die Minuten verstrichen, wurde er immer weniger verständlich, und schließlich zehn Minuten nach Beginn der Hinrichtung atmete er nicht mehr. Erst nach 18 Minuten wurde er für tot erklärt. Die Hinrichtungszeugen waren entsetzt. Der Gefängnisaufseher, der die Exekution ebenfalls beaufsichtigte, war so erschüttert, daß er kündigte. Unter anderem wegen dieses Hinrichtungsfiaskos wurden Hinrichtungen mit Giftgas in den USA für kurze Zeit aufgegeben und durch tödliche Injektionen ersetzt.

Anfang März 1999 jedoch war das alles wieder vergessen. Nun traf es einen Deutschen: Trotz Intervention der deutschen Bundesregierung wurde Walter LaGrand im Staatsgefängnis von Florence in Arizona (USA) hingerichtet: 18 Minuten dauerte sein Todeskampf mit dem Giftgas Blausäure. 30 Zeugen schauten dabei durch Panzerglas zu, wie der überführte und geständige Mörder hinter einer hermetisch verriegelten Panzertür grausam hingerichtet wurde.[3]

Seit einigen Jahren ist sowohl den Experten wie auch jenen, die noch in den Todeszellen auf ihre Hinrichtung warten, klar, daß eine schnelle und schmerzlose Hinrichtung mit Giftgas der Kooperation des Delinquenten bedarf. Zu vergasende Gefangene wurden gewöhnlich ermuntert, tief einzuatmen, sobald das Blausäuregas (HCN) freigesetzt worden war, um einen einfachen und schnellen Tod sicherzustellen. Wenn ein Delinquent allerdings unkooperativ war, konnte die Hinrichtung leicht in einem Fiasko enden. Die einfache Weigerung, tief einzuatmen, wodurch die tödliche Dosis schnell aufgenommen werden soll, konnte die Agonie des Opfers - selbst unter den günstigsten Voraussetzungen - mehr als 18 Minuten hinziehen. Publikationen aus den USA ist zu entnehmen, daß Hinrichtungszeiten von 10 bis 14 Minuten eher die Regel als die Ausnahme sind. Amnesty International spricht in diesem Zusammenhang von »verpfuschten Hinrichtungen«.[4][5][6][7]

Bei den US-amerikanischen Hinrichtungsgaskammern handelt es sich um eine seit dem Jahr 1924 angewandte, zur technischen Perfektion gereiften Tötungsmethode. Der Aufwand für die Hinrichtung einer einzelnen Person ist ungemein groß, muß doch jede Gefährdung der Zeugen, des Gefängnispersonals und der Umwelt durch das freigesetzte Giftgas unter allen Umständen verhindert werden. Panzerglasfenster, massive, hermetisch schließende schwere Stahltüren, starke Lüftungsanlagen mit einer Verbrennung der giftgashaltigen Abgase sowie eine chemische Behandlung des Innenraums zur Neutralisierung der restlichen Giftspuren nach der Hinrichtung machen diese Art der Hinrichtung zu dem umständlichsten Verfahren überhaupt.[8]

Zur Zeit gibt es nur einen Techniker in den USA, der sich auf die Errichtung und Wartung dieser Anlagen versteht: Frederick A. Leuchter Jr., in den Medien bisweilen auch makaber »Mr. Death« genannt,[9] denn sein Beruf ist der Entwurf, Bau und die Wartung aller möglicher Hinrichtungsapparaturen.[10]

Ein Beitrag in der US-Zeitschrift The Atlantic Monthly (Februar 1990) beschrieb Leuchter beispielhaft wie folgt:

»der einzige kommerzielle Lieferant von Hinrichtungstechnologien der Nation [...] Ein geschulter und vielseitig gebildeter Ingenieur, der in allen Hinrichtungsarten versiert ist. Er macht Todesinjektionsmaschinen, Gaskammern, Galgen sowie elektrische Stühle. [...]«

Ähnlich äußerte sich ein langer Artikel in der New York Times vom 13.10.1990, worin sogar ein Foto Leuchters auf der ersten Seite erschien. Leuchter wird darin »der führende Berater der Nation für Todesstrafen « genannt.

In seinem Buch über die "US-Hinrichtungsindustrie" bestätigt Stephen Trombley, daß Leuchter:[11]

»Amerikas erster und bester Lieferant von Hinrichtungstechnologien ist. Seine Erzeugnisse schließen elektrische Stühle, Gaskammern, Galgen und Todesinjektionsmaschinen ein. Er bietet Entwurf, Konstruktion, Installation, Personalschulung und Wartung an.«

Gaskammer-Hinrichtungen sind für diejenigen, die sie durchzuführen haben, vor allem deshalb besonders gefährlich, weil der tote Körper des Gefangenen mit dem tödlichen Gift gesättigt ist. Nach der Hinrichtung, erklärt Leuchter, muß daher folgendes geschehen:[12]

»Sie gehen rein. Der Gefangene muß komplett mit Chlorbleiche oder Ammoniak gewaschen werden. Das Gift strömt regelrecht aus seiner Haut aus. Und wenn sie den Leichnam so einem Leichenbestatter übergäben, würden sie den Leichenbestatter töten. Sie müssen also reingehen, und sie müssen den Körper vollständig waschen.«

Bill Armontrout, Wärter des Missouri Staatsgefängnisses in Jefferson City, bestätigt die Gefahr:[13]

»Eines der Dinge, die Blausäure tut, ist, daß sie in die Poren der Haut geht. Sie spritzen den Körper ab, sehen sie? Sie müssen Gummihandschuhe verwenden, und sie spritzen den Körper ab, um ihn zu entgiften, bevor sie irgend etwas anderes machen.«

Nach Auffassung von Leuchter sollten die Gaskammern nicht nur wegen der Grausamkeit dieser Hinrichtungsart überhaupt nicht mehr benutzt werden, denn die Gaskammern als solche, meint er:[14]

»[...] sind gefährlich. Sie sind gefährlich für die Leute, die sie benutzen müssen, und sie sind gefährlich für die Zeugen. Sie sollten sie alle nehmen, sie mit einer Kettensäge in zwei Hälften zerlegen und sie so loswerden.«

Mit einer Karriere aufgebaut auf dem Motto »Todesstrafe, nicht Todesfolter« ist Leuchter stolz auf seine Arbeit. Er ist froh darüber, sicherstellen zu können, daß verurteilte Personen schmerzfrei sterben können, daß das Personal, das die Hinrichtung ausführt, nicht gefährdet wird und daß die Dollars der Steuerzahler gespart werden.

1.2. Blausäure - ein gefährliches Gift




Abbildung 2: Wie man Termiten los wird: Oben: vorher; unten: nachher.

Blausäure wird freilich nicht nur zur Menschentötung in US-Gaskammern verwendet, sondern auch zu weitaus konstruktiveren Dingen. Etwa seit Ende des Ersten Weltkrieges verwendet man Blausäure zur Tötung aller möglichen Schädlinge, wie Wanzen, Läuse, Kornkäfer, Termiten, Kakerlacken und andere Plagegeiste. Freilich muß man bei der Anwendung der Blausäure aufpassen, daß man kein Unglück anrichtet, denn die Blausäure ist in vielerlei Hinsicht ein tückisches Gift.

Dies mußten zum Beispiel die Bewohner eines Wohnhauses in Los Angeles kurz vor Weihnachten 1947 auf äußerst schmerzhafte Weise lernen. Sie hatten die Kammerjäger von Guarantee Fumigation Co. angeheuert, um den Termiten ein Ende zu bereiten, die ihr aus Holz gebautes Haus aufzufressen drohten. Die Kammerjäger indess erwiesen sich als offenbar nicht sachkundig genug, denn sie müssen aus ihrer Blausäure-Druckflasche zu viel des Giftes in das wie ein Weihnachtsgeschenk verpackte Haus gepumpt haben (in Abbildung 2 groß, rechts halb verdeckt vom kleinen Bild).[15] Durch nicht geklärte Umstände kam es während der Begasung des Hauses zu einer Entzündung des unter Umständen hochexplosiven Blausäure-Luft-Gemisches. Die dadurch verursachte Explosion zerstörte das gesamte Haus.[16]

Die Blausäure hat aber noch eine andere tückische Eigenschaft, nämlich ihre hohe Mobilität. Diese Eigenschaft ist hochwillkommen, wenn es um die Schädlingsbekämpfung geht: In welcher Ritze sich auch immer die Flöhe und Wanzen zu verstecken versuchen, das Gift erreicht sie doch! Leider beschränkt sich die Blausäure aber nicht darauf, Schädlinge aufzusuchen. Sie dringt vielmehr wahllos in die kleinsten Ritze ein, ja durchdringt sogar Filzdichtungen und dünne Wände und entweicht somit leider auch in Bereiche, wo sie nicht erwünscht ist. Was passieren kann, wenn der Kammerjäger einen begasten Raum nicht sicher abdichtet, wird in der toxikologischen Literatur beschrieben:[17]

»Fallbeispiel. J. M., 21jährige Tapeziererin. Die Frau arbeitete im Keller des Hauses, in dem gerade im 2. Stock eine Wohnung wegen Ungeziefer mit Cyangas desinfiziert wurde, wobei durch ungenügenden Abschluß Gas in den Korridor drang, dort den Desinfektor vergiftete, und dann durch einen Schacht auch in den Keller gelangte. Frau M. spürte bei der Arbeit plötzlich ein auffallendes Kratzen im Hals und bekam Kopfweh und Schwindel. Zwei Mitarbeiterinnen bemerkten ebenfalls die gleichen Erscheinungen und verließen deshalb mit ihr den Keller. Nach einer halben Stunde kehrte sie wieder in den Keller zurück und stürzte jetzt plötzlich bewußtlos zusammen. Wird zusammen mit dem bewußtlosen Desinfektor in das Spital eingeliefert. Die Patientin erwacht schon im Lift des Spitals, fühlt sich wieder vollkommen wohl und zeigt bei der Untersuchung keine Vergiftungserscheinungen mehr. Der Desinfektor dagegen stirbt im Moment der Einlieferung.«

Die Gefährung durch derartige Giftgase ist aber beileibe nicht auf Personen beschränkt, die sich im gleichen Haus aufhalten, in dem gerade eine Begasung durchgeführt wird. Wenn die Lecks im begasten Raum zu groß sind, können große Mengen des Gases ins Freie gelangen und dort die ganze Nachbarschaft bedrohen, wie ein Unfall im Herbst 1995 in einer kroatischen Touristenstadt beweist: [18]

»Das ging gründlich daneben. Drei vergiftete Ortsbewohner und eine Reihe überlebender Holzwürmer waren das Fazit einer gründlich verpatzten Aktion gegen die Schädlinge in einer Kirche im kroatischen Urlaubsort Lovran bei Rijeka. Wegen der unsachgemäßen Arbeit der Kammerjäger mußten mehrere hundert Einwohner des Ortes sicherheitshalber evakuiert werden.

Die Kammerjäger wollten in der Nacht mit hochgiftigem Gas gegen die Holzwürmer in der Kirche des Heiligen Juraj in Lovran vorgehen. Da sie das Gebäude jedoch nicht fachgerecht versiegelt hatten, entwich das Gas in die umliegenden Häuser, in denen die Menschen bereits schliefen. "Wegen der plötzlich einsetzenden Übelkeit sind die Menschen zum Glück gleich aufgewacht, das hat sie vor dem sicheren Tod gerettet", schrieb die Zeitung "Vecernji List". Dennoch erlitten drei Bewohner schwere Vergiftungen. Der Bürgermeister entschloß sich zur Evakuierung des Ortskerns. Die Kammerjäger wurden festgenommen. Die Holzwürmer überlebten. dpa«

Doch damit nicht genug. Blausäure ist ein hartnäckiges Gift. Wo auch immer es eingesetzt wird, setzt es sich fest, insbesondere wenn die Umgebung feucht ist. Über Stunden und Tage verdampft die Blausäure langsam von diesen feuchten Gegenständen, was eine permanente Gefährdung der Umwelt bedeutet, wenn keine ausreichende Lüftung gewährt werden kann. Ein besonders dramatischer und zugleich makabrer Zwischenfall in den USA im Herbst 1998 unterstreicht dies:




15.10.1998

Selbstmorddämpfe machen
neun Iowa-Schüler krank

GRINNELL, Iowa (CPX) Ein Schüler des Grinnell Colleges schluckte bei seinem Selbstmord derart viel Kaliumcyanid, daß neun Leute von den Dämpfen aus seinem Körper krank wurden.

Zwei Angestellte des Colleges, drei Schüler und vier Sanitäter wurden von den Dämpfen geschwächt oder betäubt, nachdem sie am Montag mit dem toten Körper des Studenten in Berührung kamen. Sie wurden im örtlichen Krankenhaus behandelt und dann entlassen.

Carl T. Grimm, 20, ein Oberschüler in Placentia, Calif., schluckte eine kristalline Form des Kaliumcyanids, das verhindert, daß Sauerstoff in die Zellen gelangen kann. Laut Aussagen eines Sprechers des Colleges hatte der Schüler einen Zimmerkameraden sofort gebeten, Hilfe zu holen, jedoch erst, als das Wasser in seinem Körper begann, Blausäuregas zu bilden.

Der Flur von Grimms Zimmer im privaten, liberalen Kunst-College, etwa 80 km östlich von Des Moines gelegen, war wegen der Dämpfe evakuiert worden. Das Grinnell Regional Medical Center, wohin Grimms Körper gebracht wurde, mußte auch gelüftet werden.

Das College versucht immer noch herauszufinden, wie Grimm an das Kaliumcyanid gelangte und warum er sich umbringen wollte.[19]


In einem etwas anders gelagerten Fall kam es zu einem nicht weniger dramatischen Unfall. Bei der Aufarbeitung von Edelmetallen wird zur Trennung von Gold und Silber mit Salzen der Blausäure gearbeitet (Cyanide), die bei Vorhandensein von Feuchtigkeit Blausäure abgeben. In dem hier behandelten Fall beschäftigte sich eine Firma damit, die in Tanks enthaltenen cyanidreichen Überreste dieses chemischen Prozesses aufzuarbeiten, eine nicht unriskante Tätigkeit. Daß der US-Arbeitgeber seine Angestellte ohne Gasmasken und Schutzanzüge in diese Tanks schickte, in denen sich fortlaufend Blausäuregase entwickelten, hatte fatale Folgen:



Nationale Presseerklärung des US-Justizministeriums

MONTAG, 10. MAI 1999

Am 7. Mai befanden die Geschworenen von Pocatello, Idaho, daß Allan Elias seine Angestellten von Evergreen Resources, eine ihm gehörende Düngemittelfabrik, beauftragt hatte, einen 95 000-Liter Vorratstank zu betreten und von Cyanidresten zu reinigen, ohne die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um seine Angestellten zu schützen. Die Inspektoren des Umwelt- und Gesundheitsamtes hatten Elias bezüglich der Gefahren des Cyanids wiederholt gewarnt und ihm die Vorsichtsmaßnahmen erklärte, die er ergreifen muß, bevor er seine Angestellten in den Tank schickt, wie etwa das Prüfen auf gefährliche Substanzen und die Ausrüstung der Arbeiter mit Schutzanzügen.

Scott Dominguez, Angestellter von Evergreen Resources, wurde während seiner Reinigungsarbeiten von Blausäuregas überwältigt und erlitt als Folge der Cyanidvergiftung einen dauerhaften Hirnschaden. [...]

Im August 1996, über einen Zeitraum von zwei Tagen, wies Elias seine Angestellten, die nur Jeans und T-Shirts trugen, an, den 3,35 m hohen und 11 m langen Vorratstank von Cyanidabfällen aus einem ihm ebenfalls gehörenden Bergbauunternehmen zu reinigen. Weder untersuchte Elias das Material in dem Tank auf seine Giftigkeit, noch stellte er den Gehalt giftiger Gase im Tank fest. Nach dem ersten Arbeitstag im Innern des Tanks trafen sich einige Angestellte mit Elias und berichteten ihm, daß sie durch die Arbeiten im Tank einen gereizten Rachen bekommen hatten, was ein frühes Anzeichen bei der Einwirkung von Blausäure ist.

Die Angestellten baten Elias, die Luft im Tank auf giftige Gase zu testen und Schutzkleidung zu bringen, wie sie von der Gesundheitsbehörde vorgeschrieben ist, und die den Angestellten in diesem Fall kostenlos zustanden. Elias gab ihnen keine solche Schutzanzüge, sondern wies die Angestellten an, in den Tank zurückzukehren, nachdem er fälschlicherweise versichert hatte, ihnen die gewünschte Ausrüstung zu bringen. Dominguez brach dann am Vormittag im Tank zusammen, und weil Elias seinen Angestellten auch das notwendige Rettungsgerät nicht zur Verfügung gestellt hatte, konnte er fast eine Stunde lang nicht gerettet werden.[20]


Freilich ist auch damit noch nicht die ganze Heimtücke dieses Giftgases aufgezeigt, denn Blausäure tötet nicht nur dadurch, daß man sie einatmet. Selbst eine Gasmaske kann sich unter Umständen als unzureichend erweisen, insbesondere wenn man stark schwitzt. Denn Blausäure löst sich bevorzugt auf feuchten Oberflächen, und sie durchdringt die Haut mit Leichtigkeit. Dies bewies im Jahr 1995 ein dramatischer Unfall in einer Höhle nahe der französischen Stadt Montérolier:[21]

»Der Tod von neun Personen am 21. Juni 1995 in der Grotte von Montérolier (Seine-Maritime) sei durch die Freisetzung von Blausäure hervorgerufen worden, das von einem Giftgas aus dem Ersten Weltkrieg stamme, dem Vincennite. Dies versicherte am Mittwoch der ehemalige Professor für physikalische Chemie, Louis Soulié. [...] In einer Pressekonferenz in Buchy sagte er, "weder die Kinder noch die zur Rettung geeilten Feuerwehrleute, von denen einer eine Gasmaske trug, starben an einer Kohlenmonoxidvergiftung."



Abbildung 3: Tintenblauer Fleck auf dem Verputz einer mit Blausäure begasten Kirche.



Abbildung 4: Im August 1976 wurde diese evangelischen Kirchen von D-96484 Meeder-Wiesenfeld (oben) mit Zyklon B begast. Anschließend verfärbte sich der Putz überall fleckig blau (vgl. Abbildung 3).

[...] "Noch sechs Tage nach deren Tod konnte im Blut der Opfer eine Blausäurekonzentration festgestellt werden, die doppelt so hoch war wie die tödliche Dosis."

Nach den Ausführungen des Professors hätten die drei Kinder in der Grotte ein Feuer angezündet und einen Bombe mit Vincennite, die sie in der Grotte fanden, hineingeworfen. Diese Bombe sei explodiert und das Gas habe den Tod von drei Kindern, vier Feuerwehrleuten, eines Vaters der Kinder sowie eines Amateur-Höhlenforschers verursacht.

Prof. Soulié zufolge sei der Tod der Feuerwehrleute, die die Kinder in der Grotte suchten - einschließlich jener, die eine Gasmaske trugen - dadurch verursacht worden, daß "sich die Blausäure im Schweiß löst und durch die Haut in den Körper eindringt, wo sie eine Vergiftung verursacht".«

1.3. Die blau machende Säure

Helle Aufregung herrschte im Frühjahr und Sommer 1977 in der evangelischen Kirche zu Wiesenfeld in Niederbayern. Da hatte die Gemeinde im Jahr zuvor für viel Geld die im Zerfall begriffene Kirche renovieren lassen, und nun stand man vor einem Desaster: Riesige blaue Flecken bildeten sich überall auf dem Innernverputz der Kirche. Die zu Rate gezogenen Fachleute, die die Kirche renoviert hatten, standen vor einem Rätsel. Erst eine chemische Untersuchung der verfärbten Wandstellen löste das Rätsel: Der gesamte Innenputz der Kirche war geschwängert mit Eisenblau. Eine Erklärung dafür konnte man in der Literatur nicht finden. Man konnte jedoch rekonstruieren, was passiert war:

Wenige Wochen, nachdem die Kirche mit einem wasserresistenten Zementmörtel frisch verputzt worden war, wurde die gesamte Kirche mit Zyklon B (Blausäure) begast, um den Holzwürmern im Chorgestühl den Garaus zu machen. Die vom Zyklon B freigesetzte Blausäure tötete aber nicht nur die Holzwürmer, sondern reagierte zudem chemisch mit dem Verputz. Bei dieser Reaktion setzt sich die Blausäure mit den in allen Verputzen in Mengen um die 1-2% enthaltenen Eisenoxiden zu dem seit Jahrhunderten bekannten, sehr stabilen Farbstoff Eisenblau um.[22]

Berichte über blau angelaufene Wände nach Blausäurebegasungen zur Schädlingsbekämpfung in Räumen mit feuchten, eisenhaltigen Verputzen sind in der Fachliteratur alles andere als unbekannt, wie ein jüngster Literaturüberblick gezeigt hat.[23] Voraussetzung für eine derartige Reaktion scheint zu sein, daß der begaste Verputz noch recht neu ist und eine recht hohe Feuchtigkeit aufweist. In anderen Fällen kam es ebenfalls zu Schäden an Bauwerken und Inneneinrichtungen, jedoch nicht zu Blaufärbungen, etwa weil der Putz alt und abgebunden war.[24]


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Anmerkungen

[1] Eine detaillierte Beschreibung dieser Hinrichtung ist zu finden in Bill Krueger, »Lawson's Final Moments«, The News & Observer, Raleigh, North Carolina, 19.6.1994, S. A1.
[2] Newsweek, 8.11.1993, S. 75; The New York Times, 6.10.1994, S. A20; Ebenda, 16.6.1994, S. A23.
[3] Bettina Freitag, »Henker warten nicht«, New Yorker Staats-Zeitung, 13.3-19.3.1999, S. 3; Mannheimer Morgen, 5.3.1999.
[4] The News & Observer, Raleigh (NC), 11.6.1994, S. 14A (nach dem Gefängniswärter normalerweise 10-14 min.).
[5] C.T. Duffy, 88 Men and 2 Women, Doubleday, New York 1962, S. 101 (13-15 min.); C.T. Duffy war fast 14 jahre lang Direktor des Gefängnisses von San Quentin. In dieser Zeit hat er die Hinrichtung von 88 Männern und 2 Frauen angeordnet. Die meisten davon wurden in der dort befindlichen Gaskammer hingerichtet.
[6] Stephen Trombley, The Execution Protocol, Crown Publishers, New York 1992, S. 13 (etwa 10 min. oder mehr); Amnesty International, Botched Executions, Fact Sheet December 1996, vertrieben von Amnesty International USA, 322 Eighth Avenue, New York, NY 10001-4808 (mehr als 7 min).
[7] Diese Absätze basieren auf einem Beitrag von Conrad Grieb, »Der selbstassistierte Holocaust-Schwindel«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1(1) (1997), S. 6ff (online: vho.org/VffG/1997/1/Grieb1.html) (nachfolgend als VffG abgekürzt).
[8] Bez. der technischen Vorgänge vgl.: F. A. Leuchter, The Third Leuchter Report, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1989 (online: www.zundelsite.org/english/leuchter/report3/leuchter3.toc.html) (http://www.zundelsite.org/english/leuchter/report3/leuchter3.toc.html)).
[9] So der Titel eines Dokumentarfilmes von Errol Morris über Fred Leuchter, uraufgeführt im Januar 1999 während des Sundance Film Festivals in Park City (Utah, USA): »Mr. Death: The Rise and Fall of Fred A. Leuchter, Jr.«
[10] Die folgenden Absätze wurden entnommen dem Beitrag von Mark Weber, »Ein prüfender Blick in Amerikas "Todesstrafen-Industrie" bestätigt das Leuchter-Gutachten«, VffG, 2(3) (1998), S. 226ff. (online: vho.org/VffG/1998/3/Buecher3.html).
[11] Stephen Trombley, aaO. (Anm. 6), S. 8.
[12] Ebenda, S. 98.
[13] Ebenda, S. 102.
[14] Ebenda, S. 13.
[15] Zur Vergasung reichen 1-2 Vol.%, zur Explosion aber bedarf es 6 Vol.% und mehr, siehe dazu in Kapitel 5.3. mehr.
[16] »How to get rid of termites«, Life, 22.12.1947, S. 31; vgl. Liberty Bell, 12/1994, S. 36f.
[17] S. Moeschlin, Klinik und Therapie der Vergiftung, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1986, S. 300.
[18] dpa, »Dilettantische Kammerjäger«, Kreiszeitung, Böblinger Bote, 16.11.1995, S. 7. Trotz Recherchen war bisher nicht zu eruieren, um welches Giftgas es sich dabei handelte. Da Blausäure aber mit das giftigste und sich am schnellsten ausbreitende Gas ist, das bei Entwesungen zur Anwendung kommt, wäre der berichtete Schaden, selbst wenn es in diesem Fall nicht Blausäure war, mit Blausäure wahrscheinlich mindestens genauso groß gewesen. Eine Reihe weiterer Bespiele wurde von K. Naumann beschrieben: »Die Blausäurevergiftung bei der Schädlingsbekämpfung«, Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, 1941, S. 36-45.
[19] www.mankato.msus.edu/depts/reporter/reparchive/10_15_98/campuscope.html (http://www.mankato.msus.edu/depts/reporter/reparchive/10_15_98/campuscope.html).
[20] www.osha.gov/media/oshnews/may99/national-19990510.html; (http://www.osha.gov/media/oshnews/may99/national-19990510.html;) vgl. The Plain Dealer, 19.12.1999, S. 30A; Nation - The Orange County Register, 9.1.2000, News 11; Allan Elias wurde am 28.4.2000 zu 17 Jahren Haft verurteilt, APBnews.com, 29.4.2000, www.apbnews.com/safetycenter/business/2000/04/29/safetycrime0429_01.html (http://www.apbnews.com/safetycenter/business/2000/04/29/safetycrime0429_01.html) und .../safetycrime0429_doc.html: Der Cyanid-haltige Schlamm im Tank enthielt Phosphorsäure, was die Entwicklung von Blausäuredämpfen fördert.
[21] »Un expert évoque la présence de gaz mortel dans la grotte«, Le Quotidien de la Réunion, 25.6.1998.
[22] G. Zimmermann (Hg.), Bauschäden Sammlung, Band 4, Forum-Verlag, Stuttgart 1981, S. 120f., bezüglich des im August 1976 in der evangelischen Kirchen von D-96484 Meeder-Wiesenfeld aufgetretenen Schadensfalles. Dank gebührt Herrn W. Lüftl, Wien, der diesen Fund machte, sowie Herrn K. Fischer, Hochstadt a.M., der den Bauschadensfall als leitender Architekt ausbaden durfte und mir nähere Details schilderte. Nachdruck: E. Gauss (alias Germar Rudolf), »"Holzschutz durch Blausäure-Begasung. Blaufärbung von Kalkzement-Innenputz"«, in: ders. (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 1994, S. 401-404 (online: vho.org/D/gzz/17.html).
[23] E. Emmerling, in: M. Petzet (Hg.), Holzschädlingsbekämpfung durch Begasung, Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Bd. 75, Lipp-Verlag, München 1995, S. 43-56. Ob die in dem Beitrag zitierten Beispiele möglicherweise alle über Umwege nur auf den oben zitierten Fall verweisen, muß zunächst offen bleiben. Carl Hermann Christmann berichtete von einem Fall eines Wirtschaftsgebäudes eines Klosters aus dem 18. Jahrhundert, das nach der Säkularisierung an einen Landwirt verkauft wurde, der es als Scheune nutzte. Vor etwa 20 Jahren baute ein Investor das schöne barocke Gebäude zu einem Ausflugs-Nobelrestaurant um. Der vorhandene Innenputz wurde repariert und weiß gestrichen. Nach einiger Zeit traten blaue Flecken im weißen Anstrich auf, die von dem herbeigerufenen Gutachter als Eisenblau identifiziert wurden. Der Gutachter vermutete, daß der frühere Eigentümer irgendwann zwischen 1920 und 1940 die Scheune mit Blausäure hatte begasen lassen, die dann 40-50 Jahre später die Flecken verursachte. Persönliche Mitteilung C.H. Christmann nach seiner Erinnerung, 13.7.1999, der leider die Quelle bisher nicht ausfindig machen konnte. Für Hinweise auf Literaturstellen zu diesem Fall wäre ich sehr dankbar.
[24] In einem Fall führte die Begasung einer mit eisenfreier Kalkfarbe frisch gestrichenen Kirche zu dunklen Verfärbungen durch polymerisierende Blausäure (Azulminsäure): D. Grosser, E. Roßmann, »Blausäuregas als bekämpfendes Holzschutzmittel für Kunstobjekte«, Holz als Roh- und Werkstoff, 32 (1974), S. 108-114.

Spjabork
20.02.07, 19:48
Ein Blick in das Londoner Statut, das den rechtlichen Rahmen für die Nürnberger Prozesse setzte, zeigt zwei auffallende Artikel, die unvereinbar mit rechtsstaatlichen Praktiken sind. In Artikel 19 heißt es:

»Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden«

und in Artikel 21:

»Der Gerichtshof soll nicht Beweis für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen [...]«[363]

Liebe Karasig, damit allein sind diese ganzen Nürnberger Urteile erledigt. Sie sind null und nichtig.

Wir zermachen uns hier mit Beweisen und sonst was, und diese Schweinehunde werfen uns einfach etwas vor, ohne Beweise.

Das müßte man allgemein bekanntmachen.

Siglinde
20.02.07, 20:21
@Spjaborg

Auch die Zeugenaussagen von Reinecke und Morgen vor dem Nürnberger Tribunal sprechen hier Bände der Absurdität: Auch hier, was sich nicht anders erklären ließ, wurde konstruiert; und damit die heute noch gültige OFFENKUNDIGKEIT.
Richtig, um die heutigen Revisionistenprozesse mit ihrer Rechtsbeugung und inquisitorischen Prinzipien zu analysieren, muß man tatsächlich mit Nürnberg anfangen.

http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=761979&postcount=2341
http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=762214&postcount=2342

Siglinde
21.02.07, 14:07
Auf Wunsch von Pervitini habe ich der Germar Bericht geteilt.

hier also der 2. Teil den aus Beitrag 2363 entfernt habe:

Tabelle 8: Beurteilung der Zeugenaussagen



Zeugenaussage

Beurteilung



Tod aller Opfer nach 0 (augenblicklich) bis 15 Minuten.

Bei der Anwendung hoher Blausäure-Konzentrationen, wie in den amerikanischen Exekutionsgaskammern, tritt der Tod innerhalb von 10 Minuten oder gar später ein. Das Opfer wird dabei sofort einer hohen Blausäure-Konzentration ausgesetzt. Technisch ist dies mit Zyklon B nicht möglich, da hier der Träger das Gas nur sehr zögernd abgibt (50 % in 30 bis 90 Minuten, je nach Temperatur und rel. Feuchte). Die Verteilung des Gases im Raum bei nur wenigen Blausäure-Quellen und die Absorption des Gases an den feuchten Wänden und den quellennahen Opfern verzögern den Prozeß nochmals. Selbst bei Anwendung sehr hoher Zyklon B-Mengen (viel mehr als 10 g pro m3) ist eine Tötung aller Opfer in wenigen (<5) Minuten nicht durchzuführen.



Öffnen der Gaskammertüren nach Vollzug und sofortiger Beginn des Leichenabtransports ohne Gasmaske und Schutzanzug.

Wenn man annimmt, die Opfer wären durch die hohen Giftgaskonzentrationen rasch gestorben, dann wären auch die Arbeiter der Sonderkommandos durch das Gas getötet worden. Ein Arbeiten ohne Filtermasken ist vollkommen undenkbar, bei hohen Giftgaskonzentrationen sind selbst diese sehr unsicher. Bei Konzentrationen über 0,5 Vol.% muß schweres Atemschutzgerät getragen werden, was das Leichenschleppen extrem erschwert. Bei der hier betrachteten schweißtreibenden Arbeit und hohen Blausäure-Konzentrationen auf der Haut der Opfer muß mit einer Kontamination durch die Haut gerechnet werden. Dabei reichen solche Konzentrationen aus, die die Arbeitsfähigkeit der Arbeiter zum Erliegen bringen (Schwindel, Brechreiz u.a.). Schutzbekleidung ist also erforderlich.



Blauer Dunst über den Opfern.

Blausäure ist eine farblose Flüssigkeit bzw. ein unsichtbares Gas. Der Name beruht auf der Reaktion von Blausäure mit Eisen zum Eisenblau-Pigment. Es kann keinen »blauen Dunst« gegeben haben.



Bläuliche Färbung der Haut der Opfer.

Blausäure blockiert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Das Blut kann den Sauerstoff nicht mehr an die Zelle abgeben. Es tritt daher eine Sauerstoffübersättigung des Blutes ein, die Haut des Opfers, besonders an den Schleimhäuten und Totenflecken, erscheint daher rötlich, nicht blau. Wären die Opfer dagegen langsam erstickt, könnte damit die Farbe erklärt werden.



Beseitigungsversuche der Leichen durch Sprengung.

Völlig ungeeignet.



Verbrennen von Leichen in Kremierungsöfen ohne Brennstoff.

Eine völlig absurde Aussage. Leichen verbrennen niemals allein durch ihren eigenen Fettgehalt. Eine Zusatzfeuerung ist immer notwendig.



Beginn des Leichenabtransportes aus der Kammer der Krematorien II und III 20 Minuten nach Lüftungsbeginn, ohne Gasmasken.

Die ungeheizten, mit Leichen angefüllten Leichenkeller 1 der Krematorien II und III wären mit der angeblich eingebauten Lüftungsanlage in 15 bis 20 Minuten nur unvollständig zu lüften gewesen. Über Stunden nachgasende Blausäure aus dem zwischen den Leichen verteilten Zyklon B, Ausgasen der auf Haut und Wänden absorbierten Blausäure und fehlender Luftaustausch zwischen den Leichen hätte zu Lüftungszeiten geführt, die mehrere Stunden betragen hätten, bevor die Keller ohne Filtermaske begehbar gewesen wären.



Verbrennung der Leichen mit Methanol und/oder Altöl.

Die vollständige Verbrennung von Leichen bedarf hoher Temperatur. Flüssige Brennstoffe brennen immer nur neben und auf der Leiche, so daß die Hitze nach oben verloren geht, außerdem versickern sie im Freien im Untergrund. Methanol verdunstet sehr leicht und hat eine sehr niedrige Flammtemperatur. Die Erfahrungen mit Freiluftölverbrennungen zeigen, daß damit Leichen äußerlich verkohlt, nicht aber gänzlich verbrannt werden können.



Übergießen der Leichen mit herauslaufendem Fett.

Dies ist eine vollkommen absurde Aussage. Wenn etwas am Fleisch brennt, dann ist es das Fett. Da die Leichen im Feuer gelegen hätten, kann sich das Fett unmöglich in irgendwelchen Rinnen außerhalb des Feuers ansammeln.



Flammenschlagende Krematoriumskamine

Koksfeuer sind kurzflammig. Auch verkohlte, brennende Leichen erzeugen kaum Flammen. Daß diese Flammen über einen 10 Meter langen Fuchs und 15 Meter langen Kamin nach außen dringen, ist technisch unmöglich. Selbst jeder Widerschein des Feuers verliert sich schon im Fuchs.









6.3.4. Warum gerade Zyklon B?



Natürlich kann man sich die Frage stellen, warum die SS eigentlich auf Zyklon B für den Massenmord zurückgegriffen haben soll. Immerhin haben die Sowjets Abermillionen von Menschen entweder durch einfache Genickschüsse ermordet oder in Lagern unter elendigen Verhältnissen krepieren lassen. Sicher wäre es am einfachsten gewesen, die nach Auschwitz deportierten Menschen ihrem Schicksal zu überlassen, wo sie innerhalb kürzester Zeit an Hunger und Epidemien zugrunde gegangen wären. Ähnlich haben die Amerikaner nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges etwa 1 Million deutsche Zivilinternierte ermordet.[413] Statt dessen hat die SS in Auschwitz nach heutigem Wert viele Millionen DM ausgegeben, um die dort wütenden Seuchen unter Kontrolle zu bringen und einen enormen medizinischen Aufwand betrieben, um die Gefangenen von der oft tödlichen Fleckfieberseuche zu kurieren.[414] Das alleine spricht schon Bände über die Glaubwürdigkeit der herkömmlichen Darstellungen.



Die akademische Frage also, welches Giftgas für den Massenmord besser geeignet sein könnte als Blausäure in Form von Zyklon B, ist letztlich nicht zu beantworten, da es keine wissenschaftliche dokumentierten Erfahrungswerte mit Giftgas-Massenmorden gibt.



Theoretisch hätte man damals zwischen Stickstoff (N2), Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Phosgen (COCl2), Chlor (Cl2), Blausäure (HCN), Nervengasen vom Typ Tabun und Sarin, Dieselmotorabgasen, Ottomotorabgasen, Generatorgas, Kokerei- bzw. Stadtgas, Prozeßgas und möglicherweise noch anderen, unter Umständen auch völlig anders gearteten Massenmordwerkzeugen (Genickschuß, Hunger, Seuchen) wählen können. Wenn man sich aber schon den Aufwand machen wollte, mit Giftgas massenhaft zu töten, so ist es am wahrscheinlichsten, daß man dazu Kohlenmonoxid verwendet hätte, das oberhalb 0,1% für den Menschen mit Sicherheit tödlich ist, und zwar aus folgenden Gründen:



Das Giftgas CO war im Dritten Reich quasi an jeder Straßenecke zum Spotpreis in unbegrenztem Umfang und höchstgiftiger Konzentration erhältlich, wesentlich billiger als Zyklon B:

Ottomotorabgase erreichen leicht ein CO-Gehalt von 7 Vol.-%, so daß sie für einen Massenmord geeignet gewesen wären. Dennoch berichtet nur eine sehr kleine Minderheit in widersprüchlicher Weise über die Verwendung von Ottomotoren in nur einem Lager (Sobibor).[415]

Generatorgasanlagen erzeugen aus Holz oder Koks, Luft und Wasser ein Gasgemisch mit einem CO-Anteil von bis zu 35 Vol.-%. Diese Anlagen waren während des Zweiten Weltkrieges überall im deutsch besetzten Europa in einigen hunderttausend Fahrzeugen installiert, da man wegen der alliierten Ölblockaden auf alternative Treibstoffe umsteigen mußte. Wie F.P Berg gezeigt hat, war jedes Mitglied in der deutschen Reichsregierung vertraut mit diesen äußerst leicht zu handhabenden, außerordentlich preiswerten Anlagen mit ihrem schnell tötenden Giftgas, insbesondere die Transportexperten, deren Pflicht es war, alle Diesel- und Ottomotore Schritt für Schritt durch Generatorgasanlagen zu ersetzen. Dies waren z.T. die gleichen Personen, die mit der Deportation und angeblich auch mit der Tötung der Juden betraut waren, wie zum Beispiel Adolf Eichmann.[416] Niemals aber ist über die Verwendung dieser Anlagen zum Mord berichtet worden.

Das giftige Stadtgas mit einem CO-Anteil bis zu 30 Vol.-% war damals in jeder größeren Stadt zu einem Spottpreis zu haben. Es wurde aber offenbar nie erwogen, damit zu morden.

Prozeßgas: Nur wenige Kilometer entfernt vom Konzentrationslager Auschwitz hatte die deutsche I.G.-Farbenindustrie AG in den frühen 40er Jahren eine Kohlevergasungs- bzw. -verflüssigungsanlage errichtet. Darin wurde Kohle durch verschiedene Umwandlungsschritte in chemische Ausgangsprodukte umgewandelt, aus denen Öle, Fette, Treibstoffe und Kunstgummi produziert werden konnten. Der erste Schritt in diesem Prozeß ist die Erzeugung von Prozeßgas, das eine ähnliche Zusammensetzung hat wie das Kokerei- bzw. Stadtgas. Diese I.G.-Farbenindustrie AG Fabrik hatte in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ein Konzentrationslager namens Monowitz, das dem mehr als 30 verschiedene Lager in Oberschlesien und Westpolen umfassenden Konzentrationslagersystem von Auschwitz angeschlossen war. Wenn die SS nach einem einfachen Weg gesucht hätte, Millionen Juden umzubringen, würde das Vernichtungszentrum sicherlich nahe Monowitz gebaut worden sein, mit einer direkten Prozeßgasleitung von der Fabrik der I.G. Farbenindustrie AG.

Es wäre nicht nötig gewesen, CO zu bestellen, zu lagern und auf das Verfallsdatum zu achten, wie es im Falle des Zyklon B nötig war, da Kohlenmonoxid immer zur Verfügung gestanden hätte, sobald die preiswerten Anlagen installiert waren.

Der Umgang mit CO wäre für die Henker wesentlich einfacher gewesen: Das Auf- und wieder Zuzudrehen des CO-Ventils wäre so ziemlich das einzige gewesen, worauf zu achten gewesen wäre. Der Umgang mit Zyklon B hingegen erfordert eine bemerkenswerte Menge an Sicherheitsmaßnahmen für die Henker: Das Tragen von Gasmasken und womöglich weiterer Schutzbekleidung (Handschuhe), das vorsichtige Öffnen der Dosen mit einem angemessenen Werkzeug, das vorsichtige Einfüllen des Trägers durch die Öffnungen, die sichere Entsorgung der Zyklon B-Überreste.

CO wird einfach und schnell über Druckleitungen oder durch ein Gebläse eingeleitet, Zyklon B hingegen gibt sein Giftgas nur zögerlich ab.

Im Fall von CO treten nicht derartig viele Probleme beim Lüften der Massenexekutionsräumlichkeiten auf wie bei Blausäure/Zyklon B, da die CO-Zufuhr durch einfaches Zudrehen eines Ventils gestoppt werden konnte und weil CO nirgendwo haftet und in Wasser annähernd unlöslich ist - im extremen Gegensatz zu Blausäure.

Zyklon B war knapp und teuer und wurde zur Bekämpfung von Seuchen wie Fleckfieber überall dringend benötigt, so auch bei der Wehrmacht und den verbündeten Streitkräften, so daß jede vermeidbare Verschwendung für andere Zwecke vermieden worden wäre - auch und besonders in Auschwitz, wo Fleckfieber nicht nur das Leben der Häftlinge bedrohte, sondern auch das der Wachen und der Zivilisten, die das Lager betraten oder in dessen Nachbarschaft lebten. Auf gut Deutsch: die Fleckfieber-Epidemien im KZ Auschwitz gefährdeten die äußerst wichtige Produktion der Kriegsindustrie in Oberschlesien, nach dem Ruhrgebiet das zweitgrößte Industriegebiet Deutschlands zu jener Zeit. Somit war die Bekämpfung der Epidemien von größter Wichtigkeit, wofür Zyklon B verzweifelt benötigt wurde, und zwar in größeren Mengen, als die Herstellerfirma DEGESCH jemals zu liefern in der Lage war.

Natürlich hätte CO den Hinrichtungsvorgang gegenüber Blausäure nicht unbedingt beschleunigt, aber es wäre sicherer, naheliegender, weniger kompliziert und billiger gewesen.[417]



Sicherlich aber wäre der



»Flaschenhals im Vernichtungsprozeß [die] Einäscherung der Leichen gewesen, nicht aber die Vergasungen selbst. Tausend Menschen konnten [bei entsprechender Ausrüstung theoretisch] innerhalb von Minuten, einer oder höchstens zwei Stunde getötet werden, und zwar gerechnet bezüglich des gesamten Vorgangs von der Ankunft im Lager bis zur Lüftung der Gaskammer.



Die Einäscherung dieser tausend Menschen jedoch [...hätte] eine ziemlich Weile gedauert.«[418]



Und wie C. Mattogno und F. Deana gezeigt haben, wären die Auschwitzer Kremierungsanlagen nie in der Lage gewesen, über die Einäscherung der ohnehin anfallenden Toten der verschiedenen Seuchen und sonstigen widrigen Umstände des Lagers Auschwitz hinaus auch noch die angeblich durch Massenmorde angefallenen Leichen einzuäschern,[373] so daß dies ein weiterer Beweis dafür ist, daß es in Auschwitz nie einen Massenmord gab.





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Anmerkungen



[341] Reversiblen Anlagerung des Cyanids an das Fe3+ des zelleigenen Atmungsenzyms Cytochromoxidase, dadurch Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr der Zelle, wodurch die für die Zelle lebenswichtigen Oxidationsprozesse unterbunden werden.

[342] Bindung an Schwefel (zum Rhodanid).

[343] W. Wirth, C. Gloxhuber, Toxikologie, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1985, S. 159f.

[344] W. Forth, D. Henschler, W. Rummel, Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, Wissenschaftsverlag, Mannheim 1987, S. 751f.

[345] S. Moeschlin, Klinik und Therapie der Vergiftung, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1986, S. 300.

[346] H.-H. Wellhöner, Allgemeine und systematische Pharmakologie und Toxikologie, Springer Verlag, Berlin 1988, S. 445f.

[347] ppm steht für englisch 'parts per million', Teilezahl pro Million Bezugsteile; hier entspricht ein ppm HCN 1 ml HCN pro m3 (1000000 ml) Luft.

[348] F. Flury, F. Zernik, Schädliche Gase, Dämpfe, Nebel, Rauch- und Staubarten, Berlin 1931, S. 405; vgl. auch M. Daunderer, Klinische Toxikologie, 30. Erg.-Lfg. 10/87, ecomed, Landsberg 1987, S. 4ff.; angesichts des Alters der ersten zitierten Quelle, aber auch angesichts der Angaben in der umfangreichen, im Kapitel 4.2.2. zitierten Literatur ist die Behauptung Pressacs auf S. 148 seines ersten Buches, aaO. (Anm. 67), völlig falsch, man habe damals die für Menschen tödliche Menge nicht gewußt. Es war damals auch schon bekannt, daß eine Aufnahme von HCN durch die Haut möglich war.

[349] DuPont, Hydrogen Cyanid, Wilmington, Delaware 7/83, S. 5f.

[350] Robert F. Schmidt, Biomaschine Mensch, Piper, München 1979, S. 124.

[351] M. Daunderer, aaO. (Anm. 348), S. 15.

[352] Unter Toxikologen bekannt als letale Dosis für 100% alle Opfer, LD100.

[353] F. A. Leuchter, Boston, FAX an H. Herrmann vom 20.4.1992 sowie mündliche Mitteilung von Herrn Leuchter.

[354] Bei einem angenommenen Kammervolumen von 10 m3 entsprechen 75 Liter HCN 0,75 Vol.-%, also etwas mehr als dem Doppeltem des von Leuchter genannten Endwertes.

[355] R. Irmscher, »Nochmals: "Die Einsatzfähigkeit der Blausäure bei tiefen Temperaturen"«, Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, 1942, S. 35f.; zur Entwicklungsgeschichte des Zyklon B vgl. Wolfgang Lambrecht, »Zyklon B - eine Ergänzung«, VffG 1(1) (1997), S. 2-5 (online: vho.org/VffG/1997/1/Lambrecht1.html) sowie ders., O. Karl, aaO. (Anm. 87).

[356] Ungeheizte Kellerräume haben naturgemäß sehr hohe relative Luftfeuchtigkeiten. Diese würde durch die darin eingesperrten Menschenmassen mit Sicherheit bei 100% liegen und zu ständigem Auskondensieren von Wasser an kalten Gegenständen führen.

[357] Vgl. dazu die hervorragende Analyse von J. Graf, Auschwitz. Tätergeständnisse und Augenzeugen, aaO. (Anm. 42).

[358] Urteil des Frankfurter Auschwitz-Prozesses, Aktenzeichen 50/4 Ks 2/63, S. 108ff.; vgl. I. Sagel-Grande, H.H. Fuchs, C.F. Rüter (Hg.), Justiz und NS-Verbrechen, Band XXI, University Press, Amsterdam 1979, S. 434.

[359] R. Butler, Legions of Death, Arrows Books Ltd., London 1986, S. 236f.; vgl.: R. Faurisson, Annales d'Histoire Révisionniste 1 (1987) S. 137-152; D. Irving, Nuremberg. The Last Battle, Focal Point, London 1996, S. 241-246.

[360] R. Höss, in: M. Broszat (Hg.), Kommandant in Auschwitz, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1958.

[361] Hier bezogen auf die Dachauer KL-Schauprozesse der US-Amerikaner, vgl. Rede vom US-Senat als Beobachter entsandten Senators J. McCarthy, Congressional Record-Senate No. 134, 26.VII. 1949, S. 10397ff., komplett abgedruckt in R. Tiemann, Der Malmedy-Prozeß, Munin, Osnabrück 1990, S. 269ff.; vgl. F. Oscar, Über Galgen wächst kein Gras, Erasmus-Verlag, Braunschweig 1950, S. 38 ff. R. Aschenauer, Macht gegen Recht, Arbeitsgemeinschaft für Recht und Wirtschaft, München 1952, S. 13ff.; Freda Utley, Kostspielige Rache, H.H. Nölke-Verlag, Hamburg 71952, bes. S. 216ff.

[362] Siehe dazu besonders die Artikel in: New York Times, 23., 25., 29.2., 6.3., 30.7., 7.10.1948, 7.1., 2., 5.3., 5.5.1949; Chicago Daily Tribune, 23.-26., 28., 29.2.1948, 12.3., 13.9.1949; Our Sunday Visitor, USA, 14.6.1959, 15; Daily News, Washington, 9.1.1949; Sunday Pictorial, Großbritannien, 23.1.1949.

[363] W. Maser, Das Exempel, Blaue Aktuelle Reihe Band 9, Mut-Verlag, Asendorf 1986, besonders S. 35, 37 und 54; zum Prozeß im allgemeinen vgl. besonders A. von Knieriem, Nürnberg. Rechtliche und menschliche Probleme, Klett, Stuttgart 1953.

[364] Verfahren über National-Sozialistische Gewaltverbrechen.

[365] Vgl. dazu Manfred Köhler (alias G. Rudolf), »Der Wert von Aussagen und Geständnissen zum Holocaust«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 22), S. 61-98 (online: vho.org/D/gzz/4.html).

[366] E. Kern, Meineid gegen Deutschland, Schütz, Pr. Oldendorf, 21971; E. Gauss, Vorlesungen..., aaO. (Anm. 42; online: vho.org/D/vuez/v1.html); Jürgen Graf, Auschwitz. Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust, aaO. (Anm. 42); auch: M. Köhler, aaO. (Anm. 365).

[367] J. Mendelsohn, The Holocaust, Vol. 12, Garland, New York 1982, S. 113, Vernehmung von R. Höss, 2.4.1946.

[368] J.H. Perry, Chemical Engineer's Handbook, Wilmington Delaware 1949, S. 1584.

[369] Eine eingehendere Untersuchung dazu erschien von Arnuf Neumaier, »Der Treblinka-Holocaust«, in E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 22), S. 347-374 (online: vho.org/D/gzz/15.html).

