Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundeswehr oder Zivildienst?
Heil euch,
Da ich mich erst neulich dazu entschieden habe den Wehrdienst zu verweigern um Zivildienst zu leisten und mich das Thema lange beschäftigt hat, würde ich gern mal Meinungen von euch einholen. Wie steht ihr zur Bundeswehr bzw. zum Zivildienst? Warum habt ihr was gemacht bzw. warum würdet ihr dies oder jenes tun?
Ich mag die Bundeswehr zwar nicht ,ich habe den Wehrdienst aber dennoch abgeleistet da ich die militärische Grundausbildung mitnehmen wollte...bereut habe ich es nicht.
stahlgewitter
30.05.04, 08:20
für mich wär zivildienst nix gewesen und ich denke das man sowas auch nicht braucht da gibts genügend leute die sowas bruflich machen ich bin einfach gegen zivildienst
@ stahlgewitter
für mich wär Zivildienst auch nichts gewesen.
Das heißt aber nicht daß ich gegen Zivildienst wäre.
Ganz im Gegenteil bin ich der Meinung daß der Dienst am Volk durchaus auch in Sektoren stattfinden kann die eine militärische Ausbildung nicht erfordern.
Wirtschaftlich gesehen ist Zivildienst sogar besser.
Alle Zivildienstleistende durch private Firmen zu ersetzen wäre nicht zu bezahlen.
Wenns nach mir ginge würde der Zivildienst sogar noch deutlich ausgebaut werden und ein soziales Pflichtjahr für die geamte Bevölkerung (männlich wie weiblich ) eingeführt werden.
Das ist mit einer der wenigen Dinge die ich als Dienst am Volk ansehen kann die jedem unserer Bevölkerung möglich und zumutbar wäre.
gruss troya
Ich wurde nich eingezogen, kenne auch keinen aus meinem Jahrgang der das wurde.
Deshalb hat sich für mich die Frage erübrigt.
Hätte aber Wehrdienst geleistet. Ob er wirklich effektiv gewäsen währe sei einmal dahin gestellt. :D
Ich hab auch meinen Wehrdienst abgeleistet und ich muss auch sagen das es sehr interessant war, jedenfalls die ersten drei Monate, also die so genannte Allgemeine Grundausbildung (AGA).
Die AGA ist beim Bund der interessanteste Teil weil man in vielen Bereichen sehr gut ausgebildet wird (ausser bei den Sanis :D ). Ich wurde als Panzerschütze ausgebildet und so habe ich z.B. neben den üblichen Sachen wie die Ausbildung an der Waffe (G36, P1, MG, Panzerfaust und Handgranate) oder die Wachausbildung, auch Panzererkennung und -abwehr gehabt (eigentlich eher für Grenadiere üblich), oder Pioniersausildung wie man versteckte Ladungen anbringt und Panzersperren baut usw. usf.
Also ein sehr fundierte und Umfangreiche Ausbildung die nicht schaden kann. In der AGA selbst wird auch noch das Wort Kameradschaft groß geschrieben. Das ist danach leider nicht mehr unbedingt der Fall.
Die ersten 2 Wochen beim Bund sind die härtesten, aber wenn die vorbei sind schafft man den Rest mit links. Die restlichen 6 Monate des Grundwehrdienstes sind dann eher nur noch rumgammeln und die Zeit totschlagen und auf seine Entlassung zu warten.
In meinen Augen ist die Aubildung beim Bund eine der besten der Welt und z.B. der Aubsildung der Amis weitaus überlegen. Die Amis werden zwar spezifisch ausgebildet, aber haben von anderen Bereich keine Ahnung. Ich hatte im alten Forum das Beispiel schonmal gebracht: Erschiesse bei nem Amikonvoi den mit Karte und Kompass und der Rest der Leute ist verloren.
Und bevor hier einer kommt von wegen Einsatz für fremde Interesse: Ich bin der Meinung als Grundwehrdiensleistender ist das nicht der Fall, weil man als W9er (Wehrdienstleistender 9 Monate) nicht ins Ausland geht. Und das bewachen von Amiliegenschafften, da kann man drüber streiten, sehe ich aber auch nicht so eng.
MkG Pit
Ich habe ich auch für die Bundeswehr entschieden, weil ich der Meinung bin das die militärische Ausbildung mir einmal sehr nützlich sein wird.
Ich war beim Bund und habe dort eine gute Waffenausbildung genossen.