[370] Intensive statistische Untersuchungen dazu wurden unternommen von: W.N. Sanning, aaO. (Anm. 40); W. Benz, Dimension des Völkermords, Oldenbourg, München 1991; vgl. G. Rudolf, »Statistisches über die Holocaust-Opfer. W. Benz und W.N. Sanning im Vergleich«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 22), S. 141-168 (online: vho.org/D/gzz/7.html).

[371] J. Bezwinska, KL Auschwitz in den Augen der SS, Verlag des Staatlichen Auschwitz-Museums, Auschwitz 1973, S. 135 f.

[372] Vernehmung des Henryk Tauber vom 25.5.1945, Anlage 18, Band 11 des Höss-Verfahrens, zitiert nach J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 67), S. 489f.; jedenfalls ist diese Aussage nicht untypisch, vgl. A. Neumaier, aaO. (Anm. 369).

[373] Zum Energiebedarf einer Leichenverbrennung generell und in den Krematorien von Auschwitz im besonderen vgl. C. Mattogno und F. Deana, »Die Krematoriumsöfen von Auschwitz«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 22), S. 281-320 (online: vho.org/D/gzz/13.html).

[374] J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 67), S. 93ff., Kapitel über Bau- und Funktionsweise der in den damaligen deutschen Konzentrationslagern errichteten Kremierungsöfen.

[375] Ebenda, S. 469ff., über einige Aussagen der Zeugen C.S. Bendel, M. Nyiszli und H. Tauber; zur Kremierungstechnik vgl. auch C. Mattogno und F. Deana, aaO. (Anm. 373).

[376] Vernehmung des Zeugen R. Böck im sog. Frankfurter Auschwitz-Prozeß, Az 4 Js 444/59, Blätter 6878 ff. Zitiert: Blatt 6881 f.

[377] Vgl. J.C. Ball, aaO. (Anm. 42).

[378] J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 67), S. 161 ff.

[379] Vgl. Abschnitt 6.2.

[380] Brief des Staatsanwalt Dreßen, Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung Baden-Württemberg, Ludwigsburg, Aktenzeichen 110 AR 916/89, 26.7.89 bzw. 11.10.89; vgl. das Buch Ernst Klee, Willy Dreßen, Schöne Zeiten, S. Fischer, Frankfurt 1988.

[381] J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 67), S. 124-128, 162, 174, 176f., 181, 229, 239, 379f., 459-502. Für weitere Zeugenaussagen siehe auch Anm. 371 und E. Kogon, H. Langbein, A. Rückerl et al. (Hg.), Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas, S. Fischer Verlag, Frankfurt 1983, S. 194-239.

[382] Focus Nr. 17/1994, S. 118, 120.

[383] Die Woche, 7.10.1993, S. 8

[384] In: Valérie Igounet, Histoire du négationnisme en France, Editions du Seuil, Paris 2000, S. 652. Herzlichen Dank für diesen Hinweis gebührt R. Faurisson.

[385] 2000 nach C.S. Bendel, 3000 nach M. Niyszli, siehe Anm. 375.

[386] Zur 1990 erfolgten offiziellen Korrektur der Opferzahl vgl. Werner Rademacher, »Die Wandlungen der Totenzahl von Auschwitz«, VffG 3(3) (1999), S. 256-267 (online: vho.org/VffG/1999/3/Rademacher256-267.html); Robert Faurisson: »Wieviele Tote gab es in Auschwitz?« VffG 3(3) (1999), S. 268-272 (online: vho.org/VffG/1999/3/Faurisson268-272.html).

[387] J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 67), S. 125.

[388] Ebenda, S. 131f.

[389] Ebenda, S. 253

[390] Ebenda, S. 187.

[391] Ebenda, S. 384-390.

[392] Die Zeugen gehen von mehreren kg aus, vgl. J. Buszko (Hg.), Auschwitz, Nazi Extermination Camp, Interpress Publishers, Warschau 21985, S. 118: 6 bis 12 kg; Leon Poliakov, Harvest of Hate, Greenwood Press, Westport, Conn., 1971, S. 205: 5-7 kg; eine Analyse von Zeugenangabe hat D. D. Desjardin durchgeführt: »Kenneth Stern's Critique of The Leuchter Report: A Critical Analysis«, online: codoh.com/newrevoices/nddd/ndddstern.html. Sie zieht jedoch die zögerliche Abgabe der Blausäure durch den Träger nicht in Betracht. Vgl. auch Desjardins Interview mit F. Piper, aaO. (Anm. 145), indem Piper von 6 kg pro 1 400 Menschen spricht.

[393] Bezüglich der Tötungszeiten siehe neben den Aussagen von R. Höss und R. Böck z.B.: Schwurgericht Hagen, Urteil vom 24.7.1970, Az. 11 Ks 1/70, S. 97 (5 Minuten); Final Trial Brief of the Prosecution, nach U. Walendy, Auschwitz im IG-Farben-Prozeß, aaO. (Anm. 137), S. 47-50 (3 bis im Extremen 15 min); E. Kogon, H. Langbein, A. Rückerl et al., aaO. (Anm. 381), ubiquitär (sofort bis 10 min., seltener bis 20 min.); J. Buszko (Hg.), Auschwitz, Nazi Extermination Camp, Interpress Publishers, Warschau 21985, in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Auschwitz, S. 114 + 118 (wenige Minuten); H.G. Adler, H. Langbein, E. Lingens-Reiner (Hg.), Auschwitz, Europäische Verlagsanstalt, Köln 31984, S. 66, 80 + 200 (wenige bis 10 Minuten); Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.), Die Auschwitz-Hefte, Band 1, Beltz Verlag, Weinheim 1987, S. 261ff. +294 (augenblicklich bis 10 min.); C. Vaillant-Couturier, Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Miltärgerichtshof Nürnberg (IMT), Band VI, S. 242 (5 bis 7 Minuten); M. Nyiszli in: G. Schoenberner (Hg.), Wir haben es gesehen, Fourier, Wiesbaden 1981, S. 250 (5 min.); C.S. Bendel in: H. Langbein, Menschen in Auschwitz, Europaverlag, Wien 1987, S. 221 (Ende der Opferschreie nach 2 min.); S. Broad in: B. Naumann, Auschwitz, Athenäum, Frankfurt/Main 1968, S. 217 (4 min.), nach 10-15 min Türöffnung: A. Rückerl, NS-Verbrechen vor Gericht, C.F. Müller, Heidelberg, 21984, S. 58f.; K. Hölbinger in: H. Langbein, Der Auschwitz-Prozeß, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt/Main 1965, S. 73 (1 min.): R. Böck, ebenda, S. 74 (Nach Türschluß 10 min schreiende Opfer, anschließend Türöffnung); H. Stark, ebenda, S. 439 (10-15 min. schreiende Opfer); F. Müller, ebenda, S. 463 (8-10 min.); E. Pyš, ebenda, S. 748 (nach einigen Minuten Anschalten des Ventilators); K. Lill, ebenda, S. 750 (ein paar Sekunden nach Zyklon B-Einwurf ein Schrei, ein paar Minuten danach quoll Qualm aus dem Schornstein); Protokoll des Gutachtens von Prof. Dr. G. Jagschitz, 3.-5. Verhandlungstag der Strafsache Honsik, 29.4., 30.4., 4.5.1992, Az. 20e Vr 14184 und Hv 5720/90, Landgericht Wien, S. 443 (2-3 min); Dokument 3868-PS, IMT-Band 33, S. 275ff., zitiert nach L. Rosenthal, »Endlösung der Judenfrage«, Massenmord oder »Gaskammerlüge«?, Verlag Darmstädter Blätter, Darmstadt 1979 (2 bis ausnahmsweise bis zu 15 min); R. Höss, aaO. (Anm. 360) (30 min für Gesamtprozedur, einschließlich Lüftung); Hans Münch, in G. Rudolf, »Auschwitz-Kronzeuge Dr. Hans Münch im Gespräch«, VffG, 1(3) (1997), S. 139-190 (2 bis im Winter 5 min) (online: vho.org/VffG/1997/3/RudMue3.html); Salmen Lewenthal, Hefte von Auschwitz, Sonderheft 1, Handschriften von Mitgliedern des Sonderkommandos, Verlag Staatliches Museum Auschwitz, 1972, S. 155 (plötzliche Stille); Dov Paisikovic, in: Léon Poliakov, Auschwitz, René Julliard, 1964, S. 159 ff. (3-4 min.), Franke-Gricksch Report, in: J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 67), p. 238 (eine Minute zum Töten, eine weitere, bis die Türen geöffnet wurden); Rudolf Vrba alias Walter Rosenberg, Alfred Wetzler, Ref. M 20/153, Yad Vashem (nach War Refugee Board, »German Extermination Camps - Auschwitz and Birkenau«, in David S. Wyman (Hg.), America and the Holocaust, Bd. 12, Garland, New York/London 1990, S. 20 (Nach drei Minuten war jeder im Raum tot); Jerzy Tabeau, in: The Extermination Camps of Auschwitz (Oswiecim) and Birkenau in Upper Silesia (10 min., zitiert nach Enrique Aynat, Los protocolos de Auschwitz. i Una fuente historica? Verlag Garcia Hispan, Alicante 1990); André Lettich, Trente-quatre mois dans les Camps de Concentration, Imprimerie Union Coopérative, Tours, 1946 (einige Augenblicke). Janda Weiss, in David E. Hackett, (Hg.), The Buchenwald Report, Beck, München 1997, S. 394 (3 min.). Falls längere Tötungszeiten in Zeugenaussagen vorkommen, so beziehen sie sich nicht auf die Krematorien II und III, sondern auf die Krematorien IV/V, die Bunker 1/2 oder das Krematorium I im Stammlager. Die Tötungen in den Krematorien II&III sollen also sehr schnell vonstatten gegangen sein.

[394] 504 m3 des Kellers minus 75m3 von 1 000 Personen.

[395] Mindestens deshalb, weil die anfängliche Verdampfung der Blausäure zu einer unmittelbaren Auskondensierung der Umgebungsfeuchtigkeit auf dem Träger geführt hätte, wodurch die weitere Verdampfung von Blausäure quasi zusammengebrochen wäre, vgl. Abschnitt 6.2.

[396] Ausführungen zur Frage, ob diese Menge überhaupt zur Verfügung gestanden hätte, erspare ich mir hier, da wir die Entlarvung der Absurditäten nicht auf die Spitze treiben wollen; vgl. dazu die Erstausgabe dieses Gutachtens, aaO. (Anm. 42), S. 65f.

[397] So etwa die These von G. Wellers, aaO. (Anm. 54); ähnlich in der Konsequenz, aufgrund der falschen These von der Anwendung geringer Zyklon B-Mengen: J. Bailer, aaO. (Anm. 51); W. Wegner, aaO. (Anm. 48).

[398] Vgl. dazu meine detaillierten Ausführungen in der Erstausgabe, aaO. (Anm. 42), S. 67ff.

[399] Man erinnere sich nur an die S-Bahn oder den Linienbus, wo sich alles an der Tür staut, auch wenn weiter hinten Platz ist.

[400] Vgl. dazu meine Ausführungen in »Das üben wir jetzt bis zur Vergasung! "Wie Lämmer zur Schlachtbank" ∙ Analyse eines Zeugenaussagen-Schemas«, VffG 4(2) (2000), S. 165ff. (online: vho.org/VffG/2000/2/Rudolf165-167.html).

[401] Vgl. dazu die Analyse einer ausführlichen Aussagen des SS-Mannes Dr. Hans W. Münch: G. Rudolf, »Auschwitz-Kronzeuge...«, aaO. (Anm. 393).

[402] Es ist dies eine einfache Differentialgleichung, vgl. die Erstausgabe meines Gutachtens, aaO. (Anm. 42), S. 71f.: Für die Konzentration zur Zeit t gilt: c(t) = c0×e-t×t, wobei c0 die Ausgangskonzentration darstellt und t den Kehrwert der für einen Austausch benötigten Zeit.

[403] Das Krematorium I wird hier bewußt ausgespart, da der dortige angebliche Massenmord ja inzwischen allgemein in Frage gestellt wird.

[404] Eine vernünftige Anordnung wäre gewesen, die Zuluftöffnungen an der einen Seite des Raumes anzubringen und die Abluftöffnungen an der anderen.

[405] Für diejenigen, die es nachrechnen wollen:



Gleichung für HCN-Abgabe vom Träger (in Bruchteilen):

A(t) = e-t/a



mit t = Zeit nach Beginn der HCN-Abgabe in Minuten

mit a = 43,5/min (um die von Irmscher für 15°C und niedrige Luftfeuchtigkeit angegebene Geschwindigkeit zu erreichen (Anm. 355))



Gleichung für die Reduktion des HCN-Gehalts durch Lüftung:

B(t) = e-t/b

mit b = notwendige Zeit zum einmaligen Luftaustausch des betrachteten Raumes.

Gleichung für den tatsächlichen HCN-Gehalt:



Für die ersten 10 Minuten (keine Lüftung, nur HCN-Abgabe):

C1(t)=(1-A(t)) ×D

mit D = e/f

mit e = Masse des eingeworfenen Zyklon B-HCN (in Gramm)

mit f = Volumen der Kammer = 430 m³ (Nettoraum, also ohne das Volumen der Opfer)

e wird so eingerichtet, daß nach 10 Minuten eine Konzentration von etwa 10g/m³ erreicht wird. Der Einfachheit halber habe ich 20 kg = 20,000 g gewählt.

Differentialgleichung für den tatsächlichen HCN-Gehalt für Zeiten nach 10 Minuten, also mit Lüftung, iterative gelöst in Ein-Minuten-Schritten:

C2(t+1)=C2(t) ×e-1/b+(A(t))-A(t+1)) ×D



wobei (A(t))-A(t+1)) ×D die HCN-Menge ist, die mit jeder neuen Minute vom Träger abdampft.

[406] Wer es dennoch nicht lassen kann, multipliziere die Werte aus Tabelle 7 mit Faktoren jenseits von 4 und vgl. dazu die Ausführungen in der Erstausgabe meines Gutachtens, aaO. (Anm. 42), S. 73.

[407] Vgl. dazu die Konzentrationsverläufe in Entwesungskammern in der Literatur: F. Puntigam et al., aaO. (Anm. 339), S. 35ff., L. Schwarz, aaO. (Anm. 336), G. Peters, aaO. (Anm. 104); wiedergegeben in der ersten Auflage meines Gutachtens, aaO. (Anm. 42), S. 67.

[408] Tatsächlich wäre eine täglich dreimalige Nutzung der Entlausungskammern der Bauwerke 5a und 5b aus Mangel an Zyklon B nicht möglich gewesen: Die dafür notwendige Menge an Zyklon B von insgesamt 24 bis 30 kg täglich oder ca. 9 bis 11 Tonnen jährlich entsprach ungefähr der gesamten Liefermenge an das Lager, vgl. Abschnitt 4.2.3.

[409] Da man beim Umschalten von "Begasung" auf "Lüftung" den Kreuzungspunkt beider Gleichungen bestimmen muß, diese aber aus zwei Exponentialfunktion bestehen, die sich nicht analytisch nach t auflösen lassen, ist eine iterative Interpolation des Anfangswertes bei jedem ersten Begasungs- bzw. Lüftungsschritt nötig.

[410] Die Ergebnisse der Simulation weichen erheblich von jenen ab, dieich in der Erstausgabe meines Gutachtens veröffentlichte, aaO. (Anm. 42), S. 54f. Das liegt daran, daß dort ein folgenschwerer Fehler gemacht wurde: Bei jedem Belüftungsschritt der Probe wurde die Zeit t auf Null zurückgesetzt, so daß die Probe in der Simulation immer derart massive ausgaste, als wäre sie zu 100% gesättigt. Tatsächlich muß aber mit der Zeit t begonnen werden, die dem entsprechenden Sättigungsgrad entspricht; das gleiche gilt demensprechend auch für die Gasaufnahme.

[411] Es gibt freilich auch Zeugen, die die Verwendung von Gasmasken behaupten. Von Schutzanzügen ist freilich nirgends die Rede.

[412] J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 67), S. 447

[413] J. Bacques, Der geplante Tod, Ullstein, Frankfurt/Main 1989; ders., Verschwiegene Schuld, ebenda, 1995.

[414] Hans Jürgen Nowak, aaO. (Anm. 79), S. 103; sowie zur medizinischen Versorgung: unveröffentlichte Forschungsergebnisse von C. Jordan (†) zum Fall G. Weise; vgl. ders., »Politik und Rechtsprechung - Ein Fallbeispiel«, in E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm 22), S. 111-139 (online: vho.org/D/gzz/6.html).

[415] Vgl. dazu die Analyse von Fritz Berg in »Die Diesel-Gaskammern: Mythos im Mythos«, in: Ernst Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 22), S. 321-345 (online: vho.org/D/gzz/14.html).

[416] Ebenda; vgl. auch Conrad Grieb, »Holocaust: Dieselabgase töten langsam«, VffG 1(3) (1997), S. 134-137 (online: vho.org/VffG/1997/3/Grieb3.html).

[417] Das auch allein schon deshalb, weil man im Zusammenhang mit der Euthanasieaktion der etablierten Literatur zufolge auch schon auf CO zurückgegriffen hatte.

[418] So ein Teil der Antwort von "Nizkor" (www2.ca.nizkor.org/features/qar/qar29.html) auf die Frage Nr. 29 »Why did they use this instead of a gas more suitable for mass extermination?« (www.zundelsite.org/english/debate/debatetoc.html) des Institute for Historical Review in: 66 Questions and Answers on the Holocaust, IHR, Costa Mesa, o.J.

Papa Hausser
21.02.07, 23:28
Gibt es eigentlich irgendwas amtliches seitens dem Zyklon-B Hersteller Degesch von der gelieferten Gesamtmenge (oder Teillieferungen) nach Auschwitz?
Schließlich braucht man zum vergasen vo 1,5 Millionen bzw. bis zu 4 Millionen Juden eine ganze Menge an Zyklon-B.
Zum Entlausen wurde ja auch schon eine Menge gebraucht, aber plus dem vergasen dürfte ein sehr Großer Verbrauch angefallen sein, der müßte doch irgendwo in den Unterlagen aufgetaucht sein (Transport, Lagerung, ect.).
Da hab ich bisher nichts darüber gelesen.

Das Material zum verbrennen von diesen vielen Leichen mußte ja auch beschafft werden. Nachdem ja die selbstbrennende Menschenfett-Story nicht stimmt, kann es ja nur Holz oder Koks gewesen sein. Das muß Transpotiert, gelagert, bestellt werden. Und zwar in Unmengen. Da muß es doch auch Schriftliches dazu geben. Auf Fotos sieht man davon auch nichts, oder ?

Stichwort verbrennen:
Bei den Häftlingen die jahrelang in Auschwitz waren (z.B. Kautsky) und danach ein Buch geschrieben haben fällt mir folgendes auf:
Keiner schreibt das er persönlich etwas gerochen hat von verbranntem Fleisch oder das Asche vor seinen Augen niederging (ala Schindlers Liste, wo man die Asche vom PKW abwischte). Und die meterhohen Flammen die weithin sichtbar waren aus den Gruben, fehlen auch.
Es wird immer nur berichtet was andere erzählt haben.

Gruß
Papa Hausser

Wolke
22.02.07, 00:10
In einem Rundschreiben an seine Mitglieder hatte der damalige Präsident des Pfarrerbundes, Martin Niemöller, folgendes mitzuteilen: "Die Mitglieder des Pfarrerbundes stellen sich bedingungslos hinter den Führer Adolf Hitler”

Entgegen der weit verbreiteten Meinung wurde Niemöller nicht verhaftet und ins KL geschickt, weil er sich gegen die Politik der Nationalsozialisten stellte, sondern wegen eines vergleichsweise nebensächlichen Disputs mit dem Führer um die Bekennende Kirche.

Niemöller verbrachte die Zeit von 1938 bis 1945 in Konzentrationslagern, zuletzt in Dachau. Als der persönliche Gefangene des Führers genoß Niemöller erhebliche Privilegien und überstand die Kriegszeit (im Gegensatz zu vielen tatsächlichen Widerstandskämpfern) wohlgenährt und unbeschadet.

Nach dem Krieg behauptete Niemöller in seinem Buch "Der Weg ins Freie",Hellbach Verlag Stuttgart 1956, in Dachau seien 238.756 Juden "verbrannt” worden und es seien dort Gaskammern in Betrieb gewesen.

Quelle: http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=296726&showpage=lastpage#pid3265643 (http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=296726&showpage=lastpage#pid3265643)

pgz
22.02.07, 00:14
Gibt es eigentlich irgendwas amtliches seitens dem Zyklon-B Hersteller Degesch von der gelieferten Gesamtmenge (oder Teillieferungen) nach Auschwitz?
Schließlich braucht man zum vergasen vo 1,5 Millionen bzw. bis zu 4 Millionen Juden eine ganze Menge an Zyklon-B.
Zum Entlausen wurde ja auch schon eine Menge gebraucht, aber plus dem vergasen dürfte ein sehr Großer Verbrauch angefallen sein, der müßte doch irgendwo in den Unterlagen aufgetaucht sein (Transport, Lagerung, ect.).
Da hab ich bisher nichts darüber gelesen.

Das Material zum verbrennen von diesen vielen Leichen mußte ja auch beschafft werden. Nachdem ja die selbstbrennende Menschenfett-Story nicht stimmt, kann es ja nur Holz oder Koks gewesen sein. Das muß Transpotiert, gelagert, bestellt werden. Und zwar in Unmengen. Da muß es doch auch Schriftliches dazu geben. Auf Fotos sieht man davon auch nichts, oder ?

Stichwort verbrennen:
Bei den Häftlingen die jahrelang in Auschwitz waren (z.B. Kautsky) und danach ein Buch geschrieben haben fällt mir folgendes auf:
Keiner schreibt das er persönlich etwas gerochen hat von verbranntem Fleisch oder das Asche vor seinen Augen niederging (ala Schindlers Liste, wo man die Asche vom PKW abwischte). Und die meterhohen Flammen die weithin sichtbar waren aus den Gruben, fehlen auch.
Es wird immer nur berichtet was andere erzählt haben.

Gruß
Papa Hausser

Rentiert sich fast nicht, daraus einen eigenen Beitrag zu produzieren :-)

"Man" schätzt, daß rund 98% des Zyklons für die Entwesung gebraucht wurden und der Rest für die Juden :-)
Daraus läßt sich also gar nichts ableiten.

Bei der Kohle sieht es anders aus. Diese Mengen sind bekannt und widersprechen den behaupteten Leichenmengen etwa um Faktor 10. Daher erfinden die Juden plötzlich höchst effiziente Kremas, welche mit 2kg Koks /Leiche ausgekommen sein sollen (20-30kg wären gerechtfertigt).

Bleibt also nur Holz übrig. Dazu fehlen aber die abgeholzten Wälder.


Die Flammennichtbeobachtung ist gut, das hat tatsächlich m.W. für die Nacht niemand behauptet. Da allerdings würde man sich wohl wieder auf die Tagesverbrennung hinausreden und dies ergäbe wieder Probleme mit der Leistung der Verbrennungen/Tag.

Die flammenschlagenden Schornsteine dagegen müßten ein interessantes Szenario abgegeben haben. Die Schornsteine hätten in der Nacht glühen müssen. Dazu reicht aber die eingesetzte Energiemenge nicht aus :-)


Für mich ist interessant, daß z.B. die Argumentation, welche Kara bzgl. des CO gebracht hat, von mir stammen könnte. Ähnlich habe ich auch bereits argumentiert. Allerdings *ohne* daß ich vorher Rudolf gelesen habe.
Jeder Techniker würde so argumentieren. Jeder Techniker würde den HC in der behaupteten Form als Unsinn bezeichnen.
Da aber nur Unsinn behauptet wird, entweder so, daß das behauptete Verfahren funktionsuntüchtig ist, oder daß wirklich naheliegende Möglichkeiten nicht genutzt wurden, widerlegt dies den gesamten HC.

Alleine die behaupteten Tötungsverfahren und deren Nichtübereinstimmung mit den hierbei mitgeteilten Fakten belegen, daß der HC eine blanke Lüge ist.

Da die Tötung aber *das* wesentliche Element eines Mordes ist, spielen die "leichten" Unstimmigkeiten davor und dahinter bereits keine Rolle mehr.

Dies sind nur Scheingefechte, welche vollkommen unwesentlich sind und nur den Geruch des heißen Breies betreffen.

Heil Dir!

pgz

------
Oh, verdammt, das sollte eigentlich eine PN werden. Da muß ich auf den falschen Knopf gedrückt haben. Ich lasse es dennoch einfach mal so stehen:)

Pervitinist
22.02.07, 00:17
Gibt es eigentlich irgendwas amtliches seitens dem Zyklon-B Hersteller Degesch von der gelieferten Gesamtmenge (oder Teillieferungen) nach Auschwitz?
Schließlich braucht man zum vergasen vo 1,5 Millionen bzw. bis zu 4 Millionen Juden eine ganze Menge an Zyklon-B.
Zum Entlausen wurde ja auch schon eine Menge gebraucht, aber plus dem vergasen dürfte ein sehr Großer Verbrauch angefallen sein, der müßte doch irgendwo in den Unterlagen aufgetaucht sein (Transport, Lagerung, ect.).
Da hab ich bisher nichts darüber gelesen.

Der Zyklon-Verbrauch ist das gerigere Problem, da ja alle Holocaustologen brav zugeben, daß über 95% davon tatsächlich zur Entlausung verwendet wurde:

Jean-Claude Pressac hat denn auch in Übereinstimmung mit der herrschenden Meinung festgestellt, daß etwa 95-98% der nach Auschwitz gelieferten Zyklon B-Mengen für nichts anderes verwendet wurden, als für den ursprünglich vorgesehenen Zweck: Zur Vernichtung von Schädlingen wie Läuse und Wanzen aus hygienischen Gründen. [6]
http://www.vho.org/VffG/1997/1/Lambrecht1.html

Die verbleibenden 2-5% der Gesamtmenge haben wohl keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Zyklonlieferungen ausgemacht. Selbst wenn diese Menge tatsächlich "fehlen" würde (was reine Spekulation der Holocaustologen ist), dann ließe sich dies plausibler durch Lagerungsschäden, Verwendungsfehler, Transportunfälle o. dgl. erklären als durch "genozidalen" Gebrauch des Insektizids Zyklon.

Das Material zum verbrennen von diesen vielen Leichen mußte ja auch beschafft werden. Nachdem ja die selbstbrennende Menschenfett-Story nicht stimmt, kann es ja nur Holz oder Koks gewesen sein. Das muß Transpotiert, gelagert, bestellt werden. Und zwar in Unmengen. Da muß es doch auch Schriftliches dazu geben. Auf Fotos sieht man davon auch nichts, oder ?

Das Thema wurde bereits mehrfach angesprochen. Zum Fehlen der zur Kremierung der behaupteten Hunderttausenden nötigen gigantischen Kohlehaufen auf den Luftbildern:

http://www.air-photo.com/german/coalcomp.html

Stichwort verbrennen:
Bei den Häftlingen die jahrelang in Auschwitz waren (z.B. Kautsky) und danach ein Buch geschrieben haben fällt mir folgendes auf:
Keiner schreibt das er persönlich etwas gerochen hat von verbranntem Fleisch oder das Asche vor seinen Augen niederging (ala Schindlers Liste, wo man die Asche vom PKW abwischte). Und die meterhohen Flammen die weithin sichtbar waren aus den Gruben, fehlen auch.
Es wird immer nur berichtet was andere erzählt haben.

Das ist nicht ganz richtig. Von Flammen, Gerüchen, Asche wird durchaus berichtet (zum Teil sogar davon, daß man an der Farbe der Flamme erkennen konnte, welcher Nationalität die Verbrannten waren [sic!]). Dabei ergeben sich nur weitere Probleme:


Konnten die beschriebenen Krematorien ihrer Konstruktion gemäß überhaupt in der beschriebenen Weise Flammen und Rauch produzieren (oder beschreiben die Zeugen evtl. ganz andere Schornsteine, z.B. die Fabrikschornsteine von Monowitz)?

Falls Flammen-, Rauch- und Geruchsentwicklung vorhanden war, was beweist das?

Und übrhaupt: Was folgt aus der tiefschürfenden Erkenntnis, daß in Krematorien, die schließlich zur Verbrennung von Leichen gebaut wurden, Leichen verbrannt wurden?


Die Geschichten über Flammende Schornsteine, Grillgeruch, Ascheregen etc. mögen wahr oder falsch sein, in jedem Fall sagen sie nichts aus darüber, wieviele Leichen nun tatsächlich verbrannt wurden und wie diese umkamen. Typhusopfer verbrennen schließlich (mehr oder weniger) genauso wie Zyklonopfer.

Zum Thema Flammen und Rauch siehe hier:

http://www.vho.org/VffG/2003/3/Mattogno386-391.html


EDIT: Ach so, meinst Du nur die Grubenverbrennungen? Dazu gibt es doch glasklare Beweisbilder. Leugnen ist zwecklos! ;)

http://www.nizkor.org/ftp.cgi/camps/auschwitz/images/burning-pit.jpg

Pervitinist
22.02.07, 00:43
Papa Haussers Frage nach den Luftbildern und Grubenverbrennungen bringt mich auf eine Idee.

Ich spiele einmal advocatus diaboli.

Vor einiger Zeit habe ich ein Luftbild gefunden, das auf der Seite der BBC als Holocaust-Beweis angeführt wird und aus dem ich persönlich noch nicht ganz schlau geworden bin. Laut BBC ist dieses Bild "erst kürzlich entdeckt worden".

http://www.bbc.co.uk/history/worldwars/wwtwo/images/gal_air_recon_auschwitz.jpg

This photograph, taken at 11am on 23 August 1944, by 60 Squadron RAF, has never previously been published, having only recently been discovered in the Aerial Reconnaissance Archives at Keele University. At this stage in the history of Auschwitz, in the final months of the war, we know now that Hungarian Jewry was being devastated. The number of people being gassed was so high that the crematoriums were unable to burn all the corpses. Huge pits were dug for the bodies instead, and this image graphically illustrates the burning of one such pit.

There is much debate about how much the photo interpreters knew concerning the German concentration camps. There are many aerial photographs of Auschwitz, and this reconnaissance sortie, like many of the others, was tasked with photographing the IG Farben synthetic fuel and rubber plant only 8km (5 miles) away. They photographed Auschwitz on their way to the assigned target, but what they made of it is not on record.
http://www.bbc.co.uk/history/worldwars/wwtwo/aerial_recon_gallery_05.shtml

Kommentare dazu?

(Anm.: Auf dem Bild zu sehen sind offensichtlich oben links neben den Rauchwolken [?] die Kremas IV und V in Birkenau)

Vilay
22.02.07, 01:15
Der Zyklon-Verbrauch ist das gerigere Problem, da ja alle Holocaustologen brav zugeben, daß über 95% davon tatsächlich zur Entlausung verwendet wurde

Aber kann man anhand dessen nicht auf den ungefähren Gesamt-Zyklon B-Verbrauch schließen? Fragen wir uns doch einfach mal wieviel Zyklon B man braucht und 6.000.000 Juden zu vergasen. Die Menge lässt sich durch pgz sicherlich ganz schnell berechnen (nehmen wir einfach optimale Bedingungen an). Und wenn diese Menge nur 2-5 Prozent des Zyklon B Verbrauchs entspricht, kann man ja auf die 100% zurückrechnen und weiß, wieviel Zyklon B insgesamt an die Lager geliefert wurde.

Die Gesamtmenge wäre schon interessant, vor allem um herauszufinden, ob sich ein realistischer Wert ergibt.

Pervitinist
22.02.07, 09:36
Aber kann man anhand dessen nicht auf den ungefähren Gesamt-Zyklon B-Verbrauch schließen? Fragen wir uns doch einfach mal wieviel Zyklon B man braucht und 6.000.000 Juden zu vergasen. Die Menge lässt sich durch pgz sicherlich ganz schnell berechnen (nehmen wir einfach optimale Bedingungen an). Und wenn diese Menge nur 2-5 Prozent des Zyklon B Verbrauchs entspricht, kann man ja auf die 100% zurückrechnen und weiß, wieviel Zyklon B insgesamt an die Lager geliefert wurde.

Die Gesamtmenge wäre schon interessant, vor allem um herauszufinden, ob sich ein realistischer Wert ergibt.

Die entsprechenden Zahlen habe ich leider nicht parat.

Diese würden aber auch einerseits nur grobe Schätzungen sein können, da man eben nur vage bzw. widersprüchliche Informationen über das pro "Vergasung" verbrauchte Zyklon hat. Wenn pgzs Ansicht richtig ist (und das wude bislang von Ziu oder anderen noch nicht widerlegt), dann ist die Vergasung aber bereits im Detail absurd, so daß es umso absurder wäre, sie auf eine millionenfache Wiederholung umzurechnen. Zum anderen ist eine Schwankung von 2-5% wie gesagt statistisch noch nicht signifikant. Die Erfinder der "Vergasungs"-Propaganda haben wohl aus eben diesem Grund einen so geringen Wert angesetzt.

Man müßte auch überhaupt erst feststellen, wieviele von den "6 Millionen" eigentlich mit Zyklon vergast wurden und nicht etwa erschossen, erschlagen, "verdieselt" o.ä. Da es dazu keine verläßlichen Zahlen gibt, sagt eine Berechnung des erforderlichen Zyklon ohnehin nicht viel aus.

Aber an die 6 Millionen glaubt nun wirklich kein Esel mehr (außer Ziu vielleicht). Statt dessen phantasiert jetzt z.B. ein Holocaust-Kabbalist wie Hilberg, um den Anschein der Wissenschaftlichkeit zu erwecken, eine seriöser wirkende Zahl wie "mindestens" 5,1 Millionen (was logisch gesehen 6 Millionen nicht ausschließt, so daß kein Konflikt mit dem Dogma entsteht).

Papa Hausser
22.02.07, 21:46
Ich soll ernsthaft glauben, daß mit 2-5% der gelieferten Zyklon-B Menge die 1,5 - 4 Millionen Juden vergast wurden und mit 95-98% des Zyklon-B entlaust wurde ?

Ei, ei ....

Wie schreibt Raul Hillberg: bisher sind erst 20% des Holocaust erforscht.

Gruß
Papa Hausser

Siglinde
22.02.07, 21:52
@Papa

Ich soll ernsthaft glauben, daß mit 2-5% der gelieferten Zyklon-B Menge die 1,5 - 4 Millionen Juden vergast wurden und mit 95-98% des Zyklon-B entlaust wurde ?

nein, sollst Du nicht:D Das Schöne daran sind ja die Absurditäten, als ob man die alle nur geschaffen hat, damit wir hinter den großen Schwindel kommen;) und wahrscheinlich lachen die sich ins Fäustchen, dass wir es immer noch nicht geschafft haben, da durchzusteigen und uns von diesen Vasallenstaat auch noch einschüchtern lassen, während die schön mit der Holokeule die Macht bekommen haben, von der sie immer geträumt haben. Nettes Spiel....

Und noch etwas ganz profanes: Wenn in einem KL etwas brennt, sind es natürlich Leichen.
Macht sich keiner einmal Gedanken darüber, was man mit den in den KL`s angefallenen Abfällen tat. Hatte man etwa Müllverbrennungsanlagen?

Pervitinist
22.02.07, 22:28
Und noch etwas ganz profanes: Wenn in einem KL etwas brennt, sind es natürlich Leichen.

Macht sich keiner einmal Gedanken darüber, was man mit den in den KL`s angefallenen Abfällen tat. Hatte man etwa Müllverbrennungsanlagen?

Ein richtiger Hinweis! Wer oder was da verbrannt wurde (sofern es sich bei dem nebulösen Gebilde auf dem Luftbild nicht einfach um ein friedlich an Birkenau vorüberschwebendes Wölkchen handelt), kann man nicht erkennen.

Komisch an diesem Bild, ebenso wie auf dem zuvor geposteten, das ja mehr oder weniger dieselbe Szene von unten zeigen soll (wobei ich die Merkwürdigkeit, daß da ein Kapo mit der Leica rumgelaufen ist, um den Völkermord zu knipsen, einmal ausblende), ist außerdem das Aussehen des Qualms. Produziert denn freiluftgegrilltes Fleisch derart schneeweißen Rauch? Oder anders gefragt: Was kann denn da, dem Rauch nach zu schließen überhaupt verbrannt worden sein?

Ziu
22.02.07, 22:38
Aber kann man anhand dessen nicht auf den ungefähren Gesamt-Zyklon B-Verbrauch schließen? Fragen wir uns doch einfach mal wieviel Zyklon B man braucht und 6.000.000 Juden zu vergasen.Wer behauptet denn, das 6 Millionen Juden mit vergast worden sind?

Die Gesamtmenge wäre schon interessant, vor allem um herauszufinden, ob sich ein realistischer Wert ergibt.
Bitte! (manchmal frag ich mich wirklich ob ich der einzige bin der hier wirkliche Informationen einbringen kann)

Über die Höhe der Lieferungen von Zyklon B, die die Testa an Konzentrationslager und insbesondere an das KZ Auschwitz gemacht hat, hat der Zeuge Z., der vom 1.November 1925 bis zum 30.April 1946 zuerst als Buchhalter, dann als Leiter der Buchhaltung bei der Testa tätig gewesen ist, für 1942 und 1943 auf Grund der beschlagnahmten Buchhaltung der Testa und eines privaten Umsatzbuches von Dr. Tesch folgende Angaben gemacht: Gesamtumsätze:
1942 - rd. 79069 kg
1943 - rd. 119458 kg
davon an KZs:
1942 - rd. 9131 kg
1943 - rd. 18302 kg
davon an Auschwitz:
1942 - rd. 7478 kg
1943 - rd. 12174 kg

Für das Jahr 1944 lassen sich die entsprechenden Angaben mangels anderer Unterlagen nur aus den vorliegenden Zyklon-Versandbüchern Dessau und Kolin der Degesch entnehmen. Danach haben erhalten:
Auschwitz: 1999 kg
SS-Einheiten und sonstige KZs: 6928 kg
Zentralsanitätslager der SS: 1720 kg
Hierin sind nicht inbegriffen die später zu behandelnden Lieferungen nach Auschwitz und Oranienburg im Rahmen des sog. Gersteinauftrages.


Auf Grund des Gersteinauftrages sind insgesamt 3.790 kg Zyklon B zwischen dem 30.Juni 1943 und dem 31.Mai 1944 geliefert worden. Die Unterlagen sind:
1. Das Kontoblatt Gerstein (Konto Nr. G 36);
2. Versandanzeigen Dessau an Degesch für die Lieferungen vom 14.Februar bis 26.Mai 1944;
3. Rechnungen Degesch an Gerstein für die Lieferungen von 14.Februar bis 31.Mai 1944;
4. Aufstellung Dessau an Degesch über Frachten und Rollgelder für die Lieferungen vom 14.Februar, 8.März und 20.März 1944;
5. Dessauer Zyklon-Versandbuch der Degesch ab 1.Januar 1944;
6. Postscheckabschnitte vom 24.Januar und 26.Februar 1944 über Zahlung von jeweils RM 975.- betr. die Rechnungen vom 9.November 1943.
Aus diesen Unterlagen lässt sich für das Jahr 1944, nicht aber für das Jahr 1943, mit Ausnahme der Lieferungen vom 9.November 1943, feststellen, ob die jeweilige Lieferung nach Oranienburg oder nach Auschwitz abgesandt worden ist.

Mit 5 % der Menge von 1943 kann ich realistischer Weise (Rechnung nach Irmscher) ungefähr 200 000 Menschen töten. Der Gehalt an HCN würde allerdings bei direkter Vergiftung für ungefähr 3,7 Millionen Menschen a' 100 kg Körpergewicht reichen. Das ist aber nur ein Rechenergebnis um mal zu zeigen welches Potential in der Menge steckt. 200 000 wären mit 5% der 1943 gelieferten Menge möglich gewesen.

Papa Hausser
22.02.07, 23:17
Das gepostet Foto ist auch in dem Buch von Udo Walendy "Bildbeweise zur Judenvernichtung" drin. Der hat einen Ausschnitt daraus vergrößert.
Seht es euch genau an.

Gruß
Papa Hausser

OdinThor
22.02.07, 23:40
Produziert denn freiluftgegrilltes Fleisch derart schneeweißen Rauch? Oder anders gefragt: Was kann denn da, dem Rauch nach zu schließen überhaupt verbrannt worden sein?

Zum Vergleich ein Bild aus England als im Jahr 2001 Millionen Tiere aufgrund der Maul und Klauenseuche verbrannt wurden:

http://www.visitcumbria.com/pyre-0772a.jpg

Der Rauch ist nicht allzu dunkel allerdings äußerst kräftig und dicht. Auf dem Luftbild aus Auschwitz wirkt der Rauch dagegen eher etwas flüchtig.

Viel interessanter sind allerdings die Ergebnisse dieser jüngsten Verbrennungsversuche unter öffentlichem Himmel:

http://www.visitcumbria.com/pyre.jpg

Die Körper verschwinden schlicht nicht durch solche Maßnahmen. Wie man sieht sind die Tierkadaver verkohlt und es ist möglich sie gefahrlos zu vergraben, das aber Knochen mit solchen Verbrennungen vernichtet werden ist unmöglich, selbst das Fleisch hat sich nicht restlos in Luft aufgelöst.


Mehr dazu:http://www.visitcumbria.com/footandmouth.htm

Siglinde
23.02.07, 08:22
@ziu und nocheinmal zum Nachrechnen, obwohl ich den Beitrag hier schon reingestellt habe (#2363). Wieviel kg Zyklon B braucht man nach dieser realisistischen Rechnung, die den Faktor Mensch und seine Umgebung berücksichtig (also keine Standartbedingungen), um 200 000 Menschen zu vergasen?


Zitat:
Zitat von http://www1.jur.uva.nl/junsv/Excerpts/415a009.htm
Auf Grund des Gersteinauftrages sind insgesamt 3.790 kg Zyklon B zwischen dem 30.Juni 1943 und dem 31.Mai 1944 geliefert worden. Die Unterlagen sind:
1. Das Kontoblatt Gerstein (Konto Nr. G 36);
2. Versandanzeigen Dessau an Degesch für die Lieferungen vom 14.Februar bis 26.Mai 1944;
3. Rechnungen Degesch an Gerstein für die Lieferungen von 14.Februar bis 31.Mai 1944;
4. Aufstellung Dessau an Degesch über Frachten und Rollgelder für die Lieferungen vom 14.Februar, 8.März und 20.März 1944;
5. Dessauer Zyklon-Versandbuch der Degesch ab 1.Januar 1944;
6. Postscheckabschnitte vom 24.Januar und 26.Februar 1944 über Zahlung von jeweils RM 975.- betr. die Rechnungen vom 9.November 1943.
Aus diesen Unterlagen lässt sich für das Jahr 1944, nicht aber für das Jahr 1943, mit Ausnahme der Lieferungen vom 9.November 1943, feststellen, ob die jeweilige Lieferung nach Oranienburg oder nach Auschwitz abgesandt worden ist.

Mit 5 % der Menge von 1943 kann ich realistischer Weise (Rechnung nach Irmscher) ungefähr 200 000 Menschen töten. Der Gehalt an HCN würde allerdings bei direkter Vergiftung für ungefähr 3,7 Millionen Menschen a' 100 kg Körpergewicht reichen. Das ist aber nur ein Rechenergebnis um mal zu zeigen welches Potential in der Menge steckt. 200 000 wären mit 5% der 1943 gelieferten Menge möglich gewesen.

Bei den nun folgenden Daten wären mit den 3700 kg Zyklon B ca. 200.000 Menschen zum Tode gebracht worden. Mit 5% der Menge hätte man ca.10.000 Menschen töten können. Bezugsgröße = 1000 Menschen pro Vergasung.

Setze einem Menschen eine Maske auf, durch die er nur Zyanid einatmet, dann man LD 50 2-3mg/ kg stimmen, also mit anderen Worten, die Menge muss dem Körper direkt und konzentriert zugeführt werden und das gilt vor allem für Substanzen, die der Körper selbst entgiften kann.

Der inhalierte Cyanwasserstoff gelangt über die Lunge in den Blutkreislauf und wird dann in der Niere und der Leber in Thiocyanat (Rhodanid) umgewandelt. Die Entgiftung des Cyanid zu Thiocyanat wird durch das Enzym Thiosulfat-Sulfurtransferase katalysiert.



Formel HCN

Gehalt in µg/Zigarette 500
Hauptstromrauch
Gehalt in µg/Zigarette 200
Nebenstromrauch


MAK5 mg/m3LD50 (Ratte)5 mg·kg−1LD50 (Kaninchen)14,3-33,3 mg·kg−1
LD50 (Mensch)2,86 mg·kg−1
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Die Standardbedingungen sind im Gegensatz zu den Normalbedingungen nicht weltweit einheitlich definiert.
Für Europa werden historisch die Bedingungen aus Paris herangezogen:
Standarddruck p = 1 atm = 101325 Pa = 1013,25 hPa = 101,325 kPa = 1,01325 bar
Standardtemperatur T = 298,15 K ⇔ 25 °C und dabei ist die Luftdichte ρ = 1,184 kg/m3.
Weiterhin ist üblich T = 293,15 K ⇔ 20 °C und dabei ist die Luftdichte ρ = 1,204 kg/m3.
In der Chemie, insbesondere in der physikalischen Chemie und der chemischen Thermodynamik, versteht man unter den Standardbedingungen einen Druck von 1 bar oder 100 kPa, bei mehreren gasförmigen Stoffen einen Partialdruck von jeweils 1 bar bzw. bei gelösten Stoffen (z. B. Ionen) eine Konzentration von 1 mol/L. In älteren Lehrbüchern findet man als Standarddruck noch 1 atm = 101,325 kPa. Der Standardzustand bezieht sich nicht auf eine bestimmte Temperatur.
In der Biochemie gilt eine ergänzende Definition. Der Standardzustand für die Wasserstoffionen-Konzentration (H+) beträgt 10-7 mol/l pH = 7. Wasser gilt damit bei 22 °C als chemisch neutral. Dies entspricht praktisch physiologischen Bedingungen.
Und für alle die es ganz genau wissen wollen und weil ich hier in meinem Element bin, das Sicherheitsdatenblatt:
http://www.hedinger.de/bilder/6/Kaliumcyanid_v002.pdf


Und für die anderen noch etwas über den Unfug von offenen Leichenverbrennungen, obwohl das Thema hier schon breitgetreten wurde, aber so ist das nunmal bei einem Thread der bei einem solchen Umfang nicht in Sammelthemen unterteilt ist.

6. Zyklon B zur Menschentötung

6.1. Toxikologische Wirkung von HCN

Die Wirkung der Blausäure beruht darauf, daß sie die Atmung jeder einzelnen Körperzelle lahmlegt. Der Sauerstoff kann nicht mehr vom Blut in die Zellen transportiert werden.[341] Das Tier bzw. der Mensch erstickt quasi durch die Erstickung der lebenswichtigen Zellfunktionen.

Insekten und besonders deren Eier sind gegenüber Blausäure wesentlich weniger empfindlich als Warmblüter. Dies liegt zum einen an deren größerer Resistenz (langsamerer Stoffwechsel), zum großen Teil aber auch daran, daß das Gas bis in den engsten Winkel und letzten Kleidersaum des Begasungsgutes in tödlicher Konzentration eindringen muß, um z.B. auch jede versteckte Laus zu töten. Warmblüter sind dagegen nicht nur aufgrund ihrer Größe, sondern vor allem wegen ihrer Lungenatmung recht rasch den großen Konzentrationen des Gases ausgesetzt.

Die Aufnahme von Cyanid kann sowohl oral, durch Atmung als auch durch die Haut in tödlichen Dosen erfolgen. Orale Vergiftungen mit hohen Konzentrationen (z.B. durch Zyankali, KCN) sind durch Erstickungskrämpfe der Muskulatur sehr schmerzhaft. Obwohl das Opfer bei Inhalation hoher Blausäurekonzentrationen schneller in Ohnmacht fällt als bei oraler Aufnahme, treten auch hier schmerzhafte Erstickungskrämpfe auf. Aus diesem Grunde ist die Anwendung von Blausäuregas-Exekutionen zur Vollstreckung der Todesstrafe, wie sie in einigen Staaten der USA bisher angewendet wurde, inzwischen äußerst umstritten, vgl. Abschnitt 1. Tödlich gilt allgemein eine Dosis von 1 mg Cyanid pro kg Körpergewicht. Nicht tödliche Mengen an Cyanid werden im Körper rasch unschädlich gemacht und ausgeschieden.[342]

Als Leichenbefund gilt allgemein u.a. die hellrote Färbung des Blutes wie der Totenflecken, bedingt durch die Sauerstoffübersättigung des Blutes, das den Sauerstoff nicht mehr an die Zellen abgeben kann.[343][344][345][346] Bezeugungen von blau angelaufenen Opfern können somit nicht der Wirklichkeit entsprechen.

Die Aufnahme über die Haut wird besonders gefördert, wenn die Haut z.B. durch Arbeit feucht geschwitzt ist. Allgemein rät man, bei Umgang mit Blausäure darauf zu achten, daß man nicht schwitzt. Hier werden Konzentrationen ab 6000 ppm[347] (0,6 Vol.%) gesundheitsschädlich, bei 10000 ppm (1 Vol.%) kann nach wenigen Minuten ernste Lebensgefahr bestehen.[348]

Die in der Literatur auszufindenden Wirkungen verschiedener Blausäurekonzentrationen können der Tabelle 6 entnommen werden.[349]

F. Flury und F. Zernik geben an, 200 ppm seien innerhalb 5 bis 10 Minuten, 270 ppm seien sofort tödlich.[348] Naturgemäß handelt es sich hier nicht um die Ergebnisse von Versuchen am Menschen, sondern um Hochrechnungen, bei denen aus Sicherheitsgründen die untere Risikoschwelle angesetzt wurde. Nachfolgend soll dies nachvollzogen werden. Zur Tötung eines beleibten Menschen mit 100 kg Körpermasse muß dieser ca. 100 mg Blausäure aufnehmen (1 mg pro kg Körpergewicht). Die Ruheatmung eines Menschen beträgt etwa 15 Liter Luft pro Minute.[350] Bei einem Blausäuregehalt von 0,02% (ca. 0,24 mg pro Liter) muß das Opfer etwa 416 Liter einatmen, bevor es die tödliche Menge an Blausäure aufgenommen hat. Bei 15 Litern pro Minute dauert dies eine knappe halbe Stunde. Wenn es sich um eine robuste Natur handelt, kann er selbst diesen Zeitraum noch überleben. Setzt man dagegen einen empfindlichen Menschen von 50 kg Körpergewicht an, der durch körperliche Anstrengung oder Aufregung eine beschleunigte Atmung von 40 Litern pro Minute hat, so hat er seine tödlichen 208 Liter Luft innerhalb von 5 Minuten eingeatmet. Man erkennt aus diesen Rechenbeispielen, daß die Angaben in Sicherheitsanweisungen immer darauf ausgerichtet sind, auch die kleinsten und schwächsten Menschen unter den ungünstigsten Umständen vor Schäden zu bewahren. Die in dieser Literatur gemachten Angaben »sofort« und »schnell tödlich« sind außerdem so unbestimmt, daß sie uns nicht befriedigen können. Sie beschreiben zudem lediglich, wann ein Opfer eine tödliche Dosis aufgenommen hat, nicht aber, wann der Tod selbst eintritt, was mitunter noch sehr lange dauern kann.[351]

Tabelle 6: Wirkung verschiedener Blausäurekonzentrationen
in Luft auf den Menschen

--------------------------------------------------------------------------------

2 bis 5 ppm:
merklicher Geruch

10 ppm:
maximal zulässige Arbeitsplatzkonzentration (MAK)

20 bis 40 ppm:
leichte Symptome nach einigen Stunden

45 bis 54 ppm:
tolerierbar für 1/2 bis 1 Stunde ohne signifikante unmittelbare oder verzögerte Effekte

100 bis 200 ppm:
tödlich innerhalb 1/2 bis 1 Stunde

300 ppm:
schnell tödlich

Ganz anders sehen unsere Grenzwerte aus, wenn wir fordern, daß auch der robusteste unter den vorstellbaren Opfern nach wenigen Minuten tot sein muß.[352] Die dafür nötige Konzentration liegt naturgemäß um ein Vielfaches über den oben angegebenen Werten. Sie wäre nur durch Reihenuntersuchungen festzustellen, was sich naturgemäß beim Menschen verbietet. Die einzigen uns hier zur Verfügung stehenden Daten sind einerseits jene, die bei den in den USA stattfindenden Exekutionen mit Blausäure gesammelt wurden. Leuchter berichtet von den in den USA bei Exekutionen angewandten Blausäurekonzentrationen in der Größenordnung von 3200 ppm. Dabei tritt der Tod je nach Konstitution des Opfers nach 4 bis 10 Minuten ein.[353] Presseberichten aus den USA ist zu entnehmen, daß Hinrichtungszeiten von 10 bis 17 Minuten eher die Regel als die Ausnahme sind (vgl. Kapitel 1.1.).

Bezüglich der Anwendungsmenge wird z.B. über die Gaskammer von Raleigh (North Carolina) berichtet, daß dort 454 g KCN in halbkonzentrierte Schwefelsäure gegeben wird, was zu einer schlagartigen Gasbildung führe, die für einen kurzen Augenblick sogar für die Zeugen im Zuschauerraum sichtbar sei und das Opfer in sekundenschnelle erreiche.[1] Rein rechnerisch entwickeln sich dabei etwa 180 g Blausäure, was 150 Litern Gas entspricht. Da allerdings ein erheblicher Teil davon in der halbkonzentrierten Schwefelsäure gelöst bleiben dürfte (etwa 50%, vgl. Abschnitt 7.3.3.4.), gehen wir nachfolgend von etwa 90 g bzw. 75 Litern freigesetzter Blausäure aus. Diese entstehen in North Carolinas Gaskammer unmittelbar unter dem Opfer, so daß das Opfer wenige Sekunden nach Beginn der Exekution einer Konzentration ausgesetzt sein dürfte, die kurzzeitig wahrscheinlich sogar über 10 Vol.-% liegen dürfte, dann aber durch die Verteilung der Blausäure in der Kammer stetig abfällt.[354]

Bei einem normalen Atemvolumen von ca. 15 - 20 Litern pro Minute und bei einer angenommenen mittleren Konzentration während der Exekution von nur 0,75 Vol.-%, sind in 10 Minuten (150-200 l geatmete Luft) etwa 1,35 bis 1,8 Gramm HCN aufgenommen worden, was in etwa der zehn- bis zwanzigfachen Menge der tödlichen Dosis entspricht. Bei nachfolgenden Kalkulationen werden wir nur von einer zehnfachen Überdosis ausgehen, um alle Menschen innerhalb von 10 Minuten mit Sicherheit zu Tode zu bringen.

6.2. Verdampfungscharakteristik von Zyklon B

Zyklon B gibt sein Giftgas nicht schlagartig ab, sondern über einen langen Zeitraum. Da dies sowohl für die Beurteilung von Zeugenaussagen als auch für die Bewertung chemischer Analysen entscheidend sein kann, wird es hier näher untersucht wird.

R. Irmscher von der DEGESCH berichtet in einem Beitrag des Jahres 1942, daß zu jener Zeit die Verwendung von Pappscheiben und Gips (Erco) als Trägermaterial meistüblich war,[355] wobei das Gips-Produkt - auch Zeugenaussagen zufolge - in den Konzentrationslagern verwendet wurde.

Die Verdampfungscharakteristik für dieses Produkt wird wie von Irmscher angegeben in Grafik 6 wiedergegeben. Bei hohen Luftfeuchtigkeiten verzögert sich die Verdunstung »besonders stark«, da die verdunstende Blausäure der Umgebungsluft erhebliche Mengen Wärme entzieht und somit Luftfeuchtigkeit am Träger auskondensiert, die wiederum die Blausäure bindet.

Für spätere Feststellungen gehen wir davon aus, daß bei 15°C und niedriger Luftfeuchtigkeit während der ersten fünf Minuten der Präparatauslegung etwa 10% der Blausäure den in Auschwitz verwendeten Trägerstoff verlassen haben und nach einer halben Stunde etwa 50 %. Bei kühlen Kellerräumen mit einer relativen Luftfeuchtigkeit um 100% würde sich die Verdampfungszeit »besonders stark« verlängert haben.

Etwas problematisch ist die Frage, wie sich am Boden liegendes Zyklon B in mit Menschen angefüllte Räumlichkeiten verhalten würde - davon ausgehend, daß das Zyklon B eben nicht in irgendwelchen Drahtnetzen eingelassen wurde. Leicht beschleunigend auf die Abdampfung würden hier die Abwärme der Körper wirken mit einer wenn auch nur mäßigen Temperaturerhöhung in Bodennähe, eine eventuelle Zerkleinerung der Trägerkörner durch darauf tretende bzw. fallende Menschen sowie der damit verbundene direkte Körperkontakt. »Besonders stark« hemmend würde die mit Sicherheit bei 100% liegende relative Luftfeuchtigkeit in den Keller der Krematorien II und III wirken,[356] sowie eventuelle durch Panik entstandene flüssige Ausscheidungen der Opfer am Boden, die bereits bei Torschluß, also vor Zugabe des Zyklon B, aufgetreten sein können. Es wäre daher unter solchen Bedingungen mit einer starken Verzögerung der Blausäureabgabe vom Träger zu rechnen. Für diese Studie gehen wir aber von der konservativen Annahme aus, daß das Zyklon B sich so verhalten würde, wie von Irmscher für 15°C beschrieben (s.o.).



Grafik 6: Verdampfungsgeschwindigkeit von Blausäure vom Trägermaterial Erco (Gips mit Stärkeranteil) bei 15°C und feiner Verteilung, nach R. Irmscher/DEGESCH 1942.[355]

6.3. Menschenvergasungen

6.3.1. Zeugenaussagen

6.3.1.1. Randbedingungen

Zur Feststellung der chemisch-physikalischen und technischen Rahmenbedingungen der angeblichen Menschenvergasungen werden in diesem Abschnitt einige diesbezügliche Zeugenaussagen untersucht. Eine vollständige und detaillierte Analyse der vielfältigen Zeugenaussagen in den einzelnen Gerichtsprozessen und in der Literatur wäre hier zu umfangreich.[357] Der folgende Überblick kann daher weder Anspruch darauf erheben, vollständig noch repräsentativ zu sein.

Zur Verdeutlichung der Problematik sei ein Auszug aus dem Urteil des Frankfurter Auschwitz-Prozesses zitiert:[358]

»Denn dem Gericht fehlten fast alle in einem normalen Mordprozeß zur Verfügung stehenden Erkenntnismöglichkeiten, um sich ein getreues Bild des tatsächlichen Geschehens im Zeitpunkt des Mordes zu verschaffen. Es fehlten die Leichen der Opfer, Obduktionsprotokolle, Gutachten von Sachverständigen über die Ursache des Todes und die Todesstunde, es fehlten Spuren der Täter, Mordwaffen usw. Eine Überprüfung der Zeugenaussagen war nur in seltenen Fällen möglich. Wo geringste Zweifel bestanden oder die Möglichkeit einer Verwechselung nicht mit Sicherheit auszuschließen war, hat das Gericht Aussagen von Zeugen nicht verwertet [...]

Die allgemeinen Feststellungen [...] beruhen auf [...] den glaubhaften Aussagen der Zeugen [...] Böck, ferner auf den handschriftlichen Aufzeichnungen des ersten Lagerkommandanten Höss.«

Sehr viele der Zeugenaussagen besaßen also nach Meinung des Gerichts eine unzureichende Glaubhaftigkeit. Aber immerhin gelang es, von einigen "glaubwürdigen" Zeugen glaubhaft erscheinende Aussagen zu bekommen.

Bevor wir uns kurz einigen dieser Aussagen näher widmen, zunächst einige Ausführungen über die Umstände und Atmosphäre, unter denen in den ersten Nachkriegsjahren viele Geständnisse und Zeugnisse angeblicher Täter und Opfer zustandekamen. Damals wurde die Geschichte von der industriellen Menschenvernichtung in Auschwitz und anderswo zur Offenkundigkeit erhoben, die herauszufordern jedem Angeklagten seit jeher nur eine massive Strafverschärfung einbrachte und heute noch einbringt.

Gemäß den Berichten von Bernard Clarke, der nach Kriegsende den zeitweiligen Lagerkommandanten von Auschwitz, Rudolf Höss, festnahm, wurde Höss nach seiner Gefangennahme gefoltert.[359] Auch in seiner Autobiographie berichtet Höss diese sowie ähnliche Vorgänge in polnischer Haft.[360] Nach einem damals erstellten Bericht eines US-Senators sollen Mißhandlungen von deutschen Häftlingen in alliierter Gefangenschaft häufiger vorgekommen sein, und zwar mittels folgender Methoden:[361]

Hautverbrennungen
mittels brennender Streichhölzer zerstörte Nagelbetten
herausgerissene Fingernägel
ausgeschlagene Zähne
zerbrochene Kiefer
zerquetschte Hoden
Wunden aller Art durch Prügeln mit Knüppeln, Schlagringen und Fußtritten
nacktes Einsprerren in kalte, nasse und dunkle Räume
tagelange Haft in heißen Räumen ohne Flüssigkeitszufuhr
Scheinprozesse
Scheinverurteilungen
Scheinhinrichtungen
falsche Seelsorger u.v.a.m.
Seinerzeit rührten sich in den Medien der USA einige Stimmen, die klar aussprachen, daß es sich bei dem Nürnberger Tribunal um Rachejustiz, nicht aber um Gerechtigkeit handelte.[362] Darin ist die Rede von:

erzwungenen Zeugenaussagen unter Strafandrohung;
Ablieferungszwang aller Dokumente an die Anklage;
Dokumenten- und Akteneinsichtsverweigerung für die Verteidigung;
Reise- und Devisenverbot für Verteidiger.
Ein Blick in das Londoner Statut, das den rechtlichen Rahmen für die Nürnberger Prozesse setzte, zeigt zwei auffallende Artikel, die unvereinbar mit rechtsstaatlichen Praktiken sind. In Artikel 19 heißt es:

»Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden«

und in Artikel 21:

»Der Gerichtshof soll nicht Beweis für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen [...]«[363]

Um den Wert von Zeugenaussagen und Tätergeständnissen zum Holocaust sachgerecht beurteilen zu können, ist es unerläßlich, sich ausgiebig mit den Randbedingungen zu beschäftigen, unter denen die sogenannten NSG-Verfahren[364] stattfanden und immer noch stattfinden.[365]

6.3.1.2. Zeugenphantasien

Doch wie steht es um die inhaltliche Glaubhaftigkeit der Aussagen? Auf einige ausführliche Werke zu dieser Problematik sei hier verwiesen.[366] Nachfolgend seien drei der häufiger zititerten Zeugen näher betrachtet: Rudolf Höss, ehemaliger Lagerkommandant in Auschwitz, Richard Böck, niedriger SS-Rang im Lager, sowie Henrik Tauber, Häftling und Mitglied des Sonderkommandos im Krematroium II in Birkenau.

In der Aussage von Höss können wir in Broszats Ausgabe folgendes lesen:[360]

»Das Unterhalten des Feuers bei den Gruben, das Übergießen des angesammelten Fettes,[...] Beim Leichenschleppen aßen sie und rauchten [...]« (S. 126)

»Die Leichen wurden zuerst mit Ölrückständen, später mit Methanol übergossen [...] Er versuchte auch durch Sprengung die Leichen zu vernichten,[...]« (S. 157ff.)

»Eine halbe Stunde nach dem Einwurf des Gases wurde die Tür geöffnet und die Entlüftungsanlage eingeschaltet. Es wurde sofort mit dem Herausziehen der Leichen begonnen [...]« (S. 166.)

und woanders:

»[...] Q Aber war es für die Insassen nicht äußerst gefährlich, in diese Kammern zu gehen und zwischen all den Leichen und den Gasschwaden zu arbeiten?

A Nein

Q Trugen sie Gasmasken?

A Sie hatten welche, aber sie brauchten sie nicht, da nie etwas passierte. [...]«[367]

Wer nur einmal im Leben gegrillt hat, weiß, daß man Fett nicht von brennendem Fleisch abschöpfen kann. Fett entzündet sich bei etwa 184°C.[368] Es ist daher das erste, was bei einer in einem Feuer befindlichen Leiche brennt. Es ist daher schlicht unmöglich, daß sich bei Leicheneinäscherungen leicht brennendes Fett ansammelt. Schließlich werden die Leichen verbrannt und nicht gebraten.

Leichenverbrennungen im Freien mit brennbaren Flüssigkeiten funktionieren nicht, da Flüssigkeiten die Eigenschaft haben, wegzufließen bzw. zu verdampfen. Wenn Leichen, die zu über 60% aus Wasser bestehen, verbrannt werden, muß dies mit recht großem Brennstoffaufwand und großer Hitze geschehen. Insbesondere offene Öl- und Methanolfeuer reichen dazu nicht aus.

Der angebliche Versuch, Leichen durch Sprengungen zu vernichten, muß wohl nicht weiter kommentiert werden. Bei der Lektüre solcher Aussagen fragt man sich unweigerlich, in welchem Geisteszustand sich Höss befunden haben muß, aber auch, wie geistig rege jene sind, die derartige Aussagen ernst nehmen. Leider sind derartige Aussagen eher die Regel als die Ausnahme.[369]

Das Begehen der "Gaskammer" ohne Schutzfilter, das Essen und Rauchen in ihr sowie das unmittelbare Beginnen des Leichenschleppens nach Türöffnung ist nur denkbar, wenn keine gefährlichen Mengen an Giftgas mehr im Raume sind. Die Frage, ob dies möglich war, wird Thema des Abschnitts 6.3.3.2. sein.

Interessant erscheint, daß Broszat in seiner Edition der Aussagen von Rudolf Höss die letzten Seiten wegläßt, da sie »völlig abwegige Angaben über die zahlenmäßige Stärke dieser Juden« enthalten. Höss berichtet darin von 3 Mio. Juden in Ungarn, 4 Mio. in Rumänien, 21/2 Mio. in Bulgarien. Die tatsächlichen Zahlen lagen ungefähr um den Faktor 10 darunter.[370] Daneben liest man dort aber auch folgendes Unglaubhafte:[371]

»Obwohl gut verpflegt und mit Zulagen reichlich versehen, sah man sie [die Juden-Sonderkommandos] oft mit der einen Hand Leichen schleppen, in der anderen Hand etwas Eßbares haltend und kauend.

Selbst bei der schauerlichen Arbeit des Ausgrabens und Verbrennens der Massengräber ließen sie sich nicht stören beim Essen. Selbst das Verbrennen nächster Angehöriger konnte sie nicht erschüttern [...]«

Das ist wohl etwas zu dick aufgetragen.

Ein weiterer häufig als äußerst wichtig zitierter Zeuge ist Henrik Tauber. Tauber war nach eigenen Angaben während der Kriegszeit Mitglied des Häftlings-Sonderkommandos des Krematoriums II. J.-C. Pressac schreibt, daß diese Zeugenaussage die beste bezüglich der Krematorien und zu 95% historisch verläßlich sei. Man liest dort folgendes:[372]

»Während der Verbrennung solcher [nicht ausgemergelter] Körper verwendeten wir nur zum Anzünden der Ofenfeuerung Koks, da die fetten Körper dank der Freisetzung des Körperfettes von selber brannten. Gelegentlich legten wir bei Koksknappheit Stroh und Holz in die Aschenbehälter unter den Muffeln. Wenn die fetten Leichen erst zu brennen begannen, fingen die anderen Leichen von selbst Feuer. [...]

Später, als eine Verbrennung der anderen folgte, brannten die Öfen dank der durch die verbrennenden Körper entstehenden Glut von selbst. Somit wurde die Ofenfeuerung bei der Verbrennung fetter Leichen im allgemeinen gelöscht. [...]

Ein anderes Mal warf die SS einen Gefangenen, der nicht schnell genug arbeitete, in eine Grube nahe des Krematoriums V, die voll mit kochendem Menschenfett war. Zu dieser Zeit [Sommer 1944] wurden die Leichen im Freien in Gruben verbrannt, von denen das Fett in getrennte, im Erdreich eingegrabene Reservoirs floß. Dieses Fett wurde über die Leichen gegossen, um die Verbrennung zu beschleunigen. [...]«

Taubers Ausführungen über feuerfangende und selbstverbrennende Leichen sind völlig absurd und widersprechen naturwissenschaftlich-technischen Gesetzen.[373] Und auch er verwechselt hinsichtlich des angeblich kochenden Leichenfettes Braten mit Verbrennen. Fett kann zudem gar nicht kochen. Es fängt ab etwa 180-190°C schlicht Feuer.

Selbst im von ihm beschriebenen technischen Detail verrät sich Tauber als Lügner: Die Brenngase in einem Krematoriumsofen strömen vom Befeuerungsraum über den Brennraum mit der Leiche durch den Aschenraum in den Fuchs, der die Abgase aus dem Brennraum zum Kamin führt.[374] Wenn man im Aschenraum ein Feuer entzündet, um die darüber befindliche Leichen zu verbrennen, kehrt man den Gasstrom um: Frischluft wird über den Kamin angesaugt, die Abgase stauen sich im Brennraum, von wo sie sich einen Weg nach draußen in den Ofenraum bahnen. Die von Tauber geschilderte Verbrennung vom Aschenraum aus kann nicht funktionieren. Solche Aussagen sind, um Pressacs Worte zu verwenden, nichts als glatte Lügen und reine Erfindungen.[375]

Nun zu der Aussage des vom Frankfurter Gericht zitierten Zeugen Richard Richard Böck:[376]

»Eines Tages, es war im Winter 1942/43, fragte mich H., ob ich Lust hätte, einmal zu einer Vergasungsaktion mitzufahren. [...]

Der angekommene Transportzug stand auf der freien Strecke. [...]

Sie wurden alle aufgeladen und zu einem ehemaligen Bauernhaus gefahren. [...]

Nachdem der gesamte Transport - es dürfte sich um ca. 1000 Menschen gehandelt haben - in dem Gebäude war, wurde das Tor geschlossen. Anschließend kam ein SS-Mann, ich glaube es war ein Rottenführer, zu unserer Sanka und holte eine Gasbüchse heraus. Mit dieser Gasbüchse ging er zu einer Leiter [...] Dabei bemerkte ich, daß er beim Besteigen der Leiter eine Gasmaske auf hatte [...] er schüttete [...] den Inhalt der Büchse in die Öffnung [...] Als der das Türchen wieder geschlossen hatte, setzte ein unbeschreibliches Schreien in dem Raum ein [...] Das dauerte etwa 8-10 Minuten, und dann war alles still. Kurze Zeit später wurde das Tor von Häftlingen geöffnet und man konnte noch einen bläulichen Nebel über einem riesigen Knäuel Leichen schweben sehen [...] Allerdings habe ich mich gewundert, daß das Häftlingskommando, das zum Wegschaffen der Leichen bestimmt war, den Raum ohne Gasmasken betrat, obwohl dieser blaue Dunst über den Leichen schwebte, von dem ich annahm, daß es sich um Gas handelte [...]«

Nach dem bisherigen Studium der Materie können wir festhalten:

Nach professionellen Luftbildanalysen gab es zum Zeitpunkt der Aufnahme an den maßgeblichen Stellen keine großen Verbrennungsgruben, Brennstofflager, Rauchentwicklung oder Flammen.[377] Demnach sind die diesbezüglichen Vernichtungsszenarien wahrscheinlich falsch.
1000 Menschen haben einen Platzbedarf von mindestens 200 m2. Nach Zeugenaussagen hatten die Bauernhäuser eine höchstens halb so große Fläche.[378]
Abschnitt 6.1.: Blausäure ist ein farbloses, unsichtbares Gas. Somit konnte man keinen »blauen Dunst über den Leichen schweben« sehen. Diese Passage ist ein Zeichen lebhafter Phantasie, offensichtlich hervorgerufen durch den Namen "Blausäure", der doch nur auf die Bildung des Pigments Eisenblau hinweist.
Abschnitt 6.2.: Da das Geschilderte im Winter stattgefunden haben soll, ist die Geschwindigkeit des Vorganges unglaubhaft, da bei Frosttemperaturen das Zyklon B die Blausäure nur zögernd abgibt.[379]
Die geschilderte Begehung von Räumen mit hoher Giftgaskonzentration ohne Schutzfilter ist nicht möglich, da eine solche Vorgehensweise offensichtlich über kurz oder lang tödlich wäre.
Zu der Aussage Böcks meint der Staatsanwalt Dreßen:[380]

»Sehr geehrter Herr xy,

die anliegenden Kopien von Zeugenaussagen ehemaliger SS-Angehöriger über Häftlingsvergasungen in Auschwitz [...] übersende ich Ihnen zu Ihrer Information. Sie sind nur eine Auswahl - es gibt zahlreiche weitere derartige Aussagen. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich der Meinung, daß diese Augenzeugenberichte, was die Tatsache der Vornahme der Vergasungen von Menschen angeht, durchaus geeignet sind, das Leugnen dieses Faktums zu entlarven.

Mit freundlichen Grüßen (Dreßen) Staatsanwalt«

Und noch einmal:

»Sehr geehrter Herr xy,

[...] Übrigens ist die Aussage von B ö c k nur eine unter zahlreichen gleichartigen Bekundungen [...]

Mit freundlichen Grüßen (Dreßen) Staatsanwalt«

Die Aussage Böcks gehört zu den wenigen, die vom Frankfurter Gericht nach sorgfältiger Prüfung für glaubhaft befunden wurden, bei denen also im Gegensatz zu vielen anderen Aussagen die Unstimmigkeiten für den Laien so leicht nicht zu erkennen waren. Und dennoch ist sie gänzlich unglaubhaft.

Pressac selbst urteilt in seinem Buch an etlichen Stellen sehr kritisch, was die Zuverlässigkeit und Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen anbelangt,[381] auf denen immerhin alle Darstellungen der Gaskammertötungen beruhen. Er zählt die Unwahrheiten, Unmöglichkeiten und Übertreibungen der Zeugen auf und erklärt deren vermeintliches Zustandekommen. In einem Interview meinte er schließlich:[382]

»Nein, nein. Man kann keine seriöse Geschichtsschreibung nur auf Zeugenassagen aufbauen.«

Zugleich aber baut er all seine Ausführungen über die angebliche Existenz von Menschen-"Gaskammern" ausschließlich auf genau diesen Zeugenaussagen auf! Und woanders meint er in kaum zu übertreffender Naivität:[383]

»Zeugen lügen nie, aber sie können sich täuschen.«

Pressac scheint der einzige des Establishments zu sein, der von den wissenschaftlichen Fortschritten revisionistischer Forschung Notiz nimmt. Er weiß, daß die herkömmliche Geschichtsschreibung durch die zutage geförderten Fakten zusehends ad absurdum geführt wird. Dementsprechend ändert er auch immer mehr seinen Tonfall, wenn er sich in der Öffentlichkeit äußert. Die bisher heftigste Attacke des Medienlieblings Pressac gegen die herrschende Geschichtsschreibung erfolgt in einem jüngst veröffentlichten Buch zur Geschichte des Revisionismus in Frankreich, in dem er die etablierte Holocaust-Geschichtsschreibung als »verfault« bezeichnet und weiter ausführt:[384]

»Kann man das Steuer herumreißen? Es ist zu spät. Eine allgemeine Korrektur ist menschlich und faktisch unmöglich [...]. Neue Dokumente tauchen unvermeidlicherweise auf und werden die offiziellen Gewißheiten mehr und mehr umstürzen. Die jetzige Ansicht über die Welt der [NS-]Lager, obwohl triumphierend, ist verdammt. Was wird man davon retten können? Nur wenig.«

In seinem ersten und bisher ausführlichsten Buch sieht sich Pressac gezwungen, die Angaben der Zeugen in vielen Fällen zu korrigieren, um Fehler und seiner Meinung nach technisch Unmögliches zu beseitigen, wobei er oft offen läßt, auf welcher Grundlage er diese Korrekturen vornimmt. Tatsächlich ersetzt er die Zeugenwillkür nur durch seine eigene. So liegen die von Pressac geschätzten Opferzahlen pro Vergasungsvorgang z.B. wesentlich unter denen der Zeugenaussagen, die für die Krematorien II und III häufig von mehreren tausend Opfern pro Vorgang berichten. Schon eintausend Menschen dürften nur bei Wahrung äußerster Disziplin und Kooperationsbereitschaft(!) der Opfer in einem Keller mit 210 m2 Grundfläche unterzubringen gewesen sein (siehe Kapitel 6.3.2.1.1.). Die stellenweise von Zeugen bekundeten Menschenzahlen dagegen (2000 und mehr[385]) sind in den Leichenkellern 1 nicht unterzubringen. Um auf die bis Ende der 80er Jahre kolportierte falsche Opferzahl für Auschwitz und Birkenau - 4 Millionen - zu kommen, ist man in der Tat gezwungen, zu technisch unmöglichen Zahlen zu greifen, wie es die Zeugen taten. Momentan geht man offiziell von ca. 1 bis 11/2 Mio Opfern aus.[386] Im folgenden sind für die einzelnen Anlagen die Verfahren der Menschenvergasungen beschrieben, wie sie nach Pressac unter der Annahme von etwa einer Millionen vergasten Menschen aussehen müßten:

Krematorium I: Sperren der näheren Krematoriumsumgebung für Dritte; zumeist Auskleiden der jeweils 500 bis 700 Opfer im Freien; Begehen der "Gaskammer" (Leichenhalle) durch den Ofenraum; nach Schließen der Türe Einfüllen von Zyklon B durch Stutzen mit Gasmaskenschutz; nach dem Tode der Opfer (rund 5 min) Einschalten der Ventilatoren (falls vorhanden) bzw. Öffnen der Türen; Räumen der Kammer ohne Atemfilter, Kremierung der Opfer.[387] Gemäß Pressac nur wenige Vergasungen, insgesamt weniger als 10000 Opfer.[388]

Krematorien II/III: Eingang für die 800 bis 1200 Opfer über die westliche Abgangstreppe in den Leichenkeller 2; dort Auskleiden; Gang durch das Treppenhaus in den Leichenkeller 1 ("Gaskammer"); nach Schließen der Türe Einfüllen von Zyklon B durch Stutzen mit Gasmaskenschutz; nach dem Tode der Opfer (5 min) Einschalten der Lüftung; nach ungefähr 20 min. Öffnen der Türen; Abspritzen der mit Blut, Auswurf, Kot verschmutzten Leichen; Abtransport der Leichen ohne Atemschutz; noch im Keller Haarschnitt und Goldzahnzug; Transport mit dem Aufzug (1,5 t Nutzlast) ins Erdgeschoß; dort Transport durch wassergefüllte Rinne zu den Öfen; Kremierung.[389] Rund 400000 Opfer für Krematorium II, 350000 für Krematorium III nach Pressac,[390] nach älteren Angaben das dreifache (bei Gesamtopferzahl 4 Mio.).

Krematorium IV/V: Auskleiden von einigen hundert Opfern bei gutem Wetter im Freien, sonst in der Leichenhalle, z.T. neben dort von der letzten Vergasung gelagerten Leichen, die auf ihre Einäscherung warteten; Gang in die "Gaskammer" an Kohlenraum und Arztzimmer vorbei; nach Türschluß Einwurf von Zyklon B durch Luken von der Leiter aus; nach 15 bis 20 min. Öffnen der Türen; Leichenabtransport in die Leichenhalle bzw. nach draußen zu den Verbrennungsgräben hinter Krematorium V durch das Sonderkommando teils mit, teils ohne Gasmasken. Nach Pressac nur schwer kalkulierbare Opferzahl, wahrscheinlich je ungefähr 100000 bzw. nach älteren Darstellungen das Dreifache davon.[391] Ähnliches gilt für die Bauernhäuser I und II (siehe Abschnitt 4.4.3.).


6.3.1.3. Giftgasmengen

Bezüglich der bei den vermeintlichen Exekutionen angeblich angewendeten Giftgaskonzentration gehen die Meinungen auseinander.[392] Als einzige indirekte Quelle, die uns diesbezüglich zur Verfügung steht, sind die von den Zeugen bekundeten angeblichen Hinrichtungszeiten, aus denen sich die Anwendungskonzentration und daraus wiederum die Anwendungsmenge grob abschätzen läßt. Diese bezeugten Hinrichtungszeiten liegen durchgehend im Bereich weniger Minuten.[393]

Geht man von einer Exekutionszeit aus, die ungefähr der in amerikanischen Gaskammern entspricht (etwa 10 min. bei 3200 ppm HCN, vgl. Abschnitt 6.1.), so muß mindestens nach der Hälfte dieser Zeit (5 min.) auch im hintersten Winkel der Kammer eine Konzentration von mindestens 3000 ppm (3,6g/m3) geherrscht haben. Dies entspricht bei 430 m3 in den Leichenkellern 1 der Krematorien II und III[394] einer nach fünf Minuten mindestens freigesetzten Blausäuremenge von etwa 1,5 kg. Da das Trägermaterial nach 5 Minuten erst etwa 10% der Blausäure abgegeben hat (vgl. Abschnitt 6.2.), müßte für eine Tötung, die in wenigen Minuten erfolgt, mindestens die zehnfache Menge, also mindestens 15 kg Zyklon B eingesetzt werden.[395] Dies gilt freilich nur unter der Voraussetzung, daß die freigesetzte Blausäure die Opfer sofort erreicht, was in überfüllten, großen Kellern nicht erwartet werden kann. Somit ist festzuhalten, daß für die bezeugten Vergasungsvorgänge Zyklon B-Mengen von wahrscheinlich mindestens 20 kg pro Vergasung eingesetzt hätten werden müssen.[396]

Halten wir fest: Die von den Zeugen beschriebenen Szenarien setzen ein schnelles Ansteigen der Blausäurekonzentration überall in der Kammer voraus. Somit kann es logischerweise nicht zur gleichen Zeit zu einer Verringerung der Blausäurekonzentration in der Kammer gekommen sein - etwa durch die Atmung der Opfer. Derartige Blausäureverlust hätten durch das weitaus schnellere Verdampfen frischer Blausäure überkompensiert werden müssen, denn zur schnellen Hinrichtung mußte die Blausäurekonzentration schnell ansteigen. Nach dem minutenschnellen Aussetzen der Atmung von immer mehr Opfern wäre zudem diese wichtigste Ursache für einen Verlust an Blausäure weggefallen. Da das Zyklon B dann aber immer noch viel Blausäure abgäbe, muß davon ausgegangen werden, daß der Blausäuregehalt in einer solchen Kammer in der ersten viertel Stunde ständig sehr steil angestiegen wäre. Da selbst im hintersten Winkel der Kammer schon nach wenigen Minuten schnell tödliche Konzentrationen (3 200 ppm) hätten erreicht werden müssen, heißt dies, daß der Blausäuregehalt in der Kammer nach etwa einer viertel Stunde im Mittel 10 000 ppm überstiegen und danach zwar langsam, aber immer noch beständig angestiegen wäre.

Es widerspricht den Zeugenaussagen massiv, davon auszugehen, die Atmung der in den Kammern eingesperrten Opfer hätte den Blausäuregehalt der Luft merklich reduzieren können.[397] Dies würde nämlich voraussetzen, daß die eingesperrten Opfer über den Großteil der Zeitspanne, während der das Zyklon B merklich Blausäure abgibt (mindestens eine Stunde lang), quasi als lebende Filter gewirkt hätten. Eintausend in diesem hermetisch abgeschlossenen Keller eingesperrte Menschen aber würden nach einer Stunde schon allein aufgrund des auftretenden Sauerstoffmangels sterben.[398]

Aus diesen Überlegungen ergibt sich, daß in den Leichenkellern 1 der Krematorien II und III während der angeblichen Vergasungen eine Blausäurekonzentration auf das Mauerwerk eingewirkt hätte, die mindestens so groß gewesen wäre, wie sie bei Entwesungen angewandt wurde. Besonders am kühlen und feuchten Mauerwerk der Keller der Krematorien II und III wäre daher für diesen Zeitraum mit hohen Blausäure-Absorptionsraten zu rechnen gewesen. Wie lange dieser Zeitraum der Begasung gewährt hätte, hängt vor allem von der sich anschließenden Lüftung ab, die nachfolgend untersucht wird.

Ziu
23.02.07, 11:20
Erst mal eins vorneweg. Wenn du hier meinst ganze Seiten von vho reinkopieren zu müssen, dann gieb auch die Quelle an. Nicht jeder erkennt gleich wo das herstammt.
Ansonsten bringe ich dein Werk mal in eine etwas andere Reihenfolge.

MAK5 mg/m3LD50 (Ratte)5 mg·kg−1LD50 (Kaninchen)14,3-33,3 mg·kg−1
LD50 (Mensch)2,86 mg·kg−1
...
Und für alle die es ganz genau wissen wollen und weil ich hier in meinem Element bin, das Sicherheitsdatenblatt:
http://www.hedinger.de/bilder/6/Kaliumcyanid_v002.pdf
Worüber reden wir hier? Was soll hier Zyankali? Sind Juden mit Zyankalikapseln vergiftet worden? Mir jedenfalls wäre das neu und ich wäre wirklich gespannt mal die Quelle dafür zu erfahren.



@ziu und nocheinmal zum Nachrechnen, obwohl ich den Beitrag hier schon reingestellt habe. Wieviel kg Zyklon B braucht man nach dieser realisistischen Rechnung, die den Faktor Mensch und seine Umgebung berücksichtig (also keine Standartbedingungen), um 200 000 Menschen zu vergasen?

Bei den nun folgenden Daten wären mit den 3700 kg Zyklon B ca. 200.000 Menschen zum Tode gebracht worden. Mit 5% der Menge hätte man ca.10.000 Menschen töten können.

Du stellst doch die Werte selber ein. Mit 100 mg kann man einen Menschen von 100 kg töten. Man muss ihm die Menge allerdings über einen möglichst kurzen Zeitraum beibringen.
Eines wird mir jetzt aus dieser Rechnung nicht klar. Beziehst du dich dabei auf meinen Beitrag?

Mit 5 % der Menge von 1943 kann ich realistischer Weise (Rechnung nach Irmscher) ungefähr 200 000 Menschen töten. Der Gehalt an HCN würde allerdings bei direkter Vergiftung für ungefähr 3,7 Millionen Menschen a' 100 kg Körpergewicht reichen. Das ist aber nur ein Rechenergebnis um mal zu zeigen welches Potential in der Menge steckt. 200 000 wären mit 5% der 1943 gelieferten Menge möglich gewesen.
Meine Rechnung bezog sich auf 5 %von 1943 - rd. 12174 kg also rund 608 kg Zyklon B. Diese enthalten rund 371 kg HCN. Bei 100 Milligramm also eine hypothetische Giftmenge für 3,7 Millionen Menschen. Irmscher verwendete bei seinen Ausgasungsuntersuchungen 10 g Zyklon B pro 1 m³. Setze ich diesen Wert für eine Gaskammer zur Menschenvergasung ein, ergeben sich zwei interessante Zusammenhänge. Erstens ist die Menge bei einer angenommenen Verdampfungsrate nach Irmscher von 57 % in einer Stunde für jeden im Raum innerhalb einer Zeitspanne von 15 min absolut tötlich und zweitens ist es dabei absolut egal ob nun ein Mensch oder zehn auf einem m² stehen. Auf 200 000 Menschen komme ich bei der Annahme das ich mit 6 kg Zyklon B 2000 Menschen a' 60 kg Körpergewicht töten kann. (die aufgenommenen Giftmenge bei Gleichverteilung in der Kammer, die nicht gegeben ist, reicht allerdings nach 15 min auch für Conan den Babaren.)
Die Menge laut Gerstein von insgesamt 3.790 kg Zyklon B ( die nach seiner Aussage nur zur Judenvernichtung vorgesehen waren) reicht bei dieser (meiner) Annahme für ca. 1,26 Millionen Menschen. Das ist es für Leugner sicher beruhigend das Gerstein dieses Zyklon B unbrauchbar gemacht haben will.

Rudolfs Horrorgeschichten aus amerikanischen Gaskammern würde ich mit Vorsicht genießen. Er geht davon aus, das die gesammte HCN Menge schlagartig, also augenblicklich, freigesetzt wird und meint über diese Vermutung hin die gesammte Fachliteratur über den Haufen werfen zu können.
Gehst du allerdings das Gedankenexperiment ein, das die Menge gleichmäßig freigesetzt wird und eine Konzentration von 3200 ppm nach 15 min erreicht ist machst du auch zwei erstaunliche Feststellungen. Erstens tritt der Tod des Hinzurichtenden (männlich, 80 kg Körpergewicht) bei dieser Rechnung frühestens in der 7 min nach Hinrichtungsbeginn auf ( bei angenommener Ruheatmung von 15l/min) und zweitens ist es nicht nötig die gesammte Fachliteratur zu diesem Thema zu negieren.

pgz
23.02.07, 12:13
@Ziu
Rudolfs Horrorgeschichten aus amerikanischen Gaskammern würde ich mit Vorsicht genießen. Er geht davon aus, das die gesammte HCN Menge schlagartig, also augenblicklich, freigesetzt wird und meint über diese Vermutung hin die gesammte Fachliteratur über den Haufen werfen zu können.
Gehst du allerdings das Gedankenexperiment ein, das die Menge gleichmäßig freigesetzt wird und eine Konzentration von 3200 ppm nach 15 min erreicht ist machst du auch zwei erstaunliche Feststellungen. Erstens tritt der Tod des Hinzurichtenden (männlich, 80 kg Körpergewicht) bei dieser Rechnung frühestens in der 7 min nach Hinrichtungsbeginn auf ( bei angenommener Ruheatmung von 15l/min) und zweitens ist es nicht nötig die gesammte Fachliteratur zu diesem Thema zu negieren.Die Freisetzung der HCN in der Gaskammer hat man mit Sicherheit so gewählt, daß dies in wenigen Sekunden geschieht. Schließlich soll die Exekution "human" sein, also schnell. Genauso wie bei einer Zyankalikapsel, welche dann im Magen durch die Magensäure das HCN sehr rasch freisetzt, wird auch bei dem beschriebenen Gaskammerverfahren das Kaliumcyanid in Säure reingeschüttet. Dies ist sicherlich auch mit einer starken Wärmeentwicklung verbunden und die Freisetzung erfolgt derartig rasch, daß unmittelbar danach kurz sogar Nebel beobachtet wird.

Schön, daß du unter Berufung auf Fachliteratur einfach behauptest, das würde nicht stimmen. Allerdings hast du vergessen, aus dieser Fachliteratur auch etwas widerlegendes zu bringen.

Ansonsten hast du zu den Kulasäulen bisher noch keinerlei qualifizierte Stellungnahme abgegeben. Wie dabei nämlich zu entnehmen ist, wird die HCN eben nur sehr langsam freigesetzt und der Traumwert von 3200ppm wird dabei überhaupt nicht erreicht.

In den Beiträgen #2159 und #2190 ist von mir ein Programm eingestellt, welches genau die Kulasäulenproblematik behandelt. Damit solltest du einmal spielen und dann darfst du auch kritisieren. Im Gegensatz zu dir kann ich es mir erlauben, mit offenen Karten zu spielen.

Ausführbares Programm für Kulasäulensimulation:
http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=712400&postcount=2159
Zusatzinfos zum benötigten Sprachsystem:
http://forum.thiazi.net/showpost.php?p=714533&postcount=2190

Siglinde
23.02.07, 12:30
@zio
siehe dazu Beitrag #2364
Ich denke, dass Leuchter und die übrigen zitierten Autoren hier wohl unbestrittene Fachmänner sind, die auch noch über empirische Daten verfügen .

Wenn Du Mißverständnisse aufgrund ungenügender Verweise auf Bezugsmengen in Deine Beiträge einbaust, solltest Du das erst einmal üben, bevor Du Dich darüber beschwerst.
Das von Dir angegebene Zitat läßt nur den Schluss auf die von Dir verwendete Zahl zu, auf die ich Bezug genommen habe.

Und nach der Hochrechnung aller zu berücksichtigenden Faktoren (vielleicht studierst Du diese mal, wozu habe ich den Text denn nur für Dich das 2. mal reingestellt?) reichen auch 600 kg anscheinend nicht aus, um 200.000 Menschen zu töten. Sie hätten für 30.000 gereicht.
Du mußt es ja nicht glauben (will ich Dir ja garnicht antun:D ), aber darüber nachdenken könntest Du schon einmal.

Da das Trägermaterial nach 5 Minuten erst etwa 10% der Blausäure abgegeben hat (vgl. Abschnitt 6.2.), müßte für eine Tötung, die in wenigen Minuten erfolgt, mindestens die zehnfache Menge, also mindestens 15 kg Zyklon B eingesetzt werden.[395] Dies gilt freilich nur unter der Voraussetzung, daß die freigesetzte Blausäure die Opfer sofort erreicht, was in überfüllten, großen Kellern nicht erwartet werden kann. Somit ist festzuhalten, daß für die bezeugten Vergasungsvorgänge Zyklon B-Mengen von wahrscheinlich mindestens 20 kg pro Vergasung eingesetzt hätten werden müssen.[396]

Dabei kann man G.R. nicht einmal vorwerfen, dass er sich über die 5% Gedanken gemacht hat um damit den HC zu widerlegen.

Ziu
23.02.07, 15:05
pgz du läßt in deiner Rechnung den Dampfdruck völlig außer acht. Nochmal: Wenn die Verdunstungsrate höher ist als die Verdampfungsrate, stimmt etwas mit der Rechnung nicht! Außerdem verstecke ich meine Quelle doch auch nicht. Ich arbeite mit gemessenen Werten (Irmscher) und nicht mit Annahmen. Darin unterscheiden wir uns.

@Ziu
Die Freisetzung der HCN in der Gaskammer hat man mit Sicherheit so gewählt, daß dies in wenigen Sekunden geschieht. Das ist eine Annahme!
Schau dir Rudolfs Quellen an! Er bezieht sein ganzes Wissen aus Zeitungsberichten und einem ausgeschnittenen Bildchen. Und er verwirft die gesamte Fachliteratur zu diesem Thema!
Ach so ich vergaß. Er gibt als Quelle auch noch Grieb an:
http://vho.org/VffG/1997/1/Grieb1.html
Und der benutzt Zeitungszitate, Memoiren und ein Bild als Quelle auf die sich Rudolf beruft.
Keine Tabelle, keine Rechnung, einfach nichts!
Annahmen und Vermutungen!!!
Das ist keine wissenschaftliche Arbeit, sondern gequirlte Scheiße!!!
Aber genau solche Zahlen braucht der feine Herr, da ja seine ganze Arbeit sonst für die Mülltonne wäre. Also da geschönt und da übertrieben, da mal alles, was andere in wissenschaftlicher Arbeit, die diese Bezeichnung verdient, zusammengetragen haben über den Haufen geworfen!

@zio
siehe dazu Beitrag #2364
Ich denke, dass Leuchter und die übrigen zitierten Autoren hier wohl unbestrittene Fachmänner sind, die auch noch über empirische Daten verfügen .
Wo sind denn die empirischen Beweise? In ihren Quellenverweisen, finden sich keine! Und das sie Fachmänner sind, wurde auch schon bestritten. Und das vor diversen Gerichten.

Das von Dir angegebene Zitat läßt nur den Schluss auf die von Dir verwendete Zahl zu, auf die ich Bezug genommen habe.
Rechnen (nachrechnen) müsste man können. Und wenn das zu kompliziert ist entschuldige. Ich bin davon ausgegangen das es ausreicht die entsprechenden Zahlen fett zu schreiben.

Dabei kann man G.R. nicht einmal vorwerfen, dass er sich über die 5% Gedanken gemacht hat um damit den HC zu widerlegen.
Nein. Darüber macht er sich keine Gedanken.

Wenn ich die Wahl habe zwischen Zahlen von Peters über die Giftigkeit von Blausäure und Rudolfs (Mach)Werk wähle ich eindeutig Peters.

http://www.zyklon-b.info/menschen/peters.htm
Dr. Gerhard Friedrich Peters
Chemiker, geb. 16.3.1900, gest. 2.5.1974

Ab 1921 wird Peters als Werksstudent in Dessau mit der Herstellung von Blausäure betraut und ist Mitentwickler von Zyklon B. Nach seinem Studienabschluss 1924 wird er dort Leiter der Blausäureabteilung. 1925 Promotion. 1928 wechselt Peters als Leiter eines Labors zur Degesch und wird dort 1932 Prokurist, 1939 Geschäftsführer der Degesch.
Peters tratt 1933 der SA bei, 1937 der NSDAP.
1941 wird er auch Geschäftsführer der Heli (http://www.zyklon-b.info/firmen/heli.htm).
Peters ist 1944 Leiter der Blausäuretagung in Frankfurt/ Main.

Der wusste wohl 100 % was und worüber er schreibt. Und Peters schreibt 300 ppm sind schnell tödlich. Punkt!

pgz
23.02.07, 16:32
@Ziu
gz du läßt in deiner Rechnung den Dampfdruck völlig außer acht. Nochmal: Wenn die Verdunstungsrate höher ist als die Verdampfungsrate, stimmt etwas mit der Rechnung nicht! Außerdem verstecke ich meine Quelle doch auch nicht. Ich arbeite mit gemessenen Werten (Irmscher) und nicht mit Annahmen. Darin unterscheiden wir uns.

Ich lasse in meiner Rechnung gar nichts außer acht, nur du weißt offensichtlich nicht, wovon du redest! Bei Temperaturen unterhalb des Siedepunktes von 25,7°C gibt es keine Verdampfungsrate, da existiert ausschließlich Verdunstung.

Deine Irmscherwerte spielen im Kochtopf daher nicht die allergeringste Rolle, weil dieser weitgehend geschlossen ist. Es ist ein gigantischer Unterschied, ob das Granulat aus einer offenen Büchse verdunstet oder frei auf dem Boden in dünner Schicht liegend. Das macht Faktor 100 bis 10000 aus.

Von Physik hast du offensichtlich keine Ahnung. Der Gesamtdruck im offenen Kochtopf beträgt 1 bar. Dieser Gesamtdruck, der durch den Luftdruck vorgegeben ist, setzt sich aus dem Dampfdruck des HCN bei seiner Temperatur + Luftanteil zusammen. Am Anfang in der ersten Millisekunde ist der Luftdruckanteil 100% und der HCN-Anteil 0%. nach kurzer Zeit ist dann bei entsprechender Temperatur, z.B. 20°C, der HCN-Anteil 0,829 und der Luftanteil 0,171. Dies entspricht auch direkt dem Dampfdruck der HCN bei 20°C. Wenn dann ein Deckel aufgelegt wird, der druckdicht ist, bleibt es beim Gesamtdruck von 1 bar und es gast auch nichts mehr weiter aus. Selbiges ist der Fall, wenn nur ein Blatt gasdichtes Papier locker aufgelegt wird. Erst wenn das Papier entfernt wird, diffundiert das Gas aus der Büchse langsam aus, weil oberhalb der Öffnung die HCN-Konzentration noch 0 ist.

Probiere das doch einfach mit einem Wassertopf auf dem Herd aus, dann besteht die Möglichkeit, daß du es verstehst. Oder frage mal deine Frau.Die weiß das auch.

Das ist eine Annahme!.........

Du bistdoch ein gnadenlos dummer Schwätzer. Nur wenn Juden die Gaskammer betreiben würden, wäre vorstellbar, daß die den Kerl auch noch lange quälen würden. Für dich als Jude ist das natürlich die naheliegenste Vermutung.

Rudolf ist im Übrigen Chemiker und weiß mit Sicherheit, wovon er spricht. Dir als Jude, der sogar die Auschwitzer Gaskammergeschichte glaubt, der die Dieselgeschichten glaubt, der die Vakuumkammern glaubt, der die Dampfkammern glaubt, ist es natürlich bereits nicht mehr vorstellbar, daß man tatsächlich etwas von einer Materie verstehen kann.

Wenn man KCN z.B. mit HF zusammenbringt, gibt es eine stürmische HCN-Entwicklung. Wenn der Pott nicht groß genug ist, spritzt das Zeug dabei heraus. Ob man nur HF nimmt oder etwas sanfteres, wird wohl nur diesen Grund haben.

Ansonsten bist du nur ein Quatscher. Was soll man dabei großartig nachrechnen, wenn dieser Vorgang in Sekunden abgelaufen ist. Rudolf hat außerdem nachgerechnet und abgeschätzt, wieviel Gas tatsächlich dem Raum zugute gekommen sein kann. Wenn man Rechnungen macht, müssen sowieso bestimmte Fakten abgeschätzt werden, wenn nicht alle Umstände exakt bekannt sind.

Ansonsten glaubst du doch auch immer den Judenblättchenberichten (Zeitung etc.), wenn darin etwas derartiges steht. Oder meinst du, solche Berichte sind dann auch bereits gefälscht, Jüdlein?

Ach ja, woher weiß eigentlich der Zyklonerfinder(?) Peters, daß die HCN beim Menschen bei 300ppm schnell tödlich ist und was bedeutet "schnell" in Sekunden ausgedrückt nun genau?

Ansonsten immer dran denken: Das HCNGas muß auch an die Nasen gekommen sein. Sonst geht nämlich gar nix. Das HCN Gas wird zudem noch von der ganzen Suppe, die an den Beinen herunterläuft, begierig aufgenommen. Selbiges passiert auch an allen anderen nassen Flächen. All dies ist in meiner Simulation nicht enthalten. Sonst würde die Simulation wohl nie bei den paar kg fertig werden.