Vielleicht nützt ein das Wissen irgendwann einmal;)
Odins_Erbe
30.05.04, 15:56
Da ich nicht weiß, ob es wenn ich volljährig bin noch den Wehrdienst gibt, halte ich mich offen. Wenn ich Schule abgeschlossen hab und es Wehrdienst noch gibt, würde ich Wehrdienst auf jedenfall machen. Falls es keinen Wehrdienst mehr gibt, naja, ich habe mal mit dem Gedanken gespielt mich zu verpflichten, aber da ich noch Zeit habe halte ich mich wie gesagt offen ;)
Deadmetall
31.05.04, 18:28
Ganz klar Wehrdienst.
Zum einen einfach wegen der Ausbildung an sich. Wo sonst bekommt man als Privatperson ohne erhebliche Kosten eine militärische Ausbildung in verschiedenen Bereichen? Auch von den älteren in meinem Bekanntenkreis hab ich nur gute Sachen im Bezug auf Kameradschaft und den Wehrdienst allgemein gehört.
Zum anderen denke ich das man beim Bund wesentlich nettere Kontake knüpfen kann als beim Zivildiest. Also alle die ich kenne die zivi machen sind nunja..."seeehr alternativ" um das mal freundlich auszudrücken...
WeisserWolf
04.06.04, 15:27
Also ich hab den Wehrdienst noch vor mir. Ich denke das eine militärische Grundausbildung nie schaden kann. Von einigen Kameraden die zur Zeit ihren Dienst ableisten oder abgeleistet haben habe ich meist postitives über die Zeit gehört. Einige ließen sich sogar verpflichten.
Naja aber erst warte ich noch aufn Musterungsbescheid.
Bei dem was ich hier lesen muss, besonders in den letzten Beiträgen, könnte mir schlecht werden. Wie kann man sich als Nationalsozialist nur so erniedrigen und sich freiwillig zum Büttel dieses Systems machen? Es ist mir unbegreiflich wie man wegen ein bisschen Schießtraining seine Ideale so verraten kann.
Fahneneid der Bundeswehr:
"Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen"
Wenn ich den Mist schon lesen muss könnte mir die Galle hochkommen und in solch einem Kasperleverein wollt ihr Dienst tun? Schande über euch, ernstzunehmende Nationalsozialisten seid ihr nach ablegen dieses Eides definitiv nicht mehr!
Reichsdeutscher
05.06.04, 13:16
Ich würde/werde wahrscheinlich Zivildienst leisten. Da verfährt man halt Essen an alte Leute und hilft ihnen somit. Das passt auch gut zur Ideologie des Nationalsozialismus.
Außerdem hat man mehr Freizeit als beim Bund und Kameradschaft hab ich auch zuhause! ;)
Ich wollte zur Bundeswehr (bisschen rumballern) aber die haben mich nicht gelassen weil ich ein böser Neonazi bin :~(
Nationaler
05.06.04, 16:57
Ich würde gerne hin, aber werd wahrscheinlich nicht genommen, wegen KAtegorie C Einstufung, bis 2008 als "gefährlich" eingestuft und Gewaltäter Sport...
Leider nur wegen solchen dummen Sachen...
Aber ich hab ja schon im alten Forum gesagt, für mich würde auch die Fremdenlegion in Frage kommen, da ich den Dienst an der Waffe sehr anziehend finde und auch nichts anderes wüsste, was ich machen sollte
Bei dem was ich hier lesen muss, besonders in den letzten Beiträgen, könnte mir schlecht werden. Wie kann man sich als Nationalsozialist nur so erniedrigen und sich freiwillig zum Büttel dieses Systems machen? Es ist mir unbegreiflich wie man wegen ein bisschen Schießtraining seine Ideale so verraten kann.
Fangt doch endlich mal an den Grundwehrdienst mit dem verpflichten lassen auseinander zu halten. Das sind in meinen Augen zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Wer sich verpflichten lässt, der kämpft letztendlich für fremde Interessen.
Fahneneid der Bundeswehr:
"Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen"
Du musst den Satz ja nicht nachplappern. Hab ich auch nicht gemacht. Das ganze findet beim Gelöbnis statt mit ner Menge Leute. Da fällt es nicht auf wenn einer nicht diese Scheisse erzählt.
Anders bei Leuten die sich zum Soldat auf Zeit verpflichten, die müssen das einzeln vorm Hauptmann (?) machen und da geht der Text auch nen bisschen anders.
Ich wollte zur Bundeswehr (bisschen rumballern)
:-O Genau auf solche Leute wie dich warten die...
MkG Pit
Bei dem was ich hier lesen muss, besonders in den letzten Beiträgen, könnte mir schlecht werden. Wie kann man sich als Nationalsozialist nur so erniedrigen und sich freiwillig zum Büttel dieses Systems machen? Es ist mir unbegreiflich wie man wegen ein bisschen Schießtraining seine Ideale so verraten kann.
Fahneneid der Bundeswehr:
"Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen"
Wenn ich den Mist schon lesen muss könnte mir die Galle hochkommen und in solch einem Kasperleverein wollt ihr Dienst tun? Schande über euch, ernstzunehmende Nationalsozialisten seid ihr nach ablegen dieses Eides definitiv nicht mehr!
Genau solche Antworten hatte ich eigentlich erwartet, als ich das Thema eröffnet habe. Ich war doch etwas verwundert als ich das Thema verfolgt habe und eine Menge Antworten sah, die für den Wehrdienst gesprochen haben.
Fangt doch endlich mal an den Grundwehrdienst mit dem verpflichten lassen auseinander zu halten. Das sind in meinen Augen zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Wer sich verpflichten lässt, der kämpft letztendlich für fremde Interessen.
Das ist natürlich auch ein Standpunkt, aber für mich macht es keinen Unterschied ob ich dort "nur" 9 Monate rum sitze und ein bischen mit dem Gewehr rum schießen darf oder ob ich mich verpflichten lasse. Ich kann mich kein bisschen damit identifzieren und darum hab ich mich auch gegen den Wehrdienst entschieden.
Charlemagne
07.06.04, 13:19
Heil!
Also ich wurde bei der Bundeswehr ausgemustert.
1.Wegen meinem Aussehen (hatte ein HNG-Hemd, Stiefel an).
2.Mein nationales Gesinnungsbild (im Gespräch mit dem Psychodoktor dort mußte ich feststellen wie er so ziemlich jedes einzelne Wort von mir vermerkt hatte - der hat eine ganze Stunde versucht über mich etwas in Erfahrung zu bringen).
Alles in allem - bin für keine Ableistung der Bundeswehr und schon garnicht würde ich mich verpflichten lassen.
So wie es aussieht bleibt wahrscheinlich auch der Zivildienst mir erspart.
Welche im Kriegsfalle übrigens auch als Helfer einberufen werden können.
Also ich wurde bei der Bundeswehr ausgemustert.
1.Wegen meinem Aussehen (hatte ein HNG-Hemd, Stiefel an).
2.Mein nationales Gesinnungsbild (im Gespräch mit dem Psychodoktor dort mußte ich feststellen wie er so ziemlich jedes einzelne Wort von mir vermerkt hatte - der hat eine ganze Stunde versucht über mich etwas in Erfahrung zu bringen).
Ich habe bei meiner Musterung nichts davon gespürt, obwohl ich auch nen Landser Pulli etc. anhatte. Politische Einstellung hat die überhaupt nicht gejuckt. Man muss ja nicht mal mehr sein Führungszeugnis zeigen.
Der Stürmer
08.06.04, 15:40
Ich muss mich erst noch entscheiden ob ich den Wehrdienst mache oder vieleicht doch lieber den Zivildienst.
Zitat von S"Charlemagne"S
Welche im Kriegsfalle übrigens auch als Helfer einberufen werden können.Diesen Satz finde ich sehr wichtig bei der Entscheidung.
Terrorist_88
08.06.04, 18:06
Heil Euch!
Ich bin immer noch am überlegen was ich machen werde, am Bund finde ich gut dass es auch vereinzelt noch Kameradschaft gibt und man für die Zukunft das erlernte Wissen bestimmt gut brauchen kann. Andererseits finde ich am Zivildienst das Soziale Tun gut und denen zu helfen (zumindest vereinzelt) die damals für uns etwas geleistet haben und da man beim Bund mehr oder weniger diesem Drecksstaat dient. Aber wie Pit gesagt hat muss man da ja den Eid nicht sprechen. Mal sehen wie ich mich bis dahin entscheide.
Mit Deutschem Gruss
Prinz Eugen
09.06.04, 14:48
Also ich bin ja Ostmärker und war daher beim Bundesheer. Die Ausbildung war sehr gut, auch nach Vergleichsgesprächen mit anderen Kameraden, daher auch nicht zu bereuen. Allerdings mußte ich gezwungenermaßen auf Druck des Abwehramtes abrüsten da ich so ein schlimmer NS bin. Andernfalls wäre ich wahrscheinlich geblieben. Viele meiner Kameraden sind Berufssoldaten und auch höhere Offiziere, Oberst aufwärts und sind sicherlich keine Volksverräter oder keine NS.