Aber die paar kg Zyklon, welche täglich verdampft sein sollen, hätten wunderbare Spuren in diesem dauernassen Mauerwerk hinterlassen müssen.
Nur haben weder Leuchter noch Rudolf auch nur das geringste nachweisen können und andere dürfen leider nicht nachgucken. Sonst muß der Schwindel sogar offiziell auffliegen.

Siglinde
23.02.07, 17:19
Nunja, Thermodynamik, Enthalpie und Entropie sind für Zio keine Begriffe.

Macht nichts, zumindest sollte ihm auffallen dass das stabile Eisenblau immer noch im Mauerwerk nachweisbar ist und er müsste sich doch einmal Gedanken darüber machen, weshalb niemand das Mauerwerk daraufhin untersuchen darf.
Es findet sich nicht einmal ein Jude, der das tut.

Ich habe schon einige Durchschnittsholocaustianer allein mit der Tatsache stutzig gemacht und mit dem Hinweis, dass man für einen Massenmord kein aufwendiges und so unsicheres HCN-Verfahren brauchte, sondern nur Holzvergasungsmotoren, die es in der NS Zeit an jeder Straßenecke gab. Aber das es diese gab, leugnen die Juden leider auch; nein, die wollen einfach. dass wir es endlich begreifen.:D
Der nächste Punkt, der dann den letzten Zweifler umkippen ließ, war mein Hinweis darauf, dass alle Zeugen von blauen Leichen sprachen, diese aber nicht blau gewesen sein können, ganz zu schweigen von der Menge von Menschen, die man angeblich in die unterirdischen Vergasungskammern drängte oder die dann noch 2 Stunden ohne Sauerstoff dezent gegen die Holztüren klopften, bevor das Gas kam.

Man braucht also garnichts leugnen, nur die Menschen zum Nachdenken anregen. Und da die meisten hier eine anerzogene psychische Blockade haben, muss man sie selbst dazu bringen, sich die Fragen zu beantworten, ob etwas, so wie es als OFFENKUNDIG gilt, möglich war. Dann bricht die Mauer Stück für Stück.

aja, es begab sich nunmal zur der Zeit, als die Menschen vom Himmel regneten, einige fielen auf die Strasse und ertrangen, einige vielen in der Fluß und wurden zertrampelt....die Geschichte kannte wohl auch Herr Gerstein;)

Ziu
25.02.07, 17:32
@Ziu
Ich lasse in meiner Rechnung gar nichts außer acht, nur du weißt offensichtlich nicht, wovon du redest! Bei Temperaturen unterhalb des Siedepunktes von 25,7°C gibt es keine Verdampfungsrate, da existiert ausschließlich Verdunstung.
Nu red mir mal kein Kind in den Bauch. Wo hab ich geschrieben "Verdampfung" wenn "Verdunstung" hätte stehen müssen? Du hast Wahnvorstellungen!


Deine Irmscherwerte spielen im Kochtopf daher nicht die allergeringste Rolle, weil dieser weitgehend geschlossen ist. Es ist ein gigantischer Unterschied, ob das Granulat aus einer offenen Büchse verdunstet oder frei auf dem Boden in dünner Schicht liegend. Das macht Faktor 100 bis 10000 aus.

ähm, ähm

Versuchsanordnung.
Geeignete Kühlräume, in denen Temperaturen bis zu -18° C hätten erreicht werden können, waren zwar vorhanded, wegen anderweitiger Inanspruchnahme für Versuche mit Blausäure aber nicht freizumachen. Daher mußten die Beobachtungen in einer eigens dafür hergestellten und für Kälteversuche besonders isolierten Kiste von 0,6 cbm Inhalt durchgeführt werden, in der die in Trägermaterial aufgesaugte Blausäure (Zyklon) in üblicher Weise auf Papierunterlagen ausgestreut wurde. Die mit Blech ausgeschlagene Kiste, die in einem großen Eiskochsalzbad gekühlt wurde, zeigte im Innern ausreichend konstante Temperaturverhältnisse. Die im Januar dieses Jahres eintretende Kälteperiode erleichterte die Durchführung der Versuche in der beschriebenen Anordnung.
Um Fehlerquellen, die sich durch Undichtigkeit der Kiste oder Adsorption der Blausäure am Wandmaterial ergeben konnten, möglichst auszuschalten, wurde die Verdampfung der Blausäure nicht durch Analyse der Raumluft, sondern durch Wägung der Rückstände ermittelt.
Die für den einzelnen Versuch jeweils benötige Zyklon-Menge wurde auf die für den Versuch vorgesehene Temperatur abgekühlt. Als Aufsaugematerial wurden in einem Fall Pappscheiben, im andern Fall Ercowürfel (hochporöses Gipsmaterial) angewandt, also die beiden in der Praxis der Blausäuredurchgasung meistüblichen Trägermaterialien. Um eine Übersicht über das gesamte Temperaturgebiet zu erhalten, wurden die Versuche in gleicher Anordnung jeweils bei -18° C, -6° C, 0° C und +15° C durchgeführt.

Du solltest dich informieren, bevor auch du die Fachliteratur verwirfst.

Von Physik hast du offensichtlich keine Ahnung. Der Gesamtdruck im offenen Kochtopf beträgt 1 bar. Dieser Gesamtdruck, der durch den Luftdruck vorgegeben ist, setzt sich aus dem Dampfdruck des HCN bei seiner Temperatur + Luftanteil zusammen. Am Anfang in der ersten Millisekunde ist der Luftdruckanteil 100% und der HCN-Anteil 0%. nach kurzer Zeit ist dann bei entsprechender Temperatur, z.B. 20°C, der HCN-Anteil 0,829 und der Luftanteil 0,171. Dies entspricht auch direkt dem Dampfdruck der HCN bei 20°C. Wenn dann ein Deckel aufgelegt wird, der druckdicht ist, bleibt es beim Gesamtdruck von 1 bar und es gast auch nichts mehr weiter aus. Selbiges ist der Fall, wenn nur ein Blatt gasdichtes Papier locker aufgelegt wird. Erst wenn das Papier entfernt wird, diffundiert das Gas aus der Büchse langsam aus, weil oberhalb der Öffnung die HCN-Konzentration noch 0 ist.
Bla, bla, bla
Es gab keinen Deckel und kein gasdichtes Papier! Worauf willst du hinaus?
Auch nach kurzer Zeit stellt sich kein Gleichgewicht ein. Nicht einmal nach Stunden. Und wenn 99% der Blausäure verdunstet sind ist immer noch kein Gleichgewicht eingetreten. Auch mit solchen Kaspereien wie deinen Deckel kannst du dich nicht aus der Affäre ziehen. Deine Rechnung ist für den Müll und dahin solltest du sie auch schnellstmöglich bringen.


Rudolf ... weiß mit Sicherheit, wovon er spricht.Auch das vermutest du nur und ich kann diese Vermutung nicht teilen. Rudolf ist ein Scharlatan und alles andere als ein Wissenschaftler.
Wo sind seinen Rechnungen, wo seine Tabellen und wo die Gutachten der Fachleute auf die er sich stützt?
Suchet und ihr werdet nichts finden!


Wenn man KCN z.B. mit HF zusammenbringt, gibt es eine stürmische HCN-Entwicklung. Wenn der Pott nicht groß genug ist, spritzt das Zeug dabei heraus. Ob man nur HF nimmt oder etwas sanfteres, wird wohl nur diesen Grund haben. Und wenn ich das KCN mit einer Strumpfhose (so ist es auf Rudolfs "Quelle" eingezeichnet) zu einem Kloß zusammenbinde reagiert natürlich das gesamte KCN mit der Säure weil die Grundlagen der Physik nicht gelten, das wo ein Atom ist nicht gleichzeitig ein anderes Atom sein kann, das wo ein Körper ist nicht gleichzeitig ein anderer Körper sein kann? Die Säure reagiert also nicht nur mit dem KCN das an der Oberfläche mit ihr in Berührung kommt, sondern durch geheimnisvolle Kräfte die Rudolf und du vermuten gleich mit dem gesamten Zyankali? Es ist in deiner Physik also möglich das das KCN im inneren dieses Kloßes mit der Säure reagiert wenn die Säure es noch gar nicht erreicht haben kann?
Ohne Worte! Da fällt mir wirklich nichts mehr zu ein.


Ansonsten bist du nur ein Quatscher. Was soll man dabei großartig nachrechnen, wenn dieser Vorgang in Sekunden abgelaufen ist. Rudolf hat außerdem nachgerechnet und abgeschätzt, wieviel Gas tatsächlich dem Raum zugute gekommen sein kann. Wenn man Rechnungen macht, müssen sowieso bestimmte Fakten abgeschätzt werden, wenn nicht alle Umstände exakt bekannt sind.Wo sind diese Rechnungen????
Wo? Wo? Wo?

Ach ja, woher weiß eigentlich der Zyklonerfinder(?) Peters, daß die HCN beim Menschen bei 300ppm schnell tödlich ist und was bedeutet "schnell" in Sekunden ausgedrückt nun genau?Woher er das weiß? Ich hab ihn nicht gefragt. Und wenn du den genormten Menschen erschaffst, Geschlechtslos, immer gleichaltrig, immer gleich schwer, immer gleiche organische Mängel oder Güte, an dem Tag wird dir jemand sagen können wie lange schnell ist.
Kommst du dir eigentlich nicht dumm vor so etwas zu fragen?


Ansonsten immer dran denken: Das HCNGas muß auch an die Nasen gekommen sein. Sonst geht nämlich gar nix. Das HCN Gas wird zudem noch von der ganzen Suppe, die an den Beinen herunterläuft, begierig aufgenommen. Selbiges passiert auch an allen anderen nassen Flächen. All dies ist in meiner Simulation nicht enthalten. Sonst würde die Simulation wohl nie bei den paar kg fertig werden.Deswegen rechne ich auch mit den Werten Irmschers bei 15°C. Wenn du allerdings einen Wert herbeischaffst wie der genormte Mensch schwitzt, wie viel HCN dadurch gebunden wird und wie eine dabei zustande kommende gleichzeitige Vergiftung durch die Haut sich bei Vergasung auswirkt rechne ich das gerne ein! Aber auch hier ird es nur bei Vermutungen deinerseits bleiben.

Aber die paar kg Zyklon, welche täglich verdampft sein sollen, hätten wunderbare Spuren in diesem dauernassen Mauerwerk hinterlassen müssen.
Nur haben weder Leuchter noch Rudolf auch nur das geringste nachweisen können und andere dürfen leider nicht nachgucken. Sonst muß der Schwindel sogar offiziell auffliegen.

Macht nichts, zumindest sollte ihm auffallen dass das stabile Eisenblau immer noch im Mauerwerk nachweisbar ist und er müsste sich doch einmal Gedanken darüber machen, weshalb niemand das Mauerwerk daraufhin untersuchen darf.
Es findet sich nicht einmal ein Jude, der das tut.
Das sich Eisenblau bildet vermutet Rudolf auf Grund der von Ihm vermuteten Menge an HCN die eingesetzt werden müsste um die Menschen in der Kammer zu vergasen und von ihm vermutete Einwirkungszeiten. Aber seine angenommen Mengen sind falsch.
Ansonsten sind eure Aussagen in etwa so viel wert, wie die Aussage "Elie Wiesel" hat nie von vergasen geschrieben".

A Study of the Cyanide Compounds Content In The Walls Of The Gas Chambers in the Former Auschwitz and Birkenau Concentration Camps

by Jan Markiewicz, Wojciech Gubala, Jerzy Labedz
Institute of Forensic Research, Cracow

ABSTRACT: In a widespread campaign to deny the existence of extermination camps with gas chambers the "revisionists" have recently started using the results of the examinations of fragments of ruins of former crematoria. These results (Leuchter, Rudolf) allegedly prove that the materials under examination had not been in contact with cyanide, unlike the wall fragments of delousing buildings in which the revisionists discovered considerable amount of cyanide compounds. Systematic research, involving most sensitive analytical methods, undertaken by the Institute confirmed the presence of cyanide compounds in all kinds of gas chamber ruins, even in the basement of Block 11 in Auschwitz, where first, experimental gassing of victims by means of Zyklon B had been carried out. The analysis of control samples, taken from other places (especially from living quarters) yielded unequivocally negative results. For the sake of interpretation several laboratory experiments have been carried out.
This article was first published in the journal Z Zagadnien Sqdowych z. XXX, 1994, 17-27. It appears here with the permission of the Institute for Forensic Research. Some minor editing (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/edit.shtml) has been done. This editting has not changed the content (even in the case of small errors) but has been done to increase the readability on the net. We also offer a foreword (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/index.shtml) to place this work in context.
As early as the first years after the end of World War II single publications began to appear in which the authors attempted to "whitewash" the Hitlerite regime and to call various signs of its cruelties into question. But it was not till the fifties that the trend may be defined as "historical revisionism" arose and started developing; its supporters claim that the history of the World War II has been fabricated for the purposes of anti-German propaganda. According to their statements there was no Holocaust, i. e. no mass extermination of Jews and in that case the Auschwitz-Birkenau Concentration Camp could not have been an extermination camp -- it was only a "common" forced labour camp and no gas chambers existed in it.
Historical revisionism is now put forward by members of various nations, who already have their own scientific circles, own publications and also use the mass media for their purposes. Up to 1988, the "revisionists"1 (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#note-1) most frequently manipulated historical sources or simply denied the facts. Then, after the appearance of the so-called Leuchter Report (2) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-02), their tactics changed distinctly. The above-mentioned Report, worked out on the basis of a study of the ruins and remains of the crematoria and gas chambers at Auschwitz-Birkenau, has been considered by them to be specific evidence in support of their allegations and evidence of judicial validity at that, since it was commissioned by the court of law in Toronto (Canada). F. Leuchter, living in Boston, worked on the design and construction of gas chambers still in use to execute the death penalty in some States of the USA. This is considered to give him authority to take the role of expert as regards gas chamber issues. In this connection Leuchter came to Poland on 25 February 1988 and stayed here for 5 days, visiting the camps at Auschwitz-Birkenau and at Majdanek. In his report based on this inspection he states that "he found no evidence that any of the facilities that are usually alleged to have been gas chambers were actually used as such". Moreover, he claims that these facilities "could not be used as gas chambers for killing people" (Item 4000 of the Report).
Leuchter tried to confirm his conclusions with the help of chemical analysis. For this purpose he took samples of material fragments from the chamber ruins to subject them to an analysis for hydrogen cyanide, the essential component of Zyklon B, used -- acc. to the testimony of witnesses -- to gas the victims. He took 30 samples altogether from all the five structures used formerly as gas chambers. At laboratory analyses performed in the USA the presence of cyanide ions at concentrations of 1.1 to 7.9 mg/kg of material examined was found in 14 samples. He also took one sample from the delousing building at Birkenau, which he treated as a "control sample", and in which cyanides were found to be present at a concentration of 1060 mg kg of material. The positive results of the analyses of samples from the former gas chambers are explained by Leuchter by the fact that all the camp facilities were subjected to a fumigation with hydrogen cyanide in connection with a typhoid epidemic which really broke out in the camp in 1942.
A later investigation, carried out by a G. Rudolf (4) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-04), confirmed the high concentrations of cyanogen compounds in the facilities for clothes disinsectization. This may be so since, being undamaged, these facilities were not exposed to the action of weather conditions, especially rainfall. Moreover, it is known that the duration of disinsectization was relatively long, about 24 hours for each batch of clothes (probably even longer), whereas the execution with Zyklon B in the gas chambers took, according to the statement of the Auschwitz Camp Commander Rudolf Hoess (7) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-07) and the data presented by Sehn (6) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-06), only about 20 minutes. It should also be emphasized that the ruins of these chambers have been constantly exposed to the action of precipitation and it can be estimated, on the basis of the climatological records, that in these last 45 years or so they have been rinsed rather thoroughly by a column of water at least 35 m in height (!). In our correspondence with the Management of the Auschwitz Museum in 1989, not knowing the Leuchter Report then, we expressed our anxiety as to the chances of detection of cyanogen compounds in the chamber ruins; nevertheless, we offered to carry out an appropriate study. At the beginning of 1990 two workers of the Institute of Forensic Research arrived on the premises of the Auschwitz-Birkenau Camp and took samples for screening analysis: 10 samples of plaster from the delousing chamber (Block No 3 at Auschwitz), 10 samples from gas chamber ruins and, in addition, 2 control samples from the buildings which, as living quarters, had not been in contact with hydrogen cyanide. Out of the 10 samples from the delousing chamber, seven contained cyanogen compounds at concentrations from 9 to 147 µg in conversion to potassium cyanide (which was used to construct the calibration curve) and 100 g of material. As far as the ruins are concerned, the presence of cyanide was demonstrated only in the sample from the ruins of Crematorium Chamber No II at Birkenau. Neither of the control samples contained cyanides.
When the dispute on the Leuchter Report arose, we undertook a closer study of the problem, availing ourselves, among other publications, of J. C. Pressac's comprehensive work (5) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-05). In consequence, we decided to start considerably more extensive and conscientiously planned researches. To carry them out, the Management of the Auschwitz Museum appointed their competent workers, Dr. F. Piper (custodian) and Mr. W. Smrek (engineer) to join the commission, in which they co-worked with the authors of the present paper, representing the Institute of Forensic Research. Under this collaboration the Museum workers were providing us on the spot with exhaustive information concerning the facilities to be examined and -- as regards the ruins -- a detailed topography of the gas chambers we were concerned with. And so they made it possible for us to take proper samples for analysis. We tried to take samples -- if at all possible -- from the places best sheltered and least exposed to rainfall, including also as far as possible -- fragments of the upper parts of the chambers (hydrogen cyanide is lighter than air) and also of the concrete floors, with which the gas from the spilled Zyklon B came into contract at rather high concentrations.
Samples, about 1-2 g in weight, were taken by chipping pieces from bricks and concrete or scrapping off, particularly in the case of plaster and also mortar. The materials taken were secured in plastic containers marked with serial numbers. All these activities were recorded and documented with photographs. Work connected with them took the commission two days. The laboratory analysis of the material collected was conducted -- to ensure full objectivity -- by another group of Institute workers. They started with preliminary work: samples were comminuted by grinding them by hand in an agate mortar, their pH was determined at 6 to 7 in nearly all samples. Next the samples were subjected to preliminary spectrophotometric analysis in infrared region, using a Digilab FTS-16 spectrophotometer. It was found that the bands of cyanide groups occurred in the region of 2000-2200 cm-1 in the spectra of a dozen samples or so. However, the method did not prove to be sensitive enough and was given up in quantitative determinations. It was determined, using the spectrographical method, that the main elements which made up the samples were: calcium, silicon, magnesium, aluminium and iron. Moreover, titanium was found present in many samples. From among other metals in some samples there were also barium, zinc, sodium, manganese and from non-metals boron.
The undertaking of chemical analysis had to be preceded by careful consideration. The revisionists focussed their attention almost exclusively on Prussian blue, which is of intense dark-blue colour and characterized by exceptional fastness. This dye occurs, especially in the form of stains, on the outer bricks of the walls of the former bath/delousing house in the area of the Birkenau camp. It is hard to imagine the chemical reactions and physicochemical processes that could have led to the formation of Prussian blue in that place. Brick, unlike other building materials, very feebly absorbs hydrogen cyanide, it sometimes does not even absorb it at all. Besides, iron occurring in it is at the third oxidation state, whereas bivalent iron ions are indispensable for the formation of the [Fe(CN)6]-4 ion, which is the precursor of Prussian blue. This ion is, besides, sensitive to the sunlight.
J. Bailer (1) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-01) writes in the collective work "Amoklauf gegen die Wirklichkeit" that the formation of Prussian blue in bricks is simply improbable; however, he takes into consideration the possibility that the walls of the delousing room were coated with this dye as a paint. It should be added that this blue coloration does not appear on the walls of all the delousing rooms.
We decided therefore to determine the cyanide ions using a method that does not induce the breakdown of the composed ferrum cyanide complex (this is the blue under discussion) and which fact we had tested before on an appropriate standard sample. To isolate cyanide compounds from the materials examined in the form of hydrogen cyanide we used the techniques of microdiffusion in special Conway-type chambers. The sample under examination was placed in the internal part of the chamber and next acidified with 10% sulfuric acid solution and allowed to remain at room temperature (about 20°C) for 24 hrs. The separated hydrogen cyanide underwent a quantitative absorption by the lye solution present in the outer part of the chamber. When the diffusion was brought to an end, a sample of lye solution was taken and the pyridine-pyrazolone reaction carried out by Epstein's method (3) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-03). The intensity of the polymethene dye obtained was measured spectrophotometrically at a wavelength equal to 630 nm. The calibration curve was constructed previously and standards with a known CN- content were introduced into each series of determinations to check the curve and the course of determination. Each sample of materials examined was analysed three times. If the result obtained was positive, it was verified by repeating the analysis. Having applied this method for many years, we have opportunities to find its high sensitivity, specificity and precision. Under present circumstances we established the lower limit of determinability of cyanide ions at a level of 3-4 ,µg CN- in 1 kg of the sample.
The results of analyses are presented in Tables I-IV. They unequivocally show that the cyanide compounds occur in all the facilities that, according to the source data, were in contact with them. On the other hand, they do not occur in dwelling accommodations, which was shown by means of control samples. The concentrations of cyanide compounds in the samples collected from one and the same room or building show great differences. This indicates that the conditions that favour the formation of stable compounds as a result of the reaction of hydrogen cyanide with the components of the walls, occur locally. In this connection it takes quite a large number of samples from a given facility to give us a chance to come upon this sort of local accumulation of cyanide compounds.
To complete this research on the cyanide compound content in various camp facilities, we decided to carry out several pilotage experiments. The renovation of the Institute building, just in progress, provided us with materials for this investigation. We divided particular constituents of these materials (bricks, cement, mortar and plaster) into several 3-4 gram pieces and placed them into glass chambers, in which we generated hydrogen cyanide by reacting potassium cyanide and sulfuric acid. We used high concentrations of this gas (about 2%) and wetted some of the samples with water. Fumigation took 48 hours at a temperature of about 20°C (Table V). Another series of samples were treated with hydrogen cyanide as well, but now in the presence of carbon dioxide. According to calculations, in the chambers in which people had been gassed the carbon dioxide content produced in the breathing process of the victims was rather high and in relation to hydrogen cyanide may have been even as high as 10:1. In our experiment we applied these two gases (CO2 and HCN) in the 5:1 ratio. Having been subjected to gassing, the samples were aired in the open air at a temperature of about 10-15°C. The first analysis was conducted 48 hours after the beginning of airing.
This series of tests allows the statement that mortar absorbs and/or binds hydrogen cyanide best and also that wet materials show a noticeable tendency to accumulate hydrogen cyanide whereas brick, especially old brick, poorly absorbs and/or binds this compound.
TABLE I. Concentration Of Cyanide Ions in Control Samples Taken From Dwelling Accommodations, which Were Probably Fumigated with Zyklon B Only Once (In Connection With Typhoid Epidemic in 1942)

Site
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Block No
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Sample No
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Concentration of CN- in µg/kg http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Auschwitz http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 3 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 9 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 10 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 11 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Birkenau http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 3 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 60 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 61 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 62 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 63 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Note: In screening tests of 1990 two control samples also produced 0 results.
TABLE II. Concentration of Cyanide Ions In Samples Taken in the Cellars in Which the First Gassings of Camp Prisoners Took Place on November 3rd, 1941

Site
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Place
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Sample No
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Concentration of CN- in µg/kg http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Auschwitz http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif cellars of Block 11 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 13 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28, 24, 24 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 14 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 20, 16, 16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 15 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Note: The CN- content in a sample of diatomaceous earth -- a component of Zyklon B (material from the Museum, sample No 24) -- was 1360 µg/kg, 1320 µg/kg and 1400 µg/kg.
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif TABLE III. Concentrations of Cyanide Ions in Samples Taken From the Crematorium Chambers (Or Their Ruins) in Which the Victims Were Gassed. A - Sample No;
B - Concentration of CN- (µg/kg).

Crematorium I http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif A http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 17 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 17 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 18 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 19 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 20 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 21 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 22 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif B http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 76 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 288 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 80 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 80 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 292 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 80 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif26 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 80 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 288 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 80 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Crematorium II http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif A http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif25 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 26 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 27 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 29 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 30 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 31 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif B http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 640 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 20 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 168 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 296 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif592 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 156 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 288 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif620 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif168 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 292 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Crematorium III http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif A http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif32 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 33 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 34 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 35 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif36 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif37 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif38 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif B http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif68 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 56 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif68 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif52 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif68 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 56 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Crematorium IV http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif A http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 39 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 40 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 41 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 42 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif43 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif B http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 40 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 36 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 500 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif trace http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif44 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 32 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 496 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif44 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 36 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 496 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Crematorium V http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif A http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 46 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 47 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 48 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif49 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif50 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif51 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif52 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif B http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 244 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif36 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 92 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 116 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 56 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif248 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 96 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 120 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 60 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif232 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 32 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 96 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 116 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 60 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Notes: Crematorium I at Auschwitz -- building preserved but reconstructed several times Crematorium II-V at Birkenau -- ruins. Only the ceiling of the chamber of Crematorium II is in part fairly well preserved.
TABLE IV. Concentrations of Cyanide Ions in Samples Collected in The Facilities For the Fumigation of Prisoners' Clothes

Site
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Place
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Sample No
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Concentration of CN- in µg/kg http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Auschwitz http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Block No.1 (1) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 1 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 4,4,4 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 2 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 3, iron hook http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 4, piece of wood from a door http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Block No.3 (2) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 5 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 6 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif900,840,880 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 7 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 8 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif16,12,16 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Two series of determinations were made in
block No 3 in
1990 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif I. 70,30,74,142,422 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif II. 118,52,80,60,214 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Birkenau http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Bath-house Camp B1-A http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif53 (3) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 24, 20, 24 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif53a (3) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif224, 248, 228 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif54 (3) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 36, 28, 32 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif55 (3) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif736, 740 ,640 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif56 (4) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif4, 0, 0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif57 (5) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif840, 792, 840 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif58 (5) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif348, 324, 348 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif59 (6) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28, 28, 28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Notes:
Dwelling quarters next to cobbler workshop and disinfection chambers.
Disinfection facilities
Materials taken from the outer side of the building wall
Mortar taken from the outer side of the building wall
Plaster taken from dark-blue stains on the inner side of the building wall
Plaster from white walls inside the buildingTABLE V. Concentrations of Hydrogen Cyanide and/or Its Combinations in Materials Sampled 48 Hours After Fumigation



http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gifFresh plaster
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gifOld mortar
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gifNew brick
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gifOld brick
http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Sort of
material http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif
Concentration of CN- in µg/kg http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 24 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif480 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 176 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 2700 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 4 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 52 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 20 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif0 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif

After a lapse of one month the concentration of hydrogen cyanide and its combinations in the materials examined decreased on the average by 56% (from 28% to 86%). An apparent rise in the concentration occurred only in single samples. That is so because the samples used for examination were not always the same. When they had been used up in the first run, they had to be replaced by new samples taken from the same bigger lumps of material. This supports the thesis on the local binding of hydrogen cyanide.
The results obtained in the next series of tests, in which the materials were subjected to gassing with a mixture of HCN + CO2 are presented in Table VI.
TABLE VI. Concentrations of Hydrogen Cyanide and Its Combinations in Materials Sampled After Fumigation With HCN + C02


http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Fresh plaster http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Old mortar http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Fresh mortar http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif New brick http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Old brick http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Sort of material http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif dry http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif wetted http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif
Concentration of CN- in µg/kg http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 5920 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 12800 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 1000 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 244 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 492 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 388 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 52 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 36 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 24 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 60 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif
In this case the CN- content in mortar (old and fresh) and in new brick was for the most part lower in the wetted materials than in the dry ones. It seems that here a tendency is revealed towards the competitive action of carbon dioxide, which dissolves in water. In this series of tests fresh plaster showed an exceptionally high affinity to hydrogen cyanide.
After an interval of a month the mean decrease of hydrogen cyanide content in this material was 73% and so it was markedly greater than in the run with hydrogen cyanide only. In as many as four samples that loss ranged from 97% to 100% and then airing was nearly complete. This statement is significant in as much as in their reasoning the revisionists did not take into consideration certain circumstances, namely, the simultaneous action of cyanides and carbon dioxide on the chamber walls. In the air exhaled by man carbon dioxide constitutes 3.5% by volume. Breathing for 1 minute, he takes in and next exhales 15-20 dm3 of air, comprising on the average 950 cm3 CO2; consequently, 1000 people breathe out about 950 dm3 of carbon dioxide. And so it can be estimated that, if the victims stayed in the chamber for 5 minutes before they died, they exhaled 4.75 m3 of carbon dioxide during that period. This is at least about 1% of the capacity, e.g. of the gas chamber of Crematorium II at Birkenau, the capacity of which was about 500 m3, whereas the concentration of hydrogen cyanide virtually did not exceed 0.1% by volume (death occurs soon at as low HCN concentrations as 0.03% by volume). Therefore, the conditions for the preservation of HCN in the gas chambers were not better than in the delousing chambers, despite what the revisionists claim. Besides, as has already been mentioned, the chamber ruins have been thoroughly washed by rainfall.
The following experiment illustrated to what extent water elutes cyanide ions. Two 0.5-gram plaster samples, previously subjected to a fumigation with hydrogen cyanide (after the determination of cyanide combinations in them) were placed on filter paper in glass funnels and either of them was flushed with 1 l of clean, deionized distilled water. The results of the test are presented in Table VII.
TABLE VII. Results of Examination Concerning the Effect of Water Upon the Concentration of Cyanide Ions in Plaster

Sample

http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif Initial concentration
(CN- in µg/kg) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif
Concentration after flushing with water (CN- in µg/kg) http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gifLoss, in %

http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif I http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 160 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 28 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 82.5 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif II http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 1200 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 112 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif 90.7 http://www.holocaust-history.org/images/onepixel.gif

Consequently, water elutes cyanide compounds in considerable measure. The fact that they have survived so long in the chamber ruins is probably due to the possible formation of cyanide combinations in the walls of those chambers at the time of their utilization from about mid-1943 to the last weeks of 1944 (except for Crematorium IV, which was blown up earlier). The significance of rainfall in the process of elution of these combinations out of the ruin walls is exemplified by Crematorium II in the Birkenau camp, where we have found the highest (mean) concentrations of cyanide compounds, because many fragments of the gas chamber were to a great degree protected from precipitation.
Final Remarks

The present study shows that in spite of the passage of a considerable period of time (over 45 years) in the walls of the facilities which once were in contact with hydrogen cyanide the vestigial amounts of the combinations of this constituent of Zyklon B have been preserved. This is also true of the ruins of the former gas chambers. The cyanide compounds occur in the building materials only locally, in the places where the conditions arose for their formation and persistence for such a long time. In his reasoning Leuchter (2) (http://www.holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/iffr/report.shtml#ref-02) claims that the vestigial amounts of cyanide combinations detected by him in the materials from the chamber ruins are residues left after fumigations carried out in the Camp "once, long ago"(Item 14.004 of the Report). This is refuted by the negative results of the examination of the control samples from living quarters, which are said to have been subjected to a single gassing, and the fact that in the period of fumigation of the Camp in connection with a typhoid epidemic in mid-1942 there were still no crematoria in the Birkenau Camp. The first crematorium (Crematorium II) was put to use as late as 15 March 1943 and the others several months later.
Footnotes:

1. The terms "historical revisionism" and "revisionists" in the sense used there have been introduced into the literature of the field under discussion.
References
Amoklauf gegen die Wirklichkeit. Praca zbiorowa (B. Gallanda, J. Bailer, F. Freund, T. Geisler, W. Lasek, N. Neugebauer, G. Spenn, W. Wegner). Bundesministerium fuer Unterricht und Kultur Wien 1991.
Der erste Leuchter Report, Toronto 1988, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1988.
Epstein J., Estimation of Microquantities of Cyanide, Analytical Chemistry 1947, Vol. 19, p. 272.
Gauss E., Vorlesungen ueber Zeitgeschichte, Grabert Vlg. Tuebingen 1993.
Pressac J. C., Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers, B. Klarsfield Foundation, New York 1989.
Sehn J., Ob6z Koncentracyjny Oswiecim-Brzezinka. Wydawnictwo Prawnicze, Warszawa 1960.
Wspomnienia, Rudolf, Hoessa, komendanta obozu oswiecimskiego. G16wna Komisja Badania Zbrodni Hitlerowskich w Polsce. Wydawnistwo Prawnicze, Warszawa 1956.The study was performed and funded by the Committee for Scientific Research under the scheme of Research Project No. 2 P 30 3088 04. Leader of the Project Prof. Jan Markiewicz.

Und für alle die es noch nicht wissen: So sehen Gutachten aus.


Der nächste Punkt, der dann den letzten Zweifler umkippen ließ, war mein Hinweis darauf, dass alle Zeugen von blauen Leichen sprachen, diese aber nicht blau gewesen sein können, Die Aussage ist etwa genau so viel wert wie die Behauptung Böck habe keinen Blauen Dunst sehen können, das Blausäure farblos sei. Böck hat kondensierenden Wasserdampf gesehen. Das was man im deutschen auch als Nebel bezeichnet.
Und grün und blau?
Kannst du dir vorstellen das in den Gaskammern nicht nur ein Todeskampf sondern auch ein Überlebenskampf stattgefunden hat? 10 min Kampf um die beste Stelle, möglichst weit weg von den Einwurfstellen? Denkst du da drinnen sind Sätze gefallen wie: "Gehen sie doch mal beiseite und lassen mich zur Tür, damit ich noch ein oder zwei Minuten länger lebe als sie"?
Wie naiv bist du eigentlich. Les doch mal Höß!
Beim Einwerfen schrieen einige »Gas«, darauf ging ein mächtiges Brüllen los und ein Drängen nach den beiden Türen. Diese hielten aber den Druck aus.
Wie sieht man danach den deiner Meinung nach aus? Rosig und taufrisch?

ganz zu schweigen von der Menge von Menschen, die man angeblich in die unterirdischen Vergasungskammern drängte oder die dann noch 2 Stunden ohne Sauerstoff dezent gegen die Holztüren klopften, bevor das Gas kam.
Eine Geschichte aus einem Buch. Wie oft hab ihr die nun schon aufgewärmt? Ich trau mich gar nicht nachzurechnen.

pgz
25.02.07, 18:04
Zio, mit dir zu diskutieren ist mangels Substanz nicht möglich. Ich begnüge mich daher mit dem Quellenverzeichnis des Rudolf-Gutachtend, welches bereits umfassender als das gesamte polnische "Gutachten" ist. Insbesonders sind hier auch viele Verweise auf chemische Werke enthalten, was bei den Polen fast vollständig fehlt.

In Rudolfs Gutachten wird das polnische Gestammel auch in der Luft zu recht zerrissen.


Und für alle die es noch nicht wissen: So sehen Gutachten aus. 8. Quellenverzeichnis (http://www.vho.org/D/rga/quel.html)