Ich bin der Meinung, solange es die Möglichkeit gibt militärische Grundfertigkeiten problemlos und legal erlernen zu können, sollte man diese nutzen. Es kommt der Tag an dem wir dieses Wissen brauchen können. Auch im alltäglichen politischen Leben ist eine militärische Verhaltensweise hilfreich.
Bei uns gibt es keinen Eid sondern ein Gelöbnis, man gilt auch ohne Nachsprechen der Formel als angelobt. Dieses Gelöbnis hatte und hat für mich keine Bedeutung und ich kenne bestimmt mehr als hundert ehemalige oder noch dienende Soldaten für die dies auch gilt.
Das Argument in Bezug auf Auslandseinsätze ist sicherlich in Betracht zu ziehen. Bei uns ist es derzeit so gelöst, die Teilnahme an einem Auslandseinsatz erfolgt freiwillig für alle die einen Dienstvertrag haben der älter als zwei Jahre ist, die neuen Berufssoldaten können bereits befohlen werden. Damit habe ich persönlich ein Problem.
Auch die Bestrebungen das Heer im Inland einzusetzen gefallen mir nicht, offensichtlich ist es so, man will Truppen fürs Ausland und möchte eine entmilitarisierte quasi Polizeitruppe fürs Inland.
Immer diese hohlen Phrasen von wegen eine militärische Ausbildung würde uns im Befreiungskampf unschätzbare Dienste erweisen. So ein Nonsens! Nicht umsonst wird bei der allgemeinen Grundausbildung kein Nahkampf bzw. Häuserkampf, beides elementare Bestandteile für einen erfolgreich zu führenden Aufstand, gelehrt. Was nützt es mir an einer Waffe ausgebildet zu werden die wenn es wirklich mal drauf ankommt mir sowieso nicht zur Verfügung stehen wird? Zumal die maximale Kampfentfernung im bebauten Gelände gerade mal bei 35m liegt. Da dürfte es selbst einem ungeübten Rentner mit grauem Star gelingen einen Bundi am anderen Ende der Straße mit gezielten Feuer zu belegen.
Viel mehr ist die Phrase von der Notwendigkeit der militärischen Ausbildung nichts weiter als eine reine Schutzbehauptung um von seinem eigenen Verrat am Vaterland abzulenken.
Prinz Eugen
09.06.04, 16:43
Also ich habe sehr wohl Häuserkampf und auch militärischen Nahkampf erlernt, was bei der BW passiert kann ich nicht sagen aber wahrscheinlich du auch nicht weil du nicht dort warst, oder?
Warum sollte man ein Landesverräter sein weil man zum Bund geht? Wenn ich deiner Argumentationslinie folgen würde, wäre ja jeder Angehörige der Reichswehr (Weimarer Republik) ein Verräter gewesen, tatsächlich stellten diese aber den Kern der neuen Wehrmacht.
Außerdem stell dir mal vor die BW würde gegen das eigene Volk eingesetzt werden und in der Truppe befinden sich ausschließlich systemtreue Spinner, wie würdest du das verhindern wollen, mit revolutionären Phrasen?
Ist die Truppe allerdings mit unseren Leuten durchsetzt auf allen ausführenden Ebenen kann es nie soweit kommen.
Außerdem wo/wie und wann willst du unseren Leuten eine militärische Ausbildung angquote=Berkanohen lassen?
Also ich habe sehr wohl Häuserkampf und auch militärischen Nahkampf erlernt, was bei der BW passiert kann ich nicht sagen aber wahrscheinlich du auch nicht weil du nicht dort warst, oder?
Du hast recht ich war nie beim Bund, wie sollte ich auch, würde ich mich doch damit selbst unglaubwürdig machen. Trotzdem weiß ich aus sicheren Quellen das weder militärischer Nahkampf noch Häuserkampf in der AGA unterrichtet werden. Wie auch, gibt es doch in ganz Restdeutschland nur eine solche Anlage auf der dieses erlernt werden kann.
Warum sollte man ein Landesverräter sein weil man zum Bund geht? Wenn ich deiner Argumentationslinie folgen würde, wäre ja jeder Angehörige der Reichswehr (Weimarer Republik) ein Verräter gewesen, tatsächlich stellten diese aber den Kern der neuen Wehrmacht.
Im Gegensatz zur Bundeswehr lehnten Führungsstab und Mannschaften der Reichswehr die parlamentarische Demokratie mehrheitlich ab. Sie waren zwar auf die Weimarer Verfassung vereidigt doch keine Büttel des Systems wie es bei der BW heute der Fall ist.
Außerdem stell dir mal vor die BW würde gegen das eigene Volk eingesetzt werden und in der Truppe befinden sich ausschließlich systemtreue Spinner, wie würdest du das verhindern wollen, mit revolutionären Phrasen?
Ist die Truppe allerdings mit unseren Leuten durchsetzt auf allen ausführenden Ebenen kann es nie soweit kommen.
Deine Unterwanderungsphantasien in allen Ehren aber das ist technisch z.Z. nicht machbar. Hast du überhaupt eine ungefähre Vorstellung wieviele Männer es bedarf um dieses 200.000 Mann Heer wenigstens einigermaßen beherrschen zu können? Zudem wäre jedes Opfer staatlicher Gewalt nur Wasser auf den Mühlen unseres Befreiungskampfes.
Außerdem wo/wie und wann willst du unseren Leuten eine militärische Ausbildung angquote=Berkanohen lassen?
Wenn uns die Aufstände in Prag, Warschau und Paris eines gelehrt haben dann doch nur das Mut und Entschlossenheit mehr zählen als jede militärische Ausbildung. Zur Not bringe ich Dir aber in einem 15min. "Crashkurs" den Umgang mit einer AK-47 bei. Du brauchst im Häuserkampf bekanntlich ja nicht viel mehr zu wissen als wie du deine Waffe abzufeuern hast (siehe Irak).
Ich fand die Zeit total verplempert - zig Monate Unterbezahlt irgendwelche Kinderspielchen machen. Wenn ich mich jetzt zurückerinnere kann ich mich nur noch an die guten Sachen erinnern. Aber ich weiß genau, dass ich mir jeden Tag gesagt habe:
Zivi wär sinvoller gewesen - Bund ist lustiger, aber total unsinnig(ausgenommen der Fluthilfe). Also stünde ich heute noch vor der Entscheidung würde ich Zivildienst machen!! Dumm Rumballern, Zelten und "Krieg"-spielen waren lustig. Traurig war allerdings auch anzusehen wie das Geld der Deutschen verschleudert wird. Benzin für Panzer - Munition die verschossen wird, weil se "weg" muß ........ 1000 Dinge - zum Kotzen. Ich habe nach meiner Lehre über ein Jahr vorm Bund "richtig" gearbeitet - schon Traurig für was ich 44%(u.a.) meines Lohnes weggebe. BUND IST SCHEISSE (aber lustig) ZIVILDIENST IST SOZIAL UND SINVOLLER!
SchwarzeSonne
06.07.04, 00:19
Bundeswehr Vorteil ist vielleicht, daß man sich sportlich betätigen muß. Kann mir nicht vorstellen, daß hier jeder rank und schlank ist. Einigen würde das diesbezüglich sicher gut tun. Klar hat man ne Waffenausbildung, die hält sich aber in Grenzen. Könnte man auch nem Schießsportverein beitreten. Aus Überzeugung müßte man es ablehnen zum Bund zu gehen. Man soll aber auch nicht aus einer Mücke nen Elefanten machen. Zivildienst ist nicht jedermanns Sache. Früher gab es die Möglichkeit ohnehin nicht. Ich verübel es niemandem, wenn er das eine oder andere macht (oder garnichts davon). Ich selbst war auch beim Bund, SAZ 4, aber nur 3 Monate... :D hab die 2. Sicherheitsüberprüfung nicht "überstanden"... Gefahr für die Demokratische Ordnung bla bla bla. Einige werden das kennen.
Gruß
WernerDamsch
06.07.04, 00:29
:D hab die 2. Sicherheitsüberprüfung nicht "überstanden"... Gefahr für die Demokratische Ordnung bla bla bla. Einige werden das kennen.
Gruß Kannst du mir mal erklären was das für eine Prüfung ist und was man da machen muss?
SchwarzeSonne
06.07.04, 00:37
Kannst du mir mal erklären was das für eine Prüfung ist und was man da machen muss?
Garnichts machen. Es wird im geheimen deine Vergangenheit, Umfeld, Parteizugehörigkeit usw. überprüft. Mithilfe des MAD, VS usw. Wenn da was war fällst du durch. Wie das genau abläuft weiß ich nicht. Manche müssen auch zum MAD um "Fragen" zu beantworten... Da ist es aber schon "zu spät". Bei mir war es aber nicht so. Die erste Überprüfung findet meistens nach deiner Bewerbung zum SAZ statt und ist oberflächlich. Die zweite meist bei besonderen Aufgaben oder Versetzungen (z.B. WaffenUffz)
Gruß
Ich selber habe Zivi gemacht. Das hatte aber keine politischen Hintergründe oder so. Es war einfach so das die Stelle bei mir um die Ecke war und ich einfach keine Lust hatte zeitig aufzustehen. Sorry, is aber so..:D
Masterrace88
17.08.04, 00:39
Also seh ich das richtig wenn du dich freiwillig meldest stellen die dir Fragen um deine Einstellung herauszufinden?Und man wird nicht mehr gefragt ob man zum Auslandseinsatz will,oder nicht?Das mit Parteien und so wusst ich schon das steht aufm Zettel drauf(NPD,JN oder PDS).Also bis jetzt wollt ich schon zum Bund da ich irgendwie keine Alternative seh.Auch würds meinen Vater wahnsehnig Stolz machen.Aber das mitm Ausland macht mich schon skeptisch.