R. Faurisson, »"Es gab keine Gaskammern"«, Deutscher Arbeitskreis Witten, Witten 1978.
R. Faurisson, »Le camere a gas non sono mai esistite«, Storia illustrata, 1979, 261, S. 15-35; vgl. ders.; »The mechanics of gassing«, J. Hist. Rev., 1980, 1(1), S. 23ff.; ders., »The gas chambers of Auschwitz appear to be physically inconceivable«, ibid., 1981, 2(4), S. 311ff.
R.E. Harwood, Did Six Million Really Die?, 26 pp., o.J. Deutsche Ausgabe: R. Harwood, Starben wirklich sechs Millionen?, Historische Tatsachen Nr.1, Historical Review Press, Richmond 1975. Siehe auch die Erwiderung darauf durch A. Suzman und D. Diamond, Six Million did Die - the truth shall prevail, South Africa Jewish Board of Deputies, Johannesburg 1977; deutsch in Auszügen in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, B 30/78, 29.7.1978.
F. A. Leuchter, An Engineering Report on the alleged Execution Gas Chambers at Auschwitz, Birkenau and Majdanek, Poland, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1988, 195 pp.; dt.: Der erste Leuchter Report, ebenda, 1988; britische Ausgabe: The Leuchter Report, Focal Point Publications, London 1989, 67 pp.
J.-C. Pressac, Jour J, 12. Dezember 1988, I-X. Siehe auch Ergänzung dazu, vorliegend in undatierter Übersetzung, ohne Quellenangabe, sowie: ders. in: S. Shapiro (Hg.), Truth Prevails: Demolishing Holocaust Denial: The End of the Leuchter Report, Beate Klarsfeld Foundation, New York 1990.
Vgl. dazu: W. Schuster, »Technische Unmöglichkeiten bei Pressac«, Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1991, 39(2), S. 9-13; sowie Paul Grubach, »The Leuchter Report Vindicated: A response to Jean-Claude Pressac's critique«, J. Hist. Rev., 1992, 12(2), S. 248ff
H. Auerbach, Institut für Zeitgeschichte, Schreiben an Bundesprüfstelle, München, 30.10.1989; ders., November 1989, jeweils erschienen in: U. Walendy, Historische Tatsachen Nr. 42, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1990, S. 32 und 34.
Vgl. dazu meine gutachterliche Stellungnahme, wiedergegeben in: Henri Roques, Günter Annthon, Der Fall Günter Deckert, Verlag Deutsche Stimme, Weinheim 1995.
W. Wegner, in U. Backes, E. Jesse, R. Zitelmann (Hg.), Die Schatten der Vergangenheit, Propyläen, Frankfurt 1990, S. 450ff. (Online-Fassung mit Kommentaren von G. Rudolf)
Vgl. dazu: W. Häberle, »Zu Wegners Kritik am Leuchter-Gutachten«, Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1991, 39(2), S. 13-17.
J. Bailer, »Der Leuchter-Bericht aus der Sicht eines Chemikers«, in: Amoklauf gegen die Wirklichkeit, Dokumentationszentrum des Österreichischen Widerstandes, Bundesministerium für Unterricht und Kultur (Hg.), Wien 1991, S. 47-52. Bezüglich des Befundes von Cyaniden in Menschenhaar: Krakauer Gutachten von 1945 über Cyanide in Menschenhaar, Haarspangen und einer Ventilationsöffnung, B. Bailer-Galanda, ebenda, S. 36-40, Original im Staatlichen Museum Auschwitz.
Vgl. E. Gauss, Vorlesungen über Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 1993, S. 290-293; ders., »Chemische Wissenschaft zur Gaskammerfrage«, Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1993, 41(2), S. 16-24.
J. Bailer, in: B. Bailer-Galanda, W. Benz, W. Neugebauer (Hg.), Wahrheit und Auschwitzlüge, Deuticke, Wien 1995, S. 112-118; vgl. hierzu meine Kritik »Zur Kritik an „Wahrheit und Auschwitzlüge"«, in: Vrij Historisch Onderzoek (Hg.), Kardinalfragen zur Zeitgeschichte, Postbus 46, B-2600 Berchem 1, 1996, S. 91-108.
G. Wellers, »Der Leuchter-Bericht über die Gaskammern von Auschwitz«, Dachauer Hefte,November 1991, 7(7), S. 230-241.
J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, B. Trzcinska, Gutachten, Prof. Dr. Jan Sehn Institut für Gerichtsgutachten, Abteilung für Gerichtstoxikologie, Krakau, 24. September 1990; teilweise veröffentlicht z.B. in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1991, 39(2), S. 18f.
J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, Z Zagadnien Nauk Sadowych, 1994, Z XXX, S. 17-27.
G. Rudolf, »Leuchter-Gegengutachten: Ein Wissenschaftlicher Betrug?«, in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1995, 43(1), S. 22-26.
G. Rudolf und J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, »Briefwechsel«, in: Sleipnir, 1995, 1(3), S. 29-33, Verlag der Freunde, Postfach 35 02 64, 10211 Berlin.
B. Clair, »Revisionistische Gutachten«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1997, 1(2), S. 102-104.
G. Rudolf, »Zur Kritik am Rudolf Gutachten«, ebenda, S. 104-108.
La Vielle Taupe/Pierre Guillaume, »Rudolf Gutachten: „psychopathologisch und gefährlich". Über die Psychopathologie einer Erklärung«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1997, 1(4), S. 224f.
R. Lenski, The Holocaust on Trial, Reporter Press, Decatur, Alabama 1990, gekürztes Protokoll des Prozesses gegen E. Zündel in Toronto 1988, dt.: Der Holocaust vor Gericht, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1996; Barbara Kulaszka (Hg.), Did Six Million Really Die? Report on the Evidence in the Canadian »False News« Trial of Ernst Zündel - 1988, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1992.
F. A. Leuchter, The Third Leuchter Report, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1989.
Vgl. dazu alleine schon den Titel in F. Puntigam, H. Breymesser, E. Bernfus, Blausäuregaskammern zur Fleckfieberabwehr, Sonderveröffentlichung des Reichsarbeitsblattes, Berlin 1943, sowie die Bezeichnung der Entlausungsräume auf den Plänen der Entlausungsgebäude BW 5a/b, S. 34.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique and Operation of the Gaschambers, Beate-Klarsfeld-Foundation, New York 1989; vgl. auch die romaneske Zusammenfassung desselben in: ders., Die Krematorien von Auschwitz. Die Technik des Massenmordes, Piper, München 1994.
G. Fleming, »The Auschwitz Archives in Moskow«, Jewish Quarterly, Herbst 1991, S. 9-12; vgl. F. Töben, »Ein KGB Novellist: Gerald Fleming«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 1997, 1(2), S. 87-91.
J. Zwikirsch, »Die Baupläne der Gaskammern von Auschwitz entdeckt«, Berliner Morgenpost, 14.7.1992, S. 3.
Bezüglich Kritik an Pressacs erstem Buch vgl. R. Faurisson, J. Hist. Rev., Spring 1991, 11 (1), S. 25ff.; ebenda, Summer 1991, 11 (2), S. 133ff.
F. A. Leuchter, The Fourth Leuchter Report, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1991.
Zur Kritik an Pressacs zweitem Buch siehe: Herbert Verbeke (Hg.), Auschwitz: Nackte Fakten, Postbus 46, B-2600 Berchem 1, 1996; zur prinzipielle Kritik an Pressacs Arbeitsweise vgl. G. Rudolf, »Gutachten über die Frage der Wissenschaftlichkeit der Bücher Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers und Les Crématoires d'Auschwitz, la Machinerie du meurtre de masse von Jean-Claude Pressac«, in: W. Schlesiger, Der Fall Rudolf, Cromwell, London 1994; inzwischen wurde Pressac auch von jüdischer Seite massiv wegen unwissenschaftlicher Arbeitsweise angegriffen, vgl. Rivarol, 22.3.1996, S. 8; ebenda, 12.4.1996, S. 4; vgl. auch die Kritik von Pierre Guillaume, De la misère intellectuelle en milieu universitaire, B.P. 9805, 75224 Paris cedex 05, 1995.
Schreiben des SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes, Oranienburg, vom 6.8.1942, IMT-Dokument 511-USSR, zitiert nach: Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof, Nürnberg 1949, S. 553f. Darin wird die Wiederverwertung von Häftlings-Schnitthaar ab 20 mm Schnittlänge befohlen. Da das Dokument aus stalinistischer Quelle stammt, ist Skepsis bezüglich der Echtheit angebracht.
Sterbebücher des Konzentrationslagers Auschwitz, Internationaler Suchdienst des Roten Kreuzes, Arolsen; statistische Auswertung von 123 Totenbucheintragungen zwischen 1.8.41 und 18.12.43; zur Verfügung gestellt von W. Kempkens mit Schreiben vom 9.8.1992; inzwischen sind die Sterbebücher veröffentlicht worden: Sonderstandesamt Arolsen (Hg.), Die Sterbebücher von Auschwitz, Saur, München 1995.
Nach J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 550, waren es im Lager insgesamt 25 Kammern, in denen mittels Zyklon B Sachentlausung betrieben wurde.
Ebenda, S. 123.
Ebenda, S. 201.
Ebenda, S. 126-128.
Ebenda, S. 129.
Ebenda, S. 151/153.
Ebenda, S. 131f.
Ebenda, S. 149; Foto des Daches von Krematorium I unmittelbar nach der Befreiung.
Ebenda, S. 156.
Ebenda, S. 159.
Ebenda, S. 133, daneben: Bestätigung der Veränderungen zur teilweisen Wiederherstellung der Anlage im Schreiben des Staatlichen Museums Auschwitz an J. Hayward, Az I-8523/26/2120/ 91, vom 7.5.1991; B. Bailer-Galanda, Informationen der Gesellschaft für politische Aufklärung, Innsbruck Juni 1991, Nr. 29, S. 1, bezüglich Leuchters Aussagen zum Krematorium I: »2. Er verwechselt museale Rekonstruktionen der Gaskammern, die dem Betrachter einen Eindruck der damaligen Geschehnisse vermitteln sollen, mit real funktionierenden Gaskammern.«; Schreiben von Dr. Scheel, Auswärtiges Amt Bonn, 8.1.79, Aktenzeichen 214-E-Stuparek: »Auch mir ist bekannt, daß es im Lager Auschwitz keine Gaskammern gegeben hat. Die Gaskammern befanden sich im ca. 3 km davon entfernten KZ Auschwitz-Birkenau.«
Siehe dazu auch: Interview von D. Cole mit dem Direktor des Museums Auschwitz, F. Piper: J. Hist. Rev. 1993, 13(2), S. 11-13; Eric Conan, »Auschwitz: La Mémoire du Mal«, L'Express, 19./25.1.1995.
Dem Autor liegt eine Grundriß-Skizze des 1939 erbauten Krematoriums des Konzentrationslagers Sachsenhausen vor, das in Anlage und Dimension durchaus Ähnlichkeiten mit den Krematorien II und III aufweist, ohne daß es dort Massenmorde gegeben hätte. Ebenso sei zum Vergleich auf die Konstruktionsweise moderner Krematorien hingewiesen: H.-K. Boehlke, Friedhofsbauten, Callwey Verlag, München 1974, besonders der Krematoriumsplan S. 117, einschließlich Amtsarztzimmer; E. Neufert, Bauentwurfslehre, Ullstein Fachverlag, Frankfurt 1962, S. 423f.
Verfahren gegen die Baumeister W. Dejaco und F. Ertl, Aktenzeichen 20 Vr 6575/72, Hv 56/72, Wien, 18.1.-10.3.1972.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 319-329. Pläne zu den Krematorien II und III.
Ebenda, S. 183, über die nichtkriminelle Planung der Krematorien II und III siehe besonders S. 264.
Ebenda, S. 187, Kosten und Übersicht über die Bauweise der Krematorien II und III.
Ebenda, S. 213 und 218.
Ebenda, S. 488, Abbildung von in der Betondecke des Leichenkellers I von Kremarorium II noch heute sichtbaren Holzstücken.
Ebenda, S. 436. Im Inventarverzeichnis auf S. 430 erscheint nur im Krematorium II eine handschriftlich eingetragene gasdichte Tür. Zur Abbildung der gasdichten Türen und Luken siehe S. 46-49, 425-428, 486, 500.
Ebenda, S. 227, 311, 312.
S. Crowell, »Technik und Arbeitsweise deutscher Gasschutzbunker im Zweiten Weltkrieg«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1997, 1(4), S. 226-243.
Ebenda, S. 224, 289.
Ebenda, S. 355ff., Kapitel über die Lüftungsanlage der Krematorien II und III.
Ebenda, S. 374 und 377. Motorenstärke der Lüftungen für alle Räume der Krematorien II und III.
Ebenda, S. 234: Dimension der Lüftungsausgänge; S. 487: Abbildung Lochblende der Lüftungsausgänge sowie eine Zeichnung von Pressac von den angeblichen Zyklon B-Einwurfsäulen.
Ebenda, S. 221, 223. Abbau der Wasserleitungen: S. 286.
Ebenda, Krematorium II, S. 340, ungefähr vom 9.-11.2.1943. Krematorium III, S. 342, vom 25.6.1943.
E. Kogon, H. Langbein, A. Rückerl et al. (Hg.), Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas, S. Fischer Verlag, Frankfurt 1983, S. 231. Da es sich in diesem Buch um einen Druckfehler handeln kann, sollte man allein die Originaldokumente zur Aussage von M. Kula verwerten.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 231, 430, 438.
Alliierte Luftaufnahme Nr. 3185, veröffentlicht von den CIA-Angestellten D.A. Brugioni und R.G. Poirier, Le Monde Juif, No. 97, Januar-März 1980, S. 2, angeblich in privater Verantwortung. Originale im US National Archive.
R. Lenski, aaO. (Anm. 22), S. 356 ff., Aussage des Luftbildauswerters Kenneth R. Wilson, Seiten 8927-8941e des Prozeßprotokolls. Nach Wilson sind die Flecken auf den Aufnahmen vom 13.9.1944 nicht zu sehen.
Bundesarchiv, Koblenz.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 354.
Amtsgericht München, Az 451 Cs 112 Js 3326/90 und Az 432 Cs 113 Js 3619/90.
H. Auerbach, Institut für Zeitgeschichte, München, Schreiben vom 20.3.1992.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 365f.
Ebenda, S. 338f.
D. Czech, Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939 - 1945, Rowohlt, Reinbek 1989, S. 454.
Entnommen aus Jean-Marie Boisdefeu, La controvers sur Ö'extermination des Juifs par les Allemands, Band 1, Vrij Historisch Onderzoek, Berchem 1994, S. 167.
Ebenda, S. 168
Aus D. Czech, aaO. (Anm. 71), S. 398, und J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 335.
J.-C.Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 341. Pressac behauptet dort zwar, daß dort Zyklon B-Einwurföffnungen seien, tatsäclich aber ist dort nichts zu sehen.
J.C. Ball, Air Photo Evidence, Auschwitz, Treblinka, Majdanek, Sobibor, Bergen Belsen, Belzec, Babi Yar, Katyn Forest, Ball Resource Service Ltd., Delta, B.C., Canada 1992. Auf den angeblichen Originalfotos sind die Flecken auf den Leichenkellern I beider Krematorien (II + III) eindeutig als Fälschungen zu entlarfen, da die darin eingezeichneten 'Schatten' der sich davon abhebenden 'Stutzen' in eine völlig falsche Richtung laufen, sowohl bezüglich des Sonnenstandes als auch jeweils zueinander; pers. Mitteilung J.C. Ball. Vgl. J.C. Ball, »Luftbild-Beweise« in: Ernst Gauss (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 1994, S. 235-248; engl.: »Foundations of Contemporary History«, im Druck.
»Neue Inschrift im KZ Auschwitz, 60 Millionen für die Erhaltung«, Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 11.6.1992, S. 1.
Plan erhalten von R. Faurisson. Der gleiche Plan befindet sich bei J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 401, allerdings in sehr schlechter Qualität.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 379ff, Abschnitt über die Krematorien IV und V.
Ebenda, S. 384. Zur Abbildung der gasdichten Türen und Luken siehe S. 46-49, 425-428, 486, 500.
Ebenda, S. 386.
Pressac deutet ein Foto von Krematorium IV, ebenda, S. 417, als Beleg für seine These. Da es sich allerdings um eine Südseitenaufnahme handelt, der Korridor aber im Norden des Gebäudes liegt, handelt es sich bei der gezeigten Tür um den im Plan eingezeichneten Zugang zu einem der unbezeichneten Räume. Wenn er auf das im Hintergrund im Wald versteckte Krematorium V verweisen will, so kann man von diesem nicht ernsthaft etwas erkennen.
J.-C. Pressac, Le Monde Juif, Nr. 107, Juli-September 1982, S. 91-131.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 447.
Ebenda, S. 406, 445 und 446, Wiedergabe der entsprechenden Tagesberichte.
E. Lachout, Gutachten: KZ. Auschwitz II - Birkenau, Holocaust-Schlüsseldokument: Tagesbericht vom 2.3.1943 über den Bau einer Gaskammer, Wien, 22.7.1991.
W. Rademacher, »Der Fall Lüftl, oder: die Justiz zur Zeitgeschichte«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 76), S. 57; J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 451.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 390.
Ebenda, S. 161 ff.
R. Höß, in: M. Broszat (Hg.), Kommandant in Auschwitz, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1958.
Urteil des sog. Frankfurter Auschwitz-Prozesses, Aktenzeichen 50/4 Ks 2/63, S. 99.
Vernehmung des Zeugen R. Böck im sog. Frankfurter Auschwitz-Prozeß, Az 4 Js 444/59, Blätter 6878 ff. Zitiert: Blatt 6881 f.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 163.
Ebenda, S. 176.
Pfeiffer, Hansa Luftbild GmbH, Luftbildanalyse der alliierten Aufnahme vom 25.8.44 (Anm. 63), Schreiben vom 17.7.91.; J. Konieczny, The Soviets, but not the Western Allies, should have bombed the Auschwitz camp, Polish Historical Society, im Druck.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 253.
Die im Westen des Lagers in der Zentralsauna angewendete Heißluft- und Heißdampfentwesung, die teilweise auch im Bauwerk 5b in Autoklaven durchgeführt wurde, gehörte nicht dazu, siehe ebenda, S. 63ff.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 55-58, Pläne der Bauwerke 5a/b, S. 59 f. Außenaufnahmen. Der Änderungsplan Nr. 2540 zur Heißluftentlausung datiert vom 5.7.1943.
Ebenda, S. 53.
Ebenda, S. 209, Vorflutplan KGL Birkenau.
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G. Zimmermann (Hg.), Bauschäden Sammlung, Band 4, Forum-Verlag, Stuttgart 1981, S. 120f., bezüglich des im August 1976 in der evangelischen Kirchen von D-96484 Meeder-Wiesenfeld aufgetretenen Schadensfalles. Dank gebührt Herrn W. Lüftl, Wien, der diesen Fund machte, sowie Herrn O. S., der den Bauschadensfall als leitender Architekt ausbaden durfte und mir nähere Details schilderte.
E. Emmerling, in: M. Petzet (Hg.), Holzschädlingsbekämpfung durch Begasung, Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Bd. 75, Lipp-Verlag, München 1995, S. 43-56. Ob die in dem Beitrag zitierten Beispiele möglicherweise alle über Umwege nur auf den oben zitierten Fall verweisen, muß zunächst offen bleiben.
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DEGESCH, Acht Vorträge aus dem Arbeitsgebiet der DEGESCH, 1942, S. 47; Dokument NI-9098 im Nürnberger Prozeß, Eigenschaftstabelle der von der DEGESCH verwendeten gasförmigen Insektizide/Rottizide.
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Patentschrift Nr. 438818 (D 41941 IV/451, 27.12.1926), dankenswerterweise von C. Mattogno zur Verfügung gestellt. Danach gab damals das Präparat innerhalb von 10 Minuten praktisch alle Blausäure ab.
Jahresbericht VIII der Chemisch-Technischen Reichsanstalt, Verlag Chemie, Berlin 1930, S. 77f.
R. Irmscher, »Nochmals: "Die Einsatzfähigkeit der Blausäure bei tiefen Temperaturen"«, Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, 1942, S. 36.
F.I.A.T. Final report, Fumigants distributed by DEGESCH, A.G., Weissfrauenstrasse 9, Frankfurt, British Intelligence Objectives Sub-Committee, Her Majesty Stationery Office, London 1.10.1945, S. 1.
B.I.O.S. Final report, The storage of grain in Germany with special reference to the control of insect pests, British Intelligence Objectives Sub-Committee, Her Majesty Stationery Office, London Oct.-Nov. 1945, S. 30.
Siehe Abbildungen in J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 17, F.A. Leuchter (Anm. 4), S. 148, jeweils aus Produktinformationen der DEGESCH (Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung); vgl. auch G. Peters, aaO. (Anm. 189), S. 80; Anzeiger für Schädlingskunde, 13 (1937), S. 36; während die Discoid-Form als solche auf dem Etikett ausgewiesen war, ist auf diesen Abbildungen nicht ersichtlich, ob auch die Erco- und Diagrieß-Form als solche ausgewiesen waren. Bezüglich einer Zyklon B-Dose aus den Werken Kolin vgl. J. Borkin, The Crime and Punishment of I.G. Farben, The Free Press, New York 1978, S. 114.
A. Moog, W. Kapp, Schreiben der Detia Freyberg GmbH an den Autor, Laudenbach 11.9.1991. Nach Aussage der Herren der Firma Detia Freyberg führt diese Gesellschaft die Geschäfte der DEGESCH fort, die nach dem Krieg in amerikanischen Besitz gelangte. Zum Massenanteil des Trägers am Gesamtprodukt: Ferngespräch mit W. Kapp vom 10.1.1992. Leider sind alle physikalische Angaben der Hersteller zum Produkt Zyklon B/Cyanosil merkwürdig unscharf.
G. Peters, aaO. (Anm. 189), S. 64f.
Schreiben der ARED GmbH an den Autor, Linz, Az. 1991-12-30/Mag.AS-hj.
G. Peters, W. Rasch, »Die Einsatzfähigkeit der Blausäure-Durchgasung bei tiefen Temperaturen«, Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, 1941, S. 133f.
S. Pinter, Mauthausen-Bericht, Beilage 3/US-Army Chemical Corps, 5.8.48.
G. Peters, »Gefahrlose Anwendung der hochgiftigen Blausäure in Entlausungskammern«, Arbeitsschutz, 1942, 5 (III), S. 167 f.
F. Puntigam, »Raumlösungen von Entlausungsanlagen«, Gesundheitsingenieur, Juni 1944, 67 (6), S. 139-180.
E. Wüstinger, »Vermehrter Einsatz von Blausäure-Entlausungskammern«, Gesundheitsingenieur, Juli 1944, 67 (7), S. 179.
Eine Zusammenfassung zum Thema neueren Datums ist erschienen von F.P. Berg, »The German Delousing Chambers«, J. Hist. Rev., Spring 1986, 7 (1), S. 73-94.
Entseuchungs- und Entwesungsvorschrift für die Wehrmacht, H. Dv. 194, M. Dv. Nr. 277, L. Dv. 416, Reichsdruckerei, Berlin 1939.
Richtlinien für die Anwendung von Blausäure (Zyklon) zur Ungeziefervertilgung (Entwesung), Gesundheitsanstalt des Protektorats Böhmen und Mähren, Prag o.J.; Dokument No. NI-9912 (1) im Nürnberger Prozeß.
Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 512, Begasungen, BArbBl. Nr. 10/1989, S. 72, in: Kühn, Brett, Merkblätter Gefährlicher Arbeitsstoffe, ecomed, Landsberg 1990.
dpa, »Dilettantische Kammerjäger«, Kreiszeitung, Böblinger Bote, 16.11.1995, S. 7. Trotz Recherchen war bisher nicht zu eruieren, um welches Giftgas sich es dabei handelte. Da Blausäure aber mit das giftigste und sich am schnellsten ausbreitende Gas ist, das bei Entwesungen zur Anwendung kommt, wäre der berichtete Schaden, selbst wenn es in diesem Fall nicht Blausäure war, mit Blausäure wahrscheinlich mindestens genauso groß gewesen.
K. Naumann, »Die Blausäurevergiftung bei der Schädlingsbekämpfung«, Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, 1941, S. 36-45
Office of Chief of Counsel for War Crimes, Britisches Militärgericht, Verfahren gegen B. Tesch et al., hier eidesstattliche Erklärung von A. Zaun, Hamburg 24.10.1945, Document No. NI-11 396; zitiert nach U. Walendy, Auschwitz im IG-Farben-Prozeß, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1981, S. 62.
Office of Chief of Counsel for War Crimes, hier Vernehmung von C.S. Bendel, Hamburg 2.3.1946, Document No. NI-11 953; zitiert nach U. Walendy, aaO. (Anm. 222), S. 57.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 471f.
Urteil des Frankfurter Auschwitz-Prozesses, Aktenzeichen 50/4 Ks 2/63, S. 108ff.
R. Butler, Legions of Death, Arrows Books Ltd., London 1986, S. 236f.; vgl.: R. Faurisson, Annales d'Histoire Révisionniste 1 (1987) S. 137-152; D. Irving, Nuremberg. The Last Battle, Focal Point, London 1996, S. 241-246.
F. Oscar, Über Galgen wächst kein Gras, Erasmus-Verlag, Braunschweig 1950, S. 38 ff. Originalquelle der Rede: Congressional Record-Senate No. 134, 26. VII. 1949, S. 10397 ff. Siehe daneben auch: F. Utley, The High Cost of Vengeance, Chicago 1949, S. 185-200; deutsch: Kostspielige Rache, H.H. Nölke-Verlag, Hamburg 71952.
Siehe dazu besonders die Artikel in: New York Times, 23., 25., 29.2., 6.3., 30.7., 7.10.1948, 7.1., 2., 5.3., 5.5.1949; Chicago Daily Tribune, 23.-26., 28., 29.2.1948, 12.3., 13.9.1949; Our Sunday Visitor, USA, 14.6.1959, 15; Daily News, Washington, 9.1.1949; Sunday Pictorial, Großbritannien, 23.1.1949.
W. Maser, Das Exempel, Blaue Aktuelle Reihe Band 9, Mut-Verlag, Asendorf 1986, besonders S. 35, 37 und 54; ders., Nürnberg - Tribunal der Sieger, Econ-Verlag, Düsseldorf 1977. Über weitere Details zu diesem Prozeß vgl. den Überblick von M. Köhler, »Der Wert von Aussagen und Geständnissen zum Holocaust«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 76), S. 65-75; und: D. Irving, aaO. (Anm 226).
E. Kern, Meineid gegen Deutschland, Schütz, Pr. Oldendorf, 21971; E. Gauss, Vorlesungen über Zeitgeschichte, aaO. (Anm. 12); J. Graf, Auschwitz. Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust, Neue Visionen Schweiz, Postfach, 8116 Würenlos 1994; auch: M. Köhler, aaO. (Anm. 229), S. 61-98.
J. Mendelsohn, The Holocaust, Vol. 12, Garland, New York 1982, S. 113, Vernehmung von R. Höß, 2.4.1946.
Eine eingehendere Untersuchung dazu erschien von Arnuf Neumaier, »Der Treblinka-Holocaust«, in E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 76 ), S. 347-374.
Vernehmung des Henryk Tauber vom 25.5.1945, Anlage 18, Band 11 des Höß-Verfahrens, zitiert nach J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 489f.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 93ff., Kapitel über Bau- und Funktionsweise der in den damaligen deutschen Konzentrationslagern errichteten Kremierungsöfen.
Ebenda, S. 469ff., über einige Aussagen der Zeugen C.S. Bendel, M. Nyiszli und H. Tauber; vgl. auch C. Mattogno und F. Deana, »Die Krematoriumsöfen von Auschwitz«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 76), S. 281-320.
J. Loscher, H. Schumann (Hg.), Militärhygiene und Feldepidemologie, Militärverlag der DDR, Berlin 1987, S. 283.
F.G. Krotov, Opyt Sovetskoj mediciny w Weli koj Otetschestwennoj Wojne 1941-1945, Uborka polej crasgenij (Die Erfahrungen der sowjetischen Medizin im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945, Band 33: Säuberung des Gefechtsfeldes), Moskau 1955, S. 236-242.
Intensive statistische Untersuchungen dazu wurden unternommen von: W.N. Sanning, The Dissolution of the eastern european Jewry, Institute for Historical Review, Torrance, Kalifornien 1983; deutsch: Die Auflösung des osteuropäischen Judentums, Grabert, Tübingen 1983; W. Benz, Dimension des Völkermords, Oldenbourg, München 1991; vgl. G. Rudolf, »Statistisches über die Holocaust-Opfer. W. Benz und W.N. Sanning im Vergleich«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 76), S. 141-168.
J. Bezwinska, KL Auschwitz in den Augen der SS, Verlag des Staatlichen Auschwitz-Museums, Auschwitz 1973, S. 135 f.
Brief des Staatsanwalt Dreßen, Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung Baden-Württemberg, Ludwigsburg, Aktenzeichen 110 AR 916/89, 26.7.89 bzw. 11.10.89.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 124f., 162, 174, 177, 181, 229, 239, 379f., 459-502. Siehe auch Anm. 36, 79 und 89. Für weitere Zeugenaussagen siehe auch Anm. 239 und E. Kogon, H. Langbein, A. Rückerl et al., aaO. (Anm. 61), S. 194-239; vgl. Anm. 230.
2000 nach C.S. Bendel, 3000 nach M. Niyszli, siehe Anm. 235.
Siehe dazu u.a.: Jüdische Allgemeine Wochenzeitung, 26.7.1990; Hamburger Abendblatt, 25.7.1990; Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18.7.1990; Der Spiegel, 30/91, S. 111; Süddeutsche Zeitung, 21.9.1990; Die Tageszeitung, 18. und 19.7.1990; Vorarlberger Nachrichten, 22. und 29.8.1990.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 125.
Ebenda, S. 384-390.
Ebenda, S. 15 und 188.
Office of Chief of Counsel for War Crimes, Britisches Militärgericht, Verfahren gegen B. Tesch et al., Hamburg 1.-8.3.1946, Document No. NI-12 207, zitiert nach: U. Walendy, aaO. (Anm. 222), S. 83. Übrigens ist kein Angehöriger der damaligen Zyklon B-Produzenten verurteilt worden, da eine Straftat nicht nachgewiesen werden konnte: Degussa AG (Hg.), Im Zeichen von Sonne und Mond, Degussa AG, Frankfurt/Main 1993, S. 148f.
W. Wegner, Vortrag zum Seminar über die Revisionismus-Debatte, Thomas-Dehler-Stiftung, 20.-22.9.91, Nürnberg-Fischbach. Neuerlich ist allgemein die Tendenz zu beobachten, die angeblich angewendete Blausäure-Konzentration entgegen den Zeugenaussagen herabzusetzen.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 18.
Bezüglich der Tötungszeiten siehe neben den Aussagen von R. Höß und R. Böck z.B.: Schwurgericht Hagen, Urteil vom 24.7.1970, Az. 11 Ks 1/70, S. 97 (5 Minuten); Final Trial Brief of the Prosecution, nach U. Walendy, Auschwitz im IG-Farben-Prozeß, aaO. (Anm. 222), S. 47-50 (3 bis im Extremen 15 min); E. Kogon, H. Langbein, A. Rückerl et al., aaO. (Anm. 61), ubiquitär (sofort bis 10 min., seltener bis 20 min.); J. Buszko (Hg.), Auschwitz, Nazi Extermination Camp, Interpress Publishers, Warschau 21985, in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Auschwitz, S. 114 + 118 (wenige Minuten); H.G. Adler, H. Langbein, E. Lingens-Reiner (Hg.), Auschwitz, Europäische Verlagsanstalt, Köln 31984, S. 66, 80 + 200 (wenige bis 10 Minuten); Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.), Die Auschwitz-Hefte, Band 1, Beltz Verlag, Weinheim 1987, S. 261ff. +294 (augenblicklich bis 10 min.); C. Vaillant-Couturier, Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Miltärgerichtshof Nürnberg (IMT), Band VI, S. 242 (5 bis 7 Minuten); M. Nyiszli in: G. Schoenberner (Hg.), Wir haben es gesehen, Fourier, Wiesbaden 1981, S. 250 (5 min.); C.S. Bendel in: H. Langbein, Menschen in Auschwitz, Europaverlag, Wien 1987, S. 221 (Ende der Opferschreie nach 2 min.); P. Broad in: B. Naumann, Auschwitz, Athenäum, Frankfurt/Main 1968, S. 217 (4 min.), nach 10-15 min Türöffnung: A. Rückerl, NS-Verbrechen vor Gericht, C.F. Müller, Heidelberg, 21984, S. 58f.; K. Hölbinger in: H. Langbein, Der Auschwitz-Prozeß, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt/Main 1965, S. 73 (1 min.): R. Böck, ebenda, S. 74 (Nach Türschluß 10 min schreiende Opfer, anschließend Türöffnung); H. Stark, ebenda, S. 439 (10-15 min. schreiende Opfer); F. Müller, ebenda, S. 463 (8-10 min.); E. Pyš, ebenda, S. 748 (nach einige Minuten Anschalten des Ventilators); K. Lill, ebenda, S. 750 (ein paar Sekunden nach Zyklon B-Einwurf ein Schrei, ein paar Minuten danach quoll Qualm aus dem Schornstein).
Protokoll des Gutachtens von Prof. Dr. G. Jagschitz, 3.-5. Verhandlungstag der Strafsache Honsik, 29.4., 30.4., 4.5.1992, Az. 20e Vr 14184 und Hv 5720/90, Landgericht Wien.
Dokument 3868-PS, IMT-Band 33, S. 275ff., zitiert nach L. Rosenthal, »Endlösung der Judenfrage«, Massenmord oder »Gaskammerlüge«?, Verlag Darmstädter Blätter, Darmstadt 1979.
Vgl. dazu die Analyse einer ausführlichen Aussagen des SS-Mannes Dr. Hans W. Münch: G. Rudolf, »Auschwitz-Kronzeuge Dr. Hans Münch im Gespräch«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1997, 1(3), S. 139-190.
Y. Henderson, H.W. Haggard, Noxious Gases, Reinhold Publishing, New York 1943, S. 144f.; J.S. Haldane, J.G. Priestley, Respiration, Yale University Press, New Haven 1935, S. 223f.
Bezüglich der Probleme, die bei derartigen Massenvergasungen auftreten können, vgl. C. Grieb, »Der selbst-assistiert Holocaust-Schwindel«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 1997, 1(1) S. 6ff.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 16.
War Department, Hydrocyanic-Acid-Gas Mask, US Government Printing Office, Washington 1932; War Department, Technical Manual No. 3-205, US Government Printing Office, Washington 1941.
Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Atemschutz-Merkblatt, Carl Heymanns Verlag, Köln 10.1981.
R. Queisner, »Erfahrungen mit Filtereinsätzen und Gasmasken für hochgiftige Gase zur Schädlingsbekämpfung«, Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, 1943, S. 190-194.
DIN 3181 Teil 1, Entwurf, Atemfilter für Atemschutzgeräte. Gas- und Kombinationsfilter der Gasfilter-Typen A,B,E und K. Sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung, Beuth Verlag GmbH, Berlin Mai 1987.
J. Bacques, Other Losses, Stoddart, Toronto 1989; dt.: Der geplante Tod, Ullstein, Frankfurt/Main 1989.
W. Stromberger, »Was war die 'Sonderbehandlung' in Auschwitz?«, Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1996, 44(2), S. 24f.; sowie zur medizinischen Versorgung: unveröffentlichte Forschungsergebnisse von C. Jordan (†) zum Fall G. Weise; vgl. ders., »Politik und Rechtsprechung - Ein Fallbeispiel«, in E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm 76), S. 111-139.
Diese Angaben verdanke ich C. Mattogno. Vgl. hierzu E. Gauss und G. Rudolf, »Die 'Gaskammern' von Auschwitz und Majdanek«, in E. Gauss (Hg.), aaO (Anm. 76), S. 276-279.
Zur Toxikologie von CO siehe z.B.: W. Forth, D. Henschler, W. Rummel, aaO. (Anm. 177), S. 746ff.; eine ausführliche Bearbeitung des Themas der angeblichen CO-Ermordungen in anderen Vernichtungslagern ist erschienen von F.P. Berg, »The Diesel Gas Chambers: Myth within the Myth«, J. Hist. Rev., Spring 1984, 5 (1), S. 21ff.; vgl. W. Lüftl, »Sollen Lügen künftig Pflicht sein?« in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart 1993, 41(1),S. 13; über die von den Sowjets seinerzeit verwendeten Panzermotoren siehe: Bundesarchiv, Militärarchiv, Freiburg, Gesch.-Z.: B 3 - 6999/Rudolf, 23.9.1992; H. Scheibert, Der russische Kampfwagen T-34 und seine Abarten, Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1988; Krauss-Maffei, Geschäftsbereich Wehrtechnik, Information Nr. 29, Kraftfahrzeugtechnik des Kampfpanzers, H. Wüst, T. Icken, Sonderdruck aus Soldat und Technik 7,8,10-12/76 und 3/77. Daneben sei auf eine Studie verwiesen, in der im Detail nachgewiesen wird, daß in Treblinka niemals Massenmorde stattfanden, weder mit Dieselmotoren noch sonstwie: T. Skowron, Amicus Curiae Brief, Polish Historical Society, 91 Strawberry Hill Avenue, Suite 1038, Stamford CT 06902, Juli 1992. Ähnliche historische Probleme ergäben sich dann auch für die vergleichbar gelagerten Fälle der Lager Belzec, Sobibor und Chelmno sowie mit Einschränkungen für Majdanek; vgl. neuerdings: A. Neumaier, aaO. (Anm. 232) sowie F. P. Berg, »Die Diesel-Gaskammern: Mythos im Mythos« in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 76), S. 321-345; sowie: G. Rudolf: »Zur Kritik an „Wahrheit und Auschwitzlüge"«, aaO. (Anm. 13); C. Grieb, »Dieselmotorabgase töten langsam«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1997, 1(3), S. 134-137.
So ein Teil der Antwort von "Nizkor" auf die Frage Nr. 29 »Why did they use this instead of a gas more suitable for mass extermination?« des Institute for Historical Review in: 66 Questions and Answers on the Holocaust, IHR, Costa Mesa, o.J.
C. Mattogno, Schreiben an den Autor, Rom 26.5.1992.
Bei folgender Adresse kann man das Videodokument der Untersuchungen Leuchters in Auschwitz beziehen: Samisdat Publishers Ltd., 206 Carlton Street, Toronto Canada, M5A 2L1.
F.A. Leuchter, Presseerklärung, Boston, 13. Februar 1990.
Prof. Dr. Jan Sehn Institut für Gerichtsgutachten, Abteilung für Gerichtstoxikologie, Krakau, Schreiben an W. Wegner, o.D. (Winter 91/92), o.A. (unleserliche Unterschrift) unveröffentlicht, sowie besonders Anm. 17 und 18.
J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 25), S. 514, Plan des Lagers Birkenau mit Barackennumerierung.
Zentralarchiv Moskau, Dok. Nr. 502-1-214
So z.B. die Aussage von M. Buki im Frankfurter Auschwitz-Prozeß, H. Langbein, Der Auschwitz-Prozeß, aaO. (Anm. 250), S. 96.
J.-C. Pressac, Les crématoires d'Auschwitz. La Technique du meurtre de masse, CNRS, Paris 1993, S. 148.
J.-C. Pressac, Die Krematorien … aaO. (Anm. 25), S. 202.
Persönliche Mitteilung I. Semyda, Greenwich, CT.
Fußnoten im Kapitel Kritik der Gegengutachten:
Dokumentationszentrum des Österreichischen Widerstandes, Bundesministerium für Unterricht und Kultur (Hg.), Amoklauf gegen die Wirklichkeit, Wien 1991, S. 36-40, Original im Staatlichen Museum Auschwitz.

F. Kadell, Die Katyn Lüge, Herbig, München 1991.

J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, B. Trzcinska, Gutachten, Prof. Dr. Jan Sehn Institut für Gerichtsgutachten, Abteilung für Gerichtstoxikologie, Krakau, 24. September 1990; teilweise veröffentlicht z.B. in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1991, 39(2), S. 18f.

Schreiben des SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes, Oranienburg, vom 6.8.1942, IMT-Dokument 511-USSR, zitiert nach: Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof, Nürnberg 1949, S. 553f. Darin wird die Wiederverwertung von Häftlings-Schnitthaar ab 20 mm Schnittlänge befohlen.

J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique and Operation of the Gaschambers, Beate-Klarsfeld-Foundation, New York 1989; ders., Die Krematorien von Auschwiz. Die Technik des Massenmordes, Piper, München 1994.

J.-C. Pressac, Jour J, 12. Dezember 1988, I-X; J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique… aaO. (Anm. 49), S. 53.

J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique…, aaO. (Fußnote 49), S. 224.

Vernehmung des Henryk Tauber vom 25.5.1945, Anlage 18, Band 11 des Höß-Verfahrens, zitiert nach J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique…, aaO. (Fußnote 49), S. 489f.

J.C. Pressac, ebenda, S. 93ff., Kapitel über Bau- und Funktionsweise der in den damaligen deutschen Konzentrationslagern errichteten Kremierungsöfen.

Ebenda, S. 469ff., über einige Aussagen der Zeugen C.S. Bendel, M. Nyiszli und H. Tauber.

W. Lüftl, »Sachverständigenbeweis versus Zeugenbeweis«, Konstruktiv, Dezember 1991, 166, 31f.

Briefwechsel W. Lüftl, persönliche Mitteilung an den Verfasser.

Les crématoires d'Auschwitz. La technique de la meurtre de masse, CNRS, Paris 1993; dt., aaO. (Anm. 49).

R. Faurisson, The Journal of Historical Review, Spring 1991, 11 (1), S. 25ff.; ebenda, Summer 1991, 11 (2), S. 133ff.

Erstmals in: E. Gauss, Vorlesungen über Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 1993.

Vgl. dazu: Herbert Verbeke (Hg.), Auschwitz: Nackte Fakten, Vrij Historisch Onderzoek, Postbus 46, B-2600 Berchem 1, 1996.

W. Wegner, in U. Backes, E. Jesse, R. Zitelmann (Hg.), Die Schatten der Vergangenheit, Propyläen, Frankfurt 1990, S. 450ff. (Online-Fassung mit Kommentaren von G. Rudolf)

Privater Briefwechsel des Verfassers mit W. Wegner. Vgl. W. Häberle, »Zu Wegners Kritik am Leuchter-Gutachten«, Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1991, 39(2), S. 13-17.

Briefwechsel mit dem Autor über die Veröffentlichung in Fußnote 45, S. 115.

G. Wellers, »Der Leuchter-Bericht über die Gaskammern von Auschwitz«, Dachauer Hefte,November 1991, 7(7), S. 230-241.

So ebenfalls die These von J. Bailer, »Der Leuchter-Bericht aus der Sicht eines Chemikers«, in: Amoklauf gegen die Wirklichkeit, Dokumentationszentrum des Österreichischen Widerstandes, Bundesministerium für Unterricht und Kultur (Hg.), Wien 1991, S. 47-52; ders. ebenda, 2. Auflage 1992.

Eine Zusammenstellung der bezeugten Exekutionszeiten von überwiegend wenigen Minuten auf Grundlage der von den Exterminationisten vorgebrachten Zeugenaussagen ist angefertigt worden von: E. Lachout, Gutachten, Wien 11.1.1992, S. 6f. Siehe auch Gutachten Prof. G. Jagschitz, weiter unten.

J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique…, aaO. (Fußnote 49), S. 18.

Vgl. dazu in F. A. Leuchter, An Engineering Report on the alleged Execution Gas Chambers at Auschwitz, Birkenau and Majdanek, Poland, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1988; und: D. Cole, J. Hist. Rev. 1993, 14(2), 11-13.

Vgl. dazu die Ausführungen zu Majdanek sowie zu dieser Wellerschen Paradoxie in: G. Rudolf und E. Gauss, »Die 'Gaskammern' von Auschwitz und Majdanek«, in: E. Gauss (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 1994.

J. Bailer, in: B. Bailer-Galanda, W. Benz, W. Neugebauer (Hg.), Wahrheit und Auschwitzlüge, Deuticke, Wien 1995; vgl. hierzu meine Kritik »Zur Kritik an „Wahrheit und Auschwitzlüge"«, in: Vrij Historisch Onderzoek (Hg.), Kardinalfragen zur Zeitgeschichte, Postbus 46, B-2600 Berchem 1, 1996.

J.A. Sistino, in Pigment Handbook, Vol. 1, Wiley and Sons, New York 1974, S. 401-407; Degussa AG, Schriftenreihe Pigmente, Nr. 50, Frankfurt/Main 1985; H. Ferch, H. Schäfer, Schriftenreihe Pigmente,Nr. 77, Degussa AG, Frankfurt/Main 1990.

Teststart: J.M. Kape, E.C. Mills, Trans. Inst. Met. Finish. 1958, 35, 353-384; Testende und Auswertung: ebenda, 1981, 59, 35-39.

Prof. Dr. Jan Sehn Institut für Gerichtsgutachten, Abteilung für Gerichtstoxikologie, Krakau, Schreiben an W. Wegner, o.D. (Winter 91/92), o.A. (unleserliche Unterschrift) unveröffentlicht.

J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, Z Zagadnien Nauk Sadowych, 1994, Z XXX, S. 17-27.

G. Rudolf, »Leuchter-Gegengutachten: Ein Wissenschaftlicher Betrug?«, in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1995, 43(1), S. 22-26; G. Rudolf und J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, »Briefwechsel«, in: Sleipnir, 1995, 1(3), S. 29-33, Verlag der Freunde, Postfach 35 02 64, 10211 Berlin.

G. Jagschitz, 3. - 5. Verhandlungstag der Strafsache Honsik, 29.4., 30.4., 4.5.1992, Az. 20e Vr 14184 und Hv 5720/90, Landgericht Wien.

Annahmeverweigerung der entgeltlos angeboteten Hilfe von W. Lüftl und G. Rudolf, privater Briefwechsel derselben.

J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique…, aaO. (Fußnote 49), S.
244.
Persönliche Mitteilung Dipl.-Ing. W. Lüftl.

J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique…, aaO. (Fußnote 49), S. 201.

Weitere Details zu diesem skandalösen Gutachten vgl.: W. Rademacher, »Der Fall Lüftl, oder: die Justiz zur Zeitgeschichte«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 68).

G. Fleming, »The Auschwitz-Archives in Moscow«, Jewish Quarterly, Herbst 1991, S.9-12

Private Auskunft von J. Graf, der in Moskau die Unterlagen einsehen konnte. Dort muß jeder in einem Buch mit seiner Unterschrift quittieren, welche Unterlagen er eingesehn hat. Weder Fleming noch Pressac haben den gesamten Bestand gesichtet! Vgl. F. Toben, »Ein KGB-Novellist: Gerald Fleming«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1997, 1(2), S. 87-91.

J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique…, aaO. (Fußnote 49), S. 367.

B. Clair, »Expertises révisionnistes«, Revision (Issy-les-Moulineaux), 1997, 80, S. 3-5; B. Clair, »Revisionistische Gutachten«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 1997, 1(2), S. 102-104.

G. Rudolf, »Zur Kritik am Rudolf Gutachten«, ebenda, S. 104-108; in Revision, 1997, 82/83, S. 3f. (»Le titre surprenant du docteur Clair«) erschien nur ein Abschnitt dieser Erwiderung.

Vgl. B. Clairs unsachliche Reaktion in »Les taches bleues«, Revision, 1997, 82/83, S. 5. Wahrscheinlich hat Dr. Clair nur den in der gleichen Ausgabe als Ausschnitt aus meiner Erwiderung gekennzeichneten Artikel gelesen, nicht aber das vollständige deutsche Original. Das würde seine Reaktion erklären.

J.C. Ball,
Air Photo Evidence, Auschwitz, Treblinka, Majdanek, Sobibor, Bergen Belsen, Belzec, Babi Yar, Katyn Forest, Ball Recource Services Ltd., Delta, Canada 1992; vgl. ders. »Luftbild-Beweise«, in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 68); sowie: J. Konieczny, The Soviets, but not the Western Allies, should have bombed the Auschwitz camp, Polish Historical Society, Stamford CT, 1993.
Siehe dazu in: W. Lüftl, Holocaust (Glaube und Fakten), Wien, Oktober 1991; vgl. ders., J. Hist. Rev. Winter 1992-93 12(4), 391. Zum Rücktritt des Präsidenten der Österreichischen Bundesingenieurskammer W.Lüftl siehe: Süddeutsche Zeitung, 14.3.1992, S. 8; The Washington Post, 24.5.1992, S. A46; vgl. W. Rademacher, »Der Fall Lüftl, oder: die Justiz zur Zeitgeschichte« in: E. Gauss (Hg.), aaO. (Anm.
68).Das Rudolfgutachten:
http://www.vho.org/D/rga/rga.html

Siglinde
25.02.07, 19:13
@Zio

Zitat:
Zitat von Karasig
Der nächste Punkt, der dann den letzten Zweifler umkippen ließ, war mein Hinweis darauf, dass alle Zeugen von blauen Leichen sprachen, diese aber nicht blau gewesen sein können,

Die Aussage ist etwa genau so viel wert wie die Behauptung Böck habe keinen Blauen Dunst sehen können, das Blausäure farblos sei. Böck hat kondensierenden Wasserdampf gesehen. Das was man im deutschen auch als Nebel bezeichnet.
Und grün und blau?
Kannst du dir vorstellen das in den Gaskammern nicht nur ein Todeskampf sondern auch ein Überlebenskampf stattgefunden hat? 10 min Kampf um die beste Stelle, möglichst weit weg von den Einwurfstellen? Denkst du da drinnen sind Sätze gefallen wie: "Gehen sie doch mal beiseite und lassen mich zur Tür, damit ich noch ein oder zwei Minuten länger lebe als sie"?
Wie naiv bist du eigentlich. Les doch mal Höß!
Beim Einwerfen schrieen einige »Gas«, darauf ging ein mächtiges Brüllen los und ein Drängen nach den beiden Türen. Diese hielten aber den Druck aus.
Wie sieht man danach den deiner Meinung nach aus? Rosig und taufrisch?

Zitat:
Zitat von Karasig
ganz zu schweigen von der Menge von Menschen, die man angeblich in die unterirdischen Vergasungskammern drängte oder die dann noch 2 Stunden ohne Sauerstoff dezent gegen die Holztüren klopften, bevor das Gas kam.

Eine Geschichte aus einem Buch. Wie oft hab ihr die nun schon aufgewärmt? Ich trau mich gar nicht nachzurechnen.

Ich kann wirklich nur an Deinem Geisteszustand zweifeln oder Du bist so ungebildet, wie ein Sonderschüler.
Wie wirkt HCN und CO im Körper, was macht es mit dem Sauerstoff im Hämoglobin? Alle, aber wirklich alle Opfer einer Zyanidvergiftung machten einen schrecklichen Todeskampf durch, sie sind trotzdem hellrot verfärbt, weil der Sauerstoff nicht mehr aus dem Hämoglobin abgegeben werden konnte. Die Atmungskette wird gehemmt. Da kannst Du nunmal nicht gegen anstinken, selbst wenn sich einige während der Agonie zerkratzt und zertreten haben sollten, sie sind dann trotzdem hellrot und nicht blau.
Die Zeugen konstruierten einfach: Blausäure=ersticken=blau verfärbte Haut.

Blaue Flecken durch Agonie können in der kurzen Zeit noch nicht entstanden sein. Auch innerhalb von 2 Srunden post mortum entstehen nur die sogenannten roten Totenflecken.
Gerstein hat deutlich ausgesagt, dass in den Kammern mit Holztüren nach über 2 Stunden noch alle Eingeferchten lebten, die sich sogar gegenseitig auf den Füßen standen, obwohl sie zu der Zeit schon lange alle erstickt sein müssten.
Schon viel früher müssen die Kinder zwischen den zusammengedrückten Menschen erstickt sein. Wenn sie erstickt sind, ja, dann waren sie blau, aber dann hat man mit Zyklon B nur Tote vergast. Und die Deutschen Mörder waren so blöd und haben es nicht bemerkt; das wäre allerdings die einzig logische Erklärung.

Was willst Du eigentlich?
Mache Dir doch endlich einmal die Mühe wirklich herauszubekommen, was damals passiert ist. Und wenn eine von meinen Vorfahren jüdisch gewesen wäre und wäre in einem KL umbekommen und ich würde so wie heute auf soviel Widersprüchlichkeiten stoßen, ich würde wissen wollen, was meinen Ahnen passiert ist.
Aufgrund aller Tatsachen zusammen genommen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Juden mit Zyklon B vergast wurden mehr als gering. Dennoch starben Juden und andere Menschen in KL`s, willst Du nicht wissen, wer oder was ihre wirklichen Mörder waren, welche Umstände dazu führten, dass sie starben und warum auch Deutsche unschuldige Menschen sterben müssten? Auch wenn die Antwort zu einem neuen Schreckensbild führt?!
Tut mir leid, ich kann Dich nicht verstehen.

Noch einmal Gerstein:
Gersteinbericht:
Nach zwei Stunden 49
Minuten - die Stoppuhr hat alles wohl registriert - springt
der Diesel an. Bis zu diesem Augenblick leben die Menschen
in diesen 4 Kammern, viermal 750 Menschen in 4mal 45
Kubikmetern! -
Von neuem verstreichen 25 Minuten. Richtig,
viele sind jetzt tot. Man sieht lebt das durch das kleine
Fensterchen, in dem das elektrische Licht die Kammern einen
Augenblick beleuchtet. Nach 28 Minuten leben nur noch
wenige. Endlich, nach 32 Minuten ist alles tot!

Von der anderen Seite öffnen Männer vom Arbeitskommando die
Holztüren.

Alle Geschichten stammen irgendwann aus Büchern, was für eine Aussage.

ansgar
25.02.07, 23:58
@Ziu

Dein Avatar-Bild ist nichts weiter als eine weitere jüdische Verdrehung von Tatsachen mithilfe falsch platzierter Bilder.

Das Zitat von Ittner bezog sich eindeutig auf ein anderes Bild von KL-Häftlingen, auf dem eben keine Tätowierungen zu sehen waren. Aber zugeben konntet Ihr das natürlich nicht und habt Ittner somit einach nur immer weiter provoziert....

Nun hast Du nun in jüdischer Manier ein anderes Bild mit dem Zitat von Ittner geschmückt (und lässt den Zusammenhang weg) um Ittners Ruf zu schädigen und Eurer Sache, nämlich unschuldige Menschen zu morden, versklaven und einzukerkern, zu dienen.

Ich verachte Dich und deine Verbündeten aus der Hölle. Ihr seit genau wie vor 2000 Jahren Söhne des Teufels und tut nach seinem Willen.

Schon mehr als einmal habe ich nun auf Deine Methoden hier und in anderen Strängen hingewiesen und es wundert mich daß Du es immer noch schaffst die Geisteskraft von guten Kameraden ZU VERSCHWENDEN.

Lügner!



http://www.fr-online.de/_img/_cnt/_online/050121_auschwitz_kinder2_taetow.jpg

(Und jetzt ruf schnell deine Zion-Connection an damit die bei der FR die Tätowierungen noch reinrettuschieren ... Ich lach mich tot und freu mich auf die Abrechnung!)

pgz
26.02.07, 01:56
Hallo Ansgar,

nicht so stürmisch!

Das Bild ist doch der allerbeste Beweis dafür, daß der HC ein Märchen ist. Gerade dann, wenn die Nummern zu sehen wären, wie Zio angibt, bedeutet das doch nur, daß man diese arbeitsuntauglichen Kinder eben nicht "vergasen" wollte. Ansonsten hätte man sie nicht extra tätowiert.

Ob also die Tätowierung nun zu sehen ist oder nicht, spielt zunächst entweder keine Rolle oder ist HC widerlegend, wenn sie da sind.

Das Wesentliche an dem Bild sind aber nicht die Tätowierungen sondern eben die kleinen, völlig unnützen Kinderchen, welche eben nicht direkt "selektiert" und ins "Gas" gewandert sind, wie das Lügenpack es eben behauptet.

Laß also die Juden durchaus noch die Tätowierungen reinretuschieren, sie beweisen dann in doppelter Weise, daß sie wie üblich lügen. 1. die Bildfälschung und 2. eben das offenkundige Vorhaben, die Kinder am Leben zu erhalten.

Man sieht auch an den Kindern zum Befreiungszeitpunkt, daß sie offensichtlichgut genährt sind. Selbiges sieht man auch an den anderen Erwachsenenbildern. Dort kann man auch "unnütze" alte Leute sehen, welche ebenfalls überraschenderweise "Holocaustüberlebende" sind.

ansgar
26.02.07, 18:40
Ich muß deutlich widersprechen:

Ob es nun Tätowierung gab oder nicht spielt in dem Fall von Zio's Propagandalüge eher eine Untergeortnete Rolle.

Jemandem ein Bild OHNE Tätowierungen vorzulegen und dann seine Reaktion darauf auf ein Bild MIT Tätowierungen zu schreiben ist nur eine dreiste Lüge! Und typisch für die Hetze der Zion-Connection.

Dieses Gelüge und Verdrehe nimmst Du scheinbar nicht ernst genug. Das ist doch erst der Grund für unsere Misere: DIe tausenden miesen Lügen und Tatsachenverdrehungen werden von der Mehrheit geglaubt während wir uns zurücklehnen und zueinander sagen: "Nicht so stürmisch"!

Dann reiben sie sich mal wieder die Hände...

Vilay
26.02.07, 20:41
Da die Tätowierungen der KL-Insassen ja nicht direkt etwas mit dem HC zu tun haben, jedoch indirekt schon, würde ich gern ein paar Fragen stellen, die mir schon lange durch den Kopf gehe. Jetzt wo wir gerade bei dem Thema sind, ist es vielleicht nicht verkehrt die Fragen beantwortet zu wissen, ohne vom eigentlichen Hauptthema allzu weit abzuschweifen.


Wer wurde im KL tätowiert bzw. wer wurde nicht tätowiert?
Warum wurde überhaupt tätowiert? Gibt ja noch andere Möglichkeiten einer Kennzeichnung.
Was bedeutet die Nummer in der Tätowierung? Ist das einfach eine fortlaufende Nummer, oder setzt sie sich aus bestimmten Sachen zusammen?
Wenn es eine fortlaufende Nummer ist, hatte dann jedes KL seinen eigenen Nummernkreis zur Verfügung oder kann es sein, dass es zwei KL-Häftlinge gibt (aus unterschiedlichen Lagern) mit der gleichen Nummer?
Hatte Moshe Peer eine solche Tätowierung?Ich hatte zwar noch einige Fragen, aber die fallen mir gerade nicht ein.
Aber danke schonmal für die Antworten.

Vilay

Wolke
27.02.07, 20:39
Im KL Mauthausen gab es für die Häftlinge Arbeitsprämien für Mehrleistungen, die über das Plansoll hinaus geleistet wurden.
Mit diesen Prämiengutscheinen konnten sich die fleißigeren Häftlinge Rauchwaren u.ä. im Lager kaufen.
Die Lagerleitung hat also versucht, die Häftlinge zu motivieren.
Wozu hätte man das tun sollen, wenn angeblich "Vernichtung" der Zweck von KL´s war ?
Hier ein Foto der betreffenden Anordnung vom Lagerleiter. (Hoffentlich ist es noch lesbar, wurde durch Glasscheibe fotographiert...)
http://forum.thiazi.net/attachment.php?attachmentid=96900&stc=1&d=1172605136

Wolke
27.02.07, 21:07
Nicht alle Todesopfer der KL´s sind Mordopfer. Untenstehendes Bild zeigt die Gedenktafel an der Mauer des Lagers Mauthausen. Wenn ich nicht falsch unterrichtet bin, wurden in jedem kriegführenden Land feindliche Agenten, Saboteure oder Partisanen hingerichtet . . .http://forum.thiazi.net/attachment.php?attachmentid=96902&stc=1&d=1172606828

K...
28.02.07, 00:34
[FONT=Arial]Nicht alle Todesopfer der KL´s sind Mordopfer.


Wie viele Todesopfer waren den nach Eurer Meinung Mordopfer?

Pervitinist
28.02.07, 00:49
Wie viele Todesopfer waren den nach Eurer Meinung Mordopfer?

Worauf beziehst Du Dich konkret?

Ich würde eher umgekehrt fragen: Nenne doch einmal Namen von Opfern, so daß man diskutieren kann, ob diese jeweils ermordet wurden oder nicht.

Um es vorwegzunehmen: Ich denke, daß es tatsächlich Mordopfer im Zusammenhang mit deutschen KLs gab. Deren Mörder wurden aber ausnahmslos durch (NS-) deutsche Zivil- oder Kriegsgerichte rechtskräftig verurteilt, weil Mord im Nationalsozialismus ebenso illegal war und ist wie in (fast) jedem anderen politischen System.

Peer
28.02.07, 01:49
http://www.fr-online.de/_img/_cnt/_online/050121_auschwitz_kinder2_taetow.jpg

(Und jetzt ruf schnell deine Zion-Connection an damit die bei der FR die Tätowierungen noch reinrettuschieren ... Ich lach mich tot und freu mich auf die Abrechnung!)

Offensichtlich wurde das Bild 1945 *nach* der "Befreiung" gemacht. Was mich in diesem Zusammenhang wundert, ist die ausgesprochen gute körperliche Verfassung der Kinder. Nix mit Hungerhaken! Schon komisch irgendwie ...

Peer

ansgar
28.02.07, 20:07
Offensichtlich wurde das Bild 1945 *nach* der "Befreiung" gemacht. Was mich in diesem Zusammenhang wundert, ist die ausgesprochen gute körperliche Verfassung der Kinder. Nix mit Hungerhaken! Schon komisch irgendwie ...

Peer

- Wenn man die Bildbeweise in den richtigen Zusammenhang rückt,
- die Befehle ohne "Geheimsprache" liest,
- die vollständigen Dokumente zu den Gefangenen und Opfern ansieht,
- und dazu die hunderten entlarvten Propagandalügen publik macht,
- die offensichtlich überzogenen Aussagen der "Täter" miteinbezieht,
- und die geschichtlichen Ereignisse ohne die rot-zionistische Brille betrachtet

bleibt vom Hohlohgrau$ nur noch eins: grausamste Propaganda mit übelsten Folgen, durchgeführt von reinsten Rassisten.

Ich möchte zum x-ten Male festhalten daß es mit Sicherheit auch Einzelfälle von Massakern und rassistisch motivierten Morden gab, die weder durch Kriegsrecht noch sonstwie gedeckt waren.

Dies genau zu ergründen wäre die eigentliche Aufgabe unserer Historiker, aber...

Wolke
01.03.07, 19:12
Im Schauraum des KL Mauthausen ausgehängter Text betreffend Gaskammer:

„Im Frühjahr 1942 wurde diese Gaskammer, als Baderaum getarnt, fertiggestellt. Bis 1945 wurden in diesem kleinen Raum tausende Menschen erstickt, die von einer nationalsozialistischen Behörde oder von lagerinternen SS-Stellen zur Vernichtung bestimmt worden sind.
Die Opfer sind vom Lagergefängnis über den Gefängnishof in einen Nebenraum dieser Kammer geführt worden, wo sie sich auskleiden mussten.
Dort stellte ein SS-Arzt fest, wer Zahngold hatte. Die Betreffenden wurden entweder oberhalb der Brust oder am Rücken gekennzeichnet. Dann wurden sie zum „Baden“ geführt.
In dem noch heute vorhandenen kleinen Nebenraum der Gaskammer befand sich ein SS-Unterführer mit Gasmaske, und dieser bediente den Gas-Einfüllungs-Behälter. In diesen wurde Zyklon B-Gas geschüttet, der Deckel zugeschraubt. Mittels Erhitzung wurde das Gas entbunden und strömte durch ein Rohr in den Vergasungsraum. Aus einem etwa einen Meter langen Rohr mit einem ca. einem Zentimeter breiten, der Mauer zugekehrten Schlitz strömte Giftgas aus. Der Tötungsvorgang dauerte 10 bis 20 Minuten. Nach etwa 20 Minuten wurde ein Ventilator eingeschaltet, der die Gaskammer entlüftete. Dieses Gerät befand sich in der linken Ecke der Decke. Nach etwa einer Stunde wurde von den SS-Unteroffizieren eine Gaskammertüre geöffnet. Mittels eines präparierten Papierstreifens wurde festgestellt, ob sich im Raum noch Gas befand. Erst wenn sich der Kontrollstreifen nicht mehr verfärbte, wurden beide Türen geöffnet und die Häftlinge des Krematorium-Kommandos mussten die Ermordeten in den Leichenraum transportieren. Daraufhin wurde die Duschanlage eingeschaltet, der Boden gereinigt und der Tötungsraum für neue Opfer vorbereitet.
So wurden z.B. am 24. Oktober 1942 261 Tschechen, darunter 133 Frauen in der Gaskammer erstickt; dieser Vergasungsvorgang dauerte laut Angaben das damaligen Leiters der Vergasung, SS-Hauptscharführer Martin Roth, über 24 Stunden.
Alle Mauthausener SS-Führer, die von einem österreichischen, deutschen oder alliierten Gericht über die Gaskammer befragt wurden, haben die Existenz der Mauthausener Gaskammer bestätigt. So hat z.B. der og. Martin Roth bei seiner Verhandlung vor einem bundesdeutschen Gericht in Hagen/Westfalen (Sta Hagen, AZ II, KS 1/70-Urteil v. 24.7.1970) gestanden, 1692 Personen mittels Zyklon B-Gas in dieser Gaskammer getötet zu haben.“
http://forum.thiazi.net/attachment.php?attachmentid=97066&stc=1&d=1172772387

Hier Fotos der Kammer:
http://forum.thiazi.net/attachment.php?attachmentid=97067&stc=1&d=1172772218
Oben links und rechts die Kammer ca. 5x4m Grundfläche.
Unten links eine Aufnahme aus einem ganz anderen Raum mit ganz ähnlichem Heizkörper.
Unten rechts das Guckloch einer der Türen (etwa in Brusthöhe)

Zur Beschriftung des Gucklochs "Chema Olomouc Lutin" habe ich folgendes herausgefunden:
Chema ist der Hersteller aus dem tschechischen Ort Lutin bei Olomouc.

Google-Recherche: http://www.cechypk.cz/www/obec/germany.htm

Im Jahre 1936 wurde unter Mithilfe verschiedener Institutionen eine "Feuerwehrproduktionsgenossenschaft" gegründet. Diese Genossenschaft stellte Zweiradkraftspritzen und Feuerlöschgeräte her.
Im Jahre 1938 erneuerte man die Produktion in der Feuerwehrproduktions-genossenschaft vollständig. Es wurden jetzt moderne Kommunalmaschinen, Spül- und Kehrfahrzeuge, Sanitätswagen, Kraftwagenspritzen, Atemschutzmasken und Leitern hergestellt.
Im Jahre 1946 wurde die Produktion in der Feuerwehrproduktionsgenossenschaft in Čechy pod Kosířem stillgelegt und das gesamte Herstellungsprogramm von der Fa. Sigmund-Chema in Lutín bei Olomouc übernommen.
1958 wurden die Kapazitäten auch in der Weberei stillgelegt und die Fertigung von Schläuchen vom volkseigenen Betrieb Technolen übernommen.