Wende unbedingt Soldat spielen willst geh zur Fremdenlegion - das ist die bessere Alternative.
Masterrace88
17.08.04, 01:14
Nun ersteinmal spielt man nicht Soldat oder willst du behaupten unsere Großväter haben nur gespielt?Was macht man eigentlich inner Fremdenlegion?
Reichskämpfer
17.08.04, 02:01
Nun ersteinmal spielt man nicht Soldat oder willst du behaupten unsere Großväter haben nur gespielt?Was macht man eigentlich inner Fremdenlegion?
Soldat spielen :P
Achja und nochwas, du willst dich doch hoffentlich nicht mit den damaligen deutschen Soldaten gleichstellen oder? Ich glaube das hat Severloh auch gemeint. Denn der heutige "Soldat" ist mit den damaligen für mich wahren Soldaten nicht gleichzustellen.
MkG Kämpfer
Jawohl, die Bundeswehr ist nicht weiter als ein schlechter Witz. Wo der Vorgesetzte vor 'm eintreten in die Stube anklopfen muss, die Mannschaften mit Bierpullen durch die Unterkünfte rennen, Homosexualität geduldet und sogar gefördert wird und der Beischlaf zwischen Rekrut und Rekrutin innerhalb des Kasernengeländes erlaubt ist - das kann keine Armee mehr sein. Viel mehr ist es ein Kasperleverein dessen Mitglieder gern Krieg spielen, im Ernstfall würden "wir" militärisch selbst Griechenland unterliegen bei dem schlechten Zustand der Truppen.
Geh zur Fremdenlegion da bekommste eine echte militärische Ausbildung und wirst ganz sicher nicht für die USA irgendwo im Mittleren Osten verheizt.
lastfarewell1945
17.08.04, 12:28
Geh zur Fremdenlegion da bekommste eine echte militärische Ausbildung und wirst ganz sicher nicht für die USA irgendwo im Mittleren Osten verheizt.
...und wir erinern uns alle an die großartigen militärischen Erfolge der Fremdenlegion :D wie die Schlacht von Dien Bien Phu, wo sie von sandalentragenden Reisbauern komplett aufgerieben wurde.Oder die Schlacht von Camerone, in der die Legion von betrunkenen Mexikanern überrannt und massakriert wurde.Oder wir erinnern uns an den Algerienkrieg und den unrühmlichen Putsch der Legion, der zur Verhaftung von 650 Offizieren führte.Tolle Armee,stimmt!Seit 2002 ist die Legion teil der ISAF-Truppe in Afghanistan,nur so am Rande.
Wie jemand, der nicht gedient hat, hier Urteile über die Bundeswehr fällen kann und ihre Soldaten als Volksverräter tituliert, ist mir rätselhaft.Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er dient oder nicht.Dabei spielen politische Ressentiments die geringste Rolle, denn der BW-Soldat soll "Bürger in Uniform" sein, kein politischer Soldat.
Son of Thor
17.08.04, 12:28
Geh zum Bund. Es kommt schließlich immer darauf an, was Du selbst aus der Zeit machst. Sicherlich ist die militärische Ausbildung auf das Format fetter "Fast Food" fressender BRd-Jugendlicher zugeschnitten, aber wenn Du Dich nicht allzu doof anstellst, nimmst Du auch einiges (sowohl materiell :D als auch an Qualifikationen) mit.
Ich habe jeden Tag bezahlten Sport getrieben, Ausrüstung verloren, LKW-Führerschein gemacht, Funkausbildung genossen (durchaus interessant), ordentlich Propaganda betrieben und viel Zeit zum Lesen gehabt, während die Stubenkameraden saufen waren. Insgesamt hat sich's gelohnt, wenn auch am Ende der MAD ein paar mal nachgefragt hat ;)
Platoniker
03.08.08, 01:19
Ich bin mir nicht sicher, ob "Strategie" das richtige Unterforum ist, aber ich habe mal einen Thread zum Thema "Mischlinge nach der Wende" gelesen. Mich interessiert, wie, Eurer Meinung nach, nach der Wende mit (ehemaligen) Zivildienern zu verfahren wäre. Immerhin haben sie ihre Feigheit und mangelnde charakterliche Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Die meisten sind noch dazu linksextrem. Zwangswehrdienst? Kürzung von Sozialleistungen? Zusätzlicher Arbeitsdienst?