Die Firma Chema dürfte auch Gasmasken hergestellt haben:
Offiziell geprueft Vojensky chemicky ustav .... Militaerisches chemisches Institut in Olomouc ... mit Stempeln der Firme CHEMA versehen wurde. ...
www.gasmasklexikon.com/Page/ChechRep-FM.htm - 15k -

Wolke
01.03.07, 19:47
"Dort stellte ein SS-Arzt fest, wer Zahngold hatte. Die Betreffenden wurden entweder oberhalb der Brust oder am Rücken gekennzeichnet. Dann wurden sie zum „Baden“ geführt."

Dazu stelle ich hier mal ein paar Fragen:
Warum ist den Leuten kein Verdacht gekommen, daß es keine Dusche sein soll ?
Wäre es nicht absolut ungewöhnlich, daß vorm Duschen ein Arzt Jeden auf Zahngold untersucht und dann Markierungen auf den Körper macht ?
Ist es normal, daß Häftlinge zur Körperpflege in das Krematoriumsgebäude geführt werden ?
Wo haben sich sonst die Häftlinge im Lager gewaschen ?
Sind für einen Duschraum dicke Metalltüren mit Guckloch und zwei hermetischen Verriegelungsvorrichtungen nicht absolut ungewöhnlich und hätten daher Verdacht erregen müssen ?
Ist nicht auch ein Duschraum mit zwei Eingängen ungewöhnlich und auffällig ?


Die Räume nahe der Brausekammer sind eng und verwinkelt. Wenn da viele Personen auf engen Raum aufgrund dieser Ungereimtheiten in Panik geraten wären, hätte man schwerlich auch mit Gewalt die entstehende Dränglerei und Flucht in den Griff kriegen können.
Da der Brauseraum ca. 20m² Fläche hat, wären für eine Vortäuschung von Duschengehen wohl kaum mehr als 20 Personen hineingegangen, weil sonst zuwenig Bewegungsfreiheit für einen Duschvorgang für jede Person vorhanden wäre.
Sobald mehr Personen hineingepreßt würden, wäre wohl jedem aufgefallen, daß hier etwas nicht stimmen kann . . .
und daraufhin wohl die Panik und Gegenwehr erfolgt.
Die Türen der Brausekammer sind nur gebückt passierbar, daher können viele Personen auch schlecht mit Gewalt gegen deren Willen hineingedrängt werden.

Wolke
01.03.07, 20:13
Daß in einem Lager auch durchaus normales Leben möglich gewesen sein muß, erkennt man an vielen Details, so auch an diesem Beispiel: ein polnischer Häftling komponierte einen Marsch im Nebenlager Gusen, daß zu Mauthausen gehörte.
http://forum.thiazi.net/attachment.php?attachmentid=97074&stc=1&d=1172776268

Wolke
01.03.07, 20:32
Es war und ist weltweit gang und gäbe, an Häftlingen Versuche durchzuführen.
Daß dabei auch Menschen zu Tode gekommen sind, ist möglich.
Nicht in jedem Fall müssen jedoch alle Versuche zwangsläufig unmenschlich sein.
So kann man untenstehendem Dokument entnehmen, daß es auch Ernährungsversuche gab. Hier zum Beispiel mit Biosyn-Vegetabil Wurst (Schieber), Mycel-Eiweiß aus Willshausen bei Arnsberg / Westfalen, und Eiweiß aus Sulfitablaugen der Zellstoff-Fabriken Lenzing / Oberdonau.
Habe über diese künstlichen Nahrungsmittel noch nicht mehr erfahren können...
Ergänzung:
Zwischen 1938 und 1943 Beginn der Futterhefe-Produktion aus Sulfitablaugen und. Holzzuckerwürzen (erste grosstechn. Anlagen in USA und UdSSR)
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Produktion von Einzeller-Eiweiß.


(Single Cell Protein, SCP), da Einzeller mit Rohstoffen wie Erdöl, Methanol und


Molke, mit Abfällen aus Landwirtschaft und Industrie, gefüttert werden können


und sich zugleich exponentiell vermehren
Dieses Einzellereiweiß-Produkt aus industriellen Abfällen sollte der Truppenversorgung dienen, zu seiner kommerziellen Verwertung gründete die SS gemeinsam mit der Firma Dr. Oetker eine Forschungsgesellschaft.



Seit den 1950er Jahren richtete sich vor dem Hintergrund des
Welthungerproblems auch in den westlichen Industriestaaten das Interesse auf

SCP. Insbesondere die großen Ölmultis stiegen in die biotechnologische

Produktion von Futtermittelzusätzen auf Grundlage von Alkanen und Erdgas ein

(Pruteen, Toprina).
Die DDR schloss einerseits an die Erfahrungen der NS-Zeit an, indem sie
Einzelleiweiß für die Tierernährung aus Abfällen der Zellstoff-Industrie

produzierte, reagierte anderseits aber auf den internationalen Durchbruch bei der Nutzung von Erdöl als Eiweißquelle. Im Rahmen des ambitionierten Erdölprogramms wurde im Petrolchemischen Kombinat Schwedt eine gewaltige Anlage zur Gewinnung von Futtereiweiß errichtet, die nach fast 20jähriger Entwicklungszeit 1980/81 schließlich in Betrieb genommen werden konnte.

http://forum.thiazi.net/attachment.php?attachmentid=97076&stc=1&d=1172777540

Wolke
01.03.07, 21:08
Hier eine Statistik, die in der Mauthausen-Gedenkstätte ausgestellt ist.
Häftlingsbestand zum jeweils 31.3. der Jahre 1943, 1944 und 1945
Auffallend dabei, daß 1945 ein sehr starker Anstieg mit zwangsläufiger katastrophaler Überbelegung des Lagers durch evakuierte Häftlinge aus geräumten KL´s im Osten entstand.

Schutzhäftlinge arisch 1943: 7.421 1944: 18.956 1945: 35.395
Bibelforscher 1943: 38 1944: 52 1945: 104
Homosexuelle 1943: 49 1944: 50 1945: 65
Wehrmachtsangehörige 1943: 27 1944: 35 1945: 242
Geistliche 1943: 0 1944: 25 1945: 13
Rotspanier 1943: 0 1944: 2.181 1945: 2187
Ausländische Zivilarbeiter 1943: 1.896 1944: 6.854 1945: 16.836
Juden 1943: 13 1944: 22 1945: 13.636
Asoziale 1943: 439 1944: 352 1945: 534
Kriminelle 1943: 874 1944: 1.007 1945: 1.445
Sicherheitsverwahrte 1943: 3.989 1944: 3.171 1945: 2.832
Zigeuner 1943: 0 1944: 155 1945: 200
Kriegsgefangene 1943: 71 1944: 2.102 1945: 5.058

Gesamtstärke 1943: 14.817 1944: 34.962 1945: 78.547

Der Anteil der Juden an der Gesamtbelegung des Lagers Mauthausen:
1943: 0,09 %
1944: 0,06 %
1945: 17,4 %

Prozentualer Anteil der verschiedenen anderen Häftlingsgruppen 1945 :

Schutzhäftlinge arisch 45,06 %
Bibelforscher 0,13 %
Homosexuelle 0,08 %
Wehrmachtsangehörige 0,3 %
Geistliche 0,02 %
Rotspanier 2,78 %
Ausländische Zivilarbeiter 21,43 %
Asoziale 0,68 %
Kriminelle 1,84 %
Sicherheitsverwahrte 3,6 %
Zigeuner 0,25 %
Kriegsgefangene 6,44 %

http://forum.thiazi.net/attachment.php?attachmentid=97081&stc=1&d=1172779691

AHDeutschland
02.03.07, 00:21
Ich grüße Alle !

Bücher sind was feines, darin dürften wohl viele von uns einer Meinung sein.
Es gibt Krimis, Horror und Liebesbücher und es gibt Märchenbücher.
Eins möchte ich heute mal vorstellen.

Ein Australier in Auschwitz

Der schlapphütige Donald Watt zog mit Gewehr, Bajonett und Granate in den Krieg. Aber es ist ein Rätsel, als was er zurückkehrte. Dieses Rätsel entstand durch Watts Anstrengungen, nach einem halben Jahrhundert aus seinem Gedächtnis die Geschichte hervorzukramen, wie ihn die Deutschen wegen seiner mehrfachen Flucht aus Kriegsgefangenenlagern bestraften.

Watt behauptet, sie hätten ihn dafür in ein Sonderkommando gesteckt, um an den Öfen von Birkenau zu arbeiten, der berüchtigtsten Mordmaschinerie der Geschichte [...]. Seine 1995 erschienene Autobiographie Stoker wurde ein Bestseller und machte aus Watt eine Heldenfigur. Er wurde bei Veteranentreffen und Gedenkveranstaltungen gefeiert, einschließlich der 50. Siegesfeier in der Oper von Sydney.

Womöglich gibt es darüber auch bald einen Film. Tristram Miall Films Pty Ltd, eine Filmgesellschaft aus Sydney, bereitet zur Zeit einen Film auf der Grundlage von Watts Geschichte vor. Barrie Kosky, einer der bekanntesten australischen Theater- und Operndirektoren, wurde als Mitautor des Drehbuches gewonnen.

Aber als Watts Geschichte nach drei Auflagen in Australien durch ihre Publikation in Großbritannien und einer zeitgleich geplanten Veröffentlichung in Deutschland weltweit bekannt wurde, wurde die Zuverlässigkeit seiner Erinnerungen, insbesondere die Auschwitz betreffenden Passagen, von Holocaust-Forschern aus Israel, Deutschland, Polen und Australien angezweifelt.

Der 78-jährige, gesundheitlich angeschlagene Watt wurde daher zum Zentrum einer weltweiten Kontroverse, bei der sowohl die Kritiker als auch die Verteidiger Watts gleich vehement darüber streiten, ob Watt nun in Auschwitz interniert war oder nicht.

»Ich kenne Donald nun seit über zwei Jahren und er ist ein prächtiger Mann«, sagt seine Agentin Marnie Bates. »Er hat keinen Grund, irgend etwas zu erfinden.« [Es sei denn Ruhm, Ehre und Tantiemen in Millionenhöhe. Der Verf.] Aber die Zweifler sind angesehene Holocaust-Forscher. Ihre Kritiken an der Geschichte des Soldaten können nicht einfach übergangen werden.

Watts Beschreibungen sollen in wichtigen Details falsch sein, angefangen beim Aufbau des Lagers bis zum Brennstoff, der zur Verbrennung von Millionen Menschen in die Öfen geschaufelt wurde.
[Daß in diesen Öfen selbst nach herrschender Auffassung niemals »Millionen« hätten verbrannt werden können noch wurden, scheint den Autor des Beitrages nicht zu interessieren. Bei Zahlen ist man schließlich großzügig, wenn sie Deutschland belasten bzw. andere nicht belasten.]

Auch sein Bericht über die Art, wie er in Auschwitz ankam, machte die Forscher skeptisch, da dies nicht damit übereinstimmte, wie die Nazis Menschen in die Lager transportierten.

Gideon Greif von der Bildungsabteilung von Yad Vashem in Jerusalem, dem wichtigsten Holocaust-Museum und -Forschungszentrum der Welt, meint:

»Nachdem ich die zwei Kapitel [von Watt über Auschwitz] gründlich gelesen hatte, konnte ich mit Sicherheit sagen, daß der Autor niemals Mitglied des Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau war. Es ist sogar zweifelhaft, ob er überhaupt jemals dort einsaß.«

Der Direktor der Dokumentationsabteilung des Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt, Werner Renz, stimmt mit Greif überein. »Die vielen Fehler im Kapitel sechs und sieben zeigen, daß Watt nicht im Sonderkommando gewesen sein kann«, sagt Renz.

Greif, der von vielen seiner Kollegen als Experte bezüglich der Geschichte des Sonderkommandos von Auschwitz-Birkenau angesehen wird, ist der Autor des Buches Wir weinten tränenlos,
[G. Greif, Wir weinten tränenlos, Böhlau, Köln 1995.]
in dem seine ausgiebigen Interviews mit Überlebenden des Sonderkommandos wiedergegeben werden. Er nimmt sich Watts Geschichte Satz für Satz vor. Auszüge:

»Die Darstellung, daß die täglich ankommenden Juden, Zigeuner, Kommunisten usw. immer direkt in die Gaskammern gesandt wurden, ist schlicht falsch. Die Nichtjuden wurden nicht als ganze Gruppe in die Gaskammern geschickt, es gab Selektionen, sowohl unter den Juden als auch unter den Nichtjuden. [...] Es ist falsch, daß die Züge täglich ankamen. [...]

Er schreibt, daß er nicht viel über die Krematorien eins und vier sagen kann, weil er dort nie gearbeitet habe. Die Mitglieder der Sonderkommandos kannten aber ausnahmslos jedes Detail dieser Gebäude sehr genau. [...]

Nach seiner Erzählung waren die Kapos die tatsächlichen Herren im Lager. Das war tatsächlich aber nicht der Fall, da diese selbst Gefangene waren. Dies ist eine der absurdesten Darstellungen in dem Buch. [...]
[So absurd allerdings auch wieder nicht, wenn man liest, was Paul Rassinier über den Terror der Kapos berichtete, vgl. Anm. 2.]

Der Autor schreibt, daß die Zahl der Mitglieder des Sonderkommandos im Sommer 1944 von fast 1000 auf etwa 200 sank. Er gibt dafür keinen Grund an. Der Grund dafür war die für den Aufstand des Sonderkommandos verhängten Strafmaßnahmen, die er überraschenderweise nicht erwähnt. Im Laufe dieser Strafmaßnahmen wurden Hunderte der Sonderkommando-Mitglieder getötet. Der Autor scheint das nicht zu wissen. [...] Er schreibt, er habe den Aufstand als Zeuge miterlebt. Aber seine Beschreibung des Aufstandes ist voller Fehler. [...]

Mit seiner Darstellung des Frühstücks beweist Watt, daß er noch nicht einmal weiß, was die Sträflinge des Sonderkommandos zu Essen bekamen. [...] Er beschreibt seine Arbeit als Heizer an den Öfen, erklärt aber, daß er nicht wußte, was da verbrannt worden sei. Nach seiner Beschreibung würde man annehmen, daß alle Gaskammern und Krematorien unterirdisch lagen. Aber nur zwei hatten Kellerräume. [...] Er schreibt, daß er von Kollegen gehört habe, daß früher Kohlenmonoxid an Stelle von Zyklon B zur Tötung der Opfern verwandt worden sei. Kohlenmonoxid wurde in Auschwitz nie verwendet.
[Dies ist nicht falsch, es ist lediglich ein Gerücht. Die Revisionisten haben seit langem nachgewiesen, daß auch die Verwendung von Zyklon B zur Menschentötung ein Gerücht der selben Art ist....]

Es ist nicht wahr, daß die Krematorien von Auschwitz-Birkenau um die Uhr arbeiteten.
[Nun ja, viele Personen auf seiner Seite behaupten dies aber, um zu versuchen, die geringen Kohlenmengen zu erklären, die für den Betrieb der Krematorien benötigt wurden....]
Er schreibt, daß die Leichen von den Gaskammern zu den Krematorien mit Lastwagen gebracht wurden.
Absolut falsch.
[Eine neuartige Erfindung, in der Tat.]
Wer immer so etwas schreibt, war niemals Mitglied einer Sonderkommando-Einheit.«

Watts Geschichte wurde von einem Konzentrationslagerkomitee so gründlich wie möglich überprüft. Der Vorsitzende Konteradmiral Neil Ralph blieb danach zuversichtlich bezüglich der Wahrhaftigkeit von Watts Erzählung. »Erinnerungen ändern sich. Aber ich habe keinen Zweifel, daß das, was Watt behauptet, wirklich geschehen ist«, sagt Ralph. Ralph war einer der Personen, die Watt im Auftrag des Komitees dazu ermunterten, seine Erlebnisse als eine Art Therapie niederzuschreiben.

Eine weitere Person war Suzanne Blake, die früher in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Jüdischen Museums in Sydney arbeitete, wo Watts Buch 1995 erschien. »Pro Kopf hat Australien nach Israel die größte Anzahl an Holocaust-Überlebenden«, sagt Blake. »Ich sagte, komm, treff' dich mit ihnen und besuche das Museum.« Einige der Überlebenden, mit denen sich Watt traf, einschließlich Lotte Weiss, die drei Jahre im Frauenlager in Auschwitz verbrachte, gaben gegenüber The Weekend Review an, sie hätten keinen Grund, seine Geschichte anzuzweifeln. »Was er im Buch schreibt stimmt exakt mit dem überein, was er mir erzählte«, sagt Weiss.
[Dies beweist die Konsistenz der Lüge.]

Das Ralph-Komitee wurde 1987 von der australischen Regierung beauftragt, spät aufgetauchte Behauptungen australischer Kriegsveteranen zu untersuchen, die angaben, sie seien als Kriegsgefangene in Arbeitslagern, nichtmilitärischen Gefängnissen und Konzentrationslagern festgehalten worden. In Watts Fall empfahl die Kommission die höchste mögliche Wiedergutmachung, und 1990 schrieb der damalige Minister für Veteranenangelegenheiten Ben Humphreys:

»Ich bin erfreut, daß Ihnen $10,000 als Wiedergutmachung für die in den Nazi Konzentrationslagern erlebten Schrecken bewilligt worden sind.«

Das völlig Fehlen von Dokumenten über Watts Verbleib seit Mitte 1944, als er aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag 13 C in Bayern entkam, bis ins Frühjahr 1945, als er zu einer vorrückenden britischen Einheit bei Hannover Kontakt aufnahm, kümmerte das Komitee nicht sonderlich.

»Bedenken Sie die Zeiten und die Buchführung,« sagt Ralph. »Watt war ein flüchtiger Gefangener. In einigen Fällen gab es Akten über die Abwesenheit von einem Lager, aber meistens gab es keine Akten über den Verbleib von Häftlingen oder von ihrer Überstellung insbesondere in Konzentrationslager. Die Deutschen waren nicht scharf darauf zuzugeben, daß Kriegsgefangene an solchen Plätzen waren [...] Er war dreimal geflohen, so daß es angesichts der Erfahrung, die andere gemacht haben, nicht überraschend ist, wenn er eine Dosis Konzentrationslager bekommen hat.«

Watt sagt, er habe während sieben dieser dokumentenlosen Monate die Ö0fen von Birkenau befeuert. Er behauptet, ein Mitglied des Sonderkommandos gewesen zu sein, das, gemäß den Aussagen der Holocaust-Forscher, in erster Linie aus arbeitsfähigen jüdischen Männern bestand, die gezwungen wurden, bei dem Mord an den vielen nach Auschwitz geschickten Opfern und deren Entsorgung zu helfen. Ihre Arbeit bedeutete zugleich, daß sie zuviel wußten, was die Nazi-SS anbelangte. Ihre mittlere Lebenserwartung betrug ungefähr zwei Monate, nach denen sie ebenfalls getötet und eingeäschert wurden.
[Dies ist freilich nur ein Mythos, der durch all die Augenzeugen des Sonderkommandos widerlegt wird, die weitaus länger als diese Zeit lebten, vgl. besonders Filip Müller, in seinem Buch Sonderbehandlung, Steinhausen, München 1979.]

Die Naziarchive sind unvollständig, wie alle Fachleute angeben. Viele Akten gingen verloren oder wurde vernichtet. [...] Dennoch stellte sich bei der Gründung des Staatlichen Auschwitz Museums im Jahre 1965 heraus, daß die Archive bezüglich Auschwitz umfassender sind, als man gedacht hatte. Das Museum hat z.B. Unterlagen über Weiss, nicht aber über Watt. Weiss aber war nur eine von Millionen von Juden. Watt dagegen, ein australischer Soldat, der in Nordafrika und auf Kreta gekämpft hatte, war ein Einzelfall.

Franciszek Piper, Forschungsdirektor des Museums, führte dazu aus:

»Es gibt keine einzige Quelle, die bestätigen würde, daß es unter den Gefangenen des KL Auschwitz einen britischen Staatsangehörigen aus Australien gab, insbesondere daß ein solcher Gefangener Mitglied des Sonderkommandos war [...] Im Text [von Watts Buch] fand ich ein Stück Information, das aus der Literatur geborgt wurde, dort aber als Erfahrung des Autors ausgegeben wird. Bestimmte wiederholte Angaben sind ebenfalls überholt, wie etwa die Ermordung von 450 Gefangenen, die für die Arbeit im Sonderkommando ausgesucht worden waren [...] Bei einer kritischen Untersuchung kommen sofort Zweifel auf, ob der Autor von Stoker wirklich ein Zeuge der von ihm beschriebenen Ereignisse war.«

[...] Zweifellos hat er gelitten, als er in die Hände der Gestapo und anderer Nazi-Behörden fiel, einschließlich Folter durch Daumenschrauben. Die von ihm beschriebene Art, wie er in Auschwitz behandelt wurde, ist eigenartig, aber sein ganzer Fall ist eigenartig. Er ist somit eine eigene Art Herausforderung für jene, die seine Geschichte bezweifeln. Watt kann nicht jenseits aller Zweifel beweisen, daß er in Auschwitz war. Aber seine Herausforderer können auch nicht das Gegenteil beweisen.

Watt gibt zu, das er Fehler beging, als er seine Memoiren schrieb. So hat er inzwischen seine Behauptung zurückgenommen, er habe Menschengaskammern im Lager Bergen-Belsen in Aktion gesehen, nachdem Forscher darauf hingewiesen hatten [unter dem Druck revisionistischer Forschungsergebnisse], daß es dort keine Gaskammer gab. Aber er bleibt im wesentlichen bei seiner Geschichte.

Watt lebte recht ruhig nach dem Kriege [...]. Seine Entscheidung, seine Kriegserlebnisse mit anderen zu teilen, wurde durch das 1987 geschaffene Konzentrationslagerkomitee ausgelöst. »Ich war auch da« sagte Watt leise zu seiner Frau Joan [...] Er schreibt:

»Ich habe bisher niemandem davon erzählt, weil ich jede Minute davon haßte. Ich wollte noch nicht einmal daran denken. Ich konnte nicht glauben, was ich dort sah. Es verfolgte mich mein ganzes Leben lang, und ich dachte nicht, daß mir irgend jemand glauben würde.«

Als Watts Buch veröffentlicht wurde, äußerte Professor Konrad Kwiet, Direktor des Zentrums für vergleichende Völkermordforschung an Sydneys Macquarie Universität und Berater der australischen Regierung in Sachen Kriegsverbrechen, private Zweifel an seiner Richtigkeit. Anfang 1996 nahm er zum Fritz Bauer Institut Kontakt auf, das zudem von einem deutschen Verlag gebeten worden war, das Manuskript zu prüfen.

Im Laufe seiner Untersuchungen, die zu der vernichtenden Kritik der Fritz-Bauer-Forscher führten, nahm das deutsche Institut zu Yad Vashem Kontakt auf, das eine ähnlich skeptische Analyse vorlegte. Anschließend begannen Kwiet und einige seiner Studenten eigene Untersuchungen.

Wissenschaftler vom Fritz-Bauer-Institut und anderen Institutionen heben hervor, daß Watt angibt, er lange bevor er angeblich nach Auschwitz transportiert worden sein soll, in der bayerischen Stadt Hammelburg einen Zug gesehen, der vollgeladen war mit jüdischen Frauen und Kindern, die alle einen gelben Davidstern auf ihren Kleidern trugen - zu einem Zeitpunkt lange vor dem deutschen Erlaß, daß Juden einen gelben Stern zu tragen haben und lange bevor Judentransporte über Hammelburg liefen.

Später beschreibt Watt seinen Aufenthalt in Belsen, wo er sah, wie Juden in die Gaskammern geschickt wurden und in von russischen Kriegsgefangenen gegrabenen Massengräbern bestattet wurden. Das Problem ist, daß es in Belsen keine Gaskammern gab.
Nach Auskunft der Wissenschaftler finden sich ähnlich frappierende Fehler in seinen Berichten über Auschwitz.
Unter denen, die Kwiets Student Darren O'Brien zusammentrug, befinden sich z.B. jene: ein Heizer im Sonderkommando hatte die Aufgabe, Leichen zu kremieren, nicht das Feuer zu schüren; die Krematorien wurden mit Koks beheizt, nicht mit Holz; im Krematorium II, in dem Watt gearbeitet haben will, befand sich ein Koksraum, den er aber nicht erwähnt; und seine Erzählung über den Aufstand des Sonderkommandos im Oktober 1944 weicht in so ziemlich jeder Hinsicht von den Aussagen anderer überlebender Zeugen ab.

In einem Artikel über diese und andere Dinge schreibt O'Brien:

»Verdrehungen und Unmöglichkeiten tauchen auf [...] in der Umgebung des Krematoriums will Watt keine Schuhe getragen haben. Angesichts der Möglichkeit, sich zu verletzten, wäre das schierer Selbstmord gewesen. Behauptungen werden aufgestellt bezüglich Wachen, die den Häftlingen das Essen stehlen und über hungernde Gefangene im Sonderkommando. Keine dieser Behauptungen lassen sich stützen. Deutsche Wachen [...] waren wohlgenährt.

Zudem war die Versorgung der Mitglieder des Sonderkommandos weit besser als der anderen Häftlinge.«

Im Oktober 1996 schrieb O'Brien Watt wegen dieser Dinge an. In seiner Antwort bestritt Watt anfangs, er habe von Gaskammern in Belsen berichtet - aber noch am gleichen Tag schrieb er erneut:

»Ich habe mein Buch soeben wieder gelesen und kam dabei auch zu der Stelle wo ich die Gaskammern in Belsen erwähnte.
[Dies ist vielleicht ein Hinweis darauf, daß das Buch umgeschrieben und mit gräßlichen Zusätzen frisiert wurde, wie so viele andere Bücher auch.]

Als ich das Buch 50 Jahre danach schrieb, verließ ich mich auf mein Gedächtnis. Nachdem ich in Auschwitz-Birkenau war, habe ich gedacht, daß es auch in Belsen eine Gaskammer gegeben haben muß wegen der Leichen, die in Gruben geworfen wurden.«

Als Antwort auf O'Briens andere Frage führte Watt aus, in den letzten zwölf Kriegsmonaten sei in Auschwitz mit Holz gefeuert worden, da die Deutschen Koks für andere Verwendungen reserviert hatten; und daß er nicht wie die anderen Häftlinge eine eintätowierte Nummer im Arm habe, »da ich ein australischer Kriegsgefangener war, zudem könnte man sagen ein politischer Kriegsgefangener.« Die Gefangenen wurden nicht durchgehend tätowiert.

»Ohne Zweifel glaubt er, daß er dort war«, meint O'Brien, der zudem anmerkt, daß Watt 40 Jahre lang nicht gewagt hat, seine Memoiren niederzuschreiben. Auf dieser Grundlage sei es nur fair anzunehmen, daß sein Gedächtnis sich im Detail wie in der Grundstruktur geändert habe.

John Attenborough, leitender Direktor der australischen Niederlassung von Watts Verlag, Simon and Schuster, meint, das Manuskript sei »von verschiedenen Kreisen sehr sorgfältig« geprüft worden, bevor es in Australien publiziert worden sei. Darin eingeschlossen sei das Internationale Rote Kreuz, Das Ralph Committee, das Holocaust Museum in Sydney, und das Jüdische Museum in Sydney. Das Buch sei 10.000 bis 20.000 mal in Australien verkauft worden.

[...]

Watts Agentin Bates gibt an, daß ihr Klient die Kritiken an seiner Geschichte kenne. Sie verweigerte uns aber dennoch in seinem Namen ein Interview, da ihr Klient durch einen Vertrag mit Tristram Miall Films gebunden sei, wonach jedes Medieninterview genehmigt werden müsse. Außerdem sei er zu schwach, um zu seiner eigenen Verteidigung auszusagen. »Er hat das Buch geschrieben, er hat seine Geschichte erzählt, und er will, daß es dabei bleibt« sagt Bates. »Ich habe das Buch gelesen und glaube an das, was Don sagt. Warum sollte er das erfinden?«
[Ja, warum wohl? $10.000 Wiedergutmachung, $10.000-$20.000 Tantiemen in Australien, vielleicht viel mehr noch in Großbritannien und den USA, Filmverträge, Ruhm, Ansehen, und das alles, ohne rechtlich belangt werden zu können, denn die Verfolgten von damals darf man ja heute nicht schon wieder verfolgen.]

Was sagt uns das, für Geld verkaufen zuviele Menschen ihre unsterbliche Seele, bleibt dann nur die Frage wohin eine verkaufte Seele entschwindet ?

In diesem Sinne, Märchen bleiben Märchen.

Mfg Pediers

Vor kurzem kam auf WDR ein Beitrag über Ausschwitz demnach sollen dort "Täglich!" 12.000 Juden vergast worden sein. Nun das wären, wenn man die Betriebszeit von Ausschwitz hernimmt und hochrechnet ca. 13. 000.000 Millionen Juden, hinzu kommen noch die anderen Lager.
Laut Weltalmanach lebten 1939 Weltweit ca. 15.000.000 Millionen Juden auf diesem Planeten, nach 1945 waren es immerhin noch ca. 14.000.000 Millionen.
da wird man sich doch fragen dürfen wie so etwas zusammenpasst.
AHDeutschland

K...
03.03.07, 00:11
Laut Weltalmanach lebten 1939 Weltweit ca. 15.000.000 Millionen Juden auf diesem Planeten, nach 1945 waren es immerhin noch ca. 14.000.000 Millionen.
da wird man sich doch fragen dürfen wie so etwas zusammenpasst.
AHDeutschland

Laut der Weltalmanach-Homepage heißt es auch:

"In dem größten, seit 1940 aufgebauten nationalsozialistischen Arbeits- und Konzentrationslager Auschwitz, circa 60 Kilometer westlich von Kraków in Polen gelegen, kamen bis zur Befreiung am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee über eine Million Menschen, vor allem Juden, ums Leben – ermordet in den Gaskammern oder gestorben durch Krankheit, Hunger und Erschöpfung. Das Lager bestand aus drei Einzellagern: Auschwitz I, Auschwitz II-Birkenau, Auschwitz III-Monowitz sowie aus über 40 Nebenlagern. Ab 1942 wurde Auschwitz zum Ort des Massenmords an den europäischen Juden, deren völlige Ausrottung die Nazis sich zum Ziel gesetzt hatten."

AHDeutschland
03.03.07, 00:25
Laut der Weltalmanach-Homepage heißt es auch:

"In dem größten, seit 1940 aufgebauten nationalsozialistischen Arbeits- und Konzentrationslager Auschwitz, circa 60 Kilometer westlich von Kraków in Polen gelegen, kamen bis zur Befreiung am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee über eine Million Menschen, vor allem Juden, ums Leben – ermordet in den Gaskammern oder gestorben durch Krankheit, Hunger und Erschöpfung. Das Lager bestand aus drei Einzellagern: Auschwitz I, Auschwitz II-Birkenau, Auschwitz III-Monowitz sowie aus über 40 Nebenlagern. Ab 1942 wurde Auschwitz zum Ort des Massenmords an den europäischen Juden, deren völlige Ausrottung die Nazis sich zum Ziel gesetzt hatten."

Laut den von den Russen freigegebenen Sterbebücher, die heute beim Roten Kreuz in Arolsen lagern sind in Ausschwitz ca. 64.000 Menschen gestorben.
Wie jeder weiß, zeichneten die Deutschen akribisch jeden Toten und die Ursache auf, die Frage ist: wie kann es sein dass die Gedenktafel, die Aussagt das 4 Millionen Juden vergast wurden, nach der Freigabe der Sterbebücher, durch die Russen, die polnischen Behörden diese Gedenktafel entfernt haben.
Was ist jetzt Wahrheit und was ist Erfindung?
AHDeutschland

In Truth
03.03.07, 00:42
@K...

Ich denke da wäre noch was anzufügen. Nehmen wir mal (nur für ne Sekunde) an es würde sich um eine Lüge handeln, wie wir vermuten, dann stehen die Dinge beim Weltalmanach in den 40ern so:


Eine Vertuschungsaktion, gepaart mit Gehirnwäsche und Umerziehung, erfordert einen erheblichen Aufwand und die Arbeit wurde vortrefflich gemacht, nur bleiben immer Spuren und Lücken zurück (wie eben in den 40ern, als die Idee anlief).
Die Leute vom Weltalmanach, erstellen also wie jedes Jahr ihre Statistiken und bedienen sich dabei den Angaben von Einwanderungsbehörden, Standesämtern, Volkszählungen, etc., erhalten allerdings die Order, die Zahl der getöteten Juden auf so und soviel Millionen zu erhöhen, denn das ist in Nazi-Deutschland ja so "passiert" (immer noch in der Annahme es handelt sich um unsere Vermutung!), so wird das getan, da man aber den Leuten nicht genau sagt um was es geht, und da Fehler gemacht werden, wird vergessen die Zahl der Juden, die leben, proportional zu schrumpfen.
Betrachtet wird das ja nicht, und keiner wird vorsichtig, da in diesem Stadium noch keiner ahnt was dabei auf dem Spiel steht.

Ich denke so könnte es gewesen sein, eine Vermutung, kein Beweis, aber recht naheliegend.


Sicherlich ist das kein sonderlich stichhaltiges Argument, allerdings für uns nicht, und für dich nicht.

Grüsse,
Berserk

AHDeutschland
03.03.07, 01:09
[QUOTE=Berserkerwut;772843]@K...

Ich denke da wäre noch was anzufügen. Nehmen wir mal (nur für ne Sekunde) an es würde sich um eine Lüge handeln, wie wir vermuten, dann stehen die Dinge beim Weltalmanach in den 40ern so:


Eine Vertuschungsaktion, gepaart mit Gehirnwäsche und Umerziehung, erfordert einen erheblichen Aufwand und die Arbeit wurde vortrefflich gemacht, nur bleiben immer Spuren und Lücken zurück (wie eben in den 40ern, als die Idee anlief).
Die Leute vom Weltalmanach, erstellen also wie jedes Jahr ihre Statistiken und bedienen sich dabei den Angaben von Einwanderungsbehörden, Standesämtern, Volkszählungen, etc., erhalten allerdings die Order, die Zahl der getöteten Juden auf so und soviel Millionen zu erhöhen, denn das ist in Nazi-Deutschland ja so "passiert" (immer noch in der Annahme es handelt sich um unsere Vermutung!), so wird das getan, da man aber den Leuten nicht genau sagt um was es geht, und da Fehler gemacht werden, wird vergessen die Zahl der Juden, die leben, proportional zu schrumpfen.
Betrachtet wird das ja nicht, und keiner wird vorsichtig, da in diesem Stadium noch keiner ahnt was dabei auf dem Spiel steht.

Ich denke so könnte es gewesen sein, eine Vermutung, kein Beweis, aber recht naheliegend.


Sicherlich ist das kein sonderlich stichhaltiges Argument, allerdings für uns nicht, und für dich nicht.

Grüsse,
Berserk


Hallo, habe mal in meinem Archiv nachgeschaut. Wie man sieht ist die jüdische Weltbevölkerung zwischen 1930 und 1947 ziemlich konstant geblieben.

Jüdische Bevölkerung weltweit vor dem Zweiten Weltkrieg
The National Council of Churches, USA 1930: 15,3 Millionen
Jewish Encyclopedia, USA 1933: 15,6 Millionen
World Almanach 1939: 15,6 Millionen

Jüdische Bevölkerung weltweit nach dem Zweiten Weltkrieg
World Almanach 1945: 15,19 Millionen
World Almanach 1947: 15,75 Millionen
Erhebungen jüdischer Organisationen weltweit für 1947: 15,6 – 18,7 Millionen

AHDeutschland

hws
03.03.07, 14:03
Die Räume nahe der Brausekammer sind eng und verwinkelt. Wenn da viele Personen auf engen Raum aufgrund dieser Ungereimtheiten in Panik geraten wären, hätte man schwerlich auch mit Gewalt die entstehende Dränglerei und Flucht in den Griff kriegen können.
Da der Brauseraum ca. 20m² Fläche hat, wären für eine Vortäuschung von Duschengehen wohl kaum mehr als 20 Personen hineingegangen, weil sonst zuwenig Bewegungsfreiheit für einen Duschvorgang für jede Person vorhanden wäre.
Sobald mehr Personen hineingepreßt würden, wäre wohl jedem aufgefallen, daß hier etwas nicht stimmen kann . . .
und daraufhin wohl die Panik und Gegenwehr erfolgt.
Die Türen der Brausekammer sind nur gebückt passierbar, daher können viele Personen auch schlecht mit Gewalt gegen deren Willen hineingedrängt werden.

Ich möchte auf noch etwas ganz banales hinweisen: Die "Gaskammer" hat auf den Bildern oben zwei Fenster, die man sogar von innen öffnen kann - oder zumindest einschlagen. Vielleicht hat man die ja eingebaut, damit dort der Häftling während des Vergasungsvorgangs Frischluft zuführen oder ggf. hinausklettern kann. Also so eine Art Intelligenztests: nur die Klugen überleben.

Ob das Schild mit der Aufschrift "Gaskammer" nun original oder nachträglich für die Touristen hinzugefügt wurde, kann ich nicht beurteilen, da auf der Wiesenthal-Seite ja auch schon Bilder von US-Soldaten gezeigt wurden, die vor der als Dusche getarnten Gaskammer standen, wo auf der Tür draufstand: "Vorsicht Gas! Lebensgefahr!" Das eignete sich für eine Tarnung natürlich optimal. (Es handelte sich in Wirklichkeit um die Keiderentwesungskammer!).

hws

Siglinde
03.03.07, 15:14
Auschwitz Zahlen:

http://forum.codoh.com/viewtopic.php?t=4011

Official German Record of all Prisoners in Auschwitz Concentration Camp from May of 1940 through December of 1944
Prisoner records of Auschwitz camp from May, 1940 through December 1944 from the Glücks complete Concentration Camp microfilm records now located in the Russian Central Archives[1]
(Note: The attached statistical tables, concerning prisoners in Auschwitz camp from its inception to its closing, are taken directly from Soviet archival material, now available on microfilm from the former Soviet Central Archives. Also, a good deal of corroborative material from the German Archives concerning the German State Railways has been located in the German State Archives (Bundesarchiv) and utilized. The railroad was responsible for the transportation of inmates to and from concentration camps in the figures from the Russian files is accurately reflected in the Reichsbahn documents.)
Non Jewish Prisoners Entering Auschwitz 1940-1944
Total non-Jews in Auschwitz, 1940-1944: 161,685
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329.
Jewish Prisoners Entering Auschwitz 1941-1944
Total Jews in Auschwitz, 1941-1944: 173,000
Total number of inmates in Auschwitz, 1940-1944
334,785
Sources: CSA No. 187603: -Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852.
Total Typhus Deaths in Auschwitz, 1941-1944
Total deaths by typhus in Auschwitz, 1941-1944
103,447
Sources: CSA No. 187603: 1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Jewish Typhus Deaths in Auschwitz, 1942-1944
Total Jewish deaths by typhus in Auschwitz, 1942-1944
58,240
Total non-Jewish deaths by typhus in Auschwitz, 1940-1944
45,207
Sources: CSA No. 187603: Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852.
Deaths by natural causes (other than typhus) in Auschwitz, 1940-1944
Death by natural causes (other than typhus), 1940-1944
4,140
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Death by natural causes (other than typhus), Jews, Auschwitz, 1941-1944
Total Jewish deaths by natural causes (other than typhus), 1941-1944
2,064
Sources: CSA No. 187603: 1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Transfers from Auschwitz, 1940-1944
Total transferred from Auschwitz, 1940-1944
121,453
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852.
Transfers of Jews from Auschwitz, 1941-1944
Total number of Jews transferred from Auschwitz, 1941-1944
100,743
Sources: CSA No. 187603: 1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286.
Administrative Executions at Auschwitz, 1940-1944
Total number of inmates executed: 1359 Total Russians executed: 19
Total Gypsies executed: 19
Total Poles executed: 1208
Total Jews executed: 117
Total Czechs executed: 6
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286
Total of Hungarian Jews sent to Auschwitz, May, 1944-October, 1944
Sources: CSA No. 187603: Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329.
Total number of Hungarian Jews sent to Auschwitz, May-October, 1944: 23,117
Note: Number of Hungarian Jews claimed sent to Auschwitz, May-October, 1944:
Lucy Dawidowicz. The War Against the Jews, New York, 1975.: 450,000
Raul Hilberg, The Destruction of the European Jews, New York, 1985. 180,000
Hungarian Jews transferred from Auschwitz, May-October, 1944
Total number of Hungarian Jews entering Auschwitz, May-October, 1944: 23,117
Total number of Hungarian Jews transferred from Auschwitz, May-October, 1944: 21,527
Total number of Hungarian Jews remaining in Auschwitz after October, 1944: 1,590
Sources: CSA No. 187603: Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329
Summation: From July, 1941 through October, 1944
Total number of Jewish prisoners in the Auschwitz camp system: 173,000
Total number of Jewish prisoners who died of typhus: 58,240
Total number of Jewish prisoners who died of natural causes: 2,064
Total number of Jewish prisoners transferred to other camps: 100,743
Total number of Jewish prisoners executed: 117
Total number of Jewish prisoners remaining in camp after German evacuation on January 15, 1945: 11,839
Sources: CSA No. 187603: Roll 281-1940: Frames 107-869-Roll 282-1940-41: Frames 001-875-Roll 283-1941-42:Frames 001-872-Roll 284-1942-43: Frames 003-862-Roll 285-1943-44: Frames 019-852- Roll 286-1945: Frames 001-329.
When the SS evacuated the Auschwitz work camp complex in the middle of January 1945, they left a large number of prisoners, mostly Jewish, behind. Many of these were too old or too sick to travel and they were left in their barracks, guarded by a Polish militia that had been raised earlier by Hans Frank, the head of the Government General (as occupied Poland was termed by the Germans.) With the approach of the Soviet army in early 1945, these Polish guards indiscriminately attacked the barracks, with the prisoners inside, using hand grenades and machine guns.
The violent animosity of the Catholic Poles to their huge Jewish community is certainly well known. When the Russians invaded Poland in 1920, one of the greatest fears of the Polish leadership and the government was that the 500,000 Jewish residents of Warsaw’s Nalevski district would rise up against them in support of the advancing Bolshevik armies. Many Polish Jews fled after the failure of the Russian Bolshevik attack and a number of those left behind were promptly massacred by Poles when the central government collapsed after the German invasion of 1939.
Although exact figures of the dead among the remaining Auschwitz inmates in 1945 are not available, several existing Soviet military reports put the death toll between 7,000 and 10,000. Former members of the Polish militia have subsequently claimed that many of the dead were shot down by Russian troops as they attempted to exit the liberated camp.
The Russians did not like Jews either, remembering their savagery against them during the salad days of Josef Stalin.
The truth of this matter will never be known but at least this is an atrocity that cannot be blamed on the Germans who were hundreds of miles away at the time.
How many of the 1,590 Hungarian Jewish deportees remaining in Auschwitz died in this Slavic holocaust is not known.
Note: The complete list is too long to post here. Readers wishing a full copy of this may obtain it, gratis, by writing to Brian Harring brianharring@yahoo.com and requesting the Auschwitz list. Ed.

K...
04.03.07, 02:24
Auschwitz Zahlen:

http://forum.codoh.com/viewtopic.php?t=4011

Official German Record of all Prisoners in Auschwitz Concentration Camp from May of 1940 through December of 1944...


Won wem stammen diese Informationen, bzw. wer genau hatte Einsicht in diese Mikrofilme?
Hat schon wer versucht, diesem Brian Harring zu schreiben, und hat dann eine komplette Liste bekommen?
Es heißt, dass sich auf diesen Mikrofilmen auch Aufzeichnungen für andere Konzentrationslager finden lassen. Wie sehen diese aus?

K...
07.03.07, 00:35
Ich möchte zum x-ten Male festhalten daß es mit Sicherheit auch Einzelfälle von Massakern und rassistisch motivierten Morden gab, die weder durch Kriegsrecht noch sonstwie gedeckt waren.



Welche waren das?
Welche Beweise gibt es für diese "Einzeltaten"?

pgz
07.03.07, 01:47
@K..

Beweise für rassistisch bedingte Einzelmassaker von deutscher Seite aus gibt es m.W. keine. Genauso wenig wie für die behaupteten industriellen Massentötungen. Allerdings gibt es von Polen verursachte Massaker, welche man den Deutschen in die Schuhe geschoben hat. Ich vermute bei Ansgar noch einen Rest an psychologischem Druck der Gehirnwäsche, daß er solche rassistisch motivierte Einzelmassaker "zugesteht". Es ist nicht einfach, lange Geglaubtes ersatzlos abwerfen zu können. "Irgendetwas" bleibt bei einer Schmutzkampagne ja immer hängen.

Was natürlich passiert ist, aber das war vollkommen legal, waren Partisanenerschießungen. Da Juden in Partisanenaktionen sehr häufig und auch führend verwickelt waren, hat es hier natürlich auch bevorzugt die Juden getroffen.

Wenn man sich die Quelle der russischen Archivzahlen ansieht, ist hierbei auch davon die Rede, daß in Auschwitz viele der zurückgelassenen Juden von den Polen massakriert wurden. Auch berichtete ein anderer Judenzeuge, daß eine Flucht aus Auschwitz wegen der Polen immer außerordentlich gefährlich war.
Insofern ist es vielleicht gar nicht so daneben, Auschwitz als Schutzhaftlager für die Juden anzusehen, weil sie ansonsten von den Polen getötet worden wären.
Man muß ansonsten ganz klar sehen, daß auch die Konzentrationslager in jedem Land gängige Praxis waren, wo man im Kriegsfall potentielle Feinde einsperrte. Die Juden waren aber sogar erklärtermaßen (1933 und 1938) Feinde des Deutschen Volkes!

Intuitionist
07.03.07, 01:57
Ich vermute bei Ansgar noch einen Rest an psychologischem Druck der Gehirnwäsche, daß er solche rassistisch motivierte Einzelmassaker "zugesteht". Es ist nicht einfach, lange Geglaubtes ersatzlos abwerfen zu können. "Irgendetwas" bleibt bei einer Schmutzkampagne ja immer hängen.


Auch wenn eine Gehirnwäsche gegeben hat, darf man nicht automatisch annehmen, dass alle ihre Behauptungen falsch wären. Es ist meiner Meinung durchaus möglich, dass es durch einzelne Offiziere, in Eigeninitiative durchgeführte Massaker gab, aber diese wären aufgrund ihres nicht befehlsmäßigen Charakters und ihrem Widerspruch zum Wehrmachtsrecht - nicht dem deutschen Reich, sondern den jeweiligen Offizieren anzulasten.

Vilay
07.03.07, 02:03
Auch wenn eine Gehirnwäsche gegeben hat, darf man nicht automatisch annehmen, dass alle ihre Behauptungen falsch wären. Es ist meiner Meinung durchaus möglich, dass es durch einzelne Offiziere, in Eigeninitiative durchgeführte Massaker gab, aber diese wären aufgrund ihres nicht befehlsmäßigen Charakters und ihrem Widerspruch zum Wehrmachtsrecht - nicht dem deutschen Reich, sondern den jeweiligen Offizieren anzulasten.


Aber man sollte dazu anmerken, dass sowohl in der Wehrmacht als auch in der Waffen-SS solche Straftaten per Befehl verboten waren und Soldaten wie Offiziere streng zur Rechenschaft gezogen wurden und nicht, wie oft von den Systemmedien behauptet, innerhalb der Truppe und den Oberkommandos toleriert wurde.

Intuitionist
07.03.07, 02:19
Klar, nur gehen Befehl und Ausführung bzw. Einhaltung nicht immer den gleichen Weg. Fakt ist, es gab klare mit dem Völkerrecht im Einklag stehende Regelungen innerhalb der Wehrmacht bezüglich Verhalten der Zivilbevölkerung gegenüber, dies allein spricht schon für die Wehrmacht - welche im Gegensatz zur Roten Armee das Völkerrecht anerkannte.
Aber wie hier schon mehrfach erwähnt, geht es gar nicht so darum was alles geschehen bzw. nicht geschehen ist, sonder darum, dass man unter allen Umständen vermitteln will, dass die deutsche Seite einmalige Verbrechen beging und einen reinen Vernichtungskrieg führte. Aber man braucht nur in die Geschichte zurückblicken und wird sich umringt finden, vom Ringen der Völker von Tod, Vertreibung, Gemetzeln und Massakern............ wieso sollten also wir Deutschen dafür büßen, was seit Jahrhunderten praktiziert wurde und wahrscheinlich dem Menschen bis an sein Ende begleiten wird - der Krieg.

pgz
07.03.07, 02:25
@Aurelius
Auch wenn eine Gehirnwäsche gegeben hat, darf man nicht automatisch annehmen, dass alle ihre Behauptungen falsch wären.

Man darf vor allem nicht automatisch annehmen, daß wenn etwas möglich gewesen sein könnte, dies dann auch geschehen ist. Genau diese Annahme ist aber bereits ein Ergebnis der Gehirnwäsche.

Nur wenn ein Beweis hierfür vorliegt, darf das als Faktum gelten. In meiner Badewanne besteht auch die Möglichkeit, daß ich schon 600 Juden ertränkt habe.

Intuitionist
07.03.07, 02:34
Weil aber im Krieg, die Wahrheit bekanntermaßen zuerst stirbt, tut man sich mit Beweisen verhältnismäßig schwer - was Vertretern deiner Theorie natürlich sehr entgegen kommt. ;)
Wie schon weiter oben gesagt, bin ich mir persönlich sicher, dass es in einzelfällen zu Übergriffen gekommen ist. Da dies aber meine persönliche unfundierte Meinung ist, kann ich sie dir aus fachlichen und zeitlichen Gründen icht belegen. Wie dem auch sein halte ich aber einen gewissen Prozentsatz an Massakern und Übergriffen auf die Zivilbevölkerung in einem totalen Krieg, einfach aus dem Kontext einer solchen Auseinandersetzung heraus, für normal.

K...
07.03.07, 14:06
@K..

Beweise für rassistisch bedingte Einzelmassaker von deutscher Seite aus gibt es m.W. keine. Genauso wenig wie für die behaupteten industriellen Massentötungen. Allerdings gibt es von Polen verursachte Massaker, welche man den Deutschen in die Schuhe geschoben hat. Ich vermute bei Ansgar noch einen Rest an psychologischem Druck der Gehirnwäsche, daß er solche rassistisch motivierte Einzelmassaker "zugesteht". Es ist nicht einfach, lange Geglaubtes ersatzlos abwerfen zu können. "Irgendetwas" bleibt bei einer Schmutzkampagne ja immer hängen.