Was meint Ihr?
Ich bin durchaus der Meinung, dass Zivildiener ebenfalls extrem wichtige Dienste an unserer Gesellschaft leisten.
Auch wenn viele scheinbar der Meinung sind, sie würden nur von der Pflicht am Gewehr davonlaufen und sich drücken, dass, was sie stattdessen machen, muss auch von irgendwem erledigt werden. Und dass der Bereich Pflege mit dem wachsenden Problem der Altersversorgung zunehmend eine gewichtige Rolle einnimmt, dürfte jedem klar sein.
Auch Krankenhäuser und Rettungsdienste erhalten durch unsere Zivildiener nicht zu verachtende (billige) Unterstützung.
Da Frauen ja (leider) zu nichts dergleichem verpflichtet sind, braucht es eben Zivildiener.
Tag Soldaten!
Zunächst mal für die Nicht-Ostmärker unter uns:
"Zivildiener" ist die österreichische Bezeichnung für "Zivildienstleistende".
Platoniker, ich finde, Du übertreibst ein wenig. Es gibt nach einem Umschwung gewiss genug zu tun und genug Leute vor Gericht zu stellen. Da sollte man sich mit ehem. Ersatzdienstleistern echt nicht belasten. Was kommt denn als nächstes? Rentenkürzungen für Kolatrinker? Sondersteuer für alle, die einen Fernseher besaßen? Arbeitsauflagen für alle, die mal "cool" statt "lässig" gesagt haben?
Übrigens weiß ich jetzt schon, welche Argumentation von einigen "Zivildienern" hier kommen wird: "Für ein verbrecherisches System werde ich kein Soldat!"
In einem wahren Deutschen Staat wird es ohnehin keine Wehrdienstverweigerung geben. Wer sich da drückt, gehört bestraft, ganz klar. Und das völlig zurecht.
Die durch Abschaffung des Zivildienstes freigewordenen Arbeitsstellen in Pflege, Kinderbetreuung etc können dann durch fest angestellte, ausgebildete Volksgenossen und Volksgenossinen besetz werden.
Wer heute den Zivildienst wählt, bringt sich m.E. einfach um eine interessante und nützliche Erfahrung im Leben.
Abgesehen davon kann man einen Großteil der "Zivis" ohnehin nicht als Soldaten gebrauchen! Und glaubt mir, ich kenne berufsbedingt unzählige "Wehrkraftzersetzer" (wie ich sie gerne nenne ;))...
Damit mich keiner falsch versteht: Ich habe Wehrdienst geleistet.
Aber es gibt gewiss weit schlimmere "Verbrechen" als das Verweigern des brD- oder Ösi-Wehrdienstes.
Mit soldatischem Gruß,
Krafft
NS: Hier geht es ums Pro und Contra von Wehr- oder Zivildienst.
Wer einfach nur kundtun möchte, was er gemacht hat und wo, kann dies hier tun:
Gedient? (https://forum.thiazi.net/showthread.php?t=66234&highlight=gedient)
Platoniker
03.08.08, 02:01
Du hast wohl recht, Krafft, dass das etwas harsch rüberkommt. Ich meinte auch nicht, dass man sie vor Gericht stellen sollte. Aber machen wir uns nichts vor: Wehrdienstverweigerung lässt auf eine zutiefst undeutsche, antinationale und unmännliche Gesinnung schließen. Welcher Nationalist, der sein Vaterland liebt und deutsche Tugenden lebt, würde schon den Dienst an der Waffe verweigern?
Indem man sein Leben riskiert (was man im Grundwehrdienst nicht muss, aber vom Prinzip her beim Dienst an der Waffe), beweist man Charakter und Volksbewusstsein. Ich persönlich würde daher auch keine harten Strafen präferieren, hielte einen nachzuholenden Wehrdienst aber für angemessen.
Aber machen wir uns nichts vor: Wehrdienstverweigerung lässt auf eine zutiefst undeutsche, antinationale und unmännliche Gesinnung schließen.
Ich bekomme beinahe einen Lachanfall bei den Aussagen dieses Users.
Du glaubst dir du machst was wichteres weil du Bundesheer machst?
Bleiben wir mal bei den Fakten:
Ohne Rot Kreuz Zivildiener (also im Prinzip die meisten Zivildiener) gäbe es kein Rotes Kreuz. Weil du nicht das Geld hast um die vielen Leute mit normalen Arbeitsgehältern einzustellen. Und wenn ich wo sparen müsste Rotes Kreuz oder Bundesheer da müsste ich keine zwei Sekunden überlegen wo ich einsparen würde.
Obst dus glaubst oder nicht, es gibt auch Bundesheersanis, was sagste jetzt? Schach matt, hm? Die machen den selben Sanitäterkurs und die selbe Sanitäterausbildung, tragen nur eine grüne Uniform statt einer roten.
die grünen sind dann wohl die männlichen deutschen und die mit der roten dann die weiblichen undeutschen Sanitäter.
Ich habe mich für Zivildienst entschieden, und würd auch keinem einen Vorwurf machen warum er sich für dieses oder jenes entscheidet.
Vorwurf mache ich nur den Ausgemusterten die kein wirkliches Gebrechen haben. Zb: Ein Bekannter wurde aufgrund seiner Knie ausgemustert, spielt aber profimäßig Fußball und arbeitet am Bau. Da kann doch was nicht stimmen??? Oder ein anderer: untauglich, aber freiwillig beim Roten Kreuz. Da hats doch auch was?
Oder jene die wegen Tattoos oder politischer Einstellung ausgemustert werden und stolz drauf sind, dass sie keine Leistung erbringen müssen.
Canis_Lupus
10.08.09, 12:36
Mich hat man auch mit T5 gemustert und mir im Brief gesafgt das ich draußen sei. Daraufhin habe ich einen Einspruch eingelegt und wurde nochmal hinbestellt nur um mir zu sagen meine Augen seien zu schlecht. Das hätten die ja wohl auch im Brief genauer schreiben können finde ich. Hat man eigentlich kein Recht auf eine Ausbildung einer Waffe? Hatte später den Gedanken ob ich so hätte argumentieren können :-)
meine Augen seien zu schlecht. ..... Hat man eigentlich kein Recht auf eine Ausbildung einer Waffe?
Die Kombination ist aber auch nicht allzu günstig :D:D:D Dir möchte ich dann nicht auf dem Schlachtfeld begegnen :P - sorry, der mußte sein;)
Terrorstate
16.08.09, 08:42
Ich wurde ausgemustert, ob nötig weiß man nicht aber so wurde eben entschieden, kann ich nichts dafür.:D
Ich hab mein Bundeswehrdienst auch lieber abgeleistet als Zivildienst zu leisten...
Kann es nur jeden weiter empfehlen; lasst Euch, wenn möglich, NICHT ausmustern und gebt Euch Mühe und verlangt auf keinen Fall Zivildienst machen.
Ja, die Bundeswehr mag ihre politische Agenda haben, aber niemand wird ja gezwungen an Auslandseinsetzen teilzunehmen, den Ausbildern ist das im Grunde genommen auch herzlich egal welche Gesinnung der momentane Staat vertritt wenn sie Euch vorbereiten und kriegstauglich trainieren;) Oder könnt ihr Euch vorstellen, daß die dann auf dem Schlachtfeld sagen wenn politisch unkorrekt ist den Abzugshahn zu betätigen ?
Klingt vielleicht komisch, aber die die gedient haben werden es wohl verstehen, ich hab den Zusammenhalt und die Kameradschaft genossen, Zusammenhalt gibt einem unglaubliches Selbstvertrauen und Zusammenhalt wird ja in der Bundeswehr ständig gefordert und geprüft.
Und ein weiterer Punkt ist halt der daß man viele Möglichkeiten hat, Führerschein PKW und LKW KOSTENLOS zu machen wenn man noch keinen hat oder eine Ausbildung zu absolvieren... Abschlüsse nachzuholen, Letzteres natürlich nur wenn man sich längerfristig verpflichtet.
Hraesvelgr
16.08.09, 09:38
Ich wurde auch ausgemustert in einer Zeit als die Wehrdienstzeit drastisch gekürzt wurde und dazu kam noch eine erhebliche Verkleinerung der Bundeswehr.
Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte zur Arme zu gehen hätte ich diese auch wahrgenommen,
Ich bedaure es heute das ich keine umfassende Ausbildung an der Waffe bekommen habe, obwohl ich ein ganz passabler Schütze bin.
Am meisten geht mir im Nachhinein die Kameradschaft und der Zusammenhalt ab, da andere Freunde von mir wiederrum Freundschaften fürs Leben geschlossen haben.
Meine Meinung ist, nehmt mit was ihr an Ausbildung bekommen könnt!
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