Was natürlich passiert ist, aber das war vollkommen legal, waren Partisanenerschießungen. Da Juden in Partisanenaktionen sehr häufig und auch führend verwickelt waren, hat es hier natürlich auch bevorzugt die Juden getroffen.

Wenn man sich die Quelle der russischen Archivzahlen ansieht, ist hierbei auch davon die Rede, daß in Auschwitz viele der zurückgelassenen Juden von den Polen massakriert wurden. Auch berichtete ein anderer Judenzeuge, daß eine Flucht aus Auschwitz wegen der Polen immer außerordentlich gefährlich war.
Insofern ist es vielleicht gar nicht so daneben, Auschwitz als Schutzhaftlager für die Juden anzusehen, weil sie ansonsten von den Polen getötet worden wären.
Man muß ansonsten ganz klar sehen, daß auch die Konzentrationslager in jedem Land gängige Praxis waren, wo man im Kriegsfall potentielle Feinde einsperrte. Die Juden waren aber sogar erklärtermaßen (1933 und 1938) Feinde des Deutschen Volkes!

Ach so - man hat also Juden etwa aus Frankreich oder Holland nach Polen bzw. Auschwitz deportiert, damit man sie vor den Polen beschützen kann. Schon klar...

Und ob jemand ein Feind ist, oder zu einem Feind erklärt wird, ist auch ein Unterschied...

Und noch einmal:
Welche Beweise (Beispiele) gibt es, dass es nur Einzeltaten gewesen sind?
Welche Beweise (Beispiele) gibt es, dass die Täter bei solchen "Einzeltaten" "streng zur Rechenschaft" gezogen wurden?

Als (Gegen-)beispiel: Das Reservepolizeibataillon 101, welches zwischen 1942 und 1944 in Polen neben diversen anderen Einheiten im Rahmen einer größeren Aktion an der Deportation und Erschießung von zehntausenden Juden beteiligt war.
Keiner der Männer dieser Einheit hatte ernsthafte Konzequenzen zu befürchten, wenn er sich dazu entschloß, an den Erschießungen nicht teilzunehmen...

Spjabork
07.03.07, 14:35
Als (Gegen-)beispiel: Das Reservepolizeibataillon 101, welches zwischen 1942 und 1944 in Polen neben diversen anderen Einheiten im Rahmen einer größeren Aktion an der Deportation und Erschießung von zehntausenden Juden beteiligt war.
Keiner der Männer dieser Einheit hatte ernsthafte Konzequenzen zu befürchten, wenn er sich dazu entschloß, an den Erschießungen nicht teilzunehmen...
Erschießung is ja man keine Vergasung ,ne. Und zehntausend sind ja man keine sechs Millionen, ne. ;)

Pervitinist
07.03.07, 15:20
Und noch einmal:
Welche Beweise (Beispiele) gibt es, dass es nur Einzeltaten gewesen sind?

Die Frage ist als solche unsinnig. Ebenso könnte man von jemandem, der einen Kaugummi geklaut hat den Beweis verlangen, daß er nicht 1000 Kaugummis geklaut oder zehn Kaugummiverkäufer erschlagen hat.

Welche Beweise (Beispiele) gibt es, dass die Täter bei solchen "Einzeltaten" "streng zur Rechenschaft" gezogen wurden?

Das Thema ist komplex und die Frage zunächst einmal, was überhaupt am Verhalten von Wehrmachtsangehörigen strafwürdig war.

Hier in Auszügen ein interessanter Artikel von Professor Dr.iur.et phil. Alfred de Zayas, Genf:

DIE VÖLKERRECHTLICHEN GRUNDLAGEN DES ZWEITEN WELTKRIEGES UND DES PARTISANENKRIEGES

Alfred de Zayas


Das Kriegsrecht ist ein Teil des Völkerrechts. Seine Quellen sind Konventionen und Brauchtum. [02]

Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges galten die Haager Konventionen von 1907, insbesondere die Haager Landkriegsordnung mit ihren 56 Artikeln und das Genfer Abkommen von 1929 über die Behandlung von Kriegsgefangenen mit seinen 97 Artikeln. [03]

Das deutsche Reich war Vertragspartei zu diesen Konventionen und daher gebunden. Die meisten Alliierten Mächte waren ebenfalls Vertragsparteien und haben neutrale Staaten wie die Schweiz und Schweden als Schutzmacht genannt. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz betreute sowohl die alliierten Kriegsgefangenen in Deutschland als auch die deutschen bzw. österreichischen und italienischen Kriegsgefangenen bei den Alliierten. [04] Ohne Zweifel hat das Rote Kreuz viel dazu beigetragen, das Leiden der Kriegsgefangenen zu lindern und zwar auf allen Seiten. Dank dem Roten Kreuz und der Einhaltung der Konvention sind nur wenige amerikanische, britische und französische Kriegsgefangene in deutscher Hand verstorben. Auch verstarben nur wenige deutsche Kriegsgefangene in westalliierter Hand bis zur Kapitulation. Allerdings haben die Westalliierten nach dem 8. Mai 1945 die deutschen Kriegsgefangenen nicht mehr gemäß der Konvention behandelt, trotz Protesten seitens des Roten Kreuzes, und sehr hohe Menschenverluste sind danach eingetreten.

Was die Sowjetunion betrifft, hatte sie sämtliche zaristischen völkerrechtlichen Verträge und somit auch die Haager Konventionen [05] gekündigt und das Genfer Abkommen von 1929 nie ratifiziert. [06]

Die Frage der Gültigkeit des Kriegsrechts zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich wurde seinerzeit viel diskutiert, zumal das Völkerrecht auf Gegenseitigkeit beruht. Vertragsverpflichtungen bestehen zwischen Vertragsparteien, weil sie beide gebunden sind. Wenn ein Staat eine Konvention ratifiziert, der andere aber nicht, so besteht zwischen diesen Staaten keine formelle Verpflichtung. Und wenn beide Staaten Vertragsverpflichtungen haben, eine Partei aber gegen Geist und Buchstaben des Vertrages verstößt, so kann die andere Partei aus diesem Grunde das Vertragswerk kündigen. [07]

Dies wird in der Wiener Vertragsrechtskonvention ausführlich in den Artikeln 54 bis 62 festgehalten und begründet.

Außerdem gibt es im Artikel 2 der 4. Haager Konvention von 1907 die sog. si omnes Klausel. D.h. die Konvention gilt nur dann, wenn sich alle Parteien beteiligen. Art. 2 besagt: „Die Bestimmungen der im Artikel 1 angeführten Ordnung sowie des vorliegenden Abkommens finden nur zwischen den Vertragsmächten Anwendung und nur dann, wenn die Kriegsführenden sämtlich Vertragsparteien sind.“

Für Positivisten, die das Völkerrecht mathematisch und kalt anwenden, gab es zwischen dem deutschen Reich und der Sowjetunion überhaupt keine Verpflichtungen aus den Konventionen. Diese Vorstellung wurde allerdings von der Anklage in Nürnberg abgelehnt. Und im Jahre 1949 wurde die sog. si omnes Klausel im Art. 2 der Genfer Konventionen von 1949 expressis verbis verworfen.

Schließlich gibt es, was man „Völkergewohnheitsrecht“ nennt -gewissermaßen ein Mindeststandard für die Kriegsführung- zwingendes Völkerrecht auf minimaler Ebene.

Dazu würden zählen vor allem die Bestimmungen vom Artikel 1 über den Kombattantenstatus, Art. 4-9 über den Kriegsgefangenenstatus, Art. 23 über das Verbot der Verwendung von Gift oder vergifteten Waffen, die meuchlerische Tötung oder Verwundung von Angehörigen des feindlichen Volkes oder Heeres, Artikel 25 über das Verbot des Angriffes auf unverteidigte Städte, Dörfer und Wohnstätten sowie Art. 42-56 über die kriegerische Besetzung.

In der Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ werden u.a. Bilder von der Hinrichtung von Partisanen gezeigt.

Nun, wie ist der Partisanenkrieg zu beurteilen? Und zwar nicht anachronistisch, mit den Augen von 2004 und in Hinblick auf die Genfer Konventionen von 1949 und auf die Protokolle von 1977, sondern zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Welche völkerrechtlichen Normen galten am 22. Juni 1941?

Art. 1 der Haager Landkriegsordnung besagt: „Die Gesetze, die Rechte und die Pflichten des Krieges gelten nicht nur für das Heer, sondern auch für die Milizen und Freiwilligen Korps, wenn sie folgende Bedingungen in sich vereinigen:

1. daß jemand an ihrer Spitze steht, der für seine Untergebenen verantwortlich ist.
2. daß sie ein bestimmtes aus der Ferne erkennbares Abzeichen tragen,
3. daß sie die Waffen offen führen und
4. daß sie bei ihren Unternehmungen die Gesetze und Gebräuche des Krieges beachten.

Dieses sind also die Merkmale eines Kombattanten. [08] Fehlen diese Merkmale, so bewegte sich der Kämpfer außerhalb des Völkerrechts und hatte keinen Anspruch auf Schutz bzw. auf Kriegsgefangenenstatus.

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg galt die Regel, daß nur Kombattanten im Sinne des Artikel 1 der Haager Landskriegsordnung sich an Kriegshandlungen beteiligen durften. Alle anderen Kämpfer -Freischärler, Guerillas, Partisanen- konnten nach dem damals geltenden Völkerrecht als Kriminelle behandelt werden.

So haben alle Kriegsführende im Ersten und Zweiten Weltkrieg verfahren. Deutsche Soldaten, die an Kommandounternehmen beteiligt waren, sind nach der Gefangennahme von alliierter Seite mehrfach als Spione behandelt und erschossen worden. Das Bundesarchiv in Koblenz und die National Archives in Washington enthalten genügend Bilder von der Erschießung von sehr jungen deutschen Kämpfern so -genannten Werwölfen- die von den Amerikanern als Spione noch Wochen nach der Kapitulation erschossen wurden.

Die Beteiligung der Zivilbevölkerung an Kriegshandlungen wird im Art. 2 der Haager Landkriegsordnung geregelt: „Die Bevölkerung eines nicht besetzten Gebiets, die beim Herannahen des Feindes aus eigenem Antriebe zu den Waffen greift, um die eindringenden Truppen zu bekämpfen, ohne Zeit gehabt zu haben, sich nach Artikel 1 zu organisieren, wird als kriegführend betrachtet, wenn sie die Waffen offen führt und die Gesetze und Gebräuche des Krieges beachtet.“

Die sog. levée en masse [09] ist selten vorgekommen, denn die Voraussetzung ist, daß sich die Bevölkerung massiv und sofort wehrt, wenn der Feind versucht, das Gebiet zu besetzen. Nachdem das Gebiet besetzt wird, kann es keine levée en masse im Sinne vom Artikel 2 der Haager Landkriegsordnung geben.

[...]

Geiselerschießungen

Geisel- und Repressalienbräuche im Ostfeldzug waren zwar verbreitet und verheerend. Jedoch waren sie nicht immer völkerrechtswidrig. Erst ein Jahr nach dem Nürnberger Geiselprozeß (Fall 7) bzw. nach dem sog. OKW-Prozeß (Fall 12) wurden sie in der Genfer Zivilschutzkonvention (4. Rotkreuz Konvention vom August 1949) weitgehend untersagt. Allerdings muß dabei bemerkt werden, daß während des Zweiten Weltkrieges Geiselerschießungen nicht nur durch die Deutschen sondern durch alle kriegsführenden Parteien praktiziert wurden.

Dabei soll unterschieden werden zwischen Vergeltungsaktionen an Kriegsgefangenen und Zivilpersonen. Während des Zweiten Weltkrieges waren Vergeltungsaktionen an Kriegsgefangenen in Artikel 2 der Genfer Konvention von 1929 untersagt. Allerdings war die Sowjetunion keine Vertragspartei zu dieser Konvention. Vergeltungsaktionen an Zivilpersonen waren nicht untersagt und wurden von allen Seiten praktiziert.

[...]

Der Bandenkrieg

Anlaß für die Geiselerschießungen waren meistens vorangegangene Aktionen der Partisanen. Zur Frage ob Partisanen und Freischärler das Recht von kämpfenden Truppen für sich in Anspruch nehmen könnten, antwortete das Urteil im Fall 7: „Ebenso, wie ein Spion im Interesse seines Landes rechtmäßig handeln mag, zur gleichen Zeit aber vom Feinde als Kriegsverbrecher angesehen werden kann, so kann auch ein Freischärler seinem Lande große Dienste erweisen und im Erfolgsfalle sogar ein Held werden, jedoch für den Feind ein Kriegsverbrecher sein und als solcher behandelt werden. Anders kann sich keine Armee vor der Stechfliegentaktik solcher bewaffneter Widerständler schützen. Auf der anderen Seite müssen Mitglieder dieser Widerstandsgruppen die mit dieser Art des Kampfes verbundenen zusätzlichen Gefahren auf sich nehmen. Solche Gruppen sind rein technisch gesehen keine kämpfenden Truppen im rechtlichen Sinne und haben kein Anrecht auf die Schutzregeln für Kriegsgefangene […] Wir glauben, daß der Grundsatz feststeht, daß ein Zivilist, der an Kämpfen teilnimmt, sie unterstützt oder sonst fördert, sich der Bestrafung als Kriegsverbrecher im Rahmen des Kriegsrechts aussetzt. Kampf ist rechtmäßig nur für die kämpfenden Truppen eines Landes. Nur sie können fordern, als Kriegsgefangene behandelt zu werden.“ [24]

[...]

usw. ...
Vollständiger Text: http://www.alfreddezayas.com/Lectures/vortragwehrmachtausst_de.shtml

Mit dem Thema "Holocaust" hat das alles aber ohnehin nicht viel zu tun, oder?

Spjabork
07.03.07, 16:53
Das Thema ist komplex und die Frage zunächst einmal, was überhaupt am Verhalten von Wehrmachtsangehörigen strafwürdig war.
Danke Pervitinist! Diese Klarstellung war mehr als überfällig.

Es ist leider so, daß die Menschen ein entsetzlich geringes Wissen über die Vergangenheit haben.

Es spielt gar keine Rolle, welcher "Seite" sie sich zugehörig fühlen: die Ignoranz ist allverbreitet.

Die "Rechten" schlucken, was man ihnen ins Maul stopft und versuchen schlecht und recht, es zu "widerlegen".

Das ist der völlig falsche Ansatz.

Eines muß man den Dumpfbacken aller coleur in den Schädel eindreschen:

Im Abendland galt 1939 das Römische Recht. Im Römischen Recht verankert ist das IVS AD BELLVM, das RECHT ZUM KRIEGE. Dieses Recht zum Kriege haben alle souveränen Staaten. Der Krieg muß nicht begründet sein. Jeder Staat kann jederzeit jedem anderen Staat den Krieg erklären. Ohne Begründung. WEIL ER EIN STAAT IST.

Daß das für Spießer heute unfaßbar ist, ist wohl wahr. Daher muß das dem Spießer immer und immer wieder unter die Nase gehalten werden, solange bis er kotzt.

Wenn Hitler auch zwanzig Länder "überfallen" haben sollte, so war das sein GUTES RECHT. Und die anderen hatten KEIN RECHT, DESWEGEN deutsche Städte zu bombardieren. Denn daß sie das nicht dürfen, dazu hatten sie sich in der Haager Landkriegsordnung von 1907 verpflichtet.

Es hat niemand, kein Churchill und kein Roosenfelt diese Haager Landkriegsordnung für ungültig erklärt oder ist aus ihr ausgetreten. Also sitzen die Kriegsverbrecher dort.

Ich habe bereits auf Skadi geschrieben: im Mai 1941 haben deutsche Fallschirmjäger in schwerem, RITTERLICHEN Kampf Kreta erobert. Dabei kam es zu einem Zwischenfall.

In der Nacht nach der ersten Landung lagen viele Fallschirmjäger verwundet auf freiem Feld. Sie waren noch am Fallschirm hängend beschossen worden. Griechischer Pöbel kam in der Dunkelheit angekrochen und schnitt den Hilflosen die Kehle durch.

Wenn ich Befehlshaber auf Kreta gewesen wäre, hätte ich ZUR VERGELTUNG die gesamte Bevölkerung Kretas niedergemacht, ausnahmslos.

Mit gutem Gewissen.

Die Spießer können sich darüber in die Hose scheißen, was schert mich das.

Es könnnen Verträge und Abmachungen nur allseitig, niemals einseitig gelten. Wenn der Feind sich nicht an vorher getroffene Abmachungen hält, dann gelten sie auch für mich nicht mehr.

So einfach ist das und so schwer zu begreifen für alle Gutmenschen.

Peer
07.03.07, 17:25
Die Frage ist als solche unsinnig. Ebenso könnte man von jemandem, der einen Kaugummi geklaut hat den Beweis verlangen, daß er nicht 1000 Kaugummis geklaut oder zehn Kaugummiverkäufer erschlagen hat.



Das Thema ist komplex und die Frage zunächst einmal, was überhaupt am Verhalten von Wehrmachtsangehörigen strafwürdig war.

Hier in Auszügen ein interessanter Artikel von Professor Dr.iur.et phil. Alfred de Zayas, Genf:


Vollständiger Text: http://www.alfreddezayas.com/Lectures/vortragwehrmachtausst_de.shtml

Mit dem Thema "Holocaust" hat das alles aber ohnehin nicht viel zu tun, oder?

In diesem Zusammenhang schon, denn die Erschießungen gehören zum Gesamtbild des HC.

Interessant gewesen wäre auch eine Darstellung der Erschießungen und auf was sie sich gründeten. Sie wurden hauptsächlich als völkerrechtszulässige Vergeltungsaktionen durchgeführt. Die völkerrechtszulässige Quote war mWn 5:1. D.h., auf jeden getöteten deutschen Sodaten durch Partisanentätigkeit kommen 5 Geiseln. Ca. 50.000 deutsche Soldaten sind durch Partisanen umgekommen, was bedeutet, dass 250.000 Geiseln dafür hätte erschossen werden dürfen. Ich bezweifle stark, dass es so viele waren. Ich nehme allerdings auch stark an, dass die Juden versuchten und versuchen fast alle Opfer der Erschießungen ihrem Konto zuzubuchen.

Ebenso verhielt es sich bei den angeblichen "Massakern" an italienischen, jugoslawischen, griechischen und sonstigen Zivilisten, für die -obwohl völkerrechtmäßig zulässig- viele noch lange nach dem Kriege zu langen Haftstrafen verurteilt wurden.

Traurig ist es nur, dass sich studierte Leute, die unsere "Politiker" in der Regel sind, nicht damit beschäftigen und die Dinge richtig stellen, sondern rückgratlos sämtliche Anschuldigungen einstecken und das deutsche Volk damit immer weiter belasten.

Peer

Spjabork
07.03.07, 17:49
Ebenso verhielt es sich bei den angeblichen "Massakern" an italienischen, jugoslawischen, griechischen und sonstigen Zivilisten, für die -obwohl völkerrechtmäßig zulässig- viele noch lange nach dem Kriege zu langen Haftstrafen verurteilt wurden.

Traurig ist es nur, dass sich studierte Leute, die unsere "Politiker" in der Regel sind, nicht damit beschäftigen und die Dinge richtig stellen, sondern rückgratlos sämtliche Anschuldigungen einstecken und das deutsche Volk damit immer weiter belasten.
Peer, Du warst damals ein kleiner Junge. Etwa 1978 gab es die "Affäre Kappler". Kappler war SD-Offizier in Italien 1944. Er befahl die Erschießung von 335 Italienern. ALS VERGELTUNG ("Repressalie") für die Ermordung von 33 SS-Soldaten durch einen Sprengstoffanschlag italienischer "Partisanen".

Nach der Genfer Konvention war es Nichtkombattanten verboten, bewaffnet gegen Kombattanten vorzugehen. In dem Falle, daß doch ein Nichtkombattant, d.h. ein Zivilist, einen Kombattanten, d.h. einen juristisch eindeutig als Waffenträger Gekennzeichneten, tötet, war die kriegsführende Macht berechtigt, ZEHN ZIVILISTEN der feindlichen Partei als VERGELTUNG hinzurichten. Ganz öffentlich, vollkommen im Recht.

Kappler wurde von den Italienern angeklagt, weil er 350 anstelle von 330 Zivilisten erschießen ließ.

Dazu muß man wissen, daß zuerst 30 Deutsche sofort starben, ein paar Tage später starben drei weitere Verwundete. Es waren noch mehr Deutsche verwundet worden und man wußte nicht, wieviele noch sterben würden.

Das ist lachhaft und das glaubt heute kein Mensch, vor allem kein Gutmensch. Da kann man reden soviel man will.

Es fruchtet einfach nichts.

Und ich lasse in dieser Frage nicht mit mir diskutieren. Diese Gutmenschen-Wichser können mich am Arsch lecken.

Wollen mir was von "Völkerrecht" erzählen, und wissen einen Dreck.

pgz
07.03.07, 18:50
Zur Beurteilung der "Greueltaten" ist sicher Nachfolgendes wichtig zu wissen.



Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17.11.1941 zum Partisanenkrieg
-------------------------------
1. Alle Wohnstätten in den Gebieten, in denen sich deutsche Truppen befinden, sind in Brand zu setzen und zu zerstören, und zwar bis 60km von der Hauptfront und 20 bis 30km auf beiden Seiten der Wege. Zur Zerstörung der Wohnstätten im vorgeschriebenen Umkreis wird die Flugwaffe zum Einsatz kommen, ebenso die Artillerie und weitreichende Granatwerfer, Spähtrupps, Kommandos auf Schienen sowie mit Brandflaschen ausgestattete Partisanengruppen.

Die mit Zerstörungskommandos beauftragten Jagdkommandos sollen Uniformen der Wehrmacht und der Waffen-SS tragen, die dem Feind abgenommen worden sind.

Das wird den Haß auf die faschistischen Besatzer steigern und die Rekrutierung von Partisanen im Hinterland der Faschisten fördern.

Es ist dafür zu sorgen, daß einige Dorfbewohner am Leben bleiben, damit sie die "Greueltaten der Deutschen" bezeugen.


2. Zu diesem Zweck sind 20 bis 30 Mann starke Jagdkommandos in jedem Regiment zu bilden, mit dem Auftrag, die betreffenden Wohnstätten in die Luft zu sprengen oder in Brand zu stecken. Für diese Zerstörungsaktionen müssen tapfere Kämpfer ausgesucht werden. Wer in feindlicher uniform hinter den deutschen Linien Wohnstätten zerstört, wird für die Überreichung einer Auszeichnung vorrangig vorgeschlagen.


3. In der Bevölkerung muß das Gerücht verbreitet werden, die Deutschen hätten diese Dörfer und Behausungen in Asche gelegt, um die Partisanen zu bestrafen.
------------------------------------
Quelle der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Grabert, S.56



Ich denke, dieser Befehl und die Folgen für die Beurteilung der Deutschen bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Ziu
07.03.07, 18:52
...
Man muß ansonsten ganz klar sehen, daß auch die Konzentrationslager in jedem Land gängige Praxis waren, wo man im Kriegsfall potentielle Feinde einsperrte. Die Juden waren aber sogar erklärtermaßen (1933 und 1938) Feinde des Deutschen Volkes!
Wenn wir schon mal beim Völkerrecht sind. Beantworte mir mal eine Frage: Kann der Angelverein Berlin-Spandau oder der „Club rothaariger Menschen e.V.“ den Deutschland den Krieg erklären?
Kommst du dir nicht selber blöd vor, solche Behauptungen von dir zu geben?
Staaten sind politische Gebilde und keine völkischen. Ein Jude in Polen ist polnischer Staatsbürger, mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten und ein ungarischer Jude ist völkerrechtlich gesehen eben Ungar! Selbst Israel ist ein politisches Gebilde. Wenn du einen Israeli triffst steht die Möglichkeit 1:9 das du einen Kameltreiber vor dir hast und keinen Juden.
Erschießung is ja man keine Vergasung ,ne. Und zehntausend sind ja man keine sechs Millionen, ne. ;)Und da wir beim Thema Holocaust sind tut dir etwas mehrt Bildung dazu merklich not. Der Holocaust bezieht sich nicht nur auf Vergaste. Und es behauptet auch niemand, das alle Opfer dieses Völkermordes vergast wurden. Bei den Juden ungefähr 3 Millionen vergast und 3 Millionen anderweitig zu Tode gebrachte. Dazu ca. 3,3 Millionen russische Kriegsgefangene und diverse Tausende andere Gruppen. Und wäre kein einziger Jude vergast worden, sondern alle mit den „herkömmlichen“ Mitteln gemordet worden, ist es doch ein Völkermord ohne logische Grundlage. Eben das was heutzutage Holocaust genannt wird.

Interessant gewesen wäre auch eine Darstellung der Erschießungen und auf was sie sich gründeten. Sie wurden hauptsächlich als völkerrechtszulässige Vergeltungsaktionen durchgeführt. Die völkerrechtszulässige Quote war mWn 5:1. D.h., auf jeden getöteten deutschen Sodaten durch Partisanentätigkeit kommen 5 Geiseln. Ca. 50.000 deutsche Soldaten sind durch Partisanen umgekommen, was bedeutet, dass 250.000 Geiseln dafür hätte erschossen werden dürfen. Ich bezweifle stark, dass es so viele waren. Ich nehme allerdings auch stark an, dass die Juden versuchten und versuchen fast alle Opfer der Erschießungen ihrem Konto zuzubuchen.
Und auf einen Verwundeten 50? Wo ist die Verhältnismäßigkeit?
http://www.bundesarchiv.de/imperia/md/images/abteilungen/abtma/virtuelle_ausstellung/teil_06/25.jpg

Und warum manchmal alle Einwohner eines Ortes ohne Unterschied? Was sagt dir der Name Khatyn?

Spjabork
07.03.07, 20:11
Wenn wir schon mal beim Völkerrecht sind. Beantworte mir mal eine Frage: Kann der Angelverein Berlin-Spandau oder der „Club rothaariger Menschen e.V.“ den Deutschland den Krieg erklären?
Nein. Alle Vereinigungen unterhalb der Ebene souveräner Saaten können keinen Krieg erklären. Die bRD ist kein souveräner Staat, also kann sie keinen Krieg erklären. :) USA kann das, weil USA souverän ist.
Kommst du dir nicht selber blöd vor, solche Behauptungen von dir zu geben?
Das ist mir schon öfters aufgefallen: jemand sagt etwas, und plötzlich kommen von dir wüste Unflätigkeiten.

Ich weiß nicht, was mit dir nicht stimmt. Ich habe dich nicht persönlich angegriffen.

Ich trage Bitternis in meinem Herzen. Manches Mal wird es mir zu schwer. Und dann sage ich etwas, das ich mir gewöhnlich verbeiße.

Aber was du tust, läßt mich vermuten, daß du selber kein Deutscher bist. Denn man kann nicht sein ganzes Leben damit verbringen, den kämpfenden Teil seines eigenen Volkes in den Dreck zu ziehen. Das machen schon die anderen.
Staaten sind politische Gebilde und keine völkischen. Ein Jude in Polen ist polnischer Staatsbürger, mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten und ein ungarischer Jude ist völkerrechtlich gesehen eben Ungar!
Wieso gibt es dann einen jüdischen Weltkongress und wieso hat dieser jüdische Weltkongress Deutschland den Krieg erklärt?

Die Kommunisten aller Länder, unter ihnen etwa 30% juden, haben übrigens bis 1943 die Befehle der Komintern aus Moskau blindlings ausgeführt.

Am wichtigsten wurde das im Mai 1940, als die französischen Kommunisten auf Befehl Stalins die Verteidigung Frankreichs durch Sabotage im Hinterland entscheidend lahmlegten.
Selbst Israel ist ein politisches Gebilde. Wenn du einen Israeli triffst steht die Möglichkeit 1:9 das du einen Kameltreiber vor dir hast und keinen Juden.Das mußt du denen sagen, nicht mir. Sie selber sehen das nicht so. Aber bitte, du kannst da hingehen und da was richtigstellen. Die werden dir schon heimleuchten.
Und da wir beim Thema Holocaust sind tut dir etwas mehrt Bildung dazu merklich not.
Wie du vielleicht bemerkt hast, nehme ich an der Nikolaus-Diskussion nur sehr sporadisch mittels Einwurfs des einen oder anderen Bonmots Teil. :) Ich bin da kein Experte. Als Laie wundert es mich allerdings, wie es 5 Millionen Überlebende, die den Nikolaus gesehen haben, geben kann. Dieser Völkermord war entweder schlecht geplant oder schlecht ausgeführt. Oder es gab ihn gar nicht.
Der Holocaust bezieht sich nicht nur auf Vergaste. Und es behauptet auch niemand, das alle Opfer dieses Völkermordes vergast wurden. Bei den Juden ungefähr 3 Millionen vergast und 3 Millionen anderweitig zu Tode gebrachte.
Ja. An der Zahl 6 Millionen darf nicht gerüttelt werden, denn das ist eine Heilige Zahl. Das weiß ich schon. Als ich klein war, haben wir ein Spiel gespielt. Die Goldene Sechs. :)
Dazu ca. 3,3 Millionen russische Kriegsgefangene und
Ein Herz für die Russen hör ich da schlagen.

Leider haben die Russen die Genfer Konvention nicht unterschrieben. Und zwar bis heute nicht.
diverse Tausende andere Gruppen.
Du führst das große Buch der Geschichte. Gut, daß es dich gibt.
Und wäre kein einziger Jude vergast worden, sondern alle mit den „herkömmlichen“ Mitteln gemordet worden, ist es doch ein Völkermord ohne logische Grundlage. Eben das was heutzutage Holocaust genannt wird.
Wenn das so ist, warum reiten dann die juden selber immer auf diesen Gaskammern rum? Wenn man englische Texte liest, dann ist da sogar fast nur davon die Rede, zumindest wird es immer an erster Stelle genannt. Da haben die doch selber einen Fimmel.
Und auf einen Verwundeten 50? Wo ist die Verhältnismäßigkeit?

Wie schon gesagt: die Russen waren der Genfer Konvention nicht beigetreten. Was diesen Offizier bewogen hat, 50 Leute zu erschießen, weiß ich nicht. Das war im Oktober, also vier Monate nach Beginn der Kampfhandlungen. Man weiß nicht, was der Mann mit seiner Kompanie vorher erlebt hat. Vielleicht war er traumatisiert.
Und warum manchmal alle Einwohner eines Ortes ohne Unterschied? Was sagt dir der Name Khatyn?
Katyn? Erschießung von 10.000 polnischen Offizieren durch Stalins NKWD.

Vilay
07.03.07, 23:23
Passend zum Thema Partisanen und unschuldige Juden hab ich hier (http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=776165#post776165) mal die Dokumentation "Nazirächer" hochgeladen.

K...
07.03.07, 23:24
Zur angeblichen jüdischen Kriegserklärung an Deutschland:

Am 6. September 1939 wurde in der "Times" ein Briefwechsel zwischen dem Präsidenten der Jewish Agency for Palestine Chaijim Weizmann und dem britischen Premierminister Neville Chamberlain veröffentlicht.

Weizmann schrieb: "Sehr geehrter Herr Premierminister, In dieser Stunde der äußersten Krise drängt mich das Bewußtsein, daß die Juden zur Verteidigung der geheiligten Werte einen Beitrag zu leisten haben, Ihnen diesen Brief zu schreiben. Ich möchte auf das ausdrücklichste die Erklärung bekräftigen, die ich und meine Mitarbeiter während der letzten Monate und besonders in der letzten Woche abgegeben haben: daß die Juden bei Großbritannien stehen und an der Seite der Demokratien kämpfen werden. Es ist unser dringender Wunsch, diesen Erklärungen Wirkung zu geben. Wir möchten dies in einer Weise tun, die ganz mit den britischen Aktionsplänen übereinstimmt und uns deshalb, in kleinen wie in großen Dingen, unter die koordinierende Führung der Regierung Seiner Majestät stellen. Die Jewish Agency ist bereit, sich an sofortigen Vorbereitungen für die Nutzung jüdischer Arbeitskräfte, technischer Fähigkeiten, Hilfsmittel usw. zu beteiligen. Die Jewish Agency hat in letzter Zeit mit der Mandatsmacht im politischen Bereich Auseinandersetzungen gehabt. Wir würden es gerne sehen, wenn diese Meinungsverschiedenheiten zurücktreten könnten angesichts der derzeitigen größeren und dringenderen Erfordernisse. Wir möchten Sie bitten, diese Erklärung in dem Geiste anzunehmen, in dem sie gemacht wurde. Ich bin, sehr geehrter Herr Premierminister, Ihr ergebener Ch. W."

Chamberlain antwortete: "Sehr geehrter Herr Dr. Weizmann, für den Inhalt Ihres Briefes vom 29. August sowie für die Haltung, die darin zum Ausdruck kommt, möchte ich meinen herzlichsten Dank aussprechen. Hinsichtlich der Palästina-Politik sind die zwischen dem Mandat und der Jewish Agency bestehenden Meinungsunterschiede nicht zu leugnen. Dennoch nehme ich die Zusicherung, die in Ihrem Brief enthalten ist, dankend entgegen. In dieser Zeit des höchsten Notstandes, in der es gilt, das für uns so Wichtige und Wertvolle zu verteidigen, nehme ich mit Freude zur Kenntnis, daß sich Britannien auf die volle Kooperation der Jewish Agency verlassen kann. Mir bleibt nur, Ihnen mitzuteilen, daß wir Ihre dem Gemeinsinn dienende Zusicherung begrüßen und nicht vergessen werden."

Also wie man hieraus eine Kriegerklärung der Juden an Deutschland ablesen kann, ist mir schleierhaft - Deutschland wird mit keinem Wort erwähnt und Weizmann sprach ausschließlich als Vertreter der Jewish Agency of Palestine, die weltweit nur ca. eine Million Mitglieder hatte, was lediglich nur wenig mehr als 6 Prozent der gesamten jüdischen Bevölkerung auf der Welt und nur einen Bruchteil der damals noch in Deutschland lebenden Glaubensjuden entsprach.

Alpharius
08.03.07, 01:01
Hallo K...,

bezüglich der Kriegserklärung siehe den Anhang, dein Artikel hat damit ja nichts zu tun.

Spjabork
08.03.07, 06:10
Chamberlain antwortete: "Sehr geehrter Herr Dr. Weizmann, für den Inhalt Ihres Briefes vom 29. August
Liebstallergutster K..., wie das denn??

Und ich dachte mein ganzes Leben, der böse böse Hitler hat die armen armen Polacken am 1. September "überfallen"???

Ihr Demokraten pißt euch doch selber ans Bein. Wie kann man nur so dämlich sein. Es ist nicht zu fassen.

Wissen eint
08.03.07, 09:11
Zur angeblichen jüdischen Kriegserklärung an Deutschland: Hier sei das Kapitel 1 aus Ingrid Weckerts Schrift "Auswanderung der Juden aus dem Dritten Reich" zitiert: Nach der Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 und der darauf folgenden Machtübernahme durch die nationalsozialistische Partei glaubte die überwiegende Mehrheit der 500.000 in Deutschland lebenden Juden durchaus nicht, daß die neue politische Konstellation für sie zu einer grundsätzlichen Änderung ihres Lebens führen müßte. Allenfalls rechneten sie mit temporären Behinderungen, aber nicht mit einer generellen Ausschaltung aus dem öffentlichen Leben oder gar mit einer Abdrängung aus Deutschland. So packten zunächst lediglich politisch exponierte Personen ihre Koffer und verlegten ihr Domizil ins Ausland, zumeist in der Überzeugung, früher oder später zurückkommen zu können. {4} Bereits am 24. März 1933, also keine 2 Monate nach der Regierungsübernahme durch die Nationalsozialisten, erklärte die "Judenheit der Welt", wie sie sich nannte ("World Jewry"), Deutschland den Krieg. Da die "Judenheit der Welt" über kein Staatswesen verfügte, setzte sie die Macht ein, die ihr zur Verfügung stand, nämlich ihren Einfluß auf die Weltwirtschaft und verhängte einen weltweiten Boykott über Deutschland. Nach dieser spektakulären Erklärung, die im Londoner "Daily Express" erschienen war, hätte es eigentlich nicht nur der "Judenheit der Welt", sondern auch den in Deutschland lebenden Juden klar sein müssen, daß das für sie nicht ohne Folgen bleiben kann. Kein Land der Welt, das etwas auf sich hält -- und das damalige Deutschland hielt viel auf sich! -- kann eine solche Herausforderung unbeantwortet lassen. Zudem traf uns der Wirtschaftsboykott an unserer schwächsten Stelle. Die wirtschaftliche Lage war katastrophal genug. über 6 Millionen Arbeitslose, unzählige in Konkurs gegangene Betriebe, ein zusammengebrochenes Wirtschaftssystem bildeten für die neue deutsche Regierung eine fast untragbare Last und unlösbar scheinende Aufgaben. Der zusätzliche Boykott deutscher Waren durch das Ausland hätte uns eigentlich den Todesstoß versetzen müssen. Daß das nicht geschah, daß sich Deutschland im Gegenteil in unglaublich kurzer Zeit wirtschaftlich erholte und beispielgebend für andere Länder wurde, war allein dem Genie der damaligen Führung zuzuschreiben. Das bestätigen nicht nur zahlreiche zeitgenössische Berichte, sondern auch einige Studien der neueren Zeit, die sich in ihren Darstellungen den Tatsachen verpflichtet fühlen. In diesem Zusammenhang sei ganz besonders auf das Werk von Rainier Zitelmann ("Hitler") hingewiesen, in dem er der wirtschaftlichen Gesundung Deuitschlands zwei Kapitel widmet. Bezüglich Deines Hinweises auf d i e angebliche jüdische Kriegserklärung wäre es für Dich möglicherweise interessant zu erfahren, dass es m e h r e r e derartiger Kriegserklärungen von jüdischer Seite gab, obgleich der zitierte Brief nicht Deine These unterstützen, wie auch nicht den revisionistischen Standpunkt widerlegen kann. Oder um es eindeutig auszuführen: Der Brief hat hinsichtlich Deiner Vorbemerkung keinerlei Aussagekraft! Zu den jüdische Kriegserklärungen siehe auch: "Hartmut Stern- Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland" Wissen eint

K...
08.03.07, 11:25
Liebstallergutster K..., wie das denn??

Und ich dachte mein ganzes Leben, der böse böse Hitler hat die armen armen Polacken am 1. September "überfallen"???

Ihr Demokraten pißt euch doch selber ans Bein. Wie kann man nur so dämlich sein. Es ist nicht zu fassen.

Ich versehe nicht wirklich, warum sich die Demokraten wegen der Datierung dieses Briefes selbst ans Bein pissen sollen...

Und zu der angeblichen "Kriegserklärung" im Daily Express zitiere ich einmal von einer in diesen Kreisen bestens bekannten (wenn auch nicht hochgeschätzten) Seite:

"Anlaß der Schlagzeile waren Boykottaufrufe Londoner Händler gegen deutsche Erzeugnisse. Wie man dem Zeitungsartikel entnehmen kann, waren die Boykottaufrufe eine Reaktion auf die "mittelalterliche Hetze gegen Juden" in Deutschland ("medieval Jew-baiting").
Etwa in der Mitte des Artikels erfährt man, dass der "Jewish Board of Deputies", die Vertretung aller britischen Juden, erst am folgenden Sonntag zu einer Sondersitzung zusammenkommen wollte, um über eventuell gegen Deutschland zu treffende Maßnahmen zu entscheiden. Am 27. März 1933 wurde die Entscheidung des "Board" in der Londoner Times veröffentlicht. Das Gremium hatte beschlossen, sich ausdrücklich von den Boykottaufrufen zu distanzieren (...).
Genau wie die Angehörigen anderer jüdischer Organisationen im Ausland wussten auch die Mitglieder des "Board of Deputies" sehr genau, dass Hitler die deutschen Juden als Geiseln betrachtet hat. Eine allzu harte Haltung gegenüber Deutschland hätte nur zu verstärkten Repressalien gegenüber den deutschen Juden geführt.

Wer trotz alledem noch behaupten möchte, es hätte im März 1933 eine "jüdische Kriegserklärung" gegeben, sollte zunächst den Text der Kriegserklärung selbst vorlegen können, denn der Zeitungsartikel im Daily Express war ja höchstens ein Bericht über eine Kriegserklärung.

Als nächstes wäre zu klären, welche jüdischen Einzelpersonen oder Organisationen am "Jewish Board of Deputies" vorbei entschieden haben, Deutschland den Krieg zu erklären und die Erklärung im Daily Express zu veröffentlichen. Eine "Kriegserklärung" der Juden, die diesen Namen verdient, kann nicht von irgendeinem einsamen Sonderling gekommen sein. Sie muss von einflußreichen Personen und Gruppen beschlossen und verkündet worden sein. Wer behauptet, es hätte eine Kriegserklärung gegeben, sollte die Namen der Urheber nennen können.
Aus dem Daily Express geht dies nicht hervor, denn dort werden keine Namen genannt. Andere Quellen gibt es offenbar nicht, und so entpuppt sich die Überschrift "JUDEA DECLARES WAR ON GERMANY" rasch als reißerischer Aufmacher über einem Text, der eine ganz andere Geschichte erzählt.
Gelegentlich wird auch behauptet, der Artikel selbst sei die Kriegserklärung gewesen. Aber, so muss man die Herren "Revisionisten" sofort fragen, was war das denn das für eine seltsame "jüdische Kriegserklärung" aus London, in der man lesen kann, dass die Vertretung aller britischen Juden überhaupt noch keine Entscheidung getroffen hatte?"

Naja, und zu den anderen jüdischen "Kriegserklärungen" - welche waren das denn?

Wissen eint
08.03.07, 12:06
Aus: Franz J.Scheidl: Deutschland und die Juden in Vergangenheit und Gegenwart DIE KRIEGSERKLÄRUNGEN DER JUDENHEIT AN DEUTSCHLAND "Wenn man bedenkt, daß ein Gastvolk in aller Welt gegen das gastgebende Wirtsvolk hetzt, darüber hinaus gegenüber dem gastgebenden Staate sogar zum Vernichtungskriege aufruft, diesen Krieg zustande bringt und darin alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zur Vernichtung seines Wirtsvolkes einsetzt, dann kann man von dem Gedanken nicht loskommen, daß das wohl das tollste und ungeheuerlichste Schauspiel ist, das in Gottes freier Natur je geboten wurde. Jede Schärfe der in Deutschland dagegen ausgelösten Reaktion gegen das jüdische Verhalten und politische Vorgehen kann dadurch erklärt werden." (Scronn, General Psychologus, S.47) Der verhängnisvolle Wendepunkt in der Geschichte der deutschen Judenpolltik war die Kriegserklärung der Judenheit an Deutschland und die gleichzeitig damit einsetzende maß- und hemmungslose Kriegs- und Vernichtungshetze und die Greuellügenpropaganda gegen Deutschland und das deutsche Volk. Das Weltjudentum erließ mehrfach formelle Kriegserklärungen gegen Deutschland. Seine offiziellen Vertreter und Führer sagten Deutschland offen den schärfsten Kampf an. Die erste offizielle Kriegserklärung gab der Präsident der jüdischen Welt-Liga, Bernat Lecache, schon 1932 in Paris ab: "Deutschland ist unser Staatsfeind Nummer Eins. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären." Dazu schrieb in diesen Jahren The Jewish Daily Bulletin: "Es gibt nur eine Macht, die wirklich zählt ... Wir Juden sind die mächtigste Nation auf der Welt, weil wir die Macht besitzen und sie anzuwenden verstehen." Am 24.3.1933 brachte der Daily Express folgende Erklärung der Judenheit: "Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg. Vierzehn Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen, um Deutschland den Krieg zu erklären ... Der jüdische Großhändler wird sein Haus verlassen, der Bankier seine Börse, der Kaufmann sein Geschäft und der Bettler seine Elendshütte, um sich in einem heiligen Krieg gegen die Leute Hitlers zusammenzuschließen." Die nächste offizielle Kriegserklärung erfolgte im August 1933 durch Samuel Untermayer. Untermayer war im Juli 1933 in Amsterdam zum Präsidenten der "International Jewish Federation to Combat the Hitlerite Oppression of Jewish", also zum Präsidenten der internationalen jüdischen Föderation zur Bekämpfung Hitlers erwählt worden. Die Kriegserklärung war durch die New York Times vom 7.8.1933 in der Welt verbreitet worden. Diese Erklärung nannte den Krieg gegen Deutschland, der nun beschlossen sei, einen heiligen Krieg. Dieser Krieg müsse gegen Deutschland bis zu dessen Ende geführt werden. Die Zeitung Evening Telegram, Toronto, stellte am 26.2.1940 fest: "Der Jüdische Weltkongreß steht seit sieben Jahren mit Deutschland im Kriege." Die jüdische Zeitung Jewish Cronicle, London, schrieb am 8.5.1942: "Wir sind mit Hitler im Kriege vom ersten Tage seiner Machtergreifung im Jahre 1933 an." Der Rabbiner Wladimir Jabotinski, Gründer der zionistischen Organisation "Irgun", schrieb im Januar 1934 in Mascha Rjetsch (vgl. hiezu auch Libres Paroles, Nr. 1/1934): "Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder jüdischen Organisation, von jeder jüdischen Gemeinde, auf jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, in allen Gewerkschaften und von jedem einzelnen luden auf der Welt geführt. Es liegen Gründe vor zu der Annahme, daß unser Anteil an diesem Kampf von allgemeiner Bedeutung ist. Wir werden in der ganzen Welt einen geistigen und materiellen Krieg gegen Deutschland entfachen. Deutschland hat das Ziel, wieder eine große Nation zu werden und seine verlorenen Gebiete sowie auch seine Kolonien zurückzugewinnen. Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands. Das deutsche Volk ist kollektiv und individuell eine Gefahr für uns Juden." Der 23. Weltkongreß der Zionisten in Genf (1.-25. 8.1939) beschloß eine Beistandserklärung aller Juden, wo immer sie sich befinden "im kommenden Weltkrieg gegen Deutschland". Der damalige Zionistenführer und spätere erste Präsident des Staates Israel, Dr. Chaim Weizmann, gab dem britischen Pretnier, H. Chamberlain, in Ausführung des Kongreßbeschlusses vom 5.9.1939 folgende erstaunliche Erklärung ab (veröffentlicht im World Chronicle vom 8.9.1939, im Jewish Chronicle, London, vom 8.9.1939 und in der Times vom 5.9.1939; vgl. auch H. E. Adler, Die verheimlichte Wahrheit, Tübingen 1958, S.320): "Ich wünsche in nachdrücklichster Form die Erklärung zu bestätigen, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und für die Demokratie kämpfen werden. Aus diesem Grunde stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der britischen Regierung. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um alle menschlich-jüdische Kraft, ihre Technik, ihre Hilfsmittel und alle ihre Fähigkeiten nützlich gegen Deutschland einzusetzen." Sehr beachtlich ist, daß diese jüdische Beistandserklärung Weizmanns bereits fünf Tage vor der britischen Kriegserklärung erfolgte. Zur gleichen Zeit schrieb der Daily Herald (Nr- 7450/1939): "Die Juden in ihrer Gesamtheit betrachten diesen Krieg als einen heiligen Krieg." Wenige Tage nach der britischen Kriegserklärung (3.9.1939) bot Weizmann der britischen Regierung 20.000 Mann zur Verwendung im Nahen Osten und insgesamt eine Armee von 100.000 jüdischen Kämpfern gegen Deutschland an. Schalom Asch schrieb am 10.2.1940 in Les Nouvelles Litteraires einen Artikel für die französischen Soldaten, in dem es heißt: "Auch wenn wir Juden nicht körperlich bei Euch in den Schützengräben sind, sind wir doch moralisch bei Euch. Dieser Krieg ist u n s e r Krieg, und ihr kämpft ihn für uns." Der Rabbiner Dr. Stephen S. Wise, geboren in Budapest, der in New York wirkte, schrieb im Defence of America (Juni 1940, S 133): "Dieser Krieg ist unser Geschäft." Wie blutig ernst es der Judenheit mit dieser Kriegserklärung und diesem Vernichtungskrieg gegen Deutschland war, zeigt auch die Tatsache, daß 30.000 amerikanische Juden und 63.000 sowjetische Juden in diesem Kriege Kriegsauszeichnungen erhielten. 101 sowjetische Juden erhielten den höchsten sowjetischen Orden "Held der Sowjetunion" (nach einem Bericht der Süddeutschen Allgemeinen vom 7.5.1965, zitiert in der DWZ 21/1965). Die Jüdische Allgemeine vom 7.5.1965 berichtet, daß "1.410 000 Juden auf der Seite der Feinde Deutschlands kämpften". Durch die Kriegserklärung der Weltjudenheit an Deutschland und durch das Verhalten der Weltjudenheit, die die Vernichtung des gesamten deutschen Volkes forderte, wurde der anfänglich nur zwischen der Judenheit und dem Nationalsozialismus bestehende Streit zu einem Krieg des Judentums gegen Deutschland, zu einem deutschjüdischen Krieg, das heißt zu einem Krieg der Weltjudenheit gegen das ganze deutsche Volk, proklamiert. In einem solchen Krieg aber, in dem die Judenheit nichts weniger als die restlose Vernichtung Deutschlands und die Austilgung des deutschen Volkes forderte, mußten alle Deutschen - auch die Verneiner und die heftigsten Gegner des Nationalsozialismus - auf der Seite ihres verleumdeten und bekämpften Vaterlandes und Volkes stehen. Vor allem wurde durch die Kriegserklärung der deutschen Regierung das formelle Recht gegeben, alle Juden als kriegführende Feinde zu behandeln, sie als kriegführende Feinde zu internieren und ihr Eigentum zu beschlagnahmen, genau wie dies England und die USA mit allen feindlichen Ausländern taten; die USA steckten sogar die eigenen amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung in Internierungslager. Durch die Kriegserklärung der Judenheit gegen Deutschland und durch den von der Judenheit in der ganzen Welt geführten Vernichtungskrieg gegen Deutschland wurden die Maßnahmen Deutschlands völkerrechtlich zulässige Kriegsmaßnahmen. Man kann nicht Tod und Vernichtung gegen ein Land predigen, zum Krieg hetzen, selbst den Krieg erklären und selber hemmungslos Krieg führen mit dem offen einbekannten Ziel, Deutschland und das deutsche Volk zu vernichten, und dann erwarten, von dem Wüten des selbst heraufbeschworenen, selbst erklärten und selbst hemmungslos geführten Krieges selbst ausgenommen zu werden und von den allen Kriegen immanenten Grausamkeiten verschont zu bleiben. Selbstverständlich sind die Aussagen einiger wenigen Juden, welche von der Kriegserklärung an Deutschland sprechen, nicht pauschal auf jeden einzelnen Juden zu übertragen. Wichtig ist aber w e r die Kriegserklärungen ausgesprochen hat und welche Macht die Person bzw. die Personengruppe in den Ländern entfalten und welchen Repräsentationswert derjenige Kreis in den jüdischen Gemeinden beanspruchen kann! Wissen eint

K...
08.03.07, 14:41
Selbstverständlich sind die Aussagen einiger wenigen Juden, welche von der Kriegserklärung an Deutschland sprechen, nicht pauschal auf jeden einzelnen Juden zu übertragen. Wichtig ist aber w e r die Kriegserklärungen ausgesprochen hat und welche Macht die Person bzw. die Personengruppe in den Ländern entfalten und welchen Repräsentationswert derjenige Kreis in den jüdischen Gemeinden beanspruchen kann! Wissen eint

Welche Einflussmöglichkeiten hatten denn diese Personen bzw. Organisationen? Wie repräsentativ (etwa für die deutschen Juden) waren denn diese Aufrufe? Was war die Folge von diesen „Kriegserklärungen“?

Stellen wir doch mal diese "Kriegserklärungen" den diversen und allseits bekannten Äußerungen von Hitler und anderen Nazi-Größen bezüglich der Juden gegenüber. Wenn ihr diese jüdischen Aufrufe als "Kriegserklärung" bezeichnet, wie steht es dann etwa mit folgenden Aussagen Hitlers, die er bereits 1919/20 äußerte:

"(...) unsere Sorge muß es sein, das Instinktmäßige gegen das Judentum in unserem Volke zu wecken und aufzupeitschen und aufzuwiegeln."

"Der Antisemitismus muß führen zur planmäßigen gesetzlichen Bekämpfung und Beseitigung der Vorrechte des Juden ... Sein letztes Ziel aber muß unverrückbar die Entfernung der Juden überhaupt sein."

Spätere Äußerungen von Hitler und Konsorten etwa in den 30-ziger Jahren will ich (da bekannt) gar nicht erst anführen – Äußerungen also, die - und jetzt kommen wir zu den EInflußmöglichkeiten und der Macht von bestimmten Personen bzw. Personenkreisen - von Mitgliedern einer der mächtigsten Parteien bzw. Regierungen in Europa getätigt wurden – von einer Partei also, die bereits in den 20-ziger Jahren gegen die Juden hetzte, Boykottaufrufe gegen die Juden startete bzw. organisierte und nach der Regierungsübernahme systematisch daran gingen, die Juden im eigenen Land zu diskriminieren, zu entrechten, zu enteignen und aus dem öffentlichen und zivilen Leben zu verdrängen.
Dass sich Deutschland zu dieser Zeit mit irgendwem offiziell im Krieg befand, ist mir nicht bekannt…

Wolke
08.03.07, 15:22
Es ist so ähnlich, wie mit der Kriegserklärung Englands an Deutschland . . .

Warum haben sich einflußreiche Organisationen und Einzelpersonen des Judentums ausschließlich gegen Deutschland und nie auch gegen andere Nationen gewandt, in denen Judenpogrome erst "erfunden" wurden ?

Was war mit Polen, Ungarn, Rumänien, Rußland ?

Und warum haben die milliardenschweren Sprecher des Judentums nicht die notwendigen Devisen lockergemacht, gegen die Deutschland sofort jeden Juden, der wollte, auswandern ließ ?

Und warum haben die damals wie heute einflußreichen Juden nicht die USA und andere Länder zur Aufnahme ihrer "Landsleute" gebracht ?

War eine "Judenkrise" in Deutschland nicht ideal für die weitere Verwirklichung von zionistischen Zielen betreffend Staatsgründung Israels ?

War ein (mehr oder weniger, oder gar nicht passierter) Holycaust nicht das ideale Propagandamittel für die nächsten hundert Jahre, um jede noch so begründete Kritik an Israel, Zionismus, bzw. jüdischen Interessen allgemein, sofort moralisch fertigmachen zu können ?

Erleben wir nicht fast monatlich, wie gut diese moralische Gewissens-Zwangsjacke funktioniert, wenn die Justiz gerichtlich festgestellte "Geschichtswahrheiten" mit Geld- und Freiheitsstrafen ahndet ?

Ja, das Judentum hat einen Krieg erklärt, und hat ihn vorläufig auch gewonnen.
Der Preis waren Millionen Tote auf Schlachtfeldern und Lagern weltweit, ein Bruchteil davon auch Juden, über deren Ablebensumstände und genaue Anzahl keine Diskussion oder Nachforschung angestellt werden darf...
Dieser Sieg ist allerdings nur einer auf Zeit. Er hält nur solange an, wie die installierte Unwahrheit und Unterdrückung aufrechterhalten werden kann.

pgz
08.03.07, 16:17
Zur Frage der Juden und der jüdischen Schuld am Holocaust an dem Deutschen Volk sollte jeder diesen Text gelesen und verstanden haben:

Benjamin H. Freedman wurde 1890 in den USA als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er war sowohl ein erfolgreicher Geschäftsmann als auch ein absoluter Insider der amerikanischen Politik sowie verschiedener jüdischer Organisationen. Zu seinen persönlichen Freunden zählten Leute wie Bernard Baruch, Samuel Untermyer, Woodrow Wilson, Franklin Roosevelt, Joseph Kennedy und viele andere einflußreiche Persönlichkeiten jener Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg brach Freedman mit dem Judentum und verbrachte den Rest seines Lebens damit, die Amerikaner vor dem übermäßigen Einfluß jüdischer Lobbies zu warnen.

Obwohl Freedmans Rede bereits 1961 gehalten wurde, hat sie keineswegs anAktualität verloren. Ganz im Gegenteil: Amerikas Nahostpolitik ist heute fester denn je im Würgegriff jüdischer, pro-israelischer Hintergrundmächte. Dies wird nun auch von völlig unverdächtiger Seite, nämlich von zwei renommierten Wissenschaftlern der Harvard University, bestätigt. John Mearsheimer und Stephen Walt weisen in ihrer Studie "The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy".[1]nach, daß die Nahostpolitik der USA nicht etwa amerikanische Interessen vertritt, sondern in erster Linie israelische.

Diese Pflichtvergessenheit der amerikanischen Außenpolitik, die den USA wenig Sympathien, dafür aber um so mehr Feinde beschert hat, erklären die Autoren damit, daß jüdische Lobbies es meisterhaft verstanden haben, den Amerikanern einzureden, die regionalen Feinde Israels (insbesondere Iran, Irak und Syrien[2]) seien eine Bedrohung für die USA.

Die frechen Lügen, die 2003 zum zweiten Überfall auf den Irak geführt haben, sind kaum vergessen und werden nahezu wortgetreu wieder aufgetischt - diesmal gegen den Iran. Vor diesem Hintergrund erscheint der Aufruf "Nie wieder Krieg für Israel" (www.abbc.net/boycott-israel/flugblatt.pdf (http://www.abbc.net/boycott-israel/flugblatt.pdf) ) dringlicher denn je. Die deutsche Übersetzung der Freedman-Rede ist im Sinne einer besseren Lesbarkeit leicht gekürzt und editiert, außerdem wurden einige erklärende Fußnoten hinzugefügt. Unter den Google Suchbegriffen:
"Benjamin Freedman Willard Hotel 1961" finden Sie sowohl die Tonaufzeichnung als auch den englischen Originaltext dieser Rede.

Die Rede von Benjamin H. Freedman:

»Hier in den Vereinigten Staaten kontrollieren Juden und Zionisten alle Bereiche unserer Regierung. Sie herrschen in den USA, als wären sie die absoluten Monarchen dieses Landes. Sie mögen einwenden, dies sei eine recht kühne Behauptung. Doch ich werde Ihnen erläutern, was so alles passiert ist, während Ihr, nein, während wir alle schliefen.





Der Erste Weltkrieg brach im Sommer 1914 aus. Einige in meinem Alter werden sich daran noch erinnern. Dieser Krieg wurde auf der einen Seite von England, Frankreich und Rußland und auf der anderen Seite von Deutschland, Österreich-Ungarn und der Türkei geführt.



Innerhalb von zwei Jahren gewann Deutschland diesen Krieg, nicht nur nominell, sondern tatsächlich. Die bis dahin unbekannten deutschen U-Boote vernichteten so gut wie alle alliierten Kriegsschiffe auf dem Atlantik.
Großbritanniens Munition und Lebensmittel gingen zur Neige.

Der Nachschub reichte gerade mal für eine Woche, danach drohte eine Hungersnot.



Zur gleichen Zeit meuterte die französische Armee; sie hatten 600.000 blühende junge Leben bei der Verteidigung von Verdun verloren. Die russische Armee zog sich fluchtartig zurück. Sie sammelten ihr Spielzeug ein und gingen nach Hause; sie wollten nicht mehr Krieg spielen. Auch die italienische Armee kollabierte. In Deutschland fiel bis dahin kein einziger Schuß und kein einziger Kriegsgegner hatte deutschen Boden betreten. Dennoch bot Deutschland England den Frieden an. Einen Frieden, den Juristen "status quo ante" nennen, was so viel bedeutet wie: "Laßt uns den Krieg beenden und alles soll so sein wie vor dem Krieg."



England zog dies im Sommer 1916 ernsthaft in Erwägung. Sie hatten keine andere Wahl. Sie konnten entweder das großzügige Friedensangebot Deutschlands annehmen oder den Krieg bis zur vollständigen Niederlage fortführen.



Doch dann wandten sich deutsche Zionisten an das britische Kriegsministerium und sagten: "Seht her, ihr könnt diesen Krieg doch noch gewinnen, ihr dürft nicht aufgeben. Ihr braucht auf das deutsche Friedensangebot nicht einzugehen. Wenn die USA als eure Verbündeten in den Krieg eintreten, könnt ihr diesen Krieg gewinnen." Ich habe dies sehr verkürzt wiedergegeben, aber ich kann das eben Gesagte anhand von Dokumenten nachweisen, falls es jemanden genauer interessieren sollte.



Außerdem sagten die Zionisten zu England: "Wir bringen die USA als euren Verbündeten in den Krieg, wenn ihr uns versprecht, daß wir nach dem Krieg Palästina bekommen."



England hatte das gleiche Recht, irgend jemandem Palästina zu versprechen wie Amerika das Recht hätte, den Iren - aus welchen Gründen auch immer Japan zu versprechen. Es war absolut absurd, daß Großbritannien, das keine Interessen und auch keine Verbindungen zu Palästina hatte, dieses Land als Gegenleistung für den Kriegseintritt der USA anbot. Dennoch gaben sie dieses Versprechen im Oktober 1916. Kurz darauf - ich weiß nicht, wie viele sich noch daran erinnern -traten die USA, die bis dahin fast vollständig pro-deutsch waren, als Verbündete Großbritanniens in den Krieg ein.



Bis dahin waren die Vereinigten Staaten pro-deutsch. Auch die amerikanischen Juden waren pro-deutsch, weil viele von ihnen aus Deutschland stammten. Sie wollten, daß Deutschland den Zaren besiegt. Die Juden haßten den Zaren, sie wollten nicht, daß Rußland den Krieg gewinnt.



Jüdische Bankiers wie Kuhn-Loeb und andere Großbanken weigerten sich, England und Frankreich auch nur mit einem Dollar zu unterstützen. Aber sie pumpten Geld nach Deutschland, denn sie wollten, daß Deutschland den Krieg gewinnt und daß das zaristische Regime untergeht.



Doch diese gleichen Juden ließen sich plötzlich auf einen Handel mit England ein als sie die Möglichkeit sahen, Palästina zu bekommen. Auf einmal veränderte sich in den USA alles, wie eine Ampel, die von rot auf grün schaltet. Alle Zeitungen, die bis eben noch pro-deutsch waren, schwenkten um. Es wurde plötzlich behauptet, die Deutschen seien böse, sie seien Hunnen, Barbaren usw. Die Deutschen würden Rot-Kreuz-Schwestern erschießen und kleinen Babies die Hände abhacken.



Nun telegrafierten die Zionisten aus London an ihren Gewährsmann in den USA, Richter Brandeis: "Wir bekommen von England was wir wollen. Bearbeiten sie Präsident Wilson. Bringen sie Präsident Wilson dazu, in den Krieg einzutreten."



Kurz darauf erklärte Präsident Wilson Deutschland den Krieg. Auf diese Weise traten die USA in den Krieg ein. Doch es gab absolut keinen Grund, diesen Krieg zu unserem zu machen. Wir wurden hineingetrieben, nur damit die Zionisten ihr Palästina bekommen. Das ist etwas, was den Bürgern dieses Landes noch nicht erzählt wurde. Sie wissen bis heute nicht, warum wir in den Ersten Weltkrieg eingetreten sind. Nach dem Kriegseintritt der USA gingen die Zionisten nach London und sagten: "Wir haben unseren Teil der Abmachung erfüllt, jetzt seid ihr dran. Wir sollten schriftlich festhalten, daß uns Palästina zusteht, falls ihr den Krieg gewinnt."



Die Zionisten wußten ja nicht, ob der Krieg noch ein, zwei oder zehn Jahre dauern würde. Deshalb wollten sie ihre Abmachung mit der englischen Regierung schriftlich festhalten. Das Schriftstück wurde in Form eines Briefes verfaßt, der verschlüsselt formuliert wurde, sodaß die Allgemeinheit nicht genau wissen konnte, was dahintersteckt. Dieses Schriftstück ist heute als die Balfour-Erklärung[3] bekannt. Die Balfour-Erklärung war Englands Versprechen an die Zionisten, daß sie als Gegenleistung für den von ihnen herbeigeführten Kriegseintritt der USA Palästina erhalten würden.



Damit begann der ganze Ärger. Die USA traten in den Krieg ein, was bekanntlich zur Niederlage Deutschlands führte. Was danach passierte, wissen Sie ja. Nach Kriegsende kam es 1919 zur Versailler Friedenskonferenz. Auf dieser Konferenz nahm auch eine Delegation von insgesamt 117 Juden teil, welche von Bernard Baruch angeführt wurde. Woher ich das weiß? Nun, ich sollte es wissen, denn ich war damals auch in Versailles.



Als man auf dieser Konferenz gerade dabei war, Deutschland zu zerstückeln und Europa neu aufzuteilen, sagten die Juden: "Wir wollen Palästina für uns." Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, zeigten sie den Teilnehmern die Balfour-Erklärung. Die Deutschen erfuhren erst hier in Versailles von der Abmachung zwischen den Zionisten und den Engländern.



Erst in Versailles erfuhren die Deutschen, warum Amerika in den Krieg eingetreten war. Die Deutschen erkannten, daß sie den Krieg nur deshalb verloren hatten, weil die Zionisten Palästina um jeden Preis für sich haben wollten. Zu allem Überfluß wurden die Deutschen auch noch mit irrsinnigen Reparationsforderungen konfrontiert. Als sie diese Zusammenhänge erkannten, nahmen sie es den Juden verständlicherweise sehr übel.



Bis dahin ging es den Juden in keinem Land der Welt besser als in Deutschland. Es gab Herrn Rathenau, der im Wirtschaftsleben Deutschlands sicherlich genauso einflußreich war wie Bernard Baruch in den USA. Es gab Herrn Balin, Besitzer der großen Reedereien Norddeutscher Lloyd und Hamburg-Amerika Linie. Es gab Herrn Bleichroder, der damals Bankier der Hohenzollern war. In Hamburg saßen die Warburgs, eine der einflußreichsten Bankiersfamilien der Welt. Keine Frage, den Juden ging es damals sehr gut in Deutschland. Doch die Deutschen empfanden es als einen schändlichen Verrat, daß die Juden hinter ihrem Rücken dafür sorgten, daß die USA gegen Deutschland in den Krieg eintraten.



Die Deutschen waren bis dahin den Juden gegenüber sehr tolerant. Als 1905 die erste kommunistische Revolution in Rußland scheiterte und die Juden aus Rußland fliehen mußten, gingen sie alle nach Deutschland. Deutschland bot ihnen allen eine sichere Zuflucht. Sie wurden sehr gut behandelt. Doch sie haben Deutschland verraten und verkauft, und zwar aus einem einzigen Grund: Sie wollten Palästina als ihre Heimstätte haben.



Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges räumte der Zionistenfürher Nahum Sokolow ein, daß der Antisemitismus in Deutschland daher rührte, daß die Juden den Kriegseintritt der USA herbeiführten, was letztendlich zur Niederlage Deutschlands führte. Auch viele andere Zionisten gaben dies offen zu. Von 1919 bis 1923 schrieben sie es für jedermann nachlesbar immer wieder in ihren Zeitungen.



Es war nicht so, daß die Deutschen 1919 plötzlich feststellten, daß jüdisches Blut besser schmeckt als Coca-Cola oder Münchner Bier. Es gab keine Anfeindungen nur weil die Juden einen anderen Glauben hatten. Damals interessierte sich in Deutschland niemand dafür, ob ein Jude abends nach Hause ging und "Shema Yisroel" oder das "Vaterunser" betete - nicht mehr und nicht weniger als hier in den USA. Der Antisemitismus, der später hochkam, war einzig und alleine darauf zurückzuführen, daß die Deutschen den Juden die Schuld für den verlorenen Krieg gaben.



Die Deutschen waren nicht Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Ihre einzige Schuld war es, erfolgreich zu sein. Sie bauten ihre Marine aus. Sie bauten ihre Handelsbeziehungen mit der ganzen Welt aus. Sie müssen wissen, daß Deutschland noch zu Zeiten der Französischen Revolution aus über 300 Stadtstaaten, Grafschaften, Fürstentümern usw. bestand. Von der Zeit Napoleons bis zu der Zeit als Bismarck Kanzler war, also in nur 50 Jahren, wurde Deutschland zu einem einzigen Staat und zu einer der wichtigsten Weltmächte. Die deutsche Marine wurde fast so mächtig wie die britische. Die Deutschen unterhielten Handelsbeziehungen mit der ganzen Welt. Sie waren in der Lage, qualitativ hochwertige Produkte zu absolut konkurrenzlosen Preisen anzubieten.



Aus diesem Grund verschworen sich England, Frankreich und Rußland gegen Deutschland. Sie wollten Deutschland zerschlagen. Es gibt heute keinen Historiker, der einen anderen nachvollziehbaren Grund benennen könnte, warum diese drei Länder sonst beschlossen hätten, Deutschland von der politischen Landkarte zu tilgen.



Im Winter 1918/1919 versuchten die Kommunisten, die Macht in Deutschland an sich zu reißen. Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und eine Gruppe weiterer Juden übernahmen für kurze Zeit die Regierung. Der Kaiser floh nach Holland, weil er befürchtete, ihm würde das gleiche Schicksal widerfahren wie kurz zuvor dem russischen Zaren.



Damals hatte Deutschland ca. 80 Millionen Einwohner, davon waren gerade mal 460.000 Juden. Obwohl der Bevölkerungsanteil der Juden bei gerade mal einem halben Prozent lag, beherrschten sie die Presse, das Finanzwesen und große Teile der Wirtschaft [4]



Als Antwort auf den Versuch der Deutschen, den ungeheueren Einfluß der Juden in Kultur, Wirtschaft, Finanzwesen und Presse einzudämmen, organisierte das Weltjudentum im Juli 1933 eine Konferenz in Amsterdam. Hier stellten sie Deutschland ein Ultimatum, in welchem sie verlangten, Hitler müsse als Reichskanzler abgesetzt werden. Die Antwort der Deutschen auf dieses Ultimatum können Sie sich vorstellen.



Nach Beendigung der Konferenz hielt der Leiter der amerikanischen Delegation, Samuel Untermyer, eine Rede, die in den gesamten USA über den Radiosender CBS ausgestrahlt wurde. Er sagte:

"Die Juden der Welt erklären Deutschland den Krieg. Wir befinden uns in einem Heiligen Krieg gegen Deutschland. Wir rufen zu einem weltweiten Boykott gegen Deutschland auf. Dies wird sie vernichten, denn sie sind von ihrem Außenhandel abhängig."



Dazu muß man wissen, daß Deutschland damals zwei Drittel seines Lebensmittelbedarfs importieren mußte. Und es konnte nur importiert werden, wenn im Gegenzug etwas anderes exportiert wurde. Wenn Deutschland nichts exportieren konnte, mußten zwei Drittel der deutschen Bevölkerung Hunger leiden.



In dieser Erklärung, sie wurde in der New York Times vom 7. August 1933 veröffentlicht, gab Samuel Untermyer bekannt, daß dieser Boykott Amerikas Mittel der Selbstverteidigung sei. Präsident Roosevelt hat dem Boykott im Rahmen der National Recovery Administration offiziell zugestimmt. Obwohl der Oberste Gerichtshof diesen Boykott gegen Deutschland für verfassungswidrig erklärte, hielten die Juden daran fest. Der Handelsboykott gegen deutsche Produkte war so effektiv, daß sie in Kaufhäusern keinen einzigen Artikel mit dem Aufdruck "Made in Germany" mehr finden konnten. Ein Mitarbeiter von Woolworth erzählte mir, daß Geschirr im Wert von mehreren Millionen Dollar weggeworfen werden mußte, weil sonst ihr Kaufhaus boykottiert worden wäre. Falls ein Kunde einen Artikel aus Deutschland fand, gab es umgehend Demonstrationen und Sit-Ins vor den Geschäften mit Transparenten, auf denen "Nazis" oder "Mörder" stand.



In einem Laden der R.H. Macy-Kette, deren Eigentümer die jüdische Familie Strauss war, fand eine Kundin Damenstrümpfe aus Chemnitz, die dort seit gut 20 Jahren verkauft wurden. Ich selbst sah die Demonstration vor Macy. Es waren Hunderte von Leuten mit Schildern wie "Mörder" und "Nazis".



Bis dahin wurde keinem Juden in Deutschland auch nur ein Haar gekrümmt.


Die Juden hatten nichts zu erleiden, mußten nicht hungern, wurden nicht angegriffen oder umgebracht. Doch natürlich fragten sich die Deutschen: "Wer sind diese Leute, die unser Land boykottieren, unsere Menschen in die Arbeitslosigkeit stürzen und unsere Wirtschaft zum Erliegen bringen?" Natürlich nahmen sie es den Juden übel. Als Reaktion auf den von den Juden organisierten internationalen Handelsboykott wurden nun in Deutschland jüdische Geschäfte boykottiert. Warum sollte ein Deutscher sein Geld in ein Geschäft bringen, dessen Besitzer einen Boykott gegen Deutschland unterstützt und mit dafür verantwortlich ist, daß das Deutsche Volk hungern muß? Die Vorstellung, daß die Juden den Deutschen vorschreiben wollten, wen sie zu ihrem Kanzler zu wählen haben, war einfach lächerlich.



Erst 1938, als ein junger polnischer Jude in Paris einen deutschen Konsularbeamten erschoß, wurde die Lage für die Juden in Deutschland ernst. In der "Reichskristallnacht" wurden Schaufensterscheiben eingeschlagen und es gab erste Tätlichkeiten gegen Juden.



Die Ursache für den aufkeimenden Antisemitismus der Deutschen liegt darin begründet, daß sie die Juden verantwortlich machten für: Erstens, den Ersten Weltkrieg, zweitens, den weltweiten Boykott deutscher Waren und drittens, für den sich abzeichnenden Zweiten Weltkrieg. Denn so wie die Dinge standen, war es unvermeidlich, daß es zu einer ernsten Auseinandersetzung zwischen dem Weltjudentum und Deutschland kommen würde.



Im November 1933 haben die USA die Sowjetunion anerkannt. Die Sowjetunion wurde sehr mächtig. Die Deutschen erkannten, daß sie von der Sowjetunion ernsthaft bedroht waren, falls sie nicht ebenfalls aufrüsten würden. Aus diesem Grund hat Deutschland damals wieder aufgerüstet.



Heute gibt die Regierung der USA 83 bis 84 Milliarden Dollar pro Jahr für Verteidigung aus. Verteidigung gegen wen? Es ist die Verteidigung gegen die etwa 40.000 Juden [5], die erst in Rußland die Macht an sich gerissen hatten und nachher mit List und Tücke in vielen anderen Staaten der Welt ähnlich verfahren sind.



Wir befinden uns an der Schwelle zum Dritten Weltkrieg. Diesen Krieg kann niemand gewinnen. Wenn wir heute einen Krieg vom Zaun brechen, könnte daraus sehr schnell ein Atomkrieg werden. Dieser Fall wird eintreten, wenn der dritte Akt dieses Schauspiels beginnt. Akt l war der Erste Weltkrieg, Akt der Zweite Weltkrieg, Akt 3 wird der Dritte Weltkrieg sein. Die Juden dieser Welt sind fest entschlossen, die USA abermals dazu zu bringen, für Israel in den Krieg zu ziehen.



Wie sollten wir uns verhalten? Sie könnten das Leben Ihres eigenen Sohnes retten. Ihre Jungs könnten noch heute Nacht in diesen Krieg geschickt werden. Über die Hintergründe wissen viele heute genauso wenig wie damals, 1916 als die Zionisten mit dem britischen Kriegsministerium eine geheime Abmachung trafen, die Söhne Amerikas nach Europa in den Krieg zu schicken. Kein Mensch wußte etwas über diese Abmachung. Wer wußte Bescheid? Präsident Wilson wußte es. Colonel House wußte es. Einige andere Eingeweihte wußten es. Habe ich es gewußt? Ich hatte eine ziemlich gute Ahnung davon, was da vor sich ging. Ich war Vertrauensmann von Henry Morgenthau, dem Vorsitzenden des Finanzausschusses. Außerdem war ich der Verbindungsmann zwischen ihm und dem Schatzmeister Rollo Wells.



Ich war in all den Sitzungen anwesend, als sie Präsident Wilson mit den Ideen der zionistischen Bewegung indoktrinierten. Präsident Woodrow Wilson war so inkompetent wie ein neugeborenes Baby, er hatte keine Ahnung, was vor sich ging. Und so trieben die Zionisten die USA in den Ersten Weltkrieg, während wir alle schliefen.



Sie schickten unsere Jungs als Kanonenfutter nach Europa. Warum? Nur damit die Juden Palästina als ihre Heimstätte bekommen konnten. Sie haben Euch so sehr zum Narren gehalten, daß Ihr nicht mehr wißt, ob Ihr gerade kommt oder gerade geht!



Was wissen wir über die Juden? Ich nenne sie hier Juden, weil man sie allgemein so bezeichnet. Ich nenne sie nicht Juden, sondern "sogenannte Juden", weil ich weiß, wer sie in Wahrheit sind. Über 90 % derjenigen, die sich Juden nennen, sind Abkömmlinge der Ostjuden, also der Khasaren [6].



Die Khasaren waren ein kriegerischer Stamm, der in Zentralasien lebte. Sie waren so kriegslüstern, daß sie letztendlich von Zentralasien in Richtung Osteuropa vertrieben wurden, wo sie ein Königreich von einer Größe von 800.000 Quadratmeilen gründeten.



Der König der Khasaren war von der verkommenen Lebensweise seines Volkes so angewidert, daß er entschied, sein Volk müsse einen monotheistischen Glauben annehmen. Durch ein Los wurde zwischen dem Christentum, dem Islam und dem Judentum entschieden. Das Los fiel auf das Judentum und so wurde der Judaismus die Staatsreligion der Khasaren. Der König der Khasaren holte Tausende von jüdischen Religionsgelehrten von den Talmudschulen aus Pumbedita und Sura in sein Reich. Synagogen und Schulen wurden gegründet und sein Volk wurde das, was wir heute Juden nennen. Doch kein einziger Khasare hatte auch nur mit einer Zehenspitze das heilige Land jemals betreten.



Dennoch kommen diese Leute zu den Christen und bitten um Militärhilfe für Israel, indem sie sagen: "Ihr wollt doch sicherlich dem Auserwählten Volk helfen, ihr Gelobtes Land, ihre angestammte Heimat zurückzuerobern. Es ist eure Pflicht als Christen. Wir gaben euch einen unserer Söhne als euren Herrn und Erlöser. Ihr geht Sonntags in die Kirche, kniet nieder und betet zu einem Juden. Nun, wir sind Juden!"



Aber sie sind nichts weiter als heidnische Khasaren, die zum Judentum konvertierten, wie die Iren, die zum Christentum konvertierten. Es ist genauso lächerlich, sie als das Volk Israels zu bezeichnen, wie es lächerlich wäre, die 54 Millionen Chinesen moslemischen Glaubens als Araber zu bezeichnen.



Weil die Juden die Zeitungen, das Radio, das Fernsehen und die großen Buchverlage kontrollieren, und weil unsere Politiker und Pfarrer ihre Sprache sprechen, ist es nicht überraschend, daß ihre Lügen allgemein geglaubt werden. Viele würden auch glauben, schwarz sei weiß, wenn man es ihnen nur oft genug sagt.



Wissen Sie, was die Juden an ihrem heiligsten Feiertag, am Tag der Versöhnung (Jom Kippur), machen? Ich war einer von ihnen, ich sollte es wissen! Ich bin nicht hier, um Ihnen irgendeinen Schwachsinn zu erzählen. Ich gebe Ihnen die Fakten! Also: Am Tag der Versöhnung geht man in eine Synagoge. Das erste Gebet spricht man im Stehen. Es ist das einzige Gebet, für welches man sich erhebt.

Das Gebet "Kol Nidre" wird drei Mal hintereinander gesprochen. In diesem Gebet schließt man ein Abkommen mit Gott, daß jedes Versprechen das man in den nächsten zwölf Monaten gegenüber einem Nichtjuden macht, null und nichtig ist [7]. Der Talmud lehrt auch, daß, wann immer man ein Versprechen abgibt, an dieses Gebet denken soll. Dann wird man seine Versprechen nicht einhalten müssen.



Kann man sich auf die Loyalität solcher Leute verlassen? Wir können uns genauso auf die Loyalität der Juden verlassen wie die Deutschen 1916. Wir (die USA) werden das gleiche Schicksal erleiden wie Deutschland, und zwar aus denselben Gründen.«


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[1] John Mearsheimer und Stephen Walt, The Israel Lobby and U.S. Foreign
Policy, Harvard University, Kennedy School of Government, Faculty Research Working Papers Series, RWP06-011, März 2006, http://www.lrb.co.uk/v28/n06/mear01_.html



[2] Die Titulierung dieser Länder als "Achse des Bösen" durch George Busch geht auf seinen jüdischen, "neokonservativen" Redenschreiber David Frum zurück.



[3] Der Hinweis auf die Balfour-Erklärung wird nicht selten als Teil einer "rechten Verschwörungstheorie" abgetan. Es sei deshalb an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel vom 14. Mai. 1948 auf die Balfour-Erklärung explizit Bezug genommen wird. Nahum Goldmann, der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses von seiner Gründung 1938 bis 1977, äußerte sich in diesem Zusammenhang wie folgt: "Zwei Kriege waren nötig, um Israel zu gründen. Der erste, um England zur
Proklamation der Balfour-Deklaration zu veranlassen, der zweite, um die
Vereinten Nationen zu dem Beschluß der Schaffung eines jüdischen Staates in einem Teil von Palästina zu bringen." Siehe: Nahum Goldmann, Israel muß
umdenken, S 15

[4] Ergänzend sei hier erwähnt, daß um 1933 der Anteil der Juden auch in
folgenden Berufen überproportional hoch war: Kassenärzte -52%,
Rechtsanwälte - 48%, Notare - 56%. Und dies, wohlgemerkt, bei einem
jüdischen Bevölkerungsanteil von weit unter 1%! (s. Gregor
Schwarz-Bostunitsch, Jüdischer Imperialismus)

[5] Daß der Bolschewismus in seinen Anfängen eine fast ausschließlich jüdische Bewegung war, ist heute bestens belegt. Siehe auch: Johannes Rogalla von Bieberstein, Jüdischer Bolschewismus sowie Alexander Solschenizyn, Die Juden in der Sowjetunion

[6] Siehe auch: Arthur Koestler, Der dreizehnte Stamm - Das Reich der Khasaren und sein Erbe

[7] Mehr Informationen zur weniger bekannten Seite Judaismus finden Sie u.a. hier: www.abbc.net/talmud/ger/talmud.htm (http://www.abbc.net/talmud/ger/talmud.htm)

Quelle: Internet/Newsletter

Peer
08.03.07, 16:25
Es gibt ein gutes Buch von hennecke kardell, einem ehemaligen Offizier der Waffen-SS und Ritterkreuzträger. Es heißt: Adolf Hitler, Begründer Israels.

Das buch kann ich nur empfehlen. Es werden verschiedene, auch hier schon angesprochene Aspekte beleuchtet.

Ohne Hitler keinen Judenstaat. So einfach kann man es auf den Punkt bringen. Ohne Hitler nicht die über 100 Mrd. Euro an Wiedergutmachung. Keine U-Boote und sonstige Militärlieferungen, die zum größten Teil geschenkt waren. Ohne Hitler keine Finanzierung von etwa 1/3 der israelischen Infrastruktur.

Wenn mir jemand im Monat 5.000 Euro bezahlt und ich nicht viel mehr zu tun habe, als ein wenig gegen ihn zu hetzen und dafür verantwortlich zu machen, dass damals mein Haus abgebrannt ist, in dem meine Kinder saßen, obwohl das Unglück durch meine Schuld geschah, ja dann würde ich auch lieber die 5.000 Euro nehmen. Diese Perfidie muß man sich erst einmal vorstellen! Ich rechne es allerdings deinem ehrlichen und aufrichtigen Charakter zu, dass du nicht glauben kannst/willst, dass andere "Menschen" zu so etwas fähig wären.

Allerdings sagte auch ein bekannter Journalist der FAZ sinngemäß: ... wenn sich herausstellen sollte, dass der HC auf einer Lüge beruht, dann hätte die BRD ihre Existenzberechtigung verloren ...

Ein sehr deutlicher Satz und nun kannst du, K..., darüber nachdenken, weswegen die BRD sich so sehr an den HC klammert.

Daß das allerdings nicht für immer so sein und sie letztendlich untergehen wird, ist dir hoffentlich klar?

Papa Hausser
08.03.07, 16:57
Fairerweise muß man sagen, daß die eigentlichen Schuldigen die damaligen Alliierten sind. Die benutzten den sogenannten "Holocaust" (damals hieß es ja noch einfach Mord an Juden) als Mitbegründung für ihr Handeln.
Sie haben die Juden mit als Propaganda benutzt um den Krieg, das Ausplündern und dem anderen Treiben der Weltöffentlichkeit schmackhaft zu machen.
Bereits Thomas Mann hat in einer Radiorede über Judenvergasungen in Waggons ! berichtet, das war (glaube ich) 1941 oder 1942.

Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

Gruß
Papa Hausser

Wolke
08.03.07, 17:28
Liebe KZ-Insassen !



Was ist die BRD, denn nun tatsächlich? Als mögliche Antworten auf diese Frage bieten sich drei Alternativen an: Ein Staat, eine kapitalistische Aktiengesellschaft oder ein Arbeits- oder Konzentrationslager (KZ)?




Wer die Entstehungs- und die darauf folgende Entwicklungsgeschichte der BRD betrachtet, wird feststellen müssen, daß die BRD weder aus dem Willen des deutschen Volkes entstanden ist, auch sein Rechtsempfinden nicht berücksichtigt wurde, noch daß von ihr die Interessen des deutschen Volkes vertreten sind, und sie erst recht nicht zu seinem Schutz angelegt ist.



Was aber ist die BRD, wenn man sie von innen, aus Sicht des personalisierten Volkes, betrachtet?
Nun, die BRD ist ein von den westlichen Siegermächten des Zweiten Weltkrieges geschaffenes Arbeits- bzw. Konzentrationslager! Alles andere ist nackte Heuchelei.

Damit nun sollte zumindest jeder Lagerinsasse in der Lage sein, die Machenschaften - auch als Politik bezeichnet-, wie sie innerhalb des Konzentrationslagers von den Lagereigentümern und deren internem Bundes-Kapo-Regime und dessen in Form von Blockwartorganisationen unterstrukturierten Länderregierungen, -Parlamenten und -Behörden betrieben werden, einzuschätzen und damit letztlich auch nach vollziehen zu können.



Liebe KZ-Insassen, man könnte meinen, daß es längst schon nichts mehr gibt, was Ihr zu verlieren hättet.
Alle materiellen Werte und alle sich darauf stützende Macht ist vergeben, beschlagnahmt, ergaunert und fest in plutokratischen Händen.

Es kann nur gelten, dieser Macht ihren Einfluß und ihre Herrschaft über uns zu nehmen. Dies aber setzt eine stärkere Macht voraus.
Die stärkste überhaupt nur denkbare Macht liegt nun einmal naturbedingt in jedem von uns selbst. Sie einzusetzen, unseren Geist und unsere Seele in unseren eigenen Dienst für den Menschen und eine menschliche Zukunft zu stellen, was aber immer die persönliche Freiheit bedingt, ist nicht nur das einzige, sondern ist auch das von allen Plutokraten und ihrem dienstbaren Lumpenproletariat gefürchtetste Gegenmittel gegen deren Diktatur und Gewaltherrschaft.

Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit sind seelische Werte, die jeder von uns in sich selbst trägt und nur dort auch verwirklichen kann.



Obenstehende Textauszüge können im Zusammenhang auf Futhark´s Beitrag http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=91665 (http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=91665) gelesen werden.
Quelle: G. Ullrich aus: Der Reichsbote, 2006, Nr. 5/6, S. 13/14

Papa Hausser
08.03.07, 17:37
Ich möchte euch noch auf einen eingestellten Film aufmerksam machen.

http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=91465

Naz-Conzentration Camp (August 1945), dort zeigen die Amis in der 46 Minute wie in Dachau vergast wurde.

Bedankt euch bitte bei Marseille dafür !

Gruß
Papa Hausser

Ziu
08.03.07, 18:34
Zur Beurteilung der "Greueltaten" ist sicher Nachfolgendes wichtig zu wissen.



Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17.11.1941 zum Partisanenkrieg
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1. Alle Wohnstätten in den Gebieten, in denen sich deutsche Truppen befinden, sind in Brand zu setzen und zu zerstören, und zwar bis 60km von der Hauptfront und 20 bis 30km auf beiden Seiten der Wege. Zur Zerstörung der Wohnstätten im vorgeschriebenen Umkreis wird die Flugwaffe zum Einsatz kommen, ebenso die Artillerie und weitreichende Granatwerfer, Spähtrupps, Kommandos auf Schienen sowie mit Brandflaschen ausgestattete Partisanengruppen.

Die mit Zerstörungskommandos beauftragten Jagdkommandos sollen Uniformen der Wehrmacht und der Waffen-SS tragen, die dem Feind abgenommen worden sind.

Das wird den Haß auf die faschistischen Besatzer steigern und die Rekrutierung von Partisanen im Hinterland der Faschisten fördern.

Es ist dafür zu sorgen, daß einige Dorfbewohner am Leben bleiben, damit sie die "Greueltaten der Deutschen" bezeugen.


2. Zu diesem Zweck sind 20 bis 30 Mann starke Jagdkommandos in jedem Regiment zu bilden, mit dem Auftrag, die betreffenden Wohnstätten in die Luft zu sprengen oder in Brand zu stecken. Für diese Zerstörungsaktionen müssen tapfere Kämpfer ausgesucht werden. Wer in feindlicher uniform hinter den deutschen Linien Wohnstätten zerstört, wird für die Überreichung einer Auszeichnung vorrangig vorgeschlagen.


3. In der Bevölkerung muß das Gerücht verbreitet werden, die Deutschen hätten diese Dörfer und Behausungen in Asche gelegt, um die Partisanen zu bestrafen.
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Quelle der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Grabert, S.56

Ich denke, dieser Befehl und die Folgen für die Beurteilung der Deutschen bedarf keiner weiteren Erläuterung.


Da ergibt sich für mich eine Frage: Wo in diesem Befehl steht das?


Befehl des Hauptquartiers des höchsten Oberkommandos über die Vernichtung von Siedlungspunkten in der frontnahen Zone

0428 17. November 1941

Die Erfahrung des letzten Monats hat gezeigt, daß die deutsche Armee für den Krieg unter winterlichen Bedingungen schlecht vorbereitet ist; es fehlt ihr an warmer Bekleidung, und infolge der kolossalen Schwierigkeiten, die ihr der hereinbrechende Frost bereitet hat, nistet sie sich in den Siedlungspunkten in der frontnahen Zone ein. Der bis zur Unverschämtheit überhebliche Gegner hatte sich darauf eingerichtet, in den warmen Häusern von Moskau und Leningrad zu überwintern, aber das hat der Einsatz unserer Truppen verhindert. An ausgedehnten Frontabschnitten, an denen sie auf den zähen Widerstand unserer Einheiten gestoßen sind, wurden die deutschen Truppen gezwungen, in die Defensive überzugehen, und sie haben sich in den in einer Tiefe von 20 bis 30 Kilometer beiderseits entlang der Strassen gelegenen Siedlungspunkten niedergelassen. Die deutschen Soldaten leben in der Regel in Städten, Weilern und Dörfern in Bauernhäusern, Scheunen, Getreidespeichern und Badehäusern nahe der Front, während sich die Stäbe der deutschen Einheiten in größeren Siedlungspunkten und Städten einquartieren, wo sie sich in Kellerräumen verbergen, die sie als Schutz vor unserer Luftwaffe und unserer Artillerie benutzen. Die sowjetische Bevölkerung dieser Orte wir gewöhnlich von den deutschen Okkupanten ausgesiedelt und hinausgeworfen.
Die deutsche Armee der Möglichkeit zu berauben, sich in Dörfern und Städten niederzulassen, die deutschen Besatzer aus allen Siedlungspunkten in die Kälte der Felder hinauszujagen, sie aus allen Wohnungen und warmen Zufluchtsmöglichkeiten auszuräuchern und sie zu zwingen unter freiem Himmel zu erfrieren – das ist eine unaufschiebbare Aufgabe, von deren Lösung in vieler Hinsicht die Beschleunigung der Zertrümmerung des Feindes und die Zerstörung seiner Armee abhängt(26).
Das Hauptquartier der höchsten Oberkommandos befiehlt:
1. Alle Siedlungspunkte im Hinterland der deutschen Truppen in einer Tiefe von 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie und 20 bis 30 Kilometer links und rechts der Strassen vollständig zu zerstören und niederzubrennen.
Zur Zerstörung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius unverzüglich die Luftwaffe heranzuziehen, in großem Maßstab die Artillerie und Granatwerfer zu nutzen, ferner Aufklärungskommandos, Skiläufereinheiten und Diversionsgruppen(27) der Partisanen, die mit Flaschen mit Brennstoffen, Handgranaten und Sprengstoffen ausgerüstet sind(28).
2. In jedem Regiment Jagdkommandos von je 20 bis 30 Mann zur Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte zu bilden, in denen sich die Truppen des Gegners niederlassen. Für die Jagdkommandos sind die kühnsten und in politisch-moralischer Hinsicht stärksten Kämpfer, Kommandeure und Politarbeiter auszuwählen, denen die Aufgabe und ihre Bedeutung für die Zerstörung der deutschen Armee gründlich zu erklären ist. Verwegene Kämpfer, die sich bei kühnen Einsätzen zur Vernichtung der Siedlungspunkte hervortun, in denen sich deutsche Truppen befinden, sind zur Auszeichnung vorzuschlagen(29).
3. Bei erzwungenen Rückzügen unserer Einheiten an diesem oder jenem Abschnitt die sowjetische Bevölkerung mit sich zu führen und auf jeden Fall ausnahmslos alle Siedlungspunkte zu vernichten, damit der Gegner sie nicht benutzen kann. In erster Linie sind hierzu die in den Regimentern gebildeten Jagdkommandos einzusetzen.
4. Den Kriegsräten der Fronten und der einzelnen Armeen, systematisch zu überprüfen, wie die Aufgaben der Vernichtung der Siedlungspunkte im oben angegebenen, von der Frontlinie aus gemessenen Radius erfüllt werden. Der Stavka ist alle drei Tage gesondert Bericht darüber zu erstatten, wie viele und welche Siedlungspunkte in den vergangenen Tagen vernichtet und mit welchen Mitteln diese Resultate erzielt worden sind.

Das Hauptquartier des höchsten Oberkommandos
I. Stalin
B. Schaposchnikov




Soltest du etwa einer Fälschung aufgesessen sein? Aber entschuldige. Bei Revisionisten heißt das ja „Wissenschaftliche Arbeit“ .


http://www.nfhdata.de/cgi-local/frame/indexpage.pl?http://www.nfhdata.de/premium/newsboard2/dcboard.php?az=set_linear_mode&forum=115&page=&topic_id=58&prev_page=show_mesg
"Stalins *Fackelmänner-Befehl*"


Um von den verbrecherischen Befehlen der Wehrmachtsführung abzulenken und deren Bedeutung zu konterkarieren, verweisen die Apologeten der Wehrmacht gerne auf Stalins sog. "Fackelmänner-Befehl" vom November 1941. Dieser Stavka-Befehl Nr.0428 (Stavka = Hauptquartier des höchsten Oberkommandos), datiert auf den 17.11.1941, forderte die "Siedlungspunkte", also Weiler, Dörfer und Ortschaften, im Hinterland der deutschen Truppen in einer Tiefe bis zu 60 km systematisch zu zerstören. Zu diesem Zweck sollten neben Luftwaffe und Artillerie auch sog. Jagdkommandos mit jeweils einer Stärke von bis zu 30 Mann, hinter den deutschen Linien operieren.
Dieser Befehl Stalins ist mittlerweile in der renommierten Fachzeitschrift "Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte", H.4/2000, nicht nur vollständig abgedruckt, sondern quellenkritisch kommentiert.*
Stalins Befehl erscheint Fachhistorikern wenig sensationell, denn dass die Sowjetunion nicht nur an der Front gegen die deutschen Besatzer kämpfte, sondern auch in deren Okkupationsgebiet, ohne dabei die eigene Bevölkerung zu schonen, ist eine historische Tatsache.

Diese Tatsache aber reicht den Apologeten der Wehrmacht nicht aus. In einer verfälschten Version von Stalins Befehl, die mittlerweile in Publikationen und Internetangebote Eingang gefunden hat, wird die perfide Behauptung aufgestellt und scheinbar quellenmäßig belegt, die den deutschen Truppen zugeschriebenen Verbrechen, seien Inszenierungen der sowjetischen Führung gewesen. Zu diesem Zweck wurden dem Befehl Stalins folgende Aussagen nachträglich hinzugefügt, die im Folgenden zitiert werden:
________________________________________ _________

Die gefälschten - weil in den Befehl nachträglich eingeschobenen - Sätze lauten:

"Die Jagdkommandos sollen, überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet, die Vernichtungsaktionen ausführen. Das schürt den Hass auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, dass Überlebende zurückbleiben, die über die 'deutschen Greueltaten' berichten können (...) Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen (...) In der Bevölkerung ist zu verbreiten, dass die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzten, um die Partisanen zu bestrafen."**
________________________________________ __________

* Christian Hartmann / Jürgen Zarusky: Stains "Fackelmänner-Befehl" vom November 1941. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 48 (2000), H.4, S.667-674
** Ebd., S.674. Hartmann und Zarusky betonen in ihrer Analyse, dass diese dem tatsächlichen Befehl hinzugefügte Passage mit einer nicht korrekten Quellenangabe korrespondiert &nbsp;(ebd., S.671)

Wigbert Benz


Soweit dazu!



Nein. Alle Vereinigungen unterhalb der Ebene souveräner Saaten können keinen Krieg erklären. Die bRD ist kein souveräner Staat, also kann sie keinen Krieg erklären. :) USA kann das, weil USA souverän ist.Ich spare mir jetzt mal die wüste Unflätigkeit die mir auf der Seele liegt. Aber trotzdem frage ich mich was du gelesen hast? Die Frage war nicht ob die Bundesrepublik Deutschland einem Angelverein den Krieg erklären kann, sondern anders herum. Ob ein Angelverein Deutschland den Krieg erklären kann? Aber ich werde mal ein anderes, verständlicheres, Beispiel nehmen:
Wenn der Boxverband IBF einen Boykottaufruf gegen Deutschland startet, weil ihm die Haltung der deutschen Regierung zum Boxsport nicht gefällt, die Bild schreibt „Die Boxer der Welt erklären Deutschland den Krieg“, darf dann Deutschland alle deutschen Boxer mit Berufsverbot belegen? Dürfen Boxer nur noch Boxerinnen heiraten? Müssen Boxer öffentlich gelbe Boxhandschuhe tragen und steht auf Parkbänken „Nur für Nichtboxer“?
Nach manchen hier geäußerten Logik wäre das richtig, unabhängig davon, wie der einzelne Boxer zu diesem Aufruf steht und unabhängig davon ob sich die anderen großen Boxverbände davon distanzieren.
Ich weiß nicht, was mit dir nicht stimmt. Ich habe dich nicht persönlich angegriffen. Auch hier spare ich mal den deftigen Kommentar. Aber du solltest nochmal nach schauen. Auf dich war das nicht gemünzt.
Aber was du tust, läßt mich vermuten, daß du selber kein Deutscher bist. Denn man kann nicht sein ganzes Leben damit verbringen, den kämpfenden Teil seines eigenen Volkes in den Dreck zu ziehen. Das machen schon die anderen.

Zitat von Kräuterhexe
Ist nicht böse gemeint aber bist du Deutscher ?
Ja. Laut den Ariernachweisen meiner Großeltern.
Ja. Laut "Deutschem Geschlechterbuch" (Wusstest du das es so etwas gibt) tauchen die ältesten Angehörigen meiner Sippe 1466 aus dem Dunkel der Geschichte. Und ja. Alle männlichen Angehörigen meiner väterlichen Seite sind bis auf meinen Vater ( der war bei Kriegsende 2 Jahre alt) im Krieg als deutsche Soldaten gefallen. Noch Fragen?
Auch ziehe ich niemanden in den Dreck. Das haben die Herren und Damen Nationalsozialisten schon selbst getan. Leider haben sie das ganze deutsche Volk mit durch die Scheiße und leider auch durch den Kakao gezogen. Das war Abschaum wie er selten in der Weltgeschichte zutage tritt. Und es tut mir leid. Menschen die diese Untermenschen heute noch bewundern sind entweder unterbelichtet oder zu unwissend. Das Desinteresse ist aber auch ein Zeichen dafür das diese Zeit für die meisten keine Rolle mehr spielt und es ist meiner Meinung nach auch gut so.
Leider haben die Russen die Genfer Konvention nicht unterschrieben. Und zwar bis heute nicht.Du willst mir sicher sagen, das die Russen also alle deutschen Soldaten nach Gutdünken auch hätte in der Gefangenschaft umkommen lassen können?
Seis drum. Die Russen jedenfalls haben ihre Kriegsgefangenen als politische Karte genutzt. Das sollte auch dir zu denken geben. Aber hätte, wäre, wenn. Die Möglichkeiten wurden durch Wahnvorstellungen vertan.

Katyn? Erschießung von 10.000 polnischen Offizieren durch Stalins NKWD.
Pervertinist in einer Renomeemitteilung: